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	Kommentare zu: Sex vor der Ehe	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Gerhard Engel		</title>
		<link>https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89523</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Engel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2022 00:55:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Pfarrer schreibt in seiner Antwort:

&lt;blockquote&gt;... genau diese Tatsache (es handelt sich beim Hohenlied um eine Sammlung von erotischen Liebesliedern) [passt] vielen Menschen gar nicht ..., weil sie Erotik – wenn überhaupt – nur in der Ehe dulden.&lt;/blockquote&gt;
Und? Warum und wiefern ist der Geistliche dafür zu schelten? 
Die Tatsache, dass viele Menschen Erotik - wenn überhaupt - nur in der Ehe dulden, mag so manche verheiratete Pfarramtsperson, die im Supermarkt in der Abteilung Zeitschriften im Sexheftchen blättert, vielleicht beschämen. Ich verstehe aber wirklich nicht, warum man deshalb hier mit der geschwollenen Rede von von irgendwoher &quot;imprägnierten Vorstellungen zur Sexualität&quot; daherzukommen müssen glaubt. --- Im Ernst: Die Vorstellung, mit &quot;imprägnierten&quot; Vorstellungen zur Sexualität erotische Liebeslieder vor Gott zu singen, scheint mir ein absoluter Lustkiller zu sein.    

Dafür dass der mit seinem Werk &quot;A Theology of St. Paul and his letters&quot; in Bezug genommene Douglas Moo &quot;auch ein paar Worte zum Thema Sex&quot; sagen muss, sind seine ein paar Worte ganz schön lang geworden. Sehe ich es richtig, dann sagt er zum Thema Sex gar nix. Er verbindet lediglich einen exegetischen Satz mit dem nächsten. Seinen Glauben selbst verantworten, das tut man aber nicht, indem man Informationen aus der Bibel zusammenträgt, die Auskunft geben, wie es zu Zeiten der Gemeinde in Korinth oder in Thessaloniki gewesen ist..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pfarrer schreibt in seiner Antwort:</p>
<blockquote><p>&#8230; genau diese Tatsache (es handelt sich beim Hohenlied um eine Sammlung von erotischen Liebesliedern) [passt] vielen Menschen gar nicht &#8230;, weil sie Erotik – wenn überhaupt – nur in der Ehe dulden.</p></blockquote>
<p>Und? Warum und wiefern ist der Geistliche dafür zu schelten?<br />
Die Tatsache, dass viele Menschen Erotik &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur in der Ehe dulden, mag so manche verheiratete Pfarramtsperson, die im Supermarkt in der Abteilung Zeitschriften im Sexheftchen blättert, vielleicht beschämen. Ich verstehe aber wirklich nicht, warum man deshalb hier mit der geschwollenen Rede von von irgendwoher &#8222;imprägnierten Vorstellungen zur Sexualität&#8220; daherzukommen müssen glaubt. &#8212; Im Ernst: Die Vorstellung, mit &#8222;imprägnierten&#8220; Vorstellungen zur Sexualität erotische Liebeslieder vor Gott zu singen, scheint mir ein absoluter Lustkiller zu sein.    </p>
<p>Dafür dass der mit seinem Werk &#8222;A Theology of St. Paul and his letters&#8220; in Bezug genommene Douglas Moo &#8222;auch ein paar Worte zum Thema Sex&#8220; sagen muss, sind seine ein paar Worte ganz schön lang geworden. Sehe ich es richtig, dann sagt er zum Thema Sex gar nix. Er verbindet lediglich einen exegetischen Satz mit dem nächsten. Seinen Glauben selbst verantworten, das tut man aber nicht, indem man Informationen aus der Bibel zusammenträgt, die Auskunft geben, wie es zu Zeiten der Gemeinde in Korinth oder in Thessaloniki gewesen ist..</p>
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		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89515</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 15:04:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, wir haben bald so freizüge sexuelle Zeiten, wie es sie in der Antike gab. Die ersten Christen haben sich darauf nicht eingelassen. Und ein paar Jahrhunderte später haben sich die nachfolgenden Generationen damit durchgesetzt. Wenn also die Progressiven für sich in Anspruch nehmen, besonders fortschrittlich und modern zu sein, so sind sie genau das Gegenteil. Sie gehen zurück in die Finsternis vorchristlicher Antike, die nicht viel von Gott wußten. Wenn Sünde zum Zustand wird, dann verträgt sich das nicht mit Heiligkeit. Selbstverständlich gilt das auch für nichtsexuelle Sünden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir haben bald so freizüge sexuelle Zeiten, wie es sie in der Antike gab. Die ersten Christen haben sich darauf nicht eingelassen. Und ein paar Jahrhunderte später haben sich die nachfolgenden Generationen damit durchgesetzt. Wenn also die Progressiven für sich in Anspruch nehmen, besonders fortschrittlich und modern zu sein, so sind sie genau das Gegenteil. Sie gehen zurück in die Finsternis vorchristlicher Antike, die nicht viel von Gott wußten. Wenn Sünde zum Zustand wird, dann verträgt sich das nicht mit Heiligkeit. Selbstverständlich gilt das auch für nichtsexuelle Sünden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89512</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 11:25:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89510&quot;&gt;Udo&lt;/a&gt;.

@Udo: Friseur, das passt gut. 
Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89510">Udo</a>.</p>
<p>@Udo: Friseur, das passt gut.<br />
Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/sex-vor-der-ehe/38422/comment-page-1/#comment-89510</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 11:42:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38422#comment-89510</guid>

					<description><![CDATA[Mir scheint, der Pfarrer hat folgende Grundannahme:
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Die Bibel ist nicht eindeutig.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ihre Auslegung muss immer wieder neu gedacht werden und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und „wissenschaftliche“ Erkenntnisse berücksichtigen. &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Die Schlussempfehlung des Pfarrers „Sie lieben einander, machen sie was draus“ kommt dann auch entsprechend daher: humanistischer Zuspruch, kein Anspruch, Moral scheint hinderlich zu sein, keine konkrete geistliche Hilfestellung (die fragende Frau hatte auf ihre Gewissensprobleme verwiesen), letztlich beliebig. Da hätte die Frau besser ihren Friseur gefragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir scheint, der Pfarrer hat folgende Grundannahme:</p>
<ol>
<li>Die Bibel ist nicht eindeutig.</li>
<li>Ihre Auslegung muss immer wieder neu gedacht werden und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und „wissenschaftliche“ Erkenntnisse berücksichtigen. </li>
</ol>
<p>Die Schlussempfehlung des Pfarrers „Sie lieben einander, machen sie was draus“ kommt dann auch entsprechend daher: humanistischer Zuspruch, kein Anspruch, Moral scheint hinderlich zu sein, keine konkrete geistliche Hilfestellung (die fragende Frau hatte auf ihre Gewissensprobleme verwiesen), letztlich beliebig. Da hätte die Frau besser ihren Friseur gefragt.</p>
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