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	Kommentare zu: Sigmund Freud und die Religion	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/sigmund-freud-und-die-religion/23931/comment-page-1/#comment-49200</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 05:57:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Karl, 
&lt;blockquote&gt;Glaube ist etwas völlig anders als Wissen(schaft)&lt;/blockquote&gt;
Wissen ist (nicht zufällig) begründeter wahrer Glaube. Glaube und Wissen sind also nicht grundsätzlich verschieden, sondern nur graduell. (Natürlich gibt es nicht nur das &quot;Für-wahr-Halten&quot; (assensus) im Christentum, sondern auch das Vertrauen (fiducia) - beides gehört zum christlichen Glauben dazu; aber auch im Alltag bei nicht-religiösen Überzeugungen müssen wir bestimmten Ansichten &quot;vertrauen&quot;, insofern als wir unsere Lebensentscheidungen auf für wahr gehaltene Überzeugungen basieren.)

Die meisten Überzeugungen, die man hat - und gewiss die Überzeugungen über fast alles, was im Leben relevant ist - sind kein &quot;Wissen&quot;. 
Dass Australien existiert, oder wie wir heißen, oder dass Deutschland keine Halbinsel ist - das wissen wir fast immer nicht aus eigener Erfahrung, sondern auf Basis von &quot;Zeugnis&quot;. 

Wissenschaft ist einfach eine methodisch gesicherte Erkenntnis, aber sie sind kein Wissen - wissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse können sich auch als falsch erweisen. Zweitens deckt Naturwissenschaft nur einen ganz eingegrenzten Bereich ab - wiederholbare Ereignisse in der Natur, d.h. in dem was messbar ist. Vieles ist aber nicht wiederholbar, und vieles ist nicht meßbar. 

(Historisches, Religiöses, Philosophisches, Ethisches, Ästhetisches etc. kann die Naturwissenschaft also nicht mit abdecken).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Karl, </p>
<blockquote><p>Glaube ist etwas völlig anders als Wissen(schaft)</p></blockquote>
<p>Wissen ist (nicht zufällig) begründeter wahrer Glaube. Glaube und Wissen sind also nicht grundsätzlich verschieden, sondern nur graduell. (Natürlich gibt es nicht nur das &#8222;Für-wahr-Halten&#8220; (assensus) im Christentum, sondern auch das Vertrauen (fiducia) &#8211; beides gehört zum christlichen Glauben dazu; aber auch im Alltag bei nicht-religiösen Überzeugungen müssen wir bestimmten Ansichten &#8222;vertrauen&#8220;, insofern als wir unsere Lebensentscheidungen auf für wahr gehaltene Überzeugungen basieren.)</p>
<p>Die meisten Überzeugungen, die man hat &#8211; und gewiss die Überzeugungen über fast alles, was im Leben relevant ist &#8211; sind kein &#8222;Wissen&#8220;.<br />
Dass Australien existiert, oder wie wir heißen, oder dass Deutschland keine Halbinsel ist &#8211; das wissen wir fast immer nicht aus eigener Erfahrung, sondern auf Basis von &#8222;Zeugnis&#8220;. </p>
<p>Wissenschaft ist einfach eine methodisch gesicherte Erkenntnis, aber sie sind kein Wissen &#8211; wissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse können sich auch als falsch erweisen. Zweitens deckt Naturwissenschaft nur einen ganz eingegrenzten Bereich ab &#8211; wiederholbare Ereignisse in der Natur, d.h. in dem was messbar ist. Vieles ist aber nicht wiederholbar, und vieles ist nicht meßbar. </p>
<p>(Historisches, Religiöses, Philosophisches, Ethisches, Ästhetisches etc. kann die Naturwissenschaft also nicht mit abdecken).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Karl Letis		</title>
		<link>https://theoblog.de/sigmund-freud-und-die-religion/23931/comment-page-1/#comment-49162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Letis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 01:20:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Glaube ist etwas völlig anders als Wissen(schaft)

Wenn man den Glauben nicht in einen für den Menschen sinnvolle Richtung lenkt, dann beten die Menschen Fußballvereine und iPhones an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaube ist etwas völlig anders als Wissen(schaft)</p>
<p>Wenn man den Glauben nicht in einen für den Menschen sinnvolle Richtung lenkt, dann beten die Menschen Fußballvereine und iPhones an.</p>
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