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	Kommentare zu: Soziobiologie des Gewissens	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: &#124; FreieWelt.net		</title>
		<link>https://theoblog.de/soziobiologie-des-gewissens/23238/comment-page-1/#comment-42777</link>

		<dc:creator><![CDATA[&#124; FreieWelt.net]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2014 10:25:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Zuerst erschienen auf theoblog.de [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Zuerst erschienen auf theoblog.de [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: rolf eicken		</title>
		<link>https://theoblog.de/soziobiologie-des-gewissens/23238/comment-page-1/#comment-42459</link>

		<dc:creator><![CDATA[rolf eicken]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2014 17:36:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor, 
so ungern ich Ihnen widerspreche, zumal ich mit dem was Sie in den ersten 2 Absätzen sagen, völlig einig bin. Aber bitte, das Gewissen ist nicht einfach so da. Das ist ein langer Prozess der mit ethisch/moralischen Einsichten aufgrund von Nachahmung und dem Durchspielen von Versuch und  Irrtum zu tun hat. Gewissen hat auch etwas mit Charakter zu tun und Aristoteles sagt ganz dezidiert, dass so etwas wie ein geschultes Gewissen o. Charakter nur durch das Einüben von Tugend (arete) erricht wird und auch nur dann, wenn der Pfad ständig beschritten wird, damit sich überhaupt ein Pfad bildet und er als solcher auch bleibt. Gewissenlose Menschen hatten die falschen Vorbilder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor,<br />
so ungern ich Ihnen widerspreche, zumal ich mit dem was Sie in den ersten 2 Absätzen sagen, völlig einig bin. Aber bitte, das Gewissen ist nicht einfach so da. Das ist ein langer Prozess der mit ethisch/moralischen Einsichten aufgrund von Nachahmung und dem Durchspielen von Versuch und  Irrtum zu tun hat. Gewissen hat auch etwas mit Charakter zu tun und Aristoteles sagt ganz dezidiert, dass so etwas wie ein geschultes Gewissen o. Charakter nur durch das Einüben von Tugend (arete) erricht wird und auch nur dann, wenn der Pfad ständig beschritten wird, damit sich überhaupt ein Pfad bildet und er als solcher auch bleibt. Gewissenlose Menschen hatten die falschen Vorbilder.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Florian		</title>
		<link>https://theoblog.de/soziobiologie-des-gewissens/23238/comment-page-1/#comment-42406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2014 09:27:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gewissen als ein Produkt der Erziehung zu sehen, ist ja nichts Neues - auch wenn der Ansatz halt nur kleine Teile des Gewissens erklärt. Aber ist es wirklich notwendig dem ersten erziehenden Menschen böse Absichten zuschreiben zu müssen? Selbst aus evolutionstheoretischer Sicht kann man doch einfach sagen, dass sich Absichten bereits entwickelt haben (wie auch immer das möglich sein soll) und dass hiermit der Mensch zu seinen Zwecken ein Erziehungsideal entwickeln konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewissen als ein Produkt der Erziehung zu sehen, ist ja nichts Neues &#8211; auch wenn der Ansatz halt nur kleine Teile des Gewissens erklärt. Aber ist es wirklich notwendig dem ersten erziehenden Menschen böse Absichten zuschreiben zu müssen? Selbst aus evolutionstheoretischer Sicht kann man doch einfach sagen, dass sich Absichten bereits entwickelt haben (wie auch immer das möglich sein soll) und dass hiermit der Mensch zu seinen Zwecken ein Erziehungsideal entwickeln konnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/soziobiologie-des-gewissens/23238/comment-page-1/#comment-42302</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 15:42:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese Menschen treiben im besten Fall Unsinn, im schlimmsten Fall Missbrauch mit ihrer &quot;wissenschaftlichen&quot; Herkunft.

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Das Gewissen – nichts als Echo der Umwelt?&lt;/i&gt;

Bei Durkheim wie bei Freud steckt das Problem in dem totalitären &quot;nichts als&quot;, in der geradezu diktatorischen Behauptung (nicht Beobachtung!): &lt;i&gt; nur&lt;/i&gt; Sammelbecken der Umweltnormen, &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; Verinnerlichung der elterlichen Wertmaßstäbe bzw. der Gebote des Kultur-Über-Ichs! Nichts &lt;i&gt;als?&lt;/i&gt;
Wir werden zunächst eine Unterscheidung vornehmen müssen, die sprachlich geringfügig erscheint, in der Sache jedoch von grundlegender Bedeutung ist, nämlich die Unterscheidung zwischen dem WAS und dem DASS des Gewissens, also zwischen den so ganz unterschiedlichen Gewissens-&lt;i&gt;inhalten&lt;/i&gt; und der Tatsache, &lt;i&gt;daß&lt;/i&gt; zum Menschen die innere Instanz Gewissen gehört. Wer Freunds extremer These zustimmen wollte, &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; Gewissens-&lt;i&gt;inhalte&lt;/i&gt; seien &quot;nichts als&quot; Umweltimporte, hätte damit über die &lt;i&gt;Tatsache&lt;/i&gt; Gewissen noch nichts gesagt, geschweige denn etwas erklärt. Es gehört zum Geheimnis des Menschseins, daß der Mensch weltweit, auf jeder Kulturstufe und in allen Zonen, als &lt;i&gt;Gewissenswesen&lt;/i&gt; existiert: Der Mensch ist – wir lassen die Wertung zunächst offen – das mit dem Gewissen geadelte oder geschlagene Wesen.

In wissenschaftlicher Sprache: &quot;Die Moral des &lt;i&gt;formalen&lt;/i&gt; Gewissens&quot; (formal = abgesehen von der inhaltlichen Füllung) gehört zum &lt;i&gt;apriori&lt;/i&gt;, zum gegebenen Besitz jedes normalen Menschen&quot; (apriori = es ist von vornherein da, gehört dem Menschen wesenhaft zu, ist nicht erworben, anerzogen) &quot;und läßt sich nicht genealogisch ableiten&quot;. R.H. Grützmacher hat das gegen Nietzsches &quot;Genealogie&quot; formuliert; es gilt aber auch gegen Durkheim und Freud [und wie man wohl hinzufügen darf: gegen die Volands]: &lt;i&gt;Das Gewissen als Instanz&lt;/i&gt; im Menschen läßt sich weder soziologisch noch tiefenpsychologisch [und wie man anfügen darf: auch nicht evolutionsbiologisch oder evolutionsgeschichtlich] herleiten und erklären.&lt;/blockquote&gt;

Siegfried Kettling – Das Gewissen, 4.2.3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Menschen treiben im besten Fall Unsinn, im schlimmsten Fall Missbrauch mit ihrer &#8222;wissenschaftlichen&#8220; Herkunft.</p>
<blockquote><p><i>Das Gewissen – nichts als Echo der Umwelt?</i></p>
<p>Bei Durkheim wie bei Freud steckt das Problem in dem totalitären &#8222;nichts als&#8220;, in der geradezu diktatorischen Behauptung (nicht Beobachtung!): <i> nur</i> Sammelbecken der Umweltnormen, <i>nur</i> Verinnerlichung der elterlichen Wertmaßstäbe bzw. der Gebote des Kultur-Über-Ichs! Nichts <i>als?</i><br />
Wir werden zunächst eine Unterscheidung vornehmen müssen, die sprachlich geringfügig erscheint, in der Sache jedoch von grundlegender Bedeutung ist, nämlich die Unterscheidung zwischen dem WAS und dem DASS des Gewissens, also zwischen den so ganz unterschiedlichen Gewissens-<i>inhalten</i> und der Tatsache, <i>daß</i> zum Menschen die innere Instanz Gewissen gehört. Wer Freunds extremer These zustimmen wollte, <i>alle</i> Gewissens-<i>inhalte</i> seien &#8222;nichts als&#8220; Umweltimporte, hätte damit über die <i>Tatsache</i> Gewissen noch nichts gesagt, geschweige denn etwas erklärt. Es gehört zum Geheimnis des Menschseins, daß der Mensch weltweit, auf jeder Kulturstufe und in allen Zonen, als <i>Gewissenswesen</i> existiert: Der Mensch ist – wir lassen die Wertung zunächst offen – das mit dem Gewissen geadelte oder geschlagene Wesen.</p>
<p>In wissenschaftlicher Sprache: &#8222;Die Moral des <i>formalen</i> Gewissens&#8220; (formal = abgesehen von der inhaltlichen Füllung) gehört zum <i>apriori</i>, zum gegebenen Besitz jedes normalen Menschen&#8220; (apriori = es ist von vornherein da, gehört dem Menschen wesenhaft zu, ist nicht erworben, anerzogen) &#8222;und läßt sich nicht genealogisch ableiten&#8220;. R.H. Grützmacher hat das gegen Nietzsches &#8222;Genealogie&#8220; formuliert; es gilt aber auch gegen Durkheim und Freud [und wie man wohl hinzufügen darf: gegen die Volands]: <i>Das Gewissen als Instanz</i> im Menschen läßt sich weder soziologisch noch tiefenpsychologisch [und wie man anfügen darf: auch nicht evolutionsbiologisch oder evolutionsgeschichtlich] herleiten und erklären.</p></blockquote>
<p>Siegfried Kettling – Das Gewissen, 4.2.3</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Jürgen Schmidt		</title>
		<link>https://theoblog.de/soziobiologie-des-gewissens/23238/comment-page-1/#comment-42266</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 07:17:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich gehe mal davon aus, dass das Buch vom &quot;Ehepaar&quot; Voland geschrieben wurde. Bei diesem Thema wäre der persönliche Hintergrund / Kontext der Autoren interessant, v.a., ob sie selbst Kinder haben und inwieweit sie wirklich konsequent nach ihrer Weltanschauung leben (können).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe mal davon aus, dass das Buch vom &#8222;Ehepaar&#8220; Voland geschrieben wurde. Bei diesem Thema wäre der persönliche Hintergrund / Kontext der Autoren interessant, v.a., ob sie selbst Kinder haben und inwieweit sie wirklich konsequent nach ihrer Weltanschauung leben (können).</p>
]]></content:encoded>
		
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