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	Kommentare zu: Spaltet das ChristusForum die Gemeinden?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91152</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2024 12:40:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91146&quot;&gt;Dr. Andreas Liese&lt;/a&gt;.

@Dr.AndreasLiese: Danke für den Hinweis. Ich habe den ersten Absatz überarbeitet und hoffe, dass es jetzt sachlich stimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91146">Dr. Andreas Liese</a>.</p>
<p>@Dr.AndreasLiese: Danke für den Hinweis. Ich habe den ersten Absatz überarbeitet und hoffe, dass es jetzt sachlich stimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dr. Andreas Liese		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91146</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Andreas Liese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 15:01:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der erste Satz ist leider völlig falsch. Die Geschlossenen Brüder (oder auch &quot;Christliche Versammlung&quot;) wurden 1937 verboten. Der NS- Staat erlaubte dann die Gründung des Bundes freikirchlicher Christen (BfC) für Angehörige dieses Personenkreises. Diesem neuen Bund schlossen sich dann im November 1937 die Offenen Brüder an. Dieser BfC schloss sich 1941/42 mit dem Bund der Baptistengemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammen. Entscheidend war dafür - neben kirchenpolitischen Gründen - der Wunsch nach Einheit. Es wurde kein staatlicher Druck ausgeübt. Im Gegenteil: Die Gestapo blockierte über ein Jahr die staatliche Genehmigung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Satz ist leider völlig falsch. Die Geschlossenen Brüder (oder auch &#8222;Christliche Versammlung&#8220;) wurden 1937 verboten. Der NS- Staat erlaubte dann die Gründung des Bundes freikirchlicher Christen (BfC) für Angehörige dieses Personenkreises. Diesem neuen Bund schlossen sich dann im November 1937 die Offenen Brüder an. Dieser BfC schloss sich 1941/42 mit dem Bund der Baptistengemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammen. Entscheidend war dafür &#8211; neben kirchenpolitischen Gründen &#8211; der Wunsch nach Einheit. Es wurde kein staatlicher Druck ausgeübt. Im Gegenteil: Die Gestapo blockierte über ein Jahr die staatliche Genehmigung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 05:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Natürlich sind Trennungen schmerzhaft, aber offensichtlich notwendig. Ich hatte schon länger die Vermutung, dass die Knackpunkte, ethisch/moralische Fragen sein werden. Das wird Kreise ziehen und weitere Gemeindebünde betreffen. Mich wundert es auch nicht, dass die &quot;Progressiven&quot; dann mit den Kampfbegriffen &quot;Toleranz und Vielfalt&quot; (vielleicht etwas abgewandelt) ins Feld ziehen und dabei vergessen, dass sie es sind die den Boden der Einheit verlassen haben.
An anderer Stelle habe ich von einem Kulturkampf innerhalb der Christenheit gesprochen, der in seiner Dimension an die Reformation erinnert. Das mag jetzt manchem überzogen erscheinen, ich befürchte aber genau das wird eintreten !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich sind Trennungen schmerzhaft, aber offensichtlich notwendig. Ich hatte schon länger die Vermutung, dass die Knackpunkte, ethisch/moralische Fragen sein werden. Das wird Kreise ziehen und weitere Gemeindebünde betreffen. Mich wundert es auch nicht, dass die &#8222;Progressiven&#8220; dann mit den Kampfbegriffen &#8222;Toleranz und Vielfalt&#8220; (vielleicht etwas abgewandelt) ins Feld ziehen und dabei vergessen, dass sie es sind die den Boden der Einheit verlassen haben.<br />
An anderer Stelle habe ich von einem Kulturkampf innerhalb der Christenheit gesprochen, der in seiner Dimension an die Reformation erinnert. Das mag jetzt manchem überzogen erscheinen, ich befürchte aber genau das wird eintreten !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ben		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91099</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ben]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 20:07:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist die Frage, ob die Reaktion von Noss und Stiba auch dann so dramatisch ausgefallen wäre, wenn die Konsequenzen für den BEFG nicht so drastisch wären. Ich kann mir vorstellen, dass der Schritt der Brüder noch was ins Rollen bringen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Frage, ob die Reaktion von Noss und Stiba auch dann so dramatisch ausgefallen wäre, wenn die Konsequenzen für den BEFG nicht so drastisch wären. Ich kann mir vorstellen, dass der Schritt der Brüder noch was ins Rollen bringen könnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: gandalf		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91094</link>

		<dc:creator><![CDATA[gandalf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 07:59:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Diskussion wird manchmal darauf verwiesen, dass unterschiedliche Lehraussagen nicht trennend sein müssen (welche Art von Trennung ist hier gemeint?). Es gibt jedoch große Unterschiede bzgl. der Schwere der Inhalte solcher Lehrunterschiede. Manche Themen, verlangen unbedingten Gehorsam und schließen daher Widerspruch aus. Immer ist hier zu beachten wie Jesu eigener Anspruch an seine Nachfolger ist. &quot;Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. (Joh. 15,13+14), &quot;So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Knechte; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.&quot; (Lukas 17,10), &quot;lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe&quot; (Matti. 28,20). Heutzutage scheint es jedoch in Mode gekommen zu sein, Jesus Christus offen zu widersprechen, bspw. wird in dem hinlänglich bekannten Buch &quot;Glauben, lieben, hoffen&quot; behauptet &lt;span&gt;(auf Seite 87/88)&lt;/span&gt; dass Jesus nicht im AT vorhergesagt wird, eine solche Behauptung wäre Arroganz, welche im Antisemitismus endet. Offensichtlich war nach Meinung des Autors Jesus also Antisemit, denn er sagte zu den Emmaus-Jüngern, dass er in der ganzen Schrift bezeugt wird (Lukas 24,25-27). Nur eine dieser diametral entgegengesetzten Behauptungen kann wahr sein. Für Christen sollte die Aussage Jesus immer die Wahrheit sein, denn er ist die Wahrheit (Joh. 14,6).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion wird manchmal darauf verwiesen, dass unterschiedliche Lehraussagen nicht trennend sein müssen (welche Art von Trennung ist hier gemeint?). Es gibt jedoch große Unterschiede bzgl. der Schwere der Inhalte solcher Lehrunterschiede. Manche Themen, verlangen unbedingten Gehorsam und schließen daher Widerspruch aus. Immer ist hier zu beachten wie Jesu eigener Anspruch an seine Nachfolger ist. &#8222;Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. (Joh. 15,13+14), &#8222;So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Knechte; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.&#8220; (Lukas 17,10), &#8222;lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe&#8220; (Matti. 28,20). Heutzutage scheint es jedoch in Mode gekommen zu sein, Jesus Christus offen zu widersprechen, bspw. wird in dem hinlänglich bekannten Buch &#8222;Glauben, lieben, hoffen&#8220; behauptet <span>(auf Seite 87/88)</span> dass Jesus nicht im AT vorhergesagt wird, eine solche Behauptung wäre Arroganz, welche im Antisemitismus endet. Offensichtlich war nach Meinung des Autors Jesus also Antisemit, denn er sagte zu den Emmaus-Jüngern, dass er in der ganzen Schrift bezeugt wird (Lukas 24,25-27). Nur eine dieser diametral entgegengesetzten Behauptungen kann wahr sein. Für Christen sollte die Aussage Jesus immer die Wahrheit sein, denn er ist die Wahrheit (Joh. 14,6).</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91083</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 19:17:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Die Entscheidung des Christusforums ist sehr zu begrüßen! &lt;/span&gt;
Die Stellungnahmen der BEFG Leitung erinnern an die unklaren Statements der Bundesleitung der FEGs. In der Tat weht hier ein Geist, dessen Credo Ulrich Eggers einmal in Bad Blankenburg mit sechs Thesen beschrieben hat:
&lt;ol&gt;&lt;li&gt; Wir glauben einander den Glauben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Wir bleiben in der existentiellen Krise der Kirchen und im Ringen um ihre Zukunft persönlich bei Christus - und geschwisterlich beieinander.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir bekehren uns täglich neu zu Christus und sagen uns von Polarisierung und Negativ-Impulsen in uns los.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir bekehren uns täglich neu zu „Christus in dem anderen“ und glauben einander den Glauben als zentrales Leitmotiv unseres Handelns.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eher als die öffentliche Auseinandersetzung suchen wir die Begegnung, Gebet und vertrauliches Gespräch.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir leben in persönlicher Jüngerschaft und fördern - als Priorität und reale Tat - , was für Jesus Priorität ist.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Damit kann man ziemlich viel „religiöses Zeug“ unter einen Hut bringen, vorausgesetzt, man stimmt damit überein, dass Begriffe wie „Glauben“ oder „Christus“ beliebig füllbar sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Entscheidung des Christusforums ist sehr zu begrüßen! </span><br />
Die Stellungnahmen der BEFG Leitung erinnern an die unklaren Statements der Bundesleitung der FEGs. In der Tat weht hier ein Geist, dessen Credo Ulrich Eggers einmal in Bad Blankenburg mit sechs Thesen beschrieben hat:</p>
<ol>
<li> Wir glauben einander den Glauben.</li>
<li> Wir bleiben in der existentiellen Krise der Kirchen und im Ringen um ihre Zukunft persönlich bei Christus &#8211; und geschwisterlich beieinander.</li>
<li>Wir bekehren uns täglich neu zu Christus und sagen uns von Polarisierung und Negativ-Impulsen in uns los.</li>
<li>Wir bekehren uns täglich neu zu „Christus in dem anderen“ und glauben einander den Glauben als zentrales Leitmotiv unseres Handelns.</li>
<li>Eher als die öffentliche Auseinandersetzung suchen wir die Begegnung, Gebet und vertrauliches Gespräch.</li>
<li>Wir leben in persönlicher Jüngerschaft und fördern &#8211; als Priorität und reale Tat &#8211; , was für Jesus Priorität ist.</li>
</ol>
<p>Damit kann man ziemlich viel „religiöses Zeug“ unter einen Hut bringen, vorausgesetzt, man stimmt damit überein, dass Begriffe wie „Glauben“ oder „Christus“ beliebig füllbar sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91080</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 18:45:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus meiner Sicht ist es richtig, klar Position zu beziehen wie das E 21 sowie Bibel und Bekenntnis und andere tun. Das macht aber nun dann Sinn, wenn man als Ultima Ratio entsprechend der Schrift Trennungen von nicht biblischen Lehren auch organisatorisch nicht ausschließt.  Das tun sich einige in den genannten Organisationen sehr sehr schwer. Das Eine geht aber so gut wie gar nicht ohne das andere.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht ist es richtig, klar Position zu beziehen wie das E 21 sowie Bibel und Bekenntnis und andere tun. Das macht aber nun dann Sinn, wenn man als Ultima Ratio entsprechend der Schrift Trennungen von nicht biblischen Lehren auch organisatorisch nicht ausschließt.  Das tun sich einige in den genannten Organisationen sehr sehr schwer. Das Eine geht aber so gut wie gar nicht ohne das andere.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: DaveD		</title>
		<link>https://theoblog.de/spaltet-das-christusforum-deutschland-die-gemeinden/41654/comment-page-1/#comment-91079</link>

		<dc:creator><![CDATA[DaveD]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 18:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe meinen Zivieldienst (Mitte 90er Jahre) als Brüdergemeindler auf einem Werk der Baptisten gemacht und mein Chef war ein klassischer Baptistenpastor. Wir kamen super klar...!

Ich stamme aus einer ChristusForum Gemeinde in Sachsen und kann sagen: im Alltag des Gemeindelebens für das normale Gemeindeglied hatte der Bund BEFG überhaupt keine Rolle gespielt. Diese Rolle gab es vielleicht für 1-2 leitende Brüder und den Schatzmeister. Der Rest hatte keine Berührung in irgendeiner Form. Weder im Gemeindeleben, noch im überregionalen Bereich. Wir hatten überregional immer nur mit anderen ChristusForum-Gemeinden bzw. Brüdergemeinden anderen Coleur zu tun oder halt mit dem Forum Wiedenest. Es wurden die jährlichen Beiträge an den Bund abgeführt, von denen auch der Verwaltungsstelle vom ChristusForum wieder was zugute kam.
Selbst bei solchen Sachen wie Rahmenverträge für die Musik/Beamer etc. (CCLI usw.) wurden direkt Rahmenverträge von der Stiftung der Brüdergemeinden verwendet, und nicht die vom BEFG.
Jedoch: als um die Wendezeit in unserer Gemeinde gebaut wurde, gab es schon auch verschiedene Hilfe durch Beratung usw., halt durch das Netzwerk so eines &quot;Bundes&quot;. Und einige Geschwister (meist leitende Brüder) hatten einen Austausch mit Baptisten gepflegt. Zu DDR-Zeiten war die Verbindung in jeglicher Hinsicht viel enger (auch mit den Elim-Gemeinden, die auch diesem Bund angehörten). Nach 1989 hat sich das immer mehr auseinander gelebt.&#160;

Die Stimmung war schon immer so in der Realität, zumindest seit den 90er Jahren: man hatte mit den Baptisten eigentlich fast nichts zu tun, und die meisten Geschwister wollten das auch gar nicht. Einfach aufgrund der 100%-igen Doppelstrukturen, brauchte es das ja auch alles gar nicht... Natürlich hat uns mit konservativen Baptistengemeinden das allermeiste verbunden und man hat sich auf Anhieb in allem verstanden (wir hatten eine befreundete Familie in NRW).

In den letzten 10-15 Jahren hat sich aber ganz vieles theologisch auseinanderdividiert, und genau dort liegt auch der Hauptgrund für die angestrebte Trennung: ChristusForum-Gemeinden wollen den zumeist stark liberalen Kurs der Baptisten nicht mehr mitgehen. Es hat gegärt...! Und da ist dann so ein Beschluss mit der übergroßen Mehrheit der Gemeinden absolut nachvollziehbar, und eigentlich sogar zu begrüßen. Über die Form und das &quot;Wie&quot; kann man aber immer streiten...

Aufgrund der Doppelstrukturen wäre - aus meiner Sicht - eine Trennung absolut NICHT notwendig. Aber aufgrund der theologischen Gründe ist sie vermutlich fast alternativlos.

Was mich verwundert, dass IDEA die ganze Story so groß auffährt, genau das hat der ganzen Sache in den letzten Tagen sicherlich sehr geschadet. Denn Fakt ist auch: viele Baptisten wollen auch einen bibeltreuen (oder wieder bibeltreueren) Kurs fahren und sind auch mit manchem im Baptistenbund unzufrieden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meinen Zivieldienst (Mitte 90er Jahre) als Brüdergemeindler auf einem Werk der Baptisten gemacht und mein Chef war ein klassischer Baptistenpastor. Wir kamen super klar&#8230;!</p>
<p>Ich stamme aus einer ChristusForum Gemeinde in Sachsen und kann sagen: im Alltag des Gemeindelebens für das normale Gemeindeglied hatte der Bund BEFG überhaupt keine Rolle gespielt. Diese Rolle gab es vielleicht für 1-2 leitende Brüder und den Schatzmeister. Der Rest hatte keine Berührung in irgendeiner Form. Weder im Gemeindeleben, noch im überregionalen Bereich. Wir hatten überregional immer nur mit anderen ChristusForum-Gemeinden bzw. Brüdergemeinden anderen Coleur zu tun oder halt mit dem Forum Wiedenest. Es wurden die jährlichen Beiträge an den Bund abgeführt, von denen auch der Verwaltungsstelle vom ChristusForum wieder was zugute kam.<br />
Selbst bei solchen Sachen wie Rahmenverträge für die Musik/Beamer etc. (CCLI usw.) wurden direkt Rahmenverträge von der Stiftung der Brüdergemeinden verwendet, und nicht die vom BEFG.<br />
Jedoch: als um die Wendezeit in unserer Gemeinde gebaut wurde, gab es schon auch verschiedene Hilfe durch Beratung usw., halt durch das Netzwerk so eines &#8222;Bundes&#8220;. Und einige Geschwister (meist leitende Brüder) hatten einen Austausch mit Baptisten gepflegt. Zu DDR-Zeiten war die Verbindung in jeglicher Hinsicht viel enger (auch mit den Elim-Gemeinden, die auch diesem Bund angehörten). Nach 1989 hat sich das immer mehr auseinander gelebt.&nbsp;</p>
<p>Die Stimmung war schon immer so in der Realität, zumindest seit den 90er Jahren: man hatte mit den Baptisten eigentlich fast nichts zu tun, und die meisten Geschwister wollten das auch gar nicht. Einfach aufgrund der 100%-igen Doppelstrukturen, brauchte es das ja auch alles gar nicht&#8230; Natürlich hat uns mit konservativen Baptistengemeinden das allermeiste verbunden und man hat sich auf Anhieb in allem verstanden (wir hatten eine befreundete Familie in NRW).</p>
<p>In den letzten 10-15 Jahren hat sich aber ganz vieles theologisch auseinanderdividiert, und genau dort liegt auch der Hauptgrund für die angestrebte Trennung: ChristusForum-Gemeinden wollen den zumeist stark liberalen Kurs der Baptisten nicht mehr mitgehen. Es hat gegärt&#8230;! Und da ist dann so ein Beschluss mit der übergroßen Mehrheit der Gemeinden absolut nachvollziehbar, und eigentlich sogar zu begrüßen. Über die Form und das &#8222;Wie&#8220; kann man aber immer streiten&#8230;</p>
<p>Aufgrund der Doppelstrukturen wäre &#8211; aus meiner Sicht &#8211; eine Trennung absolut NICHT notwendig. Aber aufgrund der theologischen Gründe ist sie vermutlich fast alternativlos.</p>
<p>Was mich verwundert, dass IDEA die ganze Story so groß auffährt, genau das hat der ganzen Sache in den letzten Tagen sicherlich sehr geschadet. Denn Fakt ist auch: viele Baptisten wollen auch einen bibeltreuen (oder wieder bibeltreueren) Kurs fahren und sind auch mit manchem im Baptistenbund unzufrieden&#8230;</p>
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