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	Kommentare zu: Stalin und die Lust an der Gewalt	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15624</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 10:30:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Letzten Endes sehen wir hier sehr gut, weshalb es notwendig ist, die Gebote Gottes in der Politik so hoch zu halten: Jeder Mensch, wenn er genügend Macht in den Händen hält oder sich danach ausstreckt, ist potentiell ein Stalin oder auch ein Hitler. Sie alle sind normale Menschen (eigentlich muss man sagen sie sind recht intelligente Menschen; insofern hält Aufklärung nicht vom schlechten Handeln ab), wie wir alle, die ihre Ideologie zum Machtzweck genutzt haben. Der Mensch braucht Gottes Gebote über sich stehen haben, um ihnen bzw. Gott Rechenschaft darüber ablegen zu müssen für das, was er mit seiner Macht tut. König David, explizit &quot;ein Mann nach dem Herzen Gottes&quot; genannt, ist hier das perfekte Beispiel. Auch er schreckte nicht davor zurück, seine Macht für sein sexuelles Begehren zu missbrauchen und dabei sogar jemand anderes in den Tod zu schicken. Aber da hat das funktioniert, dass ein Prophet aufstand und ihn deswegen rügte. Da behaupte ich mal, dass es auch heute solche Propheten wie Nathan braucht. David war Mensch, durch und durch, aber bereit, sich unter Gottes Gebote zu stellen. Und das macht ihn zu einem meiner größten Vorbilder der ganzen Weltgeschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Endes sehen wir hier sehr gut, weshalb es notwendig ist, die Gebote Gottes in der Politik so hoch zu halten: Jeder Mensch, wenn er genügend Macht in den Händen hält oder sich danach ausstreckt, ist potentiell ein Stalin oder auch ein Hitler. Sie alle sind normale Menschen (eigentlich muss man sagen sie sind recht intelligente Menschen; insofern hält Aufklärung nicht vom schlechten Handeln ab), wie wir alle, die ihre Ideologie zum Machtzweck genutzt haben. Der Mensch braucht Gottes Gebote über sich stehen haben, um ihnen bzw. Gott Rechenschaft darüber ablegen zu müssen für das, was er mit seiner Macht tut. König David, explizit &#8222;ein Mann nach dem Herzen Gottes&#8220; genannt, ist hier das perfekte Beispiel. Auch er schreckte nicht davor zurück, seine Macht für sein sexuelles Begehren zu missbrauchen und dabei sogar jemand anderes in den Tod zu schicken. Aber da hat das funktioniert, dass ein Prophet aufstand und ihn deswegen rügte. Da behaupte ich mal, dass es auch heute solche Propheten wie Nathan braucht. David war Mensch, durch und durch, aber bereit, sich unter Gottes Gebote zu stellen. Und das macht ihn zu einem meiner größten Vorbilder der ganzen Weltgeschichte.</p>
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		<title>
		Von: Falko		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15622</link>

		<dc:creator><![CDATA[Falko]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 00:15:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch der Deutschlandfunk hat am Sonntag das Buch in einem ausgezeichneten Beitrag besprochen:  http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1705603/
@Roderich
Das Schlimme am System Kommunismus war, dass viele Bürger so manipuliert werden konnten, einen Psychopathen und Massenmörder als Heiligen zu verehren (siehe die Trauerfeier für ihn im ganzen Ostblock). Hier funktionieren keine Kontrollinstanzen mehr, die das Böse zumindest begrenzen könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Deutschlandfunk hat am Sonntag das Buch in einem ausgezeichneten Beitrag besprochen:  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1705603/" rel="nofollow ugc">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1705603/</a><br />
@Roderich<br />
Das Schlimme am System Kommunismus war, dass viele Bürger so manipuliert werden konnten, einen Psychopathen und Massenmörder als Heiligen zu verehren (siehe die Trauerfeier für ihn im ganzen Ostblock). Hier funktionieren keine Kontrollinstanzen mehr, die das Böse zumindest begrenzen könnten.</p>
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		<title>
		Von: Joschie		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joschie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 20:39:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Buch war nicht ohne Grund in DDR verboten. Wolfgang Leonhard &quot;Die Revolution entlässt ihre Kinder&quot; http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03498-1]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch war nicht ohne Grund in DDR verboten. Wolfgang Leonhard &#8222;Die Revolution entlässt ihre Kinder&#8220; <a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03498-1" rel="nofollow ugc">http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03498-1</a></p>
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		Von: Alexander		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 22:23:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihr Lieben, ich bin kein Stalin- oder Stalinismus-Experte und habe das Buch von Baberowski nicht gelesen. Aber ich habe letztes Jahr einen Vortrag von ihm gehört und mich hinterher länger mit ihm unterhalten. Er will den Kommunismus gewiss nicht entschuldigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben, ich bin kein Stalin- oder Stalinismus-Experte und habe das Buch von Baberowski nicht gelesen. Aber ich habe letztes Jahr einen Vortrag von ihm gehört und mich hinterher länger mit ihm unterhalten. Er will den Kommunismus gewiss nicht entschuldigen.</p>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15603</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 16:33:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hinter so einer psychologisierenden  Erklaerung (und Relativierung) kann auch (wieder) ein subtiler &#039;Entschuldigungsversuch&#039; des Kommunismus stehen. 
(Nach dem Motto &#039;nicht der Kommunismus war das eigentlich Schlimme, sondern ein paar Psychopathen, welche die an sich wunderbare Idee missbraucht haben&#039;).

Da lobe ich mir die Klarheit in dem Buch &#039;Witness&#039; von Whittaker Chambers, einem ex-Kommunisten in den USA, der spaeter (als Christ) einen kommunistischen Spionagering aufgedeckt hat und meinte, Stalin sei nur die logische Konsequenz aus diesem Gedankengebaeude und System, in dem der Glaube an eine hoehere Macht radikal und konsequent abgeschafft wurde. Sehr lesenswerte Biographie; sie wurde von der FAZ auf eine Reihe mit der Biographie &#039;Bekenntnisse&#039; von Augustinus gestellt. Wurde leider nie ins Deutsche uebersetzt wegen der 800 Seiten und der vorherrschenden anti-Antikommunistischen Meinung hier.

Genauso klar auch der &#039;Archipel Gulag&#039; von Solschenizyn, der sich ja u.a. auch wegen Stalin vom Kommunismus losgesagt hatte und daher (und wegen seines Manifestes) in das Straflager kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter so einer psychologisierenden  Erklaerung (und Relativierung) kann auch (wieder) ein subtiler &#8218;Entschuldigungsversuch&#8216; des Kommunismus stehen.<br />
(Nach dem Motto &#8217;nicht der Kommunismus war das eigentlich Schlimme, sondern ein paar Psychopathen, welche die an sich wunderbare Idee missbraucht haben&#8216;).</p>
<p>Da lobe ich mir die Klarheit in dem Buch &#8218;Witness&#8216; von Whittaker Chambers, einem ex-Kommunisten in den USA, der spaeter (als Christ) einen kommunistischen Spionagering aufgedeckt hat und meinte, Stalin sei nur die logische Konsequenz aus diesem Gedankengebaeude und System, in dem der Glaube an eine hoehere Macht radikal und konsequent abgeschafft wurde. Sehr lesenswerte Biographie; sie wurde von der FAZ auf eine Reihe mit der Biographie &#8218;Bekenntnisse&#8216; von Augustinus gestellt. Wurde leider nie ins Deutsche uebersetzt wegen der 800 Seiten und der vorherrschenden anti-Antikommunistischen Meinung hier.</p>
<p>Genauso klar auch der &#8218;Archipel Gulag&#8216; von Solschenizyn, der sich ja u.a. auch wegen Stalin vom Kommunismus losgesagt hatte und daher (und wegen seines Manifestes) in das Straflager kam.</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15589</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 21:57:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Jonas: Ja, ich stimme vollkommen zu.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jonas: Ja, ich stimme vollkommen zu.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/stalin-und-die-lust-an-der-gewalt/16798/comment-page-1/#comment-15588</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 18:43:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant, wie schnell heutzutage Gräueltaten psychologisch entschuldigt werden - er war ja so ein Psychopath, der kann ja nix dafür, dass er so ist... In dem Zusammenhang erinnere ich gerne an Manfred Lütz&#039; genial geschriebenes Buch: IRRE! Wir behandeln die Falschen - Unser Problem sind die Normalen. Grad kürzlich erneut mit viel Gewinn gelesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, wie schnell heutzutage Gräueltaten psychologisch entschuldigt werden &#8211; er war ja so ein Psychopath, der kann ja nix dafür, dass er so ist&#8230; In dem Zusammenhang erinnere ich gerne an Manfred Lütz&#8216; genial geschriebenes Buch: IRRE! Wir behandeln die Falschen &#8211; Unser Problem sind die Normalen. Grad kürzlich erneut mit viel Gewinn gelesen.</p>
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