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	Kommentare zu: Was tun, wenn Versammlungen untersagt sind?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86778</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 19:10:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nicht, dass ich das in der jetzigen Situation allen Christen zur Nachahmung empfehle, aber Rodney Stark beschreibt in &quot;The Rise of Christianity&quot; wie furchtloses Verhalten von Christen gegenüber Seuchen das Christentum zu einer Weltreligion machte. Hier meine Zusammenfassung dessen was Stark über die Rolle der Epidemien schreibt: 

Cyprian, Dionysus, Eusebius und andere Kirchenväter meinten, dass Seuchen einen großen Beitrag zum Erfolg des Christentums geleistet haben. Wäre die Gesellschaft nicht so demoralisiert und verunsichert durch diese Katastrophen gewesen, wäre das Christentum vielleicht kein so verbreiterter Glaube geworden.

Unter Marc Aurel, ab 165- Mitte 180: Die Antoninische Pest herrschte fast im ganzen römischen Reich. (wahrscheinlich Pocken oder Masern). Mehrere Millionen Menschen starben (5-25%), in Städten jeder zehnte. Hundert Jahre später: noch immer eine Seuche. An ihrem Höhepunkt starben allein in Rom 5000 Menschen pro Tag. 

Die christliche Nächstenliebe führte von Anfang an zu Normen des Sozialdienstes und brüderlicher Solidarität. In Katastrophenzeiten kamen Christen daher besser zurecht, was zu höheren Überlebensraten führte. Daher stellten die Christen nach jeder Seuche einen höheren Anteil in der Bevölkerung, selbst ohne neue Bekehrungen. Dazu kommt noch, dass die höhere Überlebensrate den Christen selbst sowie den Heiden als ein Wunder erschien, was Bekehrungen mit sich brachte.  

Krisen führen sehr oft zu Glaubenskrisen – das Heidentum hatte keine Erklärung für die Desaster. Ein Vorteil des Christentums: Wer viele Freunde und Verwandte verloren hatte, konnte sich damit trösten, diese im Himmel wieder zu sehen. Trotz aller Katastrophen erschien ihnen das Leben nicht sinnlos. Christen sahen die Plage als Schulung und Prüfung. Das Christentum bot nicht nur Trost, sondern auch Vorschriften, wie man zu handeln hatte. 

Kaiser Julianus schrieb an seine Priester: Ihr müsst genauso tugendhaft sein wie die Christen, weil deren Wachstum gründet sich auf ihrem moralischen Charakter, selbst wenn dieser nur vorgetäuscht ist. Die Christen hatten einen kleinen Wohlfahrtsstaat in einem Reich eingereichtet, dem es als Sozialdiensten mangelte. Das basierte auf Lehren wie: Liebe deine Nächsten wie dich selbst, Es ist seliger zu geben als zu nehmen. 

Als das NT neu war, waren das die Normen der christlichen Gemeinschaften. Tertullian schrieb: Es ist unsere Pflege der Hilflosen, unsere Praxis der liebenden Freundlichkeit, die uns in den Augen unserer Gegner prägt. Schau nur, sagen sie, schau nur wie sie sich gegenseitig lieben. 

Die Christen waren sich sicher, dass dieses Leben nur ein Vorspiel ist. Ein Heide setzte also viel mehr aufs Spiel, wenn er einen Menschen mit einer ansteckenden Krankheit pflegte. 

Die Christen pflegten während eine Seuche also alle – daher verdankten viele heidnische Überlebenden ihr Leben ihren christlichen Nachbarn. Ein großer Teil der Bekehrungen verdankt sich daher der sichtbaren göttlichen Arbeit. Nicht nur, dass vor allem Christen die Plagen überlebten wurde als Wunder gesehen: Auch die Tatsache, dass viele Christen durch ihre Krankenpflege immun wurden, trug dazu bei. Und wer konnte am Ende sagen, dass die Christen ihre Mitmenschen nicht vor allem durch das Verteilen von Suppe retteten, sondern durch ihre Gebete? Außerdem ist die Krankenpflege eine Möglichkeit für neue Beziehungen. Ohne die Krisen wären den Christen also viele Gelegenheiten entgangen. Das Heidentum hingegen ist „über die Toten gestolpert“, durch sie zu Fall gebracht worden, da es den Krisen weder sozial noch spirituell etwas entgegenzusetzen hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass ich das in der jetzigen Situation allen Christen zur Nachahmung empfehle, aber Rodney Stark beschreibt in &#8222;The Rise of Christianity&#8220; wie furchtloses Verhalten von Christen gegenüber Seuchen das Christentum zu einer Weltreligion machte. Hier meine Zusammenfassung dessen was Stark über die Rolle der Epidemien schreibt: </p>
<p>Cyprian, Dionysus, Eusebius und andere Kirchenväter meinten, dass Seuchen einen großen Beitrag zum Erfolg des Christentums geleistet haben. Wäre die Gesellschaft nicht so demoralisiert und verunsichert durch diese Katastrophen gewesen, wäre das Christentum vielleicht kein so verbreiterter Glaube geworden.</p>
<p>Unter Marc Aurel, ab 165- Mitte 180: Die Antoninische Pest herrschte fast im ganzen römischen Reich. (wahrscheinlich Pocken oder Masern). Mehrere Millionen Menschen starben (5-25%), in Städten jeder zehnte. Hundert Jahre später: noch immer eine Seuche. An ihrem Höhepunkt starben allein in Rom 5000 Menschen pro Tag. </p>
<p>Die christliche Nächstenliebe führte von Anfang an zu Normen des Sozialdienstes und brüderlicher Solidarität. In Katastrophenzeiten kamen Christen daher besser zurecht, was zu höheren Überlebensraten führte. Daher stellten die Christen nach jeder Seuche einen höheren Anteil in der Bevölkerung, selbst ohne neue Bekehrungen. Dazu kommt noch, dass die höhere Überlebensrate den Christen selbst sowie den Heiden als ein Wunder erschien, was Bekehrungen mit sich brachte.  </p>
<p>Krisen führen sehr oft zu Glaubenskrisen – das Heidentum hatte keine Erklärung für die Desaster. Ein Vorteil des Christentums: Wer viele Freunde und Verwandte verloren hatte, konnte sich damit trösten, diese im Himmel wieder zu sehen. Trotz aller Katastrophen erschien ihnen das Leben nicht sinnlos. Christen sahen die Plage als Schulung und Prüfung. Das Christentum bot nicht nur Trost, sondern auch Vorschriften, wie man zu handeln hatte. </p>
<p>Kaiser Julianus schrieb an seine Priester: Ihr müsst genauso tugendhaft sein wie die Christen, weil deren Wachstum gründet sich auf ihrem moralischen Charakter, selbst wenn dieser nur vorgetäuscht ist. Die Christen hatten einen kleinen Wohlfahrtsstaat in einem Reich eingereichtet, dem es als Sozialdiensten mangelte. Das basierte auf Lehren wie: Liebe deine Nächsten wie dich selbst, Es ist seliger zu geben als zu nehmen. </p>
<p>Als das NT neu war, waren das die Normen der christlichen Gemeinschaften. Tertullian schrieb: Es ist unsere Pflege der Hilflosen, unsere Praxis der liebenden Freundlichkeit, die uns in den Augen unserer Gegner prägt. Schau nur, sagen sie, schau nur wie sie sich gegenseitig lieben. </p>
<p>Die Christen waren sich sicher, dass dieses Leben nur ein Vorspiel ist. Ein Heide setzte also viel mehr aufs Spiel, wenn er einen Menschen mit einer ansteckenden Krankheit pflegte. </p>
<p>Die Christen pflegten während eine Seuche also alle – daher verdankten viele heidnische Überlebenden ihr Leben ihren christlichen Nachbarn. Ein großer Teil der Bekehrungen verdankt sich daher der sichtbaren göttlichen Arbeit. Nicht nur, dass vor allem Christen die Plagen überlebten wurde als Wunder gesehen: Auch die Tatsache, dass viele Christen durch ihre Krankenpflege immun wurden, trug dazu bei. Und wer konnte am Ende sagen, dass die Christen ihre Mitmenschen nicht vor allem durch das Verteilen von Suppe retteten, sondern durch ihre Gebete? Außerdem ist die Krankenpflege eine Möglichkeit für neue Beziehungen. Ohne die Krisen wären den Christen also viele Gelegenheiten entgangen. Das Heidentum hingegen ist „über die Toten gestolpert“, durch sie zu Fall gebracht worden, da es den Krisen weder sozial noch spirituell etwas entgegenzusetzen hatte.</p>
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		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86777</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 18:28:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Online-Treffen und eine Welle des Gebets

„Fast alle [Haus-]Gruppen treffen sich über das Internet: Beten, Bibelstudium, Austausch, Zeugnis, Lobpreis und Anbetung. Unter ihnen sind mehr als 30 Gruppen, die täglich zwei Stunden miteinander beten, anbeten, sich austauschen und Zeugnis ablegen. Das ist viel häufiger als unsere normalen Treffen. Natürlich haben wir jetzt mehr freie Zeit, alle bleiben zu Hause, so dass wir die Möglichkeit dazu haben. […] Wir haben gehört, dass unsere älteren und behinderten Mitglieder dem Herrn dankbar sind und durch diese Möglichkeit der Online-Treffen sehr ermutigt werden. […]

Früher trafen sich die Diakone einmal im Monat, und jetzt haben wir die Häufigkeit verdoppelt. Ich denke, dass es uns einander mehr denn je näherbringt. Wir beten, tauschen Informationen aus und treffen gemeinsam Entscheidungen. Der Virus kann uns nicht aufhalten.

aus:
https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/china-christen-in-wuhan-intensivieren-ihre-aktivitaeten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Treffen und eine Welle des Gebets</p>
<p>„Fast alle [Haus-]Gruppen treffen sich über das Internet: Beten, Bibelstudium, Austausch, Zeugnis, Lobpreis und Anbetung. Unter ihnen sind mehr als 30 Gruppen, die täglich zwei Stunden miteinander beten, anbeten, sich austauschen und Zeugnis ablegen. Das ist viel häufiger als unsere normalen Treffen. Natürlich haben wir jetzt mehr freie Zeit, alle bleiben zu Hause, so dass wir die Möglichkeit dazu haben. […] Wir haben gehört, dass unsere älteren und behinderten Mitglieder dem Herrn dankbar sind und durch diese Möglichkeit der Online-Treffen sehr ermutigt werden. […]</p>
<p>Früher trafen sich die Diakone einmal im Monat, und jetzt haben wir die Häufigkeit verdoppelt. Ich denke, dass es uns einander mehr denn je näherbringt. Wir beten, tauschen Informationen aus und treffen gemeinsam Entscheidungen. Der Virus kann uns nicht aufhalten.</p>
<p>aus:<br />
<a href="https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/china-christen-in-wuhan-intensivieren-ihre-aktivitaeten" rel="nofollow ugc">https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/china-christen-in-wuhan-intensivieren-ihre-aktivitaeten</a></p>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86772</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 17:42:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34917#comment-86772</guid>

					<description><![CDATA[Der Beitrag ist für mich schon sehr zweispältig zu betrachten: Auf der einen Seite gehören Gemeinschaft, große Festversammlung (Gottesdienst) und Kleingruppen fest zum biblischen Bild. Deshalb ist die implizierte Schlussfolgerung, dass auf dies alles verzichtet werden kann biblisch nicht haltbar. Auf der anderen Seite ist es richtig, dass es an biblischen fundierten Famileinvätern und Hauskreisleitern fehlt und das schon lange, was wir nicht erst durch eine Pandemie oder ähnliches feststellen sollten. Dies gehört zur DNA der Gemeinde Jesu dies zu entwickeln:  &quot;Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.&quot; Viele Gemeinden gerade im frommen Bereich sind immer noch viel zu sehr von einzelnen Leiterpersönlichkeiten abhängig wogegen aber auch gerade da fast nichts dagegen unternommen wird. Für mich ist eine gesunde Gemeinde dann vorhanden, wenn Kleingruppen, Familien und Hauskreise dann auch noch geistlich &quot;funktionieren&quot; würden, wenn es keinen zentralen Gottesdienst gibt. Das würde von manchem Leiter aber heissen von seiner &quot;Macht&quot; abzugeben, mehr Vertrauen an die weiteren Leiter zu geben und diese geistlich zur Reife zu führen. Mehrheitlich scheint die Tendenz eher in die andere Richtung zu gehen, dass immer mehr in den Gemeinden zentral gesteuert werden soll. Für ein Fortschreiten der endzeitlichen Entwicklung bei gleichzeitiger theologischer Entkernung ist man dann gerade nicht gut aufgestellt. Oder ist das gerade Teil der endzeitlichen Entwicklung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag ist für mich schon sehr zweispältig zu betrachten: Auf der einen Seite gehören Gemeinschaft, große Festversammlung (Gottesdienst) und Kleingruppen fest zum biblischen Bild. Deshalb ist die implizierte Schlussfolgerung, dass auf dies alles verzichtet werden kann biblisch nicht haltbar. Auf der anderen Seite ist es richtig, dass es an biblischen fundierten Famileinvätern und Hauskreisleitern fehlt und das schon lange, was wir nicht erst durch eine Pandemie oder ähnliches feststellen sollten. Dies gehört zur DNA der Gemeinde Jesu dies zu entwickeln:  &#8222;Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.&#8220; Viele Gemeinden gerade im frommen Bereich sind immer noch viel zu sehr von einzelnen Leiterpersönlichkeiten abhängig wogegen aber auch gerade da fast nichts dagegen unternommen wird. Für mich ist eine gesunde Gemeinde dann vorhanden, wenn Kleingruppen, Familien und Hauskreise dann auch noch geistlich &#8222;funktionieren&#8220; würden, wenn es keinen zentralen Gottesdienst gibt. Das würde von manchem Leiter aber heissen von seiner &#8222;Macht&#8220; abzugeben, mehr Vertrauen an die weiteren Leiter zu geben und diese geistlich zur Reife zu führen. Mehrheitlich scheint die Tendenz eher in die andere Richtung zu gehen, dass immer mehr in den Gemeinden zentral gesteuert werden soll. Für ein Fortschreiten der endzeitlichen Entwicklung bei gleichzeitiger theologischer Entkernung ist man dann gerade nicht gut aufgestellt. Oder ist das gerade Teil der endzeitlichen Entwicklung</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 15:04:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34917#comment-86771</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: 
https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/#comment-86770 
Eine evangeliumszentrierte Mitarbeiterkultur wird durch ein gutes evangelikales Studium der Religionsphilosophie gefördert. 
Im Beitrag: 
Die Realität: Es ist nicht nur eine gute Idee 
https://www.academia.edu/17522550/Reality_It_s_Not_Just_a_Good_Idea 
von Douglas E. Potter steht 
1. 
am Anfang: 
Viele sehen heute nicht, wie wichtig es ist, ihren Denkprozess auf die Realität zu gründen, obwohl alles, was nicht auf der Realität basiert, nicht real, d.h. unwirklich ist. Der slippery slope des Subjektivismus und Relativismus ist das Ergebnis eines solchen &quot;Denkens&quot;, das in den Vorstellungen des Geistes und nicht in der Realität, auf der Wahrheit, hergestellt wird. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für die Christen, die ihren &quot;vernünftigen&quot; Glauben teilen wollen. Leider hat sich der Subjektivismus in die Kirche eingeschlichen, in der Annahme, dass wir unseren Glauben nicht mit der Vernunft verteidigen müssen; wir brauchen nur die Bibel. Ich hoffe, dieser Artikel wird zeigen, dass Vernunft und Glaube nicht im Widerspruch zueinander stehen. Um den Zusammenhang zwischen Realität und Vernunft besser zu verstehen, müssen wir auf das Werk eines antiken Philosophen, Aristoteles, und eines mittelalterlichen Philosophen, Thomas von Aquin, zurückgreifen. Die Philosophie des Aquin baut auf dem Werk des Aristoteles auf, und obwohl es Unterschiede gibt, bietet der folgende Text eine kurze und etwas vereinfachte Erklärung der Wirklichkeit, dessen, was sie als das Sein bezeichnen würden, und des menschlichen Erkenntnisprozesses innerhalb dieser Tradition. Danach sehen wir, wie diese Philosophie die menschlichen Bestrebungen der christlichen Apologetik, Theologie und Ethik unterstützt, die die Grundlage für die beiden großen apologetischen Ziele bilden: die Existenz Gottes zu beweisen und die historische Wahrheit zu beweisen, dass Gott Jesus von Nazareth von den Toten auferweckt hat. 
2. 
am Ende: 
Christliche Apologetik 
Diese Einheit der Existenz zwischen Intellekt und Realität ist die Grundlage für die beiden äußerst wichtigen apologetischen Ziele: die Existenz Gottes zu beweisen und die historische Wahrheit zu beweisen, dass Gott Jesus von Nazareth von den Toten auferweckt hat. 
Da die Menschen die Welt kennen, müssen sie zu dem Schluss kommen, dass sich das Wissen auf unbestreitbare Fakten oder Prinzipien reduzieren lässt. In der Philosophie werden diese als erste Prinzipien ausgedrückt. Zum Beispiel: Etwas existiert, ist eine unbestreitbare Aussage über unseren Akt (act) des Erkennens der Wirklichkeit. Auf der Grundlage dieses unbestreitbaren Wissens folgern wir logisch, um zu zeigen, dass Gott existiert und dass er kenntlich ist. Gott existiert nicht nur, sondern Er allein ist reine Wirklichkeit (pure actuality), die wirksame und endgültige Ursache aller Dinge. Daher ist der Theismus, also der Glaube an Gott, die richtige Sichtweise, von der aus wir alles andere betrachten, im Gegensatz zum Polytheismus oder Atheismus. Wie der Apostel Paulus warnt, 
Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.  Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben. (Römer 1,19-20, LUT) 
Was unsere Seh-, Hör- und Tastsinne prüfen, sollte von unserem Verstand als wahr anerkannt werden. Der Apostel Paulus sagt: 
Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften,  und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften,  und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen.  Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.  Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.  Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. (1. Korinther 15,3-8, SLT) 
Theologie 
Theologie baut auf dem Studium von Gottes Offenbarung seiner selbst aus seinem Wort und der Welt um uns herum auf.  Der menschliche Intellekt untersucht die schriftliche Offenbarung Gottes und andere Wahrheiten, die in seiner Schöpfung als Ergebnis menschlicher Untersuchungen gefunden wurden. Da sich aus den schriftlichen Texten und der Realität eine objektive Bedeutung herauslesen lässt, müssen die beiden Offenbarungen in ein systematisches Ganzes integriert werden, um ein möglichst vollständiges Bild von allem zu erhalten, was Gott offenbart hat. Der ehrlich forschende Verstand kann dann in einen Diskurs über Gott und seine Schöpfung eintreten, wie es der Apostel Paulus tut, wenn er zu den Menschen in Athen spricht: 
Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.  Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind;  er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt.  Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,  damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht ferne; denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.« Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung. (Apostelgeschichte 17,23-29, SLT) 
Ethik 
Obwohl alle geschaffenen Dinge eine letzte Ursache haben, beobachten wir insbesondere, dass der Mensch für bestimmte Funktionen oder Zwecke bestimmt ist und nicht für andere.  Eine solche beabsichtigte Funktion ist in jedem Teil unserer hylomorphen Körper-Seele-Einheit ersichtlich. Ebenso offenbaren das menschliche Bewusstsein und Verhalten diese ethischen Ziele dessen, was in jedem Menschen richtig und falsch ist; selbst schriftliche Texte aus vielen Kulturen zeigen eine gemeinsame Ethik. Daher gibt es eine gemeinsame letzte Ursache für unsere moralischen Verpflichtungen. Wir erkennen unsere Unfähigkeit an, den erwarteten Anforderungen der moralischen Verpflichtungen gerecht zu werden, und leiten daraus korrekterweise ab, dass dies für alle gilt. So lehrt der Apostel Paulus, 
Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz.  Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen -  an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richtet nach meinem Evangelium durch Christus Jesus. (Römer 2,14-16, ELB) 
In Übereinstimmung mit diesen beabsichtigten gemeinsamen moralischen Zielen finden wir auch spezifische Anweisungen in Gottes Wort, das Kategorien moralischen Verhaltens vorgibt und es der Macht des menschlichen Intellekts überlässt, im Leben zu beurteilen, was in diese Kategorien fällt oder nicht. Zum Beispiel sagt der Herr, 
Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf  und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein«? (Matthäus 19, 4-5, SLT) 
Und wie der Apostel Paulus uns daran erinnert, ist jeder Mensch vor Gott verantwortlich: 
Denn es steht geschrieben: &quot;So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.&quot;  Also wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (Römer 14,11-12, ELB) 
Schlussfolgerung 
Es mag nicht notwendig sein, diese detaillierte Erklärung der Wirklichkeit zu kennen, um christliche Apologetik, Theologie oder Ethik zu betreiben und zu teilen, aber wegen der Konsequenzen, die sich aus der Anpassung der eigenen Sichtweise des Lebens und des ewigen Schicksals an die Wahrheit ergeben, sollten wir uns nicht von denen, die unsere darauf basierenden Argumente und Überlegungen ablehnen, von diesem Verständnis der Wirklichkeit abbringen lassen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass nicht jeder die Wahrheit akzeptieren wird. Wie unser Herr sagte, werden einige nicht einmal durch ein Wunder überzeugt werden (Lukas 16,31). Aber es ist notwendig zu verstehen, warum wir Apologetik, Theologie und Ethik auf eine bestimmte Art und Weise betreiben und nicht auf eine andere - um die Erkennbarkeit der Wirklichkeit, die Absolutheit der Wahrheit und ihre Prüfbarkeit und Übertragbarkeit auf alle Aspekte des Lebens und auf alle Menschen zu erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/#comment-86770" rel="ugc">https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/#comment-86770</a><br />
Eine evangeliumszentrierte Mitarbeiterkultur wird durch ein gutes evangelikales Studium der Religionsphilosophie gefördert.<br />
Im Beitrag:<br />
Die Realität: Es ist nicht nur eine gute Idee<br />
<a href="https://www.academia.edu/17522550/Reality_It_s_Not_Just_a_Good_Idea" rel="nofollow ugc">https://www.academia.edu/17522550/Reality_It_s_Not_Just_a_Good_Idea</a><br />
von Douglas E. Potter steht<br />
1.<br />
am Anfang:<br />
Viele sehen heute nicht, wie wichtig es ist, ihren Denkprozess auf die Realität zu gründen, obwohl alles, was nicht auf der Realität basiert, nicht real, d.h. unwirklich ist. Der slippery slope des Subjektivismus und Relativismus ist das Ergebnis eines solchen &#8222;Denkens&#8220;, das in den Vorstellungen des Geistes und nicht in der Realität, auf der Wahrheit, hergestellt wird. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für die Christen, die ihren &#8222;vernünftigen&#8220; Glauben teilen wollen. Leider hat sich der Subjektivismus in die Kirche eingeschlichen, in der Annahme, dass wir unseren Glauben nicht mit der Vernunft verteidigen müssen; wir brauchen nur die Bibel. Ich hoffe, dieser Artikel wird zeigen, dass Vernunft und Glaube nicht im Widerspruch zueinander stehen. Um den Zusammenhang zwischen Realität und Vernunft besser zu verstehen, müssen wir auf das Werk eines antiken Philosophen, Aristoteles, und eines mittelalterlichen Philosophen, Thomas von Aquin, zurückgreifen. Die Philosophie des Aquin baut auf dem Werk des Aristoteles auf, und obwohl es Unterschiede gibt, bietet der folgende Text eine kurze und etwas vereinfachte Erklärung der Wirklichkeit, dessen, was sie als das Sein bezeichnen würden, und des menschlichen Erkenntnisprozesses innerhalb dieser Tradition. Danach sehen wir, wie diese Philosophie die menschlichen Bestrebungen der christlichen Apologetik, Theologie und Ethik unterstützt, die die Grundlage für die beiden großen apologetischen Ziele bilden: die Existenz Gottes zu beweisen und die historische Wahrheit zu beweisen, dass Gott Jesus von Nazareth von den Toten auferweckt hat.<br />
2.<br />
am Ende:<br />
Christliche Apologetik<br />
Diese Einheit der Existenz zwischen Intellekt und Realität ist die Grundlage für die beiden äußerst wichtigen apologetischen Ziele: die Existenz Gottes zu beweisen und die historische Wahrheit zu beweisen, dass Gott Jesus von Nazareth von den Toten auferweckt hat.<br />
Da die Menschen die Welt kennen, müssen sie zu dem Schluss kommen, dass sich das Wissen auf unbestreitbare Fakten oder Prinzipien reduzieren lässt. In der Philosophie werden diese als erste Prinzipien ausgedrückt. Zum Beispiel: Etwas existiert, ist eine unbestreitbare Aussage über unseren Akt (act) des Erkennens der Wirklichkeit. Auf der Grundlage dieses unbestreitbaren Wissens folgern wir logisch, um zu zeigen, dass Gott existiert und dass er kenntlich ist. Gott existiert nicht nur, sondern Er allein ist reine Wirklichkeit (pure actuality), die wirksame und endgültige Ursache aller Dinge. Daher ist der Theismus, also der Glaube an Gott, die richtige Sichtweise, von der aus wir alles andere betrachten, im Gegensatz zum Polytheismus oder Atheismus. Wie der Apostel Paulus warnt,<br />
Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.  Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben. (Römer 1,19-20, LUT)<br />
Was unsere Seh-, Hör- und Tastsinne prüfen, sollte von unserem Verstand als wahr anerkannt werden. Der Apostel Paulus sagt:<br />
Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften,  und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften,  und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen.  Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.  Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.  Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. (1. Korinther 15,3-8, SLT)<br />
Theologie<br />
Theologie baut auf dem Studium von Gottes Offenbarung seiner selbst aus seinem Wort und der Welt um uns herum auf.  Der menschliche Intellekt untersucht die schriftliche Offenbarung Gottes und andere Wahrheiten, die in seiner Schöpfung als Ergebnis menschlicher Untersuchungen gefunden wurden. Da sich aus den schriftlichen Texten und der Realität eine objektive Bedeutung herauslesen lässt, müssen die beiden Offenbarungen in ein systematisches Ganzes integriert werden, um ein möglichst vollständiges Bild von allem zu erhalten, was Gott offenbart hat. Der ehrlich forschende Verstand kann dann in einen Diskurs über Gott und seine Schöpfung eintreten, wie es der Apostel Paulus tut, wenn er zu den Menschen in Athen spricht:<br />
Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.  Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind;  er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt.  Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,  damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht ferne; denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.« Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung. (Apostelgeschichte 17,23-29, SLT)<br />
Ethik<br />
Obwohl alle geschaffenen Dinge eine letzte Ursache haben, beobachten wir insbesondere, dass der Mensch für bestimmte Funktionen oder Zwecke bestimmt ist und nicht für andere.  Eine solche beabsichtigte Funktion ist in jedem Teil unserer hylomorphen Körper-Seele-Einheit ersichtlich. Ebenso offenbaren das menschliche Bewusstsein und Verhalten diese ethischen Ziele dessen, was in jedem Menschen richtig und falsch ist; selbst schriftliche Texte aus vielen Kulturen zeigen eine gemeinsame Ethik. Daher gibt es eine gemeinsame letzte Ursache für unsere moralischen Verpflichtungen. Wir erkennen unsere Unfähigkeit an, den erwarteten Anforderungen der moralischen Verpflichtungen gerecht zu werden, und leiten daraus korrekterweise ab, dass dies für alle gilt. So lehrt der Apostel Paulus,<br />
Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz.  Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen &#8211;  an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richtet nach meinem Evangelium durch Christus Jesus. (Römer 2,14-16, ELB)<br />
In Übereinstimmung mit diesen beabsichtigten gemeinsamen moralischen Zielen finden wir auch spezifische Anweisungen in Gottes Wort, das Kategorien moralischen Verhaltens vorgibt und es der Macht des menschlichen Intellekts überlässt, im Leben zu beurteilen, was in diese Kategorien fällt oder nicht. Zum Beispiel sagt der Herr,<br />
Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf  und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein«? (Matthäus 19, 4-5, SLT)<br />
Und wie der Apostel Paulus uns daran erinnert, ist jeder Mensch vor Gott verantwortlich:<br />
Denn es steht geschrieben: &#8222;So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.&#8220;  Also wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (Römer 14,11-12, ELB)<br />
Schlussfolgerung<br />
Es mag nicht notwendig sein, diese detaillierte Erklärung der Wirklichkeit zu kennen, um christliche Apologetik, Theologie oder Ethik zu betreiben und zu teilen, aber wegen der Konsequenzen, die sich aus der Anpassung der eigenen Sichtweise des Lebens und des ewigen Schicksals an die Wahrheit ergeben, sollten wir uns nicht von denen, die unsere darauf basierenden Argumente und Überlegungen ablehnen, von diesem Verständnis der Wirklichkeit abbringen lassen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass nicht jeder die Wahrheit akzeptieren wird. Wie unser Herr sagte, werden einige nicht einmal durch ein Wunder überzeugt werden (Lukas 16,31). Aber es ist notwendig zu verstehen, warum wir Apologetik, Theologie und Ethik auf eine bestimmte Art und Weise betreiben und nicht auf eine andere &#8211; um die Erkennbarkeit der Wirklichkeit, die Absolutheit der Wahrheit und ihre Prüfbarkeit und Übertragbarkeit auf alle Aspekte des Lebens und auf alle Menschen zu erhalten.</p>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 12:28:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Meinung ist: 
Eine evangeliumszentrierte Mitarbeiterkultur wird durch ein gutes evangelikales Studium der Religionsphilosophie gefördert. 
Im Beitrag: 
Das Studium der Religionsphilosophie im Zeitalter des Internets 
https://theknowledgereview.com/study-philosophy-religion-age-internet/ 
von Brian Huffling steht im 2. Absatz ab dem 4. Satz: 
Darüber hinaus konnten Religionsphilosophen Aufsätze (Academia.edu) und Artikel online einstellen, Zeitschriften online abonnieren und sich über Suchmaschinen oder Datenbanken über den neuesten Stand der Wissenschaft informieren. Solche Datenbanken sind von unschätzbarem Wert für die Forschung, wie z.B. ProQuest. Andere Websites ermöglichen allgemeine Recherchen für Studierende und Lehrkräfte. Eine dieser Websites ist die Stanford Encyclopedia of Philosophy (SEP, plato.stanford.edu). Es gibt weit mehr als 1000 Artikel, die von versierten und bekannten Philosophen verfasst wurden, die für die Seite begutachtet werden. Die SEP rühmt sich in vielerlei Hinsicht, dass sie sich von traditionellen Zeitschriften unterscheidet. Zum Beispiel kann die SEP, anders als traditionelle Zeitschriften, Artikel nach Belieben der Autoren ständig aktualisieren. Außerdem können sie eine umfassendere Liste von Themen verfassen, die in traditionellen Zeitschriften nicht behandelt werden. Das SEP ermöglicht digitale Querverweise zwischen Artikeln. Darüber hinaus kann das SEP ein breiteres Publikum haben als akademische Zeitschriften, da sich letztere eher an Spezialisten auf dem Gebiet des Studiums wenden. Viele der Artikel in der SEP sind im Bereich der Religionsphilosophie angesiedelt oder beziehen sich auf diese. Eine solche digitale Themendatenbank ist eine großartige Ressource für Studenten und Lehrer.
Viele Religionsphilosophen haben ihre eigenen Websites, Blogs usw., wie z.B. Richard Howe (richardghowe.com), William Lane Craig (reasonablefaith.com) und Edward Feser (edwardfeser.com). Dies ist eine großartige Möglichkeit, Studenten und der Öffentlichkeit den Zugang zu ihren Vorträgen, Gedanken und bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit zur Konversation zu ermöglichen. Solche Websites sowie Websites wie YouTube ermöglichen es diesen Philosophen, Debatten, Vorträge und Interviews zu veranstalten, so dass Studenten und Interessierte über einen solchen Informations- und Wissensschatz verfügen können.
Mit dem Aufkommen und der Popularität des Internets hat es jedoch auch einige negative Folgen gegeben. Wie die meisten Menschen wissen, kann jeder eine Website, einen Blog oder was auch immer online stellen. Professoren und Studenten wissen gleichermaßen um den Komfort und die möglichen gefährlichen Auswirkungen von Websites wie Wikipedia.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist: <br />
Eine evangeliumszentrierte Mitarbeiterkultur wird durch ein gutes evangelikales Studium der Religionsphilosophie gefördert.<br />
Im Beitrag:<br />
Das Studium der Religionsphilosophie im Zeitalter des Internets<br />
<a href="https://theknowledgereview.com/study-philosophy-religion-age-internet/" rel="nofollow ugc">https://theknowledgereview.com/study-philosophy-religion-age-internet/</a><br />
von Brian Huffling steht im 2. Absatz ab dem 4. Satz:<br />
Darüber hinaus konnten Religionsphilosophen Aufsätze (Academia.edu) und Artikel online einstellen, Zeitschriften online abonnieren und sich über Suchmaschinen oder Datenbanken über den neuesten Stand der Wissenschaft informieren. Solche Datenbanken sind von unschätzbarem Wert für die Forschung, wie z.B. ProQuest. Andere Websites ermöglichen allgemeine Recherchen für Studierende und Lehrkräfte. Eine dieser Websites ist die Stanford Encyclopedia of Philosophy (SEP, plato.stanford.edu). Es gibt weit mehr als 1000 Artikel, die von versierten und bekannten Philosophen verfasst wurden, die für die Seite begutachtet werden. Die SEP rühmt sich in vielerlei Hinsicht, dass sie sich von traditionellen Zeitschriften unterscheidet. Zum Beispiel kann die SEP, anders als traditionelle Zeitschriften, Artikel nach Belieben der Autoren ständig aktualisieren. Außerdem können sie eine umfassendere Liste von Themen verfassen, die in traditionellen Zeitschriften nicht behandelt werden. Das SEP ermöglicht digitale Querverweise zwischen Artikeln. Darüber hinaus kann das SEP ein breiteres Publikum haben als akademische Zeitschriften, da sich letztere eher an Spezialisten auf dem Gebiet des Studiums wenden. Viele der Artikel in der SEP sind im Bereich der Religionsphilosophie angesiedelt oder beziehen sich auf diese. Eine solche digitale Themendatenbank ist eine großartige Ressource für Studenten und Lehrer.<br />
Viele Religionsphilosophen haben ihre eigenen Websites, Blogs usw., wie z.B. Richard Howe (richardghowe.com), William Lane Craig (reasonablefaith.com) und Edward Feser (edwardfeser.com). Dies ist eine großartige Möglichkeit, Studenten und der Öffentlichkeit den Zugang zu ihren Vorträgen, Gedanken und bis zu einem gewissen Grad die Möglichkeit zur Konversation zu ermöglichen. Solche Websites sowie Websites wie YouTube ermöglichen es diesen Philosophen, Debatten, Vorträge und Interviews zu veranstalten, so dass Studenten und Interessierte über einen solchen Informations- und Wissensschatz verfügen können.<br />
Mit dem Aufkommen und der Popularität des Internets hat es jedoch auch einige negative Folgen gegeben. Wie die meisten Menschen wissen, kann jeder eine Website, einen Blog oder was auch immer online stellen. Professoren und Studenten wissen gleichermaßen um den Komfort und die möglichen gefährlichen Auswirkungen von Websites wie Wikipedia.com.</p>
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		Von: Artur		</title>
		<link>https://theoblog.de/stellen-sie-sich-vor/34917/comment-page-1/#comment-86768</link>

		<dc:creator><![CDATA[Artur]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 20:25:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessante Gedanken. Was macht man aber, wenn es - wie bei uns jetzt in Österreich - verboten ist mit jeglichen Menschen persönlich zu interagieren, seine Familie/Mitbewohner ausgenommen? Das ist dann noch eine Spur schwieriger, man muss alles per Skype machen und kann nicht einfach bei irgendwem klingeln, um mit ihm zu reden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Gedanken. Was macht man aber, wenn es &#8211; wie bei uns jetzt in Österreich &#8211; verboten ist mit jeglichen Menschen persönlich zu interagieren, seine Familie/Mitbewohner ausgenommen? Das ist dann noch eine Spur schwieriger, man muss alles per Skype machen und kann nicht einfach bei irgendwem klingeln, um mit ihm zu reden.</p>
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