<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ingolf Dalferth &#8211; TheoBlog.de</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/tag/ingolf-dalferth/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jun 2026 08:47:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://theoblog.de/wp-content/uploads/2025/09/cropped-TheoBlog_Logo-32x32.png</url>
	<title>Ingolf Dalferth &#8211; TheoBlog.de</title>
	<link>https://theoblog.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„Radikale Hoffnung&#8220;</title>
		<link>https://theoblog.de/radikale-hoffnung/47877/</link>
					<comments>https://theoblog.de/radikale-hoffnung/47877/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolf Dalferth]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47877</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 13. Mai, sprach der Theologe und Jüngel-Schüler Ingolf U. Dalferth über „Radikale Hoffnung&#8220; in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München. Die FAZ berichtet: Schon das „Menschsein selbst ist ein unvollendetes Projekt“, sagte Dalferth pointiert (nicht erst die Moderne). Nietzsche legte dar, dass der Mensch als das noch nicht festgestellte Tier [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/radikale-hoffnung/47877/">„Radikale Hoffnung&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 13. Mai, sprach der Theologe und Jüngel-Schüler Ingolf U.  Dalferth über „Radikale Hoffnung&#8220; in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München. Die FAZ berichtet:</p>
<blockquote>
<p>Schon das „Menschsein selbst ist ein unvollendetes Projekt“, sagte Dalferth pointiert (nicht erst die Moderne). Nietzsche legte dar, dass der Mensch als das noch nicht festgestellte Tier gezwungen ist, sich selbst zu etwas zu machen – Kierkegaard demgegenüber, dass uns auch dies als unverfügbare Möglichkeit zugespielt ist. Und dieser Mangel des Mängelwesens Mensch ist zugleich seine Größe, weil er dadurch auch zum Möglichkeitswesen wird. Und er lässt seinen Anti-Climacus sagen: „Gott ist dies, dass alles möglich ist.“ Dalferth denkt dies radikal zu Ende: Gott ist nicht eine erst noch zu beweisende Möglichkeit, sondern umgekehrt die unvordenkliche, einzigartige Wirklichkeit, ohne die es überhaupt nichts gäbe und nichts möglich wäre, auch niemand, der denkt. Gott zu beweisen, ist daher ganz unnötig, ihn zu bestreiten, sogar noch unsinniger, als die eigene Existenz zu leugnen – ein Gedankengang, der an philosophische Letztbegründungsstrategien erinnert beziehungsweise diese noch überbietet. Schöpfungsrede ist unweigerlich selbstinvolvierend. Da christliches Hoffen-auf-Gott sich auf den richtet, ohne den es die Möglichkeit des Guten, die Hoffbarkeit von etwas überhaupt gar nicht gäbe, ist sie etwas ganz anderes als sonstiges Hoffen-dass oder Hoffen-auf, sie ist nicht nur auf Gehofftes ausgerichtet, sondern ein auf alles bezogener Existenzvollzug.</p>
<p>Ein Glanzstück des Vortrags war sicherlich die genaue Würdigung eines auch an dieser Stelle schon viel beachteten letzten Textes von Jürgen Habermas, „Ein Geburtstagsgruß“ in einer Festschrift für Thomas Schmidt, in dem Habermas noch einmal die Verteidigung der Moralressourcen von Religionen unternimmt. Er bezweifelt dort die Möglichkeit eines „reduzierten“ Hoffens und Glaubens ohne Festlegung auf Inhalte. Dem stimmte Dalferth so weit zu, aber da Habermas auch bei religiösem Hoffen nur propositionales und personales Hoffen sehe, übersehe er das Spezifische des Hoffens-auf-Gott.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/ingolf-dalferth-zur-theologie-der-hoffnung-accg-200943294.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/radikale-hoffnung/47877/">„Radikale Hoffnung&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theoblog.de/radikale-hoffnung/47877/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ingolf Dalferth: Sünde ist „Blindheit für die Quelle des Lebens“</title>
		<link>https://theoblog.de/ingolf-dalferth-suende-ist-blindheit-fuer-die-quelle-des-lebens/35751/</link>
					<comments>https://theoblog.de/ingolf-dalferth-suende-ist-blindheit-fuer-die-quelle-des-lebens/35751/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolf Dalferth]]></category>
		<category><![CDATA[Sünde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35751</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Theologe und Religionsphilosoph Ingolf Dalferth wird in einem DLF-Gespräch zu seinem „Sündenbuch“ befragt. Obwohl ich Dalferth in mehreren Punkten nicht folgen kann (ich deute Sünde etwa stärker als Aufstand gegen Gott), empfehle ich das Interview all jenen, die sich mit dem Thema „Sünde“ beschäftigen. Stark ist Dalferths Kritik am Selbstverwirklichungswahn und dem Transhumanismus: Oh, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/ingolf-dalferth-suende-ist-blindheit-fuer-die-quelle-des-lebens/35751/">Ingolf Dalferth: Sünde ist „Blindheit für die Quelle des Lebens“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Theologe und Religionsphilosoph Ingolf Dalferth wird in einem DLF-Gespräch zu seinem „Sündenbuch“ befragt. Obwohl ich Dalferth in mehreren Punkten nicht folgen kann (ich deute Sünde etwa stärker als Aufstand gegen Gott), empfehle ich das Interview all jenen, die sich mit dem Thema „Sünde“ beschäftigen.</p>
<p>Stark ist Dalferths Kritik am Selbstverwirklichungswahn und dem Transhumanismus:</p>
<blockquote>
<p>Oh, ja. Ich meine, das 20. Jahrhundert ist voll von diesen Versuchen. Man versucht, einen neuen, einen besseren, einen effektiveren Menschen zu schaffen. Das waren nicht nur die Versuche in den 20er- und 30er-Jahren in den bekannten Regimen. Das ist in der Gegenwart ganz massiv der Fall, wenn ich ins Silicon Valley blicke. Die Versuche, die Beschränktheiten und Begrenztheiten und Schwächen des Menschen, die vor allem von dort aus gesehen ins seinen körperlichen Bestimmtheiten liegen, führen dazu, dass man die Körperabhängigkeit des Menschen abbauen muss und dafür sich einsetzen sollte, dass es zu einer konstruktiven, produktiven Mensch-Maschine-Vereinigung kommt.</p>
<p>Das sind die transhumanen Entwürfe, die Zukunftsbilder sind, die nicht, wie viele andere Menschenbilder, versuchen, die Vernunft gegenüber dem Körper oder den Körper gegenüber der Vernunft starkzumachen, sondern diese ganze Geschichte so zu überwinden, dass wir aus der Körperlichkeit hinauskommen und mit den Maschinen in eine neue Symbiose begeben. Und warum ist das interessant? Weil das verknüpft wird mit Erwartungen, dass wir zum Beispiel auch das Todesproblem lösen können.</p>
</blockquote>
<p>Auch sein Buch ist übrigens eine Fundgrube zum Thema.</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-35751-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/10/19/was_suende_heute_bedeuten_koennte_dazu_der_dlf_20201019_0936_04f0ead7.mp3?_=2" /><a href="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/10/19/was_suende_heute_bedeuten_koennte_dazu_der_dlf_20201019_0936_04f0ead7.mp3" target="_blank" rel="noopener">https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/10/19/was_suende_heute_bedeuten_koennte_dazu_der_dlf_20201019_0936_04f0ead7.mp3</a></audio>
<p>  <br />[asa]3374063519[/asa]</p>


<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/ingolf-dalferth-suende-ist-blindheit-fuer-die-quelle-des-lebens/35751/">Ingolf Dalferth: Sünde ist „Blindheit für die Quelle des Lebens“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://theoblog.de/ingolf-dalferth-suende-ist-blindheit-fuer-die-quelle-des-lebens/35751/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
