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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Mission &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Menschenfischen &#038; Schafeweiden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngerschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[W.C. Jaeschke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>    Vor rund 25 Jahren hatte ich das Vergnügen, Wolf Christian-Jaeschke bei der Veröffentlichung des wunderbaren Buches Adolph Zahn: Von Gottes Gnade und des Menschen Elend (#ad, 2. Aufl., 2005) zu unterstützen. Dr. Bernhard Kaiser schrieb damals über das Werk: Lange muß man suchen, bis man in der Theologenwelt des neunzehnten Jahrhunderts mit ihrem [&#8230;]</p>
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<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="M&amp;S.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/07/MS.jpg" alt="" width="296" height="455" border="0"></p>
<p> </p>
<p>Vor rund 25 Jahren hatte ich das Vergnügen, Wolf Christian-Jaeschke bei der Veröffentlichung des wunderbaren Buches <a href="https://amzn.to/4vDPfFe" target="_blank" rel="noopener"><em>Adolph Zahn: Von Gottes Gnade und des Menschen Elend</em></a> (#ad, 2. Aufl., 2005) zu unterstützen.</p>
<p>Dr. Bernhard Kaiser schrieb damals über das Werk:</p>
<blockquote>
<p>Lange muß man suchen, bis man in der Theologenwelt des neunzehnten Jahrhunderts mit ihrem Fortschrittsoptimismus und ihren Illusionen vom Menschen einen Mann des biblischen Realismus findet. Wolf-Christian Jaeschke, der Leiter der Navigatoren-Arbeit in Deutschland, ist fündig geworden und hat uns Adolph Zahn vorgestellt. Dafür ein herzliches Dankeschön vorab. Biblischer Realismus ist das Markenzeichen der Theologie, die in diesem Buch präsentiert wird. Adolph Zahn (1834-1900) war Pfarrer in Halle, Wuppertal und Stuttgart, ein Kämpfer für die Wahrheit und Irrtumslosigkeit der Schrift und gegen die Bibelkritik, ein Vetter von Theodor Zahn und Adolf Schlatter. Er lebte und wirkte in einer Zeit, in der der Heils- und Heiligungsoptimismus und die Illusionen vom neuen, wiedergeborenen Menschen der frommen und ansonsten bibelgläubigen Welt in den Kopf stiegen. Realismus dagegen heißt, daß Zahn in großer Klarheit vom vollbrachten, stellvertretenden Heil in Christus sprach, jener geistlichen Realität, die für uns nicht sichtbar ist, aber die doch so wirklich und wahr ist, wie Christus gestorben, auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist.</p>
</blockquote>
<p>Von <em>Gottes Gnade und des Menschen Elend</em> steht immer noch in meiner Handbibliothek, sodass ich bei Bedarf schnell darauf zurückgreifen kann. Die Anhänge zu lutherisch-reformierten Lehrdifferenzen, zur Heiligen Schrift oder zur Eschatologie sind ungemein hilfreich.</p>
<p>In den zurückliegenden Monaten, also 25 Jahre später, durfte ich Wolf Christian Jaeschke erneut bei der Herausgabe eines Buches unterstützen. Vor wenigen Tagen ist <a href="https://amzn.to/4bouWVp" target="_blank" rel="noopener"><em>Menschenfischen und Schafeweiden: Die doppelte Berufung der Jesus-Nachfolger</em></a> (#ad, 1. Aufl., 2026) erschienen.</p>
<p>Das Buch beschreibt die Ausbreitung des Evangeliums. Es bietet einen einprägsamen Gesamtüberblick über die beiden zentralen Handlungsfelder, die Jesus in seiner bildhaften Sprache als „Menschenfischen” und „Schafeweiden” bezeichnete. Beim ersten geht es darum, dass Menschen den Glauben für sich entdecken, beim zweiten darum, dass sie in diesem Glauben gestärkt und vertieft werden.</p>
<p>Theologische Fragen, die sich bei der Ausbreitung des Evangeliums stellen, aber oft ausgeblendet bleiben, werden in verständlicher Weise erläutert. So entsteht eine „Theologie für unterwegs“. Sie soll all jenen dienen, die mit anderen im Gespräch über den Glauben stehen oder diese im Glauben begleiten.</p>
<p>Die Praxis dieses Unterwegsseins wird in ihrem weit gefächerten Spektrum dargestellt. Wer mehr über Evangelisation und Nacharbeit, Apologetik und Zweierschaft, Tutoring und Mentoring und vieles andere mehr wissen möchte, findet hier reichlich Material.</p>
<p>Der Autor stützt sich dabei auf seine langjährige Erfahrung im „Menschenfischen und Schafeweiden“ sowie auf eine Fülle von Literatur zum Thema. Wer dieses Buch liest, lernt durch Überblicke und Originalzitate zahlreiche weitere Publikationen kennen.</p>
<p>In drei Anhängen wird zudem betrachtet, was C. S. Lewis, Francis Schaeffer und der Chinamissionar John Nevius zur Glaubensvermittlung und -vertiefung zu sagen hatten.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist es ein wichtiges Buch, das zur richtigen Zeit erschienen ist. Es erinnert uns an unseren Auftrag, das Evangelium mutig zu bezeugen; und es zeigt uns, wie wir unseren Glauben im öffentlichen Raum und in der persönlichen Begegnung vertiefen können. Gerade Themen wie Mentoring oder Tutoring bleiben in christlichen Kreisen oft theologisch unterbelichtet. Dabei geht es nämlich nicht nur um neutrale, offene Entwicklungsprozesse, Begleitung und Stärkung, sondern auch um eine am Evangelium orientierte „Unterweisung“.</p>
<p>Fehlt diese Vertiefung, bleiben wir geistlich unmündig und laufen Gefahr, vom Wind falscher Lehren mitgerissen zu werden. Paulus schrieb an die Epheser: „Wir sollen keine unmündigen Kinder mehr sein; wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird“ (Eph 4,14 NGÜ). „Stattdessen sollen wir in einem Geist der Liebe an der Wahrheit festhalten, damit wir im Glauben wachsen und in jeder Hinsicht mehr und mehr dem ähnlich werden, der das Haupt ist, Christus“ (Eph 4,15 NGÜ).</p>
<p>Das Buch vermittelt keine neuen Programme, sondern macht Mut, Verantwortung zu übernehmen und eine Kultur des Jüngermachens und Jüngerstärkens zu fördern.</p>
<p>Bei Verlag gibt&#8217;s mehr Informationen; außerdem kann dort das Buch auch bestellt werden: <a href="https://verbum-medien.de/products/menschenfischen-schafeweiden?_pos=1&amp;_psq=Jaeschke&amp;_psid=ed3319e12&amp;_ss=e&amp;_v=1.0" target="_blank" rel="noopener">verbum-medien.de</a>.</p>
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		<title>Elisabeth Elliot: Jahre des Wachsens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Elliot]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Elliot]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elisabeth Elliot – Ehefrau von Jim Elliot, Mutter, Glaubensheldin, mutige Missionarin, Buchautorin und eine Ikone des amerikanischen Christentums: Es gibt viele Bezeichnungen, die auf diese Frau zutreffen (vgl. hier). Auch in Deutschland ist sie vielen evangelikalen Christen ein Begriff und ein Vorbild, wenngleich ihre Person zunehmend in Vergessenheit zu geraten droht. Um dem entgegenzuwirken, schrieb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="81n18JnjkxL._SY522_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/02/81n18JnjkxL._SY522_.jpg" alt="81n18JnjkxL. SY522 ." width="209" height="318" border="0"></p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Elisabeth Elliot – Ehefrau von Jim Elliot, Mutter, Glaubensheldin, mutige Missionarin, Buchautorin und eine Ikone des amerikanischen Christentums: Es gibt viele Bezeichnungen, die auf diese Frau zutreffen (vgl. <a href="https://theoblog.de/elisabeth-elliots-dritte-ehe/41258/">hier</a>).</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Auch in Deutschland ist sie vielen evangelikalen Christen ein Begriff und ein Vorbild, wenngleich ihre Person zunehmend in Vergessenheit zu geraten droht. Um dem entgegenzuwirken, schrieb Ellen Vaughn nach Elisabeth Elliots Tod im Jahr 2015 eine Biographie in zwei Teilen. Der erste Band ist nun unter dem Titel <a href="https://amzn.to/40ldquU" target="_blank" rel="noopener"><em>Elisabeth Elliot: Jahre des Wachsens</em></a> (#ad) in deutscher Sprache erschienen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Anna Tissen hat das Buch gelesen und eine Rezension verfasst. Hier ein Auszug: </p>
<blockquote>
<p>Der zweite Teil bildet den Kern der Biographie und zeichnet Elisabeth Elliots Leben von ihrer Geburt im Dezember 1926 bis zu ihrer Abreise aus Ecuador im Jahr 1963 nach.</p>
<p>Elisabeth „Betty“ Howard wurde in Brüssel als zweites Kind von US-amerikanischen Missionaren geboren, doch schon wenige Monate später zog die Familie zurück in die USA, wo der Vater für die Zeitschrift Sunday School Times arbeitete. Die Eltern achteten sehr auf Ordnung, Disziplin und Bildung, liebten ihre sechs Kinder jedoch von Herzen und sorgten dafür, dass sie eine unbeschwerte Kindheit hatten. Bettys Interesse an der Missionsarbeit wurde früh geweckt, indem die Familie regelmäßig Missionare einlud, doch bevor sie konkrete Schritte in diese Richtung unternehmen konnte, widmete sie sich ihrer Ausbildung.</p>
<p>Mit 14 Jahren besuchte sie ein christliches Internat in Florida und schrieb sich später am Wheaton College ein, wo sie sich für ihre spätere Tätigkeit als Übersetzerin ausbilden ließ und auch ihren ersten Ehemann Jim Elliot kennenlernte. Ihre lange Liebesgeschichte ist unter anderem durch Bettys spätere Bücher gut dokumentiert.</p>
<p>Nach verschiedenen Zwischenstationen reiste Betty 1952 als ledige Missionarin nach Ecuador aus und machte ihre ersten Erfahrungen in der Volksgruppe der Colorados. In dieser Zeit wurden durch verschiedene Ereignisse „Bettys feste Vorstellungen über Gottes Willen zerstört, auf teils schockierende und brutale Weise. Bei den Colorados war sie, vielleicht zum ersten Mal, mit dem monolithischen, undurchdringlichen Geheimnis konfrontiert, das Gottes Wege umgibt“ (S. 159).</p>
<p>Im Herbst 1953 heirateten Jim und Elisabeth Elliot und begannen ihre gemeinsame Arbeit in Puyupungu im Osten von Ecuador. Mehr und mehr fühlten sie und andere befreundete Missionare die Überzeugung, dass Gott sie zu den Waorani rief, einer Volksgruppe, die im Dschungel lebte und Fremden gegenüber sehr feindselig war. Die Kontaktaufnahme zu diesem Volk führte im Januar 1956 zum Tod von Jim und seinen vier Kollegen und ließ Betty als Witwe mit einem kleinen Kind zurück.</p>
<p>Während sie ihre Arbeit in den nächsten Jahren fortführte und sich als Buchautorin einen Namen machte, knüpfte Betty erste Kontakte mit Waorani-Frauen. Schließlich zog sie gemeinsam mit ihrer Tochter Valerie und einer anderen amerikanischen Missionarin, Rachel Saint, in eine Waorani-Siedlung. Es war eine äußerst herausfordernde Zeit für sie, denn „wie Betty im Laufe der nächsten Jahre öfter feststellen sollte, waren Rachel und sie, was ihre Persönlichkeiten, Ansichten und Vorlieben anging, maximal unterschiedlich“ (S. 306). Betty war zwar eine äußerst begabte Linguistin, doch die schwierige Zusammenarbeit mit Rachel führte schlussendlich dazu, dass sie sich im Jahr 1963 dazu entschied, Ecuador zu verlassen und in die USA zurückzukehren.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5056/elisabeth-elliot" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Ohne Glaubenssubstanz keine Mission</title>
		<link>https://theoblog.de/ohne-glaubenssubstanz-keine-mission/39930/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 06:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Bartholomä]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Missionarischer Gemeindeaufbau braucht einen klaren theologischen Kompass, meint  Philipp Bartholomä und schreibt: Dekonstruktion ist ein zentraler Ansatz unserer heutigen postmodernen Zeit. So ist es auch nicht mehr nur in Kreisen üblich, die man herkömmlicherweise als „theologisch liberal“ bezeichnet hat, zentrale theologische Wahrheiten zu „dekonstruieren“, also zu hinterfragen, umzudeuten und gegebenenfalls ganz aufzugeben. Auch unter Evangelikalen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Missionarischer Gemeindeaufbau braucht einen klaren theologischen Kompass, meint  Philipp Bartholomä und schreibt:</p>
<blockquote><p>
Dekonstruktion ist ein zentraler Ansatz unserer heutigen postmodernen Zeit. So ist es auch nicht mehr nur in Kreisen üblich, die man herkömmlicherweise als „theologisch liberal“ bezeichnet hat, zentrale theologische Wahrheiten zu „dekonstruieren“, also zu hinterfragen, umzudeuten und gegebenenfalls ganz aufzugeben. Auch unter Evangelikalen sind früher unantastbare Glaubensinhalte nicht mehr selbstverständlich. Theologisch steht vieles zur Disposition, wie etwa die Inspiration, Wahrheit und Einheit der Heiligen Schrift, die vollkommene Sündhaftigkeit des Menschen, die Jungfrauengeburt, das stellvertretende Sühneopfer des Mensch gewordenen Gottessohnes, der doppelte Ausgang des Endgerichts zu ewigem Leben mit Gott oder ewiger Trennung von Gott.</p>
<p>Auch im ethischen Bereich kommt es zu grundlegenden Neubewertungen, beispielsweise im Blick auf vorehelichen Geschlechtsverkehr oder Homosexualität. Man müsse, so häufig die Argumentation, traditionelle theologische Deutungen im Licht heutiger Erkenntnisse neu beurteilen. Durch einen solch „neuen Blick“ auf bisher missverstandene oder falsch angewendete biblische Texte könnte man dann auch angemessener auf die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen reagieren und somit die Relevanz des Glaubens wieder deutlicher machen. In dieser Hinsicht sei es vielfach notwendig, sperrige, unbequeme und mit vorherrschenden kulturellen Empfindungen in Konflikt stehende Aussagen der Heiligen Schrift auszublenden, umzudeuten oder der beschriebenen Neubewertung zu unterziehen.</p>
<p>Dass die Kontextualisierung biblischer Inhalte notwendig ist, um intellektuelle wie emotionale Brücken zu bauen und den kulturellen Abstand zu denen zu verringern, die wir erreichen wollen, steht außer Frage. Problematisch wird es dann, wenn die theologische Substanz und damit zentrale Glaubensinhalte in ihrem Kern verändert werden. Oft kann man den Eindruck gewinnen, dass nicht mehr biblische Einsichten für Fragen des Glaubens und der Lebensgestaltung maßgeblich sind, sondern postmoderne Befindlichkeiten und Überzeugungen.</p>
<p>Demgegenüber wird in der Bibel immer wieder deutlich: Es schadet dem Volk Gottes, wenn Gottes Wort infrage gestellt, verdreht oder gar bewusst ignoriert wird:</p>
<p>„Dies ist&#8217;s, was ich dir heute gebiete: dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst du leben und dich mehren, und der HERR, dein Gott, wird dich segnen in dem Lande, in das du ziehst, es einzunehmen. Wendet sich aber dein Herz und du gehorchst nicht, sondern lässt dich verführen, dass du andere Götter anbetest und ihnen dienst, so verkünde ich euch heute, dass ihr umkommen und nicht lange in dem Lande bleiben werdet, in das du über den Jordan ziehst, es einzunehmen.“ (5Mo 30,16–18, vgl. Jer 44,4–6; Neh 9,29–30; Ps 89,31–33 u.v.a.)</p>
<p>„Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.“ (Mt 7,24–27)</p>
<p>Jesus hat oft davon gesprochen, dass die Liebe zu ihm und der Gehorsam gegenüber seinen Geboten zusammengehören, wie zwei Seiten einer Medaille. Wer ihm nachfolgt und ihn liebt, soll sich nicht dadurch auszeichnen, dass er göttliche Maßstäbe allzu leicht relativiert, sondern dass er sie gern befolgt, auch wenn einem der gesellschaftliche Gegenwind ins Gesicht bläst:</p>
<p>„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. … Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist&#8217;s, der mich liebt.“ (Joh 14,15.21; vgl. 1Joh 5,3 u.a.)</p>
<p>Schließlich findet sich im Neuen Testament die eindringliche Mahnung, an der Schrift als glaubwürdigem und autoritativem Wort Gottes festzuhalten und Gottes Wahrheit nicht an zeitgenössische Meinungen und kulturelle Trends anzupassen:</p>
<p>„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. … Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.“ (2Tim 3,14–16 und 4,3–4; vgl. Offb 3,8.10 u.a.)
</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/4009/den-kurs-halten" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>[asa]3765521418[/asa] </p>
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		<title>Der Missionsbefehl – heute?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 06:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bekenntnisorientierten Kirchengemeinden Deutschlands brauchen deshalb nicht nur ein Herz für die Weltmission, sondern auch für die Inlandsmission. Die Gründung und geistliche Neuausrichtung von Gemeinden wird in den nächsten Jahrzehnten eine der größten Herausforderungen für die Christen in Zentraleuropa werden. Ein paar Gedanken dazu habe ich in dem Beitrag „Der&#160;Missionsbefehl&#160;– heute?“ geäußert:&#160; Mitte und Haupt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bekenntnisorientierten Kirchengemeinden Deutschlands brauchen deshalb nicht nur ein Herz für die Weltmission, sondern auch für die Inlandsmission. Die Gründung und geistliche Neuausrichtung von Gemeinden wird in den nächsten Jahrzehnten eine der größten Herausforderungen für die Christen in Zentraleuropa werden. Ein paar Gedanken dazu habe ich in dem Beitrag „Der&nbsp;Missionsbefehl&nbsp;– heute?“ geäußert:&nbsp;</p>
<blockquote><p>Mitte und Haupt der Gemeinde ist unser Herr Jesus Christus. Er ist Gottes Antwort auf unsere menschliche Not. Die Frohbotschaft von seinem Kommen, der von ihm erwirkten Erlösung, von seiner Herrschaft und seiner Wiederkunft, soll seine Gemeinde ausfüllen. Eine Kirche, die von diesem Evangelium erfüllt ist, will – ja, muss! – davon erzählen und Menschen einladen, zu diesem Christus zu kommen. Wer so einen Schatz entdeckt hat, will nichts anderes mehr haben (vgl.&nbsp;Mt&nbsp;13,44–46). Die Frohbotschaft vom Reich der Himmel ist das Einzige, was die Welt sich nicht selbst geben kann, was ihr also jemand bringen muss. Deshalb gehört es zum Auftrag der Gemeinde, sich selbst die Botschaft von der freien Gnade Gottes zu predigen und sie zu allen Völkern zu tragen.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/3203/der-missionsbefehl-heute" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-missionsbefehl-heute/37757/">Der Missionsbefehl – heute?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Herold-Mission</title>
		<link>https://theoblog.de/die-herold-mission/37418/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 09:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich mit Benjamin Schmidt und Andreas München über die Herold-Mission gesprochen. Das Gespräch, in dem es auch im die Theologie von Charles Finney geht, kann hier gehört werden: www.evangelium21.net.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich mit Benjamin Schmidt und Andreas München über die Herold-Mission gesprochen. Das Gespräch, in dem es auch im die Theologie von Charles Finney geht, kann hier gehört werden: <a href="https://www.evangelium21.net/media/3076/erweckung-geschieht-wo-die-herrlichkeit-gottes-erkannt-wird" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Die Fischer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 08:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleine Video „Die Fischer“, nicht mehr ganz neu, ist liebevoll gemacht und sehr gut eingesprochen. Vor allem hält es uns den Spiegel vor. Prädikat besonders wertvoll. VD: IF</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine Video „Die Fischer“, nicht mehr ganz neu, ist liebevoll gemacht und sehr gut eingesprochen. Vor allem hält es uns den Spiegel vor. Prädikat besonders wertvoll.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="580" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/YXg1hT92EgM" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/YXg1hT92EgM?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;64ee74fd8181975ad8e99d6d4857e39d&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;ddfd4f5690ad5ad12dacf3ae116e45a2&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/64ee74fd8181975ad8e99d6d4857e39d-ddfd4f5690ad5ad12dacf3ae116e45a2.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Die Fischer&quot;,&quot;width&quot;:480,&quot;height&quot;:360,&quot;forceRatio&quot;:62.0689655172413807804332464002072811126708984375}"></iframe></p>
<p>VD: IF</p>
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		<title>Ermordet in Kabul</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 06:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Beck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2017 erhielt ich die Einladung zu einer Trauerfeier für Simone Beck. Simone war Missionarin und brach 2003 nach Afghanistan auf, um dort als Lehrerin und Spracherkunderin zu arbeiten. Ihre Liebe zu Jesus Christus und den Menschen in dem fernen Land kostete sie das Leben. Am 20. Mai 2017 wurde sie in Kabul brutal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://amzn.to/3tkiNJn" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" style="float: right;" title="Fuehrer_Ermordet_in_Kabul.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2021/02/Fuehrer_Ermordet_in_Kabul.jpg" alt="Fuehrer Ermordet in Kabul" width="199" height="300" border="0" /></a>Im Frühjahr 2017 erhielt ich die Einladung zu einer Trauerfeier für Simone Beck. Simone war Missionarin und brach 2003 nach Afghanistan auf, um dort als Lehrerin und Spracherkunderin zu arbeiten. Ihre Liebe zu Jesus Christus und den Menschen in dem fernen Land kostete sie das Leben. Am 20. Mai 2017 wurde sie in Kabul brutal ermordet.</p>
<p>Schwester Heidemarie Führer, Diakonisse der Aidlinger Schwesternschaft, hat mit ihrem Buch <em><a href="https://amzn.to/3oPUH5A" target="_blank" rel="noopener">Ermordet in Kabul </a></em>einen berührenden und aufrüttelnden Lebensbericht vorgelegt. Sie kannte Simone nicht persönlich, hat aber akribisch Briefe, E-Mails, Fotos und sonstige Dokumente ausgewertet und sich mit Simones Familie und anderen wichtigen Kontaktpersonen eingehend ausgetauscht. Herausgekommen ist ein gut lesbarer Band über eine alleinstehende Frau, die in einem islamischen Land für die Weitergabe des Evangeliums alles gegeben hat.</p>
<p>Ich empfehle das Buch sehr gern. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte diese Rezension lesen: <a href="https://www.evangelium21.net/media/2547/ermordet-in-kabul" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Es ist eine Stärke des Buches, dass es die Leser mit den Entbehrungen und Kämpfen konfrontiert, die Missionare im Verborgenen auszuhalten haben. Auf Simone warteten viele Prüfungen. Zu dem Gedicht „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Jochen Klepper notierte sie: „Wir wünschen uns sehr, dass auch die Khiva erfahren, dass Gott sie vom Dunkel ins Licht führt, dass ihre Rettung von Gottes Angesicht herkommt! Manchmal scheint die Dunkelheit hier überwältigend“ (S. 175). Nicht nur körperliche und seelische Erschöpfung und menschliche Konflikte führten Simone an ihre Grenzen. Wiederholt klopften Selbstzweifel bei ihr an:</p>
<p>„Stichflammen der Anfechtung und des Zweifels züngelten aus der Tiefe ihrer Seele immer wieder herauf und wollten ihren Glauben versengen: War alles, alles umsonst? Was habe ich falsch gemacht? War ich zu ungeschickt, die wichtigen Leute zu überzeugen? War ich am falschen Ort? Wegen äußerer Umstände musste ich mein Tal verlassen. Ich habe nichts zu Ende gebracht. Habe ich mich getäuscht in der Einschätzung der Lage? Habe ich versagt? Warum hilft mir Gott nicht? Warum bin ich nicht nach meiner Geburt gestorben? Wofür habe ich so gekämpft? Ich bin ausgelaugt, zerbrochen in tausend Stücke &#8230;“ (S. 184)</p></blockquote>
<p>[asa]377515888X[/asa]</p>
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		<title>Wie Christen in China unterdrückt und verfolgt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 05:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit den achtziger Jahren wendet sich eine wachsende Zahl an Chinesen dem Christentum zu. Der Kommunistischen Partei missfällt diese Entwicklung. In den vergangenen Monaten haben die Repressionen gegen die protestantischen Hauskirchen zugenommen. Jetzt nutzen die Christen Chinas geopolitische Ambitionen, um im Ausland zu missionieren. Der Theologe Tobias Brandner aus Hongkong hat der NZZ erklärt, wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den achtziger Jahren wendet sich eine wachsende Zahl an Chinesen dem Christentum zu. Der Kommunistischen Partei missfällt diese Entwicklung. In den vergangenen Monaten haben die Repressionen gegen die protestantischen Hauskirchen zugenommen. Jetzt nutzen die Christen Chinas geopolitische Ambitionen, um im Ausland zu missionieren. Der Theologe Tobias Brandner aus Hongkong hat der <em>NZZ</em> erklärt, wie sie das machen. Die Zeitschrift fragt: „In einem&nbsp;Gespräch&nbsp;mit der NZZ vor fünfzehn Jahren haben Sie gesagt, die Chinesen seien ‚spirituell heimatlos‘.“ Die Antwort:&nbsp;</p>
<blockquote><p>Das ist unverändert so. Autoritäre Gesellschaften führen zu einer gewissen Schizophrenie: Die meisten Chinesen glauben zwar nicht an die Ideologie der Kommunistischen Partei Chinas, aber sie müssen ständig Lippenbekenntnisse ablegen. Zudem ist das Trauma der Kulturrevolution nie verarbeitet worden. Ausserdem führt das enorme wirtschaftliche Wachstum dazu, dass die Menschen zwar wirtschaftlich besser dastehen, aber feststellen: Die Gesellschaft hat Schaden davongetragen. Eine Entsolidarisierung, ein Verlust von Gemeinschaft, moralischer Zerfall. All dies sorgt dafür, dass die Menschen spirituell suchend sind, heimatlos. Sie finden in Religionen neuen Halt, eine neue Vision, neue Werte. Auch der Buddhismus wächst, aber das Christentum wächst am stärksten. Theologen gehen davon aus, dass es bis zu 80 Millionen Christen gibt in China.</p></blockquote>
<p>Auf die Frage: &#8222;Wie geht es den Christen in China heute?“, antwortet Prof. Brandner: &#8222;Repression erfahren erst Personen, die stark sichtbar sind. Auch in China kann der Glaube auf individueller Ebene relativ gut gelebt werden. Aber der Staat beansprucht die letzte Autorität für sich. Die chinesischen Christen stehen damit im Zwiespalt. Für sie ist die letzte Autorität der liebe Gott und nicht der Staats- und Parteichef Xi Jinping.&#8220;</p>
<p>&nbsp;Mehr: <a href="https://www.nzz.ch/international/tobias-brandner-chinas-christen-auf-geheimer-mission-im-ausland-ld.1567181" target="_blank" rel="noopener">www.nzz.ch</a>.</p>
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		<title>Deutschlands erster christlicher Sexshop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 09:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bielfeld haben es sich einige Leute vorgenommen, den Missionsbegriff zu erweitern. Es geht diesmal nicht um Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit, sondern um besseren Sex. Denn: Sex sei nicht nur zum Kinderkriegen gemacht, erklären die vier die Philosophie, die sie antreibt. „Sex macht auch Spaß&#8220;, sagt Wellington Estevo: „Das Gefühl hat uns Gott mit der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Bielfeld haben es sich einige Leute vorgenommen, den Missionsbegriff zu erweitern. Es geht diesmal nicht um Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit, sondern um besseren Sex. Denn:</p>
<blockquote><p>Sex sei nicht nur zum Kinderkriegen gemacht, erklären die vier die Philosophie, die sie antreibt. „Sex macht auch Spaß&#8220;, sagt Wellington Estevo: „Das Gefühl hat uns Gott mit der Schöpfung geschenkt. Gerade Christen müssen Vorreiter sein, wenn es um das Thema Sexualität geht.&#8220; Es sei an der Zeit, offen über Lust und Liebe zu reden.</p></blockquote>
<p>Dass beim 500. Reformationsjubiläum <a href="https://theoblog.de/luther-programm-mit-umfassendem-harmoniebeduerfnis/30475/" target="_blank&quot;" rel="noopener noreferrer">so einiges schief gelaufen ist</a>, wissen wir. &nbsp;Dass die Feier der Reformation den Anstoß dafür gab, einen christlichen Sexshop zu gründen, überrascht selbst mich.&nbsp;</p>
<blockquote><p>&nbsp;Es bedürfe Zeit, mit den Tabus zu brechen, die die Kirche jahrhundertelang getragen habe.&nbsp;Die Idee der Shopgründung kam ihnen vor zwei Jahren beim 500. Reformationsjubiläum. „Morgens saßen wir mit Freunden zusammen und überlegten, dass wir etwas machen müssen&#8220;, erinnert sich Estevo: „Abends stand die Idee, das ging ganz schnell.&#8220; Ein wenig wie die Jungfrau zum Kinde. Als Jugendliche hätten doch alle erlebt, dass Sexualität stiefmütterlich tabuisiert wurde, so die vier.</p></blockquote>
<p>Da sehen wir also die Früchte <a href="https://theoblog.de/die-neue-sex-perspektive/25280/" target="_blank&quot;" rel="noopener noreferrer">der neuen&nbsp;„Sex-Perspektive“</a>. Das ist leider keine Satire. Hier glauben Christen, Vorreiter zu sein. Tatsächlich springen sie nur auf einen Zug, der schon lange unterwegs ist und zu einer plastikhaltigen Konsumkultur einlädt. Dabei gäbe es so viele echte Möglichkeiten, in Sachen Sexualität Zeichen zu setzen.&nbsp;</p>
<p>Hier mehr: <a href="https://www.lz.de/ueberregional/owl/22453940_Vier-Ostwestfalen-eroeffnen-ersten-christlichen-Sexshop-Deutschlands.html" target="_blank&quot;" rel="noopener noreferrer">www.lz.de</a>.</p>
<p>VD: AM</p>
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		<title>David Platt: Über die Ausbildung von Missionaren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 18:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[David Platt]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=29924</guid>

					<description><![CDATA[<p>David Platt über die Ausbildung von Missionaren: Hier geht es zur Anmeldung für die Konferenz: www.evangelium21.net/500.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/david-platt-ueber-die-ausbildung-von-missionaren/29924/">David Platt: Über die Ausbildung von Missionaren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>David Platt über die Ausbildung von Missionaren:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden; max-width: 100%;" width="560" height="315" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fevangelium21.net%2Fvideos%2F741315482716748%2F&amp;show;width=560" consent-required="38346" consent-by="services" consent-id="38347" ></iframe></p>
<p>Hier geht es zur Anmeldung für die Konferenz: <a href="https://www.evangelium21.net/de/500-jahre-reformation" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net/500</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/david-platt-ueber-die-ausbildung-von-missionaren/29924/">David Platt: Über die Ausbildung von Missionaren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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