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	Kommentare zu: Terror und Selbstinszenierung	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Adnan		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Adnan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 04:47:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei den meiste terroristischen Vorfaellen ist die Anzahl der Toten und Verletzten nicht höher als z.B. bei Unfaellen, die allenfalls in lokalen Medien Beachtung finden. Die Risikowahrnehmung von terroristischen Handlungen wiederum ist in der Bevölkerung völlig verzerrt, der Strassenverkehr (und vermutlich auch das Passivrauchen) ist um Grössenordnungen gefaehrlicher als der Terrorismus, der statistisch gesehen eine völlig vernachlaessigbare Gefahr relativ zu den Gefahren des taeglichen Lebens darstellt. Medienschaffende haben aber mit Terroristen eine win-win Situation, da sie durch die verzerrte Wahrnehmung von Gefahr eine staerkere Beachtung in der Bevölkerung finden. Ein Teil der Politiker sind ebenfalls, wenn man so will, in einer win-win Situation mit Terroristen, da sie diese als Vorwand zur Verschaerfung von Gesetzen nutzen können, die ohne den Vorwand wegen starker Einschraenkung von Freiheiten der Bürger von diesen nicht hingenommen würden. Die enorme Ausweitung der Überwachung (z.B. im Internet) beispielsweise wird immer wieder mit Terrorismus begründet, obwohl wie gesagt der Terrorismus eine vernachlaessigbare statistische Gefahr relativ zu den Gefahren des taeglichen Lebens darstellt. Gefaehrlich für den Bürger ist daher weniger der Terrorismus als vielmehr die Einschraenkung der Rechte der Bürger durch Politiker, die diesen und die verzerrte Wahrnehmung für ihre problematischen Kontroll- und Überwachungswünsche nutzen, für die die Begründung über den Terrorismus im Grunde genommen sachfremd ist. Ein weiteres Problem ist, dass Straftaetern, die medienwirksam eine religiöse oder weltanschauliche Überzeugung als Begründung für ihre Straftat nennen, diese ohne weiteres Ansehen geglaubt und so weitergegeben wird. Ob sie diese tatsaechlich haben wird i.A. gar nicht hinterfragt, bzw. stellt sich bei naeherem Hinsehen in vielen Faellen als eher fragwürdig und konstruiert heraus. Besser waere es m.E., statt von Terroristen von Gruppen des organisierten Verbrechens zu sprechen, zu deren Geschaeftsmodell im Unterschied zu klassischen Vertretern dieser Verbrecheskategorie (Mafia) der Schritt an die Öffentlichkeit und die Behauptung einer ideelen Begründung für das Verbrechen gehört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den meiste terroristischen Vorfaellen ist die Anzahl der Toten und Verletzten nicht höher als z.B. bei Unfaellen, die allenfalls in lokalen Medien Beachtung finden. Die Risikowahrnehmung von terroristischen Handlungen wiederum ist in der Bevölkerung völlig verzerrt, der Strassenverkehr (und vermutlich auch das Passivrauchen) ist um Grössenordnungen gefaehrlicher als der Terrorismus, der statistisch gesehen eine völlig vernachlaessigbare Gefahr relativ zu den Gefahren des taeglichen Lebens darstellt. Medienschaffende haben aber mit Terroristen eine win-win Situation, da sie durch die verzerrte Wahrnehmung von Gefahr eine staerkere Beachtung in der Bevölkerung finden. Ein Teil der Politiker sind ebenfalls, wenn man so will, in einer win-win Situation mit Terroristen, da sie diese als Vorwand zur Verschaerfung von Gesetzen nutzen können, die ohne den Vorwand wegen starker Einschraenkung von Freiheiten der Bürger von diesen nicht hingenommen würden. Die enorme Ausweitung der Überwachung (z.B. im Internet) beispielsweise wird immer wieder mit Terrorismus begründet, obwohl wie gesagt der Terrorismus eine vernachlaessigbare statistische Gefahr relativ zu den Gefahren des taeglichen Lebens darstellt. Gefaehrlich für den Bürger ist daher weniger der Terrorismus als vielmehr die Einschraenkung der Rechte der Bürger durch Politiker, die diesen und die verzerrte Wahrnehmung für ihre problematischen Kontroll- und Überwachungswünsche nutzen, für die die Begründung über den Terrorismus im Grunde genommen sachfremd ist. Ein weiteres Problem ist, dass Straftaetern, die medienwirksam eine religiöse oder weltanschauliche Überzeugung als Begründung für ihre Straftat nennen, diese ohne weiteres Ansehen geglaubt und so weitergegeben wird. Ob sie diese tatsaechlich haben wird i.A. gar nicht hinterfragt, bzw. stellt sich bei naeherem Hinsehen in vielen Faellen als eher fragwürdig und konstruiert heraus. Besser waere es m.E., statt von Terroristen von Gruppen des organisierten Verbrechens zu sprechen, zu deren Geschaeftsmodell im Unterschied zu klassischen Vertretern dieser Verbrecheskategorie (Mafia) der Schritt an die Öffentlichkeit und die Behauptung einer ideelen Begründung für das Verbrechen gehört.</p>
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