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	Kommentare zu: Thomas Schreiner über »Surprised by Hope« (2)	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-326</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 17:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ita est. Dir und Deiner Gemeinde eine gesegnete Predigt, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ita est. Dir und Deiner Gemeinde eine gesegnete Predigt, Ron</p>
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		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-323</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:22:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[einverstanden. dein mittelteil im kommentar trifft es besser als ich es ausdrücken konnte. kann man aber immer erwarten, dass ein theologe (auch ein so kontrovers/brillanter wie wright) extensiv jede facette des gesamttheologischen zusammenhangs gleichermassen abdecken muss? ich denke, dass es eben auch dem thema geschuldet ist wie man die seiten füllt. in seinem buch &quot;the ressurrection of the son of god&quot; geht er wohl weniger auf pneumatologische oder ekklesiologische inhalte ein. daraus aber zu schliessen, er setze in der betonung der auferstehung einen ungesunden schwerpunkt gegenüber der kirche ode dem geist, wäre wohl unangebracht. aber ich muss ja zum glück für den bischof keine lanze brechen. seine äusserungen an der untätigkeit mancher christen/gemeindliche strömungen empfinde ich auch nicht als tadelnd oder kritik, sondern als ermutigend. es geht in erster linie darum, dass ich erkenne, dass ICH mehr tun könnte und, dass der horizont meines wirkens noch nicht ausgereizt ist. 
meiner meinung nach gibt es kaum noch christliche theologien (auch ausserhalb der gen. theologien), die eine echte, gute, harmonische balance des biblischen zeugnisses  erkennen lassen. wir müssen in der gefallenen welt eben auch damit leben, dass unser bestes noch lange nicht an die wahrheit gottes heran kommt. hier mal ne steile these: es gibt auch menschen, die vor lauter balance gar nicht mehr in die startblöcke kommen. luther, greenpeace, mutter theresa und m. mittermeier sind doch alle etwas schlagseitig motiviert. aber, diese schlagseite gibt ihnen auch kraft für ihren &quot;dienst.&quot; so, jetzt muss ich aber wirklich meine predigt fertig schreiben... aber danke für die ablenkung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>einverstanden. dein mittelteil im kommentar trifft es besser als ich es ausdrücken konnte. kann man aber immer erwarten, dass ein theologe (auch ein so kontrovers/brillanter wie wright) extensiv jede facette des gesamttheologischen zusammenhangs gleichermassen abdecken muss? ich denke, dass es eben auch dem thema geschuldet ist wie man die seiten füllt. in seinem buch &#8222;the ressurrection of the son of god&#8220; geht er wohl weniger auf pneumatologische oder ekklesiologische inhalte ein. daraus aber zu schliessen, er setze in der betonung der auferstehung einen ungesunden schwerpunkt gegenüber der kirche ode dem geist, wäre wohl unangebracht. aber ich muss ja zum glück für den bischof keine lanze brechen. seine äusserungen an der untätigkeit mancher christen/gemeindliche strömungen empfinde ich auch nicht als tadelnd oder kritik, sondern als ermutigend. es geht in erster linie darum, dass ich erkenne, dass ICH mehr tun könnte und, dass der horizont meines wirkens noch nicht ausgereizt ist.<br />
meiner meinung nach gibt es kaum noch christliche theologien (auch ausserhalb der gen. theologien), die eine echte, gute, harmonische balance des biblischen zeugnisses  erkennen lassen. wir müssen in der gefallenen welt eben auch damit leben, dass unser bestes noch lange nicht an die wahrheit gottes heran kommt. hier mal ne steile these: es gibt auch menschen, die vor lauter balance gar nicht mehr in die startblöcke kommen. luther, greenpeace, mutter theresa und m. mittermeier sind doch alle etwas schlagseitig motiviert. aber, diese schlagseite gibt ihnen auch kraft für ihren &#8222;dienst.&#8220; so, jetzt muss ich aber wirklich meine predigt fertig schreiben&#8230; aber danke für die ablenkung.</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 15:02:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Markus,

kannst Du die Stelle benennen, in der sich Schreiner inhaltlich zur Politik äußert und sich damit auch von den Positionen Wright&#039;s abgrenzt?

Schreiner korrigiert den Eindruck (der gelegentlich entsteht, wenn man Wright liest), Christen hätten sich bisher gesellschaftlich nicht engagiert. Auf bestimmte Gruppen trifft das zu, aber nicht auf den Protestantismus (kirchengeschichtlichen Beispiele sind Dir sicher bekannt). 

Dir scheint es besonders darum zu gehen, dass wir eine »atonement theology« nicht gegen eine »political theology« ausspielen und umgekehrt. Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ergänzen würde ich allerdings, dass Christen unbedingt an der Unterscheidung zwischen der »Stadt Gottes« und der »irdischen Stadt« festhalten sollten. Wright scheint das zu tun, aber er bleibt m.E. an diesem Punkt manchmal unscharf.

Obwohl auch die Lutheraner mit der Ständelehre ein vorzügliches Instrument für ihren Dienst an und in der Welt haben, sind es in der Tat besonders die Reformierten, die sich für eine verantwortliche Gestaltung der Schöpfung stark gemacht haben.

Dein Kommentar war weder zu lang noch langatmig, sondern unterhaltsam lang.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus,</p>
<p>kannst Du die Stelle benennen, in der sich Schreiner inhaltlich zur Politik äußert und sich damit auch von den Positionen Wright&#8217;s abgrenzt?</p>
<p>Schreiner korrigiert den Eindruck (der gelegentlich entsteht, wenn man Wright liest), Christen hätten sich bisher gesellschaftlich nicht engagiert. Auf bestimmte Gruppen trifft das zu, aber nicht auf den Protestantismus (kirchengeschichtlichen Beispiele sind Dir sicher bekannt). </p>
<p>Dir scheint es besonders darum zu gehen, dass wir eine »atonement theology« nicht gegen eine »political theology« ausspielen und umgekehrt. Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ergänzen würde ich allerdings, dass Christen unbedingt an der Unterscheidung zwischen der »Stadt Gottes« und der »irdischen Stadt« festhalten sollten. Wright scheint das zu tun, aber er bleibt m.E. an diesem Punkt manchmal unscharf.</p>
<p>Obwohl auch die Lutheraner mit der Ständelehre ein vorzügliches Instrument für ihren Dienst an und in der Welt haben, sind es in der Tat besonders die Reformierten, die sich für eine verantwortliche Gestaltung der Schöpfung stark gemacht haben.</p>
<p>Dein Kommentar war weder zu lang noch langatmig, sondern unterhaltsam lang.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-320</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 13:22:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=380#comment-320</guid>

					<description><![CDATA[man kann das politische engagemnet natürlich so hoch hängen, dass keine soteriologie mehr übrig bleibt. das tut wright sicher nicht (da sollte man doch den gesamten kontext seiner werke betrachten). aber man kann die soteriologie natürlich auch so hoch hängen, dass kein bezug mehr zu sozialem engagement möglich ist. das tut schreiner widerum bestimmt nicht. 
aber er bewertet eine, sich von seiner soteriologisch geprägten betonung, stark abweichende missionarisch-politisch-soziale grundhaltung als qualitativ schlechter. in halbsätzen wird dann zwar gesagt, dass wright evangelisation als arbeit für gläubige sieht, aber dennoch andere dinge betont. der evangelisationsauftrag ist &quot;mehr&quot; als politische verantwortung zu übernehmen. natürlich. aber kann es nicht sein, dass soziales engagement angewandte soteriologie, zumindest aber mal angewandte implizite christologie, ist? der reformierte generalanspruch die einzig richtigen &quot;betonungen&quot; und damit auch anwendungen zu kennen finde ich befremdlich. 
hier ein kurzer auszug aus wrights artikel &quot;kingdom come - the public meaning of the gospels&quot; in dem er die von schreiner kritisierten aussagen in die errettende geschichte gottes mit seinem Volk einbezieht:

&quot;Appeals for an integrated reading have met stiff opposition from both sides: those who have emphasized Jesus&#039; social program lash out wildly at any attempt to highlight his death and resurrection, as though that would simply legitimate a fundamentalist program, either Catholic or Protestant, while those who have emphasized his death and resurrection do their best to anathematize any attempt to continue Jesus&#039; work with and for the poor, as though that might result in justification by works (...) Yes, Jesus did, as Paul says, die for our sins, but his whole agenda of dealing with sin and all its effects and consequences was never about rescuing individual souls from the world but about saving humans so that they could become part of his project of saving the world. (...) We discover that so-called atonement theology within that statement of so-called political theology. To state either without the other is to resist the integration, the God-in-public narrative, which the Gospels persist in presenting. (...) (T)he Gospels thus demonstrate a close integration with the genuine early Christian hope, which is precisely not the hope for heaven in the sense of a blissful disembodied life after death in which creation is abandoned to its fate, but rather the hope, as in Ephesians 1, Romans 8 and Revelation 21, for the renewal and final coming together of heaven and earth, the consummation precisely of God&#039;s project to be savingly present in an ultimate public world. And the point of the Gospels is that with the public career of Jesus, and with his death and resurrection, this whole project was decisively inaugurated, never to be abandoned. (...)&quot;

QUELLE: http://www.christiancentury.org/article.lasso?id=4862

na, der kommentar war aber jetzt doch lang, oder? ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>man kann das politische engagemnet natürlich so hoch hängen, dass keine soteriologie mehr übrig bleibt. das tut wright sicher nicht (da sollte man doch den gesamten kontext seiner werke betrachten). aber man kann die soteriologie natürlich auch so hoch hängen, dass kein bezug mehr zu sozialem engagement möglich ist. das tut schreiner widerum bestimmt nicht.<br />
aber er bewertet eine, sich von seiner soteriologisch geprägten betonung, stark abweichende missionarisch-politisch-soziale grundhaltung als qualitativ schlechter. in halbsätzen wird dann zwar gesagt, dass wright evangelisation als arbeit für gläubige sieht, aber dennoch andere dinge betont. der evangelisationsauftrag ist &#8222;mehr&#8220; als politische verantwortung zu übernehmen. natürlich. aber kann es nicht sein, dass soziales engagement angewandte soteriologie, zumindest aber mal angewandte implizite christologie, ist? der reformierte generalanspruch die einzig richtigen &#8222;betonungen&#8220; und damit auch anwendungen zu kennen finde ich befremdlich.<br />
hier ein kurzer auszug aus wrights artikel &#8222;kingdom come &#8211; the public meaning of the gospels&#8220; in dem er die von schreiner kritisierten aussagen in die errettende geschichte gottes mit seinem Volk einbezieht:</p>
<p>&#8222;Appeals for an integrated reading have met stiff opposition from both sides: those who have emphasized Jesus&#8216; social program lash out wildly at any attempt to highlight his death and resurrection, as though that would simply legitimate a fundamentalist program, either Catholic or Protestant, while those who have emphasized his death and resurrection do their best to anathematize any attempt to continue Jesus&#8216; work with and for the poor, as though that might result in justification by works (&#8230;) Yes, Jesus did, as Paul says, die for our sins, but his whole agenda of dealing with sin and all its effects and consequences was never about rescuing individual souls from the world but about saving humans so that they could become part of his project of saving the world. (&#8230;) We discover that so-called atonement theology within that statement of so-called political theology. To state either without the other is to resist the integration, the God-in-public narrative, which the Gospels persist in presenting. (&#8230;) (T)he Gospels thus demonstrate a close integration with the genuine early Christian hope, which is precisely not the hope for heaven in the sense of a blissful disembodied life after death in which creation is abandoned to its fate, but rather the hope, as in Ephesians 1, Romans 8 and Revelation 21, for the renewal and final coming together of heaven and earth, the consummation precisely of God&#8217;s project to be savingly present in an ultimate public world. And the point of the Gospels is that with the public career of Jesus, and with his death and resurrection, this whole project was decisively inaugurated, never to be abandoned. (&#8230;)&#8220;</p>
<p>QUELLE: <a href="http://www.christiancentury.org/article.lasso?id=4862" rel="nofollow ugc">http://www.christiancentury.org/article.lasso?id=4862</a></p>
<p>na, der kommentar war aber jetzt doch lang, oder? 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-319</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:09:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=380#comment-319</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Markus,

danke für Deinen Kommentar, der keinesfalls zu lang ist. 

Schreiner schreibt: »Es genügt zu sagen, dass der Evangelisationsauftrag der Christen mehr auf uns Lasten bleibt als jeder Auftrag, in der Politik zu arbeiten, wenngleich unsere Arbeit in der Welt bedeutsam ist.« Schreiner befürwortet das Engagement in der Welt, ordnet dieses aber der Soteriologie unter. Diese Position ist sehr ausgewogen und deckt sich nicht nur mit dem NT allgemein, sondern auch mit dem Evangelium nach Lukas.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus,</p>
<p>danke für Deinen Kommentar, der keinesfalls zu lang ist. </p>
<p>Schreiner schreibt: »Es genügt zu sagen, dass der Evangelisationsauftrag der Christen mehr auf uns Lasten bleibt als jeder Auftrag, in der Politik zu arbeiten, wenngleich unsere Arbeit in der Welt bedeutsam ist.« Schreiner befürwortet das Engagement in der Welt, ordnet dieses aber der Soteriologie unter. Diese Position ist sehr ausgewogen und deckt sich nicht nur mit dem NT allgemein, sondern auch mit dem Evangelium nach Lukas.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/thomas-schreiner-uber-%c2%bbsurprised-by-hope%c2%ab-2/380/comment-page-1/#comment-315</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:02:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=380#comment-315</guid>

					<description><![CDATA[danke für die rezension. die ist übrigens genau so einseitig wie wrights buch ja laut der darstellung von schreiner sein soll. ich weiss ja nicht wie der letzte satz weiter geht. aber wenn ich das lukas ev richtig lese, dann ging es jesus in der ersten hälfte doch vor allem auch um die leiblichen nöte der menschen. dass die soziale komponente in der nachfolge eine abweichung von der botschaft jesu sein soll finde ich doch ein wenig hart, und naja, falsch. ;) ohne extreme positionen (wenn man wrights thesen so verstehen will) würde es doch in der theologie überhaupt keine benötigten richtungswechsel geben. und übrigens sind die kirchen in deutschland ja auch nicht voller. vielleicht sind sie so leer, weil wir den menschen ein gute nachricht sagen, die aber ihre dringlichsten nöte nicht berücksichtigt. es ist doch berechtigt, dass ungläubige menschen von den händen und füssen christi auch wege aus der sozialen not erwarten dürfen. so lief auch die mission nach ww2 in frankfurt an. mehrere meiner geschwister würden auf die frage, warum und wie sie den weg zu gott gefunden haben, antworten: &quot;weil die amis uns schokolade gegeben haben.&quot; simpel, aber wirkungsvoll. evangelisation und sozialdiakonie muss hand in hand gehen. sorry, langer kommentar ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>danke für die rezension. die ist übrigens genau so einseitig wie wrights buch ja laut der darstellung von schreiner sein soll. ich weiss ja nicht wie der letzte satz weiter geht. aber wenn ich das lukas ev richtig lese, dann ging es jesus in der ersten hälfte doch vor allem auch um die leiblichen nöte der menschen. dass die soziale komponente in der nachfolge eine abweichung von der botschaft jesu sein soll finde ich doch ein wenig hart, und naja, falsch. 😉 ohne extreme positionen (wenn man wrights thesen so verstehen will) würde es doch in der theologie überhaupt keine benötigten richtungswechsel geben. und übrigens sind die kirchen in deutschland ja auch nicht voller. vielleicht sind sie so leer, weil wir den menschen ein gute nachricht sagen, die aber ihre dringlichsten nöte nicht berücksichtigt. es ist doch berechtigt, dass ungläubige menschen von den händen und füssen christi auch wege aus der sozialen not erwarten dürfen. so lief auch die mission nach ww2 in frankfurt an. mehrere meiner geschwister würden auf die frage, warum und wie sie den weg zu gott gefunden haben, antworten: &#8222;weil die amis uns schokolade gegeben haben.&#8220; simpel, aber wirkungsvoll. evangelisation und sozialdiakonie muss hand in hand gehen. sorry, langer kommentar &#8230;.</p>
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