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	Kommentare zu: Tim Keller: Beten ohne Unterlass	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/tim-keller-beten-ohne-unterlass/34173/comment-page-1/#comment-85971</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 21:11:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ron

Da bin ich aber erleichtert!

Gerade das &quot;um des Herrn Christus willen&quot;, das Melanchthon in seiner Apologetik mehr als 180 Mal erwähnt, ist nicht wenig tröstlich.

Ich danke für diese ermutigende Weisung in die rechte Richtung!

Liebe Grüße, Schandor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<p>Da bin ich aber erleichtert!</p>
<p>Gerade das &#8222;um des Herrn Christus willen&#8220;, das Melanchthon in seiner Apologetik mehr als 180 Mal erwähnt, ist nicht wenig tröstlich.</p>
<p>Ich danke für diese ermutigende Weisung in die rechte Richtung!</p>
<p>Liebe Grüße, Schandor</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/tim-keller-beten-ohne-unterlass/34173/comment-page-1/#comment-85963</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 13:57:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor: Ich antworte mal mit dem Heidelberger:

Warum ist den Christen das Gebet nötig?

Weil es die wichtigste Gestalt der Dankbarkeit ist,
die Gott von uns fordert, Ps 50, 14-15
und weil Gott seine Gnade
und seinen Heiligen Geist
nur denen geben will,
die ihn herzlich und unaufhörlich
darum bitten und ihm dafür danken. Mt 7, 7-8; 13, 12 / Lk 11, 9.10.13

Frage 117

Was gehört zu einem Gebet, damit es Gott gefällt und von ihm erhört wird?

Erstens,
dass wir allein den wahren Gott,
der sich uns in seinem Wort geoffenbart hat, Joh 4, 22-24
von Herzen anrufen Joh 4, 23.24
um alles, was er uns zu bitten befohlen hat. Röm 8, 26 / 1. Joh 5, 14

Zweitens,
dass wir unsere Not und unser Elend
gründlich erkennen, 2. Chron 20, 12
um uns vor seinem göttlichen Angesicht
zu demütigen. Ps 2, 11; 34, 19 / Jes 66, 2

Drittens,
dass wir diesen festen Grund haben, Röm 10, 14 / Jak 1, 6
dass er unser Gebet
trotz unserer Unwürdigkeit
um des Herrn Christus willen
gewiss erhören will, Joh 14, 13-16 / Dan 9, 17-18
wie er uns in seinem Wort verheißen hat. Mt 7, 8 / Ps 143, 1

Frage 118

Was hat uns Gott befohlen, von ihm zu erbitten?

Alles, was wir
für unser geistliches
und leibliches Leben Jak 1, 17 / Mt 6, 33
nötig haben,
wie es der Herr Christus
in dem Gebet zusammengefasst hat,
das er uns selber lehrt.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor: Ich antworte mal mit dem Heidelberger:</p>
<p>Warum ist den Christen das Gebet nötig?</p>
<p>Weil es die wichtigste Gestalt der Dankbarkeit ist,<br />
die Gott von uns fordert, Ps 50, 14-15<br />
und weil Gott seine Gnade<br />
und seinen Heiligen Geist<br />
nur denen geben will,<br />
die ihn herzlich und unaufhörlich<br />
darum bitten und ihm dafür danken. Mt 7, 7-8; 13, 12 / Lk 11, 9.10.13</p>
<p>Frage 117</p>
<p>Was gehört zu einem Gebet, damit es Gott gefällt und von ihm erhört wird?</p>
<p>Erstens,<br />
dass wir allein den wahren Gott,<br />
der sich uns in seinem Wort geoffenbart hat, Joh 4, 22-24<br />
von Herzen anrufen Joh 4, 23.24<br />
um alles, was er uns zu bitten befohlen hat. Röm 8, 26 / 1. Joh 5, 14</p>
<p>Zweitens,<br />
dass wir unsere Not und unser Elend<br />
gründlich erkennen, 2. Chron 20, 12<br />
um uns vor seinem göttlichen Angesicht<br />
zu demütigen. Ps 2, 11; 34, 19 / Jes 66, 2</p>
<p>Drittens,<br />
dass wir diesen festen Grund haben, Röm 10, 14 / Jak 1, 6<br />
dass er unser Gebet<br />
trotz unserer Unwürdigkeit<br />
um des Herrn Christus willen<br />
gewiss erhören will, Joh 14, 13-16 / Dan 9, 17-18<br />
wie er uns in seinem Wort verheißen hat. Mt 7, 8 / Ps 143, 1</p>
<p>Frage 118</p>
<p>Was hat uns Gott befohlen, von ihm zu erbitten?</p>
<p>Alles, was wir<br />
für unser geistliches<br />
und leibliches Leben Jak 1, 17 / Mt 6, 33<br />
nötig haben,<br />
wie es der Herr Christus<br />
in dem Gebet zusammengefasst hat,<br />
das er uns selber lehrt.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/tim-keller-beten-ohne-unterlass/34173/comment-page-1/#comment-85959</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 11:40:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war erstaunt, dass J. Calvin sofort ! sagt, ich zitiere:
&quot;.....Er fügt jedoch sofort hinzu: „Es darf keine abergläubische Einhaltung dieser Zeiten sein“ – um damit „unsere Schuld bei Gott bezahlen“ und ihn zwingen zu können, dass er uns hört.... &quot;

Ich finde das sehr hilfreich .. und niemand muss das ja einszueins übernehmen .. sondern man kann es sich ja dienen lassen zum überprüfen.
Und wir sollen ja ohne Unterlass beten.
Die Frage für viele ist ja, wie auch für mich: was ist das denn nun genau ... ohne Unterlass .. ?
Und ich glaube manchmal können auch rein &quot;äußerliche&quot;mechanische Stützen hilfreich sein .. es darf halt nicht dabei bleiben und man darf sich nicht zurücklehnen, auf die Schulter klopfen und meinen, das wars ... 
Ich glaube, auch seit ich mich mit Bonhoeffer Büchlein über das Psalmenbeten beschäftige ( übrigens gibt es da im Buch von G Penner, Im Schatten des Kreuzes einen Einschub über das Psalmenbeten von Athansius von Alexandria, Brief an Marcellinus über die Psalmen - faszinierend und da kann man so manches moderne Buch über das Beten getrost vergessen.) und habe die Hoffnung und erlebe das auch schon ein Stückweit, dass es mich wirklich nährt und stabilisiert. 
Ich lerne sehr schwer auswendig .. aber so mancher Verszeile ist dann doch da ... dafür bin ich dankbar.
Und: je mehr ich davon im Kopf habe, umso weniger Platz ist für krude Gedanken in Bezug auf Zukunftsangst, wie geht es weiter mit mir auch beruflich usw ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war erstaunt, dass J. Calvin sofort ! sagt, ich zitiere:<br />
&#8222;&#8230;..Er fügt jedoch sofort hinzu: „Es darf keine abergläubische Einhaltung dieser Zeiten sein“ – um damit „unsere Schuld bei Gott bezahlen“ und ihn zwingen zu können, dass er uns hört&#8230;. &#8220;</p>
<p>Ich finde das sehr hilfreich .. und niemand muss das ja einszueins übernehmen .. sondern man kann es sich ja dienen lassen zum überprüfen.<br />
Und wir sollen ja ohne Unterlass beten.<br />
Die Frage für viele ist ja, wie auch für mich: was ist das denn nun genau &#8230; ohne Unterlass .. ?<br />
Und ich glaube manchmal können auch rein &#8222;äußerliche&#8220;mechanische Stützen hilfreich sein .. es darf halt nicht dabei bleiben und man darf sich nicht zurücklehnen, auf die Schulter klopfen und meinen, das wars &#8230;<br />
Ich glaube, auch seit ich mich mit Bonhoeffer Büchlein über das Psalmenbeten beschäftige ( übrigens gibt es da im Buch von G Penner, Im Schatten des Kreuzes einen Einschub über das Psalmenbeten von Athansius von Alexandria, Brief an Marcellinus über die Psalmen &#8211; faszinierend und da kann man so manches moderne Buch über das Beten getrost vergessen.) und habe die Hoffnung und erlebe das auch schon ein Stückweit, dass es mich wirklich nährt und stabilisiert.<br />
Ich lerne sehr schwer auswendig .. aber so mancher Verszeile ist dann doch da &#8230; dafür bin ich dankbar.<br />
Und: je mehr ich davon im Kopf habe, umso weniger Platz ist für krude Gedanken in Bezug auf Zukunftsangst, wie geht es weiter mit mir auch beruflich usw &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/tim-keller-beten-ohne-unterlass/34173/comment-page-1/#comment-85953</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 07:34:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34173#comment-85953</guid>

					<description><![CDATA[Kellers Anregungen installieren das Gebet als religiöse Pflicht im Gewissen.
Gebet ist dann keine persönliche Hinwendung zu Gott, sondern eine religiöse Übung zur Justierung des Gewissens.
Muss und Calvin zum Gesetzgeber werden, ja?
Ist es denn mit dem Gebet nicht wie mit dem Miteinander-Reden?
Der eine schwätzt unentwegt, der andere spricht weniger. Wen nimmt man ernster?
Der eine spricht ein Gebet und braucht dafür nicht stundenlang. 
Der andere betet sich sozusagen in einen Trancezustand hinein und läuft Gefahr, sich das Gefühl, das er dabei empfindet, wie einen Erleuchtungszustand zu erleben und den Eindruck zu bekommen, &quot;genug&quot; gebetet zu haben.
Kurz und klein: Bei Keller wie bei vielen anderen scheint mir das Gebet vom persönlichen Anliegen zur religiösen Marathonübung zu werden.
Muss Gott stundenlang bestürmt werden, damit es &quot;was bringt&quot;, er, der doch weiß, was wir brauchen, ehe wir ihn bitten? Wie geht das zusammen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kellers Anregungen installieren das Gebet als religiöse Pflicht im Gewissen.<br />
Gebet ist dann keine persönliche Hinwendung zu Gott, sondern eine religiöse Übung zur Justierung des Gewissens.<br />
Muss und Calvin zum Gesetzgeber werden, ja?<br />
Ist es denn mit dem Gebet nicht wie mit dem Miteinander-Reden?<br />
Der eine schwätzt unentwegt, der andere spricht weniger. Wen nimmt man ernster?<br />
Der eine spricht ein Gebet und braucht dafür nicht stundenlang.<br />
Der andere betet sich sozusagen in einen Trancezustand hinein und läuft Gefahr, sich das Gefühl, das er dabei empfindet, wie einen Erleuchtungszustand zu erleben und den Eindruck zu bekommen, &#8222;genug&#8220; gebetet zu haben.<br />
Kurz und klein: Bei Keller wie bei vielen anderen scheint mir das Gebet vom persönlichen Anliegen zur religiösen Marathonübung zu werden.<br />
Muss Gott stundenlang bestürmt werden, damit es &#8222;was bringt&#8220;, er, der doch weiß, was wir brauchen, ehe wir ihn bitten? Wie geht das zusammen?</p>
]]></content:encoded>
		
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