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	Kommentare zu: Todessehnsucht	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Unendlicher Spaß: Infinite Jest &#124; TheoBlog		</title>
		<link>https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-5700</link>

		<dc:creator><![CDATA[Unendlicher Spaß: Infinite Jest &#124; TheoBlog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 06:06:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der postmodernen Literatur, das Leben (vgl. hier). Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces »Opus magnum« mit 1646 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der postmodernen Literatur, das Leben (vgl. hier). Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces »Opus magnum« mit 1646 [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-5220</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 13:41:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-5219&quot;&gt;martin&lt;/a&gt;.

Lieber Martin,
Jesus sagt zwar, dass der, der sein Leben verliert, es gewinnt (vgl. Mt 10,29), aber er hat dabei keine Auflösung im Sinn. Er sagt: &quot;Nur wer sich mir bedingungslos anschließt und vertraut, findet das Leben.&quot; Der Tod bleibt im christlichen Glauben finster und Feind des Lebens. Wer sich Christus anschließt, folgt dem Überwinder des Todes, denn er ist die Auferstehung und das Leben (vgl. Joh 11,25).
Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-5219">martin</a>.</p>
<p>Lieber Martin,<br />
Jesus sagt zwar, dass der, der sein Leben verliert, es gewinnt (vgl. Mt 10,29), aber er hat dabei keine Auflösung im Sinn. Er sagt: &#8222;Nur wer sich mir bedingungslos anschließt und vertraut, findet das Leben.&#8220; Der Tod bleibt im christlichen Glauben finster und Feind des Lebens. Wer sich Christus anschließt, folgt dem Überwinder des Todes, denn er ist die Auferstehung und das Leben (vgl. Joh 11,25).<br />
Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: martin		</title>
		<link>https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-5219</link>

		<dc:creator><![CDATA[martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 11:25:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron,

Der letzte Absatz mit dem Zitat der kompletten Selbst-, Sinn- und Trost-Auflösung ist wunderbar. Er lässt mindestens noch eine zweite Deutung zu.

Mir scheint von dieser Position ist es nur ein kleiner Schritt welcher von der schmerzhaften Todessehnsucht zur reifen Annahme des Todes als Fakt des Lebens führt. Und das liegt dann schon sehr nah an &quot;annata&quot; (dem budhistischen &quot;Nicht-Selbst&quot; der kompletten Wesens-Auflösung der Welt) so kann Erleuchtung und Versöhntsein mit der unvollkommenen Welt (&quot;dukha&quot;) auch gelingen. 

Ist diese budhistische Auflösung des Dillemma ein Widerspruch zu deinen Ansatz der christlichen Auflösung ? ... oder begegnen sich beide in einen mystischen Anahme des Lebens so wie der Mensch hinein geworfen ist ? (... im Gebet / in der Meditation ?)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>Der letzte Absatz mit dem Zitat der kompletten Selbst-, Sinn- und Trost-Auflösung ist wunderbar. Er lässt mindestens noch eine zweite Deutung zu.</p>
<p>Mir scheint von dieser Position ist es nur ein kleiner Schritt welcher von der schmerzhaften Todessehnsucht zur reifen Annahme des Todes als Fakt des Lebens führt. Und das liegt dann schon sehr nah an &#8222;annata&#8220; (dem budhistischen &#8222;Nicht-Selbst&#8220; der kompletten Wesens-Auflösung der Welt) so kann Erleuchtung und Versöhntsein mit der unvollkommenen Welt (&#8222;dukha&#8220;) auch gelingen. </p>
<p>Ist diese budhistische Auflösung des Dillemma ein Widerspruch zu deinen Ansatz der christlichen Auflösung ? &#8230; oder begegnen sich beide in einen mystischen Anahme des Lebens so wie der Mensch hinein geworfen ist ? (&#8230; im Gebet / in der Meditation ?)</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-2104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 22:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Tom,

wenn Du mich fragst, was ich mir erhofft hätte, also: 

Wallace hat auf sich, auf seine eigene Verlorenheit und die Verbogenheit der Welt gesehen und ist daran zerbrochen. Er sah keinen Ausweg. 

Luther schrieb zu Röm 8,3, der Mensch sei so sehr »in sich verkrümmt (incurvatus in se), dass er nicht nur die leiblichen, sondern auch die geistlichen Güter sich selbst zudreht und sich in allem sucht«. Wenn man so will, scheint Wallace das, also die Verbogen- und Ichbezogenheit des Menschen (in Ansätzen) durchschaut zu haben. Was er jedoch nicht gehört oder verstanden hat, ist, dass es Hoffnung gibt, die von Außen kommt, das Gott uns arme Sünder durch das Evangelium von Jesus Christus wieder aufrichtet. 

Erhofft hätte ich mir, dass Wallace diesem Evangelium der froh machenden Hoffnung begegnet wäre. Es hätte ihn ›aufrichten‹ können.

Ja, ich höre schon die Experten: »Diese Schwermut war rein pathologisch. Er hätte seine Medikamente nicht absetzen dürfen!« Das überzeugt mich nicht. Wallace war reflektiert verzweifelt. Lies nochmal: »Für mich bedeutet Verzweiflung zum einen Todessehnsucht, aber verbunden mit dem vernichtenden Gefühl der eigenen Bedeutungslosigkeit, hinter der sich wiederum die Angst vor dem Sterben verbirgt. Elend ist vielleicht der bessere Ausdruck. Man möchte sterben, um der Wahrheit nicht ins Auge blicken zu müssen, der Wahrheit nämlich, dass man nichts weiter ist als klein, schwach und egoistisch – und dass man mit absoluter Sicherheit irgendwann sterben wird.«

Gute Nacht, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tom,</p>
<p>wenn Du mich fragst, was ich mir erhofft hätte, also: </p>
<p>Wallace hat auf sich, auf seine eigene Verlorenheit und die Verbogenheit der Welt gesehen und ist daran zerbrochen. Er sah keinen Ausweg. </p>
<p>Luther schrieb zu Röm 8,3, der Mensch sei so sehr »in sich verkrümmt (incurvatus in se), dass er nicht nur die leiblichen, sondern auch die geistlichen Güter sich selbst zudreht und sich in allem sucht«. Wenn man so will, scheint Wallace das, also die Verbogen- und Ichbezogenheit des Menschen (in Ansätzen) durchschaut zu haben. Was er jedoch nicht gehört oder verstanden hat, ist, dass es Hoffnung gibt, die von Außen kommt, das Gott uns arme Sünder durch das Evangelium von Jesus Christus wieder aufrichtet. </p>
<p>Erhofft hätte ich mir, dass Wallace diesem Evangelium der froh machenden Hoffnung begegnet wäre. Es hätte ihn ›aufrichten‹ können.</p>
<p>Ja, ich höre schon die Experten: »Diese Schwermut war rein pathologisch. Er hätte seine Medikamente nicht absetzen dürfen!« Das überzeugt mich nicht. Wallace war reflektiert verzweifelt. Lies nochmal: »Für mich bedeutet Verzweiflung zum einen Todessehnsucht, aber verbunden mit dem vernichtenden Gefühl der eigenen Bedeutungslosigkeit, hinter der sich wiederum die Angst vor dem Sterben verbirgt. Elend ist vielleicht der bessere Ausdruck. Man möchte sterben, um der Wahrheit nicht ins Auge blicken zu müssen, der Wahrheit nämlich, dass man nichts weiter ist als klein, schwach und egoistisch – und dass man mit absoluter Sicherheit irgendwann sterben wird.«</p>
<p>Gute Nacht, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom		</title>
		<link>https://theoblog.de/todessehnsucht/2218/comment-page-1/#comment-2103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:29:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron,

mir ist nicht ganz klar, was du mit dem letzten Absatz ausdrücken möchtest.

Was hättest du dir, aus deiner Sicht, von dieser Begegnung mit dem frohmachendem Evangelium erhofft?

Liebe Grüße
Tom]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>mir ist nicht ganz klar, was du mit dem letzten Absatz ausdrücken möchtest.</p>
<p>Was hättest du dir, aus deiner Sicht, von dieser Begegnung mit dem frohmachendem Evangelium erhofft?</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Tom</p>
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