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Tony Merida: Gewöhnliches Christsein

In Galater 6,1-10 heißt es:

„Liebe Brüder und Schwestern: Auch wenn jemand bei einem Fehltritt ertappt wird, so sollt ihr, die ihr vom Geist bestimmt seid, den Betreffenden im Geist der Sanftmut zurechtbringen — doch gib acht, dass nicht auch du in Versuchung gerätst! Tragt einer des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Denn wer meint, etwas zu sein, obwohl er nichts ist, der betrügt sich. Jeder aber prüfe sein eigenes Werk! Dann wird er nur im Blick auf sich selbst Grund haben, sich zu rühmen — und nicht im Blick auf den anderen, denn jeder wird seine eigene Bürde zu tragen haben. Wer aber im Wort unterrichtet wird, lasse den, der ihn unterrichtet, an allen Gütern teilhaben. Täuscht euch nicht: Gott lässt sich nicht verhöhnen! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten, wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Im Tun des Guten wollen wir nicht müde werden, denn zu gegebener Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Darum lasst uns, solange wir noch Gelegenheit haben, allen Menschen Gutes tun, am meisten aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind.“

Professor Tony Merida, der übrigens zusammen mit seiner Frau fünf Kinder adoptierte, hat auf der „20/20 Collegiate Conference“ 2014 über diesen Text gesprochen. Er wendet sich gegen Sensationalismus, Mystizismus, Idealismus und Individualismus im christlichen Glauben und mahnt auf der Grundlage von Galater 6 zu einer hohen Sicht der Gemeinde und einem „gewöhnlichen Christsein“, zu dem Achtsamkeit und Selbstlosigkeit gegenüber den echten Nöten der Brüder und Schwestern gehören.

Eine Botschaft, die ich sehr empfehle: