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	Kommentare zu: Totalschaden für die Orthographie	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Aug 2016 07:02:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Peter Geerds		</title>
		<link>https://theoblog.de/totalschaden-fuer-die-orthographie/28285/comment-page-1/#comment-65814</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Geerds]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 07:02:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Rechtschreibreform war ein viel zu kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die ursprünglichen Entwürfe aus den 80ern und 90ern waren viel &quot;radikaler&quot;. Jetzt haben wir eine viel größere Zahl an Ausnahmen, Sonderregelungen ... Leider haben sich hier die konservativen Kräfte durchgesetzt. Hat die Sprache darunter gelitten? Unsinn. Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit eines Menschen - auch die schriftsprachliche - ist unabhängig von der Rechtschreibung. Ein &quot;im wesentlichen&quot; erhöht nicht gegenüber &quot;im Wesentlichen&quot; die Ausdrucksfähigkeit. 
Dazu noch aus Grundschullehrersicht eine Anmerkung:
Die Kinder heute haben es schwieriger, die richtige Rechtschreibung zu lernen. Sie begegnen z. T. der alten Rechtschreibung, einer bewusst falschen Schreibweise aus der Werbung/den Medien, vielen alternativen Schreibweisen der neuen Rechtschreibung. Der Vergleich der Diktate aus den letzten vier Jahrzehnten als Beweis für die schlechtere Rechtschreibung übersieht völlig, dass der heutige Wortschatz ein anderer ist als aus den 70ern. Wenn Erstklässler schreiben wollen, dann nicht Wörter wie Rabe, Maus, Katze, Auto ..., sondern Playstation, Smartphone, Nintendo ... Als ich in der ersten Klasse war, wusste außer mir keiner, was ein Rechner ist, Anfang der 80er wusste keiner, was ein Computer ist (8. Klasse!). Heute ist Computer ein Wort, das in den meisten Fibeln der 1. Klassen vorkommt. Auch die Kritik an &quot;Lesen lernen durch Schreiben&quot; oder ähnlichen Konzepten ist nur ein Scheinargument. Aber das haben wir hier schon einmal diskutiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rechtschreibreform war ein viel zu kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die ursprünglichen Entwürfe aus den 80ern und 90ern waren viel &#8222;radikaler&#8220;. Jetzt haben wir eine viel größere Zahl an Ausnahmen, Sonderregelungen &#8230; Leider haben sich hier die konservativen Kräfte durchgesetzt. Hat die Sprache darunter gelitten? Unsinn. Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit eines Menschen &#8211; auch die schriftsprachliche &#8211; ist unabhängig von der Rechtschreibung. Ein &#8222;im wesentlichen&#8220; erhöht nicht gegenüber &#8222;im Wesentlichen&#8220; die Ausdrucksfähigkeit.<br />
Dazu noch aus Grundschullehrersicht eine Anmerkung:<br />
Die Kinder heute haben es schwieriger, die richtige Rechtschreibung zu lernen. Sie begegnen z. T. der alten Rechtschreibung, einer bewusst falschen Schreibweise aus der Werbung/den Medien, vielen alternativen Schreibweisen der neuen Rechtschreibung. Der Vergleich der Diktate aus den letzten vier Jahrzehnten als Beweis für die schlechtere Rechtschreibung übersieht völlig, dass der heutige Wortschatz ein anderer ist als aus den 70ern. Wenn Erstklässler schreiben wollen, dann nicht Wörter wie Rabe, Maus, Katze, Auto &#8230;, sondern Playstation, Smartphone, Nintendo &#8230; Als ich in der ersten Klasse war, wusste außer mir keiner, was ein Rechner ist, Anfang der 80er wusste keiner, was ein Computer ist (8. Klasse!). Heute ist Computer ein Wort, das in den meisten Fibeln der 1. Klassen vorkommt. Auch die Kritik an &#8222;Lesen lernen durch Schreiben&#8220; oder ähnlichen Konzepten ist nur ein Scheinargument. Aber das haben wir hier schon einmal diskutiert.</p>
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		<title>
		Von: ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/totalschaden-fuer-die-orthographie/28285/comment-page-1/#comment-65809</link>

		<dc:creator><![CDATA[ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 21:28:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heike Schmoll bzw. die anderen Kritiker haben völlig recht: die Rechtschreibreform war überflüssig, sinnlos und ohne praktischen Nutzen.
Das wird auch nicht dadurch geändert, dass man meint, das sei logischer geworden - was einfach nicht stimmt! (Und was heißt schon ´Logik´ in der Sprache??)
Die neue ß/ss - Regelung ist sicher sinnvoll, aber das dürfte auch eine der wenigen sein. Dafür hätte man die Reform nicht gebraucht; deren Anliegen war auch ein ganz anderes. 
Dass  inzwischen z.B. die Zusammen-/Getrenntschreibung mehr Probleme bereitet als vor der ´Reform´, ist offensichtlich: &quot;Doch anstatt zusammen zu brechen, fingen sich die Berliner und...&quot; - Kommentar überflüssig!
Generell ist zu beobachten, dass jetzt sogar Wörter auseinander geschrieben werden, die nicht Gegenstand der Reform waren! &quot;Ich habe diesen Herrn nie kennen gelernt...&quot;  - alles klar? Oder einfach: &quot;er legte den Stift bei seite...&quot;
Jeder Deutschlehrer wird ähnlich Fälle kennen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heike Schmoll bzw. die anderen Kritiker haben völlig recht: die Rechtschreibreform war überflüssig, sinnlos und ohne praktischen Nutzen.<br />
Das wird auch nicht dadurch geändert, dass man meint, das sei logischer geworden &#8211; was einfach nicht stimmt! (Und was heißt schon ´Logik´ in der Sprache??)<br />
Die neue ß/ss &#8211; Regelung ist sicher sinnvoll, aber das dürfte auch eine der wenigen sein. Dafür hätte man die Reform nicht gebraucht; deren Anliegen war auch ein ganz anderes.<br />
Dass  inzwischen z.B. die Zusammen-/Getrenntschreibung mehr Probleme bereitet als vor der ´Reform´, ist offensichtlich: &#8222;Doch anstatt zusammen zu brechen, fingen sich die Berliner und&#8230;&#8220; &#8211; Kommentar überflüssig!<br />
Generell ist zu beobachten, dass jetzt sogar Wörter auseinander geschrieben werden, die nicht Gegenstand der Reform waren! &#8222;Ich habe diesen Herrn nie kennen gelernt&#8230;&#8220;  &#8211; alles klar? Oder einfach: &#8222;er legte den Stift bei seite&#8230;&#8220;<br />
Jeder Deutschlehrer wird ähnlich Fälle kennen&#8230;</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang H		</title>
		<link>https://theoblog.de/totalschaden-fuer-die-orthographie/28285/comment-page-1/#comment-65706</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang H]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2016 04:04:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das sehe ich wie Johannes Strehle. Nur ein Beispiel: Dass jetzt ß nur nach langen Vokalen steht, nach kurzen aber ss (bekanntes Beispiel &quot;dass&quot;) ist logischer als die Regelung vor der Reform.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehe ich wie Johannes Strehle. Nur ein Beispiel: Dass jetzt ß nur nach langen Vokalen steht, nach kurzen aber ss (bekanntes Beispiel &#8222;dass&#8220;) ist logischer als die Regelung vor der Reform.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/totalschaden-fuer-die-orthographie/28285/comment-page-1/#comment-65561</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 18:05:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin anderer Meinung. 
Ich fand und finde die Reform gut. 
Sie hat mehr Logik in die Rechtschreibung gebracht, 
ohne zu übertreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin anderer Meinung.<br />
Ich fand und finde die Reform gut.<br />
Sie hat mehr Logik in die Rechtschreibung gebracht,<br />
ohne zu übertreiben.</p>
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