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	Kommentare zu: Ukraine: Das Ende aller Gewissheiten?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89196</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 10:21:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@David
Danke für den Literatur-Hinweis. Meine diesbezügliche Arbeit habe ich ja vor ca. 38 Jahren gemacht, und mir stand eine nur begrenzte Bibliothek (an einer militärischen Ausbildungsstelle) zur Verfügung, die aber ein breites Meinungsspektrum (für die damalige Zeit erstaunlich) abdeckte.

Sicherlich muss man die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Sicht und die Motivation der damaligen Politiker, des Militärs und der Bevölkerung um 1914 und in den Vorjahren war schon innerhalb eines Landes nicht deckungsgleich. Bei uns gab es Patriotismus und Hurra-Geschrei bei der Bevölkerung, obwohl die Ermordung irgendeines entfernten Thronfolgers eigentlich kein Anlass für einen Kriegsbeginn sein sollte. Und natürlich ging man von einem kurzen Krieg aus.
Der Patenonkel meiner Mutter, damals ein junger Offizier, hatte ein Tagebuch hinterlassen, das ich erst später gelesen hatte. Der Tenor war zunächst, dass es &quot;endlich&quot; gegen dieses oder jenes Volk in den Krieg ging (der Franzose war immer noch Erbfeind), die Ernüchterungen kamen erst später, als ihm deutlich wurde, dass  der &quot;Heldentod&quot; doch recht grausam war, wie der (Gas-)Krieg insgesamt, und es eben kein kurzer Sommerspaziergang gegen Frankreich und Russland war.

Alle Beteiligten gingen davon aus, dass dieser Krieg eine gerechte und notwendige Sache war. Da haben christlich geprägte Länder gegeneinander gekämpft, da haben auf allen Seiten jüdische Mitbürger gekämpft und aufeinander geschossen.
Heute bewerten wir den Krieg natürlich anders, 100 Jahre und mehrere politische Systeme später, und als damalige Kriegsverlierer wurde ja auch die Geschichtsschreibung maßgeblich durch die damaligen Sieger bestimmt.

Aber jetzt Hand aus Herz: wie hätte ich damals gedacht und gehandelt, wenn ich dabei gewesen wäre? Hätten wir uns den damaligen Strömungen entziehen können oder gar entziehen wollen? Wenn Dir Dein Dorfpfarrer von der Kanzel erklärt, dass derjenige gottlos ist, der nicht für Gott und Kaiser jubelnd auf dem Schlachtfeld als Held sein Leben opfert?

Und schauen wir mal in die Gegenwart: manche Parteien und deren Anhänger haben jahrelang den uneingeschränkten Pazifismus heraushängen lassen, die Bundeswehr kaputt gespart - die meisten Panzer funktionieren nicht, sind aber schwangerengerecht umgerüstet. 
Abrüstung, nie wieder Krieg, ..., uns wohlbekannte Parolen. Vor einem halben Jahr dann: &quot;wir müssen Russland atomar umzingeln&quot;, die Verteidigungsministerin will jetzt mittels F35 &quot;atomare Teilhabe&quot;.
Der gesellschaftliche Konsenz hat sich sehr schnell gewandelt, heute ist das Gegenteil von dem richtig, was noch vor 2 Jahren galt. Und wie immer sind wir mehrheitlich überzeugt, genau jetzt das Richtige zu tun und klüger zu sein als noch vor 2 Jahren.

Ist es daher abwegig zu vermuten, dass ein Kriegsgegner ebenso davon überzeugt ist, genau jetzt das Richtige zu tun, und das in völligem Übereinklang mit seinem Gewissen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@David<br />
Danke für den Literatur-Hinweis. Meine diesbezügliche Arbeit habe ich ja vor ca. 38 Jahren gemacht, und mir stand eine nur begrenzte Bibliothek (an einer militärischen Ausbildungsstelle) zur Verfügung, die aber ein breites Meinungsspektrum (für die damalige Zeit erstaunlich) abdeckte.</p>
<p>Sicherlich muss man die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Sicht und die Motivation der damaligen Politiker, des Militärs und der Bevölkerung um 1914 und in den Vorjahren war schon innerhalb eines Landes nicht deckungsgleich. Bei uns gab es Patriotismus und Hurra-Geschrei bei der Bevölkerung, obwohl die Ermordung irgendeines entfernten Thronfolgers eigentlich kein Anlass für einen Kriegsbeginn sein sollte. Und natürlich ging man von einem kurzen Krieg aus.<br />
Der Patenonkel meiner Mutter, damals ein junger Offizier, hatte ein Tagebuch hinterlassen, das ich erst später gelesen hatte. Der Tenor war zunächst, dass es &#8222;endlich&#8220; gegen dieses oder jenes Volk in den Krieg ging (der Franzose war immer noch Erbfeind), die Ernüchterungen kamen erst später, als ihm deutlich wurde, dass  der &#8222;Heldentod&#8220; doch recht grausam war, wie der (Gas-)Krieg insgesamt, und es eben kein kurzer Sommerspaziergang gegen Frankreich und Russland war.</p>
<p>Alle Beteiligten gingen davon aus, dass dieser Krieg eine gerechte und notwendige Sache war. Da haben christlich geprägte Länder gegeneinander gekämpft, da haben auf allen Seiten jüdische Mitbürger gekämpft und aufeinander geschossen.<br />
Heute bewerten wir den Krieg natürlich anders, 100 Jahre und mehrere politische Systeme später, und als damalige Kriegsverlierer wurde ja auch die Geschichtsschreibung maßgeblich durch die damaligen Sieger bestimmt.</p>
<p>Aber jetzt Hand aus Herz: wie hätte ich damals gedacht und gehandelt, wenn ich dabei gewesen wäre? Hätten wir uns den damaligen Strömungen entziehen können oder gar entziehen wollen? Wenn Dir Dein Dorfpfarrer von der Kanzel erklärt, dass derjenige gottlos ist, der nicht für Gott und Kaiser jubelnd auf dem Schlachtfeld als Held sein Leben opfert?</p>
<p>Und schauen wir mal in die Gegenwart: manche Parteien und deren Anhänger haben jahrelang den uneingeschränkten Pazifismus heraushängen lassen, die Bundeswehr kaputt gespart &#8211; die meisten Panzer funktionieren nicht, sind aber schwangerengerecht umgerüstet.<br />
Abrüstung, nie wieder Krieg, &#8230;, uns wohlbekannte Parolen. Vor einem halben Jahr dann: &#8222;wir müssen Russland atomar umzingeln&#8220;, die Verteidigungsministerin will jetzt mittels F35 &#8222;atomare Teilhabe&#8220;.<br />
Der gesellschaftliche Konsenz hat sich sehr schnell gewandelt, heute ist das Gegenteil von dem richtig, was noch vor 2 Jahren galt. Und wie immer sind wir mehrheitlich überzeugt, genau jetzt das Richtige zu tun und klüger zu sein als noch vor 2 Jahren.</p>
<p>Ist es daher abwegig zu vermuten, dass ein Kriegsgegner ebenso davon überzeugt ist, genau jetzt das Richtige zu tun, und das in völligem Übereinklang mit seinem Gewissen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: David		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89195</link>

		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 22:06:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Stephan: interessanter Beitrag!

zum 1. WK und seiner Entstehung empfehle ich Dir das Buch “The Sleepwalkers” von Cristopher Clark. Er sieht - im Gegensatz zu Dir, und auch dem, was wir zu Schulzeiten so gelernt haben - eher ein gehöriges Maß an Unbedarftheit und Planlosigkeit (sofern ich das richtig verstanden habe - hatte das als Hörbuch und es ist mein einziger Versuch geblieben, weil ich da nie mehr als 10 Minuten zuhören konnte und dann gedanklich völlig woanders war).

Liebe Grüße 
David]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan: interessanter Beitrag!</p>
<p>zum 1. WK und seiner Entstehung empfehle ich Dir das Buch “The Sleepwalkers” von Cristopher Clark. Er sieht &#8211; im Gegensatz zu Dir, und auch dem, was wir zu Schulzeiten so gelernt haben &#8211; eher ein gehöriges Maß an Unbedarftheit und Planlosigkeit (sofern ich das richtig verstanden habe &#8211; hatte das als Hörbuch und es ist mein einziger Versuch geblieben, weil ich da nie mehr als 10 Minuten zuhören konnte und dann gedanklich völlig woanders war).</p>
<p>Liebe Grüße<br />
David</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: David		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89194</link>

		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 21:56:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Alex aus C.
“Putin, Despoten”, “Schaeffer und seine r. Jünger”, “destruktive Frömmigkeit”… das empfinde ich als etwas verwirrend und es ist auch etwas polemisch.
Der Herr Putin bedient meine konservativen Bedürfnisse tatsächlich recht mangelhaft und die zeitgenössische fortschrittliche Bewegung übt sich zusehends im Despotentum. Was magst Du Herrn Schaeffer denn mal konkret vorwerfen, damit er sich verteidigen kann? Ist er auch antiprogressiv oder nur seine Nachfolger? Was wäre denn eine konstruktive Frömmigkeit?

Liebe und reaktionäre Grüße
David]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alex aus C.<br />
“Putin, Despoten”, “Schaeffer und seine r. Jünger”, “destruktive Frömmigkeit”… das empfinde ich als etwas verwirrend und es ist auch etwas polemisch.<br />
Der Herr Putin bedient meine konservativen Bedürfnisse tatsächlich recht mangelhaft und die zeitgenössische fortschrittliche Bewegung übt sich zusehends im Despotentum. Was magst Du Herrn Schaeffer denn mal konkret vorwerfen, damit er sich verteidigen kann? Ist er auch antiprogressiv oder nur seine Nachfolger? Was wäre denn eine konstruktive Frömmigkeit?</p>
<p>Liebe und reaktionäre Grüße<br />
David</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89193</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 13:53:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89193</guid>

					<description><![CDATA[@Stephen:

Eigentlich ist &quot;Frieden&quot; der Ausnahmezustand. Kein Land, das nicht ständig (!) irgendwelche Konflikte mit anderen hat, zumeist nur auf diplomatischem Weg, aber wie Clausewitz treffend formulierte: &quot;Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.&quot;
Auch der Kalte Krieg, der meine Generation mehr als die Hälfte des Lebens begleitet hat, war ein Krieg. Geführt worden sind dann Stellvertreterkriege in anderen Ländern, die Parteien von je einem Machtblockunterstützt, oder man versuchte die Kräfte des Gegners durch die verdeckte Befeuerung von Konflikten zu binden und ihn damit zu schwächen.
Schon Anfang der 80er war es für einige gut informierte Leute klar, dass die nächsten Konflikte um Öl und Religion gehen würden, und 10 Jahre später war es dann soweit.  

Es ist leider so, dass Menschen(gruppen) höchst individuelle Wertvorstellungen haben, die in den jeweils eigenen Augen als gerecht, begründet, notwendig usw.gesehen werden, und man unterstellt dem Gegner gerne Bösartigkeit und andere Dinge, wenn er eine andere Wahrnehmung der Dinge pflegt:
Da werden im Namen einer Religion mögliche Ketzer bekämpft.
Da fühlt man sich ethnisch bedrängt, oder unterdrückt - oder überlegen.
Da fühlt man sich bedrängt, sei es durch die (vermeintliche) Vorenthaltung von Ressourcen und Wirtschaftsgütern, oder sei es, dass man die Existenz von Waffen bei anderen schon als hinreichend eigene Bedrohung empfindet.

Hinzu kommt die jeweilige Landesgeschichte, bisherige Kriege und die damit einhergehenden Verluste oder Gewinne, Loyalität zum politischen System oder den politischen Anführern.
Menschen haben unterschiedliche Sozialisierungen, damit unterschiedliche Blicke auf den gleichen Sachverhalt, und damit unterschiedliche Bewertungen. Da unterscheiden sich zwischenmenschliche Konflikte eigentlich nicht von diplomatischen Krisen.

Im Rahmen einer gewissen Ausbildungsphase, auch Anfang der 80er, noch ohne Internet, aber mit Bibliothek, hatte ich die &quot;tolle&quot; Aufgabe, die Ursache für den Beginn des 1. WK zu eruieren. Die Ermordung irgendeines Thronfolgers war nur der Aufhänger nach außen hin und zur Rechtfertigung in der Öffentlichkeit, eigentlich hatten die meisten beteiligten Länder schon länger &quot;darauf hingearbeitet&quot;, um endlich Mal ein paar Sachen, insbesondere Wirtschaftsfragen, Koloniale Vormachtsstellungen, usw. nachhaltig &quot;zu klären&quot;. Der Krieg war aus den Augen vieler Politiker einfach mal dran. Für mich interessant war, dass mein Ergebnis von dem abwich, was ich in der Schule gelernt hatte, und ganz interessant war, dass der Prüfer meinem Ergebnis nicht widersprach.
Jede beteiligte Kriegspartei war davon überzeugt, für die gerechte Sache zu kämpfen.

Wir hatten ja einen längeren Austausch im Putin / Ukraine-Thread, und am Ende von 30 Beiträgen haben wir (erwartungsgemäß) keine übereinstimmende Meinung. Der Artikel &quot;Logik des Krieges verstehen&quot; ist aber interessant hinsichtlich der Aussage: verstehen ist nicht legitimieren. Aber in der heutigen Diskussionkultur ist es abhanden gekommen, die Motivation und Triebfeder des Gegners verstehen zu wollen, stattdessen: wer nicht meiner Meinung ist, ist Nazi. Und damit ist jede Diskussion abgewürgt, und damit erreicht man auch keine Einigung mehr, die die Befindlichkeiten der beteiligten Parteien berücksichtigt.Verstände ich mein Gegenüber, seine Ängste, seine Motivationen - wie leicht wären faire Vereinbarungen zu treffen. Aber die heutige Schneeflöckchengeneration rennt lieber heulend in den Safe Space und postet ihr seelisches Leid auf tiktok, nur um sich nicht mit kontroversen Ansichten beschäftigen zu müssen.

Nun habe ich einen langen Beitrag geschrieben, und wo bleibt Jesus? Wo bleibt die Bibel? Das ist alles Menschenkrams, weltliches Zeugs, was ich geschrieben habe. Richtig. Das ist die Situation, so wie ich sie als Mensch sehe.

Nun stellen wir uns mal vor, wir wären uns bewußt, dass wir ggf. einen gemeinsamen Wertekanon mit dem potentiellen Gegner haben: Jesus. Und die Bibel. Und die Erkenntnis: es könnte ja sein, dass ich mit dem Gegenüber, mit dem ich gerade im Streit liege, gemeinsam die Ewigkeit verbringen werde. Sollte uns das nicht Anreiz genug sein, das Gegenüber verstehen zu wollen, um einem Kampf zuvor zu kommen? Und dabei sollte es uns egal sein, ob mein Gegenüber orthodox, katholisch oder evangelisch ist? Sollte ich nicht annehmen, dass auch mein Gegenüber sein Gewissen befragt, bevor er die Waffe zückt?
Das Problem ist nur die Gottlosigkeit vieler Regierungen, die Gottlosigkeit von Lobbyisten, Einflüsterern und Strippenziehern, die Gottlosigkeit von Wählern.
Für Christen gilt: Haltet Frieden mit jedermann, sofern es an euch liegt.

Und sollte man als Christ in einen Krieg hineingezogen werden, dann sollte man das dem Schriftstellers G.K. Chesterton (Pater Brown - Romane) zugeprochene Zitat beherzigen: &quot;Ein echter Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm liegt, sondern weil er liebt, was hinter ihm liegt.&quot;
Letztendlich eine ähnliche Botschaft wie die, die Johannes d.T. den Soldaten auf den Weg mitgibt.

Vielleicht kannst Du davon etwas in Deiner nächsten Predigt verwursten - aber wichtiger als Erklärungen, wie die Welt funktioniert, ist es, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Krieg geht vorbei, wie mein irdisches Leben auch. Es ist die Ewigkeit mit Jesus, die wir stets vor Augen haben sollten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephen:</p>
<p>Eigentlich ist &#8222;Frieden&#8220; der Ausnahmezustand. Kein Land, das nicht ständig (!) irgendwelche Konflikte mit anderen hat, zumeist nur auf diplomatischem Weg, aber wie Clausewitz treffend formulierte: &#8222;Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.&#8220;<br />
Auch der Kalte Krieg, der meine Generation mehr als die Hälfte des Lebens begleitet hat, war ein Krieg. Geführt worden sind dann Stellvertreterkriege in anderen Ländern, die Parteien von je einem Machtblockunterstützt, oder man versuchte die Kräfte des Gegners durch die verdeckte Befeuerung von Konflikten zu binden und ihn damit zu schwächen.<br />
Schon Anfang der 80er war es für einige gut informierte Leute klar, dass die nächsten Konflikte um Öl und Religion gehen würden, und 10 Jahre später war es dann soweit.  </p>
<p>Es ist leider so, dass Menschen(gruppen) höchst individuelle Wertvorstellungen haben, die in den jeweils eigenen Augen als gerecht, begründet, notwendig usw.gesehen werden, und man unterstellt dem Gegner gerne Bösartigkeit und andere Dinge, wenn er eine andere Wahrnehmung der Dinge pflegt:<br />
Da werden im Namen einer Religion mögliche Ketzer bekämpft.<br />
Da fühlt man sich ethnisch bedrängt, oder unterdrückt &#8211; oder überlegen.<br />
Da fühlt man sich bedrängt, sei es durch die (vermeintliche) Vorenthaltung von Ressourcen und Wirtschaftsgütern, oder sei es, dass man die Existenz von Waffen bei anderen schon als hinreichend eigene Bedrohung empfindet.</p>
<p>Hinzu kommt die jeweilige Landesgeschichte, bisherige Kriege und die damit einhergehenden Verluste oder Gewinne, Loyalität zum politischen System oder den politischen Anführern.<br />
Menschen haben unterschiedliche Sozialisierungen, damit unterschiedliche Blicke auf den gleichen Sachverhalt, und damit unterschiedliche Bewertungen. Da unterscheiden sich zwischenmenschliche Konflikte eigentlich nicht von diplomatischen Krisen.</p>
<p>Im Rahmen einer gewissen Ausbildungsphase, auch Anfang der 80er, noch ohne Internet, aber mit Bibliothek, hatte ich die &#8222;tolle&#8220; Aufgabe, die Ursache für den Beginn des 1. WK zu eruieren. Die Ermordung irgendeines Thronfolgers war nur der Aufhänger nach außen hin und zur Rechtfertigung in der Öffentlichkeit, eigentlich hatten die meisten beteiligten Länder schon länger &#8222;darauf hingearbeitet&#8220;, um endlich Mal ein paar Sachen, insbesondere Wirtschaftsfragen, Koloniale Vormachtsstellungen, usw. nachhaltig &#8222;zu klären&#8220;. Der Krieg war aus den Augen vieler Politiker einfach mal dran. Für mich interessant war, dass mein Ergebnis von dem abwich, was ich in der Schule gelernt hatte, und ganz interessant war, dass der Prüfer meinem Ergebnis nicht widersprach.<br />
Jede beteiligte Kriegspartei war davon überzeugt, für die gerechte Sache zu kämpfen.</p>
<p>Wir hatten ja einen längeren Austausch im Putin / Ukraine-Thread, und am Ende von 30 Beiträgen haben wir (erwartungsgemäß) keine übereinstimmende Meinung. Der Artikel &#8222;Logik des Krieges verstehen&#8220; ist aber interessant hinsichtlich der Aussage: verstehen ist nicht legitimieren. Aber in der heutigen Diskussionkultur ist es abhanden gekommen, die Motivation und Triebfeder des Gegners verstehen zu wollen, stattdessen: wer nicht meiner Meinung ist, ist Nazi. Und damit ist jede Diskussion abgewürgt, und damit erreicht man auch keine Einigung mehr, die die Befindlichkeiten der beteiligten Parteien berücksichtigt.Verstände ich mein Gegenüber, seine Ängste, seine Motivationen &#8211; wie leicht wären faire Vereinbarungen zu treffen. Aber die heutige Schneeflöckchengeneration rennt lieber heulend in den Safe Space und postet ihr seelisches Leid auf tiktok, nur um sich nicht mit kontroversen Ansichten beschäftigen zu müssen.</p>
<p>Nun habe ich einen langen Beitrag geschrieben, und wo bleibt Jesus? Wo bleibt die Bibel? Das ist alles Menschenkrams, weltliches Zeugs, was ich geschrieben habe. Richtig. Das ist die Situation, so wie ich sie als Mensch sehe.</p>
<p>Nun stellen wir uns mal vor, wir wären uns bewußt, dass wir ggf. einen gemeinsamen Wertekanon mit dem potentiellen Gegner haben: Jesus. Und die Bibel. Und die Erkenntnis: es könnte ja sein, dass ich mit dem Gegenüber, mit dem ich gerade im Streit liege, gemeinsam die Ewigkeit verbringen werde. Sollte uns das nicht Anreiz genug sein, das Gegenüber verstehen zu wollen, um einem Kampf zuvor zu kommen? Und dabei sollte es uns egal sein, ob mein Gegenüber orthodox, katholisch oder evangelisch ist? Sollte ich nicht annehmen, dass auch mein Gegenüber sein Gewissen befragt, bevor er die Waffe zückt?<br />
Das Problem ist nur die Gottlosigkeit vieler Regierungen, die Gottlosigkeit von Lobbyisten, Einflüsterern und Strippenziehern, die Gottlosigkeit von Wählern.<br />
Für Christen gilt: Haltet Frieden mit jedermann, sofern es an euch liegt.</p>
<p>Und sollte man als Christ in einen Krieg hineingezogen werden, dann sollte man das dem Schriftstellers G.K. Chesterton (Pater Brown &#8211; Romane) zugeprochene Zitat beherzigen: &#8222;Ein echter Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm liegt, sondern weil er liebt, was hinter ihm liegt.&#8220;<br />
Letztendlich eine ähnliche Botschaft wie die, die Johannes d.T. den Soldaten auf den Weg mitgibt.</p>
<p>Vielleicht kannst Du davon etwas in Deiner nächsten Predigt verwursten &#8211; aber wichtiger als Erklärungen, wie die Welt funktioniert, ist es, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Krieg geht vorbei, wie mein irdisches Leben auch. Es ist die Ewigkeit mit Jesus, die wir stets vor Augen haben sollten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 15:06:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89191</guid>

					<description><![CDATA[Das Ganze erinnert mich sehr an den Buchtitel „Das Ende der Geschichte“.
Wie auch immer, es könnte aus meiner Sicht der ANFANG sein. Der Anfang, wieder die Demokratie und explizit die liberalen Errungenschaften derselben, mehr schätzen zu lernen 
Es sollte für uns Christen aber vielleicht das Ende der Sehnsüchte bedeuten, wieder in der guten alten Zeit leben zu wollen. Das Ende gerade der vielen konservativen Sehnsüchte, die Putin und andere Despoten bedienen. Das Ende von Ideen von bspw. F. Schaeffer und seiner reaktionären Jünger.
Mehr Jesus heisst in dem Fall mehr Freiheit, mehr Verantwortung und mehr Auflehnung gegen destruktive Frömmigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ganze erinnert mich sehr an den Buchtitel „Das Ende der Geschichte“.<br />
Wie auch immer, es könnte aus meiner Sicht der ANFANG sein. Der Anfang, wieder die Demokratie und explizit die liberalen Errungenschaften derselben, mehr schätzen zu lernen<br />
Es sollte für uns Christen aber vielleicht das Ende der Sehnsüchte bedeuten, wieder in der guten alten Zeit leben zu wollen. Das Ende gerade der vielen konservativen Sehnsüchte, die Putin und andere Despoten bedienen. Das Ende von Ideen von bspw. F. Schaeffer und seiner reaktionären Jünger.<br />
Mehr Jesus heisst in dem Fall mehr Freiheit, mehr Verantwortung und mehr Auflehnung gegen destruktive Frömmigkeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christ		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89190</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 11:24:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89190</guid>

					<description><![CDATA[Welch ein mutmachender Beitrag in diesen schlimmen Zeiten. Vielen Dank dafür.

@ Stephen:  Ja, der Fokus muss unbedingt ganz stark auf Jesus gelegt werden. Nur ER gibt Hoffnung, die alles überdauert. Und noch nie vorher war mir die Gewissheit, dass Gott einmal Gericht halten wird, ein solcher Trost. ER wird einmal alles ans Licht bringen und richten und aufrichten. Gerechtigkeit wird einmal Wirklichkeit.

Jetzt können wir nur tätig werden - gegenüber den Flüchtlingen - und im Gebet für diese Welt.

Bei den anderen Dingen, die du aufzählst, glaube ich nicht an eine Wende in unserem Land. Dafür ist das Unglück immer noch zu weit weg. So traurig es klingt: da ändert sich erst in der hautnah erlebten Not etwas. Hoffentlich täusche ich mich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welch ein mutmachender Beitrag in diesen schlimmen Zeiten. Vielen Dank dafür.</p>
<p>@ Stephen:  Ja, der Fokus muss unbedingt ganz stark auf Jesus gelegt werden. Nur ER gibt Hoffnung, die alles überdauert. Und noch nie vorher war mir die Gewissheit, dass Gott einmal Gericht halten wird, ein solcher Trost. ER wird einmal alles ans Licht bringen und richten und aufrichten. Gerechtigkeit wird einmal Wirklichkeit.</p>
<p>Jetzt können wir nur tätig werden &#8211; gegenüber den Flüchtlingen &#8211; und im Gebet für diese Welt.</p>
<p>Bei den anderen Dingen, die du aufzählst, glaube ich nicht an eine Wende in unserem Land. Dafür ist das Unglück immer noch zu weit weg. So traurig es klingt: da ändert sich erst in der hautnah erlebten Not etwas. Hoffentlich täusche ich mich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89189</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 07:23:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89189</guid>

					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Der Apostel Paulus schreibt in 1. Korinther 12,26, „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“. &lt;/span&gt;
Haben wir dieses Mitleiden als Christen in der Wohlstandsgesellschaft nicht weitestgehend verlernt und wachen mal wieder kurzzeitig auf, wenn ein Krieg „vor der Haustür“ ist und die mediale Flut von Bildern und Berichten das Wegschauen schwer macht?
Das Leid ist gerade für Christen tägliche Realität. Ein Beispiel von Unzähligen:

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Im Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2022 wurden in Nigeria 4.650 Christen wegen ihres Glaubens getötet, 2.510 Christen wurden entführt, Tausende wurden zu Binnenflüchtlingen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

Zeuge des Evangeliums zu sein in Wort und Tat, das ist wahrlich unsere Aufgabe, nicht nur im Angesicht des von Stalin-Fan Putin angezettelten Krieges in der Ukraine. In diesem Zusammenhang wäre es eben auch angebracht, sich an eine wichtige Aufgabe der Kirche zu erinnern. Die Aufgabe der Kirche und von jedem ernsthaften Christen, in JEDEM Gottesdienst für die Märtyrer und verfolgten Geschwister zu beten und das noch intensiver in regelmäßigen (wöchentlichen) Gebetsgruppen oder Gebetsveranstaltungen zu tun und diesen Beistand durch finanzielle und kreative Hilfe und Thematisierung in der Öffentlichkeit zusätzlich zu bekräftigen. Die Beschäftigung mit den mutigen und standhaften verfolgten Geschwistern in aller Welt wäre im Übrigen auch eine „Frischzellenkur“ für die desorientierte Kirche in der Wohlstandsgesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Apostel Paulus schreibt in 1. Korinther 12,26, „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“. </span><br />
Haben wir dieses Mitleiden als Christen in der Wohlstandsgesellschaft nicht weitestgehend verlernt und wachen mal wieder kurzzeitig auf, wenn ein Krieg „vor der Haustür“ ist und die mediale Flut von Bildern und Berichten das Wegschauen schwer macht?<br />
Das Leid ist gerade für Christen tägliche Realität. Ein Beispiel von Unzähligen:</p>
<ul>
<li>Im Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2022 wurden in Nigeria 4.650 Christen wegen ihres Glaubens getötet, 2.510 Christen wurden entführt, Tausende wurden zu Binnenflüchtlingen.</li>
</ul>
<p><a href="https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex" rel="nofollow ugc">https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex</a></p>
<p>Zeuge des Evangeliums zu sein in Wort und Tat, das ist wahrlich unsere Aufgabe, nicht nur im Angesicht des von Stalin-Fan Putin angezettelten Krieges in der Ukraine. In diesem Zusammenhang wäre es eben auch angebracht, sich an eine wichtige Aufgabe der Kirche zu erinnern. Die Aufgabe der Kirche und von jedem ernsthaften Christen, in JEDEM Gottesdienst für die Märtyrer und verfolgten Geschwister zu beten und das noch intensiver in regelmäßigen (wöchentlichen) Gebetsgruppen oder Gebetsveranstaltungen zu tun und diesen Beistand durch finanzielle und kreative Hilfe und Thematisierung in der Öffentlichkeit zusätzlich zu bekräftigen. Die Beschäftigung mit den mutigen und standhaften verfolgten Geschwistern in aller Welt wäre im Übrigen auch eine „Frischzellenkur“ für die desorientierte Kirche in der Wohlstandsgesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89188</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 06:33:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89188</guid>

					<description><![CDATA[Meine Meinung ist: 
1. 
Deutschland muss konsequent Flüchtlinge aufnehmen und in die Bildung
investieren, so wie es Friedrich Wilhelm I. tat. 
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779?comment_id=1176956053113528 
2. 
Wir Christen in Deutschland müssen gastfreundlich sein und das Evangelium
verteidigen und bekräftigen, denn nur Jesus Christus rettet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:<br />
1.<br />
Deutschland muss konsequent Flüchtlinge aufnehmen und in die Bildung<br />
investieren, so wie es Friedrich Wilhelm I. tat.<br />
<a href="https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779?comment_id=1176956053113528" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779?comment_id=1176956053113528</a><br />
2.<br />
Wir Christen in Deutschland müssen gastfreundlich sein und das Evangelium<br />
verteidigen und bekräftigen, denn nur Jesus Christus rettet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89187</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 04:29:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89187</guid>

					<description><![CDATA[@Stephen,
Guter Gedanke &quot;Krieg das Ende der Welt die wir uns gebaut haben&quot;. Ob dieser Krieg die  Welt zum Umdenken bringt weiss man nicht, denn in den letzten Jahrzehnten gab es genug Konflikte,  die uns zum Umdenken hätten anregen müssen. Trotzdem zeigt dieser Krieg das Ende vieler Illusionen auf:
- Der Wandel einer Gesellschaft in ethischen Fragen geschieht eben nicht allein durch intensive Wirtschaftsbeziehungen
- Mehr noch, das Ignorieren von Unmenschlichkeiten zugunsten der Wirtschaft zeigt nun eine grausame Folge 
- Wir haben sehr gut davon gelebt wie andere Industrienationen billig und oft auch wenig nachhaltig auf der ganzen Welt alles zusammenzukaufen in der &quot;Naivität des billigen Produktes &quot;. Daraus folgt nun auch eine Mega Inflation und Flüchtlingswelle.
- Aus dem gleichen Denken wurde aber auch der Klimaschutz usw. vorgeführt. Wenn sich Staaten nicht an Grundregeln der Menschlichkeit halten warum sollen sie sich dann an Kyoto Protokolle halten. Auch hier gibt es eine große Naivität,  dass der Westen Vorbild für die Weltrettung sein sich aber gleichzeitig in massive wirtschaftliche Abhängigkeiten begibt siehe Gas.
- Wir haben über Jahrzehnte technisches Know how an moralisch unsichere Kandidaten wie China ausgeliefert oder Russland durch den Gaskauf Geld nachgeholfen was diese Staaten wahnsinnig stark gemacht hat. Wir haben so wie auch im Nahen Osten das kleine Tierchen solange geröstet bis nun die Gefahr besteht, dass es uns frisst 

Besonders schlimm aber ist, daß dieses von der Gier getriebene Verhalten sehr stark von Staaten mit einem christlich orientierten Menschenbild getrieben wird. 
WIR sollten dringend umkehren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephen,<br />
Guter Gedanke &#8222;Krieg das Ende der Welt die wir uns gebaut haben&#8220;. Ob dieser Krieg die  Welt zum Umdenken bringt weiss man nicht, denn in den letzten Jahrzehnten gab es genug Konflikte,  die uns zum Umdenken hätten anregen müssen. Trotzdem zeigt dieser Krieg das Ende vieler Illusionen auf:<br />
&#8211; Der Wandel einer Gesellschaft in ethischen Fragen geschieht eben nicht allein durch intensive Wirtschaftsbeziehungen<br />
&#8211; Mehr noch, das Ignorieren von Unmenschlichkeiten zugunsten der Wirtschaft zeigt nun eine grausame Folge<br />
&#8211; Wir haben sehr gut davon gelebt wie andere Industrienationen billig und oft auch wenig nachhaltig auf der ganzen Welt alles zusammenzukaufen in der &#8222;Naivität des billigen Produktes &#8222;. Daraus folgt nun auch eine Mega Inflation und Flüchtlingswelle.<br />
&#8211; Aus dem gleichen Denken wurde aber auch der Klimaschutz usw. vorgeführt. Wenn sich Staaten nicht an Grundregeln der Menschlichkeit halten warum sollen sie sich dann an Kyoto Protokolle halten. Auch hier gibt es eine große Naivität,  dass der Westen Vorbild für die Weltrettung sein sich aber gleichzeitig in massive wirtschaftliche Abhängigkeiten begibt siehe Gas.<br />
&#8211; Wir haben über Jahrzehnte technisches Know how an moralisch unsichere Kandidaten wie China ausgeliefert oder Russland durch den Gaskauf Geld nachgeholfen was diese Staaten wahnsinnig stark gemacht hat. Wir haben so wie auch im Nahen Osten das kleine Tierchen solange geröstet bis nun die Gefahr besteht, dass es uns frisst </p>
<p>Besonders schlimm aber ist, daß dieses von der Gier getriebene Verhalten sehr stark von Staaten mit einem christlich orientierten Menschenbild getrieben wird.<br />
WIR sollten dringend umkehren</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 21:52:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89186</guid>

					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Meine Meinung ist:&lt;/span&gt; 
1. 
&lt;span&gt;Die westlichen Länder müssen sich gegenseitig in ihrem Energiebedarf absichern. &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779 &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;2. &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Ein europäischer Importverzicht für russisches Erdöl, Erdgas und Kohle ist wichtig.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Meine Meinung ist:</span><br />
1.<br />
<span>Die westlichen Länder müssen sich gegenseitig in ihrem Energiebedarf absichern. </span><br />
<span><a href="https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1176746876467779</a> </span><br />
<span>2. </span><br />
<span>Ein europäischer Importverzicht für russisches Erdöl, Erdgas und Kohle ist wichtig.</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ukraine: Das Ende aller Gewissheiten? &#124; Bibelkreis München		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ukraine: Das Ende aller Gewissheiten? &#124; Bibelkreis München]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 20:12:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89185</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] Mehr: https://www.evangelium21.net/media/3232/das-ende-aller-gewissheitenhttps://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/ [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/3232/das-ende-aller-gewissheitenhttps://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/" rel="nofollow ugc">https://www.evangelium21.net/media/3232/das-ende-aller-gewissheitenhttps://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/</a> [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephen		</title>
		<link>https://theoblog.de/ukraine-das-ende-aller-gewissheiten/37817/comment-page-1/#comment-89184</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 16:28:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=37817#comment-89184</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Krieg ist das Ende aller Gewissheiten&quot; kann man übersetzen.  Es heißt &quot;Krieg ist das Ende von der Welt, die wir uns gebaut haben.&quot;  Turmbau von Babel?
Ich würde mich sehr dafür interessieren, was alle TheoBlogleser dazu sagen.  Das Ende des leichtsinnigen Lobpreises?  Das Ende des Wohlstandevangeliums?  Das Ende des sicheren westlichen Reichtums?  Das Ende der Obsession mit der individuellen Selbstverwirklichung?  Das Ende der Abschottung der eigenen Wahrnehmung vor dem Leid in der Welt (hoffentlich auch in anderen Ländern - unsere Geschwister leiden in Kriegen in der ganzen Welt)?
Und wie predigt man in diese Welt hinein?  Ich habe es am Sonntag versucht, indem ich betont habe, dass wir wieder den Fokus auf Jesus Christus brauchen, wenn es uns schwerer wird.  Er gibt, ist sogar, das ewige Leben.  Es gibt aber viel mehr dazu.  Ich freue mich auch auf Beiträge der kritischen Leser, die uns helfen, andere Blickwinkel zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Krieg ist das Ende aller Gewissheiten&#8220; kann man übersetzen.  Es heißt &#8222;Krieg ist das Ende von der Welt, die wir uns gebaut haben.&#8220;  Turmbau von Babel?<br />
Ich würde mich sehr dafür interessieren, was alle TheoBlogleser dazu sagen.  Das Ende des leichtsinnigen Lobpreises?  Das Ende des Wohlstandevangeliums?  Das Ende des sicheren westlichen Reichtums?  Das Ende der Obsession mit der individuellen Selbstverwirklichung?  Das Ende der Abschottung der eigenen Wahrnehmung vor dem Leid in der Welt (hoffentlich auch in anderen Ländern &#8211; unsere Geschwister leiden in Kriegen in der ganzen Welt)?<br />
Und wie predigt man in diese Welt hinein?  Ich habe es am Sonntag versucht, indem ich betont habe, dass wir wieder den Fokus auf Jesus Christus brauchen, wenn es uns schwerer wird.  Er gibt, ist sogar, das ewige Leben.  Es gibt aber viel mehr dazu.  Ich freue mich auch auf Beiträge der kritischen Leser, die uns helfen, andere Blickwinkel zu finden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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