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	Kommentare zu: Unter dem Kreuz des Südens	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 15:28:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieser Korrespondent Sebastian Moll in New York ist übrigens ein anderer als der gleichnamige Theologe aus Mainz und Autor von &quot;Jesus war kein Vegetarier&quot;. Nur um Verwechslungen zu vermeiden (und den Ruf des Theologen nicht zu beschädigen) :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Korrespondent Sebastian Moll in New York ist übrigens ein anderer als der gleichnamige Theologe aus Mainz und Autor von &#8222;Jesus war kein Vegetarier&#8220;. Nur um Verwechslungen zu vermeiden (und den Ruf des Theologen nicht zu beschädigen) 🙂</p>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/unter-dem-kreuz-des-sudens/18737/comment-page-1/#comment-18367</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 08:25:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider übernimmt Sebastian Moll damit implizit das linke Deutungsschema. Wer sich für das Diesseits interessiert, wählt links... das ist quatsch. Das linke Denken ist gerade für das Diesseits wenig brauchbar - führt es doch zu massiver Staatsverschuldung, überbordendem Wohlfahrtsstaat, Anspruchsmentalität etc. Der linke Keynesianismus ist gescheitert. 

Es ist auch nicht notwendigerweise &quot;rigoroser Individualismus&quot;, wenn man sich für Steuersenkungen, für Familienwerte, gegen die Homoehe, für mehr Rechtsstaat einsetzt und den Kollektivismus ablehnt. Als Christ ist man vielleicht kein &quot;klassischer Liberaler&quot; im atheistischen philosophischen Sinne (Ayn Rand), weil das auch aus der Aufklärung kommt, sondern man sieht auch für die Gemeinschaft, für die Nation etc. eine wesentliche Rolle, und die Wirtschaft hat nicht letztlich das Primat, sondern die (möglichst christliche) Kultur. Wirtschaft ist eine unter vielen Bereichen, die aber alle unter Gott stehen. Aber ein Befürworten von Gemeinsinn muss man nicht übersetzen mit &quot;mehr Staat&quot;. 

Wir brauchen eine neue Reformation - eine Rückbesinnung der Evangelikalen auf die Bibel, und eine entsprechende Umsetzung der Bibel in allen Lebensbereichen. Aber bitte schön ohne Karl Marx. 
Das Problem mit den Evangelikalen in den USA ist nicht, dass sie sich für mehr Diesseits interessieren, sondern dass sie das tun mit einer falschen Weltsicht - und letztlich die Bibel nicht mehr ernst genug nehmen.
Hinzu kommt, dass die demokratische Partei in den USA das Potential der Evangelikalen als Wähler entdeckt hat und systematisch die Politiker schult, wie sie ihr Vokabular so wählen können, dass oberflächliche Evangelikale, die das Parteiprogramm nicht lesen, sich davon beeindrucken lassen. Bis hin zu Obama, der vorgibt, er sei beinahe ein Evangelikaler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider übernimmt Sebastian Moll damit implizit das linke Deutungsschema. Wer sich für das Diesseits interessiert, wählt links&#8230; das ist quatsch. Das linke Denken ist gerade für das Diesseits wenig brauchbar &#8211; führt es doch zu massiver Staatsverschuldung, überbordendem Wohlfahrtsstaat, Anspruchsmentalität etc. Der linke Keynesianismus ist gescheitert. </p>
<p>Es ist auch nicht notwendigerweise &#8222;rigoroser Individualismus&#8220;, wenn man sich für Steuersenkungen, für Familienwerte, gegen die Homoehe, für mehr Rechtsstaat einsetzt und den Kollektivismus ablehnt. Als Christ ist man vielleicht kein &#8222;klassischer Liberaler&#8220; im atheistischen philosophischen Sinne (Ayn Rand), weil das auch aus der Aufklärung kommt, sondern man sieht auch für die Gemeinschaft, für die Nation etc. eine wesentliche Rolle, und die Wirtschaft hat nicht letztlich das Primat, sondern die (möglichst christliche) Kultur. Wirtschaft ist eine unter vielen Bereichen, die aber alle unter Gott stehen. Aber ein Befürworten von Gemeinsinn muss man nicht übersetzen mit &#8222;mehr Staat&#8220;. </p>
<p>Wir brauchen eine neue Reformation &#8211; eine Rückbesinnung der Evangelikalen auf die Bibel, und eine entsprechende Umsetzung der Bibel in allen Lebensbereichen. Aber bitte schön ohne Karl Marx.<br />
Das Problem mit den Evangelikalen in den USA ist nicht, dass sie sich für mehr Diesseits interessieren, sondern dass sie das tun mit einer falschen Weltsicht &#8211; und letztlich die Bibel nicht mehr ernst genug nehmen.<br />
Hinzu kommt, dass die demokratische Partei in den USA das Potential der Evangelikalen als Wähler entdeckt hat und systematisch die Politiker schult, wie sie ihr Vokabular so wählen können, dass oberflächliche Evangelikale, die das Parteiprogramm nicht lesen, sich davon beeindrucken lassen. Bis hin zu Obama, der vorgibt, er sei beinahe ein Evangelikaler.</p>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/unter-dem-kreuz-des-sudens/18737/comment-page-1/#comment-18324</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 13:49:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin sicher, amerikanische Präsidenten (oder Kandidaten) würden beteuern, Satan sei der Großonkel ihres Kontrahenten, wenn es den eigenen Zielen (gewählt zu werden) in irgend einer Weise Hülfe. 

Aber das ist ja nicht das Schlimmste, dass die so etwas behaupten würden.

Das Schlimmste ist: viele Amis würden&#039;s glauben.

Schön, dass der Dispessimillennialismus (oder wie das Ding heißt) nicht zur totalen Endzeitkatastrophilie mutiert ist! :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sicher, amerikanische Präsidenten (oder Kandidaten) würden beteuern, Satan sei der Großonkel ihres Kontrahenten, wenn es den eigenen Zielen (gewählt zu werden) in irgend einer Weise Hülfe. </p>
<p>Aber das ist ja nicht das Schlimmste, dass die so etwas behaupten würden.</p>
<p>Das Schlimmste ist: viele Amis würden&#8217;s glauben.</p>
<p>Schön, dass der Dispessimillennialismus (oder wie das Ding heißt) nicht zur totalen Endzeitkatastrophilie mutiert ist! 🙂</p>
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