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USA: Mehr Muslime und Mormonen, weniger Christen

Ein unerwarteter Anstieg der Zahl der Muslime und Mormonen in den USA verblüfft die Forscher. Sie sind die beiden am schnellsten wachsenden religiösen Gruppen, während die Anhänger von Großkirchen und die Evangelikalen immer weniger werden. Dies stellte laut einem Bericht der IBT eine amerikanische Behörde für die Zählung von Glaubensgemeinschaften (Census of American Religious Congregations) fest.

Doch auch die Evangelikalen mussten Federn lassen. Die Southern Baptist Convention konnte sich zwar noch bei 19,9 Millionen behaupten. Die United Methodist Church verlor aber 4 Prozent ihrer Mitglieder und kommt noch auf 9,9 Millionen Anhänger. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika verlor 18 Prozent und kam bei 4,2 Millionen Mitgliedern an. Die Episcopal Church verlor 15 Prozent und liegt noch bei 1,95 Millionen Anhänger.

Zusammenfassend brachte die Volkszählung ans Licht, dass rund 55 Prozent der Amerikaner regelmässig Gottesdienste in irgend einer Form besuchten, während rund 158 Millionen Amerikaner, die wohl grösste Gruppe überhaupt, sich als religionsfern klassifizierten.

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