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	Kommentare zu: Verfolgung und Diskriminierung von Christen (Teil 4)	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/verfolgung-und-diskriminierung-von-christen-teil-4/18882/comment-page-1/#comment-18531</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 07:31:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	@Ron


	&#160;


	Pr&#228;dikat: Gut gebr&#252;llt, L&#246;we!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	@Ron</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>	Pr&auml;dikat: Gut gebr&uuml;llt, L&ouml;we!</p>
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		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/verfolgung-und-diskriminierung-von-christen-teil-4/18882/comment-page-1/#comment-18530</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 07:08:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	Des weiteren w&#228;re vielleicht von Hans-Werner Sinn das Buch &#034;Ist Deutschland noch zu retten?&#034; interessant. Gibt es sehr g&#252;nstig auf Amazon. Schon ein paar Jahre alt, aber die Grundprinzipien stimmen noch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	Des weiteren w&auml;re vielleicht von Hans-Werner Sinn das Buch &quot;Ist Deutschland noch zu retten?&quot; interessant. Gibt es sehr g&uuml;nstig auf Amazon. Schon ein paar Jahre alt, aber die Grundprinzipien stimmen noch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/verfolgung-und-diskriminierung-von-christen-teil-4/18882/comment-page-1/#comment-18529</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 07:05:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	Hallo Herr Mitter,


	zun&#228;chst vielen Dank f&#252;r diese ehrliche sozialistische Stellungnahme.


	Ich denke aber, Sie untersch&#228;tzen das Verfolgungspotential in kommunistischen L&#228;ndern noch heute. Siehe Nordkorea. Dort leben &#252;ber 50.000 Christen in Konzentrationslagern, nur weil sie an Christus glauben - genau deshalb k&#246;nnen sie ja nicht den Diktator &#034;anbeten.&#034;


	Auch in China gibt es noch viel Christenverfolgung. Die Zentralregierung in Peking &#252;berl&#228;&#223;t es den Provinzen, dies zu halten, wie sie es wollen. Und manche Provinzen werfen die Hauskirchenmitglieder noch regelm&#228;&#223;ig ins Gef&#228;ngnis.

&lt;blockquote&gt;
	
		es gibt nur keine Freiheit daf&#252;r,&#160;Religion f&#252;r eine reaktion&#228;re, antikommunistische und antsozialistische Politik zu mi&#223;brauchen
	
&lt;/blockquote&gt;

	Wenn ich sie recht verstehe, soll es nach Ihrer Meinung Freiheit geben, solange man den Sozialismus als Ideal guthei&#223;t. Das ist dann aber keine Religionsfreiheit mehr. Sondern dann wird die eigene Religion dem Sozialismus untergeordnet. Dann ist die Person prim&#228;r Sozialist, und sekund&#228;r Christ, Hindu, Moslem etc. Solange man den Sozialismus guthei&#223;t, darf man ansonsten glauben was man will, es interessiert keinen, denn dann ist man wenigstens kein Hindernis f&#252;r den sozialen Fortschritt.


	Das Problem ist ja, dass christliche Kirchen per definitionem als &#034;Hort des Kapitalismus&#034; oder CIA Mitglieder angesehen werden, und daher unter Generalverdacht stehen, selbst wenn sie nur theologisch predigen und keinerlei politische Aussage machen. Daher werden noch stets viele Christen verfogt, auch ohne jeden konkreten Verdacht einer politischen Aktivit&#228;t.


	Und nat&#252;rlich vertritt die Bibel ja auch das Privateigentum. (&#034;Du sollst nicht stehlen&#034; gilt ja auch f&#252;r den Staat, wenn er umverteilt).


	Nat&#252;rlich kritisiert die Bibel aber auch den Missbrauch des Reichtums, also die Probleme des Kapitalismus, bzw. vielmehr: die Probleme der menschlichen Natur, die zum B&#246;sen neigt: der Mensch braucht Erl&#246;sung durch Christus.


	Es bestehen aber doch erhebliche berechtigte Zweifel daran, ob der Sozialismus - wegen seiner Unterstellung, dass der Mensch gut sei - &#252;berhaupt eine brauchbare Staatsform sein kann. Der Kapitalismus wird doch viel eher dem christlichen Menschenbild gerecht, da er auch mit Menschen funktioniert, die nicht &#034;gut&#034; sind. (Das Interesse des Einzelnen wird - durch das Konkurrenzprinzip (Firmen m&#252;ssen um die Gunst der K&#228;ufer buhlen und daher ihre Preise senken und die Qualit&#228;t verbessern ) - umfunktioniert zum Wohle der Allgemeinheit). Wir haben doch gesehen, dass die Wirtschaft in Sozialistischen L&#228;ndern &#252;berall zum Erliegen kam. Der Sozialismus hat sich also leider nicht als Alternative erwiesen.


	Vielleicht w&#228;re es mal von Interesse f&#252;r Sie, ein paar B&#252;cher &#252;ber die Problemseiten der sozialistischen Wohlfahrtsstaatsidee zu lesen. (&#034;Economics. &#220;ber Wirtschaft und Misswirtschaft&#034; von Henry Hazlitt w&#228;re mal ein Einstieg).


	Letztlich ist der Sozialismus eine Religion, die an den Staat als L&#246;ser aller Probleme glaubt. Der Staat stellt sich an die Stelle Gottes. (Hatte Feuerbach ja auch irgendwo gesagt).
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	Hallo Herr Mitter,</p>
<p>	zun&auml;chst vielen Dank f&uuml;r diese ehrliche sozialistische Stellungnahme.</p>
<p>	Ich denke aber, Sie untersch&auml;tzen das Verfolgungspotential in kommunistischen L&auml;ndern noch heute. Siehe Nordkorea. Dort leben &uuml;ber 50.000 Christen in Konzentrationslagern, nur weil sie an Christus glauben &#8211; genau deshalb k&ouml;nnen sie ja nicht den Diktator &quot;anbeten.&quot;</p>
<p>	Auch in China gibt es noch viel Christenverfolgung. Die Zentralregierung in Peking &uuml;berl&auml;&szlig;t es den Provinzen, dies zu halten, wie sie es wollen. Und manche Provinzen werfen die Hauskirchenmitglieder noch regelm&auml;&szlig;ig ins Gef&auml;ngnis.</p>
<blockquote>
<p>		es gibt nur keine Freiheit daf&uuml;r,&nbsp;Religion f&uuml;r eine reaktion&auml;re, antikommunistische und antsozialistische Politik zu mi&szlig;brauchen</p>
</blockquote>
<p>	Wenn ich sie recht verstehe, soll es nach Ihrer Meinung Freiheit geben, solange man den Sozialismus als Ideal guthei&szlig;t. Das ist dann aber keine Religionsfreiheit mehr. Sondern dann wird die eigene Religion dem Sozialismus untergeordnet. Dann ist die Person prim&auml;r Sozialist, und sekund&auml;r Christ, Hindu, Moslem etc. Solange man den Sozialismus guthei&szlig;t, darf man ansonsten glauben was man will, es interessiert keinen, denn dann ist man wenigstens kein Hindernis f&uuml;r den sozialen Fortschritt.</p>
<p>	Das Problem ist ja, dass christliche Kirchen per definitionem als &quot;Hort des Kapitalismus&quot; oder CIA Mitglieder angesehen werden, und daher unter Generalverdacht stehen, selbst wenn sie nur theologisch predigen und keinerlei politische Aussage machen. Daher werden noch stets viele Christen verfogt, auch ohne jeden konkreten Verdacht einer politischen Aktivit&auml;t.</p>
<p>	Und nat&uuml;rlich vertritt die Bibel ja auch das Privateigentum. (&quot;Du sollst nicht stehlen&quot; gilt ja auch f&uuml;r den Staat, wenn er umverteilt).</p>
<p>	Nat&uuml;rlich kritisiert die Bibel aber auch den Missbrauch des Reichtums, also die Probleme des Kapitalismus, bzw. vielmehr: die Probleme der menschlichen Natur, die zum B&ouml;sen neigt: der Mensch braucht Erl&ouml;sung durch Christus.</p>
<p>	Es bestehen aber doch erhebliche berechtigte Zweifel daran, ob der Sozialismus &#8211; wegen seiner Unterstellung, dass der Mensch gut sei &#8211; &uuml;berhaupt eine brauchbare Staatsform sein kann. Der Kapitalismus wird doch viel eher dem christlichen Menschenbild gerecht, da er auch mit Menschen funktioniert, die nicht &quot;gut&quot; sind. (Das Interesse des Einzelnen wird &#8211; durch das Konkurrenzprinzip (Firmen m&uuml;ssen um die Gunst der K&auml;ufer buhlen und daher ihre Preise senken und die Qualit&auml;t verbessern ) &#8211; umfunktioniert zum Wohle der Allgemeinheit). Wir haben doch gesehen, dass die Wirtschaft in Sozialistischen L&auml;ndern &uuml;berall zum Erliegen kam. Der Sozialismus hat sich also leider nicht als Alternative erwiesen.</p>
<p>	Vielleicht w&auml;re es mal von Interesse f&uuml;r Sie, ein paar B&uuml;cher &uuml;ber die Problemseiten der sozialistischen Wohlfahrtsstaatsidee zu lesen. (&quot;Economics. &Uuml;ber Wirtschaft und Misswirtschaft&quot; von Henry Hazlitt w&auml;re mal ein Einstieg).</p>
<p>	Letztlich ist der Sozialismus eine Religion, die an den Staat als L&ouml;ser aller Probleme glaubt. Der Staat stellt sich an die Stelle Gottes. (Hatte Feuerbach ja auch irgendwo gesagt).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mitter Albert		</title>
		<link>https://theoblog.de/verfolgung-und-diskriminierung-von-christen-teil-4/18882/comment-page-1/#comment-18528</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mitter Albert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 18:05:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	Sie vertreten einen politisch weit rechts angesiedelten christlichen Fundamentalismus. Sie sehen nur die Splitter in den Augen der anderen um es biblisch auszudr&#252;cken. Besonders deutlich wird das in der rein poltisch motivierten Behauptung einer &#034;Christenverfolgung&#039;&#034; in L&#228;ndern wie China, Vietnam und sogar Kuba.


	Gl&#252;cklicherweise&#160;werden in diesen Staaten jetzt keine Menschen mehr wegen ihres Glaubens, ihrer religi&#246;sen Weltanschauung &#034;verfolgt&#034;. Es gibt in diesen L&#228;ndern seit einigen Jahren keinen ideologischen, kukturellen Kampf gegen Religionen mehr und daher hat sich das Verh&#228;ltnis des Staates zu Kirchen und Gl&#228;ubigen deutlich entspannt. &#160;Am allerdeutlichsten ist das in Kuba der Fall, das erst k&#252;rzlich vom Papst besucht wurde der dabei eine weitgehende Freiheit nicht nur religi&#246;ser Weltanschauung sondern auch der Religionsaus&#252;bung festellen konnte. So wurden z.B. in Kuba sogar arbeitsfreie Tage gew&#228;hrt, um den Gl&#228;ubigen die Teilnahme an den Veranstaltungen, Messen mit dem Papst zu erm&#246;glichen. Sieht so eine Religionsverfolgung aus ? Wer die unleugbaren Fortschritte im Verh&#228;ltnis von Staat und Kirche auch in China und Vietnam, die unideologische, pragmatische&#160;Haltung der Regierenden dort jetzt ignoriert, kann dies nur in b&#246;ser Absicht tun. Ihm geht es&#160;in Wirklichkeit gar nicht um Religionsfreiheit und um die&#160;wirkliche Situation auch der Christen in diesen L&#228;ndern, sondern um die politische Bek&#228;mpfung, die politische Propaganda gegen jene Staaten, die sich nicht dem sogenannten Westen, also dem amerikanischen Imperium, seinen politischen und &#246;konomischen Interessen&#160; unterordnen eine&#160;andere Gesellschaftsordnung als die des hochkapitalistischen&#160; Westens entwickeln, anstreben und so weltpolitisch wie weltwirtschaftlich immer mehr zu einer positiven Alternative &#160; f&#252;r die V&#246;lker dieser Erde werden. Sie zeigen es ja selbst auf, worum es&#160;Ihnen in Wirklichkeit geht, wenn Sie die gro&#223;e Rolle christlicher&#160;Kirchen bei der Restaurierung des Kapitalismus in Osteuropa&#160;hervorheben und diese als einen Grund f&#252;r die von Ihnen behauptete &#034;Christenverfolgung&#034; in &#034;sozialistisch-kommunistischen&#034; Staaten anf&#252;hren. &#160;&#160;In den meisten dieser Staaten steht man (im v&#246;lligen Gegensatz zu z.B. islamisch gepr&#228;gten Staaten) allen Religionen neutral gegen&#252;ber und r&#228;umt ihnen daher gleiche Rechte und Freiheiten ein, es gibt nur keine Freiheit daf&#252;r,&#160;Religion f&#252;r eine reaktion&#228;re, antikommunistische und antsozialistische Politik zu mi&#223;brauchen, wie es christiliche Kirchen leider &#252;berall in der Welt wo ihnen dies m&#246;glich ist auch heute noch tun. Dabei ist es ja&#160;auf den ersten Blick erstaunlich, dass dieses rechte&#160;politische Christentum&#160;sich so gut mit dem Kapitalismus vertr&#228;gt, obwohl dieser der wirklichen Lehre von Jesus Christus (siehe Bergpredigt) ja v&#246;llig widerspricht&#160;. Aber dieses rechte, reaktion&#228;re Christentum vetr&#228;gt sich ja auch sehr gut mit noch so verbrecherischen Kriegen. &#160;Sie agitieren auch gegen Vietnam, dessen Volk jahrzehntelang von &#034;christlichen&#034; Bombenteppirchen und gro&#223;fl&#228;chig verspr&#252;htem Giftgas, das heute noch zu schweren gesundheitlichen Beeintr&#228;chtigungen, Fehl -und Behindertengeburten f&#252;hrt ,ohne dass die &#034;christlichen &#034; USA einen Cent Entsch&#228;digung bezahlen maltr&#228;tiert wurde..


	Dieses rechte, reaktion&#228;re Christentum hat jede Unterdr&#252;ckung, Verfolgung Anderdenkender, vor allem der Arbeiter- und Nationalen Befreiungsbewegung&#160; unterst&#252;tzt, gerechtfertigt. Beispiele gef&#228;llig: nach dem faschistischen Putsch in Chile bei dem&#160;tausende Menschen umgebracht wurden nur weil sie f&#252;r eine sozial gerechtere Gesellschaft eingetreten sind zelebrierte der Erzbischof von Santiago eine Pontifikalamt so wie schon 1934 der Kardinal in Wien ein feierliches Te deum&#160; als die Sozialdemomkratie vom Austrofaschismus zusammengeschossen worden war. &#160;&#160;Die Amtskirche hat die &#034;totalit&#228;ren Diktaturen&#034; in Spanien und Portugal ebenso unterst&#252;tzt&#160; wie die des Faschismus in&#160;Italien. Und die Amtskirchen haben&#160; alle imperialistischen&#160;Kriege, wie den gegen Vietnam, der Millionen Vietnamesen das elementarste Menschenrecht &#252;berhaupt, n&#228;mlich jenes auf Leben&#160; brutal genommen hat bejaht, gerechtfertigt.


	Allerdings gab und gibt es Gott sei Dank&#160;Christen die das Christentum ernst&#160;nehmen und sich daher in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, den sozialen K&#228;mpfen auf die richtige Seite, n&#228;mlich die Seite der Armen, der Arbeiter, der um nationale Befreiung k&#228;mpfenden V&#246;lker gestellt haben und stellen. Das beste Beispiel daf&#252;r ist die Befreiungstheologie, sind solche hervorragende christliche Pes&#246;nlichkeiten wie Ernesto Cardinale. Aber auch eine Mutter Theresa, die bei einem Besuch Kubas sich sehr lobend&#160; &#252;ber die soziale Gesellschaftsordnung dort ge&#228;u&#223;ert hat. &#160;&#160;Das haben Sie&#160; in ihrer reaktion&#228;ren politischen Einstellung nat&#252;rlich ausgeblendet bzw. erst gar nicht wahrgenommen.&#160;&#160;W&#252;rde es ja ihr sehr einfach gestricktes antikommunistischen Weltbild, das&#160; wohl nicht zuf&#228;llig so auffallend dem der Springer-Presse &#228;hnelt, st&#246;ren.


	Die Christen in den sozialen, demokratischen und friedensorientierten Bewegungen &#252;berall in der Welt des Kapitalismus, der nun in seiner tiefen &#246;konomischen Krise auch immer offener demokratische Rechte und Freiheiten einer Demokratie in einem kapitalisitischen System abbaut (siehe Griechenland, Spanien und &#252;berhaupt die EU) sind die wahren Erben der erl&#246;senden und faszinierenden Lehre von Jesus Christus, keinesfalls aber die Apologeten des Kapitalismus, von Krieg und sogar Faschismus.


	Christen die f&#252;r soziale Gerechtigkeit und f&#252;r den Frieden eintreten sind nicht im Widerspruch zu sozialistischen, nichtkapitalistischen Gesellschaften und Staaten. sie werden dort nicht nur keineswegs verfolgt, sondern sind als aktive Mitgestalter einer gerechten Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Klassenunterdr&#252;ckung&#160; und somit B&#252;ndnisparter von Sozialisten h&#246;chst willkommen. Diejenigen, die den Sieg einer sozialen Revolution nicht akzeptieren wollen, sie daher r&#252;ckg&#228;ngig machen wollen, die alten Klassen- Ausbeutungs- und Herrschaftverh&#228;ltnisse wie sie vor den Revolutionen in China, Vietnam oder Kuba herrschten wieder herstellen wollen, stellen sich dort au&#223;erhalb des Gesetzes, gleichg&#252;ltig ob sie ihre reaktion&#228;re Politik unrter einem &#034;christlichen&#034; oder liberalen M&#228;ntelchen verbergen wollen. Das hat aber mit Christenverfolgung &#252;berhaupt nichts zu tun sondern ist nur die Gleichbehandlung aller Feinde der


	sozialen Revolution vor dem Gesetz. Nur wer in China, Vietnam oder Kuba so wie die sogenannten christlichen Parteien in kapitalistischen L&#228;ndern den christlichen Glauben, die christliche Heilsbotschaft f&#252;r dabei in v&#246;lligem Gegensatz stehender reaktion&#228;rer, arbeiter- und volksfeindllicher Politik entstellt und mi&#223;braucht kommt heutzutage dort mit dem Gesetz in Konflikt. Die ideologisch motivierte Gegenerschaft zu allen Religionen und daher auch zum Christentum, historisch entstanden und gewachsen&#160; auch aus der&#160;politischen, ideologischen Gegnerschaft&#160;von Religionsgemeinschaften, auch der christlichen Amtskirchen&#160; gegen Arbeiter - und nationaler Befreiungsbewegung die sich leider auch gegenseitig aufschaukelte, ist heute in den meisten sozialistischen L&#228;ndern Vergangenheit. &#160;Sie werden in den Medien der genannten L&#228;nder auch kaum mehr Angriffe gegen&#160;religi&#246;se Anschauungen und&#160;Praxis, wie es sie fr&#252;her sehr wohl gegeben hat und auch keine Einschr&#228;nkungen beim Praktizieren von Religionen


	mehr vorfinden. Aber nat&#252;rlich m&#252;ssen sich auch&#160;religi&#246;se Menschen, Gl&#228;ubige an die&#160; Verfassung&#160; und die Gesetze des Staates halten, was die allermeisten aber auch tun, viele auch weil sie gar keinen Widerspruch ihres Glaubens zu den Idealen, Grunds&#228;tzen einer nichtkapitalistischen, sozialistischen Gesellschaft sehen.


	So m&#246;chte ich Ihnnen abschlie&#223;end ein christliches Gebot ans Herz legen: du sollst nicht falsches Zeugnis legen wider deinem N&#228;chsten. Denken sie dar&#252;ber aus Ihrem politischen Schatten heraustretend einmal gr&#252;ndlich nach.


	In wahrhaft christlichem Geist und christlicher Gesinnung f&#252;r Wahrheit und Gerechtigkeit


	&#160;


	Mitter Albert&#160;


	&#160;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	Sie vertreten einen politisch weit rechts angesiedelten christlichen Fundamentalismus. Sie sehen nur die Splitter in den Augen der anderen um es biblisch auszudr&uuml;cken. Besonders deutlich wird das in der rein poltisch motivierten Behauptung einer &quot;Christenverfolgung&#039;&quot; in L&auml;ndern wie China, Vietnam und sogar Kuba.</p>
<p>	Gl&uuml;cklicherweise&nbsp;werden in diesen Staaten jetzt keine Menschen mehr wegen ihres Glaubens, ihrer religi&ouml;sen Weltanschauung &quot;verfolgt&quot;. Es gibt in diesen L&auml;ndern seit einigen Jahren keinen ideologischen, kukturellen Kampf gegen Religionen mehr und daher hat sich das Verh&auml;ltnis des Staates zu Kirchen und Gl&auml;ubigen deutlich entspannt. &nbsp;Am allerdeutlichsten ist das in Kuba der Fall, das erst k&uuml;rzlich vom Papst besucht wurde der dabei eine weitgehende Freiheit nicht nur religi&ouml;ser Weltanschauung sondern auch der Religionsaus&uuml;bung festellen konnte. So wurden z.B. in Kuba sogar arbeitsfreie Tage gew&auml;hrt, um den Gl&auml;ubigen die Teilnahme an den Veranstaltungen, Messen mit dem Papst zu erm&ouml;glichen. Sieht so eine Religionsverfolgung aus ? Wer die unleugbaren Fortschritte im Verh&auml;ltnis von Staat und Kirche auch in China und Vietnam, die unideologische, pragmatische&nbsp;Haltung der Regierenden dort jetzt ignoriert, kann dies nur in b&ouml;ser Absicht tun. Ihm geht es&nbsp;in Wirklichkeit gar nicht um Religionsfreiheit und um die&nbsp;wirkliche Situation auch der Christen in diesen L&auml;ndern, sondern um die politische Bek&auml;mpfung, die politische Propaganda gegen jene Staaten, die sich nicht dem sogenannten Westen, also dem amerikanischen Imperium, seinen politischen und &ouml;konomischen Interessen&nbsp; unterordnen eine&nbsp;andere Gesellschaftsordnung als die des hochkapitalistischen&nbsp; Westens entwickeln, anstreben und so weltpolitisch wie weltwirtschaftlich immer mehr zu einer positiven Alternative &nbsp; f&uuml;r die V&ouml;lker dieser Erde werden. Sie zeigen es ja selbst auf, worum es&nbsp;Ihnen in Wirklichkeit geht, wenn Sie die gro&szlig;e Rolle christlicher&nbsp;Kirchen bei der Restaurierung des Kapitalismus in Osteuropa&nbsp;hervorheben und diese als einen Grund f&uuml;r die von Ihnen behauptete &quot;Christenverfolgung&quot; in &quot;sozialistisch-kommunistischen&quot; Staaten anf&uuml;hren. &nbsp;&nbsp;In den meisten dieser Staaten steht man (im v&ouml;lligen Gegensatz zu z.B. islamisch gepr&auml;gten Staaten) allen Religionen neutral gegen&uuml;ber und r&auml;umt ihnen daher gleiche Rechte und Freiheiten ein, es gibt nur keine Freiheit daf&uuml;r,&nbsp;Religion f&uuml;r eine reaktion&auml;re, antikommunistische und antsozialistische Politik zu mi&szlig;brauchen, wie es christiliche Kirchen leider &uuml;berall in der Welt wo ihnen dies m&ouml;glich ist auch heute noch tun. Dabei ist es ja&nbsp;auf den ersten Blick erstaunlich, dass dieses rechte&nbsp;politische Christentum&nbsp;sich so gut mit dem Kapitalismus vertr&auml;gt, obwohl dieser der wirklichen Lehre von Jesus Christus (siehe Bergpredigt) ja v&ouml;llig widerspricht&nbsp;. Aber dieses rechte, reaktion&auml;re Christentum vetr&auml;gt sich ja auch sehr gut mit noch so verbrecherischen Kriegen. &nbsp;Sie agitieren auch gegen Vietnam, dessen Volk jahrzehntelang von &quot;christlichen&quot; Bombenteppirchen und gro&szlig;fl&auml;chig verspr&uuml;htem Giftgas, das heute noch zu schweren gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen, Fehl -und Behindertengeburten f&uuml;hrt ,ohne dass die &quot;christlichen &quot; USA einen Cent Entsch&auml;digung bezahlen maltr&auml;tiert wurde..</p>
<p>	Dieses rechte, reaktion&auml;re Christentum hat jede Unterdr&uuml;ckung, Verfolgung Anderdenkender, vor allem der Arbeiter- und Nationalen Befreiungsbewegung&nbsp; unterst&uuml;tzt, gerechtfertigt. Beispiele gef&auml;llig: nach dem faschistischen Putsch in Chile bei dem&nbsp;tausende Menschen umgebracht wurden nur weil sie f&uuml;r eine sozial gerechtere Gesellschaft eingetreten sind zelebrierte der Erzbischof von Santiago eine Pontifikalamt so wie schon 1934 der Kardinal in Wien ein feierliches Te deum&nbsp; als die Sozialdemomkratie vom Austrofaschismus zusammengeschossen worden war. &nbsp;&nbsp;Die Amtskirche hat die &quot;totalit&auml;ren Diktaturen&quot; in Spanien und Portugal ebenso unterst&uuml;tzt&nbsp; wie die des Faschismus in&nbsp;Italien. Und die Amtskirchen haben&nbsp; alle imperialistischen&nbsp;Kriege, wie den gegen Vietnam, der Millionen Vietnamesen das elementarste Menschenrecht &uuml;berhaupt, n&auml;mlich jenes auf Leben&nbsp; brutal genommen hat bejaht, gerechtfertigt.</p>
<p>	Allerdings gab und gibt es Gott sei Dank&nbsp;Christen die das Christentum ernst&nbsp;nehmen und sich daher in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, den sozialen K&auml;mpfen auf die richtige Seite, n&auml;mlich die Seite der Armen, der Arbeiter, der um nationale Befreiung k&auml;mpfenden V&ouml;lker gestellt haben und stellen. Das beste Beispiel daf&uuml;r ist die Befreiungstheologie, sind solche hervorragende christliche Pes&ouml;nlichkeiten wie Ernesto Cardinale. Aber auch eine Mutter Theresa, die bei einem Besuch Kubas sich sehr lobend&nbsp; &uuml;ber die soziale Gesellschaftsordnung dort ge&auml;u&szlig;ert hat. &nbsp;&nbsp;Das haben Sie&nbsp; in ihrer reaktion&auml;ren politischen Einstellung nat&uuml;rlich ausgeblendet bzw. erst gar nicht wahrgenommen.&nbsp;&nbsp;W&uuml;rde es ja ihr sehr einfach gestricktes antikommunistischen Weltbild, das&nbsp; wohl nicht zuf&auml;llig so auffallend dem der Springer-Presse &auml;hnelt, st&ouml;ren.</p>
<p>	Die Christen in den sozialen, demokratischen und friedensorientierten Bewegungen &uuml;berall in der Welt des Kapitalismus, der nun in seiner tiefen &ouml;konomischen Krise auch immer offener demokratische Rechte und Freiheiten einer Demokratie in einem kapitalisitischen System abbaut (siehe Griechenland, Spanien und &uuml;berhaupt die EU) sind die wahren Erben der erl&ouml;senden und faszinierenden Lehre von Jesus Christus, keinesfalls aber die Apologeten des Kapitalismus, von Krieg und sogar Faschismus.</p>
<p>	Christen die f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und f&uuml;r den Frieden eintreten sind nicht im Widerspruch zu sozialistischen, nichtkapitalistischen Gesellschaften und Staaten. sie werden dort nicht nur keineswegs verfolgt, sondern sind als aktive Mitgestalter einer gerechten Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Klassenunterdr&uuml;ckung&nbsp; und somit B&uuml;ndnisparter von Sozialisten h&ouml;chst willkommen. Diejenigen, die den Sieg einer sozialen Revolution nicht akzeptieren wollen, sie daher r&uuml;ckg&auml;ngig machen wollen, die alten Klassen- Ausbeutungs- und Herrschaftverh&auml;ltnisse wie sie vor den Revolutionen in China, Vietnam oder Kuba herrschten wieder herstellen wollen, stellen sich dort au&szlig;erhalb des Gesetzes, gleichg&uuml;ltig ob sie ihre reaktion&auml;re Politik unrter einem &quot;christlichen&quot; oder liberalen M&auml;ntelchen verbergen wollen. Das hat aber mit Christenverfolgung &uuml;berhaupt nichts zu tun sondern ist nur die Gleichbehandlung aller Feinde der</p>
<p>	sozialen Revolution vor dem Gesetz. Nur wer in China, Vietnam oder Kuba so wie die sogenannten christlichen Parteien in kapitalistischen L&auml;ndern den christlichen Glauben, die christliche Heilsbotschaft f&uuml;r dabei in v&ouml;lligem Gegensatz stehender reaktion&auml;rer, arbeiter- und volksfeindllicher Politik entstellt und mi&szlig;braucht kommt heutzutage dort mit dem Gesetz in Konflikt. Die ideologisch motivierte Gegenerschaft zu allen Religionen und daher auch zum Christentum, historisch entstanden und gewachsen&nbsp; auch aus der&nbsp;politischen, ideologischen Gegnerschaft&nbsp;von Religionsgemeinschaften, auch der christlichen Amtskirchen&nbsp; gegen Arbeiter &#8211; und nationaler Befreiungsbewegung die sich leider auch gegenseitig aufschaukelte, ist heute in den meisten sozialistischen L&auml;ndern Vergangenheit. &nbsp;Sie werden in den Medien der genannten L&auml;nder auch kaum mehr Angriffe gegen&nbsp;religi&ouml;se Anschauungen und&nbsp;Praxis, wie es sie fr&uuml;her sehr wohl gegeben hat und auch keine Einschr&auml;nkungen beim Praktizieren von Religionen</p>
<p>	mehr vorfinden. Aber nat&uuml;rlich m&uuml;ssen sich auch&nbsp;religi&ouml;se Menschen, Gl&auml;ubige an die&nbsp; Verfassung&nbsp; und die Gesetze des Staates halten, was die allermeisten aber auch tun, viele auch weil sie gar keinen Widerspruch ihres Glaubens zu den Idealen, Grunds&auml;tzen einer nichtkapitalistischen, sozialistischen Gesellschaft sehen.</p>
<p>	So m&ouml;chte ich Ihnnen abschlie&szlig;end ein christliches Gebot ans Herz legen: du sollst nicht falsches Zeugnis legen wider deinem N&auml;chsten. Denken sie dar&uuml;ber aus Ihrem politischen Schatten heraustretend einmal gr&uuml;ndlich nach.</p>
<p>	In wahrhaft christlichem Geist und christlicher Gesinnung f&uuml;r Wahrheit und Gerechtigkeit</p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>	Mitter Albert&nbsp;</p>
<p>	&nbsp;</p>
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