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	Kommentare zu: Versöhnte Widersprüche bei Brian McLaren	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58747</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 10:13:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Der Calvin, 
gut analysiert - danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Der Calvin,<br />
gut analysiert &#8211; danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58746</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 10:06:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Confessor Reformatus
&quot;Haben das die frühen, antiken christlichen Apologeten (Justin, Minucius Felix etc.) getan? Aber die haben philosophisch argumentiert – nicht rein biblisch-theologisch, wegen der heidnischen Rezipienten. Die wollten auch ihr Gegenüber nicht bekehren, sondern nur den Glauben legitimieren.&quot;

Der Dialog &quot;Octavius&quot; des Minucius Felix endet mit der Bekehrung des heidnischen Gesprächpartners.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Confessor Reformatus<br />
&#8222;Haben das die frühen, antiken christlichen Apologeten (Justin, Minucius Felix etc.) getan? Aber die haben philosophisch argumentiert – nicht rein biblisch-theologisch, wegen der heidnischen Rezipienten. Die wollten auch ihr Gegenüber nicht bekehren, sondern nur den Glauben legitimieren.&#8220;</p>
<p>Der Dialog &#8222;Octavius&#8220; des Minucius Felix endet mit der Bekehrung des heidnischen Gesprächpartners.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 08:40:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Confessor Reformatus
&lt;blockquote&gt; Nein. Das Evangelium ist objektiv – aus Gottes Sicht – sicher nicht absurd. Aber von der weltlichen Vernunft her betrachtet. &lt;/blockquote&gt;
Wir halten fest: Das Evangelium ist objektiv „sicher nicht absurd“.

&lt;blockquote&gt; Das heißt dann im Umkehrschluss eventuell, dass man eben eine „absurde“ Sprache gebrauchen muss, um dies zu kommunizieren; eine Sprache, die an der Oberfläche (scheinbare) Widersprüche enthält. &lt;/blockquote&gt;
Nein, eben gerade deswegen &lt;strong&gt; nicht (!). &lt;/strong&gt; Gerade &lt;strong&gt; wenn &lt;/strong&gt; „die“ weltliche Vernunft das Evangelium als absurd ansieht, gerade &lt;strong&gt; dann &lt;/strong&gt; sollten wir &quot;der weltlichen Vernunft&quot; zeigen, dass das Evangelium eben &lt;strong&gt; NICHT (!!!) &lt;/strong&gt; absurd IST. Das ist doch gerade der Witz!

&lt;blockquote&gt; (Scheinbare) Widersprüche tauchen manchmal sogar in einem einzigen Vers bzw. Satz auf, wie beispielsweise „Schaffet, dass ihr selig werdet […], denn Gott ist es, der in euch wirkt Beides, das Wollen und Vollbringen (Phil 2, 12-13) &lt;/blockquote&gt;
Und jetzt ist es unsere Aufgabe, zu zeigen, dass es sich eben &lt;strong&gt; nicht &lt;/strong&gt; um einen &lt;strong&gt; echten, wirklichen, &lt;/strong&gt; sondern nur um einen &lt;strong&gt; scheinbaren &lt;/strong&gt; Widerspruch handelt. Das heißt auf deutsch: Es handelt sich um &lt;strong&gt; gar keinen &lt;/strong&gt; Widerspruch.

&lt;blockquote&gt; Wir sollen uns ja nicht der weltlichen Vernunft anpassen, oder etwa doch? &lt;/blockquote&gt;
Genau! &quot;Die weltliche Vernunft&quot; sagt: „Das Evangelium ist absurd!“ Wir sollen uns ihr nicht anpassen. Also müssen wir (ihr) zeigen, dass das Evangelium eben &lt;strong&gt; nicht &lt;/strong&gt; absurd ist. Wer dagegen die These vertritt, dass das Evangelium absurd sei, der passt sich &quot;der weltlichen Vernunft&quot; an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Confessor Reformatus</p>
<blockquote><p> Nein. Das Evangelium ist objektiv – aus Gottes Sicht – sicher nicht absurd. Aber von der weltlichen Vernunft her betrachtet. </p></blockquote>
<p>Wir halten fest: Das Evangelium ist objektiv „sicher nicht absurd“.</p>
<blockquote><p> Das heißt dann im Umkehrschluss eventuell, dass man eben eine „absurde“ Sprache gebrauchen muss, um dies zu kommunizieren; eine Sprache, die an der Oberfläche (scheinbare) Widersprüche enthält. </p></blockquote>
<p>Nein, eben gerade deswegen <strong> nicht (!). </strong> Gerade <strong> wenn </strong> „die“ weltliche Vernunft das Evangelium als absurd ansieht, gerade <strong> dann </strong> sollten wir &#8222;der weltlichen Vernunft&#8220; zeigen, dass das Evangelium eben <strong> NICHT (!!!) </strong> absurd IST. Das ist doch gerade der Witz!</p>
<blockquote><p> (Scheinbare) Widersprüche tauchen manchmal sogar in einem einzigen Vers bzw. Satz auf, wie beispielsweise „Schaffet, dass ihr selig werdet […], denn Gott ist es, der in euch wirkt Beides, das Wollen und Vollbringen (Phil 2, 12-13) </p></blockquote>
<p>Und jetzt ist es unsere Aufgabe, zu zeigen, dass es sich eben <strong> nicht </strong> um einen <strong> echten, wirklichen, </strong> sondern nur um einen <strong> scheinbaren </strong> Widerspruch handelt. Das heißt auf deutsch: Es handelt sich um <strong> gar keinen </strong> Widerspruch.</p>
<blockquote><p> Wir sollen uns ja nicht der weltlichen Vernunft anpassen, oder etwa doch? </p></blockquote>
<p>Genau! &#8222;Die weltliche Vernunft&#8220; sagt: „Das Evangelium ist absurd!“ Wir sollen uns ihr nicht anpassen. Also müssen wir (ihr) zeigen, dass das Evangelium eben <strong> nicht </strong> absurd ist. Wer dagegen die These vertritt, dass das Evangelium absurd sei, der passt sich &#8222;der weltlichen Vernunft&#8220; an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 08:37:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerade für die, die verloren gehen, für die ist das Evangelium da, ganz im Gegensatz zu denen, die verlorengehen.

Merkt man den Unterschied noch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade für die, die verloren gehen, für die ist das Evangelium da, ganz im Gegensatz zu denen, die verlorengehen.</p>
<p>Merkt man den Unterschied noch?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 08:19:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=26862#comment-58743</guid>

					<description><![CDATA[@Confessor Reformatus
&lt;blockquote&gt; „Credo quia absurdum est“ ist ein Topos, der schon seit der Spätantike auftaucht. &lt;/blockquote&gt;
Ja, und? Sollen wir uns jetzt „der“ (???) „spätantiken Unvernunft“ anpassen? Ist die etwa nicht weltlich? Du weißt sicherlich, dass „Credo quia absurdum est“ nicht &lt;strong&gt; „die“ &lt;/strong&gt; spätantike Sichtweise ist!?

&lt;blockquote&gt; Das Wort vom Kreuz ist der Welt tatsächlich eine Torheit (1.Kor 1:18). &lt;/blockquote&gt;
Nein, Du hast den Vers völlig falsch wiedergegeben. Das steht da &lt;strong&gt; nicht!!! &lt;/strong&gt; Da steht stattdessen:

&lt;blockquote&gt; Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit &lt;strong&gt; FÜR DIE, DIE &lt;/strong&gt; verlorengehen; &lt;strong&gt; UNS ABER, &lt;/strong&gt; die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft (1. Kor. 1,18) &lt;/blockquote&gt;
Was versteht Du unter „der [!] weltlichen Vernunft“?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Confessor Reformatus</p>
<blockquote><p> „Credo quia absurdum est“ ist ein Topos, der schon seit der Spätantike auftaucht. </p></blockquote>
<p>Ja, und? Sollen wir uns jetzt „der“ (???) „spätantiken Unvernunft“ anpassen? Ist die etwa nicht weltlich? Du weißt sicherlich, dass „Credo quia absurdum est“ nicht <strong> „die“ </strong> spätantike Sichtweise ist!?</p>
<blockquote><p> Das Wort vom Kreuz ist der Welt tatsächlich eine Torheit (1.Kor 1:18). </p></blockquote>
<p>Nein, Du hast den Vers völlig falsch wiedergegeben. Das steht da <strong> nicht!!! </strong> Da steht stattdessen:</p>
<blockquote><p> Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit <strong> FÜR DIE, DIE </strong> verlorengehen; <strong> UNS ABER, </strong> die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft (1. Kor. 1,18) </p></blockquote>
<p>Was versteht Du unter „der [!] weltlichen Vernunft“?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 06:04:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Confessor, 
&lt;blockquote&gt;da braucht es der Verkündigung des Wortes und des Heiligen Geistes und – zumindest nicht primär – der Vernunft.&lt;/blockquote&gt;
Ich denke, Verkündigung braucht durchaus &quot;Vernunft&quot;. Der Verkündiger muss zunächst seine eigene Vernunft anwenden, den Text zu verstehen, und sich dann bemühen, ihn so klar auszulegen (mit konkreten Beispielen), dass er auch bei der Vernunft des Zuhörers ankommt. 
Bei &quot;Verkündigung des Wortes&quot; muss man die &quot;Sprache des Volkes&quot; sprechen, man muss den Text &lt;strong&gt;verständlich&lt;/strong&gt; machen - man spricht so, dass es Vernunft/Verstand (und Herz) des Zuhörers auch aufnehmen kann. 

&lt;blockquote&gt;Wir sollen uns nicht der weltlichen Vernunft anpassen.&lt;/blockquote&gt;
Was soll die &quot;weltliche Vernunft&quot; sein? Es gibt eigentlich nur &lt;strong&gt;ein&lt;/strong&gt; &quot;vernünftig sein&quot;, an dem jeder Mensch zu verschiedenen Graden Anteil hat. 

Die Bibel sagt, wer Gott nicht kennt, hat ein &lt;strong&gt;verfinstertes Denken&lt;/strong&gt; - seine Prämissen und deren Begründungen sind falsch. Das hängt auch mit einer Willensentscheidung (gegen Gott) zusammen, die oft unbewusst getroffen wird. 
Aber deshalb sollen wir doch bei der Verkündigung nicht &quot;unvernünftig&quot; reden. Falsche Prämissen und deren falsche Begründungen kann man vernünftig widerlegen. 

Jesus hat oft Fragen verwendet oder Gleichnisse. Diesen liegt aber jeweils ein &lt;strong&gt;vernünftiger Kern&lt;/strong&gt; zugrunde. (Das ist nur eine Frage der Methode: Wer verstockt ist, dem hilft es oft nicht, wenn man ihm Wahrheit vor den Kopf knallt - vielmehr geht es erst darum, ihn wieder zum Denken zu bringen, daher diese Fragentechnik Jesu). 

Man soll dem Nichtgläubigen also durchaus wahre Dinge sagen, und versuchen, sie zu begründen. (Ob man das in &quot;Fragen&quot; oder in &quot;Prosa&quot; verpackt, muss der jeweilige Kontext zeigen). 
Das Problem ist nicht die &quot;weltliche Vernunft&quot;, sondern der &quot;weltliche Wille&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Confessor, </p>
<blockquote><p>da braucht es der Verkündigung des Wortes und des Heiligen Geistes und – zumindest nicht primär – der Vernunft.</p></blockquote>
<p>Ich denke, Verkündigung braucht durchaus &#8222;Vernunft&#8220;. Der Verkündiger muss zunächst seine eigene Vernunft anwenden, den Text zu verstehen, und sich dann bemühen, ihn so klar auszulegen (mit konkreten Beispielen), dass er auch bei der Vernunft des Zuhörers ankommt.<br />
Bei &#8222;Verkündigung des Wortes&#8220; muss man die &#8222;Sprache des Volkes&#8220; sprechen, man muss den Text <strong>verständlich</strong> machen &#8211; man spricht so, dass es Vernunft/Verstand (und Herz) des Zuhörers auch aufnehmen kann. </p>
<blockquote><p>Wir sollen uns nicht der weltlichen Vernunft anpassen.</p></blockquote>
<p>Was soll die &#8222;weltliche Vernunft&#8220; sein? Es gibt eigentlich nur <strong>ein</strong> &#8222;vernünftig sein&#8220;, an dem jeder Mensch zu verschiedenen Graden Anteil hat. </p>
<p>Die Bibel sagt, wer Gott nicht kennt, hat ein <strong>verfinstertes Denken</strong> &#8211; seine Prämissen und deren Begründungen sind falsch. Das hängt auch mit einer Willensentscheidung (gegen Gott) zusammen, die oft unbewusst getroffen wird.<br />
Aber deshalb sollen wir doch bei der Verkündigung nicht &#8222;unvernünftig&#8220; reden. Falsche Prämissen und deren falsche Begründungen kann man vernünftig widerlegen. </p>
<p>Jesus hat oft Fragen verwendet oder Gleichnisse. Diesen liegt aber jeweils ein <strong>vernünftiger Kern</strong> zugrunde. (Das ist nur eine Frage der Methode: Wer verstockt ist, dem hilft es oft nicht, wenn man ihm Wahrheit vor den Kopf knallt &#8211; vielmehr geht es erst darum, ihn wieder zum Denken zu bringen, daher diese Fragentechnik Jesu). </p>
<p>Man soll dem Nichtgläubigen also durchaus wahre Dinge sagen, und versuchen, sie zu begründen. (Ob man das in &#8222;Fragen&#8220; oder in &#8222;Prosa&#8220; verpackt, muss der jeweilige Kontext zeigen).<br />
Das Problem ist nicht die &#8222;weltliche Vernunft&#8220;, sondern der &#8222;weltliche Wille&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Confessor Reformatus		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Confessor Reformatus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 22:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nein. Das Evangelium ist objektiv - aus Gottes Sicht - sicher nicht absurd. Aber von der weltlichen Vernunft her betrachtet. https://de.wikipedia.org/wiki/Credo,_quia_absurdum_est
Das heißt dann im Umkehrschluss eventuell, dass man eben eine &quot;absurde&quot; Sprache gebrauchen muss, um dies zu kommunizieren; eine Sprache, die an der Oberfläche (scheinbare) Widersprüche enthält.(Scheinbare) Widersprüche tauchen manchmal sogar in einem einzigen Vers bzw. Satz auf, wie beispielsweise &quot;Schaffet, dass ihr selig werdet [...], denn Gott ist es, der in euch wirkt Beides, das Wollen und Vollbringen (Phil 2, 12-13)
Wir sollen uns ja nicht der weltlichen Vernunft anpassen, oder etwa doch?
Haben das die frühen, antiken christlichen Apologeten (Justin, Minucius Felix etc.) getan? Aber die haben philosophisch argumentiert - nicht rein biblisch-theologisch, wegen der heidnischen Rezipienten. Die wollten auch ihr Gegenüber nicht bekehren, sondern nur den Glauben legitimieren. (Habe ich jedenfalls mal so gelesen):
Bekehren kann nur Gott, da wird mir jeder reformatorisch gesinnte Christ zustimmen, da braucht es der Verkündigung des Wortes und des Heiligen Geistes und - zumindest nicht primär - der Vernunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein. Das Evangelium ist objektiv &#8211; aus Gottes Sicht &#8211; sicher nicht absurd. Aber von der weltlichen Vernunft her betrachtet. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Credo,_quia_absurdum_est" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Credo,_quia_absurdum_est</a><br />
Das heißt dann im Umkehrschluss eventuell, dass man eben eine &#8222;absurde&#8220; Sprache gebrauchen muss, um dies zu kommunizieren; eine Sprache, die an der Oberfläche (scheinbare) Widersprüche enthält.(Scheinbare) Widersprüche tauchen manchmal sogar in einem einzigen Vers bzw. Satz auf, wie beispielsweise &#8222;Schaffet, dass ihr selig werdet [&#8230;], denn Gott ist es, der in euch wirkt Beides, das Wollen und Vollbringen (Phil 2, 12-13)<br />
Wir sollen uns ja nicht der weltlichen Vernunft anpassen, oder etwa doch?<br />
Haben das die frühen, antiken christlichen Apologeten (Justin, Minucius Felix etc.) getan? Aber die haben philosophisch argumentiert &#8211; nicht rein biblisch-theologisch, wegen der heidnischen Rezipienten. Die wollten auch ihr Gegenüber nicht bekehren, sondern nur den Glauben legitimieren. (Habe ich jedenfalls mal so gelesen):<br />
Bekehren kann nur Gott, da wird mir jeder reformatorisch gesinnte Christ zustimmen, da braucht es der Verkündigung des Wortes und des Heiligen Geistes und &#8211; zumindest nicht primär &#8211; der Vernunft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 21:04:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was soll das jetzt heißen? Das Evangelium ist objektiv absurd ?

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll das jetzt heißen? Das Evangelium ist objektiv absurd ?</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Confessor Reformatus		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Confessor Reformatus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 20:55:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=26862#comment-58737</guid>

					<description><![CDATA[Zunächst mal bin ich wirklich kein Freund der Emerging.-Church-Bewegung, und schon gar nicht von Brian McLaren.
Ich glaube aber nicht, dass ein christlicher Hang zur Absurdität - oder was die Welt als eine solche betrachtet - ein Phänomen der sog. Postmoderne  ist. &quot;Credo quia absurdum est&quot; ist ein Topos, der schon seit der Spätantike auftaucht. Das Wort vom Kreuz ist der Welt tatsächlich eine Torheit ( 1.Kor 1:18).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst mal bin ich wirklich kein Freund der Emerging.-Church-Bewegung, und schon gar nicht von Brian McLaren.<br />
Ich glaube aber nicht, dass ein christlicher Hang zur Absurdität &#8211; oder was die Welt als eine solche betrachtet &#8211; ein Phänomen der sog. Postmoderne  ist. &#8222;Credo quia absurdum est&#8220; ist ein Topos, der schon seit der Spätantike auftaucht. Das Wort vom Kreuz ist der Welt tatsächlich eine Torheit ( 1.Kor 1:18).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MartinS		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58731</link>

		<dc:creator><![CDATA[MartinS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 08:33:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Hanniel
Zu &quot;Schon längst die Orthodoxie in den Gemeinden.&quot; habe ich eine etwas andere Meinung. Ja, auch ich sehe in verschiedenen Gemeinden immer wieder einen Tanz ums Goldene Kalb der &quot;fragmentarisch/aspektiven Dimension&quot; in der Theologie. Aber sag mal in einer Gemeinde aus dem Land des real existierenden Pietismus (Süddeutschland) etwas gegen die einen separaten Heilsweg der Nation Israel... Dann ist Schluss mit lustig. :)

Nochmal ernsthaft: Mir erscheint Peter Geerds recht zu haben. Die Widersprüchlichkeit wird kaum wahrgenommen. Aber wenn konkret nachgehakt wird, wie man kontradiktorische Widersprüche glauben oder leben soll, kommt meistens nichts konstruktives mehr.
Außerdem basiert eine solche Hermeneutik auf dem allgemeingültigen Sprachspiel, dass es keine allgemeingültigen Sprachspiele mehr gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Hanniel<br />
Zu &#8222;Schon längst die Orthodoxie in den Gemeinden.&#8220; habe ich eine etwas andere Meinung. Ja, auch ich sehe in verschiedenen Gemeinden immer wieder einen Tanz ums Goldene Kalb der &#8222;fragmentarisch/aspektiven Dimension&#8220; in der Theologie. Aber sag mal in einer Gemeinde aus dem Land des real existierenden Pietismus (Süddeutschland) etwas gegen die einen separaten Heilsweg der Nation Israel&#8230; Dann ist Schluss mit lustig. 🙂</p>
<p>Nochmal ernsthaft: Mir erscheint Peter Geerds recht zu haben. Die Widersprüchlichkeit wird kaum wahrgenommen. Aber wenn konkret nachgehakt wird, wie man kontradiktorische Widersprüche glauben oder leben soll, kommt meistens nichts konstruktives mehr.<br />
Außerdem basiert eine solche Hermeneutik auf dem allgemeingültigen Sprachspiel, dass es keine allgemeingültigen Sprachspiele mehr gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58723</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 16:41:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=26862#comment-58723</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58716&quot;&gt;Hanniel&lt;/a&gt;.

@Hanniel: Da ist was dran. Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58716">Hanniel</a>.</p>
<p>@Hanniel: Da ist was dran. Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Geerds		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Geerds]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 16:25:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=26862#comment-58722</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Hanniel!
&lt;blockquote&gt;Beide finden Anklang, weil beides emotional „angerührt“ hat.&lt;/blockquote&gt;Na, das wäre doch schon mal etwas ;-)
Nach meinen begrenzten Beobachtungen wird aber die Widersprüchlichkeit solcher Aussagen oft gar nicht mehr wahrgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Hanniel!</p>
<blockquote><p>Beide finden Anklang, weil beides emotional „angerührt“ hat.</p></blockquote>
<p>Na, das wäre doch schon mal etwas 😉<br />
Nach meinen begrenzten Beobachtungen wird aber die Widersprüchlichkeit solcher Aussagen oft gar nicht mehr wahrgenommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58720</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 16:06:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=26862#comment-58720</guid>

					<description><![CDATA[Allerdings existiert ja die Spannung und Dialektik in der Theologie, etwa dass das Wort der Gemeinde immer nur als zwiefaches Wort gesagt werden darf, damit Philippisten und Gnesiolutherander ja nicht vom Pferd fallen. Aber das geht wohl in eine andere Richtung. 

Wer aber heute gegen die Emotionalität sündigt, sündigt damit gegen den unheiligen Zeitgeist. Darum: Der Mann schweige in der Gemeinde!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allerdings existiert ja die Spannung und Dialektik in der Theologie, etwa dass das Wort der Gemeinde immer nur als zwiefaches Wort gesagt werden darf, damit Philippisten und Gnesiolutherander ja nicht vom Pferd fallen. Aber das geht wohl in eine andere Richtung. </p>
<p>Wer aber heute gegen die Emotionalität sündigt, sündigt damit gegen den unheiligen Zeitgeist. Darum: Der Mann schweige in der Gemeinde!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58718</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 16:03:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist wichtig, derlei Phänomene zu registrieren und auf sie hinzuweisen. Das Monopol auf die Usurpation christlicher Begriffe samt deren Deutungshoheit hat sich bislang ja nur Rom auf seine Fahnen schreiben dürfen. Wenn heute reißende Wölfe durch die Schafherden streifen, die die Schafe – verdummen, so wird ihnen das Spiel besonders leicht gemacht, indem man sich an der Grundregel orientiert: &lt;blockquote&gt;Wir verrennen uns in tausend Richtungen, die die, die gerade in eine andere laufen, -ismen nennen.&lt;/blockquote&gt;

Man hätte sich allerdings auch dies ins Gedächtnis rufen sollen:

&lt;blockquote&gt;Der Mensch ohne Offenbarung ist gezwungen, sich im Möbiusband seiner eigenen Realitätsprojektionen zu verstricken.&lt;/blockquote&gt;

Jawohl, &quot;ohne Offenbarung&quot; – denn der Feind ist so überlaut in den dummdreisten Machwerken der genannten Art hörbar, dass es nicht reicht, sich die postmodernen Ohren zuzuhalten. Wer sieht/hört denn nicht die Botschaft dieses Geistesverwirrten:
&lt;blockquote&gt;Sollte Gott &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; gesagt haben?&lt;/blockquote&gt;
Nur dass diese Botschaft nicht mehr gerade daherkommt, sondern als Rahmenbotschaft (Dada). Und auf fruchtbaren Boden fällt.

Ob der Messias, wenn er dermaleinst wiederkommt, Glauben finden wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, derlei Phänomene zu registrieren und auf sie hinzuweisen. Das Monopol auf die Usurpation christlicher Begriffe samt deren Deutungshoheit hat sich bislang ja nur Rom auf seine Fahnen schreiben dürfen. Wenn heute reißende Wölfe durch die Schafherden streifen, die die Schafe – verdummen, so wird ihnen das Spiel besonders leicht gemacht, indem man sich an der Grundregel orientiert: </p>
<blockquote><p>Wir verrennen uns in tausend Richtungen, die die, die gerade in eine andere laufen, -ismen nennen.</p></blockquote>
<p>Man hätte sich allerdings auch dies ins Gedächtnis rufen sollen:</p>
<blockquote><p>Der Mensch ohne Offenbarung ist gezwungen, sich im Möbiusband seiner eigenen Realitätsprojektionen zu verstricken.</p></blockquote>
<p>Jawohl, &#8222;ohne Offenbarung&#8220; – denn der Feind ist so überlaut in den dummdreisten Machwerken der genannten Art hörbar, dass es nicht reicht, sich die postmodernen Ohren zuzuhalten. Wer sieht/hört denn nicht die Botschaft dieses Geistesverwirrten:</p>
<blockquote><p>Sollte Gott <i>wirklich</i> gesagt haben?</p></blockquote>
<p>Nur dass diese Botschaft nicht mehr gerade daherkommt, sondern als Rahmenbotschaft (Dada). Und auf fruchtbaren Boden fällt.</p>
<p>Ob der Messias, wenn er dermaleinst wiederkommt, Glauben finden wird?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hanniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/versoehnte-widersprueche-bei-brian-mclaren/26862/comment-page-1/#comment-58716</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hanniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 15:57:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon längst die Orthodoxie in den Gemeinden. Was nicht widersprüchlich ist, gilt nicht als chic. Die beliebteste Form der Widersprüchlichkeit: An einem Sonntag erzählt der einer das eine, am nächsten erörtert ein anderer die Gegenposition. Beide finden Anklang, weil beides emotional &quot;angerührt&quot; hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon längst die Orthodoxie in den Gemeinden. Was nicht widersprüchlich ist, gilt nicht als chic. Die beliebteste Form der Widersprüchlichkeit: An einem Sonntag erzählt der einer das eine, am nächsten erörtert ein anderer die Gegenposition. Beide finden Anklang, weil beides emotional &#8222;angerührt&#8220; hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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