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	Kommentare zu: Vom Reiz des Götzendienstes	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90494</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 15:51:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;&quot;Es wäre völlig widersinnig, Gott ein menschliches Geschlecht oder gar eine menschliche sexuelle Orientierung zuzuordnen.&quot; Absolut. Menschliches Geschlecht und menschliche sexuelle Orientierung sind aber Teil der menschlichen Natur.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>&#8222;Es wäre völlig widersinnig, Gott ein menschliches Geschlecht oder gar eine menschliche sexuelle Orientierung zuzuordnen.&#8220; Absolut. Menschliches Geschlecht und menschliche sexuelle Orientierung sind aber Teil der menschlichen Natur.</span></p>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90493</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 13:46:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo @ Chris,
Zu Deinem Beitrag kann man nur laut &quot;Amen&quot; rufen und es hilft die am besten ausformulierte Theologie nichts, wenn man den Kern nicht so beschreiben kann wie Du!!

Und ergänzend dazu: es grenzt mittlerweile an Arroganz wie mancher Theologe sein Spezialwissen unverständlich verpackt anstatt so zu reden, dass es einfache Leute verstehen.  Das muss doch der Sinn von Theologie sein, dass die Wahrheit gut verständlich vermittelt wird. Ich komme mir manchmal vor wie bei einigen Ultra Fußballfans in meinem Umfeld. Da verstehe ich auch nix.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @ Chris,<br />
Zu Deinem Beitrag kann man nur laut &#8222;Amen&#8220; rufen und es hilft die am besten ausformulierte Theologie nichts, wenn man den Kern nicht so beschreiben kann wie Du!!</p>
<p>Und ergänzend dazu: es grenzt mittlerweile an Arroganz wie mancher Theologe sein Spezialwissen unverständlich verpackt anstatt so zu reden, dass es einfache Leute verstehen.  Das muss doch der Sinn von Theologie sein, dass die Wahrheit gut verständlich vermittelt wird. Ich komme mir manchmal vor wie bei einigen Ultra Fußballfans in meinem Umfeld. Da verstehe ich auch nix.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 11:22:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi!

&lt;blockquote&gt;... dass Gott sich allen Menschen zuwendet – auch und zugespitzt ganz besonders denen, die sich als ausgestoßen und nicht liebenswert betrachten, weil sie in die „normalen“ Schubladen nicht reinpassen.&lt;/blockquote&gt;

Mit Verlaub, aber genau diese Haltung hatten nach meiner Bekehrung ausnahmslos alle Leute aus dem christlichen Bereich, denen ich als Schwuler die ersten Jahre begegnet bin, bis ich nach und nach zu den freikirchlichen Gemeinden fand - und das, obwohl dieser ganze LGBTQ-Kram vor knapp 17 Jahren die Menschen in den Kirchen noch nicht so dermaßen extrem beschäftigt hat.

Ich weiß, dass es so schrecklich pathetisch und schwülstig klingt, aber bei all diesen Leuten, die mir zu jener Zeit andauernd einen &quot;so lieben und netten Gott&quot;, der ja &quot;alle Menschen ganz doll lieb hat&quot; präsentierten und predigten, war ich immer durch den Heiligen Geist unruhig, auch wenn ich ihnen erstens nichts bewusst Böses unterstellen möchte und ich mich zweitens natürlich auch geschmeichelt gefühlt habe, denn wer will nicht hören, dass er vor Gott gut und richtig ist?

Genau das ändert aber nichts daran, dass das, was sie mir sagten und predigten, völlig falsch war und weiterhin falsch ist. Dieser Drang danach und Hang dazu, alles an und in der Schrift uminterpretieren zu wollen, damit man es selbst recht bequem hat und man sich &quot;akzeptiert/gut&quot; fühlen kann, ist wirklich beängstigend. Ich hätte sofort in solchen Gemeinden oder Kirchen ankommen und mir ein schönes Leben machen können, aber die gesamte Haltung dieser Menschen, in der sie ihr (vermeintliches Glaubens-) Leben gelebt haben, schrie ja nicht nur in dieser einen Sache geradezu danach, die Heilige Schrift so auseinanderzupflücken, dass ich echt schon fast den Eindruck hatte, dass selbst der Kreuzestod Jesu und seine &lt;strong&gt;leibliche&lt;/strong&gt; (!) &lt;strong&gt;Auferstehung&lt;/strong&gt; (!) nicht geglaubt wird, denn alles andere in der Schrift, das wissenschaftlich &quot;unmöglich&quot; ist, wurde mir gegenüber ja auch immer weggewischt als albern, als naiver Volksglaube, als blumige (aber meinetwegen noch gnädigerweise lehrreiche) &quot;Geschichtchen&quot;, als Mythologie und all so was. (Geleugnet hat niemand offen den Kreuzestod und die Auferstehung unseres Herrn - wäre ja auch peinlich gewesen. Würde mich aber nicht wundern, wenn es heute in diesen Kreisen so wäre.)

Was ich damit sagen will: Gott liebt - ja, das ist wundervoll!

Nur folgendes: &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Wie&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; liebt er? &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Welche&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; Liebe begründet sich in ihm? &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Wie&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; stellt uns der HERR seine Liebe in seinem Wort vor?

Ich finde, es ist, wenn man die Bibel in ihrer Gesamtheit liest und so, wie sie geschrieben ist, ohne Vorbehalte, jeweilige politische Einstellungen, ohne die eigene fehlbare Meinung und ohne irgendeine wie auch immer geartete Weltanschauung, die von der jeweiligen Zeit abhängig ist, annimmt, ganz klar, dass die Liebe, wie Gott sie uns zeigt in seinem Wort und in seinen Taten, nicht die Liebe ist, die man in der gefallenen Welt lebt, glaubt, fühlt, bewirbt und regelrecht anerzieht.

Gott sagt nicht, er sei die Liebe und liebt den Menschen, nur um dann alles, von dem er selbst sagt, dass er es verabscheut, es ihn &quot;verunehrt&quot;, es von ihm trennt, es dem Bösen zuzurechnen ist, als Lebenswandel für seine Kinder zu dulden. Gott ruft in seiner Liebe zur &lt;strong&gt;Umkehr&lt;/strong&gt;, zur &lt;strong&gt;Erlösung&lt;/strong&gt;, zur &lt;strong&gt;Errettung&lt;/strong&gt;, zum &lt;strong&gt;Heil&lt;/strong&gt;, zur &lt;strong&gt;Veränderung&lt;/strong&gt; von all unseren &lt;strong&gt;bösen&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;schlechten menschlichen Eigenschaften&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Persönlichkeiten&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Charaktern&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Lebensweisen&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;niederträchtigen Wünschen&lt;/strong&gt; und unserer &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Ich-Sucht&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;. Weg vom &quot;Ich, ich, ich - Gott soll sich mir und meinen Bedürfnissen anpassen&quot; hin zum &quot;Du, HERR/Herr, Dir will ich leben, nicht mehr mir selbst&quot; - der alte Mensch &lt;strong&gt;stirbt&lt;/strong&gt;, ein &lt;strong&gt;neuer&lt;/strong&gt; Mensch ist da.

Mir wurde damals auch oft gerne der Herr Jesus zitiert mit &quot;Wer ohne Sünde ist, der ...&quot;, was eine wunderbare Stelle im Neuen Testament ist. Doch schon damals habe ich allein zu Hause auch immer noch gelesen, wie er sagt, dass man fortan von der Sünde lassen soll, denn &quot;jetzt&quot;, weiß man es ja &quot;besser&quot;. (Modern ausgedrückt.)

&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Das&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; ist Liebe: &quot;Gehe diesen Weg nicht weiter, bei mir gibt es Ruhe und Heil, Gemeinschaft mit mir!&quot;, nicht das: &quot;Hej, klar doch, mach dein Ding, du bist gut, richtig und perfekt!&quot;.

Man kann es modern auch so sagen: Sind Eltern, die ihr kleines Kind besorgt anschreien mit ihm schimpfen und es ermahnen, weil es einfach total unbedarft über die Straße gerannt ist und fast in den Tod geknallt wäre durch ein Auto, ohne Liebe?

Ich als Mann mit dieser Neigung lasse mich lieber von Gott vor dem Verlorengehen warnen, ermahnen und ermuntern hin zu IHM, als weiter auf die &quot;Straße zu laufen&quot; und mich &quot;überfahren&quot; zu lassen.

Ich drücke mich auch nicht so theologisch aus ...

Tschüss!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi!</p>
<blockquote><p>&#8230; dass Gott sich allen Menschen zuwendet – auch und zugespitzt ganz besonders denen, die sich als ausgestoßen und nicht liebenswert betrachten, weil sie in die „normalen“ Schubladen nicht reinpassen.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub, aber genau diese Haltung hatten nach meiner Bekehrung ausnahmslos alle Leute aus dem christlichen Bereich, denen ich als Schwuler die ersten Jahre begegnet bin, bis ich nach und nach zu den freikirchlichen Gemeinden fand &#8211; und das, obwohl dieser ganze LGBTQ-Kram vor knapp 17 Jahren die Menschen in den Kirchen noch nicht so dermaßen extrem beschäftigt hat.</p>
<p>Ich weiß, dass es so schrecklich pathetisch und schwülstig klingt, aber bei all diesen Leuten, die mir zu jener Zeit andauernd einen &#8222;so lieben und netten Gott&#8220;, der ja &#8222;alle Menschen ganz doll lieb hat&#8220; präsentierten und predigten, war ich immer durch den Heiligen Geist unruhig, auch wenn ich ihnen erstens nichts bewusst Böses unterstellen möchte und ich mich zweitens natürlich auch geschmeichelt gefühlt habe, denn wer will nicht hören, dass er vor Gott gut und richtig ist?</p>
<p>Genau das ändert aber nichts daran, dass das, was sie mir sagten und predigten, völlig falsch war und weiterhin falsch ist. Dieser Drang danach und Hang dazu, alles an und in der Schrift uminterpretieren zu wollen, damit man es selbst recht bequem hat und man sich &#8222;akzeptiert/gut&#8220; fühlen kann, ist wirklich beängstigend. Ich hätte sofort in solchen Gemeinden oder Kirchen ankommen und mir ein schönes Leben machen können, aber die gesamte Haltung dieser Menschen, in der sie ihr (vermeintliches Glaubens-) Leben gelebt haben, schrie ja nicht nur in dieser einen Sache geradezu danach, die Heilige Schrift so auseinanderzupflücken, dass ich echt schon fast den Eindruck hatte, dass selbst der Kreuzestod Jesu und seine <strong>leibliche</strong> (!) <strong>Auferstehung</strong> (!) nicht geglaubt wird, denn alles andere in der Schrift, das wissenschaftlich &#8222;unmöglich&#8220; ist, wurde mir gegenüber ja auch immer weggewischt als albern, als naiver Volksglaube, als blumige (aber meinetwegen noch gnädigerweise lehrreiche) &#8222;Geschichtchen&#8220;, als Mythologie und all so was. (Geleugnet hat niemand offen den Kreuzestod und die Auferstehung unseres Herrn &#8211; wäre ja auch peinlich gewesen. Würde mich aber nicht wundern, wenn es heute in diesen Kreisen so wäre.)</p>
<p>Was ich damit sagen will: Gott liebt &#8211; ja, das ist wundervoll!</p>
<p>Nur folgendes: <strong><u>Wie</u></strong> liebt er? <strong><u>Welche</u></strong> Liebe begründet sich in ihm? <strong><u>Wie</u></strong> stellt uns der HERR seine Liebe in seinem Wort vor?</p>
<p>Ich finde, es ist, wenn man die Bibel in ihrer Gesamtheit liest und so, wie sie geschrieben ist, ohne Vorbehalte, jeweilige politische Einstellungen, ohne die eigene fehlbare Meinung und ohne irgendeine wie auch immer geartete Weltanschauung, die von der jeweiligen Zeit abhängig ist, annimmt, ganz klar, dass die Liebe, wie Gott sie uns zeigt in seinem Wort und in seinen Taten, nicht die Liebe ist, die man in der gefallenen Welt lebt, glaubt, fühlt, bewirbt und regelrecht anerzieht.</p>
<p>Gott sagt nicht, er sei die Liebe und liebt den Menschen, nur um dann alles, von dem er selbst sagt, dass er es verabscheut, es ihn &#8222;verunehrt&#8220;, es von ihm trennt, es dem Bösen zuzurechnen ist, als Lebenswandel für seine Kinder zu dulden. Gott ruft in seiner Liebe zur <strong>Umkehr</strong>, zur <strong>Erlösung</strong>, zur <strong>Errettung</strong>, zum <strong>Heil</strong>, zur <strong>Veränderung</strong> von all unseren <strong>bösen</strong> und <strong>schlechten menschlichen Eigenschaften</strong>, <strong>Persönlichkeiten</strong>, <strong>Charaktern</strong>, <strong>Lebensweisen</strong>, <strong>niederträchtigen Wünschen</strong> und unserer <strong><u>Ich-Sucht</u></strong>. Weg vom &#8222;Ich, ich, ich &#8211; Gott soll sich mir und meinen Bedürfnissen anpassen&#8220; hin zum &#8222;Du, HERR/Herr, Dir will ich leben, nicht mehr mir selbst&#8220; &#8211; der alte Mensch <strong>stirbt</strong>, ein <strong>neuer</strong> Mensch ist da.</p>
<p>Mir wurde damals auch oft gerne der Herr Jesus zitiert mit &#8222;Wer ohne Sünde ist, der &#8230;&#8220;, was eine wunderbare Stelle im Neuen Testament ist. Doch schon damals habe ich allein zu Hause auch immer noch gelesen, wie er sagt, dass man fortan von der Sünde lassen soll, denn &#8222;jetzt&#8220;, weiß man es ja &#8222;besser&#8220;. (Modern ausgedrückt.)</p>
<p><strong><u>Das</u></strong> ist Liebe: &#8222;Gehe diesen Weg nicht weiter, bei mir gibt es Ruhe und Heil, Gemeinschaft mit mir!&#8220;, nicht das: &#8222;Hej, klar doch, mach dein Ding, du bist gut, richtig und perfekt!&#8220;.</p>
<p>Man kann es modern auch so sagen: Sind Eltern, die ihr kleines Kind besorgt anschreien mit ihm schimpfen und es ermahnen, weil es einfach total unbedarft über die Straße gerannt ist und fast in den Tod geknallt wäre durch ein Auto, ohne Liebe?</p>
<p>Ich als Mann mit dieser Neigung lasse mich lieber von Gott vor dem Verlorengehen warnen, ermahnen und ermuntern hin zu IHM, als weiter auf die &#8222;Straße zu laufen&#8220; und mich &#8222;überfahren&#8220; zu lassen.</p>
<p>Ich drücke mich auch nicht so theologisch aus &#8230;</p>
<p>Tschüss!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90490</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 07:21:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90490</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90489&quot;&gt;Mick&lt;/a&gt;.

@Mick: Ich schalte mich hier mal ein, auch wenn ich nicht angesprochen bin.

Einmal: Dietz treibt hermeneutischen Cruising. Der hermeneutische Cruiser hält beim Lesen der Bibeltexte seine Augen und Ohren für das offen, was seine Wünsche und Sehnsüchte anspricht (vgl. &lt;a href=&quot;https://www.evangelium21.net/media/2264/hermeneutisches-cruising&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;&lt;u&gt;hier&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;). Nur so kann er von der Aussage: „Ich bin Gott und kein Mensch“ zu dem Ertrag kommen: Gott steht jenseits der Geschlechterdifferenz. Es geht in dem Text überhaupt nicht um die Frage der Geschlechterdifferenz. Es kann nur um die Geschlechterdifferenz gehen, wenn man den Wunsch hat, genau das in diesem Text zu finden (was eine Übersetzung mit „Mann“ mE signalisiert). Ich zitiere mal Hos 11,8–9:

&lt;blockquote&gt;Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim, dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt. Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, heilig in deiner Mitte. Darum komme ich nicht im Zorn.&lt;/blockquote&gt;

Der Kontrast ist nicht Geschlechterdifferenz. Sondern: Gott ist im Unterschied zu den Menschen heilig. Er sucht nicht die Rache im Zorn, sondern will – anders als Menschen dies tun würden – Israel retten. Das passt auch gut zu „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge“ (4Mose 23,19).

Es ist also gut begründbar, zu sagen, dass dieser Text für eigene Zwecke entfremdet wird.

Noch etwas: Will Dietz wirklich sagen, dass Gott sich allen Menschen zuwendet? Wäre das nicht irgendwie banal? Welcher Christ würde dem widersprechen, dass Gott jeden Menschen zu Buße ruft?

Die Botschaft von Dietz ist doch eine andere:
- Wir alle sind Kirche?
- Queer ist ein Gegenbegriff zu patriarchischen Rollenvorstellungen.
- Queer ist die Zurückweisung der Heterosexualität als Norm.
- Queer bedeutet: anders ist normal.
- Queere Menschen sind im Bilde Gottes geschaffen und sie dürfen bei Gott zu Hause sein, weil Gott auch queer ist. Das ist für viele das reinste Evangelium (so im FB-Post).

Was will Dietz also sagen? Will er sagen: Gott wendet sich jedem Sünder zu und ruft ihn zur Umkehr? Oder: Bei Gott kann sich jeder angenommen fühlen, denn Gott ist auch anders?

Mal davon abgesehen passt die Verknüpfung von Ebenbildlichkeit und Queersein nicht sonderlich gut.

Erstens: Denkt man den Gedanken zu Ende, wären ja queere Menschen mehr Ebenbild Gottes als nichtqueere. Sie spiegelten ja besser wider, wer Gott ist, nämlich queer.

Zweitens: Das alles passt gar nicht zur Queer-Theorie, die Dietz hier zu verteidigen scheint (Foucault, Butler, Sedgwig). Diese Therorie oder Theorieen sind ja, soweit ich es verstehe,&#160;anti-essentialistisch, oder, wie man auch sagen könnte: entschieden Unentschieden. Es gibt demnach gar kein festes Wesen oder eine stabile Identität. Identität, auch geschlechtliche Identität, wird ständig in Prozessen und mittels Performanz hergestellt (gender doing). Stimmt meine Vermutung, bedeutete „Gott ist queer“, dass Gott kein Wesen hat, also zB nicht unwandelbar sein kann.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90489">Mick</a>.</p>
<p>@Mick: Ich schalte mich hier mal ein, auch wenn ich nicht angesprochen bin.</p>
<p>Einmal: Dietz treibt hermeneutischen Cruising. Der hermeneutische Cruiser hält beim Lesen der Bibeltexte seine Augen und Ohren für das offen, was seine Wünsche und Sehnsüchte anspricht (vgl. <a href="https://www.evangelium21.net/media/2264/hermeneutisches-cruising" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc"><u>hier</u></a>). Nur so kann er von der Aussage: „Ich bin Gott und kein Mensch“ zu dem Ertrag kommen: Gott steht jenseits der Geschlechterdifferenz. Es geht in dem Text überhaupt nicht um die Frage der Geschlechterdifferenz. Es kann nur um die Geschlechterdifferenz gehen, wenn man den Wunsch hat, genau das in diesem Text zu finden (was eine Übersetzung mit „Mann“ mE signalisiert). Ich zitiere mal Hos 11,8–9:</p>
<blockquote><p>Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim, dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt. Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, heilig in deiner Mitte. Darum komme ich nicht im Zorn.</p></blockquote>
<p>Der Kontrast ist nicht Geschlechterdifferenz. Sondern: Gott ist im Unterschied zu den Menschen heilig. Er sucht nicht die Rache im Zorn, sondern will – anders als Menschen dies tun würden – Israel retten. Das passt auch gut zu „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge“ (4Mose 23,19).</p>
<p>Es ist also gut begründbar, zu sagen, dass dieser Text für eigene Zwecke entfremdet wird.</p>
<p>Noch etwas: Will Dietz wirklich sagen, dass Gott sich allen Menschen zuwendet? Wäre das nicht irgendwie banal? Welcher Christ würde dem widersprechen, dass Gott jeden Menschen zu Buße ruft?</p>
<p>Die Botschaft von Dietz ist doch eine andere:<br />
&#8211; Wir alle sind Kirche?<br />
&#8211; Queer ist ein Gegenbegriff zu patriarchischen Rollenvorstellungen.<br />
&#8211; Queer ist die Zurückweisung der Heterosexualität als Norm.<br />
&#8211; Queer bedeutet: anders ist normal.<br />
&#8211; Queere Menschen sind im Bilde Gottes geschaffen und sie dürfen bei Gott zu Hause sein, weil Gott auch queer ist. Das ist für viele das reinste Evangelium (so im FB-Post).</p>
<p>Was will Dietz also sagen? Will er sagen: Gott wendet sich jedem Sünder zu und ruft ihn zur Umkehr? Oder: Bei Gott kann sich jeder angenommen fühlen, denn Gott ist auch anders?</p>
<p>Mal davon abgesehen passt die Verknüpfung von Ebenbildlichkeit und Queersein nicht sonderlich gut.</p>
<p>Erstens: Denkt man den Gedanken zu Ende, wären ja queere Menschen mehr Ebenbild Gottes als nichtqueere. Sie spiegelten ja besser wider, wer Gott ist, nämlich queer.</p>
<p>Zweitens: Das alles passt gar nicht zur Queer-Theorie, die Dietz hier zu verteidigen scheint (Foucault, Butler, Sedgwig). Diese Therorie oder Theorieen sind ja, soweit ich es verstehe,&nbsp;anti-essentialistisch, oder, wie man auch sagen könnte: entschieden Unentschieden. Es gibt demnach gar kein festes Wesen oder eine stabile Identität. Identität, auch geschlechtliche Identität, wird ständig in Prozessen und mittels Performanz hergestellt (gender doing). Stimmt meine Vermutung, bedeutete „Gott ist queer“, dass Gott kein Wesen hat, also zB nicht unwandelbar sein kann.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mick		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90489</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 00:46:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90489</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes: Probieren wir es aus.
&lt;em&gt;„Gott bin ich, nicht ein Mensch“, heißt es in Hosea 11,9. Gott stehe jenseits der Geschlechterdifferenz. Er ist weder männlich noch weiblich. Und zugleich sind Männer und Frauen zu seinem Bild geschaffen (Genesis 1,27), alle Menschen spiegeln etwas wider von Gottes Wesen.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Genau das meint der Satz „Gott ist queer“. Gott passt nicht hinein in unsere Schubladen. Gott steht jenseits der binären Geschlechterlogik und ist uns nahe zugleich. Darum war diese Aussage für viele queere Menschen so tröstlich.&lt;/em&gt;
&lt;span&gt;An der Argumentation ändert sich nichts. Es geht - wie du geschrieben hast - nicht um eine Geschlechterzuordnung Gottes. Es wäre völlig widersinnig, Gott ein menschliches Geschlecht oder gar eine menschliche sexuelle Orientierung zuzuordnen. Das macht Dietz in seinem Text auch nicht (wie gesagt, ich beziehe mich nur auf diesen, nicht auf die Kirchentagspredigt). Der Satz soll gar keine Definition der Geschlechtlichkeit Gottes liefern, und wenn er so verstanden wäre, wäre er völlig absurd. Dietz legt ihn so aus, dass Gott sich allen Menschen zuwendet - auch und zugespitzt ganz besonders denen, die sich als ausgestoßen und nicht liebenswert betrachten, weil sie in die &quot;normalen&quot; Schubladen nicht reinpassen. &lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Probieren wir es aus.<br />
<em>„Gott bin ich, nicht ein Mensch“, heißt es in Hosea 11,9. Gott stehe jenseits der Geschlechterdifferenz. Er ist weder männlich noch weiblich. Und zugleich sind Männer und Frauen zu seinem Bild geschaffen (Genesis 1,27), alle Menschen spiegeln etwas wider von Gottes Wesen.</em><br />
<em>Genau das meint der Satz „Gott ist queer“. Gott passt nicht hinein in unsere Schubladen. Gott steht jenseits der binären Geschlechterlogik und ist uns nahe zugleich. Darum war diese Aussage für viele queere Menschen so tröstlich.</em><br />
<span>An der Argumentation ändert sich nichts. Es geht &#8211; wie du geschrieben hast &#8211; nicht um eine Geschlechterzuordnung Gottes. Es wäre völlig widersinnig, Gott ein menschliches Geschlecht oder gar eine menschliche sexuelle Orientierung zuzuordnen. Das macht Dietz in seinem Text auch nicht (wie gesagt, ich beziehe mich nur auf diesen, nicht auf die Kirchentagspredigt). Der Satz soll gar keine Definition der Geschlechtlichkeit Gottes liefern, und wenn er so verstanden wäre, wäre er völlig absurd. Dietz legt ihn so aus, dass Gott sich allen Menschen zuwendet &#8211; auch und zugespitzt ganz besonders denen, die sich als ausgestoßen und nicht liebenswert betrachten, weil sie in die &#8222;normalen&#8220; Schubladen nicht reinpassen. </span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90486</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 17:38:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90486</guid>

					<description><![CDATA[@Mick: Doch, das ist sogar ein entscheidender Unterschied: In Hosea geht es um die Unterscheidung zwischen göttlicher und menschlicher Sphäre, nicht aber um eine Geschlechtszuordnung Gottes. Begriffe wie &quot;queer&quot; (zumal es sich um einen &quot;Modebegriff&quot; handelt) können Gott niemals gerecht werden. Genau deshalb handelt es sich bei dieser Kategorisierung im Prinzip auch um einen Verstoß gegen das 2. Gebot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Mick: Doch, das ist sogar ein entscheidender Unterschied: In Hosea geht es um die Unterscheidung zwischen göttlicher und menschlicher Sphäre, nicht aber um eine Geschlechtszuordnung Gottes. Begriffe wie &#8222;queer&#8220; (zumal es sich um einen &#8222;Modebegriff&#8220; handelt) können Gott niemals gerecht werden. Genau deshalb handelt es sich bei dieser Kategorisierung im Prinzip auch um einen Verstoß gegen das 2. Gebot.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mick		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90484</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 11:57:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90484</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes: Die Übersetzungsfrage, ob in Hosea nun &quot;Mann&quot; oder &quot;Mensch&quot; steht, ist meines Erachtens nicht wirklich zielführend und auch nicht tragend für die Argumentation von Dietz, das könnte man im zitierten Text m.E. austauschen ohne dass es eine substantielle Änderung ergibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Die Übersetzungsfrage, ob in Hosea nun &#8222;Mann&#8220; oder &#8222;Mensch&#8220; steht, ist meines Erachtens nicht wirklich zielführend und auch nicht tragend für die Argumentation von Dietz, das könnte man im zitierten Text m.E. austauschen ohne dass es eine substantielle Änderung ergibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eustace Scrubb		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90483</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eustace Scrubb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 08:16:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke @RonKubsch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke @RonKubsch</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ben		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90481</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ben]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 22:24:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90481</guid>

					<description><![CDATA[Einerseits behauptet man Anschlussfähigkeit ans tradierte Christentum (&quot;Gott ist queer&quot; = Gott ist für die Unterdrückten/maginalisierten, alle Menschen spiegeln Gottes wesen wieder), anderseits werden zentrale Elemente grundlegend umdefiniert (Geschlecht-Menschenbild, Sexualmoral).

Bezeichnend fand ich auch das der Prediger mit Geschwistern nicht die Gläubigen gemeint hat sondern seine queere Community.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits behauptet man Anschlussfähigkeit ans tradierte Christentum (&#8222;Gott ist queer&#8220; = Gott ist für die Unterdrückten/maginalisierten, alle Menschen spiegeln Gottes wesen wieder), anderseits werden zentrale Elemente grundlegend umdefiniert (Geschlecht-Menschenbild, Sexualmoral).</p>
<p>Bezeichnend fand ich auch das der Prediger mit Geschwistern nicht die Gläubigen gemeint hat sondern seine queere Community.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90479</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 19:13:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90478&quot;&gt;Eustace Scrubb&lt;/a&gt;.

@Eustace Scrubb: Der Befund ist klar. Das isch in Hos 11,9 ist mit Mensch zu übersetzen, was alle dt. Übersetzungen auch machen; bis auf die Bibel in vermeintlich gerechter Sprache. Gemeint ist eigentlich: Ich bin heilig, im Unterschied zu euch Menschen, die ihr verlogen seid, vgl. Num 23,19, wo auch isch steht.

Wenn wir mit Mann übersetzen, dann ist eben Gott gerade nicht queer, da er ja auch keine Frau ist. Aber Argumente sind hier nicht mehr wichtig. Es geht um Emotionen.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90478">Eustace Scrubb</a>.</p>
<p>@Eustace Scrubb: Der Befund ist klar. Das isch in Hos 11,9 ist mit Mensch zu übersetzen, was alle dt. Übersetzungen auch machen; bis auf die Bibel in vermeintlich gerechter Sprache. Gemeint ist eigentlich: Ich bin heilig, im Unterschied zu euch Menschen, die ihr verlogen seid, vgl. Num 23,19, wo auch isch steht.</p>
<p>Wenn wir mit Mann übersetzen, dann ist eben Gott gerade nicht queer, da er ja auch keine Frau ist. Aber Argumente sind hier nicht mehr wichtig. Es geht um Emotionen.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eustace Scrubb		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90478</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eustace Scrubb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 18:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90478</guid>

					<description><![CDATA[Hm, könnte das vielleicht einmal jmd mit Grundtextkenntnissen kommentieren?
Bei Strong finde ich &quot;ish&quot; und mW ist das die männliche Form des (aus dem jiddischen) heute teilweise noch gebräuchlichen &quot;Ische&quot; (Frau).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, könnte das vielleicht einmal jmd mit Grundtextkenntnissen kommentieren?<br />
Bei Strong finde ich &#8222;ish&#8220; und mW ist das die männliche Form des (aus dem jiddischen) heute teilweise noch gebräuchlichen &#8222;Ische&#8220; (Frau).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90477</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 17:35:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Mick: In Hosea 11,9 steht in allen einschlägigen Bibelübersetzungen (Bibelserver) &quot;Mensch&quot; und nicht &quot;Mann&quot;. In der KJV steht zwar &quot;man&quot;, aber aber in diesem Zusammenhang eindeutig ebenfalls mit &quot;Mensch&quot; zu übersetzen ist, sonst müsste &quot;a man&quot; stehen. Von daher passt der Vers nicht zur Verteidigung der Predigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Mick: In Hosea 11,9 steht in allen einschlägigen Bibelübersetzungen (Bibelserver) &#8222;Mensch&#8220; und nicht &#8222;Mann&#8220;. In der KJV steht zwar &#8222;man&#8220;, aber aber in diesem Zusammenhang eindeutig ebenfalls mit &#8222;Mensch&#8220; zu übersetzen ist, sonst müsste &#8222;a man&#8220; stehen. Von daher passt der Vers nicht zur Verteidigung der Predigt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90476</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 11:58:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90476</guid>

					<description><![CDATA[Was für ein Schrott.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Schrott.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mick		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90474</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:44:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90474</guid>

					<description><![CDATA[.... ups, eben erst gesehen dass Dietz&#039; Aufsatz von Ron oben schon verlinkt war ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;. ups, eben erst gesehen dass Dietz&#8216; Aufsatz von Ron oben schon verlinkt war &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mick		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90473</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:37:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90473</guid>

					<description><![CDATA[@Udo: gib doch mal &quot;Butter bei die Fische&quot;, wo Thorsten Dietz das so gesagt hat. Ich habe einen Artikel von ihm zur Frage &quot;Ist Gott queer?&quot; gefunden, da schreibt er:
 &quot;Umgangssprachlich gilt queer heute oft als Sammelbegriff für alle, die lesbisch, schwul oder trans sind. Manche empörten sich daher über diese Aussage und empfanden sie als einen Satz, der Gott einengt und Menschen ausgrenzt. Im Kontext der neueren Debatte steht das Wort queer vor allem für die Kritik an feste Normalitätsidealen. Queer ist ein Gegenbegriff zu patriarchalischen Rollenvorstellungen, in denen Männer mehr zählen als Frau.
Queer stellt die strikte Aufteilung aller Menschen in männlich oder weiblich ohne Sinn für Ausnahmen in Frage. Queer ist die Zurückweisung einer Vorstellung, für die Heterosexualität normal und alles andere pervers ist. Queer bedeutet dann: Anders ist normal. In der neueren Theologie wird auf das biblische Zeugnis von Gott verwiesen: „Gott bin ich, nicht ein Mann“, heißt es in Hosea 11,9. Gott stehe jenseits der Geschlechterdifferenz. Er ist weder männlich noch weiblich. Und zugleich sind Männer und Frauen zu seinem Bild geschaffen (Genesis 1,27), alle Menschen spiegeln etwas wider von Gottes Wesen.
Genau das meint der Satz „Gott ist queer“. Gott passt nicht hinein in unsere Schubladen. Gott steht jenseits der binären Geschlechterlogik und ist uns nahe zugleich. Darum war diese Aussage für viele queere Menschen so tröstlich. Wenn sie zum Bilde Gottes geschaffen sind und Gott queer ist, dann sind sie bei Gott zuhause, anders, als sie es oft in vielen Kirchen erfahren.&quot; ( Quelle: https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/ist-gott-queer_a41301 )

Ich selbst kann mit &#039;nicht-heteronormativer&#039; Sexualität nicht viel anfangen (und habe auch die KiTa-Predigt selbst nicht gehört oder gelesen, kann dazu also nicht direkt etwas sagen), sehe aber dass es viele, gerade junge Menschen gibt, die dort hineinfallen und ein massives Problem damit haben, sich in der christlichen Gemeinde nicht angenommen zu fühlen. Aus meiner Wahrnehmung ergeht Gottes Einladung und liebevolle Zuwendung an alle Menschen - Dietz formuliert mE genau dies. Insoweit sehe ich aber kein neues Gottesbild, sondern eine zugespitzte Formulierung - analog zu JFK&#039;s &quot;Ich bin ein Berliner&quot;, oder in biblischer Sprache &quot;Gott ist der Vater der Witwen und Waisen&quot;. Auch hier wird von Gott selbst eine Identifizierung mit einer marginalisierten Minderheit, die sich selbst als rechts- und schutzlos wahrnimmt, vorgenommen. Eine Erweiterung hinsichtlich &quot;Gott ist der Vater NUR der Witwen und Waisen, du musst dich deiner durch Herkunft und/oder Bund bestehenden Familie entledigen damit er auch dein Vater sein kann&quot; findet sich in der Bibel nicht und ist mE auch nicht in Dietz&#039; Aufsatz gemeint. Eine Auslegung &quot;Gott ist NUR queer und identifiziert sich deshalb NUR mit woke-gehypten, vormals marginalisierten Minderheiten (und ggf. deren lautstarken, vorbehalts- und rücksichtslosen Unterstützern)&quot; sehe ich in Dietz&#039; Text gar nicht diskutiert, schon gar nicht als &#039;rettende Neuoffenbarung&#039; verkündet oder gefordert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Udo: gib doch mal &#8222;Butter bei die Fische&#8220;, wo Thorsten Dietz das so gesagt hat. Ich habe einen Artikel von ihm zur Frage &#8222;Ist Gott queer?&#8220; gefunden, da schreibt er:<br />
 &#8222;Umgangssprachlich gilt queer heute oft als Sammelbegriff für alle, die lesbisch, schwul oder trans sind. Manche empörten sich daher über diese Aussage und empfanden sie als einen Satz, der Gott einengt und Menschen ausgrenzt. Im Kontext der neueren Debatte steht das Wort queer vor allem für die Kritik an feste Normalitätsidealen. Queer ist ein Gegenbegriff zu patriarchalischen Rollenvorstellungen, in denen Männer mehr zählen als Frau.<br />
Queer stellt die strikte Aufteilung aller Menschen in männlich oder weiblich ohne Sinn für Ausnahmen in Frage. Queer ist die Zurückweisung einer Vorstellung, für die Heterosexualität normal und alles andere pervers ist. Queer bedeutet dann: Anders ist normal. In der neueren Theologie wird auf das biblische Zeugnis von Gott verwiesen: „Gott bin ich, nicht ein Mann“, heißt es in Hosea 11,9. Gott stehe jenseits der Geschlechterdifferenz. Er ist weder männlich noch weiblich. Und zugleich sind Männer und Frauen zu seinem Bild geschaffen (Genesis 1,27), alle Menschen spiegeln etwas wider von Gottes Wesen.<br />
Genau das meint der Satz „Gott ist queer“. Gott passt nicht hinein in unsere Schubladen. Gott steht jenseits der binären Geschlechterlogik und ist uns nahe zugleich. Darum war diese Aussage für viele queere Menschen so tröstlich. Wenn sie zum Bilde Gottes geschaffen sind und Gott queer ist, dann sind sie bei Gott zuhause, anders, als sie es oft in vielen Kirchen erfahren.&#8220; ( Quelle: <a href="https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/ist-gott-queer_a41301" rel="nofollow ugc">https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/ist-gott-queer_a41301</a> )</p>
<p>Ich selbst kann mit &#8217;nicht-heteronormativer&#8216; Sexualität nicht viel anfangen (und habe auch die KiTa-Predigt selbst nicht gehört oder gelesen, kann dazu also nicht direkt etwas sagen), sehe aber dass es viele, gerade junge Menschen gibt, die dort hineinfallen und ein massives Problem damit haben, sich in der christlichen Gemeinde nicht angenommen zu fühlen. Aus meiner Wahrnehmung ergeht Gottes Einladung und liebevolle Zuwendung an alle Menschen &#8211; Dietz formuliert mE genau dies. Insoweit sehe ich aber kein neues Gottesbild, sondern eine zugespitzte Formulierung &#8211; analog zu JFK&#8217;s &#8222;Ich bin ein Berliner&#8220;, oder in biblischer Sprache &#8222;Gott ist der Vater der Witwen und Waisen&#8220;. Auch hier wird von Gott selbst eine Identifizierung mit einer marginalisierten Minderheit, die sich selbst als rechts- und schutzlos wahrnimmt, vorgenommen. Eine Erweiterung hinsichtlich &#8222;Gott ist der Vater NUR der Witwen und Waisen, du musst dich deiner durch Herkunft und/oder Bund bestehenden Familie entledigen damit er auch dein Vater sein kann&#8220; findet sich in der Bibel nicht und ist mE auch nicht in Dietz&#8216; Aufsatz gemeint. Eine Auslegung &#8222;Gott ist NUR queer und identifiziert sich deshalb NUR mit woke-gehypten, vormals marginalisierten Minderheiten (und ggf. deren lautstarken, vorbehalts- und rücksichtslosen Unterstützern)&#8220; sehe ich in Dietz&#8216; Text gar nicht diskutiert, schon gar nicht als &#8218;rettende Neuoffenbarung&#8216; verkündet oder gefordert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Udo		</title>
		<link>https://theoblog.de/vom-reiz-des-goetzendienstes/39634/comment-page-1/#comment-90472</link>

		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 20:12:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=39634#comment-90472</guid>

					<description><![CDATA[In der Diskussion wird gerade auch von Thorsten Dietz der Eindruck erweckt, dass man sich solchen theologischen Ausführungen anschließen müsste, um sich gegen Diskriminierung zu wenden. Anscheinend sind alle Kirchen in unserem Land ausländerfeindlich und vor allem feindlich gegenüber Schwarzen und brauchen die rettende Offenbarung eines neuen Gottesbildes? 
Noch interessanter, ganz postmodern, die sächsische Landeskirche: „Die Abschlusspredigt sollte nicht bewertet werden“. Damit waren natürlich nur kritische Bewertungen gemeint. „Schonzeit für Unsinn“, das neue Motto der evangelischen Kirchen in Deutschland?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion wird gerade auch von Thorsten Dietz der Eindruck erweckt, dass man sich solchen theologischen Ausführungen anschließen müsste, um sich gegen Diskriminierung zu wenden. Anscheinend sind alle Kirchen in unserem Land ausländerfeindlich und vor allem feindlich gegenüber Schwarzen und brauchen die rettende Offenbarung eines neuen Gottesbildes?<br />
Noch interessanter, ganz postmodern, die sächsische Landeskirche: „Die Abschlusspredigt sollte nicht bewertet werden“. Damit waren natürlich nur kritische Bewertungen gemeint. „Schonzeit für Unsinn“, das neue Motto der evangelischen Kirchen in Deutschland?</p>
]]></content:encoded>
		
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