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	Kommentare zu: Vorherbestimmt?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91673</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 09:40:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;@Clemens&lt;/span&gt;
Ich würde Dir gerne erklären, wie das ehtisch und logisch ausgeht, wenn ich es denn könnte. 
Nehmen wir Moses: ich denke, er war vorherbestimmt. Niemand anderes hätte das jüdische Volk vor dem Pharao vertreten und später führen können. Als er an seiner Befähigung zweifelte, &quot;überredete&quot; ihn Gott, indem er ihm Aaron zur Seite stellte. Welche Wahl hatte also Moses? 

Interessant finde ich den Satz Apg 2,41: &quot;Diejenigen, die nun bereitwillig (oder freudig / wohlwollend ...) annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.&quot; ... Daneben standen aber auch die aus Apg 2,13, die spotteten.
Apg 2,47: &quot;Der Herr aber tat täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden&quot;.

Gleiche Voraussetzungen für alle, die Spötter und diejenigen, die das Wort annahmen. (Wir könnten jetzt überlegen, ob diejenigen, die an diesem Tag in Jerusalem waren schon von Gott bevorzugt waren gegenüber denen, die an dem Tag woanders verbracht haben. Welche Verantwortung trägt ein Mensch, der diesen Ruf nicht hören konnte mangels Anwesenheit? Und wie kriege ich das überein mit dem Glauben, dass Gott allen Menschen gerecht gegenüber ist?).
Die einen, die zufällig oder von Gott geplant da sind und das Wort freudig annahmen (aktiv), werden (selbst passiv) aktiv durch Gott hinzugetan, siehe auch V47. Warum drang bei den einen die Botschaft durch, bei den anderen nicht? Es leben doch alle im Fleisch, in der Trennung von Gott geboren, unter der Herrschaft Satans? Da muss ich doch annehmen, dass Satan denen die Ohren zuhält und das Herz verschließt, es sei denn Gott selbst greift in diesem Moment ein. Wieso sollte Satan den Menschen freiwillig zu Gott ziehen lassen?

Kann ein Mensch überhaupt zu Gott kommen, wenn Gott ihn nicht zieht? Gerade V47 sagt, dass das Hinzutun zur Gemeinde ein Werk Gottes ist (es sei denn, ein Altsprachler korrigiert mich jetzt, oder bringt altsprachliche Literaturvergleiche, dass dieser Satz anders verstanden werden muss als es in unseren Übersetzungen steht).

Auf mich macht es den Eindruck, als wäre Gottes Anteil an der Errettung eines Menschen zumindest der größere (Gott tut zur Gemeinde hinzu, nicht wir), oder der maßgebliche Anteil. Da es aber für die nicht erretteten Menschen zum Gericht kommt, tragen diese Menschen jedoch die Verantwortung.
 
Die Logik und Ehtik dahinter kann ich nur wenig begreifen, aber letztendlich glaube ich, dass Gott gerecht gegenüber jedem Menschen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>@Clemens</span><br />
Ich würde Dir gerne erklären, wie das ehtisch und logisch ausgeht, wenn ich es denn könnte.<br />
Nehmen wir Moses: ich denke, er war vorherbestimmt. Niemand anderes hätte das jüdische Volk vor dem Pharao vertreten und später führen können. Als er an seiner Befähigung zweifelte, &#8222;überredete&#8220; ihn Gott, indem er ihm Aaron zur Seite stellte. Welche Wahl hatte also Moses? </p>
<p>Interessant finde ich den Satz Apg 2,41: &#8222;Diejenigen, die nun bereitwillig (oder freudig / wohlwollend &#8230;) annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.&#8220; &#8230; Daneben standen aber auch die aus Apg 2,13, die spotteten.<br />
Apg 2,47: &#8222;Der Herr aber tat täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden&#8220;.</p>
<p>Gleiche Voraussetzungen für alle, die Spötter und diejenigen, die das Wort annahmen. (Wir könnten jetzt überlegen, ob diejenigen, die an diesem Tag in Jerusalem waren schon von Gott bevorzugt waren gegenüber denen, die an dem Tag woanders verbracht haben. Welche Verantwortung trägt ein Mensch, der diesen Ruf nicht hören konnte mangels Anwesenheit? Und wie kriege ich das überein mit dem Glauben, dass Gott allen Menschen gerecht gegenüber ist?).<br />
Die einen, die zufällig oder von Gott geplant da sind und das Wort freudig annahmen (aktiv), werden (selbst passiv) aktiv durch Gott hinzugetan, siehe auch V47. Warum drang bei den einen die Botschaft durch, bei den anderen nicht? Es leben doch alle im Fleisch, in der Trennung von Gott geboren, unter der Herrschaft Satans? Da muss ich doch annehmen, dass Satan denen die Ohren zuhält und das Herz verschließt, es sei denn Gott selbst greift in diesem Moment ein. Wieso sollte Satan den Menschen freiwillig zu Gott ziehen lassen?</p>
<p>Kann ein Mensch überhaupt zu Gott kommen, wenn Gott ihn nicht zieht? Gerade V47 sagt, dass das Hinzutun zur Gemeinde ein Werk Gottes ist (es sei denn, ein Altsprachler korrigiert mich jetzt, oder bringt altsprachliche Literaturvergleiche, dass dieser Satz anders verstanden werden muss als es in unseren Übersetzungen steht).</p>
<p>Auf mich macht es den Eindruck, als wäre Gottes Anteil an der Errettung eines Menschen zumindest der größere (Gott tut zur Gemeinde hinzu, nicht wir), oder der maßgebliche Anteil. Da es aber für die nicht erretteten Menschen zum Gericht kommt, tragen diese Menschen jedoch die Verantwortung.</p>
<p>Die Logik und Ehtik dahinter kann ich nur wenig begreifen, aber letztendlich glaube ich, dass Gott gerecht gegenüber jedem Menschen ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91670</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 17:54:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Stephan
&lt;span&gt;&quot;Nicht die Entscheidung, sondern die Verantwortung liegt unterm Strich bei jedem Menschen für sich.&quot; &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Wie soll sich das ethisch und logisch ausgehen? Gott entscheidet für den Menschen, aber der Mensch trägt die Verantwortung dafür? &lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan<br />
<span>&#8222;Nicht die Entscheidung, sondern die Verantwortung liegt unterm Strich bei jedem Menschen für sich.&#8220; </span><br />
<span>Wie soll sich das ethisch und logisch ausgehen? Gott entscheidet für den Menschen, aber der Mensch trägt die Verantwortung dafür? </span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91667</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:47:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91667</guid>

					<description><![CDATA[@Ali:
&lt;span&gt;&quot;Ja, Gott hat eine Wahl getroffen _ ABER SEINE WAHL gilt JEDEN MENSCHEN nach Johannes 3, 16: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit JEDER, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ &quot;&lt;/span&gt;

Grundsätzlich: ja, Gottes Einladung gilt jedermann. Aber aus diesem aus Joh 3.16 Satz kann man nicht ableiten, wie man zum Glauben kommt, ob es freiwillig ist, ob es Vorherbestimmung ist, ..., das ist dem Satz nicht entnehmbar, aber auch völlig egal. Nur der, der an Jesus glaubt, hat das ewige Leben - unabhängig davon, wie es zum Glauben gekommen ist.

&lt;span&gt;&quot;Die Entscheidung liegt beim Menschen selber. Gott hat jeden Menschen auserwählt, aber der Mensch muss JA sagen.&quot;&lt;/span&gt;
Nicht die Entscheidung, sondern die Verantwortung liegt unterm Strich bei jedem Menschen für sich. 
Und selbst da ist es schwierig ... Im AT haben wir diverse Beispiele dafür, wie Gott Menschen zum Verderben bestimmt hat, und auch das Thema Erwählung / Nichterwählung im Römerbrief (Töpfer und Ton) ist leider nicht trivial zu verstehen, sofern hier anwendbar. 
Prominentestes Beispiel, weil es wohl in jeder Kinderbibelstunde dran war, ist der Pharao, dessen Herz von Gott verstockt wurde. Wenn man das feiner analyisert, dann war der Pharao schon vorher Feind des jüdischen Volkes und von deren Gott. Hier haben wir eine Verstärkung dieser Feindschaft, wobei diese Verstärkung durch Gott selbst gewirkt wird. Unterm Strich liegt die Verantwortung beim Pharao durch seine eigene Disposition, andererseits sehen wir, dass er auch kaum die Freiheit hatte, sich anders zu entscheiden. 
Aber wenn Gott das Herz verstocken kann, dann kann er es doch auch öffnen! Hier aber gefiel es Gott, den Pharao in die Verstockung zu bringen, ihn zu verwerfen, um sich selbst groß zu machen, mit Mose als Werkzeug.

Das Thema Erwählung, Prädisposition, Entscheidungsfreiheit, Verantwortung, ..., ist ein interessantes, aber auch ein heikles Thema, weil es unterschwellig auch immer um Gottes Gerechtigkeit geht. 
Als Menschen neigen wir dazu, den Maßstab unseres eigenen Gerechtigkeitsempfindens anzulegen (das Problem seit Adam und Eva: wir wollen selbst wissen und bestimmen, was gut und was böse ist) und entsprechend die Bibel nach unseren moralischen Wertvorstellungen auszulegen. 
Der biblische Befund zu diesem Thema läßt durchaus auch den Schluß zu, dass jeder Mensch von Gott vorherbestimmt ist, zur Errettung oder zum Verderben - und trotzdem ist jeder Mensch für sich verantwortlich und für sein ewiges Schicksal und es gilt (jetzt wird es spannend): Gott ist gerecht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ali:<br />
<span>&#8222;Ja, Gott hat eine Wahl getroffen _ ABER SEINE WAHL gilt JEDEN MENSCHEN nach Johannes 3, 16: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit JEDER, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ &#8222;</span></p>
<p>Grundsätzlich: ja, Gottes Einladung gilt jedermann. Aber aus diesem aus Joh 3.16 Satz kann man nicht ableiten, wie man zum Glauben kommt, ob es freiwillig ist, ob es Vorherbestimmung ist, &#8230;, das ist dem Satz nicht entnehmbar, aber auch völlig egal. Nur der, der an Jesus glaubt, hat das ewige Leben &#8211; unabhängig davon, wie es zum Glauben gekommen ist.</p>
<p><span>&#8222;Die Entscheidung liegt beim Menschen selber. Gott hat jeden Menschen auserwählt, aber der Mensch muss JA sagen.&#8220;</span><br />
Nicht die Entscheidung, sondern die Verantwortung liegt unterm Strich bei jedem Menschen für sich.<br />
Und selbst da ist es schwierig &#8230; Im AT haben wir diverse Beispiele dafür, wie Gott Menschen zum Verderben bestimmt hat, und auch das Thema Erwählung / Nichterwählung im Römerbrief (Töpfer und Ton) ist leider nicht trivial zu verstehen, sofern hier anwendbar.<br />
Prominentestes Beispiel, weil es wohl in jeder Kinderbibelstunde dran war, ist der Pharao, dessen Herz von Gott verstockt wurde. Wenn man das feiner analyisert, dann war der Pharao schon vorher Feind des jüdischen Volkes und von deren Gott. Hier haben wir eine Verstärkung dieser Feindschaft, wobei diese Verstärkung durch Gott selbst gewirkt wird. Unterm Strich liegt die Verantwortung beim Pharao durch seine eigene Disposition, andererseits sehen wir, dass er auch kaum die Freiheit hatte, sich anders zu entscheiden.<br />
Aber wenn Gott das Herz verstocken kann, dann kann er es doch auch öffnen! Hier aber gefiel es Gott, den Pharao in die Verstockung zu bringen, ihn zu verwerfen, um sich selbst groß zu machen, mit Mose als Werkzeug.</p>
<p>Das Thema Erwählung, Prädisposition, Entscheidungsfreiheit, Verantwortung, &#8230;, ist ein interessantes, aber auch ein heikles Thema, weil es unterschwellig auch immer um Gottes Gerechtigkeit geht.<br />
Als Menschen neigen wir dazu, den Maßstab unseres eigenen Gerechtigkeitsempfindens anzulegen (das Problem seit Adam und Eva: wir wollen selbst wissen und bestimmen, was gut und was böse ist) und entsprechend die Bibel nach unseren moralischen Wertvorstellungen auszulegen.<br />
Der biblische Befund zu diesem Thema läßt durchaus auch den Schluß zu, dass jeder Mensch von Gott vorherbestimmt ist, zur Errettung oder zum Verderben &#8211; und trotzdem ist jeder Mensch für sich verantwortlich und für sein ewiges Schicksal und es gilt (jetzt wird es spannend): Gott ist gerecht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alin		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91666</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 06:41:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@CA

&lt;em&gt;&quot;Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden.&quot;&lt;/em&gt;

Eine freie Entscheidung für oder gegen Gott ist nicht möglich! Ich kann ja nur das glauben, &lt;strong&gt;wovon ich überzeugt &lt;/strong&gt;bin. Wenn ich nun nicht von Wirklichkeit des christlichen Gottes überzeugt bin, sondern diese ausschließe, dann kann ich auch nicht an die Existenz dieses Gottes glauben!

Bsp: Ich bin überzeugt davon, dass der Baum in meinem Garten grüne Blätter trägt. Ich kann mich deshalb nicht frei dazu entscheiden, daran zu glauben, dass er blaue Blätter trägt!

Das ganze Konzept der freien Entscheidung für oder gegen Gott ist damit meiner Meinung nach unsinnig!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@CA</p>
<p><em>&#8222;Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden.&#8220;</em></p>
<p>Eine freie Entscheidung für oder gegen Gott ist nicht möglich! Ich kann ja nur das glauben, <strong>wovon ich überzeugt </strong>bin. Wenn ich nun nicht von Wirklichkeit des christlichen Gottes überzeugt bin, sondern diese ausschließe, dann kann ich auch nicht an die Existenz dieses Gottes glauben!</p>
<p>Bsp: Ich bin überzeugt davon, dass der Baum in meinem Garten grüne Blätter trägt. Ich kann mich deshalb nicht frei dazu entscheiden, daran zu glauben, dass er blaue Blätter trägt!</p>
<p>Das ganze Konzept der freien Entscheidung für oder gegen Gott ist damit meiner Meinung nach unsinnig!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ali		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91665</link>

		<dc:creator><![CDATA[ali]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 02:41:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Ja, Gott hat eine Wahl getroffen _ ABER SEINE WAHL gilt JEDEN MENSCHEN nach Johannes 3, 16: &quot;Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen  Sohn gab, damit JEDER, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.&quot; Die Entscheidung liegt beim Menschen selber. Gott hat jeden Menschen auserwählt, aber der Mensch muss JA sagen. Gott hat niemand zur Verdammnis erwählt, das ist Calvinismus. Wenn die von Gott erwählten Menschen _ also jeder Mensch! _ JA zu Gott sagen, sich bekehren, umkehren, bekommen sie den Heiligen Geist, werden mit diesem versiegelt, dann haben sie ewiges Leben. Wer sich gegen Gott entscheidet, verbringt seine Ewigkeit in der Verdammnis; das aber liegt in der Entscheidung des Menschen, denn  Gott zwingt niemanden ihm zu folgen, sonst wäre er ein Diktator. So aber hat jeder Mensch die Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden mit allen Konsequenzen. Und Gott weiß das vorweg, weil er Anfang und Ende kennt, so kennt er, WER sich für IHN entscheiden wird, so kann er in dieser Hinsicht von Vorhersehen/Wissen sprechen, &lt;/span&gt;&lt;em&gt;_&lt;/em&gt;&lt;span&gt; Hier muss man sehr vorsichtig sein, damit man keine calvinistische falsche unbiblische Lehre teilt.  &lt;/span&gt;


Jesaja 41, 4: &lt;em&gt;_&lt;/em&gt;&lt;span&gt; &quot;Wer tut es und macht es und ruft alle Menschen nacheinander von Anfang her? Ich bin&#039;s, der HERR, beide der Erste und der Letzte.&quot;&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Ja, Gott hat eine Wahl getroffen _ ABER SEINE WAHL gilt JEDEN MENSCHEN nach Johannes 3, 16: &#8222;Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen  Sohn gab, damit JEDER, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.&#8220; Die Entscheidung liegt beim Menschen selber. Gott hat jeden Menschen auserwählt, aber der Mensch muss JA sagen. Gott hat niemand zur Verdammnis erwählt, das ist Calvinismus. Wenn die von Gott erwählten Menschen _ also jeder Mensch! _ JA zu Gott sagen, sich bekehren, umkehren, bekommen sie den Heiligen Geist, werden mit diesem versiegelt, dann haben sie ewiges Leben. Wer sich gegen Gott entscheidet, verbringt seine Ewigkeit in der Verdammnis; das aber liegt in der Entscheidung des Menschen, denn  Gott zwingt niemanden ihm zu folgen, sonst wäre er ein Diktator. So aber hat jeder Mensch die Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden mit allen Konsequenzen. Und Gott weiß das vorweg, weil er Anfang und Ende kennt, so kennt er, WER sich für IHN entscheiden wird, so kann er in dieser Hinsicht von Vorhersehen/Wissen sprechen, </span><em>_</em><span> Hier muss man sehr vorsichtig sein, damit man keine calvinistische falsche unbiblische Lehre teilt.  </span></p>
<p>Jesaja 41, 4: <em>_</em><span> &#8222;Wer tut es und macht es und ruft alle Menschen nacheinander von Anfang her? Ich bin&#8217;s, der HERR, beide der Erste und der Letzte.&#8220;</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91664</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 22:12:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91664</guid>

					<description><![CDATA[Lennox hat halt das Vorurteil, dass Calvinisten Calvinisten sind. Anderson hält ihm entgegen, dass Calvinisten eh so wie er der Ansicht seien, dass &quot;unser ewiges Schicksal von den Entscheidungen abhängt, die wir treffen.&quot; Augustinus dreht sich im Grab um. Witzige Geschichte, nicht wahr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lennox hat halt das Vorurteil, dass Calvinisten Calvinisten sind. Anderson hält ihm entgegen, dass Calvinisten eh so wie er der Ansicht seien, dass &#8222;unser ewiges Schicksal von den Entscheidungen abhängt, die wir treffen.&#8220; Augustinus dreht sich im Grab um. Witzige Geschichte, nicht wahr?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: RaSchu		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91662</link>

		<dc:creator><![CDATA[RaSchu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 14:56:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91662</guid>

					<description><![CDATA[Mit anderen Worten, „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ Habe mir das schon gedacht, bei dem, was ich bei YouTube hin &#038; wieder von Lennox zu diesem Thema gehört habe. Ich schätze Lennox sehr, wenn er sich mit der Begründung und Verteidiung der Existenz Gottes auseinandersetzt, die Beziehung Wissenschaft-Glaube behandelt usw., aber hier hat er sich offensichtlich überhoben. Eine Thematik, die in der Theologie und Philosophie schon weitaus differenzierter behandelt wurde, in der die meisten Schwergewichte der Theologie in der protestantischen und römischen Kirche die gegenteilige Position einnehmen, wird hier offenbar mit Vorurteilen, voreiligen Schlussfolgerungen und ungaren Argumenten zu klären versucht. Ein Buch, das man sich anscheinend getrost sparen kann, und stattdessen lieber Augustinus und die Dordrechter Lehrregel liest. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit anderen Worten, „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ Habe mir das schon gedacht, bei dem, was ich bei YouTube hin &amp; wieder von Lennox zu diesem Thema gehört habe. Ich schätze Lennox sehr, wenn er sich mit der Begründung und Verteidiung der Existenz Gottes auseinandersetzt, die Beziehung Wissenschaft-Glaube behandelt usw., aber hier hat er sich offensichtlich überhoben. Eine Thematik, die in der Theologie und Philosophie schon weitaus differenzierter behandelt wurde, in der die meisten Schwergewichte der Theologie in der protestantischen und römischen Kirche die gegenteilige Position einnehmen, wird hier offenbar mit Vorurteilen, voreiligen Schlussfolgerungen und ungaren Argumenten zu klären versucht. Ein Buch, das man sich anscheinend getrost sparen kann, und stattdessen lieber Augustinus und die Dordrechter Lehrregel liest. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 09:29:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91661</guid>

					<description><![CDATA[@Clemens:
&quot;&lt;span&gt;Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden.&quot;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Ich weiß nicht, ob wir tatsächlich diese Freiheit (dauerhaft) haben. Grundsätzlich halte ich uns erstmal für unfrei, denn wir kommen ja nicht einmal gegen die Begierden des Körpers an und gegen alle möglichen Verführungen, von denen wir wissen, dass sie schlecht sind. Wir sind durch Erziehung , Umfeld etc. indoktriniert mit Wertvorstellungen, die uns einhegen.&lt;/span&gt;
Der natürliche Mensch steht unter der Herrschaft des Satans, und der wird schon dafür sorgen, dass wir nicht allzu frei sind von den Dingen, die uns von Gott trennen.

Gleichermaßen bin ich aber auch, siehe meinen vorherigen Beitrag, davon überzeugt, dass uns Gott Momente schenkt, in denen wir &quot;frei&quot; ein Ja zu Jesus sagen dürfen. Mancher Ruf Gottes mag wie ein Faustschag sein (Paulus), manchmal haben wir sowas wie Gerichtserkenntnis (Abigail / Nabal), manchmal sind es fortwährende Einladungen durch den Besuch von Gottesdiensten / Missionsveranstaltungen.
Da gibt es also von Gott geschenkte / gewirkte &quot;lichte Momente&quot;, und dann beginnt unsere Verantwortung, ob wir die von Gott ausgestreckte Hand ergreifen. Ob das ein Moment vermeintlicher Freiheit ist? Ich weiß es nicht. Wenn Gott mit dem Holzhammer agiert wie bei Paulus, dann denke ich, ist schon dadurch dem Paulus schon der Entscheidungsspielraum eingeengt worden.
Ursprünglich war ich ein Verfechter von Freiheit / freiem Willen. Nur nach und nach bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass wir keinen freien Willen haben, somit keine Freiheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Clemens:<br />
&#8222;<span>Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden.&#8220;</span></p>
<p><span>Ich weiß nicht, ob wir tatsächlich diese Freiheit (dauerhaft) haben. Grundsätzlich halte ich uns erstmal für unfrei, denn wir kommen ja nicht einmal gegen die Begierden des Körpers an und gegen alle möglichen Verführungen, von denen wir wissen, dass sie schlecht sind. Wir sind durch Erziehung , Umfeld etc. indoktriniert mit Wertvorstellungen, die uns einhegen.</span><br />
Der natürliche Mensch steht unter der Herrschaft des Satans, und der wird schon dafür sorgen, dass wir nicht allzu frei sind von den Dingen, die uns von Gott trennen.</p>
<p>Gleichermaßen bin ich aber auch, siehe meinen vorherigen Beitrag, davon überzeugt, dass uns Gott Momente schenkt, in denen wir &#8222;frei&#8220; ein Ja zu Jesus sagen dürfen. Mancher Ruf Gottes mag wie ein Faustschag sein (Paulus), manchmal haben wir sowas wie Gerichtserkenntnis (Abigail / Nabal), manchmal sind es fortwährende Einladungen durch den Besuch von Gottesdiensten / Missionsveranstaltungen.<br />
Da gibt es also von Gott geschenkte / gewirkte &#8222;lichte Momente&#8220;, und dann beginnt unsere Verantwortung, ob wir die von Gott ausgestreckte Hand ergreifen. Ob das ein Moment vermeintlicher Freiheit ist? Ich weiß es nicht. Wenn Gott mit dem Holzhammer agiert wie bei Paulus, dann denke ich, ist schon dadurch dem Paulus schon der Entscheidungsspielraum eingeengt worden.<br />
Ursprünglich war ich ein Verfechter von Freiheit / freiem Willen. Nur nach und nach bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass wir keinen freien Willen haben, somit keine Freiheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91660</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 22:32:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91660</guid>

					<description><![CDATA[@ Schlotti
Schon klar, dass Gottesebenbildlichkeit nicht Gleichheit mit Gott bedeutet. Und dass die Frage, wie frei Gott ist, nicht leicht zu beantworten ist, weil wir dabei beim Euthyphron-Dilemma des Sokrates landen. Wenn etwas gut und richtig ist, ist es das, weil es dem Willen Gottes entspricht, oder ist es an und für sich richtig und wird aus diesem Grund von Gott gewollt und er kann gar nicht anders als es zu wollen? Dann gäbe es ein Prinzip, das über Gott steht. So sehen es die „Religionen des ewigen Weltgesetzes“ wie Hinduismus, Buddhismus, Daoismus mit ihrem Dharma, Samsara und Dao, dem sich auch die Götter unterordnen müssen. &#160;Die abrahamitischen Religionen hingegen, so Helmuth von Glasenapp, auf den diese Unterscheidung zurückgeht, sind hingegen die „Religionen der geschichtlichen Gottesoffenbarung“. In ihnen offenbart sich Gott wiederholt in der Geschichte, um, flapsig ausgedrückt, zu berichten was es Neues an göttlichem Gesetz gibt. Ihr habt gehört… ich aber sage euch…. Hier unterliegt das Gesetz der freien Entscheidung Gottes.
Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden. Alles andere wäre keine Liebe. Wenn Gott nicht anders kann als ein paar auszuwählen und die Auserwählten nicht anders können als da mitzumachen, wie soll man das Beziehung nennen? Für sowas Langweiliges die Welt erschaffen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schlotti<br />
Schon klar, dass Gottesebenbildlichkeit nicht Gleichheit mit Gott bedeutet. Und dass die Frage, wie frei Gott ist, nicht leicht zu beantworten ist, weil wir dabei beim Euthyphron-Dilemma des Sokrates landen. Wenn etwas gut und richtig ist, ist es das, weil es dem Willen Gottes entspricht, oder ist es an und für sich richtig und wird aus diesem Grund von Gott gewollt und er kann gar nicht anders als es zu wollen? Dann gäbe es ein Prinzip, das über Gott steht. So sehen es die „Religionen des ewigen Weltgesetzes“ wie Hinduismus, Buddhismus, Daoismus mit ihrem Dharma, Samsara und Dao, dem sich auch die Götter unterordnen müssen. &nbsp;Die abrahamitischen Religionen hingegen, so Helmuth von Glasenapp, auf den diese Unterscheidung zurückgeht, sind hingegen die „Religionen der geschichtlichen Gottesoffenbarung“. In ihnen offenbart sich Gott wiederholt in der Geschichte, um, flapsig ausgedrückt, zu berichten was es Neues an göttlichem Gesetz gibt. Ihr habt gehört… ich aber sage euch…. Hier unterliegt das Gesetz der freien Entscheidung Gottes.<br />
Vielleicht denke ich zu menschlich, wenn ich denke, wenn Gott dem Menschen etwas schenkt, dann doch wohl die Freiheit sich für ihn zu entscheiden. Alles andere wäre keine Liebe. Wenn Gott nicht anders kann als ein paar auszuwählen und die Auserwählten nicht anders können als da mitzumachen, wie soll man das Beziehung nennen? Für sowas Langweiliges die Welt erschaffen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 22:32:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91659</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan

Hallo Stepphan, ein interessanter Kommentar! Danke dafür. Ich würde nur behaupten, dass folgende Aussage auf einem Missverständnis dessen beruht, was Calvinisten glauben. Zitat:

&quot;Würde man ausschließlich Calvinistisch denken, dann würde Mission ja völlig überflüssig sein – die Leute, die Gott vorherbestimmt hat, würden ja irgendwie irgendwann Kinder Gottes, auch ohne unseren Einfluss.&quot;

Kein Calvinist denkt so (mit Ausnahme der Hypercalvinisten, aber klammern wir die mal aus). Diese Vorstellung begegnet einem immer mal wieder und scheint darauf zu beruhen, sich &quot;nur&quot; auf den Begriff &quot;Vorherbestimmung&quot; zu beziehen, aber auszublenden, was die reformierte Theologie wirklich darunter versteht. Gott bestimmt nicht nur das Ziel (die Rettung), sondern auch das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen (das Evangelium des stellvertretenden Tod seines Sohnes Jesus).

Es gibt in der reformierten Theologie kein Heil außerhalb von Jesus Christus - seinem Tod, seiner Auferstehung und Erhöhung. Sowenig es Heil gibt, ohne den Glauben an das vollkommene Werk Jesu. Kein Calvinist (der die reformierte Theologie wirklich kennt!), bestreitet, dass die Verkündigung des Evangeliums notwendig ist. Kein Calvinist bestreitet, dass Menschen Buße tun und Glauben müssen. 

Man kann diese Sicht der reformierten Theologie nicht besser zusammenfassen, als es Lukas in Apg 18,9-11 tut:

&quot;Der Herr aber sprach durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll dich angreifen, dir Böses zu tun; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt. Und er hielt sich ein Jahr und sechs Monate ⟨dort⟩ auf und lehrte unter ihnen das Wort Gottes.&quot;

Gott sagt, er habe ein großes Volk in der Stadt Korinth, noch bevor das Evangelium dort verkündigt worden ist. Die Reaktion von Paulus? Er sagt nicht: &quot;O.k. dann gehe ich woanders hin, die Korinther werden ja sowieso irgendwie, irgendwann zum Glauben kommen.&quot; Nein, die Gewissheit, dass Gott ein großes Volk in der Stadt hat, ermutigt Paulus dort 18 Monate zu bleiben und das Evangelium zu verkündigen.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan</p>
<p>Hallo Stepphan, ein interessanter Kommentar! Danke dafür. Ich würde nur behaupten, dass folgende Aussage auf einem Missverständnis dessen beruht, was Calvinisten glauben. Zitat:</p>
<p>&#8222;Würde man ausschließlich Calvinistisch denken, dann würde Mission ja völlig überflüssig sein – die Leute, die Gott vorherbestimmt hat, würden ja irgendwie irgendwann Kinder Gottes, auch ohne unseren Einfluss.&#8220;</p>
<p>Kein Calvinist denkt so (mit Ausnahme der Hypercalvinisten, aber klammern wir die mal aus). Diese Vorstellung begegnet einem immer mal wieder und scheint darauf zu beruhen, sich &#8222;nur&#8220; auf den Begriff &#8222;Vorherbestimmung&#8220; zu beziehen, aber auszublenden, was die reformierte Theologie wirklich darunter versteht. Gott bestimmt nicht nur das Ziel (die Rettung), sondern auch das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen (das Evangelium des stellvertretenden Tod seines Sohnes Jesus).</p>
<p>Es gibt in der reformierten Theologie kein Heil außerhalb von Jesus Christus &#8211; seinem Tod, seiner Auferstehung und Erhöhung. Sowenig es Heil gibt, ohne den Glauben an das vollkommene Werk Jesu. Kein Calvinist (der die reformierte Theologie wirklich kennt!), bestreitet, dass die Verkündigung des Evangeliums notwendig ist. Kein Calvinist bestreitet, dass Menschen Buße tun und Glauben müssen. </p>
<p>Man kann diese Sicht der reformierten Theologie nicht besser zusammenfassen, als es Lukas in Apg 18,9-11 tut:</p>
<p>&#8222;Der Herr aber sprach durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll dich angreifen, dir Böses zu tun; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt. Und er hielt sich ein Jahr und sechs Monate ⟨dort⟩ auf und lehrte unter ihnen das Wort Gottes.&#8220;</p>
<p>Gott sagt, er habe ein großes Volk in der Stadt Korinth, noch bevor das Evangelium dort verkündigt worden ist. Die Reaktion von Paulus? Er sagt nicht: &#8222;O.k. dann gehe ich woanders hin, die Korinther werden ja sowieso irgendwie, irgendwann zum Glauben kommen.&#8220; Nein, die Gewissheit, dass Gott ein großes Volk in der Stadt hat, ermutigt Paulus dort 18 Monate zu bleiben und das Evangelium zu verkündigen.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91658</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 20:33:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91658</guid>

					<description><![CDATA[Nun bin ich ja der Meinung, dass es für &lt;em&gt;mich&lt;/em&gt; nicht wichtig ist zu wissen, ob ich aus Prädisposition heraus gerettet bin oder eben durch einen eigenen Willen Ja zu Jesus gesagt habe.
Hatte Johannes der Täufer einen freien Willen, als er die Aufgabe als Wegbereiter des Herrn bekam? Hatte gar Paulus, formerly known as Saulus, einen freien Willen bei seiner Begegnung mit Jesus, bei seinem Bekehrungserlebnis? Hätte er danach noch Nein sagen können? &lt;span&gt;Welchen Einfluss hatte Saulus darauf, dass Jesus ihm überhaupt begegnet? Oder war er sogar von Gott ausgeguckt und vorbereitet worden als geeigneter Heidenmissionar?&lt;/span&gt;
Wenn man die Begebenheit der Begegnung von David, Abigail und Nabal betrachtet (es ist ja eine Beschreibung, wie ein Mensch zu Jesus findet): Abigail hat letztendlich David eingeladen (was sicherlich nicht der Wille des Nabals war), aber welchen Einfluss hatte sie denn darauf, ob David überhaupt zum Gericht gegen Nabal anrückt?

Letztendlich spricht einiges dafür, dass es eine Glaubenseinladung seitens Gott gibt, wobei ich keinen Einfluss darauf habe, ob sie kommt, wie sie kommt und mit welchem Überzeugungspotential. Gott schenkt einen &quot;lichten Moment&quot;, in dem Abigail (übersetzbar sowohl als &quot;Des Vaters Freude&quot; also auch &quot;Mein Vater ist Freude&quot;) unbeaufsichtigt vom Nabal (Narr) Jesus in ihr Leben einladen darf. Letztendlich liegt es in ihrer Verantwortung, ob sie es tut, aber nicht, ob sich die Situation überhaupt ergibt.

Interessant ist aber die Frage, wie wir mit dem Missionsbefehl Jesu umgehen und sehen. Es dürfte klar sein, dass wir keine Nachfolger &quot;machen&quot;. Wir sind aber wohl genau das Werkzeug Gottes, über das die Einladung an die Menschen kommt.
Würde man ausschließlich Calvinistisch denken, dann würde Mission ja völlig überflüssig sein - die Leute, die Gott vorherbestimmt hat, würden ja irgendwie irgendwann Kinder Gottes, auch ohne unseren Einfluss.
Würde man ausschließlich von freiem Willen des zu Bekehrenden ausgehen, dann läge es ja tatsächlich an uns Missionierenden, einem im Fleische geborenen und wohnenden Menschen aus der Herrschaft des Satans befreien zu können, z.B. durch wohlüberlegte Worte, mit dem wir dem Satan überlegen wären. Das ist es wohl auch nicht ...
Beide Ansätze alleine sind nicht schlüssig. 

Wie es mit ehemaliger Pfarrer sagte: es spricht viel für Prädisposition, aber genauso viel für die Verantwortung des einzelnen Menschen, ob er Jesus zum Herrn nimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich ja der Meinung, dass es für <em>mich</em> nicht wichtig ist zu wissen, ob ich aus Prädisposition heraus gerettet bin oder eben durch einen eigenen Willen Ja zu Jesus gesagt habe.<br />
Hatte Johannes der Täufer einen freien Willen, als er die Aufgabe als Wegbereiter des Herrn bekam? Hatte gar Paulus, formerly known as Saulus, einen freien Willen bei seiner Begegnung mit Jesus, bei seinem Bekehrungserlebnis? Hätte er danach noch Nein sagen können? <span>Welchen Einfluss hatte Saulus darauf, dass Jesus ihm überhaupt begegnet? Oder war er sogar von Gott ausgeguckt und vorbereitet worden als geeigneter Heidenmissionar?</span><br />
Wenn man die Begebenheit der Begegnung von David, Abigail und Nabal betrachtet (es ist ja eine Beschreibung, wie ein Mensch zu Jesus findet): Abigail hat letztendlich David eingeladen (was sicherlich nicht der Wille des Nabals war), aber welchen Einfluss hatte sie denn darauf, ob David überhaupt zum Gericht gegen Nabal anrückt?</p>
<p>Letztendlich spricht einiges dafür, dass es eine Glaubenseinladung seitens Gott gibt, wobei ich keinen Einfluss darauf habe, ob sie kommt, wie sie kommt und mit welchem Überzeugungspotential. Gott schenkt einen &#8222;lichten Moment&#8220;, in dem Abigail (übersetzbar sowohl als &#8222;Des Vaters Freude&#8220; also auch &#8222;Mein Vater ist Freude&#8220;) unbeaufsichtigt vom Nabal (Narr) Jesus in ihr Leben einladen darf. Letztendlich liegt es in ihrer Verantwortung, ob sie es tut, aber nicht, ob sich die Situation überhaupt ergibt.</p>
<p>Interessant ist aber die Frage, wie wir mit dem Missionsbefehl Jesu umgehen und sehen. Es dürfte klar sein, dass wir keine Nachfolger &#8222;machen&#8220;. Wir sind aber wohl genau das Werkzeug Gottes, über das die Einladung an die Menschen kommt.<br />
Würde man ausschließlich Calvinistisch denken, dann würde Mission ja völlig überflüssig sein &#8211; die Leute, die Gott vorherbestimmt hat, würden ja irgendwie irgendwann Kinder Gottes, auch ohne unseren Einfluss.<br />
Würde man ausschließlich von freiem Willen des zu Bekehrenden ausgehen, dann läge es ja tatsächlich an uns Missionierenden, einem im Fleische geborenen und wohnenden Menschen aus der Herrschaft des Satans befreien zu können, z.B. durch wohlüberlegte Worte, mit dem wir dem Satan überlegen wären. Das ist es wohl auch nicht &#8230;<br />
Beide Ansätze alleine sind nicht schlüssig. </p>
<p>Wie es mit ehemaliger Pfarrer sagte: es spricht viel für Prädisposition, aber genauso viel für die Verantwortung des einzelnen Menschen, ob er Jesus zum Herrn nimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91657</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 14:02:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91657</guid>

					<description><![CDATA[@CA

So ganz kann ich dann doch nicht widerstehen und möchte zu Ihrem ersten Kommentar zwei kurze Anmerkungen machen, die auf ihrer Aussage beruhen:

&quot;&#160;Wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, dann haben wir unumgänglicherweise libertäre Freiheit. Wer wird denn Gott diese Eigenschaft absprechen?&quot;

(1) Hier zeigt sich wie wichtig es ist, die Begriffe zu definieren. Ist es wirklich selbstverständlich, dass Gott libertäre Freiheit hat? Meinen sie, dass er frei von jeglichen Einflüssen ist, wenn er Entscheidungen trifft? Dass er immer die Wahl der &quot;contrary choice&quot; hat? Dann hat Gott selbstverständlich keine libertäre Freiheit, weil er nicht gegen sein Wesen, d. h.wer und wie er ist, handeln kann. Z. B. ist Gott vollkommen und Wahrheit. D. h. er hat nicht die Freiheit zu lügen. Gott kann nicht gegen sein Wesen als Gott handeln. Das ist selbstverständlich keine &quot;Einschränkung&quot; seiner Freiheit.

(2) Sie gehen davon aus, dass im Ebenbild Gottes geschaffen zu sein, heißt, dass das Wesen unseres Willens, exakt dem des Willens Gottes entspricht. Aber ist das zwangsläufig so? Es ist unglaublich schwierig, genau zu definieren, was mit den Begriffen &quot;ähnlich&quot; und &quot;in unserem Bild&quot; gemeint ist (sehr gut beschrieben in: Poythress, Vern. Making Sense of Man). Doch abgesehen davon, folgt aus der Tatsache, dass der Mensch Gott ähnlich, in seinem Bild geschaffen wurde, nicht, dass er die Eigenschaften Gottes in derselben Weise hat, wie Gott. Warum trifft dies z. B. ihrer Meinung nach auf Gottes Willen zu, nicht aber auf seine Allwissenheit? Fakt ist, dass die Schöpfung nach Gottes Bild, nicht die Schöpfer-Geschäpf Trennung aufhebt.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@CA</p>
<p>So ganz kann ich dann doch nicht widerstehen und möchte zu Ihrem ersten Kommentar zwei kurze Anmerkungen machen, die auf ihrer Aussage beruhen:</p>
<p>&#8220;&nbsp;Wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, dann haben wir unumgänglicherweise libertäre Freiheit. Wer wird denn Gott diese Eigenschaft absprechen?&#8220;</p>
<p>(1) Hier zeigt sich wie wichtig es ist, die Begriffe zu definieren. Ist es wirklich selbstverständlich, dass Gott libertäre Freiheit hat? Meinen sie, dass er frei von jeglichen Einflüssen ist, wenn er Entscheidungen trifft? Dass er immer die Wahl der &#8222;contrary choice&#8220; hat? Dann hat Gott selbstverständlich keine libertäre Freiheit, weil er nicht gegen sein Wesen, d. h.wer und wie er ist, handeln kann. Z. B. ist Gott vollkommen und Wahrheit. D. h. er hat nicht die Freiheit zu lügen. Gott kann nicht gegen sein Wesen als Gott handeln. Das ist selbstverständlich keine &#8222;Einschränkung&#8220; seiner Freiheit.</p>
<p>(2) Sie gehen davon aus, dass im Ebenbild Gottes geschaffen zu sein, heißt, dass das Wesen unseres Willens, exakt dem des Willens Gottes entspricht. Aber ist das zwangsläufig so? Es ist unglaublich schwierig, genau zu definieren, was mit den Begriffen &#8222;ähnlich&#8220; und &#8222;in unserem Bild&#8220; gemeint ist (sehr gut beschrieben in: Poythress, Vern. Making Sense of Man). Doch abgesehen davon, folgt aus der Tatsache, dass der Mensch Gott ähnlich, in seinem Bild geschaffen wurde, nicht, dass er die Eigenschaften Gottes in derselben Weise hat, wie Gott. Warum trifft dies z. B. ihrer Meinung nach auf Gottes Willen zu, nicht aber auf seine Allwissenheit? Fakt ist, dass die Schöpfung nach Gottes Bild, nicht die Schöpfer-Geschäpf Trennung aufhebt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ben		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91655</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ben]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 13:43:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91655</guid>

					<description><![CDATA[Ali kann es nicht anders. Seine Begegnung mit einem Calvinisten hat entweder noch nie stattgefunden oder verlief dermaßen falsch, dass Ali für den Rest seines Lebens traumatisiert ist. In beiden Fällen tut es mir leid und sollte dringend nachgeholt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ali kann es nicht anders. Seine Begegnung mit einem Calvinisten hat entweder noch nie stattgefunden oder verlief dermaßen falsch, dass Ali für den Rest seines Lebens traumatisiert ist. In beiden Fällen tut es mir leid und sollte dringend nachgeholt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 23:59:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91653</guid>

					<description><![CDATA[@ Schlotti

Einverstanden, &quot;heiterer Geselle&quot; kann man polemisch ad personam verstehen, hätt ich nicht so schreiben müssen. Ich will auch niemanden persönlichen angreifen, mir ist Anderson auch gänzlich unbekannt. Lennox bewundere ich dafür, wie er Dawkins Paroli geboten hat, aber nicht deshalb bin ich der Ansicht, dass Andersons Argumentate gegen ihn für mich nicht nachvollziehbar sind. In einer theologisch/philosophischen Diskussion auf Logik zu pochen ist ja nicht herablassend, sondern eine conditio sine qua non. Sonst müssen wir &quot;Farewell to Reason&quot; sagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schlotti</p>
<p>Einverstanden, &#8222;heiterer Geselle&#8220; kann man polemisch ad personam verstehen, hätt ich nicht so schreiben müssen. Ich will auch niemanden persönlichen angreifen, mir ist Anderson auch gänzlich unbekannt. Lennox bewundere ich dafür, wie er Dawkins Paroli geboten hat, aber nicht deshalb bin ich der Ansicht, dass Andersons Argumentate gegen ihn für mich nicht nachvollziehbar sind. In einer theologisch/philosophischen Diskussion auf Logik zu pochen ist ja nicht herablassend, sondern eine conditio sine qua non. Sonst müssen wir &#8222;Farewell to Reason&#8220; sagen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 21:11:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91652</guid>

					<description><![CDATA[@CA

Wenn man die Meinung von jemandem nicht teilt, schön und gut. Aber muss man es so herablassend kundtun, &quot;heiterer Geselle&quot;, &quot;Der Autor versteht die Bedeutung nicht ...&quot;? Die Rezsnsion stammt nicht von irgendeinem Hansel.

@ali

Dieser Kommentar ist dermaßen weit weg von dem, was Calvinisten glauben bzw. den Calvinismus ausmacht, eine deratige Karrikatur, dass es mir sehr schwer fällt, hier keine (böse) Absicht zu unterstellen.

Leider fehlt mir die Kraft.um inhaltlich auf einige Einwände einzugehen. Ich würde mir eine Erwiderung aber wünschen, da sie angesichts dieser verzerrten Darstellungen eigentlich nötig wäre.

Zum Umgang mit unterschiedlichen Meinunge, CA und ali, lohnt sich vielleicht einmal, das Vorwort (Leseprobe amazon) von Matthew Prinsons &quot;40 Questions about Arminianism&quot; zu lesen. Ein Arminianer! Aber wie achtbar er über seine calvinistischen Brüder spricht. Auch Interessant das endorsement von Michael Haykin, einem Calvinisten zu Prinsons Buch.
Einen solchen Umgang würde ich mir wünschen. Von beiden Seiten.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@CA</p>
<p>Wenn man die Meinung von jemandem nicht teilt, schön und gut. Aber muss man es so herablassend kundtun, &#8222;heiterer Geselle&#8220;, &#8222;Der Autor versteht die Bedeutung nicht &#8230;&#8220;? Die Rezsnsion stammt nicht von irgendeinem Hansel.</p>
<p>@ali</p>
<p>Dieser Kommentar ist dermaßen weit weg von dem, was Calvinisten glauben bzw. den Calvinismus ausmacht, eine deratige Karrikatur, dass es mir sehr schwer fällt, hier keine (böse) Absicht zu unterstellen.</p>
<p>Leider fehlt mir die Kraft.um inhaltlich auf einige Einwände einzugehen. Ich würde mir eine Erwiderung aber wünschen, da sie angesichts dieser verzerrten Darstellungen eigentlich nötig wäre.</p>
<p>Zum Umgang mit unterschiedlichen Meinunge, CA und ali, lohnt sich vielleicht einmal, das Vorwort (Leseprobe amazon) von Matthew Prinsons &#8222;40 Questions about Arminianism&#8220; zu lesen. Ein Arminianer! Aber wie achtbar er über seine calvinistischen Brüder spricht. Auch Interessant das endorsement von Michael Haykin, einem Calvinisten zu Prinsons Buch.<br />
Einen solchen Umgang würde ich mir wünschen. Von beiden Seiten.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91651</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 11:16:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91651</guid>

					<description><![CDATA[Augenscheinlich können einige Leute nicht anders.
Der eine sagt: Der Determinismus ist wahr.
Der andere sagt: Die libertäre Willensfreiheit ist wahr.
Beide können sie nicht anders.
Das scheint vorherbestimmt zu sein.
Sehr witzig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augenscheinlich können einige Leute nicht anders.<br />
Der eine sagt: Der Determinismus ist wahr.<br />
Der andere sagt: Die libertäre Willensfreiheit ist wahr.<br />
Beide können sie nicht anders.<br />
Das scheint vorherbestimmt zu sein.<br />
Sehr witzig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alin		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91649</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 08:13:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91649</guid>

					<description><![CDATA[Ich muss Clemens zustimmen! Denn das gebietet doch die Logik:

Entweder sind unsere Aktivitäten bestimmt oder unbestimmt. Sind sie durch nichts bestimmt, dann sind sie zufällig. Sind sie durch etwas bestimmt, dann stellt sich nur noch die Frage, durch was sie bestimmt sind. 

Es sei denn, jemand kann mir einen logischen Fehler nachweisen????]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss Clemens zustimmen! Denn das gebietet doch die Logik:</p>
<p>Entweder sind unsere Aktivitäten bestimmt oder unbestimmt. Sind sie durch nichts bestimmt, dann sind sie zufällig. Sind sie durch etwas bestimmt, dann stellt sich nur noch die Frage, durch was sie bestimmt sind. </p>
<p>Es sei denn, jemand kann mir einen logischen Fehler nachweisen????</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ali		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91648</link>

		<dc:creator><![CDATA[ali]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 02:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91648</guid>

					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Viele wissen nicht, dass die Calvinisten glauben, dass man erneuert wird bevor man wiedergeboren werden kann? Sie glauben, dass es bestimmte Leute gibt, die dazu vorherbestimmt sind, errettet zu werden. Diese Leute wissen nicht, dass sie von Gott zur Erlösung auserwählt worden sind. So jemand geht also beispielsweise als verlorener Sünder, der überhaupt nichts vom Evangelium und Gott weiß, die Straße entlang und Gott erkennt: „Oh, da läuft ja einer von den Auserwählten. Ich funke ihn also besser an. Also “funkt” Gott ihn an und er wird erneuert. Aber er weiß gar nicht, dass irgendetwas mit ihm geschehen ist. Wenn er jetzt zum ersten Mal das Evangelium hört wird er errettet weil er zuvor erneuert worden war. Das ist calvinistische Lehre.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;&#160;Wichtig: wenn du wiedergeboren wirst ist das ein Akt deines persönlichen Glaubens an Jesus Christus. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt...” – die Welt, nicht nur die Auserwählten. Du musst glauben. Und getrennt von Glauben wird Gott dich nicht „anfunken.“ Wenn du verloren bist, eine Verkündigung des Evangeliums hörst und der Heilige Geist zu deinem Herzen spricht und dich deiner Sünden überführt – das ist der Dienst des Geistes Gottes. Aber niemand wird wiedergeboren oder erneuert bevor er errettet wird. Und doch wird diese Lehre absolut notwendig in diesem Morast, der sich Calvinismus nennt.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;&#160;&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Viele wissen nicht, dass die Calvinisten glauben, dass man erneuert wird bevor man wiedergeboren werden kann? Sie glauben, dass es bestimmte Leute gibt, die dazu vorherbestimmt sind, errettet zu werden. Diese Leute wissen nicht, dass sie von Gott zur Erlösung auserwählt worden sind. So jemand geht also beispielsweise als verlorener Sünder, der überhaupt nichts vom Evangelium und Gott weiß, die Straße entlang und Gott erkennt: „Oh, da läuft ja einer von den Auserwählten. Ich funke ihn also besser an. Also “funkt” Gott ihn an und er wird erneuert. Aber er weiß gar nicht, dass irgendetwas mit ihm geschehen ist. Wenn er jetzt zum ersten Mal das Evangelium hört wird er errettet weil er zuvor erneuert worden war. Das ist calvinistische Lehre.</span><br />
<span>&nbsp;Wichtig: wenn du wiedergeboren wirst ist das ein Akt deines persönlichen Glaubens an Jesus Christus. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt&#8230;” – die Welt, nicht nur die Auserwählten. Du musst glauben. Und getrennt von Glauben wird Gott dich nicht „anfunken.“ Wenn du verloren bist, eine Verkündigung des Evangeliums hörst und der Heilige Geist zu deinem Herzen spricht und dich deiner Sünden überführt – das ist der Dienst des Geistes Gottes. Aber niemand wird wiedergeboren oder erneuert bevor er errettet wird. Und doch wird diese Lehre absolut notwendig in diesem Morast, der sich Calvinismus nennt.</span><br />
<span>&nbsp;</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/vorherbestimmt/44010/comment-page-1/#comment-91647</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 22:48:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44010#comment-91647</guid>

					<description><![CDATA[Die Logik liegt eindeutig bei Lennox, der heitere Geselle der ihn da zu rezensieren versucht, ist leider nichts willens seine erstaunlichen Gegenargumente auch nur irgendwie zu begründen.
Echte Freiheit ist ohne libertäre Freiheit selbstverständlich nicht denkbar. &#160;Wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, dann haben wir unumgänglicherweise libertäre Freiheit. Wer wird denn Gott diese Eigenschaft absprechen?
Wie bitte soll denn &lt;em&gt;intramundaner&lt;/em&gt; Determinismus mit menschlicher Freiheit und moralischer Verantwortung vereinbar sein? Ein Determinismus, der nicht kausal sein soll? Das übersteigt alles die Grenzen meiner philosophischen Vorstellungskraft, obwohl ich als früher sehr eifriger Kierkegaard-Leser Paradoxa grundsätzlich nicht abgeneigt bin. 
Mein Lieblingssatz: „Darüber hinaus ist der Calvinismus eine ausdrücklich nicht-fatalistische Form des Determinismus, da er bekräftigt, dass unser ewiges Schicksal &lt;em&gt;von den Entscheidungen abhäng&lt;/em&gt;t, die wir treffen.“
Der Autor versteht entweder die Bedeutung des Wortes Determinismus nicht oder er hat sie postmodern in etwas anderes, „nicht Fatalistisches“ verwandelt. Der Text liest sich wie eine Selbstdekonstruktion des Calvinismus. Wenn es so um den Calvinismus steht wie hier beschrieben, dann braucht es ja gar keinen externen Totengräber mehr, da offensichtlich nicht mal mehr Calvinisten noch Calvinisten sein wollen. Calvinisten sind heute also Kompatibilisten die einfach so tun, als ob die Widersprüche keine wären, das Paradox umschiffend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Logik liegt eindeutig bei Lennox, der heitere Geselle der ihn da zu rezensieren versucht, ist leider nichts willens seine erstaunlichen Gegenargumente auch nur irgendwie zu begründen.<br />
Echte Freiheit ist ohne libertäre Freiheit selbstverständlich nicht denkbar. &nbsp;Wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, dann haben wir unumgänglicherweise libertäre Freiheit. Wer wird denn Gott diese Eigenschaft absprechen?<br />
Wie bitte soll denn <em>intramundaner</em> Determinismus mit menschlicher Freiheit und moralischer Verantwortung vereinbar sein? Ein Determinismus, der nicht kausal sein soll? Das übersteigt alles die Grenzen meiner philosophischen Vorstellungskraft, obwohl ich als früher sehr eifriger Kierkegaard-Leser Paradoxa grundsätzlich nicht abgeneigt bin.<br />
Mein Lieblingssatz: „Darüber hinaus ist der Calvinismus eine ausdrücklich nicht-fatalistische Form des Determinismus, da er bekräftigt, dass unser ewiges Schicksal <em>von den Entscheidungen abhäng</em>t, die wir treffen.“<br />
Der Autor versteht entweder die Bedeutung des Wortes Determinismus nicht oder er hat sie postmodern in etwas anderes, „nicht Fatalistisches“ verwandelt. Der Text liest sich wie eine Selbstdekonstruktion des Calvinismus. Wenn es so um den Calvinismus steht wie hier beschrieben, dann braucht es ja gar keinen externen Totengräber mehr, da offensichtlich nicht mal mehr Calvinisten noch Calvinisten sein wollen. Calvinisten sind heute also Kompatibilisten die einfach so tun, als ob die Widersprüche keine wären, das Paradox umschiffend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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