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	Kommentare zu: War C.S. Lewis ein Calvinist?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 16:16:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes G.: Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Sproul keine Heilsgewissheit hat. Schließlich heißt das 5. Kapitel &lt;a href=&quot;http://www.monergismbooks.com/pdfs/besuresaved.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;seines Buches &lt;/a&gt;zu dem Thema: The Source of full Assurance. 

Die Aussage &quot;There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins&quot; ist ja ein Glaubensbekenntnis. Er macht das Heil nicht von der persönlichen Gewissheit abhängig. Das klingt puritanisch. Viele Puritaner haben die Heilsgewissheit als zugesagtes aber unverfügbares Geschenk verstanden. 

Was Sproul hier geschrieben hat, scheint völlig im Rahmen dessen zu stehen, was das Westminster Bekenntnis mit seelsorgerliche Tiefe und Weisheit zu diesem Thema im Artikel 18 schreibt:



&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Artikel 18 - Von der Gewissheit der Gnade und Erlösung&lt;/strong&gt;
Heuchler und andere nicht wiedergeborene Menschen mögen sich selbst mit falschen Hoffnungen und menschlicher Vermessenheit betrügen, in der Gnade Gottes und im Stand des Heils zu sein - was nur darauf hinausführt, dass ihre Hoffnung zunichte werden wird; diejenigen jedoch, die wahrhaftig an den Herrn Jesus glauben, ihn aufrichtig lieben und sich bemühen, in einem guten Gewissen vor ihm zu leben, können in diesem Leben fest versichert sein, dass sie sich im Stand der Gnade befinden - und sich in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes freuen, in einer Hoffnung, die sie niemals beschämen wird.

Diese Gewissheit ist nicht eine bloß mutmaßliche und wahrscheinliche Meinung, die sich auf eine fehlbare Hoffnung stützt, sondern eine unfehlbare Glaubensgewissheit, die sich auf die göttliche Wahrheit der Heilsverheißungen gründet, auf die innere Beglaubigung jener Gnadengaben, die in diesen Verheißungen eingeschlossen sind, und auf das Zeugnis des Geistes der Kindesannahme, der unserem Geiste bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind; denn dieser Geist ist das Unterpfand unseres Erbes, mit dem wir auf den Tag der Erlösung hin versiegelt sind.

Diese unfehlbare Gewissheit sieht ihrem Wesen nach nicht so aus, dass ein wahrer Gläubiger lange warten müsste und mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hätte, ehe er an ihr teilhaben kann. Da er statt dessen vom Geist die Befähigung erhalten hat zu wissen, was ihm von Gott freiwillig gegeben ist, kann er diese Gewissheit schon jetzt durch den Gebrauch der schriftgemäßen Mittel - und ohne außerordentliche Offenbarung - erlangen. Deshalb ist jeder Mensch verpflichtet, sich umso mehr zu bemühen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen, damit sein Herz mit Friede und Freude im Heiligen Geist, mit Liebe und Dankbarkeit zu Gott und mit Kraft und Zuversicht, um den Pflichten im Gehorsam nachzukommen, erfüllt wird; das sind die eigentlichen Früchte dieser Gewissheit und, wie sich zeigt, sind sie weit davon entfernt, Menschen zur Nachlässigkeit zu verleiten.

Die Heilsgewissheit wahrer Gläubiger kann auf verschiedene Weise erschüttert, geschwächt und unterbrochen werden. Das kann durch Nachlässigkeit, sie zu erhalten, geschehen, oder dadurch, dass man in einer besonderen Sünde verharrt, die das Gewissen verletzt und den Geist Gottes betrübt, auch durch plötzliche und heftige Versuchungen oder durch den Umstand, dass Gott das Licht seines Angesichtes abwendet, sodass die, die Gott fürchten, doch im Dunkeln tappen und kein Licht haben. Dennoch sind sie niemals völlig dem Wort Gottes und dem Glaubensleben entfremdet, auch fehlt ihnen die Liebe zu Christus und zu den Brüdern oder ein letzter Rest an Aufrichtigkeit und Pflichtgefühl nicht völlig. Durch all das werden sie in dieser Zwischenzeit aufrechterhalten und vor völliger Verzweiflung bewahrt, bis die angefochtene Gewissheit durch das Eingreifen des Geistes zur rechen Zeit neu belebt wird.
&lt;/blockquote&gt;


Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes G.: Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass Sproul keine Heilsgewissheit hat. Schließlich heißt das 5. Kapitel <a href="http://www.monergismbooks.com/pdfs/besuresaved.pdf" target="_blank" rel="nofollow">seines Buches </a>zu dem Thema: The Source of full Assurance. </p>
<p>Die Aussage &#8222;There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins&#8220; ist ja ein Glaubensbekenntnis. Er macht das Heil nicht von der persönlichen Gewissheit abhängig. Das klingt puritanisch. Viele Puritaner haben die Heilsgewissheit als zugesagtes aber unverfügbares Geschenk verstanden. </p>
<p>Was Sproul hier geschrieben hat, scheint völlig im Rahmen dessen zu stehen, was das Westminster Bekenntnis mit seelsorgerliche Tiefe und Weisheit zu diesem Thema im Artikel 18 schreibt:</p>
<blockquote><p><strong>Artikel 18 &#8211; Von der Gewissheit der Gnade und Erlösung</strong><br />
Heuchler und andere nicht wiedergeborene Menschen mögen sich selbst mit falschen Hoffnungen und menschlicher Vermessenheit betrügen, in der Gnade Gottes und im Stand des Heils zu sein &#8211; was nur darauf hinausführt, dass ihre Hoffnung zunichte werden wird; diejenigen jedoch, die wahrhaftig an den Herrn Jesus glauben, ihn aufrichtig lieben und sich bemühen, in einem guten Gewissen vor ihm zu leben, können in diesem Leben fest versichert sein, dass sie sich im Stand der Gnade befinden &#8211; und sich in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes freuen, in einer Hoffnung, die sie niemals beschämen wird.</p>
<p>Diese Gewissheit ist nicht eine bloß mutmaßliche und wahrscheinliche Meinung, die sich auf eine fehlbare Hoffnung stützt, sondern eine unfehlbare Glaubensgewissheit, die sich auf die göttliche Wahrheit der Heilsverheißungen gründet, auf die innere Beglaubigung jener Gnadengaben, die in diesen Verheißungen eingeschlossen sind, und auf das Zeugnis des Geistes der Kindesannahme, der unserem Geiste bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind; denn dieser Geist ist das Unterpfand unseres Erbes, mit dem wir auf den Tag der Erlösung hin versiegelt sind.</p>
<p>Diese unfehlbare Gewissheit sieht ihrem Wesen nach nicht so aus, dass ein wahrer Gläubiger lange warten müsste und mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hätte, ehe er an ihr teilhaben kann. Da er statt dessen vom Geist die Befähigung erhalten hat zu wissen, was ihm von Gott freiwillig gegeben ist, kann er diese Gewissheit schon jetzt durch den Gebrauch der schriftgemäßen Mittel &#8211; und ohne außerordentliche Offenbarung &#8211; erlangen. Deshalb ist jeder Mensch verpflichtet, sich umso mehr zu bemühen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen, damit sein Herz mit Friede und Freude im Heiligen Geist, mit Liebe und Dankbarkeit zu Gott und mit Kraft und Zuversicht, um den Pflichten im Gehorsam nachzukommen, erfüllt wird; das sind die eigentlichen Früchte dieser Gewissheit und, wie sich zeigt, sind sie weit davon entfernt, Menschen zur Nachlässigkeit zu verleiten.</p>
<p>Die Heilsgewissheit wahrer Gläubiger kann auf verschiedene Weise erschüttert, geschwächt und unterbrochen werden. Das kann durch Nachlässigkeit, sie zu erhalten, geschehen, oder dadurch, dass man in einer besonderen Sünde verharrt, die das Gewissen verletzt und den Geist Gottes betrübt, auch durch plötzliche und heftige Versuchungen oder durch den Umstand, dass Gott das Licht seines Angesichtes abwendet, sodass die, die Gott fürchten, doch im Dunkeln tappen und kein Licht haben. Dennoch sind sie niemals völlig dem Wort Gottes und dem Glaubensleben entfremdet, auch fehlt ihnen die Liebe zu Christus und zu den Brüdern oder ein letzter Rest an Aufrichtigkeit und Pflichtgefühl nicht völlig. Durch all das werden sie in dieser Zwischenzeit aufrechterhalten und vor völliger Verzweiflung bewahrt, bis die angefochtene Gewissheit durch das Eingreifen des Geistes zur rechen Zeit neu belebt wird.
</p></blockquote>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 15:10:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18117</guid>

					<description><![CDATA[@Ron

Für mich liest sich das nicht, als ob er wirklich &quot;Frieden&quot; gefunden hat. Im Gegenteil: Er ist sich tatsächlich nicht sicher, ob Jesus ihn rettet (er beschreibt seine Beziehung als &quot;uncomfortable&quot;). Aber ist &quot;rettender Glaube&quot; nicht genau das absolute und unbedingte Vertrauen darauf, dass Jesus mich retten kann und es auch tun wird?

Bemerkenswert finde ich auch diese Aussage:

&lt;blockquote&gt;&quot;There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Wenn er sich nicht sicher ist, ob er zu den Erlösten gehört, wie kann er sich dann auf Jesu Sühnetod verlassen oder darin Trost suchen? Denn falls er tatsächlich nicht zu den Erwählten gehört, dann gibt es nach der calvinistischen Lehre auch kein Opfer für seine Sünden.

Mag sein, dass es sich bei ihm hier um einen (emotionalen) &quot;Moment der Anfechtung&quot; gehandelt hat. Aber damit werden M.E. die eigentlichen Probleme, welche durch die entsprechenden Lehren erzeugt werden und hier eben deutlich zum Vorschein kommen, nicht gelöst. Er kann die Probleme ggf. verdrängen, aber es bleibt grundsätzlich immer folgendes Kernproblem bestehen: Ich kann nie wissen, ob Gott mich persönlich tatsächlich liebt und errettet und damit kann ich Jesus auch nicht völlig vertrauen. Mich würde das kaputt machen (und es hat in der Vergangenheit auch gemacht!).

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<p>Für mich liest sich das nicht, als ob er wirklich &#8222;Frieden&#8220; gefunden hat. Im Gegenteil: Er ist sich tatsächlich nicht sicher, ob Jesus ihn rettet (er beschreibt seine Beziehung als &#8222;uncomfortable&#8220;). Aber ist &#8222;rettender Glaube&#8220; nicht genau das absolute und unbedingte Vertrauen darauf, dass Jesus mich retten kann und es auch tun wird?</p>
<p>Bemerkenswert finde ich auch diese Aussage:</p>
<blockquote><p>&#8222;There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wenn er sich nicht sicher ist, ob er zu den Erlösten gehört, wie kann er sich dann auf Jesu Sühnetod verlassen oder darin Trost suchen? Denn falls er tatsächlich nicht zu den Erwählten gehört, dann gibt es nach der calvinistischen Lehre auch kein Opfer für seine Sünden.</p>
<p>Mag sein, dass es sich bei ihm hier um einen (emotionalen) &#8222;Moment der Anfechtung&#8220; gehandelt hat. Aber damit werden M.E. die eigentlichen Probleme, welche durch die entsprechenden Lehren erzeugt werden und hier eben deutlich zum Vorschein kommen, nicht gelöst. Er kann die Probleme ggf. verdrängen, aber es bleibt grundsätzlich immer folgendes Kernproblem bestehen: Ich kann nie wissen, ob Gott mich persönlich tatsächlich liebt und errettet und damit kann ich Jesus auch nicht völlig vertrauen. Mich würde das kaputt machen (und es hat in der Vergangenheit auch gemacht!).</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 13:57:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18115</guid>

					<description><![CDATA[Mit der ersten Aussagen sollte wir beide keine Probleme haben. Es gibt Leute, die meinen, errettet zu sein, sind es aber nicht. Meine subjektive Einschätzung der Lage ist nicht das letzte Kriterium. Dass unser Herz uns betrügen kann, liegt im Bereich des Möglichen.

Was will er mit der Unruhe beschreiben? Ich meine, er problematisiert genau diese trügerische Selbstsicherheit. &quot;Bilde ich mir nur ein, errettet zu sein?&quot; ist der erste beängstigend Gedanke. Der zweite ist: &quot;Sich diese Frage zu stellen, ist eigentlich eine gutes Zeichen!&quot;. Das wiederum treibt ihn zum Kreuz, wo er wohl schlussendlich auch wieder Frieden gefunden hat. M.E. beschreibt er einem Moment der Unruhe und Anfechtung. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der ersten Aussagen sollte wir beide keine Probleme haben. Es gibt Leute, die meinen, errettet zu sein, sind es aber nicht. Meine subjektive Einschätzung der Lage ist nicht das letzte Kriterium. Dass unser Herz uns betrügen kann, liegt im Bereich des Möglichen.</p>
<p>Was will er mit der Unruhe beschreiben? Ich meine, er problematisiert genau diese trügerische Selbstsicherheit. &#8222;Bilde ich mir nur ein, errettet zu sein?&#8220; ist der erste beängstigend Gedanke. Der zweite ist: &#8222;Sich diese Frage zu stellen, ist eigentlich eine gutes Zeichen!&#8220;. Das wiederum treibt ihn zum Kreuz, wo er wohl schlussendlich auch wieder Frieden gefunden hat. M.E. beschreibt er einem Moment der Unruhe und Anfechtung. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18114</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 13:03:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ron

&lt;blockquote&gt;Ich wollte sagen: Das Bekenntnis: “Jesus ist mein HERR”, ist immer auch engagiertes Bekenntnis, keine anonymes oder (mir selbst) verborgenes.&lt;/blockquote&gt;

Ebenfalls volle Zustimmung meinerseits! :-)

Da mich deine Beurteilung des Textes von Sproul angesichts der Lehre von der &quot;Beharrlichkeit der Heiligen&quot; aber doch sehr interessiert, erlaube ich mir den Text doch noch mit dem entsprechenden Kontext einzustellen. Ich hoffe das ist in Ordnung und nicht zu sehr OT :-)

&lt;blockquote&gt;“There are people in this world who are not saved, but who are convinced that they are. The presence of such people causes genuine Christians to doubt their salvation. After all, we wonder, suppose I am in this category? Suppose I am mistaken about my salvation and am really going to hell? How can I know that I am a real Christian? A while back I had one of those moments of acute self-awareness that we have from time to time, and suddenly the question hit me: ‘R.C., what if you are not one of the redeemed? What if your destiny is not heaven after all, but hell?’ Let me tell you that I was flooded in my body with a chill that went from my head to the bottom of my spine. I was terrified.

I tried to grab hold of myself. I thought, ‘Well, it’s a good sign that I’m worried about this. Only true Christians really care about salvation.’ But then I began to take stock of my life, and I looked at my performance. My sins came pouring into my mind, and the more I looked at myself, the worse I felt. I thought, ‘Maybe it’s really true. Maybe I’m not saved after all.’ I went to my room and began to read the Bible. On my knees I said, ‘Well, here I am. I can’t point to my obedience. There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins. I can only throw myself on your mercy.’ Even then I knew that some people only flee to the Cross to escape hell, not out of a real turning to God. I could not be sure about my own heart and motivation. Then I remembered John 6:68. Jesus had been giving out hard teaching, and many of His former followers had left Him. When He asked Peter if he was also going to leave, Peter said, ‘Where else can we go? Only You have words of eternal life.’ In other words, Peter was also uncomfortable, but he realized that being uncomfortable with Jesus was better than any other option.&lt;/blockquote&gt;

Quelle: R.C. Sproul, Assurance of Salvation, Tabletalk, Ligonier Ministries, Inc., 1989

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<blockquote><p>Ich wollte sagen: Das Bekenntnis: “Jesus ist mein HERR”, ist immer auch engagiertes Bekenntnis, keine anonymes oder (mir selbst) verborgenes.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls volle Zustimmung meinerseits! 🙂</p>
<p>Da mich deine Beurteilung des Textes von Sproul angesichts der Lehre von der &#8222;Beharrlichkeit der Heiligen&#8220; aber doch sehr interessiert, erlaube ich mir den Text doch noch mit dem entsprechenden Kontext einzustellen. Ich hoffe das ist in Ordnung und nicht zu sehr OT 🙂</p>
<blockquote><p>“There are people in this world who are not saved, but who are convinced that they are. The presence of such people causes genuine Christians to doubt their salvation. After all, we wonder, suppose I am in this category? Suppose I am mistaken about my salvation and am really going to hell? How can I know that I am a real Christian? A while back I had one of those moments of acute self-awareness that we have from time to time, and suddenly the question hit me: ‘R.C., what if you are not one of the redeemed? What if your destiny is not heaven after all, but hell?’ Let me tell you that I was flooded in my body with a chill that went from my head to the bottom of my spine. I was terrified.</p>
<p>I tried to grab hold of myself. I thought, ‘Well, it’s a good sign that I’m worried about this. Only true Christians really care about salvation.’ But then I began to take stock of my life, and I looked at my performance. My sins came pouring into my mind, and the more I looked at myself, the worse I felt. I thought, ‘Maybe it’s really true. Maybe I’m not saved after all.’ I went to my room and began to read the Bible. On my knees I said, ‘Well, here I am. I can’t point to my obedience. There’s nothing I can offer. I can rely only on Your atonement for my sins. I can only throw myself on your mercy.’ Even then I knew that some people only flee to the Cross to escape hell, not out of a real turning to God. I could not be sure about my own heart and motivation. Then I remembered John 6:68. Jesus had been giving out hard teaching, and many of His former followers had left Him. When He asked Peter if he was also going to leave, Peter said, ‘Where else can we go? Only You have words of eternal life.’ In other words, Peter was also uncomfortable, but he realized that being uncomfortable with Jesus was better than any other option.</p></blockquote>
<p>Quelle: R.C. Sproul, Assurance of Salvation, Tabletalk, Ligonier Ministries, Inc., 1989</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 12:42:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18113</guid>

					<description><![CDATA[Johannes G.: Ich wollte sagen: Das Bekenntnis: &quot;Jesus ist mein HERR&quot;, ist immer auch engagiertes Bekenntnis, keine anonymes oder (mir selbst) verborgenes.

Den angesprochenen Text von Sproul kenne ich nicht. Die Frage der Heilsgewissheit wird von den Reformierten durchaus verschieden beantwortet.   



&lt;blockquote&gt;Es ist zudem auch nicht mein “Lebenswandel”, der mir Heilsgewissheit bringt oder bringen kann, sondern allein die Zusagen der Schrift, dass Jesus denjenigen rettet, der ausschließlich auf Ihn in dieser Sache vertraut.&lt;/blockquote&gt;



Amen

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes G.: Ich wollte sagen: Das Bekenntnis: &#8222;Jesus ist mein HERR&#8220;, ist immer auch engagiertes Bekenntnis, keine anonymes oder (mir selbst) verborgenes.</p>
<p>Den angesprochenen Text von Sproul kenne ich nicht. Die Frage der Heilsgewissheit wird von den Reformierten durchaus verschieden beantwortet.   </p>
<blockquote><p>Es ist zudem auch nicht mein “Lebenswandel”, der mir Heilsgewissheit bringt oder bringen kann, sondern allein die Zusagen der Schrift, dass Jesus denjenigen rettet, der ausschließlich auf Ihn in dieser Sache vertraut.</p></blockquote>
<p>Amen</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 12:20:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ron

&lt;blockquote&gt;Ich setze voraus, dass auch Du Dir nicht vorstellen kannst, dass es Glaubende gibt, die sich ihres Glaubens nicht bewusst sind (manche nennen sie die anonymen Christen).&lt;/blockquote&gt;

Ich kann dir da gerade nicht ganz folgen. Kannst du diese Aussage ggf. noch etwas erläutern? Danke :-)

Was ich mir vorstellen kann bzw. wovon ich überzeugt bin, ist, dass Menschen ihren Glauben &quot;verlieren&quot; können und dennoch gerettet sind bzw. bleiben. Es ist zudem auch nicht mein &quot;Lebenswandel&quot;, der mir Heilsgewissheit bringt oder bringen kann, sondern allein die Zusagen der Schrift, dass Jesus denjenigen rettet, der ausschließlich auf Ihn in dieser Sache vertraut.

Angenommen ich verlöre meinen Glauben an die Historizität des Evangeliums. Selbst dann kann ich noch davon überzeugt sein, dass wenn Christus doch auferstanden sein sollte, er meine einzige Rettung ist und er mich rettet - auch wenn ich aktuell nicht &quot;mehr&quot; glauben kann.

Mit was ich im Calvinismus und Arminianismus am meisten Mühe habe ist die Tatsache, dass Vertreter beider Denkrichtungen sich nie der Liebe und Zusagen Gottes gewiss sein können. Der eine kann immer abfallen bzw. seine Überzeugung und damit das Heil verlieren. Der andere hingegen steht immer in der Gefahr irgendwann festzustellen, dass er nur der Illusion aufgesessen ist, gerettet zu sein und tatsächlich nie gerettet war.

Es gibt da einen sehr eindrücklichen und wie ich finde durchaus tragischen Text von R.C. Sproul, in dem er seine Angst davor beschreibt, ggf. doch nicht errettet zu sein. Besonders die letzten Sätze dieses Aufsatzes sind sehr bezeichnend:

&lt;blockquote&gt;&quot;Peter was also uncomfortable, but he realized that being uncomfortable with Jesus was better than any other option.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Vergleiche diesen Satz doch einmal mit dem Credo deines Blogs. Ich meine da liegt doch ein fundamentaler Widerspruch vor...

Ich hoffe das war jetzt - wenn auch in aller Kürze - soweit verständlich :-)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<blockquote><p>Ich setze voraus, dass auch Du Dir nicht vorstellen kannst, dass es Glaubende gibt, die sich ihres Glaubens nicht bewusst sind (manche nennen sie die anonymen Christen).</p></blockquote>
<p>Ich kann dir da gerade nicht ganz folgen. Kannst du diese Aussage ggf. noch etwas erläutern? Danke 🙂</p>
<p>Was ich mir vorstellen kann bzw. wovon ich überzeugt bin, ist, dass Menschen ihren Glauben &#8222;verlieren&#8220; können und dennoch gerettet sind bzw. bleiben. Es ist zudem auch nicht mein &#8222;Lebenswandel&#8220;, der mir Heilsgewissheit bringt oder bringen kann, sondern allein die Zusagen der Schrift, dass Jesus denjenigen rettet, der ausschließlich auf Ihn in dieser Sache vertraut.</p>
<p>Angenommen ich verlöre meinen Glauben an die Historizität des Evangeliums. Selbst dann kann ich noch davon überzeugt sein, dass wenn Christus doch auferstanden sein sollte, er meine einzige Rettung ist und er mich rettet &#8211; auch wenn ich aktuell nicht &#8222;mehr&#8220; glauben kann.</p>
<p>Mit was ich im Calvinismus und Arminianismus am meisten Mühe habe ist die Tatsache, dass Vertreter beider Denkrichtungen sich nie der Liebe und Zusagen Gottes gewiss sein können. Der eine kann immer abfallen bzw. seine Überzeugung und damit das Heil verlieren. Der andere hingegen steht immer in der Gefahr irgendwann festzustellen, dass er nur der Illusion aufgesessen ist, gerettet zu sein und tatsächlich nie gerettet war.</p>
<p>Es gibt da einen sehr eindrücklichen und wie ich finde durchaus tragischen Text von R.C. Sproul, in dem er seine Angst davor beschreibt, ggf. doch nicht errettet zu sein. Besonders die letzten Sätze dieses Aufsatzes sind sehr bezeichnend:</p>
<blockquote><p>&#8222;Peter was also uncomfortable, but he realized that being uncomfortable with Jesus was better than any other option.&#8220;</p></blockquote>
<p>Vergleiche diesen Satz doch einmal mit dem Credo deines Blogs. Ich meine da liegt doch ein fundamentaler Widerspruch vor&#8230;</p>
<p>Ich hoffe das war jetzt &#8211; wenn auch in aller Kürze &#8211; soweit verständlich 🙂</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18109</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:51:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18109</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes G.: Ich setze voraus, dass auch Du Dir nicht vorstellen kannst, dass es Glaubende gibt, die sich ihres Glaubens nicht bewusst sind (manche nennen sie die anonymen Christen).

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes G.: Ich setze voraus, dass auch Du Dir nicht vorstellen kannst, dass es Glaubende gibt, die sich ihres Glaubens nicht bewusst sind (manche nennen sie die anonymen Christen).</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18108</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:48:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18108</guid>

					<description><![CDATA[@theologiaetmusica: Paul Helm wird wohl (mehr oder weniger) Augustin folgen. Demnach wäre für ihn die Zeit eine Schöpfung Gottes. Gott selbst ist zeitlos (ewig u. unveränderlich), alles, was zeitlich ist, ist veränderlich (Schöpfung). Paul Helm scheint überzeugt zu sein, dass Gott vor der Zeit erwählt hat, diese Erwählung in der Zeit durch Jesus Christus dann effektiv wird. Das aber alles unter Vorbehalt. Ich habe mich mit Helms Position zu dieser Frage nicht befasst und freilich bewegen wir uns hier in einem Grenzbereich.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@theologiaetmusica: Paul Helm wird wohl (mehr oder weniger) Augustin folgen. Demnach wäre für ihn die Zeit eine Schöpfung Gottes. Gott selbst ist zeitlos (ewig u. unveränderlich), alles, was zeitlich ist, ist veränderlich (Schöpfung). Paul Helm scheint überzeugt zu sein, dass Gott vor der Zeit erwählt hat, diese Erwählung in der Zeit durch Jesus Christus dann effektiv wird. Das aber alles unter Vorbehalt. Ich habe mich mit Helms Position zu dieser Frage nicht befasst und freilich bewegen wir uns hier in einem Grenzbereich.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:22:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18107</guid>

					<description><![CDATA[@Ron

danke für die Erläuterung. Bevor wir jetzt noch ein Fass aufmachen (muss &quot;rettender Glaube&quot; entschieden, eifrig und ausharrend sein?), lassen wir es dann jetzt an dieser Stelle vielleicht auf sich beruhen ;) :)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<p>danke für die Erläuterung. Bevor wir jetzt noch ein Fass aufmachen (muss &#8222;rettender Glaube&#8220; entschieden, eifrig und ausharrend sein?), lassen wir es dann jetzt an dieser Stelle vielleicht auf sich beruhen 😉 🙂</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: theologiaetmusica		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18106</link>

		<dc:creator><![CDATA[theologiaetmusica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:21:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18106</guid>

					<description><![CDATA[@ Ron: danke für deine Erläuterung zu Härle; einen ähnlichen Rekurs auf Boethius und Plotin habe ich auch in Jüngels Eintrag zu &quot;Ewigkeit&quot; in der RGG4 gefunden.
Wenngleich ich auch der Meinung bin, dass Eph 1,4 ein zeitliches davor impliziert, ist mir klar, dass ein &quot;Lewisianer&quot; Eph 1,4 ähnlich wie die alttestamentliche Aussage &quot;da reute es Gott&quot; anthropomorph verstehen wird. Radikal würde aus  Lewis&#039; Negation der Realität der Zeit eigentlich folgern, dass die Heilsgeschichte bestenfalls eine anthropomorphe Konstruktion ist, ohne die wir als Menschen Gottes Ewigkeit noch weniger erfassen würden. Mich würde interessieren, wie auf der anderen Seite Paul Helm eine reformierte Soteriologie vertreten kann, wenn er an der Zeitlosigkeit Gottes festhält (Ist dann das geschichtliche Handeln Gottes eine freiwillige Beschränkung seiner selbst?).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron: danke für deine Erläuterung zu Härle; einen ähnlichen Rekurs auf Boethius und Plotin habe ich auch in Jüngels Eintrag zu &#8222;Ewigkeit&#8220; in der RGG4 gefunden.<br />
Wenngleich ich auch der Meinung bin, dass Eph 1,4 ein zeitliches davor impliziert, ist mir klar, dass ein &#8222;Lewisianer&#8220; Eph 1,4 ähnlich wie die alttestamentliche Aussage &#8222;da reute es Gott&#8220; anthropomorph verstehen wird. Radikal würde aus  Lewis&#8216; Negation der Realität der Zeit eigentlich folgern, dass die Heilsgeschichte bestenfalls eine anthropomorphe Konstruktion ist, ohne die wir als Menschen Gottes Ewigkeit noch weniger erfassen würden. Mich würde interessieren, wie auf der anderen Seite Paul Helm eine reformierte Soteriologie vertreten kann, wenn er an der Zeitlosigkeit Gottes festhält (Ist dann das geschichtliche Handeln Gottes eine freiwillige Beschränkung seiner selbst?).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 09:49:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18105</guid>

					<description><![CDATA[Die Antwort auf ersten Frage ist davon abhängig, was für ein Zeitkonzept im Hintergrund mitschwingt. 

Ich habe hier gar nicht an &quot;die Entscheidung&quot; gedacht, sondern an den Glauben derer, die Gott erwählt hat. Diejenigen, die nach Gottes freier Entscheidung berufen sind (z.B. Röm 8,28; 2Tim 1,9), glauben. Dieser Glaube ist eben aktiver, entschiedener (!), eifriger Glaube. Die reformierten Position, dass nämlich wir Menschen nicht kontra-kausal Gottes Souveränität einschränken können, wird oft dahingehend verzerrt, dass uns Menschen eine Marionettenposition zugesprochen wird. Das ist aber, darin sind wir uns einig, nicht der Fall. Das von etwas überzeugt werden ist kein zu etwas gezwungen werden.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort auf ersten Frage ist davon abhängig, was für ein Zeitkonzept im Hintergrund mitschwingt. </p>
<p>Ich habe hier gar nicht an &#8222;die Entscheidung&#8220; gedacht, sondern an den Glauben derer, die Gott erwählt hat. Diejenigen, die nach Gottes freier Entscheidung berufen sind (z.B. Röm 8,28; 2Tim 1,9), glauben. Dieser Glaube ist eben aktiver, entschiedener (!), eifriger Glaube. Die reformierten Position, dass nämlich wir Menschen nicht kontra-kausal Gottes Souveränität einschränken können, wird oft dahingehend verzerrt, dass uns Menschen eine Marionettenposition zugesprochen wird. Das ist aber, darin sind wir uns einig, nicht der Fall. Das von etwas überzeugt werden ist kein zu etwas gezwungen werden.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 09:02:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18104</guid>

					<description><![CDATA[@Ron

&lt;blockquote&gt;Zur reformierten Position der Erwählung: Ich sehe das auch so, dass Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat (Eph 1,4). Zugleich steht diese Erwählung nicht in Spannung zur Entscheidung des Menschen.&lt;/blockquote&gt;

Nur aus Interesse: Ist das eine &quot;Behauptung&quot; oder gibt es dazu auch eine schlüssige Begründung? ;) Meinst du, dass dies tatsächlich als eine reale zeitliche Abfolge zu sehen ist?

Davon abgesehen sehe ich &quot;Glauben&quot; nicht als eine Entscheidung. Ich &quot;entscheide&quot; mich nicht dazu etwas für wahr zu halten, sondern ich werde von etwas überzeugt. Natürlich habe ich eine gewisse indirekte Kontrolle über meine Überzeugungen. Aber ich kann letztendlich nicht einfach darüber verfügen. Daher wird der Glaube biblisch ja auch als Gegensatz bzw. in Abgrenzung zu den Werken gesehen.

Ich halte daher auch den Ansatz mit dem Aufruf zu einer &quot;Entscheidung&quot; zu evangelisieren für höchst problematisch und für nicht schriftgemäß. Ich meine wir müssen den Menschen etwas geben, das sie überzeugt! :) Das kann aus meiner Sicht Predigt in Form von Auslegung bis hin zur natürlichen Theologie sein. Am Ende - wenn das Evangelium vermittelt wurde - steht dann nicht der Aufruf zu einer Entscheidung, sondern die Frage &quot;Glaubst du das?&quot;

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<blockquote><p>Zur reformierten Position der Erwählung: Ich sehe das auch so, dass Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat (Eph 1,4). Zugleich steht diese Erwählung nicht in Spannung zur Entscheidung des Menschen.</p></blockquote>
<p>Nur aus Interesse: Ist das eine &#8222;Behauptung&#8220; oder gibt es dazu auch eine schlüssige Begründung? 😉 Meinst du, dass dies tatsächlich als eine reale zeitliche Abfolge zu sehen ist?</p>
<p>Davon abgesehen sehe ich &#8222;Glauben&#8220; nicht als eine Entscheidung. Ich &#8222;entscheide&#8220; mich nicht dazu etwas für wahr zu halten, sondern ich werde von etwas überzeugt. Natürlich habe ich eine gewisse indirekte Kontrolle über meine Überzeugungen. Aber ich kann letztendlich nicht einfach darüber verfügen. Daher wird der Glaube biblisch ja auch als Gegensatz bzw. in Abgrenzung zu den Werken gesehen.</p>
<p>Ich halte daher auch den Ansatz mit dem Aufruf zu einer &#8222;Entscheidung&#8220; zu evangelisieren für höchst problematisch und für nicht schriftgemäß. Ich meine wir müssen den Menschen etwas geben, das sie überzeugt! 🙂 Das kann aus meiner Sicht Predigt in Form von Auslegung bis hin zur natürlichen Theologie sein. Am Ende &#8211; wenn das Evangelium vermittelt wurde &#8211; steht dann nicht der Aufruf zu einer Entscheidung, sondern die Frage &#8222;Glaubst du das?&#8220;</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 08:01:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18103</guid>

					<description><![CDATA[@theologiaetmusica: Ich vermute, Härle knüpft hier an die Kritik des metaphysischen Ewigkeitsbegriffs an, wie sie von Tillich, Althaus, Pannenberg und vor allem Barth formuliert wurde. Barth steht in der Nähe zu Plotin und Boethius: Die Ewigkeit Gottes umschließt die Zeit seiner Geschöpfe von Anbeginn bis zur Vollendung, steht also nicht im Gegensatz, sondern in einem positiven Verhältnis zur Zeit.

Zur reformierten Position der Erwählung: Ich sehe das auch so, dass Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat (Eph 1,4). Zugleich steht diese Erwählung nicht in Spannung zur Entscheidung des Menschen. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@theologiaetmusica: Ich vermute, Härle knüpft hier an die Kritik des metaphysischen Ewigkeitsbegriffs an, wie sie von Tillich, Althaus, Pannenberg und vor allem Barth formuliert wurde. Barth steht in der Nähe zu Plotin und Boethius: Die Ewigkeit Gottes umschließt die Zeit seiner Geschöpfe von Anbeginn bis zur Vollendung, steht also nicht im Gegensatz, sondern in einem positiven Verhältnis zur Zeit.</p>
<p>Zur reformierten Position der Erwählung: Ich sehe das auch so, dass Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat (Eph 1,4). Zugleich steht diese Erwählung nicht in Spannung zur Entscheidung des Menschen. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: theologiaetmusica		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18101</link>

		<dc:creator><![CDATA[theologiaetmusica]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 06:24:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18101</guid>

					<description><![CDATA[Danke, Johannes, für deine ergänzenden Bemerkungen und Literaturhinweise. So vollzieht sich die Linie zwischen Calvinisten und Arminianisten nicht so exakt gemäß des Zeitverständnisses, wie man meinen könnte. Allerdings ist die armininianische Position doch immer von einer gewissen Un/übergeschichtlichkeit der Erwählung abhängig, während die reformatorische Position doch ganz klar einen sich geschichtlich vollziehenden Heilsratschluss denkt (Gottes ewiger Ratschluss steht ganz klar vor der Entscheidung des Menschen im Sinne von Röm 8). Vielleicht hätte ich vorsichtiger formulieren sollen: Ewigkeit als Gleichzeitigkeit bzw. Zeitlosigkeit verstanden birgt die theoretische Möglichkeit des Arminianismus und Molinismus in sich. Eine A-Theorie scheint mir logisch inkonsistent mit der arminianischen Position, auch wenn sie manche Arminianer vertreten.
Zur Frage Ewigkeit als Ursprung der Zeit: das ist nicht meine Position, aber Härle erläutert diesen Ansatz im weiteren folgendermaßen: &quot;Deshalb ist es nicht angemessen, Ewigkeit aus dem Gegensatz zu Zeit, also als Zeitlosigkeit zu deuten, sondern Zeit ist viel eher so zu verstehen, daß sie ihren Ursprung in der Ewigkeit hat, von dieser durchglüht wird und in sie einmündet, Ewigkeit also selber Zeit umfängt.&quot; (schönes Theologendeutsch ;-))]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Johannes, für deine ergänzenden Bemerkungen und Literaturhinweise. So vollzieht sich die Linie zwischen Calvinisten und Arminianisten nicht so exakt gemäß des Zeitverständnisses, wie man meinen könnte. Allerdings ist die armininianische Position doch immer von einer gewissen Un/übergeschichtlichkeit der Erwählung abhängig, während die reformatorische Position doch ganz klar einen sich geschichtlich vollziehenden Heilsratschluss denkt (Gottes ewiger Ratschluss steht ganz klar vor der Entscheidung des Menschen im Sinne von Röm 8). Vielleicht hätte ich vorsichtiger formulieren sollen: Ewigkeit als Gleichzeitigkeit bzw. Zeitlosigkeit verstanden birgt die theoretische Möglichkeit des Arminianismus und Molinismus in sich. Eine A-Theorie scheint mir logisch inkonsistent mit der arminianischen Position, auch wenn sie manche Arminianer vertreten.<br />
Zur Frage Ewigkeit als Ursprung der Zeit: das ist nicht meine Position, aber Härle erläutert diesen Ansatz im weiteren folgendermaßen: &#8222;Deshalb ist es nicht angemessen, Ewigkeit aus dem Gegensatz zu Zeit, also als Zeitlosigkeit zu deuten, sondern Zeit ist viel eher so zu verstehen, daß sie ihren Ursprung in der Ewigkeit hat, von dieser durchglüht wird und in sie einmündet, Ewigkeit also selber Zeit umfängt.&#8220; (schönes Theologendeutsch ;-))</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 05:53:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18100</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel

&lt;blockquote&gt;Wer Ewigkeit als Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit versteht, wird wohl stärker arminianisch oder molinistisch argumentieren, die reformatorische Position hingegen scheint eher das Verständnis von Ewigkeit als Unendlichkeit oder Ursprung der Zeit vorauszusetzen.&lt;/blockquote&gt;

Ich verstehe nicht ganz, wie du Ewigkeit mit Ursprung der Zeit in Verbindung bringst. Aber Arminianer bzw. Molinisten gehen i.d.R. von einer A-Theorie der Zeit aus (d.h. eher keine Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit). Die Theorie der Gleichzeitigkeit bzw. Zeitlosigkeit Gottes geht vor allem auf Anselm und auch Thomas von Aquin zurück. Z.B. haben die Thomisten Stump und Kretzmann das Konzept Anfang der 80er in der zeitgenössisches Philosophie &quot;wiederbelebt&quot; (Eternity).

Mit gleichem Ergebnis aber mit einem anderen Ansatz gibt es auch ein Buch von Brian Leftow (Time and Eternity). Auch der reformierte Theologe Paul Helm hat ein Buch über die Zeitlosigkeit Gottes verfasst (Eternal God: A Study of God without Time). Wieder andere wie z.B. W.L. Craig vertreten die These, dass Gott bis zur Erschaffung des Universums &quot;zeitlos&quot; existiert hat und beim Schöpfungsakt in die Zeit eingetreten ist (Time and Eternity: Exploring God&#039;s Relationship to Time).

Das Thema ist in der Tat sehr komplexund vielschichtig. Für einen schnellen Überblick und zur Meinungsbildung empfehle ich von Gregory Ganssle (Herausgeber) &quot;God and Time: Four Views&quot; ;)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p>Wer Ewigkeit als Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit versteht, wird wohl stärker arminianisch oder molinistisch argumentieren, die reformatorische Position hingegen scheint eher das Verständnis von Ewigkeit als Unendlichkeit oder Ursprung der Zeit vorauszusetzen.</p></blockquote>
<p>Ich verstehe nicht ganz, wie du Ewigkeit mit Ursprung der Zeit in Verbindung bringst. Aber Arminianer bzw. Molinisten gehen i.d.R. von einer A-Theorie der Zeit aus (d.h. eher keine Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit). Die Theorie der Gleichzeitigkeit bzw. Zeitlosigkeit Gottes geht vor allem auf Anselm und auch Thomas von Aquin zurück. Z.B. haben die Thomisten Stump und Kretzmann das Konzept Anfang der 80er in der zeitgenössisches Philosophie &#8222;wiederbelebt&#8220; (Eternity).</p>
<p>Mit gleichem Ergebnis aber mit einem anderen Ansatz gibt es auch ein Buch von Brian Leftow (Time and Eternity). Auch der reformierte Theologe Paul Helm hat ein Buch über die Zeitlosigkeit Gottes verfasst (Eternal God: A Study of God without Time). Wieder andere wie z.B. W.L. Craig vertreten die These, dass Gott bis zur Erschaffung des Universums &#8222;zeitlos&#8220; existiert hat und beim Schöpfungsakt in die Zeit eingetreten ist (Time and Eternity: Exploring God&#8217;s Relationship to Time).</p>
<p>Das Thema ist in der Tat sehr komplexund vielschichtig. Für einen schnellen Überblick und zur Meinungsbildung empfehle ich von Gregory Ganssle (Herausgeber) &#8222;God and Time: Four Views&#8220; 😉</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias Sänger		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18098</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sänger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 20:38:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18098</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel: Sehe ich genauso. Deswegen ärgere ich mich jedes Mal, wenn das &#039;zu philosophisch&#039; als Totschlagargument in einer Diskussion zu diesem Thema auftaucht.

Ich kann für mich persönlich sagen, dass ich in der Bibel noch keine Stelle gefunden hätte, die uns an dem Punkt wirklich deutliche Hinweise liefern würde. Ich habe mal gelesen, dass die Juden ein zyklisches und die Griechen ein lineares Zeitverständnis hatten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel: Sehe ich genauso. Deswegen ärgere ich mich jedes Mal, wenn das &#8218;zu philosophisch&#8216; als Totschlagargument in einer Diskussion zu diesem Thema auftaucht.</p>
<p>Ich kann für mich persönlich sagen, dass ich in der Bibel noch keine Stelle gefunden hätte, die uns an dem Punkt wirklich deutliche Hinweise liefern würde. Ich habe mal gelesen, dass die Juden ein zyklisches und die Griechen ein lineares Zeitverständnis hatten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: theologiaetmusica		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18097</link>

		<dc:creator><![CDATA[theologiaetmusica]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 19:55:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18097</guid>

					<description><![CDATA[Spannende und konstruktive Diskussion. @ tobias, schandor, Ron: die entscheidende Weiche scheint ja die Definition der Ewigkeit Gottes zu sein. W. Härle (Dogmatik, 262) unterscheidet theologiegeschichtlich mind. vier verschiedene Ansätze: Ewigkeit als Unendlichkeit; Ewigkeit als Gleichzeitigkeit; Ewigkeit als Ursprung der Zeit; und Ewigkeit als Zeitlosigkeit. Wenn nun Lewis &quot;he ultimate reality of Time&quot; ablehnt, klingt das stark nach der letzten Option. Wer Ewigkeit als Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit versteht, wird wohl stärker arminianisch oder molinistisch argumentieren, die reformatorische Position hingegen scheint eher das Verständnis von Ewigkeit als Unendlichkeit oder Ursprung der Zeit vorauszusetzen. Mal provokant formuliert: Was also beide Sichtweisen vor allem auseinandertreibt, ist die Einordnung von einer im ewigen Ratschluss Gottes gründenden Erwählung (damit letztlich das Zeitverständnis der jeweiligen Theologen, Präsupposationalismus pur ;-) ). Spannend wäre jetzt eine exegetische Studie zum Ewigkeitsverständnis der Schrift, aber da machen wir wohl endgültig ein zu großes Fass auf ;-)
Oder täusche ich mich?
Herzliche Grüße
Daniel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spannende und konstruktive Diskussion. @ tobias, schandor, Ron: die entscheidende Weiche scheint ja die Definition der Ewigkeit Gottes zu sein. W. Härle (Dogmatik, 262) unterscheidet theologiegeschichtlich mind. vier verschiedene Ansätze: Ewigkeit als Unendlichkeit; Ewigkeit als Gleichzeitigkeit; Ewigkeit als Ursprung der Zeit; und Ewigkeit als Zeitlosigkeit. Wenn nun Lewis &#8222;he ultimate reality of Time&#8220; ablehnt, klingt das stark nach der letzten Option. Wer Ewigkeit als Gleichzeitigkeit oder Zeitlosigkeit versteht, wird wohl stärker arminianisch oder molinistisch argumentieren, die reformatorische Position hingegen scheint eher das Verständnis von Ewigkeit als Unendlichkeit oder Ursprung der Zeit vorauszusetzen. Mal provokant formuliert: Was also beide Sichtweisen vor allem auseinandertreibt, ist die Einordnung von einer im ewigen Ratschluss Gottes gründenden Erwählung (damit letztlich das Zeitverständnis der jeweiligen Theologen, Präsupposationalismus pur 😉 ). Spannend wäre jetzt eine exegetische Studie zum Ewigkeitsverständnis der Schrift, aber da machen wir wohl endgültig ein zu großes Fass auf 😉<br />
Oder täusche ich mich?<br />
Herzliche Grüße<br />
Daniel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18096</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 18:58:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18096</guid>

					<description><![CDATA[@Tobias

Was soll ich sagen? Mir bleibt nur das Achselzucken mit hilfloser Miene. Ich kenne den Satz von Lewis, bin aber vom Gegenteil überzeugt (&quot;... imply the ultimate reality of Time, which I don’t believe in ...). 

1) Können wir über etwas, an das man gar nicht glaubt, gar nicht sinnvoll reden.
2) Ist Zeit für mich im Prinzip nichts anderes als die Ordnung der Dinge nacheinander – und das wird es definitiv immer geben. 

Der Molinismus ist für mich nichts anderes als ein riesiger blinder Fleck. Craig hat mich übrigens noch in keinem der Vorträge, die ich von ihm gesehen habe, überzeugt. Selbst dort nicht, wo er gegen den Islam angeht. Sorry!

Der Arminianismus, so sehr ich ihn vor Jahren für die einzig logische Sichtweise gehalten habe, ist mir heute ein Gräuel. Auch hier Sorry!

Ich habe &quot;Das große Welttheater&quot; von Calderon gelesen – das hat bei mir etwas in Richtung C. ausgelöst, da habe ich noch nicht einmal gewusst, was das ist. 

Also ich klinke mich hier dann mal aus der Diskussion aus – aber es hat mich gefreut, dass dieser Thread so ohne jeden Threat abgelaufen ist :)

Liebe Grüße euch allen!
Schandor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobias</p>
<p>Was soll ich sagen? Mir bleibt nur das Achselzucken mit hilfloser Miene. Ich kenne den Satz von Lewis, bin aber vom Gegenteil überzeugt (&#8222;&#8230; imply the ultimate reality of Time, which I don’t believe in &#8230;). </p>
<p>1) Können wir über etwas, an das man gar nicht glaubt, gar nicht sinnvoll reden.<br />
2) Ist Zeit für mich im Prinzip nichts anderes als die Ordnung der Dinge nacheinander – und das wird es definitiv immer geben. </p>
<p>Der Molinismus ist für mich nichts anderes als ein riesiger blinder Fleck. Craig hat mich übrigens noch in keinem der Vorträge, die ich von ihm gesehen habe, überzeugt. Selbst dort nicht, wo er gegen den Islam angeht. Sorry!</p>
<p>Der Arminianismus, so sehr ich ihn vor Jahren für die einzig logische Sichtweise gehalten habe, ist mir heute ein Gräuel. Auch hier Sorry!</p>
<p>Ich habe &#8222;Das große Welttheater&#8220; von Calderon gelesen – das hat bei mir etwas in Richtung C. ausgelöst, da habe ich noch nicht einmal gewusst, was das ist. </p>
<p>Also ich klinke mich hier dann mal aus der Diskussion aus – aber es hat mich gefreut, dass dieser Thread so ohne jeden Threat abgelaufen ist 🙂</p>
<p>Liebe Grüße euch allen!<br />
Schandor</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias Sänger		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18095</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sänger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 18:17:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18095</guid>

					<description><![CDATA[@Ron: Ich hab mich da grade eben völlig vertan - die scientia media ist ja nichts, was Gott gibt, sondern etwas, dass er besitzt...erst denken, dann schreiben, Tobi.  So wie ich es verstehe,  löst diese Theorie das Problem freier Wille/Vorherbestimmung nicht, sondern verlagert es bloß, oder? Soweit ich weiß gibt es einige calvinistische Theologen, die in der scientia media einfach eine Erklärung der Vorhersehung sehen, und den Molinismus deswegen tatsächlich als (zu) arminianisch empfinden. 

Wegen meinem Blogeintrag: ich versuche möglichst, mich hinter dem Begriff &#039;reformatorisch&#039; zu verstecken - lässt du mir das durchgehen? ;) Aber ernsthaft: Calvin war ja nicht der Erste, der sie gelehrt hat (siehe das Gebet in Augustinus&#039; Soliloquien, Buch I, Abschnitt 3). Mir geht&#039;s nicht darum, mich in möglichst vielen Punkten von der reformierten Tradition zu distanzieren. Ich habe nur ein Problem mit manchen Details in der Soteriologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Ich hab mich da grade eben völlig vertan &#8211; die scientia media ist ja nichts, was Gott gibt, sondern etwas, dass er besitzt&#8230;erst denken, dann schreiben, Tobi.  So wie ich es verstehe,  löst diese Theorie das Problem freier Wille/Vorherbestimmung nicht, sondern verlagert es bloß, oder? Soweit ich weiß gibt es einige calvinistische Theologen, die in der scientia media einfach eine Erklärung der Vorhersehung sehen, und den Molinismus deswegen tatsächlich als (zu) arminianisch empfinden. </p>
<p>Wegen meinem Blogeintrag: ich versuche möglichst, mich hinter dem Begriff &#8218;reformatorisch&#8216; zu verstecken &#8211; lässt du mir das durchgehen? 😉 Aber ernsthaft: Calvin war ja nicht der Erste, der sie gelehrt hat (siehe das Gebet in Augustinus&#8216; Soliloquien, Buch I, Abschnitt 3). Mir geht&#8217;s nicht darum, mich in möglichst vielen Punkten von der reformierten Tradition zu distanzieren. Ich habe nur ein Problem mit manchen Details in der Soteriologie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18094</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 17:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18094</guid>

					<description><![CDATA[@Tobias: Naja. Da juckt es mich so  in den Fingern, dass ich mich lieber zurückhalte. Sonst mache ich hier noch ein großes Fass auf.

Was mich interessiert: Weißt Du eigentlich, dass Du &lt;a href=&quot;http://soulfirecologne.wordpress.com/2012/09/19/gnade-fur-alle/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;in Deinem Beitrag über die Allgemeine Gnade&lt;/a&gt; eine durch und durch calvinistische Lehre vertrittst? 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobias: Naja. Da juckt es mich so  in den Fingern, dass ich mich lieber zurückhalte. Sonst mache ich hier noch ein großes Fass auf.</p>
<p>Was mich interessiert: Weißt Du eigentlich, dass Du <a href="http://soulfirecologne.wordpress.com/2012/09/19/gnade-fur-alle/" target="_blank" rel="nofollow">in Deinem Beitrag über die Allgemeine Gnade</a> eine durch und durch calvinistische Lehre vertrittst? </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias Sänger		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18093</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias Sänger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 17:44:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18093</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes G.: Aber ist es nicht so, dass die Frage offen bleibt, warum Gott manchen Menschen die scientia media schenkt und anderen nicht? Und könnte man in der scientia media nicht auch eine Form der vorauseilenden Gnade sehen - über deren Natur wurde ja unterschiedlich gemutmaßt (z. B. Episcopius vs. Wesley)? Falls ja, wäre der Molinismus technisch gesehen eine Spielart des Arminianismus, oder? 

@Schandor: Vielleicht sollte ich auch noch sagen, dass ich die arminianische Position vertrete, wo ich mich auf die Diskussion einlasse - aber eigentlich bin ich bei Lewis, auf dessen Sichtweise ja hier schon von dir verwiesen wurde: &quot; Both the statement that our final destination is already settled and the view that it still may be either Heaven or Hell, seem to me to imply the ultimate reality of Time, which I don&#039;t believe in. The controversy is one I can’t join on either side for I think that in the real (Timeless) world it is meaningless&quot;.  - aber diese Sicht ist vielen &#039;zu philosophisch&#039; (was auch immer das bei einem Thema wie diesem bedeuten soll :) )]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes G.: Aber ist es nicht so, dass die Frage offen bleibt, warum Gott manchen Menschen die scientia media schenkt und anderen nicht? Und könnte man in der scientia media nicht auch eine Form der vorauseilenden Gnade sehen &#8211; über deren Natur wurde ja unterschiedlich gemutmaßt (z. B. Episcopius vs. Wesley)? Falls ja, wäre der Molinismus technisch gesehen eine Spielart des Arminianismus, oder? </p>
<p>@Schandor: Vielleicht sollte ich auch noch sagen, dass ich die arminianische Position vertrete, wo ich mich auf die Diskussion einlasse &#8211; aber eigentlich bin ich bei Lewis, auf dessen Sichtweise ja hier schon von dir verwiesen wurde: &#8220; Both the statement that our final destination is already settled and the view that it still may be either Heaven or Hell, seem to me to imply the ultimate reality of Time, which I don&#8217;t believe in. The controversy is one I can’t join on either side for I think that in the real (Timeless) world it is meaningless&#8220;.  &#8211; aber diese Sicht ist vielen &#8218;zu philosophisch&#8216; (was auch immer das bei einem Thema wie diesem bedeuten soll 🙂 )</p>
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		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-c-s-lewis-ein-calvinist/18545/comment-page-1/#comment-18089</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 12:50:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18545#comment-18089</guid>

					<description><![CDATA[@Schandor

Ich bin zwar nicht direkt angesprochen und da ich weder Calvinist noch Arminianer oder Wesleyaner bin, quasi fein raus ;) aber ich kann dir gerne einen Link mit einer prägnanten Zusammenfassung der zentralen &quot;calvinistischen Probleme&quot; aus Sicht eines Wesleyaners liefern.

http://www.reasonablefaith.org/molinism-vs-calvinism

Insgesamt fünf Punkte - wie es der Calvinist gerne hat ;) Das zentrale Problem ist eben der &quot;theologische Determinismus&quot;. In dieser Hinsicht bin ich mit Craig auf einer Linie.

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor</p>
<p>Ich bin zwar nicht direkt angesprochen und da ich weder Calvinist noch Arminianer oder Wesleyaner bin, quasi fein raus 😉 aber ich kann dir gerne einen Link mit einer prägnanten Zusammenfassung der zentralen &#8222;calvinistischen Probleme&#8220; aus Sicht eines Wesleyaners liefern.</p>
<p><a href="http://www.reasonablefaith.org/molinism-vs-calvinism" rel="nofollow ugc">http://www.reasonablefaith.org/molinism-vs-calvinism</a></p>
<p>Insgesamt fünf Punkte &#8211; wie es der Calvinist gerne hat 😉 Das zentrale Problem ist eben der &#8222;theologische Determinismus&#8220;. In dieser Hinsicht bin ich mit Craig auf einer Linie.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
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