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	Kommentare zu: War Paulus ein Allversöhner?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Norbert Post		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-87592</link>

		<dc:creator><![CDATA[Norbert Post]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 06:06:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin geschockt... Mag man über die Allversöhnung glauben was man will, doch schon am Ende des ersten Satzes des Zitats von Greever lese ich: &quot;negativ ausgedrückt, dass niemand eine ewige Strafe erhalten wird.&quot;
Wie bitte??? Ich musste zweimal lesen... Das es als &quot;Negativ&quot; bezeichnet wird wenn keiner in die Hölle kommen sollte... Ob das nun so wäre oder nicht das weiss alleine Gott und lassen wir das mal offen, das wir alles &quot;Wissen müssen&quot; ist übrigens eine Frucht vom Baum der Erkenntnis und wie jeder der &quot;Wissen will&quot;, wo ich leider auch zu gehöre, eher eine Last weil jede Antwort weitere Fragen aufwirft. 

Doch wenn wir erwähnten Satz umdrehen hiesse es: &quot;positiv ausgedrückt, dass einige eine ewige Strafe erhalten werden&quot; Wer das gut findet hat doch den Tod von Jesus am Kreuz nicht wirklich begriffen... Er trug ja alle Lasten der Welt!!!
Und Ja, Paulus schrieb: „Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben. Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten.“
‭‭Römer‬ ‭5:18-19‬ ‭NGU2011‬‬
Für mich stellt sich da nur noch die Frage, so vehement wie wir Christen an die Erbsünde glauben, so grosse Probleme hätten wir mit einer &quot;Erberlöhsung&quot; wobei das Paulus ja so mehr oder weniger schreibt...
Bleibt nur, ja wer es eben nicht &quot;annimmt&quot; der zieht die A-Karte...

Wieder zurück zur Behauptung im Zitat. Wer es als Negativ empfindet wenn niemand bestraft werden sollte hat meiner Meinung eher nicht das Herz von Jesus (wessen Herz dann soll jeder für sich entscheiden)
Da hängt einer am Kreuz und unten steht einer und sagt: &quot;Der aber kommt nicht rein!&quot; was denken Sie wäre die Antwort von Jesus gewesen?
Warum haben wir so viel Probleme mit der Gnade? 
Doch lassen wir das mit der Gnade...
Ein jeder entscheide für sich mit Bedacht, 
den so wie Du richtest, wir an Dich gedacht.

By the way... Was für einen Tod haben die dann eigentlich wenn der Tod als solches vernichtet ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin geschockt&#8230; Mag man über die Allversöhnung glauben was man will, doch schon am Ende des ersten Satzes des Zitats von Greever lese ich: &#8222;negativ ausgedrückt, dass niemand eine ewige Strafe erhalten wird.&#8220;<br />
Wie bitte??? Ich musste zweimal lesen&#8230; Das es als &#8222;Negativ&#8220; bezeichnet wird wenn keiner in die Hölle kommen sollte&#8230; Ob das nun so wäre oder nicht das weiss alleine Gott und lassen wir das mal offen, das wir alles &#8222;Wissen müssen&#8220; ist übrigens eine Frucht vom Baum der Erkenntnis und wie jeder der &#8222;Wissen will&#8220;, wo ich leider auch zu gehöre, eher eine Last weil jede Antwort weitere Fragen aufwirft. </p>
<p>Doch wenn wir erwähnten Satz umdrehen hiesse es: &#8222;positiv ausgedrückt, dass einige eine ewige Strafe erhalten werden&#8220; Wer das gut findet hat doch den Tod von Jesus am Kreuz nicht wirklich begriffen&#8230; Er trug ja alle Lasten der Welt!!!<br />
Und Ja, Paulus schrieb: „Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben. Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten.“<br />
‭‭Römer‬ ‭5:18-19‬ ‭NGU2011‬‬<br />
Für mich stellt sich da nur noch die Frage, so vehement wie wir Christen an die Erbsünde glauben, so grosse Probleme hätten wir mit einer &#8222;Erberlöhsung&#8220; wobei das Paulus ja so mehr oder weniger schreibt&#8230;<br />
Bleibt nur, ja wer es eben nicht &#8222;annimmt&#8220; der zieht die A-Karte&#8230;</p>
<p>Wieder zurück zur Behauptung im Zitat. Wer es als Negativ empfindet wenn niemand bestraft werden sollte hat meiner Meinung eher nicht das Herz von Jesus (wessen Herz dann soll jeder für sich entscheiden)<br />
Da hängt einer am Kreuz und unten steht einer und sagt: &#8222;Der aber kommt nicht rein!&#8220; was denken Sie wäre die Antwort von Jesus gewesen?<br />
Warum haben wir so viel Probleme mit der Gnade?<br />
Doch lassen wir das mit der Gnade&#8230;<br />
Ein jeder entscheide für sich mit Bedacht,<br />
den so wie Du richtest, wir an Dich gedacht.</p>
<p>By the way&#8230; Was für einen Tod haben die dann eigentlich wenn der Tod als solches vernichtet ist?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86767</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 10:01:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86767</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86766 
Ein Ort der bewussten Bestrafung. Die Tatsache, dass die Bösen „mit ewiger Vernichtung bestraft werden“ ( 2 Thess. 1,9 ), impliziert stark, dass sie bei Bewusstsein sein müssen. Man kann keine Strafe erleiden, wenn es keine Existenz gibt. Es ist keine Bestrafung, eine tote Leiche zu schlagen. Eine unbewusste Person fühlt keinen Schmerz. 
Meine Meinung ist: 
Die Ansicht der „bedingten (konditionellen) Unsterblichkeit“ ist kontrafaktisch. 
1. 
Im Beitrag von Wikipedia zu „Annihilationismus“ steht unter „Lehre“: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Annihilationismus#Lehre 
Im Unterschied zur traditionellen Auffassung, die besagt, dass die Gottlosen auf ewig gequält werden, und im Gegensatz zur Allversöhnung, die besagt, dass alle Menschen gerettet werden, vertritt der Annihilationismus die Auffassung, dass Gott die Gottlosen in der Hölle komplett (also einschließlich Leib, Seele und Bewusstsein) vernichten (lat.: annihilare) wird. Inwiefern und ob die Gottlosen vor ihrer Vernichtung ein gewisses Maß an Bestrafung, das ihren Sünden entspricht, erleben, ist umstritten. Nach dieser Ansicht erleben nur die Gerechten ein ewiges Leben in Unsterblichkeit. 
Diese Ansicht ist oft, aber nicht immer, mit der Ansicht der „bedingten (konditionellen) Unsterblichkeit“ verbunden, der Ansicht, dass die Seele nicht aus sich selbst heraus unsterblich ist. Hierbei führt der Tod bei den Gerechten wie bei den Gottlosen in einen Zustand der Nichtexistenz (oder des Schlafs), aus dem sie zum Jüngsten Gericht auferweckt (oder neu erschaffen) werden. Gott, der allein unsterblich ist, verleiht den Gerechten dann nach dem Gericht die Unsterblichkeit zu einem ewigen Leben im Himmel oder auf einer paradiesischen Erde, während die Gottlosen einen zweiten Tod sterben, der ihre ewige Auslöschung bedeutet. 
2. 
Im Beitrag von Wikipedia zu „Annihilationism“ („Annihilationismus“) steht unter „Opposing texts“ (&quot;Gegensätzliche Texte&quot;) im vorletzten Absatz: 
https://en.wikipedia.org/wiki/Annihilationism#Opposing_texts 
Diese Christen verweisen auf biblische Hinweise auf die ewige Strafe sowie auf ewige Elemente dieser Strafe, wie das unauslöschliche Feuer, die ewige Scham, den &quot;Wurm&quot;, der niemals stirbt, und den Rauch, der für immer aufsteigt, wie es der traditionellen Lehre von der ewigen, bewussten Qual der Ungläubigen oder Sünder in der Hölle entspricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86766" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86766</a><br />
Ein Ort der bewussten Bestrafung. Die Tatsache, dass die Bösen „mit ewiger Vernichtung bestraft werden“ ( 2 Thess. 1,9 ), impliziert stark, dass sie bei Bewusstsein sein müssen. Man kann keine Strafe erleiden, wenn es keine Existenz gibt. Es ist keine Bestrafung, eine tote Leiche zu schlagen. Eine unbewusste Person fühlt keinen Schmerz.<br />
Meine Meinung ist: <br />
Die Ansicht der „bedingten (konditionellen) Unsterblichkeit“ ist kontrafaktisch.<br />
1.<br />
Im Beitrag von Wikipedia zu „Annihilationismus“ steht unter „Lehre“:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Annihilationismus#Lehre" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Annihilationismus#Lehre</a><br />
Im Unterschied zur traditionellen Auffassung, die besagt, dass die Gottlosen auf ewig gequält werden, und im Gegensatz zur Allversöhnung, die besagt, dass alle Menschen gerettet werden, vertritt der Annihilationismus die Auffassung, dass Gott die Gottlosen in der Hölle komplett (also einschließlich Leib, Seele und Bewusstsein) vernichten (lat.: annihilare) wird. Inwiefern und ob die Gottlosen vor ihrer Vernichtung ein gewisses Maß an Bestrafung, das ihren Sünden entspricht, erleben, ist umstritten. Nach dieser Ansicht erleben nur die Gerechten ein ewiges Leben in Unsterblichkeit.<br />
Diese Ansicht ist oft, aber nicht immer, mit der Ansicht der „bedingten (konditionellen) Unsterblichkeit“ verbunden, der Ansicht, dass die Seele nicht aus sich selbst heraus unsterblich ist. Hierbei führt der Tod bei den Gerechten wie bei den Gottlosen in einen Zustand der Nichtexistenz (oder des Schlafs), aus dem sie zum Jüngsten Gericht auferweckt (oder neu erschaffen) werden. Gott, der allein unsterblich ist, verleiht den Gerechten dann nach dem Gericht die Unsterblichkeit zu einem ewigen Leben im Himmel oder auf einer paradiesischen Erde, während die Gottlosen einen zweiten Tod sterben, der ihre ewige Auslöschung bedeutet.<br />
2.<br />
Im Beitrag von Wikipedia zu „Annihilationism“ („Annihilationismus“) steht unter „Opposing texts“ (&#8222;Gegensätzliche Texte&#8220;) im vorletzten Absatz:<br />
<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Annihilationism#Opposing_texts" rel="nofollow ugc">https://en.wikipedia.org/wiki/Annihilationism#Opposing_texts</a><br />
Diese Christen verweisen auf biblische Hinweise auf die ewige Strafe sowie auf ewige Elemente dieser Strafe, wie das unauslöschliche Feuer, die ewige Scham, den &#8222;Wurm&#8220;, der niemals stirbt, und den Rauch, der für immer aufsteigt, wie es der traditionellen Lehre von der ewigen, bewussten Qual der Ungläubigen oder Sünder in der Hölle entspricht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86766</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2020 21:20:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Beitrag: 
Vortrag von Edward Fudge 
https://vimeo.com/30967402 
am 22.10.2011 von &quot;Lanier Theological Library&quot; im 2. Absatz: 
In der ganzen Welt werfen heute evangelikale Bibelwissenschaftler der Hölle einen ernsthaften zweiten Blick zu. Würde der Gott, der seinen Sohn für die Sünder sterben ließ, schlussendlich Milliarden von ihnen für immer am Leben erhalten, um sie ohne Ende zu quälen? Verlangt die Heilige Schrift eine solche Schlussfolgerung - oder bietet sie eine andere Vision? Die Geschichte, wie die große Mehrheit der Christen dazu kam, unendliche bewusste Qualen zu lehren, ist so faszinierend wie jedes Geheimnis oder &quot;Wer-ist-der-Täter&quot;. In diesem Vortrag wird Edward zahlreiche allgemein übersehene Schriftstellen identifizieren und dann eine Tour durch einige weniger gut begehbare Pfade der Kirchengeschichte führen, die von heidnischer Philosophie, mittelalterlichem Recht und reformatorischer Politik durchzogen sind. 
Meine Meinung ist: 
Die konditionalistische Sichtweise der Hölle ist kontrafaktisch. 
1. 
Im Beitrag: 
Interview: Gelehrter Edward Fudge über die alternative dritte Ansicht der Hölle 
https://www.christianpost.com/news/interview-scholar-edward-fudge-on-alternative-third-view-of-hell-51497/ 
am 23.06.2011 von Michelle A. Vu steht ab dem 18. Absatz: 
CP: Können Sie kurz den Unterschied zwischen der traditionalistischen und der konditionalistischen Sichtweise der Hölle erklären? 
Fudge: Ja, wenn ich auch die universalistische Sichtweise einwerfen darf. In drei Sätzen: Die traditionelle Sichtweise sieht die Hölle als das Feuer, das ewig quält. Die universalistische Sichtweise der Hölle sieht die Hölle als das Feuer, das reinigt und läutert. Und die konditionalistische Ansicht, meine Ansicht, sieht die Hölle als das Feuer, das verzehrt. 
2. 
Im Beitrag: 
#584 Vernichtung 
https://www.reasonablefaith.org/writings/question-answer/annihilationism 
am 24.06.2018 von William Lane Craig steht am Ende: 
Der grundlegendste Mangel Ihres Arguments ist die Unkenntnis, dass ewige Existenz nicht dasselbe ist wie ewiges Leben. Die Verdammten in der Hölle haben zwar ewige Existenz, aber nicht ewiges Leben. Im Neuen Testament ist ewiges Leben nicht bios (physisches Leben, von dem unser Wort Biologie abstammt), sondern zōē (geistliches Leben). Die Verdammten, auch wenn sie physisches Leben haben, haben, nachdem sie auferstanden sind, nicht zōē. Sie sind in der Tat geistlich tot und werden es für immer bleiben. 
Das ewige Leben steht also natürlich nur durch Christus zur Verfügung und ist daher von Buße und Glauben abhängig. Solange Vernichter nicht begreifen, dass ein Mensch ewig existieren kann und dennoch geistlich tot sein kann, werden sie die neutestamentliche Lehre über die Unsterblichkeit grundlegend missverstehen.
3. 
Im Beitrag: 
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics (Baker Enzyklopädie der christlichen Apologetik) 
https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf 
von Norman L. Geisler steht unter &quot;Annihilationism.&quot; (&quot;Vernichtung.&quot;) ab der Seite 46 von 1503 in der Anzeige zu &quot;Biblical Arguments.&quot; (&quot;Biblische Argumente.&quot;): 
Neben dem Fehlen definitiver Passagen zugunsten der Vernichtung unterstützen zahlreiche Texte die Lehre von der ewigen bewussten Bestrafung. Eine kurze Zusammenfassung enthält:
Der reiche Mann in der Hölle. Im Gegensatz zu Gleichnissen, die keine wirklichen Personen enthalten, erzählte Jesus die Geschichte eines tatsächlichen Bettlers namens Lazarus, der in den Himmel kam, und eines reichen Mannes, der starb und in die Hölle kam und sich in bewusster Qual befand ( Lukas 16,22-28 ). Er rief: &quot;Vater Abraham, habe Mitleid mit mir und schicke Lazarus, damit er seine Fingerspitze in Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich bin in diesem Feuer in Qualen. Aber Abraham antwortete: &#039;Sohn, denk daran, dass du zu deinen Lebzeiten deine guten Dinge erhalten hast, während Lazarus schlechte Dinge erhielt, aber jetzt ist er hier getröstet und du bist in Qualen&quot;. (vgl. 24-25 ). Der reiche Mann bat daraufhin darum, dass seine Brüder gewarnt werden, &quot;damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen&quot; (V. 27 ). Es gibt keinen Hinweis auf Vernichtung in dieser Passage; er leidet ständig und bewusst Qualen.
Ein Ort des Weinens und Zähneknirschens. Jesus sagte wiederholt, dass die Menschen in der Hölle in ständiger Qual sind. Er erklärte, dass &quot;die Untertanen des Reiches nach außen, in die Finsternis geworfen werden, wo es Heulen und Zähneknirschen geben wird&quot; ( Mt 8,12; vgl. 22,13; 24,51; 25,30 ). Aber ein Ort des Weinens ist offensichtlich ein Ort der bewussten Trauer. Diejenigen, die nicht bei Bewusstsein sind, weinen nicht.
Ein Ort der unauslöschlichen Flammen. Jesus nannte die Hölle wiederholt einen Ort der unauslöschlichen Flammen ( Markus 9,43-48 ), an dem die Körper der Bösen niemals sterben werden (vgl. Lukas 12,4-5 ). Aber es würde keinen Sinn machen, ewige Flammen und Körper zu haben, ohne dass sich keine Seelen in ihnen befinden, um die Qualen zu erfahren.
Ein Ort ewiger Qualen. Der Apostel Johannes beschrieb die Hölle als einen Ort ewiger Qualen. Er erklärte, dass &quot;der Teufel, der sie verführte, in den See des brennenden Schwefels geworfen wurde, wohin das Tier und der falsche Prophet geworfen worden waren. Sie werden Tag und Nacht gequält werden, Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit&quot; (Offb 20,10). Ewige Qualen zeigen an, dass der ewige Zustand des Leidens bewusst ist.
Ein Platz für das Tier und den falschen Propheten. In einem klaren Beispiel von Wesen, die nach tausend Jahren bewusster Qualen in der Hölle noch bei Bewusstsein waren, sagt die Bibel über das Tier und den falschen Propheten, dass &quot;die beiden lebendig in den feurigen See des brennenden Schwefels geworfen wurden&quot; ( Offb 19,20 ) vor den &quot;tausend Jahren&quot; ( Offb 20,2 ). Doch nach dieser Zeit wurde der Teufel, der sie verführte, in den Pfuhl von Feuer und Schwefel geworfen, wo das Tier und der falsche Prophet [immer noch] sind&quot; (Offb 20,10 , Hervorhebung hinzugefügt). Sie waren nicht nur &quot;lebendig&quot;, als sie eintraten, sondern sie lebten auch noch nach tausend Jahren bewusster Qualen.
Ein Ort der bewussten Bestrafung. Die Tatsache, dass die Bösen &quot;mit ewiger Vernichtung bestraft werden&quot;( 2 Thess. 1,9 ), impliziert stark, dass sie bei Bewusstsein sein müssen. Man kann keine Strafe erleiden, wenn es keine Existenz gibt. Es ist keine Bestrafung, eine tote Leiche zu schlagen. Eine unbewusste Person fühlt keinen Schmerz.
Die Vernichtung wäre keine Strafe, sondern eine Befreiung von jeglicher Bestrafung. Hiob kann in diesem Leben etwas Schlimmeres als Vernichtung erleiden. Die Bestrafung von bösen Menschen im Jenseits müsste bewusst sein. Wenn nicht, dann ist Gott nicht gerecht, denn er hätte einige Bösewichte weniger bestraft als einige Gerechte. Denn nicht alle bösen Menschen leiden in diesem Leben so viel wie einige gerechte Menschen.
Ein Ort, der ewig ist. Man sagt, die Hölle sei von derselben Dauer wie der Himmel, &quot;ewig&quot; (Mt 25,41). Wie die Heiligen im Himmel in bewusster Glückseligkeit sein sollen ( Lukas 23,43; 2. Kor 5,8; Phil 1,23 ), so sind die Sünder in der Hölle in bewusstem Leid (vgl. Lukas16 ).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Beitrag:<br />
Vortrag von Edward Fudge<br />
<a href="https://vimeo.com/30967402" rel="nofollow ugc">https://vimeo.com/30967402</a><br />
am 22.10.2011 von &#8222;Lanier Theological Library&#8220; im 2. Absatz:<br />
In der ganzen Welt werfen heute evangelikale Bibelwissenschaftler der Hölle einen ernsthaften zweiten Blick zu. Würde der Gott, der seinen Sohn für die Sünder sterben ließ, schlussendlich Milliarden von ihnen für immer am Leben erhalten, um sie ohne Ende zu quälen? Verlangt die Heilige Schrift eine solche Schlussfolgerung &#8211; oder bietet sie eine andere Vision? Die Geschichte, wie die große Mehrheit der Christen dazu kam, unendliche bewusste Qualen zu lehren, ist so faszinierend wie jedes Geheimnis oder &#8222;Wer-ist-der-Täter&#8220;. In diesem Vortrag wird Edward zahlreiche allgemein übersehene Schriftstellen identifizieren und dann eine Tour durch einige weniger gut begehbare Pfade der Kirchengeschichte führen, die von heidnischer Philosophie, mittelalterlichem Recht und reformatorischer Politik durchzogen sind.<br />
Meine Meinung ist: <br />
Die konditionalistische Sichtweise der Hölle ist kontrafaktisch.<br />
1.<br />
Im Beitrag:<br />
Interview: Gelehrter Edward Fudge über die alternative dritte Ansicht der Hölle<br />
<a href="https://www.christianpost.com/news/interview-scholar-edward-fudge-on-alternative-third-view-of-hell-51497/" rel="nofollow ugc">https://www.christianpost.com/news/interview-scholar-edward-fudge-on-alternative-third-view-of-hell-51497/</a><br />
am 23.06.2011 von Michelle A. Vu steht ab dem 18. Absatz:<br />
CP: Können Sie kurz den Unterschied zwischen der traditionalistischen und der konditionalistischen Sichtweise der Hölle erklären?<br />
Fudge: Ja, wenn ich auch die universalistische Sichtweise einwerfen darf. In drei Sätzen: Die traditionelle Sichtweise sieht die Hölle als das Feuer, das ewig quält. Die universalistische Sichtweise der Hölle sieht die Hölle als das Feuer, das reinigt und läutert. Und die konditionalistische Ansicht, meine Ansicht, sieht die Hölle als das Feuer, das verzehrt.<br />
2.<br />
Im Beitrag:<br />
#584 Vernichtung<br />
<a href="https://www.reasonablefaith.org/writings/question-answer/annihilationism" rel="nofollow ugc">https://www.reasonablefaith.org/writings/question-answer/annihilationism</a><br />
am 24.06.2018 von William Lane Craig steht am Ende:<br />
Der grundlegendste Mangel Ihres Arguments ist die Unkenntnis, dass ewige Existenz nicht dasselbe ist wie ewiges Leben. Die Verdammten in der Hölle haben zwar ewige Existenz, aber nicht ewiges Leben. Im Neuen Testament ist ewiges Leben nicht bios (physisches Leben, von dem unser Wort Biologie abstammt), sondern zōē (geistliches Leben). Die Verdammten, auch wenn sie physisches Leben haben, haben, nachdem sie auferstanden sind, nicht zōē. Sie sind in der Tat geistlich tot und werden es für immer bleiben.<br />
Das ewige Leben steht also natürlich nur durch Christus zur Verfügung und ist daher von Buße und Glauben abhängig. Solange Vernichter nicht begreifen, dass ein Mensch ewig existieren kann und dennoch geistlich tot sein kann, werden sie die neutestamentliche Lehre über die Unsterblichkeit grundlegend missverstehen.<br />
3.<br />
Im Beitrag:<br />
Baker Encyclopedia of Christian Apologetics (Baker Enzyklopädie der christlichen Apologetik)<br />
<a href="https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.difa3iat.com/wp-content/uploads/2014/05/Baker-Encyclopedia-Of-Christian-Apologetics.pdf</a><br />
von Norman L. Geisler steht unter &#8222;Annihilationism.&#8220; (&#8222;Vernichtung.&#8220;) ab der Seite 46 von 1503 in der Anzeige zu &#8222;Biblical Arguments.&#8220; (&#8222;Biblische Argumente.&#8220;):<br />
Neben dem Fehlen definitiver Passagen zugunsten der Vernichtung unterstützen zahlreiche Texte die Lehre von der ewigen bewussten Bestrafung. Eine kurze Zusammenfassung enthält:<br />
Der reiche Mann in der Hölle. Im Gegensatz zu Gleichnissen, die keine wirklichen Personen enthalten, erzählte Jesus die Geschichte eines tatsächlichen Bettlers namens Lazarus, der in den Himmel kam, und eines reichen Mannes, der starb und in die Hölle kam und sich in bewusster Qual befand ( Lukas 16,22-28 ). Er rief: &#8222;Vater Abraham, habe Mitleid mit mir und schicke Lazarus, damit er seine Fingerspitze in Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich bin in diesem Feuer in Qualen. Aber Abraham antwortete: &#8218;Sohn, denk daran, dass du zu deinen Lebzeiten deine guten Dinge erhalten hast, während Lazarus schlechte Dinge erhielt, aber jetzt ist er hier getröstet und du bist in Qualen&#8220;. (vgl. 24-25 ). Der reiche Mann bat daraufhin darum, dass seine Brüder gewarnt werden, &#8222;damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen&#8220; (V. 27 ). Es gibt keinen Hinweis auf Vernichtung in dieser Passage; er leidet ständig und bewusst Qualen.<br />
Ein Ort des Weinens und Zähneknirschens. Jesus sagte wiederholt, dass die Menschen in der Hölle in ständiger Qual sind. Er erklärte, dass &#8222;die Untertanen des Reiches nach außen, in die Finsternis geworfen werden, wo es Heulen und Zähneknirschen geben wird&#8220; ( Mt 8,12; vgl. 22,13; 24,51; 25,30 ). Aber ein Ort des Weinens ist offensichtlich ein Ort der bewussten Trauer. Diejenigen, die nicht bei Bewusstsein sind, weinen nicht.<br />
Ein Ort der unauslöschlichen Flammen. Jesus nannte die Hölle wiederholt einen Ort der unauslöschlichen Flammen ( Markus 9,43-48 ), an dem die Körper der Bösen niemals sterben werden (vgl. Lukas 12,4-5 ). Aber es würde keinen Sinn machen, ewige Flammen und Körper zu haben, ohne dass sich keine Seelen in ihnen befinden, um die Qualen zu erfahren.<br />
Ein Ort ewiger Qualen. Der Apostel Johannes beschrieb die Hölle als einen Ort ewiger Qualen. Er erklärte, dass &#8222;der Teufel, der sie verführte, in den See des brennenden Schwefels geworfen wurde, wohin das Tier und der falsche Prophet geworfen worden waren. Sie werden Tag und Nacht gequält werden, Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit&#8220; (Offb 20,10). Ewige Qualen zeigen an, dass der ewige Zustand des Leidens bewusst ist.<br />
Ein Platz für das Tier und den falschen Propheten. In einem klaren Beispiel von Wesen, die nach tausend Jahren bewusster Qualen in der Hölle noch bei Bewusstsein waren, sagt die Bibel über das Tier und den falschen Propheten, dass &#8222;die beiden lebendig in den feurigen See des brennenden Schwefels geworfen wurden&#8220; ( Offb 19,20 ) vor den &#8222;tausend Jahren&#8220; ( Offb 20,2 ). Doch nach dieser Zeit wurde der Teufel, der sie verführte, in den Pfuhl von Feuer und Schwefel geworfen, wo das Tier und der falsche Prophet [immer noch] sind&#8220; (Offb 20,10 , Hervorhebung hinzugefügt). Sie waren nicht nur &#8222;lebendig&#8220;, als sie eintraten, sondern sie lebten auch noch nach tausend Jahren bewusster Qualen.<br />
Ein Ort der bewussten Bestrafung. Die Tatsache, dass die Bösen &#8222;mit ewiger Vernichtung bestraft werden&#8220;( 2 Thess. 1,9 ), impliziert stark, dass sie bei Bewusstsein sein müssen. Man kann keine Strafe erleiden, wenn es keine Existenz gibt. Es ist keine Bestrafung, eine tote Leiche zu schlagen. Eine unbewusste Person fühlt keinen Schmerz.<br />
Die Vernichtung wäre keine Strafe, sondern eine Befreiung von jeglicher Bestrafung. Hiob kann in diesem Leben etwas Schlimmeres als Vernichtung erleiden. Die Bestrafung von bösen Menschen im Jenseits müsste bewusst sein. Wenn nicht, dann ist Gott nicht gerecht, denn er hätte einige Bösewichte weniger bestraft als einige Gerechte. Denn nicht alle bösen Menschen leiden in diesem Leben so viel wie einige gerechte Menschen.<br />
Ein Ort, der ewig ist. Man sagt, die Hölle sei von derselben Dauer wie der Himmel, &#8222;ewig&#8220; (Mt 25,41). Wie die Heiligen im Himmel in bewusster Glückseligkeit sein sollen ( Lukas 23,43; 2. Kor 5,8; Phil 1,23 ), so sind die Sünder in der Hölle in bewusstem Leid (vgl. Lukas16 ).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86763</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2020 08:54:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86763</guid>

					<description><![CDATA[Hier noch ein kleiner Hinweis zum Abschluss – ein Video über „conditionalism“: https://vimeo.com/30967402]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch ein kleiner Hinweis zum Abschluss – ein Video über „conditionalism“: <a href="https://vimeo.com/30967402" rel="nofollow ugc">https://vimeo.com/30967402</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 11:40:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86758</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86756 
Viele Progressive neigen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen. 
Meine Meinung ist: 
Viele Progressive haben ein falsches Verständnis von der christlichen Liebe. 
Im Beitrag: 
Die aufstrebende Kirche: Theologische Postmoderne 
https://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/ 
im März 2012 von Norman L. Geisler steht unter „Anti-Condemnationism (Universalism)“ {„Anti-Verdammung (Universalismus)“}: 
Ein großer Teil der postmodernen Theologie umfasst verschiedene Formen des Universalismus - der Glaube, dass am Ende niemand verloren geht.  Alle werden schließlich gerettet werden.  Kurz gesagt, es gibt keine Hölle - zumindest keine, in der sich jemand befindet.  McLaren versuchte, dem Thema auszuweichen, indem er behauptete: &quot;Wichtiger als die Frage nach der Hölle ist für mich also die Frage nach der Mission [in dieser Welt]&quot;. (McLaren, Generous Orthodoxy {Großzügige Orthodoxie}, 114).  Jesus versöhnte &quot;alle Dinge, überall&quot;.  Und: &quot;Die Hölle ist voller vergebener Menschen.&quot; Rob Bell schrieb: &quot;Wir haben die Wahl, in dieser neuen Realität zu leben oder uns an eine selbstgeschaffene Realität zu klammern&quot; (Bell, Velvet Elvis, 146).  Er fügte hinzu: &quot;Es ist also eine gigantische Sache, die Gott hier tut, und nicht nur die Vergebung von Einzelpersonen.  Es ist die Versöhnung aller Dinge.&quot;} (Bell in “Find the Big Jesus: An Interview with Rob Bell” {&quot;Finde den großen Jesus: Ein Interview mit Rob Bell&quot; in www.beliefnet.com). 
https://www.beliefnet.com/faiths/christianity/2005/08/find-the-big-jesus-an-interview-with-rob-bell.aspx 
Sein kürzlich erschienenes Buch Love Wins {Das letzte Wort hat die Liebe} 
https://www.evangeliums.net/buecher/rezension_das_letzte_wort_hat_die_liebe.html 
behauptet, dass Gott weiterhin jeden in diesem und im nächsten Leben lieben wird, bis alle es akzeptieren. 
 
Die Behauptung des Universalismus: &quot;Alle Menschen (frei Handelnde) werden gerettet werden&quot;. 
Der Widerspruch: Alle Personen (frei Handelnde) werden gerettet, auch diejenigen, die sich nicht frei entscheiden, gerettet zu werden. 

C. S. Lewis hat das Problem des Universalismus aufgezeigt:
Wenn man sagt: &quot;Alle werden gerettet werden&quot;, erwidert meine Vernunft: &quot;Ohne ihren Willen oder mit ihrem Willen?  Wenn ich sage: &quot;Ohne ihren Willen&quot;, dann sehe ich sofort einen Widerspruch; wie kann der höchste freiwillige Akt der Selbstaufgabe unfreiwillig sein? Wenn ich sage: &quot;Mit ihrem Willen&quot;, antwortet meine Vernunft: &quot;Wie, wenn sie nicht wollen? (The Problem of Pain {Über den Schmerz}, 106-107). 
Wie C.S. Lewis es an anderer Stelle formulierte: &quot;Es gibt am Ende nur zwei Arten von Menschen: diejenigen, die zu Gott sagen: &#039;Dein Wille geschehe&#039;, und diejenigen, zu denen Gott am Ende sagt. `Dein Wille geschehe&#039;.  Alle, die in der Hölle sind, wählten sie.  Ohne diese Selbstwahl könnte es keine Hölle geben&quot; (The Great Divorcce {Die große Scheidung}, 69). Jesus sagte: &quot;O Jerusalem, Jerusalem,... wie oft habe ich mich danach gesehnt, deine Kinder zu versammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, aber du warst nicht willig&quot; (Mt 23,37). Im Gegensatz zu Rob Bell, weil Gott liebt und der Mensch frei ist, muss es eine Hölle geben. Gott kann Menschen genauso wenig in den Himmel zwingen, wie wir jemanden zwingen können, uns zu lieben.  Liebe wirkt immer überzeugend, aber nie zwingend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86756" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86756</a><br />
Viele Progressive neigen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen.<br />
Meine Meinung ist: <br />
Viele Progressive haben ein falsches Verständnis von der christlichen Liebe.<br />
Im Beitrag:<br />
Die aufstrebende Kirche: Theologische Postmoderne<br />
<a href="https://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/" rel="nofollow ugc">https://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/</a><br />
im März 2012 von Norman L. Geisler steht unter „Anti-Condemnationism (Universalism)“ {„Anti-Verdammung (Universalismus)“}:<br />
Ein großer Teil der postmodernen Theologie umfasst verschiedene Formen des Universalismus &#8211; der Glaube, dass am Ende niemand verloren geht.  Alle werden schließlich gerettet werden.  Kurz gesagt, es gibt keine Hölle &#8211; zumindest keine, in der sich jemand befindet.  McLaren versuchte, dem Thema auszuweichen, indem er behauptete: &#8222;Wichtiger als die Frage nach der Hölle ist für mich also die Frage nach der Mission [in dieser Welt]&#8220;. (McLaren, Generous Orthodoxy {Großzügige Orthodoxie}, 114).  Jesus versöhnte &#8222;alle Dinge, überall&#8220;.  Und: &#8222;Die Hölle ist voller vergebener Menschen.&#8220; Rob Bell schrieb: &#8222;Wir haben die Wahl, in dieser neuen Realität zu leben oder uns an eine selbstgeschaffene Realität zu klammern&#8220; (Bell, Velvet Elvis, 146).  Er fügte hinzu: &#8222;Es ist also eine gigantische Sache, die Gott hier tut, und nicht nur die Vergebung von Einzelpersonen.  Es ist die Versöhnung aller Dinge.&#8220;} (Bell in “Find the Big Jesus: An Interview with Rob Bell” {&#8222;Finde den großen Jesus: Ein Interview mit Rob Bell&#8220; in <a href="http://www.beliefnet.com" rel="nofollow ugc">http://www.beliefnet.com</a>).<br />
<a href="https://www.beliefnet.com/faiths/christianity/2005/08/find-the-big-jesus-an-interview-with-rob-bell.aspx" rel="nofollow ugc">https://www.beliefnet.com/faiths/christianity/2005/08/find-the-big-jesus-an-interview-with-rob-bell.aspx</a><br />
Sein kürzlich erschienenes Buch Love Wins {Das letzte Wort hat die Liebe}<br />
<a href="https://www.evangeliums.net/buecher/rezension_das_letzte_wort_hat_die_liebe.html" rel="nofollow ugc">https://www.evangeliums.net/buecher/rezension_das_letzte_wort_hat_die_liebe.html</a><br />
behauptet, dass Gott weiterhin jeden in diesem und im nächsten Leben lieben wird, bis alle es akzeptieren. </p>
<p>Die Behauptung des Universalismus: &#8222;Alle Menschen (frei Handelnde) werden gerettet werden&#8220;.<br />
Der Widerspruch: Alle Personen (frei Handelnde) werden gerettet, auch diejenigen, die sich nicht frei entscheiden, gerettet zu werden. </p>
<p>C. S. Lewis hat das Problem des Universalismus aufgezeigt:<br />
Wenn man sagt: &#8222;Alle werden gerettet werden&#8220;, erwidert meine Vernunft: &#8222;Ohne ihren Willen oder mit ihrem Willen?  Wenn ich sage: &#8222;Ohne ihren Willen&#8220;, dann sehe ich sofort einen Widerspruch; wie kann der höchste freiwillige Akt der Selbstaufgabe unfreiwillig sein? Wenn ich sage: &#8222;Mit ihrem Willen&#8220;, antwortet meine Vernunft: &#8222;Wie, wenn sie nicht wollen? (The Problem of Pain {Über den Schmerz}, 106-107).<br />
Wie C.S. Lewis es an anderer Stelle formulierte: &#8222;Es gibt am Ende nur zwei Arten von Menschen: diejenigen, die zu Gott sagen: &#8218;Dein Wille geschehe&#8216;, und diejenigen, zu denen Gott am Ende sagt. `Dein Wille geschehe&#8216;.  Alle, die in der Hölle sind, wählten sie.  Ohne diese Selbstwahl könnte es keine Hölle geben&#8220; (The Great Divorcce {Die große Scheidung}, 69). Jesus sagte: &#8222;O Jerusalem, Jerusalem,&#8230; wie oft habe ich mich danach gesehnt, deine Kinder zu versammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, aber du warst nicht willig&#8220; (Mt 23,37). Im Gegensatz zu Rob Bell, weil Gott liebt und der Mensch frei ist, muss es eine Hölle geben. Gott kann Menschen genauso wenig in den Himmel zwingen, wie wir jemanden zwingen können, uns zu lieben.  Liebe wirkt immer überzeugend, aber nie zwingend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86756</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 05:41:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86756</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748 
Denn wenn es für Gott richtig ist, die Freiheit manchmal zu unserem Heil zu verletzen, warum dann nicht immer? Schließlich glauben die Neotheisten, dass Gott alle Menschen retten will (1 Tim 2,4; 2 Petr 3,9). Folglich folgt der Universalismus logisch aus diesen beiden Prämissen. Denn wenn Gott wirklich will, dass alle Menschen gerettet werden, und wenn er gegen ihren Willen verstoßen kann, um ihre Errettung zu sichern, dann wird er dies mit Sicherheit tun. Daher scheint der Neotheismus zum Universalismus zu führen. 
Meine Meinung ist: 
Viele Progressive neigen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen. 
Im Beitrag: 
Warum sind progressive Christen fasziniert vom Universalismus? 
https://credomag.com/article/why-are-progressive-christians-attracted-to-universalism/ 
Wie eine verzerrte Sicht auf Gott unsere Sicht auf das Gute verzerrt 
am 02.12.2019 von Scott Smith steht am Anfang: 
Warum scheinen sich progressive Christen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen hingezogen zu fühlen? Dafür könnte es mehrere Gründe geben, wie etwa religiöser Pluralismus, bei dem jeder seine eigene Interpretation Gottes (oder &quot;religiöse Realität&quot;) hat. Der Schlüssel zur &quot;Erlösung&quot; bei einer solchen Sichtweise ist die moralische Transformation, die in allen Weltreligionen möglich ist. 
Dennoch könnte es andere Gründe für diese Anziehungskraft geben. Es könnte eine Reaktion auf die ausschließliche Behauptung der Evangelikalen sein, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist, was einigen Progressiven als imperialistisch erscheinen könnte. Darüber hinaus könnte es auf Veränderungen in ihren Ansichten über die Natur des Wirklichen in Bezug auf den Menschen, die Sünde, unser Kernbedürfnis und vieles mehr zurückzuführen sein. 
All diese Positionen haben mit einer bestimmten Gruppe von Progressiven zu tun, die früher als &quot;Emergents&quot; bezeichnet wurden, nämlich Brian McLaren, Tony Jones, Doug Pagitt und Rob Bell. Seitdem die aufstrebende Kirche aus der Aufmerksamkeit der Evangelikalen verschwunden ist, hat sich ihr Einfluss verändert und ist sogar noch gewachsen. Sie haben jetzt größere Plattformen, um ihre Ansichten zu vermitteln. Darüber hinaus haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, progressiv zu sein. Ich denke, ihre Ansichten können uns ein Beispiel dafür geben, warum sich Progressive vom Universalismus angezogen fühlen. 
Um dieser Frage nachzugehen, werde ich zunächst einige ihrer neueren, sachdienlichen Ansichten skizzieren, die veranschaulichen, wie sie zum Universalismus passen. Diese Positionen werden nicht nur ihre erkenntnistheoretischen Ansichten umfassen, sondern, was noch wichtiger ist, auch ihre Verschiebungen weg von traditionellen, orthodoxen christlichen Positionen über die Natur des Wirklichen hin zu einer ho­lis­tischen, panentheistischen Sichtweise von Gott und seiner Schöpfung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748</a><br />
Denn wenn es für Gott richtig ist, die Freiheit manchmal zu unserem Heil zu verletzen, warum dann nicht immer? Schließlich glauben die Neotheisten, dass Gott alle Menschen retten will (1 Tim 2,4; 2 Petr 3,9). Folglich folgt der Universalismus logisch aus diesen beiden Prämissen. Denn wenn Gott wirklich will, dass alle Menschen gerettet werden, und wenn er gegen ihren Willen verstoßen kann, um ihre Errettung zu sichern, dann wird er dies mit Sicherheit tun. Daher scheint der Neotheismus zum Universalismus zu führen.<br />
Meine Meinung ist: <br />
Viele Progressive neigen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen.<br />
Im Beitrag:<br />
Warum sind progressive Christen fasziniert vom Universalismus?<br />
<a href="https://credomag.com/article/why-are-progressive-christians-attracted-to-universalism/" rel="nofollow ugc">https://credomag.com/article/why-are-progressive-christians-attracted-to-universalism/</a><br />
Wie eine verzerrte Sicht auf Gott unsere Sicht auf das Gute verzerrt<br />
am 02.12.2019 von Scott Smith steht am Anfang:<br />
Warum scheinen sich progressive Christen zu einer universellen Erlösung für alle Menschen hingezogen zu fühlen? Dafür könnte es mehrere Gründe geben, wie etwa religiöser Pluralismus, bei dem jeder seine eigene Interpretation Gottes (oder &#8222;religiöse Realität&#8220;) hat. Der Schlüssel zur &#8222;Erlösung&#8220; bei einer solchen Sichtweise ist die moralische Transformation, die in allen Weltreligionen möglich ist.<br />
Dennoch könnte es andere Gründe für diese Anziehungskraft geben. Es könnte eine Reaktion auf die ausschließliche Behauptung der Evangelikalen sein, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist, was einigen Progressiven als imperialistisch erscheinen könnte. Darüber hinaus könnte es auf Veränderungen in ihren Ansichten über die Natur des Wirklichen in Bezug auf den Menschen, die Sünde, unser Kernbedürfnis und vieles mehr zurückzuführen sein.<br />
All diese Positionen haben mit einer bestimmten Gruppe von Progressiven zu tun, die früher als &#8222;Emergents&#8220; bezeichnet wurden, nämlich Brian McLaren, Tony Jones, Doug Pagitt und Rob Bell. Seitdem die aufstrebende Kirche aus der Aufmerksamkeit der Evangelikalen verschwunden ist, hat sich ihr Einfluss verändert und ist sogar noch gewachsen. Sie haben jetzt größere Plattformen, um ihre Ansichten zu vermitteln. Darüber hinaus haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, progressiv zu sein. Ich denke, ihre Ansichten können uns ein Beispiel dafür geben, warum sich Progressive vom Universalismus angezogen fühlen.<br />
Um dieser Frage nachzugehen, werde ich zunächst einige ihrer neueren, sachdienlichen Ansichten skizzieren, die veranschaulichen, wie sie zum Universalismus passen. Diese Positionen werden nicht nur ihre erkenntnistheoretischen Ansichten umfassen, sondern, was noch wichtiger ist, auch ihre Verschiebungen weg von traditionellen, orthodoxen christlichen Positionen über die Natur des Wirklichen hin zu einer ho­lis­tischen, panentheistischen Sichtweise von Gott und seiner Schöpfung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86753</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 16:10:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86753</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage von Herr Andreas Schäfer: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86751 
Paulus gibt mir mit Israel eine Modellhilfe: Souveränität unseres Gottes (wirksames Heil für ganz Israel) und persönliche Annahme dieses Heils (Verantwortung des Volkes für Gericht und Gnade) entfaltet sich in der Dynamik der Heilsgeschichte Israels (insbesondere in Röm 9-11). 
Meine Meinung ist: 
Es gibt keine Allversöhnung für Israel. 
Im Beitrag: 
War Paulus ein Universalist? 
https://credomag.com/article/was-paul-a-universalist/ 
Lesen von Texten im Kontext 
am 02.12.2019 von Joshua Greever steht unter „The need to interpret in context“ („Die Notwendigkeit, im Kontext zu interpretieren“) im  5. Absatz am Anfang: 
Es ist zum Beispiel unwahrscheinlich, dass Paulus erwartete, dass ausnahmslos jeder Israelit gerettet wird - eine Ansicht, die den Grund für Paulus&#039; „große Trauer und unaufhörliche Angst“ für ethnische Israeliten (9,2; vgl. 10,1) sowie seine Lehre über die Erwählung, die das „wahre Israel“ neu definiert (vgl. 9,6-13; 11,1-1), mit Füßen zu treten scheint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage von Herr Andreas Schäfer:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86751" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86751</a><br />
Paulus gibt mir mit Israel eine Modellhilfe: Souveränität unseres Gottes (wirksames Heil für ganz Israel) und persönliche Annahme dieses Heils (Verantwortung des Volkes für Gericht und Gnade) entfaltet sich in der Dynamik der Heilsgeschichte Israels (insbesondere in Röm 9-11).<br />
Meine Meinung ist: <br />
Es gibt keine Allversöhnung für Israel.<br />
Im Beitrag:<br />
War Paulus ein Universalist?<br />
<a href="https://credomag.com/article/was-paul-a-universalist/" rel="nofollow ugc">https://credomag.com/article/was-paul-a-universalist/</a><br />
Lesen von Texten im Kontext<br />
am 02.12.2019 von Joshua Greever steht unter „The need to interpret in context“ („Die Notwendigkeit, im Kontext zu interpretieren“) im  5. Absatz am Anfang:<br />
Es ist zum Beispiel unwahrscheinlich, dass Paulus erwartete, dass ausnahmslos jeder Israelit gerettet wird &#8211; eine Ansicht, die den Grund für Paulus&#8216; „große Trauer und unaufhörliche Angst“ für ethnische Israeliten (9,2; vgl. 10,1) sowie seine Lehre über die Erwählung, die das „wahre Israel“ neu definiert (vgl. 9,6-13; 11,1-1), mit Füßen zu treten scheint.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86751</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 20:26:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86751</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748 
Paulus war kein Allversöhner. 
Im Beitrag: 
Endgültiges Verlorensein oder letztendliche Erlösung? 
bibelarbeit.privat.t-online.de/a_allversoehnung_apis_scheuermann_schaefer.pdf 
im Jahr 2011 steht 
1. 
am Anfang: 
Martin Scheuermann (Leiter des Schönblicks) und Andreas Schäfer (Leiter der Langensteinbacher Höhe) haben sich den Fragen von Steffen Kern (Vorsitzender der Apis) zum Thema „Allversöhnung“ gestellt. Sie haben die Fragen unabhängig voneinander für uns schriftlich beantwortet. Um beim Lesen die verschiedenen Aspekte und Sichtweisen deutlich zu machen, haben wir die jeweiligen Antworten pro Frage für Sie im direkten Vergleich zusammengestellt. 
2. 
am Ende: 
Steffen Kern: Wenn Ihr den gesamten biblischen Befund vor Augen habt, zu welchem Ergebnis kommt Ihr dann im Blick auf die Frage der Allversöhnung bzw. des ewigen Verlorenseins? 
Martin Scheuermann: Die Bibel bezeugt in eindeutiger Klarheit den einzigen Weg zum ewigen Leben und damit zur ewigen Rettung. Dieser Weg trägt einen Namen – Jesus. Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk 16,16) An anderer Stelle sagt Jesus: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“ (Joh 3,36) Nach meiner Erkenntnis spricht die Bibel von einem doppelten Ausgang: Ewiges Leben und ewiges Verlorensein. Die Lehre von der Allversöhnung empfinde ich als den menschlichen Versuch, Gottes unermessliche Liebe und Barmherzigkeit in ein logisches System zu bringen. Ich kann nachvollziehen, dass man den Gedanken der ewigen Verdammnis unvereinbar mit der großen Güte Gottes empfindet. Mich erfasst auch die Sehnsucht, alle Menschen für die ewige Herrlichkeit in Gottes Reich zu gewinnen, aber daraus eine Lehre der Allversöhnung abzuleiten, halte ich für falsch. Letztlich ist es für mich sehr tröstlich darauf zu vertrauen, dass Jesus das „angefangene gute Werk auch vollenden“ wird. Als Richter der Welt wird Jesus das entscheidende Wort über jeden Menschen sprechen. Ich vertraue darauf: Wenn Jesus richten wird, wird alles recht (d.h. richtig und gut).   
Andreas Schäfer: Der biblische Befund fordert mich mächtig heraus. Ich sehe auf der einen Seite souveränes und wirksames, in Jesus Christus für die gesamte Menschheit im Kreuzesgeschehen erwirktes Heil und weiß, dass dieses Heil in Jesus Christus nicht reduziert werden darf auf ein vom Menschen abhängiges Angebot. Gleichzeitig erkennen wir im biblischen Befund, dass der Mensch in seiner persönlichen Verantwortung nicht ausgeblendet wird. Spannungsgeladen steht also da: Dieses auf jeden Fall wirksame Heil kommt im Menschen nur zu tragen, wenn er es persönlich für sich annimmt (Bekehrung). Diesen spannungsgeladenen biblischen Befund möchte ich aushalten. Paulus gibt mir mit Israel eine Modellhilfe: Souveränität unseres Gottes (wirksames Heil für ganz Israel) und persönliche Annahme dieses Heils (Verantwortung des Volkes für Gericht und Gnade) entfaltet sich in der Dynamik der Heilsgeschichte Israels (insbesondere in Röm 9-11). 
Steffen Kern: Welche Folgen hat diese biblische Einsicht für die Verkündigung und den Dienst der Gemeinde Jesu? 
Martin Scheuermann: Wir haben den Missionsauftrag von Jesus Christus zu leben. Es gilt, Jesus Christus in Wort und Tat weltweit allen Menschen zu bezeugen. Allein der Glaube an Jesus, den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes, eröffnet ewiges Leben. Wir laden Menschen ein, sich zu Gott zu bekehren, Jesus in ihr Leben aufzunehmen und so Gottes Kinder zu werden. (Joh 1,12)  
Andreas Schäfer: Man kann es am allerbesten an der Biografie des Apostels Paulus ablesen: Souveränität Gottes in seinem Heilshandeln, persönliche Verantwortung des Menschen und Dynamik der Heilsgeschichte zusammen zu halten, führt bei Paulus dazu, dass er 1. ein Leben in der Anbetung und Freude führt und 2. evangelistisch handelt (Missionsreisen!) und 3. gespannt wartend miterleben möchte, wie sich die Heilsgeschichte fortsetzt und zum Ziel Gottes führt. 
Steffen Kern: Wir danken Euch herzlich für die Beantworung der Fragen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/#comment-86748</a><br />
Paulus war kein Allversöhner.<br />
Im Beitrag:<br />
Endgültiges Verlorensein oder letztendliche Erlösung?<br />
bibelarbeit.privat.t-online.de/a_allversoehnung_apis_scheuermann_schaefer.pdf<br />
im Jahr 2011 steht<br />
1.<br />
am Anfang:<br />
Martin Scheuermann (Leiter des Schönblicks) und Andreas Schäfer (Leiter der Langensteinbacher Höhe) haben sich den Fragen von Steffen Kern (Vorsitzender der Apis) zum Thema „Allversöhnung“ gestellt. Sie haben die Fragen unabhängig voneinander für uns schriftlich beantwortet. Um beim Lesen die verschiedenen Aspekte und Sichtweisen deutlich zu machen, haben wir die jeweiligen Antworten pro Frage für Sie im direkten Vergleich zusammengestellt.<br />
2.<br />
am Ende:<br />
Steffen Kern: Wenn Ihr den gesamten biblischen Befund vor Augen habt, zu welchem Ergebnis kommt Ihr dann im Blick auf die Frage der Allversöhnung bzw. des ewigen Verlorenseins?<br />
Martin Scheuermann: Die Bibel bezeugt in eindeutiger Klarheit den einzigen Weg zum ewigen Leben und damit zur ewigen Rettung. Dieser Weg trägt einen Namen – Jesus. Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk 16,16) An anderer Stelle sagt Jesus: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“ (Joh 3,36) Nach meiner Erkenntnis spricht die Bibel von einem doppelten Ausgang: Ewiges Leben und ewiges Verlorensein. Die Lehre von der Allversöhnung empfinde ich als den menschlichen Versuch, Gottes unermessliche Liebe und Barmherzigkeit in ein logisches System zu bringen. Ich kann nachvollziehen, dass man den Gedanken der ewigen Verdammnis unvereinbar mit der großen Güte Gottes empfindet. Mich erfasst auch die Sehnsucht, alle Menschen für die ewige Herrlichkeit in Gottes Reich zu gewinnen, aber daraus eine Lehre der Allversöhnung abzuleiten, halte ich für falsch. Letztlich ist es für mich sehr tröstlich darauf zu vertrauen, dass Jesus das „angefangene gute Werk auch vollenden“ wird. Als Richter der Welt wird Jesus das entscheidende Wort über jeden Menschen sprechen. Ich vertraue darauf: Wenn Jesus richten wird, wird alles recht (d.h. richtig und gut).<br />
Andreas Schäfer: Der biblische Befund fordert mich mächtig heraus. Ich sehe auf der einen Seite souveränes und wirksames, in Jesus Christus für die gesamte Menschheit im Kreuzesgeschehen erwirktes Heil und weiß, dass dieses Heil in Jesus Christus nicht reduziert werden darf auf ein vom Menschen abhängiges Angebot. Gleichzeitig erkennen wir im biblischen Befund, dass der Mensch in seiner persönlichen Verantwortung nicht ausgeblendet wird. Spannungsgeladen steht also da: Dieses auf jeden Fall wirksame Heil kommt im Menschen nur zu tragen, wenn er es persönlich für sich annimmt (Bekehrung). Diesen spannungsgeladenen biblischen Befund möchte ich aushalten. Paulus gibt mir mit Israel eine Modellhilfe: Souveränität unseres Gottes (wirksames Heil für ganz Israel) und persönliche Annahme dieses Heils (Verantwortung des Volkes für Gericht und Gnade) entfaltet sich in der Dynamik der Heilsgeschichte Israels (insbesondere in Röm 9-11).<br />
Steffen Kern: Welche Folgen hat diese biblische Einsicht für die Verkündigung und den Dienst der Gemeinde Jesu?<br />
Martin Scheuermann: Wir haben den Missionsauftrag von Jesus Christus zu leben. Es gilt, Jesus Christus in Wort und Tat weltweit allen Menschen zu bezeugen. Allein der Glaube an Jesus, den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes, eröffnet ewiges Leben. Wir laden Menschen ein, sich zu Gott zu bekehren, Jesus in ihr Leben aufzunehmen und so Gottes Kinder zu werden. (Joh 1,12)<br />
Andreas Schäfer: Man kann es am allerbesten an der Biografie des Apostels Paulus ablesen: Souveränität Gottes in seinem Heilshandeln, persönliche Verantwortung des Menschen und Dynamik der Heilsgeschichte zusammen zu halten, führt bei Paulus dazu, dass er 1. ein Leben in der Anbetung und Freude führt und 2. evangelistisch handelt (Missionsreisen!) und 3. gespannt wartend miterleben möchte, wie sich die Heilsgeschichte fortsetzt und zum Ziel Gottes führt.<br />
Steffen Kern: Wir danken Euch herzlich für die Beantworung der Fragen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86749</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 07:37:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86749</guid>

					<description><![CDATA[@Ron: Gibt es einen Grund, Gnostizismus und Universalismus grundsätzlich in einen Topf zu werfen? (Und wenn ja, von welcher Form der Gnosis ist die Rede?)

Origenes war ein Mensch der Extreme. Und es waren dann eben auch manche seiner extremen Positionen, die ihm Kritik einbrachten und dann von Konzilien verworfen wurden. Aber man kann Origenes beispielsweise auch als Vater der Textkritik bezeichnen – auch hier hat er (dankenswerter Weise) Extremes geleistet. Niemand würde die Textkritik wegen Origenes ablehnen.

Aber mir ging es ja darum, dass die Behauptung, die „klassische“ Lehre einer ewigen Hölle sei seit je her DIE christliche Lehre gewesen, so nicht stimmt – ganz davon abgesehen ob sie wahr ist. (Immerhin gibt es beispielsweise universalistisches Gedankengut im Nicäno-Konstantinopolitanum.) Und es stimmt meines Erachtens auch nicht, was das obige Zitat behauptet, dass Universalisten von theologischen und philosophischen Anschauungen getrieben werden und die Exegese bestenfalls an zweiter Stelle kommt. Jedenfalls stimmt das meines Erachtens nicht mehr oder weniger als es auch auf die andere Sichtweise zutrifft. 

Liebe Grüße, Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Gibt es einen Grund, Gnostizismus und Universalismus grundsätzlich in einen Topf zu werfen? (Und wenn ja, von welcher Form der Gnosis ist die Rede?)</p>
<p>Origenes war ein Mensch der Extreme. Und es waren dann eben auch manche seiner extremen Positionen, die ihm Kritik einbrachten und dann von Konzilien verworfen wurden. Aber man kann Origenes beispielsweise auch als Vater der Textkritik bezeichnen – auch hier hat er (dankenswerter Weise) Extremes geleistet. Niemand würde die Textkritik wegen Origenes ablehnen.</p>
<p>Aber mir ging es ja darum, dass die Behauptung, die „klassische“ Lehre einer ewigen Hölle sei seit je her DIE christliche Lehre gewesen, so nicht stimmt – ganz davon abgesehen ob sie wahr ist. (Immerhin gibt es beispielsweise universalistisches Gedankengut im Nicäno-Konstantinopolitanum.) Und es stimmt meines Erachtens auch nicht, was das obige Zitat behauptet, dass Universalisten von theologischen und philosophischen Anschauungen getrieben werden und die Exegese bestenfalls an zweiter Stelle kommt. Jedenfalls stimmt das meines Erachtens nicht mehr oder weniger als es auch auf die andere Sichtweise zutrifft. </p>
<p>Liebe Grüße, Johannes</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86748</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 07:16:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86748</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 2. Absatz: 
https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86746 
Was also willst du, dass Gott tun soll? Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten? Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha.
Meine Meinung ist: 
1. 
Der Herr Jesus bietet allen Menschen die Errettung von der Sünde an. 
Im Beitrag: 
Ist Christus für alle gestorben? 
brianhuffling.com/2019/01/10/did-christ-die-for-everyone/ 
am 10.01.2019 von J. Brian Huffling steht am Ende: 
Es sei darauf hingewiesen, dass, wenn sich Worte wie &quot;alle&quot;, &quot;jeder&quot; und &quot;die ganze Welt&quot; nicht auf alle Menschen beziehen, dann können es keine Worte sein. Wir müssen uns eine Frage stellen: Wenn die NT-Autoren hypothetisch sagen wollten, dass Christus ausnahmslos für alle Menschen gestorben ist, wie würden sie es dann tun? Sie würden universelle Begriffe verwenden, wie wir sie gerade gesehen haben. Allerdings lehren die Limitarier, dass solche Worte, obwohl sie universell sind, sich nur auf eine bestimmte Gruppe beziehen: die Auserwählten. Wie konnten die NT-Autoren also ausnahmslos auf alle Menschen verweisen, wenn sie wollten, ohne dass die Limitarier diese Worte auf die Auserwählten beschränken? Es scheint, dass es keine Möglichkeit gibt! Mein Punkt ist folgender: Die Position der Limitarier ist nicht falsifizierbar, wenn universelle Worte kein Beweis für eine universelle Sühne sein können. Mit anderen Worten, wenn universelle Worte sich immer noch auf eine begrenzte Gruppe von Menschen beziehen, dann gibt es auch im Prinzip keine Möglichkeit, begrenzte Sühne zu widerlegen! Universelle Worte sind die einzige Möglichkeit, auf eine universelle Sühne zu verweisen. Wenn also universelle Begriffe, die im Neuen Testament oft verwendet werden, um auf das Sühneopfer zu verweisen, nicht wirklich universelle Sühne lehren, dann gibt es nicht einmal im Prinzip eine Möglichkeit, dass die Autoren des Neuen Testaments ein universelles Sühneopfer lehren könnten, selbst wenn sie es wollten. 
2. 
Der Universalismus ist unlogisch. 
1. 
Im Beitrag: 
Neotheismus 
https://normangeisler.com/neotheism/ 
von Norman L. Geisler steht unter „It Logically Leads to Universalism“ („Es führt logischerweise zum Universalismus“): 
Natürlich geht der Neotheist seine Wette ein, indem er bekräftigt, dass es moralisch richtig ist, dass Gott manchmal gegen den freien Willen eingreift, um seinen letzten Wunsch, die Menschheit zu retten, zu garantieren. Dieser Einwand untergräbt jedoch die gesamte neotheistische Position und führt zum Universalismus. Denn wenn es für Gott richtig ist, die Freiheit manchmal zu unserem Heil zu verletzen, warum dann nicht immer? Schließlich glauben die Neotheisten, dass Gott alle Menschen retten will (1 Tim 2,4; 2 Petr 3,9). Folglich folgt der Universalismus logisch aus diesen beiden Prämissen. Denn wenn Gott wirklich will, dass alle Menschen gerettet werden, und wenn er gegen ihren Willen verstoßen kann, um ihre Errettung zu sichern, dann wird er dies mit Sicherheit tun. Daher scheint der Neotheismus zum Universalismus zu führen. 
2. 
Im Beitrag: 
Gott, das Böse und die Dispensationen 
https://normangeisler.com/god-evil-and-dispensations/ 
im Jahr 1982 von Norman L. Geisler steht im vorletzten Absatz am Ende: 
Alle, die das Heilmittel ablehnen, werden für immer unter Quarantäne (in der Hölle) gestellt, so dass sich die kontaminierenden Einflüsse ihrer Krankheit niemals ausbreiten können. Auf diese Weise werden die Absichten eines liebenden Gottes durch die Jahrhunderte hindurch erreicht worden sein, indem das Böse überwunden und das größere Gut erlangt wurde. Und der Plan eines gerechten Gottes, das Böse zu bestrafen und Gut und Böse zu trennen (so dass das eine das andere nicht ungerecht behindern kann), wird verwirklicht werden. Die Gerechtigkeit verlangt &quot;jedem nach seinem Recht&quot;. Und es ist nicht nur für immer, den Menschen, die das Böse wollen, Gutes zuzufügen, oder für immer den Menschen, die das Gute wählen, Böses zuzufügen.  Früher oder später muss es eine endgültige Trennung geben. Es ist für alle gerechter, wenn es auf diese Weise geschieht. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass das Problem des Universalismus darin besteht, dass er sich als eine entmenschlichende Form des Determinismus erweist, bei dem Gott den Patienten ohne ihre informierte Zustimmung eine Heilung aufzwingt. Das dauerhaft gesicherte Universum mit seinen ewig erlösten Menschen (und der endgültigen Quarantäne des Bösen) wird zur ewigen Ehre Gottes ausschlagen. Der Gott des Universalisten behandelt freie Geschöpfe wie zu manipulierende Objekte und nicht wie Menschen nach Gottes Bild, die respektiert werden müssen. 
3. 
Paulus war kein Allversöhner. 
1. 
In Philipper 3,17-19 steht: 
https://www.bibleserver.com/SLT/Philipper3%2C17-19 
17 Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt. 
18 Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe und jetzt auch weinend sage, als Feinde des Kreuzes des Christus; 
19 ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, sie rühmen sich ihrer Schande, sie sind irdisch gesinnt. 
2. 
In 2. Thessalonicher 1,3-10 steht: 
https://www.bibleserver.com/SLT/2.Thessalonicher1%2C3-10 
3 Wir sind es Gott schuldig, allezeit für euch zu danken, Brüder, wie es sich auch geziemt, weil euer Glaube über die Maßen wächst und die Liebe jedes Einzelnen von euch zunimmt allen gegenüber, 
4 sodass wir selbst uns im Hinblick auf euch rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eures standhaften Ausharrens und eurer Glaubenstreue in allen euren Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr zu ertragen habt. 
5 Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet; 
6 wie es denn gerecht ist vor Gott, dass er denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis vergilt, 
7 euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, 
8 in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. 
9 Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft, 
10 an jenem Tag, wenn Er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert in denen, die glauben — denn unser Zeugnis hat bei euch Glauben gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 2. Absatz:<br />
<a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86746" rel="ugc">https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86746</a><br />
Was also willst du, dass Gott tun soll? Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten? Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha.<br />
Meine Meinung ist: <br />
1.<br />
Der Herr Jesus bietet allen Menschen die Errettung von der Sünde an.<br />
Im Beitrag:<br />
Ist Christus für alle gestorben?<br />
brianhuffling.com/2019/01/10/did-christ-die-for-everyone/<br />
am 10.01.2019 von J. Brian Huffling steht am Ende:<br />
Es sei darauf hingewiesen, dass, wenn sich Worte wie &#8222;alle&#8220;, &#8222;jeder&#8220; und &#8222;die ganze Welt&#8220; nicht auf alle Menschen beziehen, dann können es keine Worte sein. Wir müssen uns eine Frage stellen: Wenn die NT-Autoren hypothetisch sagen wollten, dass Christus ausnahmslos für alle Menschen gestorben ist, wie würden sie es dann tun? Sie würden universelle Begriffe verwenden, wie wir sie gerade gesehen haben. Allerdings lehren die Limitarier, dass solche Worte, obwohl sie universell sind, sich nur auf eine bestimmte Gruppe beziehen: die Auserwählten. Wie konnten die NT-Autoren also ausnahmslos auf alle Menschen verweisen, wenn sie wollten, ohne dass die Limitarier diese Worte auf die Auserwählten beschränken? Es scheint, dass es keine Möglichkeit gibt! Mein Punkt ist folgender: Die Position der Limitarier ist nicht falsifizierbar, wenn universelle Worte kein Beweis für eine universelle Sühne sein können. Mit anderen Worten, wenn universelle Worte sich immer noch auf eine begrenzte Gruppe von Menschen beziehen, dann gibt es auch im Prinzip keine Möglichkeit, begrenzte Sühne zu widerlegen! Universelle Worte sind die einzige Möglichkeit, auf eine universelle Sühne zu verweisen. Wenn also universelle Begriffe, die im Neuen Testament oft verwendet werden, um auf das Sühneopfer zu verweisen, nicht wirklich universelle Sühne lehren, dann gibt es nicht einmal im Prinzip eine Möglichkeit, dass die Autoren des Neuen Testaments ein universelles Sühneopfer lehren könnten, selbst wenn sie es wollten.<br />
2.<br />
Der Universalismus ist unlogisch.<br />
1.<br />
Im Beitrag:<br />
Neotheismus<br />
<a href="https://normangeisler.com/neotheism/" rel="nofollow ugc">https://normangeisler.com/neotheism/</a><br />
von Norman L. Geisler steht unter „It Logically Leads to Universalism“ („Es führt logischerweise zum Universalismus“):<br />
Natürlich geht der Neotheist seine Wette ein, indem er bekräftigt, dass es moralisch richtig ist, dass Gott manchmal gegen den freien Willen eingreift, um seinen letzten Wunsch, die Menschheit zu retten, zu garantieren. Dieser Einwand untergräbt jedoch die gesamte neotheistische Position und führt zum Universalismus. Denn wenn es für Gott richtig ist, die Freiheit manchmal zu unserem Heil zu verletzen, warum dann nicht immer? Schließlich glauben die Neotheisten, dass Gott alle Menschen retten will (1 Tim 2,4; 2 Petr 3,9). Folglich folgt der Universalismus logisch aus diesen beiden Prämissen. Denn wenn Gott wirklich will, dass alle Menschen gerettet werden, und wenn er gegen ihren Willen verstoßen kann, um ihre Errettung zu sichern, dann wird er dies mit Sicherheit tun. Daher scheint der Neotheismus zum Universalismus zu führen.<br />
2.<br />
Im Beitrag:<br />
Gott, das Böse und die Dispensationen<br />
<a href="https://normangeisler.com/god-evil-and-dispensations/" rel="nofollow ugc">https://normangeisler.com/god-evil-and-dispensations/</a><br />
im Jahr 1982 von Norman L. Geisler steht im vorletzten Absatz am Ende:<br />
Alle, die das Heilmittel ablehnen, werden für immer unter Quarantäne (in der Hölle) gestellt, so dass sich die kontaminierenden Einflüsse ihrer Krankheit niemals ausbreiten können. Auf diese Weise werden die Absichten eines liebenden Gottes durch die Jahrhunderte hindurch erreicht worden sein, indem das Böse überwunden und das größere Gut erlangt wurde. Und der Plan eines gerechten Gottes, das Böse zu bestrafen und Gut und Böse zu trennen (so dass das eine das andere nicht ungerecht behindern kann), wird verwirklicht werden. Die Gerechtigkeit verlangt &#8222;jedem nach seinem Recht&#8220;. Und es ist nicht nur für immer, den Menschen, die das Böse wollen, Gutes zuzufügen, oder für immer den Menschen, die das Gute wählen, Böses zuzufügen.  Früher oder später muss es eine endgültige Trennung geben. Es ist für alle gerechter, wenn es auf diese Weise geschieht. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass das Problem des Universalismus darin besteht, dass er sich als eine entmenschlichende Form des Determinismus erweist, bei dem Gott den Patienten ohne ihre informierte Zustimmung eine Heilung aufzwingt. Das dauerhaft gesicherte Universum mit seinen ewig erlösten Menschen (und der endgültigen Quarantäne des Bösen) wird zur ewigen Ehre Gottes ausschlagen. Der Gott des Universalisten behandelt freie Geschöpfe wie zu manipulierende Objekte und nicht wie Menschen nach Gottes Bild, die respektiert werden müssen.<br />
3.<br />
Paulus war kein Allversöhner.<br />
1.<br />
In Philipper 3,17-19 steht:<br />
<a href="https://www.bibleserver.com/SLT/Philipper3%2C17-19" rel="nofollow ugc">https://www.bibleserver.com/SLT/Philipper3%2C17-19</a><br />
17 Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.<br />
18 Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe und jetzt auch weinend sage, als Feinde des Kreuzes des Christus;<br />
19 ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, sie rühmen sich ihrer Schande, sie sind irdisch gesinnt.<br />
2.<br />
In 2. Thessalonicher 1,3-10 steht:<br />
<a href="https://www.bibleserver.com/SLT/2.Thessalonicher1%2C3-10" rel="nofollow ugc">https://www.bibleserver.com/SLT/2.Thessalonicher1%2C3-10</a><br />
3 Wir sind es Gott schuldig, allezeit für euch zu danken, Brüder, wie es sich auch geziemt, weil euer Glaube über die Maßen wächst und die Liebe jedes Einzelnen von euch zunimmt allen gegenüber,<br />
4 sodass wir selbst uns im Hinblick auf euch rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eures standhaften Ausharrens und eurer Glaubenstreue in allen euren Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr zu ertragen habt.<br />
5 Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet;<br />
6 wie es denn gerecht ist vor Gott, dass er denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis vergilt,<br />
7 euch aber, die ihr bedrängt werdet, mit Ruhe gemeinsam mit uns, bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht,<br />
8 in flammendem Feuer, wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind.<br />
9 Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft,<br />
10 an jenem Tag, wenn Er kommen wird, um verherrlicht zu werden in seinen Heiligen und bewundert in denen, die glauben — denn unser Zeugnis hat bei euch Glauben gefunden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86747</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 06:28:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86747</guid>

					<description><![CDATA[@ali: Dann kann er die Wege und Randbedingungen so gestalten, dass man wirklich freiwillig erkennt. Z. B. &quot;Ich werde den dritten Teil ins Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert und prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott (Sach. 13,9).&quot;

Es geht ja nicht darum, dass alle nur irgendwie gerettet werden in welcher Verfassung auch immer, sondern gerettet werden _und_ zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ali: Dann kann er die Wege und Randbedingungen so gestalten, dass man wirklich freiwillig erkennt. Z. B. &#8222;Ich werde den dritten Teil ins Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert und prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott (Sach. 13,9).&#8220;</p>
<p>Es geht ja nicht darum, dass alle nur irgendwie gerettet werden in welcher Verfassung auch immer, sondern gerettet werden _und_ zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ali		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86746</link>

		<dc:creator><![CDATA[ali]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 02:00:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: die, die zu Gott sagen: ‚Dein Wille geschehe‘, und die, zu denen Gott am Ende sagt: ‚Dein Wille geschehe‘.“ C. S. Lewis 

Was also willst du, dass Gott tun soll? Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten? Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha.
Soll Er ihnen vergeben? Aber sie wollen ja keine Vergebung. Soll Er sie also gewähren lassen? Ach, ich fürchte, genau das ist es, was Er tut. C.S. Lewis

Ich würde alles darum geben, mit Überzeugung sagen zu können: »Alle Menschen werden gerettet.« Aber meine Vernunft stellt die Gegenfrage: »Mit ihrem Willen oder ohne ihn?« Wenn ich sage: »Ohne ihren Willen« ‒ bemerke ich sofort den Widerspruch: Wie kann der höchste Akt des Willens, die Selbsthingabe, unwillentlich sein? Sage ich: »Mit ihrem Willen« ‒ so entgegnet meine Vernunft: »Und wenn sie nicht wollen – was dann?« C.S. Lewis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: die, die zu Gott sagen: ‚Dein Wille geschehe‘, und die, zu denen Gott am Ende sagt: ‚Dein Wille geschehe‘.“ C. S. Lewis </p>
<p>Was also willst du, dass Gott tun soll? Soll er ihre vergangenen Sünden auslöschen, soll er um jeden Preis, damit sie einen neuen Start bekommen, jede Schwierigkeit ausräumen und jede mögliche Hilfe auf wunderbare Weise anbieten? Aber genau das hat Er ja getan, auf Golgatha.<br />
Soll Er ihnen vergeben? Aber sie wollen ja keine Vergebung. Soll Er sie also gewähren lassen? Ach, ich fürchte, genau das ist es, was Er tut. C.S. Lewis</p>
<p>Ich würde alles darum geben, mit Überzeugung sagen zu können: »Alle Menschen werden gerettet.« Aber meine Vernunft stellt die Gegenfrage: »Mit ihrem Willen oder ohne ihn?« Wenn ich sage: »Ohne ihren Willen« ‒ bemerke ich sofort den Widerspruch: Wie kann der höchste Akt des Willens, die Selbsthingabe, unwillentlich sein? Sage ich: »Mit ihrem Willen« ‒ so entgegnet meine Vernunft: »Und wenn sie nicht wollen – was dann?« C.S. Lewis</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 19:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86744</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86743&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@Johannes: Zahlenmäßig hatten die gnostischen, universalistischen Strömungen schon immer viele Anhänger. Und wahrscheinlich gab es mehr als vier Schulen. Kritisiert wurde Origenes freilich lange vor Augustinus. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86743">Johannes</a>.</p>
<p>@Johannes: Zahlenmäßig hatten die gnostischen, universalistischen Strömungen schon immer viele Anhänger. Und wahrscheinlich gab es mehr als vier Schulen. Kritisiert wurde Origenes freilich lange vor Augustinus. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 18:31:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86743</guid>

					<description><![CDATA[@Ron: Im Blick auf die Alte Kirche soll es sechs katechetische Schulen gegeben haben, von denen vier die Apokatastasis vertreten haben und eine (Rom-Kathago) die Lehre der ewigen Hölle. Selbst Augustinus schreibt, dass zu seiner Zeit „sehr viele Leute“ (Enchiridion, 112) daran glauben. Also weiß ich nicht, ob das mit der Randerscheinung so stimmt.

Mir geht es ja auch gar nicht darum, die Allversöhnung zu verteidigen, ich finde nur, dass die Lehre einer ewigen Hölle keine bessere exegetische Grundlage hat. Wenn man Hades mit Scheol gleichsetzt, bleibt nur noch Gehenna als Äquivalent für die Hölle. Und da ist man ja auch nicht gezwungen, Gehenna als symbolische Ausdeutung einer ewigen Hölle verstehen zu müssen – und überhaupt bleibt die Frage, warum kaum im NT darüber geredet wird. Ein paar wenige Aussagen von Jesus (die davon abhängen was mit Gehenna gemeint ist), keine Erwähnung in der Apg, und in den Briefen wird auch kein klarer Blick über das letzte Gericht hinaus gegeben, außer dass die Gläubigen von den Ungläubigen getrennt werden – das steht unverrückbar fest. Und dann sind da natürlich auch die vielen Fragen, etwa im Blick das Gottesbild, die Universalisten verständlicherweise stellen. 

Und da weiß ich nicht, ob sich Deine Erfahrung verallgemeinern lässt, aber ich finde auch nichts problematisch daran, wenn eine bestimmte Fragestellung (z.B. was passiert mit meinen ungläubigen Verwandten) Anlass für die Suche nach Antworten in der Bibel sind. Umgekehrt ist es meine Erfahrung, dass „lang gepflegte“ Dogmen und Überzeugungen gerne anhand der Bibel verteidigt werden, ohne sie exegetisch hinterfragt bzw. gründlich überprüft zu haben – auch das finde ich in gewisser Weise normal (man kann ja nicht ständig alles überprüfen). Ich wünsche mir nur mehr Geduld im Umgang miteinander, und insbesondere bei Fragen, die längst nicht so eindeutig sind, wie gerne behauptet wird, weniger schnelle Verurteilungen. 

Liebe Grüße, Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Im Blick auf die Alte Kirche soll es sechs katechetische Schulen gegeben haben, von denen vier die Apokatastasis vertreten haben und eine (Rom-Kathago) die Lehre der ewigen Hölle. Selbst Augustinus schreibt, dass zu seiner Zeit „sehr viele Leute“ (Enchiridion, 112) daran glauben. Also weiß ich nicht, ob das mit der Randerscheinung so stimmt.</p>
<p>Mir geht es ja auch gar nicht darum, die Allversöhnung zu verteidigen, ich finde nur, dass die Lehre einer ewigen Hölle keine bessere exegetische Grundlage hat. Wenn man Hades mit Scheol gleichsetzt, bleibt nur noch Gehenna als Äquivalent für die Hölle. Und da ist man ja auch nicht gezwungen, Gehenna als symbolische Ausdeutung einer ewigen Hölle verstehen zu müssen – und überhaupt bleibt die Frage, warum kaum im NT darüber geredet wird. Ein paar wenige Aussagen von Jesus (die davon abhängen was mit Gehenna gemeint ist), keine Erwähnung in der Apg, und in den Briefen wird auch kein klarer Blick über das letzte Gericht hinaus gegeben, außer dass die Gläubigen von den Ungläubigen getrennt werden – das steht unverrückbar fest. Und dann sind da natürlich auch die vielen Fragen, etwa im Blick das Gottesbild, die Universalisten verständlicherweise stellen. </p>
<p>Und da weiß ich nicht, ob sich Deine Erfahrung verallgemeinern lässt, aber ich finde auch nichts problematisch daran, wenn eine bestimmte Fragestellung (z.B. was passiert mit meinen ungläubigen Verwandten) Anlass für die Suche nach Antworten in der Bibel sind. Umgekehrt ist es meine Erfahrung, dass „lang gepflegte“ Dogmen und Überzeugungen gerne anhand der Bibel verteidigt werden, ohne sie exegetisch hinterfragt bzw. gründlich überprüft zu haben – auch das finde ich in gewisser Weise normal (man kann ja nicht ständig alles überprüfen). Ich wünsche mir nur mehr Geduld im Umgang miteinander, und insbesondere bei Fragen, die längst nicht so eindeutig sind, wie gerne behauptet wird, weniger schnelle Verurteilungen. </p>
<p>Liebe Grüße, Johannes</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86742</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 17:56:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86742</guid>

					<description><![CDATA[Bei der Argumentation pro Allversöhnung stütze ich mich hauptsächlich auf die Arbeiten von Heinz Schumacher, der oft auf der Langensteinbacher Höhe gelehrt hat. Er war immerhin so bibelkundig, dass der hänssler-Verlag seine Übersetzung des NT herausgegeben hat (ISBN 3-7751-3916-8). Diese enthält viele Parallelstellen und Anmerkungen mit alternativen Wortbedeutungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Argumentation pro Allversöhnung stütze ich mich hauptsächlich auf die Arbeiten von Heinz Schumacher, der oft auf der Langensteinbacher Höhe gelehrt hat. Er war immerhin so bibelkundig, dass der hänssler-Verlag seine Übersetzung des NT herausgegeben hat (ISBN 3-7751-3916-8). Diese enthält viele Parallelstellen und Anmerkungen mit alternativen Wortbedeutungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 17:02:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86741</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86739&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@Johannes: Die Lehre von der Wiederbringung aller Dinge ist schon sehr alt. Das stimmt. Du solltest hinzufügen, dass sie in der Alten Kirche und später eine Randerscheinung war und die alexandrinische Schule mit sehr guten exegetischen und theologischen Argumenten zurückgewiesen wurde. Selbst Karl Barth traute sich noch nicht, offen von der Allerlösung zu reden, weil er meinte, die Kirche sei dafür noch nicht reif.

Zur Dissertation. Ich glaube nicht, dass das Buch über die Christo-Logik für die Exegese jetzt als Referenzwerk gelten muss. Die Tübinger neigten schon oft in diese Richtung, auch Hengel, soweit ich weiß. Aber Röm 11,32 als Mitte des paulinischen Heilsuniversalismus zu lesen? Naja. Ich finde es interessant, wie Adam mit Röm 9,1-2 umgeht. Das passt da eben nicht so richtig rein. Ganz zu schweigen von den Befunden jenseits der Paulusbriefe.

Meine Erfahrung mit Allversöhnern ist es, dass sie nicht durch die Exegese zu dieser Position finden, sondern wegen der Gottes- und Heilslehre oder wegen persönlicher Erfahrungen (Unglaube von Freunden o. Verwandten) nach bibl. Argumenten suchen. Sie kommen mit den Folgen eines doppelten Ausgangs nicht klar. Emotional durchaus irgendwie nachvollziehbar. Aber es ist interessanterweise Jesus, der sagt, dass die Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, draußen bleiben (Offb 22,15).

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86739">Johannes</a>.</p>
<p>@Johannes: Die Lehre von der Wiederbringung aller Dinge ist schon sehr alt. Das stimmt. Du solltest hinzufügen, dass sie in der Alten Kirche und später eine Randerscheinung war und die alexandrinische Schule mit sehr guten exegetischen und theologischen Argumenten zurückgewiesen wurde. Selbst Karl Barth traute sich noch nicht, offen von der Allerlösung zu reden, weil er meinte, die Kirche sei dafür noch nicht reif.</p>
<p>Zur Dissertation. Ich glaube nicht, dass das Buch über die Christo-Logik für die Exegese jetzt als Referenzwerk gelten muss. Die Tübinger neigten schon oft in diese Richtung, auch Hengel, soweit ich weiß. Aber Röm 11,32 als Mitte des paulinischen Heilsuniversalismus zu lesen? Naja. Ich finde es interessant, wie Adam mit Röm 9,1-2 umgeht. Das passt da eben nicht so richtig rein. Ganz zu schweigen von den Befunden jenseits der Paulusbriefe.</p>
<p>Meine Erfahrung mit Allversöhnern ist es, dass sie nicht durch die Exegese zu dieser Position finden, sondern wegen der Gottes- und Heilslehre oder wegen persönlicher Erfahrungen (Unglaube von Freunden o. Verwandten) nach bibl. Argumenten suchen. Sie kommen mit den Folgen eines doppelten Ausgangs nicht klar. Emotional durchaus irgendwie nachvollziehbar. Aber es ist interessanterweise Jesus, der sagt, dass die Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, draußen bleiben (Offb 22,15).</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 15:45:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86739</guid>

					<description><![CDATA[@Ernst: Die „klassische“ Lehre von er Allversöhnung (gemeint ist nicht die liberale Idee von „alle kommen in den Himmel – egal wie“) gibt es seit den Anfängen der Kirche, und in den ersten Jahrhunderten haben im Blick auf das, was nach dem Jüngsten Gericht kommt, verschiedene Auffassungen nebeneinander existiert. Augustinus beispielsweise wehrt sich vehement gegen die „vielen“ die glauben, dass Gott am Ende doch alle rettet. Er hält das für eine falsche Lehre, spricht aber, wenn ich mich recht erinnere, diesen Leuten nicht das Christsein ab. Auf beiden Seiten ging es dabei nie nur (!) um exegetische Fragen, sondern es standen immer auch philosophische und religiöse Anschauungen im Hintergrund, die nicht direkt den kanonischen Schriften der protestantischen Bibel entspringen. Das gilt eben auch für die Lehre einer ewigen Hölle – und daher finde ich die oben zitierte Aussage von Greeve auch nicht redlich.

Kurzum: Die Diskussion um das Thema ist 2000 Jahre alt (und eigentlich noch älter, da sie auch vorher schon im Judentum geführt wurde ...). In der Westkirche hat sich über viele Jahrhunderte die Lehre einer ewigen Hölle durchgesetzt. Seit einigen Jahrzehnten (!) wird das (auch unter Evangelikalen) neu diskutiert.

Es gibt auch noch eine dritte Auffassung, die – kurz gesagt – besagt, dass die Existenz der Ungläubigen nach deren Tod komplett ausgelöscht wird. Dabei gibt es also keine ewige Hölle, aber eben auch kein „alle werden gerettet“. John Stott war in jüngster Zeit einer der populärsten Vertreter dieser Sicht – und auch ihm würde ich nicht wagen, exegetische Unfähigkeit zu unterstellen!

Welche Position man auch hat, es lohnt sich immer, erstmal anderen gründlich zuzuhören, denn manchmal liegt man tatsächlich auch selbst falsch – und sonst hat man das Gegenüber zumindest gründlich verstanden, und das ein oder andere lernt man auch immer. (Und manchmal liegen auch ganze Kirchen über Jahrhunderte falsch, wie wir als Protestanten wissen.) Herzliche Grüße, Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ernst: Die „klassische“ Lehre von er Allversöhnung (gemeint ist nicht die liberale Idee von „alle kommen in den Himmel – egal wie“) gibt es seit den Anfängen der Kirche, und in den ersten Jahrhunderten haben im Blick auf das, was nach dem Jüngsten Gericht kommt, verschiedene Auffassungen nebeneinander existiert. Augustinus beispielsweise wehrt sich vehement gegen die „vielen“ die glauben, dass Gott am Ende doch alle rettet. Er hält das für eine falsche Lehre, spricht aber, wenn ich mich recht erinnere, diesen Leuten nicht das Christsein ab. Auf beiden Seiten ging es dabei nie nur (!) um exegetische Fragen, sondern es standen immer auch philosophische und religiöse Anschauungen im Hintergrund, die nicht direkt den kanonischen Schriften der protestantischen Bibel entspringen. Das gilt eben auch für die Lehre einer ewigen Hölle – und daher finde ich die oben zitierte Aussage von Greeve auch nicht redlich.</p>
<p>Kurzum: Die Diskussion um das Thema ist 2000 Jahre alt (und eigentlich noch älter, da sie auch vorher schon im Judentum geführt wurde &#8230;). In der Westkirche hat sich über viele Jahrhunderte die Lehre einer ewigen Hölle durchgesetzt. Seit einigen Jahrzehnten (!) wird das (auch unter Evangelikalen) neu diskutiert.</p>
<p>Es gibt auch noch eine dritte Auffassung, die – kurz gesagt – besagt, dass die Existenz der Ungläubigen nach deren Tod komplett ausgelöscht wird. Dabei gibt es also keine ewige Hölle, aber eben auch kein „alle werden gerettet“. John Stott war in jüngster Zeit einer der populärsten Vertreter dieser Sicht – und auch ihm würde ich nicht wagen, exegetische Unfähigkeit zu unterstellen!</p>
<p>Welche Position man auch hat, es lohnt sich immer, erstmal anderen gründlich zuzuhören, denn manchmal liegt man tatsächlich auch selbst falsch – und sonst hat man das Gegenüber zumindest gründlich verstanden, und das ein oder andere lernt man auch immer. (Und manchmal liegen auch ganze Kirchen über Jahrhunderte falsch, wie wir als Protestanten wissen.) Herzliche Grüße, Johannes</p>
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		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86738</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 14:41:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86738</guid>

					<description><![CDATA[@Ernst: Das ist jetzt nicht so verstanden worden, wie beabsichtigt. Es geht darum, dass diejenigen, die von Allversöhnung oder Universalismus sprechen, zuerst explizit zu definieren, was sie damit meinen und was nicht. Es geht gerade nicht darum, bekannte biblische Begriffe oder solche der Theologie implizit mit anderen Inhalten zu füllen, um den unbedarften Leser zu verführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ernst: Das ist jetzt nicht so verstanden worden, wie beabsichtigt. Es geht darum, dass diejenigen, die von Allversöhnung oder Universalismus sprechen, zuerst explizit zu definieren, was sie damit meinen und was nicht. Es geht gerade nicht darum, bekannte biblische Begriffe oder solche der Theologie implizit mit anderen Inhalten zu füllen, um den unbedarften Leser zu verführen.</p>
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		<title>
		Von: Ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 14:30:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die (Re)definition der Begriffe ist der erste Schritt zur Aushebelung etablierter Lehren.
Wer danach fragt, kündigt seine Absicht schon von weitem an.
Nichts ist einzuwenden gegen die Definition von Begriffen.
Doch was hier getan werden will, ist klar: theologische Verwässerung zugunsten einer &quot;frischen, unverstellten&quot; Schau auf &quot;das Ganze&quot;, und plötzlich kommt heraus:
Sehr her, wir haben 2000 Jahre lang geglaubt, der große, gütige Gott werde Menschen auf ewig ins lodernde Höllenfeuer werfen.
Hätten wir den Text nur gründlicher untersucht, wieviel Leid hätten wir uns da erspart.

Wir wissen, wohin diese unselige Reise hinführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die (Re)definition der Begriffe ist der erste Schritt zur Aushebelung etablierter Lehren.<br />
Wer danach fragt, kündigt seine Absicht schon von weitem an.<br />
Nichts ist einzuwenden gegen die Definition von Begriffen.<br />
Doch was hier getan werden will, ist klar: theologische Verwässerung zugunsten einer &#8222;frischen, unverstellten&#8220; Schau auf &#8222;das Ganze&#8220;, und plötzlich kommt heraus:<br />
Sehr her, wir haben 2000 Jahre lang geglaubt, der große, gütige Gott werde Menschen auf ewig ins lodernde Höllenfeuer werfen.<br />
Hätten wir den Text nur gründlicher untersucht, wieviel Leid hätten wir uns da erspart.</p>
<p>Wir wissen, wohin diese unselige Reise hinführt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86736</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 22:52:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86736</guid>

					<description><![CDATA[„Um über das Thema überhaupt mit Vertretern unterschiedlicher Auffassungen ins Gespräch zu kommen, sind Begriffsklärungen an den Anfang zu stellen. Es m. E. notwendig, zwischen einer billigen Allversöhnung und einer biblischen Allversöhnung zu unterscheiden.“

@toblog: Ja, saubere Definitionen, klare Differenzierungen und Grenzziehungen wären hilfreich und gut – aber wer macht sich schon die Mühe? Da schreibt einer eine Dissertation mit ca. 300 Seiten exegetischer Auseinandersetzung, die aber offenbar nicht „nachhaltig“ und zu sehr von „theologischen oder philosophischen Grundlagen“ getragen ist. Ich bleibe da staunend zurück. 

Herzliche Grüße, Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Um über das Thema überhaupt mit Vertretern unterschiedlicher Auffassungen ins Gespräch zu kommen, sind Begriffsklärungen an den Anfang zu stellen. Es m. E. notwendig, zwischen einer billigen Allversöhnung und einer biblischen Allversöhnung zu unterscheiden.“</p>
<p>@toblog: Ja, saubere Definitionen, klare Differenzierungen und Grenzziehungen wären hilfreich und gut – aber wer macht sich schon die Mühe? Da schreibt einer eine Dissertation mit ca. 300 Seiten exegetischer Auseinandersetzung, die aber offenbar nicht „nachhaltig“ und zu sehr von „theologischen oder philosophischen Grundlagen“ getragen ist. Ich bleibe da staunend zurück. </p>
<p>Herzliche Grüße, Johannes</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Emil G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86735</link>

		<dc:creator><![CDATA[Emil G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 17:49:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86735</guid>

					<description><![CDATA[Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/war-paulus-ein-allversoehner/34890/comment-page-1/#comment-86734</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 15:26:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34890#comment-86734</guid>

					<description><![CDATA[An diesem Thema verstehe ich eines nicht: wenn man der Schrift glaubt, sollte man doch die Aussagen von Paulus,  die auf Allversöhnung hindeuten könnten am gesamten Zeugnis der Schrift prüfen und da ist es doch eindeutig. Wenn man sich aber Paulus alleine rauspickt für eine bestimmte Lehre kann man das ja bei anderen Fragen auch machen, dass ich nur einen Teil der Schrift heranziehe und jeder betreibt dann Theologie nach seinem Gusto. Wenn letzteres dann die allgemein gültige Herangehensweise ist dann kann wirklich jeder nach seiner Facon selig werden.
Wenn das dann so ist müssen sich aber leider Theologen wie Eckstein sagen lassen, ob sie oft so unpräzise kommunizieren, dass man vieles verschiedenes je nach Empfänger aus ihren Worten herausinterpretieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Thema verstehe ich eines nicht: wenn man der Schrift glaubt, sollte man doch die Aussagen von Paulus,  die auf Allversöhnung hindeuten könnten am gesamten Zeugnis der Schrift prüfen und da ist es doch eindeutig. Wenn man sich aber Paulus alleine rauspickt für eine bestimmte Lehre kann man das ja bei anderen Fragen auch machen, dass ich nur einen Teil der Schrift heranziehe und jeder betreibt dann Theologie nach seinem Gusto. Wenn letzteres dann die allgemein gültige Herangehensweise ist dann kann wirklich jeder nach seiner Facon selig werden.<br />
Wenn das dann so ist müssen sich aber leider Theologen wie Eckstein sagen lassen, ob sie oft so unpräzise kommunizieren, dass man vieles verschiedenes je nach Empfänger aus ihren Worten herausinterpretieren kann.</p>
]]></content:encoded>
		
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