Warum Pastoren B.B. Warfield lesen sollten

Fred Zaspel hat für das Magazin CREDO kurz begründet, warum Pastoren B.B. Warfield lesen sollten.

Fazit: 

Ich habe viel von vielen Männern gelernt, und ich habe andere Theologen, die zu meiner „Lieblingskategorie“ gehören. Aber ich habe niemanden kennengelernt, der Kopf und Herz bei christlichen Amtsträger besser prägt. Wenn man Warfield breit und tief liest, kann man nicht anders, als Geist [von Old Princeton] einzufangen.

Deshalb sollten sich Pastoren mit B.B. Warfield beschäftigen.

Ein guter Einstieg ist Zaspels Buch: The Theology of B. B. Warfield: A Systematic Summary.

Kommentare

  1. Ich bin zwar kein Pastor, nichtmals ein Theologe. Dennoch wertschätze ich ein Werk von B.B. Warfield besonders, welches den Titel trägt: „Biblical Doctrines“. Bei diesem Werk handelt es sich um eine Sammlung von Aufsätzen zu verschiedenen biblischen Hauptthemen. Diese jeweils 30-50-seitigen Aufsätze können zum einen in ihrer abgedruckten Abfolge gelesen werden, zum anderen aber auch in loser Reihenfolge je nach persönlichem Interesse. Das Inhaltsverzeichnis des Buches ist folgendes:
    Predestination
    The Foresight of Jesus
    The Spirit of God in the Old Testament
    The Biblical Doctrine of the Trinity
    The Person of Christ
    “God our Father and the Lord Jesus Christ”
    The Christ that Paul Preached
    Jesus’ Mission, According to His own Testimont (Synoptics)
    The New Testament Terminology of “Redemption”
    “Redeemer” and “Redemption”
    Christ Our Sacrifice
    On the Biblical Notion of “Renewal”
    The Biblical Doctrine of Faith
    The Terminology of Love in the New Testament
    The Prophecies of St. Paul
    The Millennium and the Apocalypse
    List of other articles on Biblical Doctrines

    Auch wenn der Anspruch der Aufsätze meiner Meinung nach sehr hoch ist, so haben mir doch viele dieser Artikel beim Verständnis der großen thematischen „Bögen“ der Bibel geholfen, also genau dort, wo ich dazu neigte, mich im Klein-Klein zu verlieren.

    [Da ich nicht weiß, ob ich hier einen Link setzen darf, verzichte ich darauf. Allerdings kann man das besagte Buch leicht im Internet finden und von einer seriösen Seite als PDF oder E-Book legal herunterladen.]

  2. Ei der Autor – B.B. Warfield – glaubt, dass es heute keine aktiven Geistesgaben (wie in 1. Kor 12) mehr gibt – verstehe ich das richtig?
    Das muss man doch nicht gut finden?!

  3. @Rolf
    B.B. Warfield vertritt einen Glauben, der davon ausgeht, dass die spezifischen, außerordentlichen Geistesgaben wie z.B. Heilungen, Sprachenreden und deren Auslegung zeitlich gebunden waren an die spezifische apostolische Zeit (1. Jahrhundert). Das Witzige an der Passage 1Kor 12-14 ist ja, dass Paulus diesen spezifischen, außerordentlichen Gaben die allgemeinen und nicht-außerordentlichen Gnadengaben Gottes gegenüberstellt und diese als die höchsten und wertvollsten darstellt, nämlich: Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese sind selbstverständlich nicht zeitgebunden an die apostolische Zeitperiode.

  4. @Wone
    Ja klar, die Liebe ist das Größte. Glaube, Hoffnung, Liebe.
    Darin eingebettet sollen die anderen Gaben funktionieren – und – bei allem Missbrauch und Irrungen – es gibt sie.
    Am meisten bemüht euch, dass ihr prophetisch redet…Wozu sollte Paulus so etwas sagen, wenn es doch nur historische Bedeutung gehabt hätte.
    Hätte.
    Wenn.

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