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	Kommentare zu: Was hat Kierkegaard mit der Emerging Church zu tun?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-hat-kierkegaard-mit-der-emerging-church-zu-tun/18/comment-page-1/#comment-938</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 14:28:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guten Tag,

ich habe Ihren Kommentar erst heute gelesen und antwortet deshalb weit verspätet. 

Ich glaube nicht, dass die EmCh ein evangelikaler Flügel des Religionsrelativismus werden möchte. Für ein dezidiertes Wollen ist die EmCh nicht homogen genug. Das aber bedeutet nicht, dass sie das nicht wird.

Samir Selmanovic, Mitautor des Emergenten Manifestes,  tendiert beispielsweise in diese Richtung: 

  http://samirselmanovic.typepad.com

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>ich habe Ihren Kommentar erst heute gelesen und antwortet deshalb weit verspätet. </p>
<p>Ich glaube nicht, dass die EmCh ein evangelikaler Flügel des Religionsrelativismus werden möchte. Für ein dezidiertes Wollen ist die EmCh nicht homogen genug. Das aber bedeutet nicht, dass sie das nicht wird.</p>
<p>Samir Selmanovic, Mitautor des Emergenten Manifestes,  tendiert beispielsweise in diese Richtung: </p>
<p>  <a href="http://samirselmanovic.typepad.com" rel="nofollow ugc">http://samirselmanovic.typepad.com</a></p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manfred Wittchen		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-hat-kierkegaard-mit-der-emerging-church-zu-tun/18/comment-page-1/#comment-309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Wittchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 09:11:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=18#comment-309</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für das Schlaglicht auf die Lehren Brian McLarens.
Hoffentlich durchzieht das nicht die Emerging-Church-Bewegung.

Brian McLaren läßt eine statt-christliche &#039;Theologie&#039; durchblitzen.
Verwandt dazu: Der &#039;Interreligiöse Dialog&#039;, das Projekt Weltethos. Eine ganze Reihe von Theologen und Religionslehrer, katholische wie evangelische, vertreten die Dogmatik, die dahintersteckt.
Ein Kerndogma: Die Religionen sind mehr oder weniger gleichwertige Wege zum Absoluten.

Im Interreligiösen Dialog, im Projekt Weltethos kommt es dann praktischerweise gleich zu einem neuen Weg, die Menschheit von allerhand Übeln zu befreien und Frieden auf Erden herzustellen.
Das geht so:
Die Religionen einigen sich verbindlich auf ein gemeinsames Ethos, dem Weltethos. Dann wird Frieden sein, sozial-ökonomische und ökologische Probleme können abgetan werden.
Küng, ein prominenter Vertreter der schönen neuen Welt, schlägt ein solches Ethos vor, christlich geprägt, zurechtgestutzt durch säkulare, &#039;zeitgemässe&#039; Anforderungen an einen modernen Werte- und Normenkatalog.

McLaren und Küng scheint die Frage zu einen: &#039;Wer sind wir, dass wir den Anderen erklären sollen, was für sie richtig ist? Wer sind wir, dass wir den Glauben ihrer Väter in Frage stellen dürften? Wie kommen wir dazu, die Menschen und Völker zu demütigen, indem wir sie belehren wollen, ihnen mit einem &#039;besseren&#039; Glauben kommen wollen?! Ist das nicht religiöser Kolonialismus?!&#039;
So höre ich McLaren fragen, so höre ich Küng fragen, auch wenn sie sich anders ausdrücken.
So kann aber nur reden, wer dem oben genannten Dogma von der &#039;Ungefähren Gleichwertigkeit der Religionen&#039; zustimmt. 

Ein neuer Toleranzbegriff geht mit dieser Ideologie einher, und hier sollten wir munter werden, denn er bedroht die Redefreiheit.
Im klassischen Sinne war Toleranz: Wir sind völlig unterschiedlicher, ja gegensätzlicher Meinung über Gott und die Welt, aber wir gehen anständig miteinander um.
Der neue Toleranzbegriff: &#039;Tolerant ist, wer anerkennt, dass andere Religionen AUCH wahr sind. Tolerant ist, wer nicht &#039;sein Glaubensystem absolut setzen will&#039; Zum Gespräch unfähig ist der, der nicht vom AUCH-Wahr ausgeht, und wahrscheinlich, ja bestimmt sogar, ist er ein gefährlicher Fundamentalist.
Mit solchen Leuten ...&#039;   (... ja, wie muss man verfahren mit &#039;solchen Leuten&#039;?)

Die Religionsrelativisten setzen also ihr Glaubenssystem absolut und definieren Zustimmung dazu als Toleranz.
Natürlich betrachten sie ihr Glaubenssystem nicht als solches, sondern als Meta-System: ein Denken, das nicht in einer Reihe mit Christentum, Kommunismus, Buddhismus steht als System des Weltverständnisses, sondern DARÜBER. Ihr ganz stiller Absolutheitsanspruch tarnt sich geschickt, vielleicht sogar vor dem eigenen Denken und Gewissen, durch die &#039;Meta-System&#039;-Annahme.

Werden die anderen Religionen einfach ihre alten Werte aufgeben, der Islam zB seine Scharia?
Nun, zum Einen haben sie ja über ihre Religion schon den Zugang zum Absoluten, und ein vernünftige(re)s Ethos muss da ja wohl auch rasch einleuchten.
Zum anderen, sind &#039;wir&#039; ja auch bereit, von den Anderen zu lernen.
Jesus zum Beispiel wandeln wir vom Christus zum - maximal - Propheten, das sind wir dem Handel mit den anderen Religionen um ein Welt-Einheits-Ethos schuldig. Soviel sollte uns der künftige Weltfriede und all die gemeinsamen Problemlösungen schon wert sein. Meint zB. Küng, wenn auch in zum Teil anderen Worten.
Meint McLaren auch so etwas? Weiss er schon, was er eigentlich meint, worauf er hinauswill?

Oder ist er derzeit nur angetan von so mancher Idee, die er aufgeschnappt hat? Ist er lediglich sentimental darüber, dass Mission Belehren einschliesst und wir die anderen Nationen nicht belehrend demütigen sollten? (Wie es unseren armen keltischen und germanischen Vorfahren widerfuhr, so dass sie plötzlich aufhörten, Feindesköpfe in Truhen zu sammeln oder sich an den Gürtel zu hängen, aufhörten auch, Schlachten an sich zu lieben, die sie so lustiglich-feierlich direkt ans Heldenbankett in Wallhall befördern konnten. Sollten wir wirklich wollen, dass sich die übliche Sterblichkeit von Männern durch Stammeskriege von zwischen 20-40% auf unter 2%, trotz den Weltkriegen bei uns reduzieren? Sollten wir DAS wollen? (dazu Keely 1996)) (Wieso auch wollen diese Leute dauernd uns, mich belehren über die &#039;richtigere&#039; Auffassung meines christlichen Glaubens? Fürchen sie so gar nicht um meine Gefühle?)

Der Religionsrelativismus hat das Zeug, die nächste (statt-christliche) Utopie zur Rettung der Welt zu werden.
Unsere westlichen Gesellschaften sind bereits deutlich gezeichnet von diesem Denken. Der Religionsunterricht ist oft massiver Wegbereiter, aber auch die Medien kennen im Grunde fast schon kein anderes Denken mehr.
Will die &#039;Emerging-Church&#039;-Bewegung der &#039;evangelikale&#039; Flügel des Religionsrelativismus bzw Religionspluralismus werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für das Schlaglicht auf die Lehren Brian McLarens.<br />
Hoffentlich durchzieht das nicht die Emerging-Church-Bewegung.</p>
<p>Brian McLaren läßt eine statt-christliche &#8218;Theologie&#8216; durchblitzen.<br />
Verwandt dazu: Der &#8218;Interreligiöse Dialog&#8216;, das Projekt Weltethos. Eine ganze Reihe von Theologen und Religionslehrer, katholische wie evangelische, vertreten die Dogmatik, die dahintersteckt.<br />
Ein Kerndogma: Die Religionen sind mehr oder weniger gleichwertige Wege zum Absoluten.</p>
<p>Im Interreligiösen Dialog, im Projekt Weltethos kommt es dann praktischerweise gleich zu einem neuen Weg, die Menschheit von allerhand Übeln zu befreien und Frieden auf Erden herzustellen.<br />
Das geht so:<br />
Die Religionen einigen sich verbindlich auf ein gemeinsames Ethos, dem Weltethos. Dann wird Frieden sein, sozial-ökonomische und ökologische Probleme können abgetan werden.<br />
Küng, ein prominenter Vertreter der schönen neuen Welt, schlägt ein solches Ethos vor, christlich geprägt, zurechtgestutzt durch säkulare, &#8218;zeitgemässe&#8216; Anforderungen an einen modernen Werte- und Normenkatalog.</p>
<p>McLaren und Küng scheint die Frage zu einen: &#8218;Wer sind wir, dass wir den Anderen erklären sollen, was für sie richtig ist? Wer sind wir, dass wir den Glauben ihrer Väter in Frage stellen dürften? Wie kommen wir dazu, die Menschen und Völker zu demütigen, indem wir sie belehren wollen, ihnen mit einem &#8218;besseren&#8216; Glauben kommen wollen?! Ist das nicht religiöser Kolonialismus?!&#8216;<br />
So höre ich McLaren fragen, so höre ich Küng fragen, auch wenn sie sich anders ausdrücken.<br />
So kann aber nur reden, wer dem oben genannten Dogma von der &#8218;Ungefähren Gleichwertigkeit der Religionen&#8216; zustimmt. </p>
<p>Ein neuer Toleranzbegriff geht mit dieser Ideologie einher, und hier sollten wir munter werden, denn er bedroht die Redefreiheit.<br />
Im klassischen Sinne war Toleranz: Wir sind völlig unterschiedlicher, ja gegensätzlicher Meinung über Gott und die Welt, aber wir gehen anständig miteinander um.<br />
Der neue Toleranzbegriff: &#8218;Tolerant ist, wer anerkennt, dass andere Religionen AUCH wahr sind. Tolerant ist, wer nicht &#8217;sein Glaubensystem absolut setzen will&#8216; Zum Gespräch unfähig ist der, der nicht vom AUCH-Wahr ausgeht, und wahrscheinlich, ja bestimmt sogar, ist er ein gefährlicher Fundamentalist.<br />
Mit solchen Leuten &#8230;&#8216;   (&#8230; ja, wie muss man verfahren mit &#8217;solchen Leuten&#8216;?)</p>
<p>Die Religionsrelativisten setzen also ihr Glaubenssystem absolut und definieren Zustimmung dazu als Toleranz.<br />
Natürlich betrachten sie ihr Glaubenssystem nicht als solches, sondern als Meta-System: ein Denken, das nicht in einer Reihe mit Christentum, Kommunismus, Buddhismus steht als System des Weltverständnisses, sondern DARÜBER. Ihr ganz stiller Absolutheitsanspruch tarnt sich geschickt, vielleicht sogar vor dem eigenen Denken und Gewissen, durch die &#8218;Meta-System&#8216;-Annahme.</p>
<p>Werden die anderen Religionen einfach ihre alten Werte aufgeben, der Islam zB seine Scharia?<br />
Nun, zum Einen haben sie ja über ihre Religion schon den Zugang zum Absoluten, und ein vernünftige(re)s Ethos muss da ja wohl auch rasch einleuchten.<br />
Zum anderen, sind &#8218;wir&#8216; ja auch bereit, von den Anderen zu lernen.<br />
Jesus zum Beispiel wandeln wir vom Christus zum &#8211; maximal &#8211; Propheten, das sind wir dem Handel mit den anderen Religionen um ein Welt-Einheits-Ethos schuldig. Soviel sollte uns der künftige Weltfriede und all die gemeinsamen Problemlösungen schon wert sein. Meint zB. Küng, wenn auch in zum Teil anderen Worten.<br />
Meint McLaren auch so etwas? Weiss er schon, was er eigentlich meint, worauf er hinauswill?</p>
<p>Oder ist er derzeit nur angetan von so mancher Idee, die er aufgeschnappt hat? Ist er lediglich sentimental darüber, dass Mission Belehren einschliesst und wir die anderen Nationen nicht belehrend demütigen sollten? (Wie es unseren armen keltischen und germanischen Vorfahren widerfuhr, so dass sie plötzlich aufhörten, Feindesköpfe in Truhen zu sammeln oder sich an den Gürtel zu hängen, aufhörten auch, Schlachten an sich zu lieben, die sie so lustiglich-feierlich direkt ans Heldenbankett in Wallhall befördern konnten. Sollten wir wirklich wollen, dass sich die übliche Sterblichkeit von Männern durch Stammeskriege von zwischen 20-40% auf unter 2%, trotz den Weltkriegen bei uns reduzieren? Sollten wir DAS wollen? (dazu Keely 1996)) (Wieso auch wollen diese Leute dauernd uns, mich belehren über die &#8218;richtigere&#8216; Auffassung meines christlichen Glaubens? Fürchen sie so gar nicht um meine Gefühle?)</p>
<p>Der Religionsrelativismus hat das Zeug, die nächste (statt-christliche) Utopie zur Rettung der Welt zu werden.<br />
Unsere westlichen Gesellschaften sind bereits deutlich gezeichnet von diesem Denken. Der Religionsunterricht ist oft massiver Wegbereiter, aber auch die Medien kennen im Grunde fast schon kein anderes Denken mehr.<br />
Will die &#8218;Emerging-Church&#8216;-Bewegung der &#8218;evangelikale&#8216; Flügel des Religionsrelativismus bzw Religionspluralismus werden?</p>
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