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	Kommentare zu: Was ist „evangelikal“?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Der bemerkenswerte Einfluß von Marcia Pally in der evangelikalen Szene &#171; NARJESUS erweitert den Horizont &#8211; Blog		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15427</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der bemerkenswerte Einfluß von Marcia Pally in der evangelikalen Szene &#171; NARJESUS erweitert den Horizont &#8211; Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 21:15:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Bewegung und der &#8220;Christian Left&#8221; in die von Ron Kubsch konstatierte gegenwärtige Identitätskrise des Evangelikalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Bewegung und der &#8220;Christian Left&#8221; in die von Ron Kubsch konstatierte gegenwärtige Identitätskrise des Evangelikalismus [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 21:16:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lukas hat einiges schön formuliert.

&quot;Vorallem geht es mir aber darum, dass wir das wunderbare Wort “evangelisch” nicht einfach aufgeben dürfen, nur um uns theologisch von den “evangelischen” Volkskirchen abzugrenzen.&quot;

Evangelikal ist allzu leicht in der Fundamentalismus Ecke. Evangelisch genügt vollkommen. Die EKD ist allermeistens pseudo-christlich und deren &quot;Theologie&quot; ist keine Theologie (Rede von Gott). Nach deren &quot;Erkenntnissem&quot; hat weder Jesus noch die Bibel etwas mit Gott zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lukas hat einiges schön formuliert.</p>
<p>&#8222;Vorallem geht es mir aber darum, dass wir das wunderbare Wort “evangelisch” nicht einfach aufgeben dürfen, nur um uns theologisch von den “evangelischen” Volkskirchen abzugrenzen.&#8220;</p>
<p>Evangelikal ist allzu leicht in der Fundamentalismus Ecke. Evangelisch genügt vollkommen. Die EKD ist allermeistens pseudo-christlich und deren &#8222;Theologie&#8220; ist keine Theologie (Rede von Gott). Nach deren &#8222;Erkenntnissem&#8220; hat weder Jesus noch die Bibel etwas mit Gott zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rami A.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15086</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rami A.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:27:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Armin

Ich sehe das ganz genauso. Mich erinnert die Diskussion an die Situation damals auf dem Pausenhof. Sagt der eine zum anderen: &quot;Du bist...&quot; regt sich der andere auf und je mehr er sich aufregt, desto mehr Spaß haben die Kinder, ihn eben so zu rufen. Mir ist es völlig egal geworden, wie man mich als Christ bezeichnet. Ich bin auch mit Spinner einverstanden, solange man mir erklärt, warum man mich für einen Spinner hält.

@Peter

&quot;Echte Christen&quot;, auch interessant ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Armin</p>
<p>Ich sehe das ganz genauso. Mich erinnert die Diskussion an die Situation damals auf dem Pausenhof. Sagt der eine zum anderen: &#8222;Du bist&#8230;&#8220; regt sich der andere auf und je mehr er sich aufregt, desto mehr Spaß haben die Kinder, ihn eben so zu rufen. Mir ist es völlig egal geworden, wie man mich als Christ bezeichnet. Ich bin auch mit Spinner einverstanden, solange man mir erklärt, warum man mich für einen Spinner hält.</p>
<p>@Peter</p>
<p>&#8222;Echte Christen&#8220;, auch interessant 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15084</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 00:18:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Peter

Sorry! Ja, ich gebe es zu: Ich habe schlampig gelesen und den Smiley nicht beachtet! Hier noch meiner ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter</p>
<p>Sorry! Ja, ich gebe es zu: Ich habe schlampig gelesen und den Smiley nicht beachtet! Hier noch meiner 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Armin Gritzan		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15082</link>

		<dc:creator><![CDATA[Armin Gritzan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:17:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oh Herr Jesus, komm bald wieder! (Ich meine das ernst)

Also ich als nicht akademischer, ungebildeter, begriffsstutziger, auf dem Land lebender &quot;Christ&quot; mache das inzwischen so, dass ich den Menschen da draußen, sage was ich glaube. Sie bekommen von mir das Evangelium um die Ohren und werden von mir mit dem konfrontiert, was ich glaube. 

Wie die das nun nennen, ist mir so was von egal. Mein Nachbar nennt mich Christ, ein anderer Spinner, wieder ein anderer Fundi oder was auch immer. Es ist mir inzwischen wirklich egal.

Die Leute sollen wissen was ich glaube und nicht, &quot;wie man es denn gerade nennt&quot;. 

Begriffe kommen und gehen, jeder gebraucht sie mal so mal so, oder wie es einem gerade passt. Ich glaube wir müssen aufpassen, vor lauter Spitzfindigkeit und Gelehrsamkeit, nicht den Inhalt zu vergessen. Ich glaube der Teufel versucht uns immer wieder in solche endlos Diskussionen zu verwickeln, um uns Zeit zu rauben oder einfach nur auf die Nerven zu gehen.

Vielleicht mache ich es mir da zu leicht... kann sein. Aber mit dieser Einstellung kann ich wenigstens das Evangelium weitergeben und den Inhalt meines Glaubens teilen. Wie mein Gegenüber das dan &quot;verpackt&quot; überlasse ich Gott. 
Ich habe wenigstens Inhalt weitergegeben. 

Ich bleibe da auch stur. Wenn einer unbedingt eine Bezeichnung will, sage ich Christ und packe den Inhalt hinterher. 

Mal ehrlich, wir leben in einem heidnischen Deutschland. Meine Nachbarn und Bekannten, kennen die &quot;christlichen Spitzfindigkeiten&quot; und die der Anderen nicht. 
Komischerweise interessieren diese Leute sich alle für Inhalte - also bekommen sie diese auch zu hören.

So einfach ist das :) 

Armin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Herr Jesus, komm bald wieder! (Ich meine das ernst)</p>
<p>Also ich als nicht akademischer, ungebildeter, begriffsstutziger, auf dem Land lebender &#8222;Christ&#8220; mache das inzwischen so, dass ich den Menschen da draußen, sage was ich glaube. Sie bekommen von mir das Evangelium um die Ohren und werden von mir mit dem konfrontiert, was ich glaube. </p>
<p>Wie die das nun nennen, ist mir so was von egal. Mein Nachbar nennt mich Christ, ein anderer Spinner, wieder ein anderer Fundi oder was auch immer. Es ist mir inzwischen wirklich egal.</p>
<p>Die Leute sollen wissen was ich glaube und nicht, &#8222;wie man es denn gerade nennt&#8220;. </p>
<p>Begriffe kommen und gehen, jeder gebraucht sie mal so mal so, oder wie es einem gerade passt. Ich glaube wir müssen aufpassen, vor lauter Spitzfindigkeit und Gelehrsamkeit, nicht den Inhalt zu vergessen. Ich glaube der Teufel versucht uns immer wieder in solche endlos Diskussionen zu verwickeln, um uns Zeit zu rauben oder einfach nur auf die Nerven zu gehen.</p>
<p>Vielleicht mache ich es mir da zu leicht&#8230; kann sein. Aber mit dieser Einstellung kann ich wenigstens das Evangelium weitergeben und den Inhalt meines Glaubens teilen. Wie mein Gegenüber das dan &#8222;verpackt&#8220; überlasse ich Gott.<br />
Ich habe wenigstens Inhalt weitergegeben. </p>
<p>Ich bleibe da auch stur. Wenn einer unbedingt eine Bezeichnung will, sage ich Christ und packe den Inhalt hinterher. </p>
<p>Mal ehrlich, wir leben in einem heidnischen Deutschland. Meine Nachbarn und Bekannten, kennen die &#8222;christlichen Spitzfindigkeiten&#8220; und die der Anderen nicht.<br />
Komischerweise interessieren diese Leute sich alle für Inhalte &#8211; also bekommen sie diese auch zu hören.</p>
<p>So einfach ist das 🙂 </p>
<p>Armin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15077</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:44:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor: Hältst du mich für so eine Kulturbanause? Oder hast du meinen Smiley übersehen? Oder wie darf ich deinen interpretieren? ;-)  &#060;-- bittte beachten :-)

Jetzt wieder ernsthaft: Wenn wir einen Begriff brauchen, der auch noch international tragfähig ist, wird es schier unmöglich. Z. B. wenn ich in Saudi-Arabien sage: Ich bin Christ, hat das eine andere Bedeutung (und Tragweite), als wenn ich den gleichen Satz in Deutschland sage, wo sich mindestens ein Drittel der Bevölkerung als Christ bezeichnet (wenn sie es denn auch wären ...). 
Was nun?
Ansonsten geht es mir wie Ron: Ich würde mich als evangelikal bezeichnen, distanziere mich aber von etlichem (inzwischen). Bin ich ein Alt-Evangelikaler im Gegensatz zu den Neu- Evangelikalen?

Ich könnte mir denken, dass, ähnlich wie in meiner Gemeinde, es einfach bei den Christen (ich meine jetzt die echten) an der notwendigen Klarheit fehlt. Wenn evangelische Bekenntnisschriften die Bibel als ihre einzige Glaubensgrundlage nennen, dann muss auch soviel Klarheit geschaffen werden, wie diese Bibel verstanden wird. Sonst komme ich mir eher wie bei der CSU vor: Sie erkennt die Bibel auch als Grundlage an - in ihrer weitest möglichen Auslegung ;-)

Gruß 
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor: Hältst du mich für so eine Kulturbanause? Oder hast du meinen Smiley übersehen? Oder wie darf ich deinen interpretieren? 😉  &lt;&#8211; bittte beachten 🙂</p>
<p>Jetzt wieder ernsthaft: Wenn wir einen Begriff brauchen, der auch noch international tragfähig ist, wird es schier unmöglich. Z. B. wenn ich in Saudi-Arabien sage: Ich bin Christ, hat das eine andere Bedeutung (und Tragweite), als wenn ich den gleichen Satz in Deutschland sage, wo sich mindestens ein Drittel der Bevölkerung als Christ bezeichnet (wenn sie es denn auch wären &#8230;).<br />
Was nun?<br />
Ansonsten geht es mir wie Ron: Ich würde mich als evangelikal bezeichnen, distanziere mich aber von etlichem (inzwischen). Bin ich ein Alt-Evangelikaler im Gegensatz zu den Neu- Evangelikalen?</p>
<p>Ich könnte mir denken, dass, ähnlich wie in meiner Gemeinde, es einfach bei den Christen (ich meine jetzt die echten) an der notwendigen Klarheit fehlt. Wenn evangelische Bekenntnisschriften die Bibel als ihre einzige Glaubensgrundlage nennen, dann muss auch soviel Klarheit geschaffen werden, wie diese Bibel verstanden wird. Sonst komme ich mir eher wie bei der CSU vor: Sie erkennt die Bibel auch als Grundlage an &#8211; in ihrer weitest möglichen Auslegung 😉</p>
<p>Gruß<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:50:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider ist nicht nur dieser eine Satz des Artikels etwas &quot;missglückt&quot;... Es ist geradezu peinlich, wie ein gebildeter Mensch sich öffentlich so herablassend und diffamierend über andere Personen äußert. Um nur ein Beispiel aus dem Text zu nennen:

&lt;blockquote&gt;So verbreitet z. B. der Junge-Erde-Mikrobiologe Siegfried Scherer noch immer seine christlich-fundamentalistische Theo-Biologie über die Internetseite der TU München, wodurch Seriosität vorgetäuscht wird.&lt;/blockquote&gt;.

Ich habe Herrn Scherer als äußerst freundlichen und vor allem auch sehr kritischen Gesprächspartner, der keine einfache vorgefertigte Meinung zu diesem Komplex hat, kennnengelernt. Ihm hier vorzuwerfen er sei unseriös und würde seine berufliche Stellung dazu nutzen, andere Menschen zu täuschen, ist wirklich eine üble Unterstellung.

Daher bin ich versucht auf folgende Äußerung 

&lt;blockquote&gt;Es ist erfreulich, dass unter den Bewohnern des Inselstaates, wo auf der &quot;falschen Seite&quot; Auto gefahren wird und der Euro noch immer verbannt ist, das logisch-rationale Denken gesiegt hat&lt;/blockquote&gt;

mit der Feststellung von G.K. Chesterton zu antworten: &quot;The madman is not the man who has lost his reason. The madman is the man who has lost everything except his reason.&quot;

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist nicht nur dieser eine Satz des Artikels etwas &#8222;missglückt&#8220;&#8230; Es ist geradezu peinlich, wie ein gebildeter Mensch sich öffentlich so herablassend und diffamierend über andere Personen äußert. Um nur ein Beispiel aus dem Text zu nennen:</p>
<blockquote><p>So verbreitet z. B. der Junge-Erde-Mikrobiologe Siegfried Scherer noch immer seine christlich-fundamentalistische Theo-Biologie über die Internetseite der TU München, wodurch Seriosität vorgetäuscht wird.</p></blockquote>
<p>.</p>
<p>Ich habe Herrn Scherer als äußerst freundlichen und vor allem auch sehr kritischen Gesprächspartner, der keine einfache vorgefertigte Meinung zu diesem Komplex hat, kennnengelernt. Ihm hier vorzuwerfen er sei unseriös und würde seine berufliche Stellung dazu nutzen, andere Menschen zu täuschen, ist wirklich eine üble Unterstellung.</p>
<p>Daher bin ich versucht auf folgende Äußerung </p>
<blockquote><p>Es ist erfreulich, dass unter den Bewohnern des Inselstaates, wo auf der &#8222;falschen Seite&#8220; Auto gefahren wird und der Euro noch immer verbannt ist, das logisch-rationale Denken gesiegt hat</p></blockquote>
<p>mit der Feststellung von G.K. Chesterton zu antworten: &#8222;The madman is not the man who has lost his reason. The madman is the man who has lost everything except his reason.&#8220;</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theo		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15070</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:46:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie.&quot; (Ulrich Kutschera)

Amüsante Kommentare über Kutschera gibt&#039;s hier: www.kritische-naturgeschichte.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Nichts in den Geisteswissenschaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie.&#8220; (Ulrich Kutschera)</p>
<p>Amüsante Kommentare über Kutschera gibt&#8217;s hier: <a href="http://www.kritische-naturgeschichte.de" rel="nofollow ugc">http://www.kritische-naturgeschichte.de</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15068</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:01:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@alle: Hier haben wir wieder so einen scharfen (allerdings auch etwas dümmlichen) Satz: U. Kutschera: 



&lt;blockquote&gt;Evangelikale Christen sind Fundamentalisten, für die alle Bibel-Aussagen wörtlich zu nehmen sind, während sich evangelische Amtskirchen-Mitglieder in der Regel als „aufgeklärte Gläubige“ darstellen. &lt;/blockquote&gt;



Quelle:  http://hpd.de/node/12775

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@alle: Hier haben wir wieder so einen scharfen (allerdings auch etwas dümmlichen) Satz: U. Kutschera: </p>
<blockquote><p>Evangelikale Christen sind Fundamentalisten, für die alle Bibel-Aussagen wörtlich zu nehmen sind, während sich evangelische Amtskirchen-Mitglieder in der Regel als „aufgeklärte Gläubige“ darstellen. </p></blockquote>
<p>Quelle:  <a href="http://hpd.de/node/12775" rel="nofollow ugc">http://hpd.de/node/12775</a></p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15066</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:33:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ok, kleines Missverständnis - wobei das Problem ja in etwa dasselbe ist ;-)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, kleines Missverständnis &#8211; wobei das Problem ja in etwa dasselbe ist 😉</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15064</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:07:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=16335#comment-15064</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes: Sorry, ich dachte, wir sprechen über &quot;Fundamentalismus&quot;. Bei &quot;evangelikal&quot; ist das in der Tat auch schwierig. Ich zähle (irgendwie) zur evangelikalen Bewegung, aber distanziere mich von vielem, was unter der Bewegung firmiert (z.B. in der skurrilen TV-Welt). Allerdings sollten wir bedenken, dass es eigentlich um eine globale Diskussion geht. Der Evangelikalismus in D oder in den USA ist ja längst nicht mehr so maßgeblich, wie es auf den ersten Blick scheint. Es hängt m.E. nicht so viel davon ab, ob der Begriff in der dt. Sprache zu retten ist.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Sorry, ich dachte, wir sprechen über &#8222;Fundamentalismus&#8220;. Bei &#8222;evangelikal&#8220; ist das in der Tat auch schwierig. Ich zähle (irgendwie) zur evangelikalen Bewegung, aber distanziere mich von vielem, was unter der Bewegung firmiert (z.B. in der skurrilen TV-Welt). Allerdings sollten wir bedenken, dass es eigentlich um eine globale Diskussion geht. Der Evangelikalismus in D oder in den USA ist ja längst nicht mehr so maßgeblich, wie es auf den ersten Blick scheint. Es hängt m.E. nicht so viel davon ab, ob der Begriff in der dt. Sprache zu retten ist.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15063</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:59:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=16335#comment-15063</guid>

					<description><![CDATA[Das ist natürlich eine Möglichkeit. Ich befürchte jedoch, dass der Begriff nicht mehr wirklich zu retten ist (und abgesehen davon mag ich, wie Lukas, diese &quot;Wortschöpfung&quot; an sich auch überhaupt nicht). Aber vielleicht bin ich da etwas zu pessimistisch...

Falls mich jemand nach meiner &quot;Ausrichtung&quot; fragt oder mich gleich in irgendeine Schublade einsortieren möchte sage ich immer: &quot;Ich bin evanglischer / protestantischer Thomist&quot;. Falls mein Gegenüber dann nicht schnell das Thema wechselt, ist das i.d.R. eine super Gelegenheit, um ein interessantes Gespräch zu beginnen ;-)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist natürlich eine Möglichkeit. Ich befürchte jedoch, dass der Begriff nicht mehr wirklich zu retten ist (und abgesehen davon mag ich, wie Lukas, diese &#8222;Wortschöpfung&#8220; an sich auch überhaupt nicht). Aber vielleicht bin ich da etwas zu pessimistisch&#8230;</p>
<p>Falls mich jemand nach meiner &#8222;Ausrichtung&#8220; fragt oder mich gleich in irgendeine Schublade einsortieren möchte sage ich immer: &#8222;Ich bin evanglischer / protestantischer Thomist&#8220;. Falls mein Gegenüber dann nicht schnell das Thema wechselt, ist das i.d.R. eine super Gelegenheit, um ein interessantes Gespräch zu beginnen 😉</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15062</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=16335#comment-15062</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes: Wenn der Kontext nicht offenlegt, worüber gesprochen wird, sollte der Begriff erläutert werden.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Wenn der Kontext nicht offenlegt, worüber gesprochen wird, sollte der Begriff erläutert werden.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes G.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15061</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:59:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=16335#comment-15061</guid>

					<description><![CDATA[@Ron

&lt;blockquote&gt;@alle: Der Begriff ist schwierig, weil er – je nachdem – in welchem Kontext er zur Anwendung gebracht wird, eine andere Bedeutung hat (theologisch, soziologisch, politisch, philosophisch). Die Alltagsmedien verwenden ihn meist im politischen Sinn zur Bezeichnung von extremistischen Gruppen, die ihre Ziele notfalls unter Anwendung von Gewalt verfolgen. In diesem Sinne sind Christen, die ja hoffentlich das Liebesgebot ernst nehmen, keine Fundamentalisten. &lt;/blockquote&gt;

Das deckt sich ja im Prinzip mit meiner Sichtweise. Was ist dein Vorschlag, wie mit dem Begriff umgegangen werden soll?

Mich interessiert eigentlich weniger ob sich jemand als evangelikal, baptistisch, reformiert, bibeltreu etc. bezeichnet oder so bezeichnet wird. Mich interessiert nur eine einfache Frage:  &quot;Glaubst du, dass dich allein die Gnade Gottes durch das Erlösungswerk Christi mit Gott versöhnen kann.&quot; Wer hierauf mit &quot;Ja&quot; antwortet, der ist mir ein Bruder oder eine Schwester im Herrn. Über die Details kann man dann immer noch ausführlich diskutieren ;-)

Liebe Grüße
Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron</p>
<blockquote><p>@alle: Der Begriff ist schwierig, weil er – je nachdem – in welchem Kontext er zur Anwendung gebracht wird, eine andere Bedeutung hat (theologisch, soziologisch, politisch, philosophisch). Die Alltagsmedien verwenden ihn meist im politischen Sinn zur Bezeichnung von extremistischen Gruppen, die ihre Ziele notfalls unter Anwendung von Gewalt verfolgen. In diesem Sinne sind Christen, die ja hoffentlich das Liebesgebot ernst nehmen, keine Fundamentalisten. </p></blockquote>
<p>Das deckt sich ja im Prinzip mit meiner Sichtweise. Was ist dein Vorschlag, wie mit dem Begriff umgegangen werden soll?</p>
<p>Mich interessiert eigentlich weniger ob sich jemand als evangelikal, baptistisch, reformiert, bibeltreu etc. bezeichnet oder so bezeichnet wird. Mich interessiert nur eine einfache Frage:  &#8222;Glaubst du, dass dich allein die Gnade Gottes durch das Erlösungswerk Christi mit Gott versöhnen kann.&#8220; Wer hierauf mit &#8222;Ja&#8220; antwortet, der ist mir ein Bruder oder eine Schwester im Herrn. Über die Details kann man dann immer noch ausführlich diskutieren 😉</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rami A.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15060</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rami A.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:22:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ron: Christen sind nicht gewalttätig, da stimme ich zu. Je unchristlicher die Gesellschaft aber wird, desto stärker werden die Christen sich dem entgegenstellen (müssen) und dann wird dieser Widerstand immer mit &quot;Gewalt&quot; gleichgesetzt und entsprechend betitelt. 

Der Begriff &quot;Fundamentalismus&quot; lässt sich also gar nicht vermeiden und ich wähle den Weg, ihn mit Inhalt zu füllen, dass man uns versteht nach dem Motto &quot;In diesem Sinne&quot; und &quot;In diesem Sinne nicht&quot;. Wir lieben unsere Feinde und sprengen sie nicht in die Luft. Vielleicht lernen sogar die Alltagsmedien irgendwann den Unterschied. Das ist aber nur meine Meinung. Ich verstehe und respektiere diejenigen, die einen anderen Weg gehen und das (Un-)Wort lieber meiden. 

Übrigens wurden die Aktion &quot;Weihnachten im Schuhkarton&quot; oder auch missionarische Aktivitäten in islamischen Ländern mit &quot;Fundamentalismus&quot; betitelt - also auch Taten, die nichts mit Gewalt sondern im Gegenteil mit Liebe zu tun hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Christen sind nicht gewalttätig, da stimme ich zu. Je unchristlicher die Gesellschaft aber wird, desto stärker werden die Christen sich dem entgegenstellen (müssen) und dann wird dieser Widerstand immer mit &#8222;Gewalt&#8220; gleichgesetzt und entsprechend betitelt. </p>
<p>Der Begriff &#8222;Fundamentalismus&#8220; lässt sich also gar nicht vermeiden und ich wähle den Weg, ihn mit Inhalt zu füllen, dass man uns versteht nach dem Motto &#8222;In diesem Sinne&#8220; und &#8222;In diesem Sinne nicht&#8220;. Wir lieben unsere Feinde und sprengen sie nicht in die Luft. Vielleicht lernen sogar die Alltagsmedien irgendwann den Unterschied. Das ist aber nur meine Meinung. Ich verstehe und respektiere diejenigen, die einen anderen Weg gehen und das (Un-)Wort lieber meiden. </p>
<p>Übrigens wurden die Aktion &#8222;Weihnachten im Schuhkarton&#8220; oder auch missionarische Aktivitäten in islamischen Ländern mit &#8222;Fundamentalismus&#8220; betitelt &#8211; also auch Taten, die nichts mit Gewalt sondern im Gegenteil mit Liebe zu tun hatten.</p>
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		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15059</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:02:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Streit um die Frage &quot;Was ist evangelikal?&quot; ist ein nötiger! Und die Ursache für diese Diskussion ist eher ein positive. Denn er betrifft eine Bewegung, die eben mittlerweile so groß ist, das sie sich differenziert. Sie wird zwar von außen recht einfach/vereinfachend als &quot;evangelikal&quot; bezeichnet, aber nicht alle, die von außen gesehen, in dem Begriff drinstecken, wollen da auch drin sein.

Die Krise der &quot;evangelikalen&quot; Welt ist ja auch eine Folge der Krise der &quot;protestantischen&quot; Welt. Was ist denn protestantisch/evangelisch? Und sie ist auch eine Folge der &quot;christlichen&quot; Welt? Wer ist den ein Christ??? Um an @Johannes anzuschließen: Jesus war keiner und Paulus auch nicht. Der Begriff kam eben wesentlich später - und eben von außen. Auch der Begriff protestantisch kam von außen. Diese Definitionsfrage ist eine sehr umfassende. Und wie soll man diese Definitionsfragen den ad hoc lösen, vorallem nach den Fragen die die Geschichte im 20. Jahrhundert (Auschwitz!) gestellt hat? Wenn ein Jude unter dem Begriff &quot;Christ&quot; einen Judenmörder versteht, dann muss ich den Begriff natürlich hinterfragen. Und in diesem Fahrwasser bzw. Strudel werden auch viele andere Begriff schwammig - auch wenn wir diese Ursachen übersehen. Einfache Antworten sind einfach nicht mehr möglich, so sehr sie auch gewünscht sind und helfen würden. Doch gerade unsere Geschichte des Christentums in Deutschland (vor allem des evangelischen) macht diese einfachen Antworten unmöglich. Denn @Rami nicht nur Namenschristen haben bei vollem Bewusstsein den Begriff &quot;Christ&quot; im Nationalsozialismus entwertet und missbraucht.

(Die emergente Szene z.B. (@Thorsten) ist doch viel zu klein und noch diverser. Die hat da mit m.M. nach nicht viel zu tun. Sie wiederholen nur Fragen, die eben schon sehr lange offen sind. Und können sie nicht mal für die eigene Bewegung beantworten. Zum großen Teil sind es ja auch nur aus dem amerikanischen Kontext populär-wiedergekäute Fragen, die ihren Ursprung eigentlich in der europäischen dialektischen Theologie haben. Aber es ist eben schwieriger einen Tillich oder Barth oder Moltmann zu lesen, als einen McLaren. Er kann sich einfache Antworten erlauben. Akademisch und tiefgehend ist diese Bewegung nicht und nie gewesen. Das sie nur von den &quot;evangelikalen&quot; wahrgenommen wird, zeigt doch wie ausschließlich  binnenwirksam sie ist, quasi der Klassenclown des evangelikalen Unterrichtsraums.)

Also, was ist evangelikal? Und tatsächlich: was haben die 5 Solis damit zu tun, wenn so diskutiert wird? Was hat Luther und die Wartburg überhaupt damit zu tun? Dann wäre es ja sehr evangelikal Teile der Bibel zu ignorieren und auszuradieren, wie es Luther gerne getan hat? Wie man von Luther auf &quot;Sozial engagiert und tolerant&quot; kommt, ist ein noch größeres Rätsel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Über die Wartburg wird man zu einer guten Definition von &quot;evangelikal&quot; nicht kommen. Das &quot;Zurück zu den Wurzeln&quot; muss viel weiter gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um die Frage &#8222;Was ist evangelikal?&#8220; ist ein nötiger! Und die Ursache für diese Diskussion ist eher ein positive. Denn er betrifft eine Bewegung, die eben mittlerweile so groß ist, das sie sich differenziert. Sie wird zwar von außen recht einfach/vereinfachend als &#8222;evangelikal&#8220; bezeichnet, aber nicht alle, die von außen gesehen, in dem Begriff drinstecken, wollen da auch drin sein.</p>
<p>Die Krise der &#8222;evangelikalen&#8220; Welt ist ja auch eine Folge der Krise der &#8222;protestantischen&#8220; Welt. Was ist denn protestantisch/evangelisch? Und sie ist auch eine Folge der &#8222;christlichen&#8220; Welt? Wer ist den ein Christ??? Um an @Johannes anzuschließen: Jesus war keiner und Paulus auch nicht. Der Begriff kam eben wesentlich später &#8211; und eben von außen. Auch der Begriff protestantisch kam von außen. Diese Definitionsfrage ist eine sehr umfassende. Und wie soll man diese Definitionsfragen den ad hoc lösen, vorallem nach den Fragen die die Geschichte im 20. Jahrhundert (Auschwitz!) gestellt hat? Wenn ein Jude unter dem Begriff &#8222;Christ&#8220; einen Judenmörder versteht, dann muss ich den Begriff natürlich hinterfragen. Und in diesem Fahrwasser bzw. Strudel werden auch viele andere Begriff schwammig &#8211; auch wenn wir diese Ursachen übersehen. Einfache Antworten sind einfach nicht mehr möglich, so sehr sie auch gewünscht sind und helfen würden. Doch gerade unsere Geschichte des Christentums in Deutschland (vor allem des evangelischen) macht diese einfachen Antworten unmöglich. Denn @Rami nicht nur Namenschristen haben bei vollem Bewusstsein den Begriff &#8222;Christ&#8220; im Nationalsozialismus entwertet und missbraucht.</p>
<p>(Die emergente Szene z.B. (@Thorsten) ist doch viel zu klein und noch diverser. Die hat da mit m.M. nach nicht viel zu tun. Sie wiederholen nur Fragen, die eben schon sehr lange offen sind. Und können sie nicht mal für die eigene Bewegung beantworten. Zum großen Teil sind es ja auch nur aus dem amerikanischen Kontext populär-wiedergekäute Fragen, die ihren Ursprung eigentlich in der europäischen dialektischen Theologie haben. Aber es ist eben schwieriger einen Tillich oder Barth oder Moltmann zu lesen, als einen McLaren. Er kann sich einfache Antworten erlauben. Akademisch und tiefgehend ist diese Bewegung nicht und nie gewesen. Das sie nur von den &#8222;evangelikalen&#8220; wahrgenommen wird, zeigt doch wie ausschließlich  binnenwirksam sie ist, quasi der Klassenclown des evangelikalen Unterrichtsraums.)</p>
<p>Also, was ist evangelikal? Und tatsächlich: was haben die 5 Solis damit zu tun, wenn so diskutiert wird? Was hat Luther und die Wartburg überhaupt damit zu tun? Dann wäre es ja sehr evangelikal Teile der Bibel zu ignorieren und auszuradieren, wie es Luther gerne getan hat? Wie man von Luther auf &#8222;Sozial engagiert und tolerant&#8220; kommt, ist ein noch größeres Rätsel.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Über die Wartburg wird man zu einer guten Definition von &#8222;evangelikal&#8220; nicht kommen. Das &#8222;Zurück zu den Wurzeln&#8220; muss viel weiter gehen.</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15058</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:58:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15057&quot;&gt;Rami A.&lt;/a&gt;.

@alle: Der Begriff ist schwierig, weil er – je nachdem – in welchem Kontext er zur Anwendung gebracht wird, eine andere Bedeutung hat (theologisch, soziologisch, politisch, philosophisch). Die Alltagsmedien verwenden ihn meist im politischen Sinn zur Bezeichnung von extremistischen Gruppen, die ihre Ziele notfalls unter Anwendung von Gewalt verfolgen. In diesem Sinne sind Christen, die ja hoffentlich das Liebesgebot ernst nehmen, keine Fundamentalisten. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15057">Rami A.</a>.</p>
<p>@alle: Der Begriff ist schwierig, weil er – je nachdem – in welchem Kontext er zur Anwendung gebracht wird, eine andere Bedeutung hat (theologisch, soziologisch, politisch, philosophisch). Die Alltagsmedien verwenden ihn meist im politischen Sinn zur Bezeichnung von extremistischen Gruppen, die ihre Ziele notfalls unter Anwendung von Gewalt verfolgen. In diesem Sinne sind Christen, die ja hoffentlich das Liebesgebot ernst nehmen, keine Fundamentalisten. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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		<title>
		Von: Rami A.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15057</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rami A.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:52:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin gestern zum Fall Hüls von RTL angerufen worden und die Frau hat mich nach meiner Meinung gefragt und danach, wie ich &quot;uns&quot; - Zeltmacher Leser - bezeichnen würde. &quot;Konservativ&quot; im Gegensatz zu &quot;Liberal&quot; hab ich gesagt aber auch hinzugefügt, dass sie an dem Wort &quot;Fundamentalismus&quot; gar nicht vorbeikommt. Christen haben eben ein Fundament dem sie treu bleiben, alle anderen sind auf sich selbst gestellt. Ich habe also kein Problem mit dem Begriff, solange man ihn z.B. vom Islam differenziert und auch sonst alle Fälle, die mit dem Schlagwort belegt werden, einzeln betrachtet und nüchtern beurteilt (so auch Hüls, anderes Thema). 

Ansonsten plädiere ich immer dafür, nur zwischen Namenschristen und Christen zu unterscheiden. Alles andere sind hermeneutische Fragen, die es zu überwinden bzw. zu klären gilt. Pauschalisierungen und christliche Titel führen zu nichts als nur Spaltungen.

@Johannes, Roderich, das sehe ich genauso.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gestern zum Fall Hüls von RTL angerufen worden und die Frau hat mich nach meiner Meinung gefragt und danach, wie ich &#8222;uns&#8220; &#8211; Zeltmacher Leser &#8211; bezeichnen würde. &#8222;Konservativ&#8220; im Gegensatz zu &#8222;Liberal&#8220; hab ich gesagt aber auch hinzugefügt, dass sie an dem Wort &#8222;Fundamentalismus&#8220; gar nicht vorbeikommt. Christen haben eben ein Fundament dem sie treu bleiben, alle anderen sind auf sich selbst gestellt. Ich habe also kein Problem mit dem Begriff, solange man ihn z.B. vom Islam differenziert und auch sonst alle Fälle, die mit dem Schlagwort belegt werden, einzeln betrachtet und nüchtern beurteilt (so auch Hüls, anderes Thema). </p>
<p>Ansonsten plädiere ich immer dafür, nur zwischen Namenschristen und Christen zu unterscheiden. Alles andere sind hermeneutische Fragen, die es zu überwinden bzw. zu klären gilt. Pauschalisierungen und christliche Titel führen zu nichts als nur Spaltungen.</p>
<p>@Johannes, Roderich, das sehe ich genauso.</p>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15056</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 05:09:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Peter

&quot;Well roared, lion!&quot; stammt aus dem Sommernachtstraum von Shakespeare, und ich meine damit lediglich so etwas wie &quot;Hört, hört!&quot; oder &quot;So ist es!&quot; oder noch besser: &quot;Bravo!&quot; ;-)

lg
S.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter</p>
<p>&#8222;Well roared, lion!&#8220; stammt aus dem Sommernachtstraum von Shakespeare, und ich meine damit lediglich so etwas wie &#8222;Hört, hört!&#8220; oder &#8222;So ist es!&#8220; oder noch besser: &#8222;Bravo!&#8220; 😉</p>
<p>lg<br />
S.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lukas		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15054</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 22:13:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Johannes: Du hast Recht. Letztlich ist der Name nicht so entscheidend. &quot;Christen&quot;, &quot;Methodisten&quot;, &quot;Hugenotten&quot;, &quot;Protestanten&quot; etc. waren alle zuerst Fremdbezeichnungen, häufig zuerst diffamierend gemeint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Johannes: Du hast Recht. Letztlich ist der Name nicht so entscheidend. &#8222;Christen&#8220;, &#8222;Methodisten&#8220;, &#8222;Hugenotten&#8220;, &#8222;Protestanten&#8220; etc. waren alle zuerst Fremdbezeichnungen, häufig zuerst diffamierend gemeint.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15053</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 20:56:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn wir in Zukunft unsere Namen immer dann gleich ändern wollen, wenn die Bezeichnung unpopulär wird, kommen wir bald, wenn die Feindschaft gegen das Christentum zunimmt, gar nicht mehr hinterher mit dem Namenswechseln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir in Zukunft unsere Namen immer dann gleich ändern wollen, wenn die Bezeichnung unpopulär wird, kommen wir bald, wenn die Feindschaft gegen das Christentum zunimmt, gar nicht mehr hinterher mit dem Namenswechseln.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-ist-%e2%80%9eevangelikal/16335/comment-page-1/#comment-15051</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:03:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ersten Christen nannten sich nicht nach langen Diskussionen und Konzilien Christen, sondern sie wurden so genannt, weil sie zu Christus gehörten. Soweit ich es sehe, gab es auch keinen öffentlichen Beschluss, sich evangelisch zu nennen. Es gab eine Rückbesinnung auf das Evangelium und die Leute, die das taten, waren evangelisch. Vielleicht sollten wir uns nicht allzu viel Gedanken darüber machen, wie wir uns nennen oder wie andere uns nennen (und was sie über Christen denken), sondern viel mehr das treu leben und predigen, was uns aufgetragen ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Christen nannten sich nicht nach langen Diskussionen und Konzilien Christen, sondern sie wurden so genannt, weil sie zu Christus gehörten. Soweit ich es sehe, gab es auch keinen öffentlichen Beschluss, sich evangelisch zu nennen. Es gab eine Rückbesinnung auf das Evangelium und die Leute, die das taten, waren evangelisch. Vielleicht sollten wir uns nicht allzu viel Gedanken darüber machen, wie wir uns nennen oder wie andere uns nennen (und was sie über Christen denken), sondern viel mehr das treu leben und predigen, was uns aufgetragen ist?</p>
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