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	Kommentare zu: Was wir aus Entkehrungsgeschichten lernen können	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87049</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 20:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja gut auch ok]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja gut auch ok</p>
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		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 19:30:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helge, wenn eine anthropologische Theologie die einzige Perspektive sein soll, na dann gute Nacht! Wenn christlicher Glaube nicht mehr in Bekenntnissen gesprochen werden kann, hat er zu schweigen. 
Ich halte es momentan eher mit Cullmanns Darstellung von Heil und Geschichte. Sein Ansatz beschreibt die Wechselwirkung von historischem Ereignis und Kerygma. Alles andere als ein heilgeschichtlicher Ansatz macht für mich keinen Sinn. Denn dann kann ich mir das ganze auch sparen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helge, wenn eine anthropologische Theologie die einzige Perspektive sein soll, na dann gute Nacht! Wenn christlicher Glaube nicht mehr in Bekenntnissen gesprochen werden kann, hat er zu schweigen.<br />
Ich halte es momentan eher mit Cullmanns Darstellung von Heil und Geschichte. Sein Ansatz beschreibt die Wechselwirkung von historischem Ereignis und Kerygma. Alles andere als ein heilgeschichtlicher Ansatz macht für mich keinen Sinn. Denn dann kann ich mir das ganze auch sparen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87047</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 16:51:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Alex &quot;Weiss aber noch so gar nicht wo die Reise hingeht.&quot; &lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Tipp von Karl Rahner: &quot;Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein oder er wird nicht sein&quot;.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Alex &#8222;Weiss aber noch so gar nicht wo die Reise hingeht.&#8220; </span><br />
<span>Tipp von Karl Rahner: &#8222;Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein oder er wird nicht sein&#8220;.</span></p>
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		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87046</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 16:42:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;span&gt;Alex &quot;Jetzt merke ich dass ich meinen Glauben neu füllen muss.&quot; Das ist der Punkt - wie definiert man &quot;Glauben&quot;?. Wenn dein Glaube heute im 21. Jh davon abhängig ist, das Aussagen antiker Schriften des 1. Jh objektiv wahr faktisch verifizierbar sind – dann gute Nacht Marie. Das hat doch noch nie funktioniert, siehe die Evolution von zig tausend &lt;/span&gt;unterschiedlicher christlicher Denominationen im Laufe der Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Alex &#8222;Jetzt merke ich dass ich meinen Glauben neu füllen muss.&#8220; Das ist der Punkt &#8211; wie definiert man &#8222;Glauben&#8220;?. Wenn dein Glaube heute im 21. Jh davon abhängig ist, das Aussagen antiker Schriften des 1. Jh objektiv wahr faktisch verifizierbar sind – dann gute Nacht Marie. Das hat doch noch nie funktioniert, siehe die Evolution von zig tausend </span>unterschiedlicher christlicher Denominationen im Laufe der Zeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87045</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 10:29:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zumindest lesen wir davon im NT. (Explizit Hebräerbrief und 2. Petrusbrief. Aber auch die Evangelien und Paulusbriefe) Die Antworten darauf seitens der Verfasser sind eine nochmalige Versicherung, dass es nicht mehr lange dauern wird. Hmh... was machen wir damit? Einfach so stehen lassen und nicht weiter drüber nachdenken und bewerten? Ich kann es nicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest lesen wir davon im NT. (Explizit Hebräerbrief und 2. Petrusbrief. Aber auch die Evangelien und Paulusbriefe) Die Antworten darauf seitens der Verfasser sind eine nochmalige Versicherung, dass es nicht mehr lange dauern wird. Hmh&#8230; was machen wir damit? Einfach so stehen lassen und nicht weiter drüber nachdenken und bewerten? Ich kann es nicht!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87044</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 09:22:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob die Menschen des AT auch solche Probleme hatten, weil sie so lange auf den Messias warten mussten, bis schliesslich Jesus Christus geboren wurde?

Vielleicht haben sich viele deshalb ebenfalls &quot;entkehrt&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die Menschen des AT auch solche Probleme hatten, weil sie so lange auf den Messias warten mussten, bis schliesslich Jesus Christus geboren wurde?</p>
<p>Vielleicht haben sich viele deshalb ebenfalls &#8222;entkehrt&#8220;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87043</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 07:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helge, ich Frage mich mittlerweile auch wie es möglich ist mit diesen Spannungen zu leben. Für mich war es früher möglich, aber nur weil ich mich mit entsprechenden Stellen nicht auseinander gesetzt habe. Jetzt merke ich dass ich meinen Glauben neu füllen muss. Weiss aber noch so gar nicht wo die Reise hingeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helge, ich Frage mich mittlerweile auch wie es möglich ist mit diesen Spannungen zu leben. Für mich war es früher möglich, aber nur weil ich mich mit entsprechenden Stellen nicht auseinander gesetzt habe. Jetzt merke ich dass ich meinen Glauben neu füllen muss. Weiss aber noch so gar nicht wo die Reise hingeht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87042</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 19:25:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alex um klarzustellen ich stimme dir natürlich zu. Mein Punkt ist die falschen Prophezeiungen bzgl. des immanenten Weltgerichts sowie alle anderen faktisch falschen Bibelstellen sind nur ein wirkliches Problem für literalistischen Inerrantismus. Und wenn man das hinter sich lassen kann - Gott seis gedankt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alex um klarzustellen ich stimme dir natürlich zu. Mein Punkt ist die falschen Prophezeiungen bzgl. des immanenten Weltgerichts sowie alle anderen faktisch falschen Bibelstellen sind nur ein wirkliches Problem für literalistischen Inerrantismus. Und wenn man das hinter sich lassen kann &#8211; Gott seis gedankt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87041</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 12:45:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@jutta
Ok... 

@helge
Sorry, aber auch dass wirkt wie ein gut gemeinter Versuch, der aber nicht stichhaltig ist:
Wir finden die Aussagen Jesu über das Wiederkommen des Menschensohnes nicht nur in apokalyptischen Texten. Siehe z. B. seine Zustimmung und Identifikation mit den Inhalten Johannes des Täufers. Darüber hinaus die Einbindung der Verheißung seiner Wiederkunft in Nachfolgeaussagen. Aber am wichtigsten ist die Tatsache, das es hierbei um !die! zentrale Aussage der Evangelien geht: Das Kommen des Reich Gottes, das mit seiner Wiederkunft verbunden ist. Nicht umsonst finden wir die starke Naherwartung bei den Aposteln in der Briefliteratur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@jutta<br />
Ok&#8230; </p>
<p>@helge<br />
Sorry, aber auch dass wirkt wie ein gut gemeinter Versuch, der aber nicht stichhaltig ist:<br />
Wir finden die Aussagen Jesu über das Wiederkommen des Menschensohnes nicht nur in apokalyptischen Texten. Siehe z. B. seine Zustimmung und Identifikation mit den Inhalten Johannes des Täufers. Darüber hinaus die Einbindung der Verheißung seiner Wiederkunft in Nachfolgeaussagen. Aber am wichtigsten ist die Tatsache, das es hierbei um !die! zentrale Aussage der Evangelien geht: Das Kommen des Reich Gottes, das mit seiner Wiederkunft verbunden ist. Nicht umsonst finden wir die starke Naherwartung bei den Aposteln in der Briefliteratur.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87038</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 05:31:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Alex
Du musst keine Sorge haben, Du kannst mir nichts nehmen.
Ich verstehe Dein Zweifeln, und es ist gut, dass Du nachforschst - wenn ich das mal so sagen darf, klingt ja immer ein bisschen überheblich.
Aber was mich betrifft, und das sei das Letzte, denn ich will ja hier nicht zu viel Raum einnehmen: seit ich glaube, Hebräer 11, lebe ich.
Ich komme aus der Welt, nach 47 Jahren Auf und Ab und Freiheit ohne Ende mit Esoterik, Buddhismus, Chakras, Schamanismus, Qi Gong, Ramtha und Reiki lebe ich endlich.
Ja, ich habe immer noch Probleme, ich kämpfe - aber anders.
Dass ich zB seit 10 Jahren enthaltsam leben kann .. das ist nicht meine Kraft.
Ich bin und werde frei.
Und das ist keine Einbildung und keine Selbstsuggestion. Wie soll man sich selbst etwas suggerieren, wenn man keine Kraft hat und schwach ist?
Ohja, ich habe vergessen: positives Denken und NLP waren auch dabei.
Und Fantasiereisen.

Wenn man aus diesem Bereich kommt, muss man auch aufpassen. Man hat noch Gedankenstrukturen und merkt das nicht immer gleich - aber der Herr zeigt das. Und ich finde das immer wieder berührend und bewegend: ER überfordert mich nie. ER kennt mein Tempo besser als ich und hat mir nie zum Vorwurf gemacht, dass ich so langsam bin.
Menschen tun das und sagen: dein Glaube ist tot, du hast keine Werke.
Sie erklären aber nichts und sind auch nicht da, wenn man sie braucht.

Eine Entkehrung, bei allen Kämpfen, bei allem Schreien nach IHM ... hat mit falschen Denkstrukturen zu tun. Und damit, so meine ich, dass Gott mir zu Willen sein müsste --- und mit einer falschen Empathie.
Ja, es tut sicher weh, wenn man im Umfeld zB Menschen hat, die homosexuell empfinden oder die Ehe gebrochen haben. Viele sind liebe, bemühte Menschen und nun soll man die Handlung verurteilen, sie nicht verstehen, rechtfertigen dürfen, ihnen u.U. gar den Glauben absprechen?
Man kann niemandem den Glauben bestätigen oder absprechen, aber wer den Heiland liebt, lebt in der Heiligung und lässt sich heiligen.

Aber soll man Gott am Menschlichen prüfen und nicht mehr an Seinem Wort?

Sein Wort aber wird innere Gewissheit.
Und zu dieser Gewissheit muss man selber finden.
Diesen Kampf muss man ganz alleine kämpfen.
Und man muss den Mut entwickeln, auch das Unverstandene hinzunehmen .. dass sowohl .. als auch .. und das Dennoch.
Siehe Psalm 73.

Wir sind eine zu überpsychologisierte Gesellschaft.

Psychologie macht den Menschen zu Gott. Zum Maß aller Dinge.
Als Werkzeug mag sie nützlich sein. Aber als Grundlage, um einen Sinn im Leben zu finden, taugt sie nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex<br />
Du musst keine Sorge haben, Du kannst mir nichts nehmen.<br />
Ich verstehe Dein Zweifeln, und es ist gut, dass Du nachforschst &#8211; wenn ich das mal so sagen darf, klingt ja immer ein bisschen überheblich.<br />
Aber was mich betrifft, und das sei das Letzte, denn ich will ja hier nicht zu viel Raum einnehmen: seit ich glaube, Hebräer 11, lebe ich.<br />
Ich komme aus der Welt, nach 47 Jahren Auf und Ab und Freiheit ohne Ende mit Esoterik, Buddhismus, Chakras, Schamanismus, Qi Gong, Ramtha und Reiki lebe ich endlich.<br />
Ja, ich habe immer noch Probleme, ich kämpfe &#8211; aber anders.<br />
Dass ich zB seit 10 Jahren enthaltsam leben kann .. das ist nicht meine Kraft.<br />
Ich bin und werde frei.<br />
Und das ist keine Einbildung und keine Selbstsuggestion. Wie soll man sich selbst etwas suggerieren, wenn man keine Kraft hat und schwach ist?<br />
Ohja, ich habe vergessen: positives Denken und NLP waren auch dabei.<br />
Und Fantasiereisen.</p>
<p>Wenn man aus diesem Bereich kommt, muss man auch aufpassen. Man hat noch Gedankenstrukturen und merkt das nicht immer gleich &#8211; aber der Herr zeigt das. Und ich finde das immer wieder berührend und bewegend: ER überfordert mich nie. ER kennt mein Tempo besser als ich und hat mir nie zum Vorwurf gemacht, dass ich so langsam bin.<br />
Menschen tun das und sagen: dein Glaube ist tot, du hast keine Werke.<br />
Sie erklären aber nichts und sind auch nicht da, wenn man sie braucht.</p>
<p>Eine Entkehrung, bei allen Kämpfen, bei allem Schreien nach IHM &#8230; hat mit falschen Denkstrukturen zu tun. Und damit, so meine ich, dass Gott mir zu Willen sein müsste &#8212; und mit einer falschen Empathie.<br />
Ja, es tut sicher weh, wenn man im Umfeld zB Menschen hat, die homosexuell empfinden oder die Ehe gebrochen haben. Viele sind liebe, bemühte Menschen und nun soll man die Handlung verurteilen, sie nicht verstehen, rechtfertigen dürfen, ihnen u.U. gar den Glauben absprechen?<br />
Man kann niemandem den Glauben bestätigen oder absprechen, aber wer den Heiland liebt, lebt in der Heiligung und lässt sich heiligen.</p>
<p>Aber soll man Gott am Menschlichen prüfen und nicht mehr an Seinem Wort?</p>
<p>Sein Wort aber wird innere Gewissheit.<br />
Und zu dieser Gewissheit muss man selber finden.<br />
Diesen Kampf muss man ganz alleine kämpfen.<br />
Und man muss den Mut entwickeln, auch das Unverstandene hinzunehmen .. dass sowohl .. als auch .. und das Dennoch.<br />
Siehe Psalm 73.</p>
<p>Wir sind eine zu überpsychologisierte Gesellschaft.</p>
<p>Psychologie macht den Menschen zu Gott. Zum Maß aller Dinge.<br />
Als Werkzeug mag sie nützlich sein. Aber als Grundlage, um einen Sinn im Leben zu finden, taugt sie nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87037</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 19:58:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87037</guid>

					<description><![CDATA[Viele Schwierigkeiten erledigen sich wen man sich von &quot;objektiven&quot; Wahrheitsansprüchen verabschiedet, die man aus dem 21 Jh auf antike Schriften projiziert. Die Aussagen Jesu zum immanenten Endgericht sind im Kontext der antiken jüdischen Apokalyptik nachvollziehbar, verständlich und gar nicht problematisch. 
Religionen unterliegen halt wie alles evolutionären Prozessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Schwierigkeiten erledigen sich wen man sich von &#8222;objektiven&#8220; Wahrheitsansprüchen verabschiedet, die man aus dem 21 Jh auf antike Schriften projiziert. Die Aussagen Jesu zum immanenten Endgericht sind im Kontext der antiken jüdischen Apokalyptik nachvollziehbar, verständlich und gar nicht problematisch.<br />
Religionen unterliegen halt wie alles evolutionären Prozessen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 17:26:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jutta, wenn du so empfindest und glaubst, soll es mir recht sein. Ich möchte weder dir noch irgend jemand anderem etwas nehmen. Mir geht es nur darum deutlich zu machen, dass Entkehrungen bzw. starke Zweifel nicht nur von außen motiviert sind sondern ihren Grund in der Schrift selbst haben können. 

Helge, ich weiß was du meinst. Aber Eisegese wird doch überall betrieben... 
Wo ich dir zustimme ist die Tatsache, dass sich viele Schwierigkeiten erledigen, wenn bestimmte Aussagen Jesu der Gemeinde und ihren Erwartungen zugeschrieben werden. Aber auch dass riecht mir oft nach einem Versuch den Schwierigkeiten auszuweichen. Denn sicherlich weißt du auch, dass in der Forschung momentan die Tendenz dahin geht, lieber mehr als weniger Aussagen Jesus zuzuordnen. Die Frage nach dem historischen Jesus ist alles andere als geklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jutta, wenn du so empfindest und glaubst, soll es mir recht sein. Ich möchte weder dir noch irgend jemand anderem etwas nehmen. Mir geht es nur darum deutlich zu machen, dass Entkehrungen bzw. starke Zweifel nicht nur von außen motiviert sind sondern ihren Grund in der Schrift selbst haben können. </p>
<p>Helge, ich weiß was du meinst. Aber Eisegese wird doch überall betrieben&#8230;<br />
Wo ich dir zustimme ist die Tatsache, dass sich viele Schwierigkeiten erledigen, wenn bestimmte Aussagen Jesu der Gemeinde und ihren Erwartungen zugeschrieben werden. Aber auch dass riecht mir oft nach einem Versuch den Schwierigkeiten auszuweichen. Denn sicherlich weißt du auch, dass in der Forschung momentan die Tendenz dahin geht, lieber mehr als weniger Aussagen Jesus zuzuordnen. Die Frage nach dem historischen Jesus ist alles andere als geklärt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 12:03:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87034</guid>

					<description><![CDATA[..@Alex:naja, das Wort Gottes ist unendlich ... 
Welche Reihe meinst Du?
Ist ja Hanniel Strebel, nicht ich.

Ja, das mit dem Totschlagargument verstehe ich auch, kein Problem, bloss ich finde oft müssen wir achtgeben, dass wir auch manches so stehen lassen und manches glaube ich ist einfach einfach.
Wir überintellektualisiern oft ... und denken, das kann nicht sooo einfach sein.

Mir ist es vor allem darum zu tun, so zu leben, also leben zu lernen, wie es in der Bergpredigt steht und wie die Briefe das ausführen.
Was die Endzeit, Erwählung usw betrifft .. nun .. ich denke, dass wir das nie klären werden und ich habe keine Energie dafür, mich da &quot;rumzustreiten&quot;.
Ja, ich weiss, nur eine Auslegung kann richtig sein - aber ich denke auch: am Schluss, wenn dann der Herr wiederkommt - wiedergekommen ist ... oder wir durch Sterben und Tod unsere persönliche &quot;Entrückung&quot; erleben dürfen .. werden wir staunen staunen staunen ... das mag mir genügen.

&lt;em&gt;Ich habe meinen Durst gestillt&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;an meines Gottes heilgem Wort -&#160;&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;aus diesem Wort, draus Leben quillt&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;und Kraft und Gnade fort und fort.&lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Ich habe in das Licht geschaut,&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;das aus dem Herzen Jesu scheint;&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;gestärkt, gesegnet und betaut,&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;bin ich aufs neu mit ihm vereint.&lt;/em&gt;

&lt;em&gt;O wunderbare Seligkeit,&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Geheimnis unergründlich zart,&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;er hat sich in Barmherzigkeit&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;durch seinen Geist mir offenbart,&lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Der Gnade Fülle ist nun mein;&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;versöhnt, erlöst und ihm geweiht.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;O Jesu, ich bin ewig dein,&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;und du bist mein in Ewigkeit.&lt;/em&gt;

gefunden in: Eva von Tiele-Winckler, Die Mutter der Vereinsamten zusammengetragen von Alfred Roth.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..@Alex:naja, das Wort Gottes ist unendlich &#8230;<br />
Welche Reihe meinst Du?<br />
Ist ja Hanniel Strebel, nicht ich.</p>
<p>Ja, das mit dem Totschlagargument verstehe ich auch, kein Problem, bloss ich finde oft müssen wir achtgeben, dass wir auch manches so stehen lassen und manches glaube ich ist einfach einfach.<br />
Wir überintellektualisiern oft &#8230; und denken, das kann nicht sooo einfach sein.</p>
<p>Mir ist es vor allem darum zu tun, so zu leben, also leben zu lernen, wie es in der Bergpredigt steht und wie die Briefe das ausführen.<br />
Was die Endzeit, Erwählung usw betrifft .. nun .. ich denke, dass wir das nie klären werden und ich habe keine Energie dafür, mich da &#8222;rumzustreiten&#8220;.<br />
Ja, ich weiss, nur eine Auslegung kann richtig sein &#8211; aber ich denke auch: am Schluss, wenn dann der Herr wiederkommt &#8211; wiedergekommen ist &#8230; oder wir durch Sterben und Tod unsere persönliche &#8222;Entrückung&#8220; erleben dürfen .. werden wir staunen staunen staunen &#8230; das mag mir genügen.</p>
<p><em>Ich habe meinen Durst gestillt</em><br />
<em>an meines Gottes heilgem Wort &#8211;&nbsp;</em><br />
<em>aus diesem Wort, draus Leben quillt</em><br />
<em>und Kraft und Gnade fort und fort.</em></p>
<p><em>Ich habe in das Licht geschaut,</em><br />
<em>das aus dem Herzen Jesu scheint;</em><br />
<em>gestärkt, gesegnet und betaut,</em><br />
<em>bin ich aufs neu mit ihm vereint.</em></p>
<p><em>O wunderbare Seligkeit,</em><br />
<em>Geheimnis unergründlich zart,</em><br />
<em>er hat sich in Barmherzigkeit</em><br />
<em>durch seinen Geist mir offenbart,</em></p>
<p><em>Der Gnade Fülle ist nun mein;</em><br />
<em>versöhnt, erlöst und ihm geweiht.</em><br />
<em>O Jesu, ich bin ewig dein,</em><br />
<em>und du bist mein in Ewigkeit.</em></p>
<p>gefunden in: Eva von Tiele-Winckler, Die Mutter der Vereinsamten zusammengetragen von Alfred Roth.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87033</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 10:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87033</guid>

					<description><![CDATA[Alex ich kann dir nur zustimmen, die &quot;exegetischen Schwierigkeiten&quot; von denen du sprichst sind allerdings eisegetische Probleme &quot;bibeltreuer konservativer fundamentalistischer&quot; Auslegungen. Im historischen Kontext kritisch betrachtet relativieren sich viele irrationale Glaubengrundsätze was im heutigen Kontext hilfreich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alex ich kann dir nur zustimmen, die &#8222;exegetischen Schwierigkeiten&#8220; von denen du sprichst sind allerdings eisegetische Probleme &#8222;bibeltreuer konservativer fundamentalistischer&#8220; Auslegungen. Im historischen Kontext kritisch betrachtet relativieren sich viele irrationale Glaubengrundsätze was im heutigen Kontext hilfreich ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 08:08:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87030</guid>

					<description><![CDATA[@jutta
Ich verstehe was du meinst, komme ja wahrscheinlich aus einer ähnlichen Denkrichtung wie du (hab einige Kommentare von dir gelesen). Deine Herangehensweise an das Problem kommt mir deshalb sehr bekannt vor, da ich sie früher auch so vertreten habe. Nur ist mir das zu einfach und scheint mir auch ein (entschuldige die Ausdrucksweise) Totschlagargument zu sein, dass auf alles mögliche anwendbar ist. Das wäre für mich keine redliche Auseinandersetzung mit der entsprechenden Stelle mehr... 
Was deinen zweiten Gedanken angeht: Wie weit willst du diese &quot;Reihe&quot; denn fortsetzen? Sie kann ja unendlich weitergeführt werden....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@jutta<br />
Ich verstehe was du meinst, komme ja wahrscheinlich aus einer ähnlichen Denkrichtung wie du (hab einige Kommentare von dir gelesen). Deine Herangehensweise an das Problem kommt mir deshalb sehr bekannt vor, da ich sie früher auch so vertreten habe. Nur ist mir das zu einfach und scheint mir auch ein (entschuldige die Ausdrucksweise) Totschlagargument zu sein, dass auf alles mögliche anwendbar ist. Das wäre für mich keine redliche Auseinandersetzung mit der entsprechenden Stelle mehr&#8230;<br />
Was deinen zweiten Gedanken angeht: Wie weit willst du diese &#8222;Reihe&#8220; denn fortsetzen? Sie kann ja unendlich weitergeführt werden&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87027</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 05:21:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87027</guid>

					<description><![CDATA[@Alex.
Hallo, Alex,
vielleicht kann Dir dieser Artikel &quot;irgendwie&quot; weiter&quot;helfen&quot;, bzw vielleicht vermag er neue Gedankenanstöße zu geben:
https://hanniel.ch/2020/06/24/publikation-kommentar-zum-heidelberger-katechismus/

.. mir geht es ähnlich mit den Auslegungen, dass ich manchmal denke: was soll das jetzt? Der eine sagt so, der andere so.
Manchmal kommt mir der biblisch-christliche Glaube ebenso gradezu &quot;fantastisch&quot; vor.

Wenn ich dann allerdings nachdenke, Bibel lese und anerkenne, mir ganz bewusst mache, dass Jesus Christus Gott ist ... dann weiss ich, dass die Bibel die Wahrheit sagt und Jesus Christus sich nicht getäuscht hat in irgendetwas ... sondern dass er sich damals selbst eingeschränkt hat.
Meine momentane Meinung dazu ist: nur wer absolut souverän ist, kann sich einschränken.
Und viele Schwierigkeiten - also zumindest bei mir merke ich das immer wieder, ohwohl ich wie gesagt lange nicht so gebildet, belesen und auch im Bibellesen und -verstehen ist noch viel Luft nach oben, wie viele hier - denke ich, könnten mit dem Thema der Dreieinigkeit zu tun haben.

Und ist ja auch interessant: wäre unser Herr und Heiland Jesus Christus damals gleich wiedergekommen, gäbe es &quot;uns&quot; ja gar nicht.
Und gleichzeitig ist ER ja da: in uns. Die wir glauben, wie Hebräer 11 sagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex.<br />
Hallo, Alex,<br />
vielleicht kann Dir dieser Artikel &#8222;irgendwie&#8220; weiter&#8220;helfen&#8220;, bzw vielleicht vermag er neue Gedankenanstöße zu geben:<br />
<a href="https://hanniel.ch/2020/06/24/publikation-kommentar-zum-heidelberger-katechismus/" rel="nofollow ugc">https://hanniel.ch/2020/06/24/publikation-kommentar-zum-heidelberger-katechismus/</a></p>
<p>.. mir geht es ähnlich mit den Auslegungen, dass ich manchmal denke: was soll das jetzt? Der eine sagt so, der andere so.<br />
Manchmal kommt mir der biblisch-christliche Glaube ebenso gradezu &#8222;fantastisch&#8220; vor.</p>
<p>Wenn ich dann allerdings nachdenke, Bibel lese und anerkenne, mir ganz bewusst mache, dass Jesus Christus Gott ist &#8230; dann weiss ich, dass die Bibel die Wahrheit sagt und Jesus Christus sich nicht getäuscht hat in irgendetwas &#8230; sondern dass er sich damals selbst eingeschränkt hat.<br />
Meine momentane Meinung dazu ist: nur wer absolut souverän ist, kann sich einschränken.<br />
Und viele Schwierigkeiten &#8211; also zumindest bei mir merke ich das immer wieder, ohwohl ich wie gesagt lange nicht so gebildet, belesen und auch im Bibellesen und -verstehen ist noch viel Luft nach oben, wie viele hier &#8211; denke ich, könnten mit dem Thema der Dreieinigkeit zu tun haben.</p>
<p>Und ist ja auch interessant: wäre unser Herr und Heiland Jesus Christus damals gleich wiedergekommen, gäbe es &#8222;uns&#8220; ja gar nicht.<br />
Und gleichzeitig ist ER ja da: in uns. Die wir glauben, wie Hebräer 11 sagt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87026</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 21:14:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87026</guid>

					<description><![CDATA[@christian B. 
Danke für deine Nachfrage. Es geht mir bei meinem Kommentar nicht um eine bessere oder richtigere Weltanschauung. Ich bin auch nicht auf der Suche, sondern genieße die Zeit gerade ohne (bewusste) ideologische Anstrengungen. Denn so betrachte ich meine religiöse Sozialisation mitunter. Es war nur ein Punkt den ich deutlich machen wollte: der Zweifel an der Wahrhaftigkeit der christlichen Botschaft hängt nicht nur von gesellschaftlichen Entwicklungen oder subjektiver Beliebigkeit ab, sondern hat auch berechtigte Gründe. Vor allem deshalb, weil diese nicht von Außen heran getragen werden sondern in der Schrift selbst zu verorten sind. Selbst wenn meine genannte Frage bzgl. Naherwartung und Parusie konservativ beantwortet wird, bleibt doch die wirklich gut begründete Möglichkeit bestehen, es aus exegetischen Gründen anders zu bewerten. Tut man dies, ist der nächste Gedankenschritt nicht mehr fern: Wenn sich Jesus bei dem Kommen des Reiches Gottes geirrt hat, warum sollte er bei den anderen Aussagen recht haben. Du siehst, ich spreche hier nicht von den Vor- und Nachteilen einer bestimmten Religion oder Weltanschauung. Ich spreche von exegetischen Schwierigkeiten innerhalb der Schrift selbst, die es bei der Ursprungsfrage zu Bedenken gilt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@christian B.<br />
Danke für deine Nachfrage. Es geht mir bei meinem Kommentar nicht um eine bessere oder richtigere Weltanschauung. Ich bin auch nicht auf der Suche, sondern genieße die Zeit gerade ohne (bewusste) ideologische Anstrengungen. Denn so betrachte ich meine religiöse Sozialisation mitunter. Es war nur ein Punkt den ich deutlich machen wollte: der Zweifel an der Wahrhaftigkeit der christlichen Botschaft hängt nicht nur von gesellschaftlichen Entwicklungen oder subjektiver Beliebigkeit ab, sondern hat auch berechtigte Gründe. Vor allem deshalb, weil diese nicht von Außen heran getragen werden sondern in der Schrift selbst zu verorten sind. Selbst wenn meine genannte Frage bzgl. Naherwartung und Parusie konservativ beantwortet wird, bleibt doch die wirklich gut begründete Möglichkeit bestehen, es aus exegetischen Gründen anders zu bewerten. Tut man dies, ist der nächste Gedankenschritt nicht mehr fern: Wenn sich Jesus bei dem Kommen des Reiches Gottes geirrt hat, warum sollte er bei den anderen Aussagen recht haben. Du siehst, ich spreche hier nicht von den Vor- und Nachteilen einer bestimmten Religion oder Weltanschauung. Ich spreche von exegetischen Schwierigkeiten innerhalb der Schrift selbst, die es bei der Ursprungsfrage zu Bedenken gilt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian B.		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87025</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 11:07:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87025</guid>

					<description><![CDATA[@Alex, danke für Deinen Beitrag.
Du hast geschrieben, dass Du erstmal Abstand vom Glauben nimmst.

Ich bin erst Anfang, Mitte zwanzig zum Glauben gekommen. Und obwohl ich mich anfänglich beim Bibellesen an vielem gestoßen hatte (Sexualethik, vermeintliche Unterdrückung der Frau, Sicht auf Homosexualität, den vermeintlichen Widersprüchen), war ich fasziniert von der Bibel. Je mehr ich gelesen, nachgedacht und auch gebetet hatte, wurde mir klar, dass ich noch nie mit einer so wunderbaren, einzigartigen, logischen, durchdachten, provokanten und zugleich tröstenden Weltanschauung konfrontiert worden bin.

Ich habe mich auch mit Atheismus, Agnostizismus und anderen Weltanschauungen, Philosophien und Religionen beschäftigt. Doch nirgends fand ich eine Erklärung, die so treffend den Zustand der gefallenen Welt, die Lage des Menschen und des Universums beschrieben hat.

Mir brennen deshalb folgende Fragen auf den schreibenden Fingern:
Welcher Weltanschauung, Philosophie, Religion wendest Du Dich stattdessen zu?
Findest Du unter den ganzen Angeboten eine, die Du für intellektuell zufriedenstellender und schlüssiger, kurzum: wahr(er), hältst?

Ich hoffe und freue mich von Dir zu lesen.

Ganz liebe Grüße
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex, danke für Deinen Beitrag.<br />
Du hast geschrieben, dass Du erstmal Abstand vom Glauben nimmst.</p>
<p>Ich bin erst Anfang, Mitte zwanzig zum Glauben gekommen. Und obwohl ich mich anfänglich beim Bibellesen an vielem gestoßen hatte (Sexualethik, vermeintliche Unterdrückung der Frau, Sicht auf Homosexualität, den vermeintlichen Widersprüchen), war ich fasziniert von der Bibel. Je mehr ich gelesen, nachgedacht und auch gebetet hatte, wurde mir klar, dass ich noch nie mit einer so wunderbaren, einzigartigen, logischen, durchdachten, provokanten und zugleich tröstenden Weltanschauung konfrontiert worden bin.</p>
<p>Ich habe mich auch mit Atheismus, Agnostizismus und anderen Weltanschauungen, Philosophien und Religionen beschäftigt. Doch nirgends fand ich eine Erklärung, die so treffend den Zustand der gefallenen Welt, die Lage des Menschen und des Universums beschrieben hat.</p>
<p>Mir brennen deshalb folgende Fragen auf den schreibenden Fingern:<br />
Welcher Weltanschauung, Philosophie, Religion wendest Du Dich stattdessen zu?<br />
Findest Du unter den ganzen Angeboten eine, die Du für intellektuell zufriedenstellender und schlüssiger, kurzum: wahr(er), hältst?</p>
<p>Ich hoffe und freue mich von Dir zu lesen.</p>
<p>Ganz liebe Grüße<br />
Christian</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87016</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 12:15:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87016</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde es wichtig zu erwähnen, dass eine Entkehrung nicht nur mit Geschmack oder den falschen Liedern erklärt wird, sondern triftige exegetische Gründe haben kann. Es kommt halt drauf an wo wir nach diesen Menschen suchen. Ich selbst gehöre zu denen, die beim Lesen der Bibel und einer redlichen Auseinandersetzung mit kritischen Stellen in ihr zu dem Ergebnis gekommen ist, erst mal Abstand vom Glauben zu nehmen. Machen wir uns nichts vor: Wie gehen wir mit der Naherwartung Jesu und der nicht eingetroffenen Parusie um? Diese Frage beschäftigt die Theologie seit einem knappen Jahrhundert und führte unter Schweitzer, Bultmann, Dodd und Culmann zu unterschiedlichen Schulen. Die Evangelikalen sind da eher eine Randerscheinung, was bei ihrem Umgang mit dieser Frage auch kein Wunder ist. Vielleicht ist alles viel weniger eine kulturelle oder gesellschaftliche Frage ob und in welchem Maße Entkehrungen geschehen sondern tatsächlich im viel größeren Maße eine exegetische und hermeneutische. Zumindest wenn man es ernst angeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es wichtig zu erwähnen, dass eine Entkehrung nicht nur mit Geschmack oder den falschen Liedern erklärt wird, sondern triftige exegetische Gründe haben kann. Es kommt halt drauf an wo wir nach diesen Menschen suchen. Ich selbst gehöre zu denen, die beim Lesen der Bibel und einer redlichen Auseinandersetzung mit kritischen Stellen in ihr zu dem Ergebnis gekommen ist, erst mal Abstand vom Glauben zu nehmen. Machen wir uns nichts vor: Wie gehen wir mit der Naherwartung Jesu und der nicht eingetroffenen Parusie um? Diese Frage beschäftigt die Theologie seit einem knappen Jahrhundert und führte unter Schweitzer, Bultmann, Dodd und Culmann zu unterschiedlichen Schulen. Die Evangelikalen sind da eher eine Randerscheinung, was bei ihrem Umgang mit dieser Frage auch kein Wunder ist. Vielleicht ist alles viel weniger eine kulturelle oder gesellschaftliche Frage ob und in welchem Maße Entkehrungen geschehen sondern tatsächlich im viel größeren Maße eine exegetische und hermeneutische. Zumindest wenn man es ernst angeht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clemens Altenberg		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87014</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Altenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 00:25:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87014</guid>

					<description><![CDATA[@ Tim Christian: Noch ein Nietzsche: &quot;Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne&quot; (Also sprach Zarathustra). Der Arme konnte halt noch nicht 16 Horsepower oder Kanye West hören...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tim Christian: Noch ein Nietzsche: &#8222;Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne&#8220; (Also sprach Zarathustra). Der Arme konnte halt noch nicht 16 Horsepower oder Kanye West hören&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Was wir aus Entkehrungsgeschichten lernen können &#124; Bibelkreis München		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87007</link>

		<dc:creator><![CDATA[Was wir aus Entkehrungsgeschichten lernen können &#124; Bibelkreis München]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 16:31:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87007</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] Was wir aus Entkehrungsgeschichten lernen können [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Was wir aus Entkehrungsgeschichten lernen können [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tim-Christian		</title>
		<link>https://theoblog.de/was-wir-aus-entkehrungsgeschichten-lernen-koennen/35167/comment-page-1/#comment-87005</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tim-Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 10:09:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35167#comment-87005</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Jetzt entscheidet unser Geschmack gegen das Christentum, nicht mehr unsere Gründe.&quot; (Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Jetzt entscheidet unser Geschmack gegen das Christentum, nicht mehr unsere Gründe.&#8220; (Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft)</p>
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			</item>
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