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	Kommentare zu: Wer bestimmt, was Kinder lernen?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ernst		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 16:07:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie er &quot;Staat&quot; sagt. Ob der damit die Abriss-Architekten meint, die sich seit Jahren mühen, die Gesellschaft zu zersetzen, jetzt, wo alles Kulturelle politisierbar ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie er &#8222;Staat&#8220; sagt. Ob der damit die Abriss-Architekten meint, die sich seit Jahren mühen, die Gesellschaft zu zersetzen, jetzt, wo alles Kulturelle politisierbar ist?</p>
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		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 18:25:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was soll das denn noch mit Toleranz zu tun haben? Wenn das so weitergeht haben wir Zustände wie in der DDR. Margot Honecker scheint bald aufzuerstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll das denn noch mit Toleranz zu tun haben? Wenn das so weitergeht haben wir Zustände wie in der DDR. Margot Honecker scheint bald aufzuerstehen.</p>
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		<title>
		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://theoblog.de/wer-bestimmt-was-kinder-lernen/30516/comment-page-1/#comment-77240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 08:19:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe ja eher verstanden, dass es um die Schule geht. Hier soll eben Vielfalt und Toleranz vermittelt werden. Was der einzelne Bürger &quot;bejaht&quot; berührt das gar nicht - kann es auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja eher verstanden, dass es um die Schule geht. Hier soll eben Vielfalt und Toleranz vermittelt werden. Was der einzelne Bürger &#8222;bejaht&#8220; berührt das gar nicht &#8211; kann es auch nicht.</p>
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		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/wer-bestimmt-was-kinder-lernen/30516/comment-page-1/#comment-77234</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 19:42:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[De facto gilt - durch Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts - der staatliche Bildungsauftrag als höherwertig im Vergleich zu den Eltern. Damit begründet sich auch die Schulpflicht bzw. der Schulzwang. Das natürliche Erziehungsrecht der Eltern war schon immer durch den Staat eingeschränkt, ist aber noch mehr begrenzt worden. V. a. an den Punkten, wo Eltern z. T. gegensätzliche Positionen vertreten als der Staat. Dazu gehört auch die Sexualerziehung. 
Also geschichtlich gesehen hatte der Staat seit der Gründung der Bundesrepublik schon immer Vorrang vor den Eltern. Das ist der gesellschaftliche Vertrag, den die deutschen Bürger eingegangen sind: Der Bildungsauftrag wurde an den Staat deligiert. Da Bildung (i. e. S. als Wissensvermittlung) sich nicht von Erziehung (Werte, Einstellungen ...) trennen lässt, muss es eine Güterabwägung zwischen Staat und Eltern geben. Zur Zeit ziehen die Eltern den Kürzeren.

@Roderich
Daher können und dürfen die Eltern den Lehrern nichts vorschreiben. Lehrer vertreten den Staat mit seinen unumstößlichen Interessen. Konkrete Beispiele: Ich darf laut Eltern das Kind nicht maßregeln, wenn es Schimpfwörter und Beleidigungen verwendet. Zuhause darf das Kind das. Eltern wollten von mir, dass ich die schriftliche Division mit zweistelligen Zahlen bespreche, was im Lehrplan der Grundschule nicht vorgesehen ist, sondern erst in der 5. Klasse drankommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>De facto gilt &#8211; durch Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts &#8211; der staatliche Bildungsauftrag als höherwertig im Vergleich zu den Eltern. Damit begründet sich auch die Schulpflicht bzw. der Schulzwang. Das natürliche Erziehungsrecht der Eltern war schon immer durch den Staat eingeschränkt, ist aber noch mehr begrenzt worden. V. a. an den Punkten, wo Eltern z. T. gegensätzliche Positionen vertreten als der Staat. Dazu gehört auch die Sexualerziehung.<br />
Also geschichtlich gesehen hatte der Staat seit der Gründung der Bundesrepublik schon immer Vorrang vor den Eltern. Das ist der gesellschaftliche Vertrag, den die deutschen Bürger eingegangen sind: Der Bildungsauftrag wurde an den Staat deligiert. Da Bildung (i. e. S. als Wissensvermittlung) sich nicht von Erziehung (Werte, Einstellungen &#8230;) trennen lässt, muss es eine Güterabwägung zwischen Staat und Eltern geben. Zur Zeit ziehen die Eltern den Kürzeren.</p>
<p>@Roderich<br />
Daher können und dürfen die Eltern den Lehrern nichts vorschreiben. Lehrer vertreten den Staat mit seinen unumstößlichen Interessen. Konkrete Beispiele: Ich darf laut Eltern das Kind nicht maßregeln, wenn es Schimpfwörter und Beleidigungen verwendet. Zuhause darf das Kind das. Eltern wollten von mir, dass ich die schriftliche Division mit zweistelligen Zahlen bespreche, was im Lehrplan der Grundschule nicht vorgesehen ist, sondern erst in der 5. Klasse drankommt.</p>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/wer-bestimmt-was-kinder-lernen/30516/comment-page-1/#comment-77218</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 19:29:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Auch wenn Eltern und Schule sich gegenseitig nichts vorschreiben können, sollen sie sich abstimmen, auf Kritik und Probleme hören&lt;/blockquote&gt;
Schon dieser Satz ist eigentlich zu schwammig. Daraus könnte man ableiten, dass Eltern zwar sich beschweren dürfen, aber den Lehrern nichts vorschreiben dürfen, d.h. die Lehrer können es sich anhören - und dann ignorieren. 
Denn was nutzt es den Eltern, dass die Lehrer ihnen &quot;nichts vorschreiben&quot; können, wenn andersherum dasselbe gilt und die Lehrer schließlich im Unterricht sagen können, wo es langgeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch wenn Eltern und Schule sich gegenseitig nichts vorschreiben können, sollen sie sich abstimmen, auf Kritik und Probleme hören</p></blockquote>
<p>Schon dieser Satz ist eigentlich zu schwammig. Daraus könnte man ableiten, dass Eltern zwar sich beschweren dürfen, aber den Lehrern nichts vorschreiben dürfen, d.h. die Lehrer können es sich anhören &#8211; und dann ignorieren.<br />
Denn was nutzt es den Eltern, dass die Lehrer ihnen &#8222;nichts vorschreiben&#8220; können, wenn andersherum dasselbe gilt und die Lehrer schließlich im Unterricht sagen können, wo es langgeht.</p>
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		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/wer-bestimmt-was-kinder-lernen/30516/comment-page-1/#comment-77215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 15:12:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der sich da vollzieht, zumal nicht die Rede davon sein kann, dass elterlicher und staatlicher Erziehungsauftrag &quot;nebeneinander&quot; stehen. Das hat die Rechtsprechung mehr oder weniger erfunden, denn im Grundgesetz findet sich lediglich ein elterlicher Erziehungsauftrag - und die staatliche Aufsicht über die Schulen. Daraus einen eigenen Erziehungsauftrag abzuleiten, ist ein Skandal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der sich da vollzieht, zumal nicht die Rede davon sein kann, dass elterlicher und staatlicher Erziehungsauftrag &#8222;nebeneinander&#8220; stehen. Das hat die Rechtsprechung mehr oder weniger erfunden, denn im Grundgesetz findet sich lediglich ein elterlicher Erziehungsauftrag &#8211; und die staatliche Aufsicht über die Schulen. Daraus einen eigenen Erziehungsauftrag abzuleiten, ist ein Skandal.</p>
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