<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Wie viel Umgestaltung verträgt der christliche Glaube?	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Aug 2011 13:24:01 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Meskemper, Gottfried		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meskemper, Gottfried]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:56:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-111</guid>

					<description><![CDATA[Noah fand Gnade vor dem Herrn. 1.Mose 6,8 
Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah. Hebräer 11,7
 
Liebe Brüder!

Ein christliches Freizeitzentrum will Interessenten &quot;niedrigschwellige&quot; Angebote machen und Auseinandersetzungen mit dem Zeitgeist weitgehend vermeiden. Nun, dachte ich, das liegt im evangelikalen Trend, wäre da nicht das Wort „niederschwellig“.

Mir fiel nämlich beim &quot;schürfen&quot; im Kontext von &quot;Psychologie der Massen&quot; (Erstautor Gustave Le Bon, ein Franzose 1841-1931) ein Stichwort in die Hände: &quot;emergent&quot; (emergent-norm-Theorie, ein Begriff aus der Gruppendynamik). Der Hauptsatz (s. Anhang): &quot;Menschen machen ihre Regeln unterwegs&quot;, als en passant Von Le Bon stammt auch die &quot;Ansteckungstheorie&quot;, und das erinnert Ihr an das modernistische Evangelisationsgerede: &quot;Die Verkündigung/Botschaft/Evangelium muss ansteckend sein!&quot;

Das alles ließ mich an Emerging Church bzw. Emergent Church denken, was ja soviel heißen soll wie &quot;im Entstehen begriffen sein&quot; bzw. &quot;Es soll andeuten, dass Bewegung im Fluss ist, sich ständig entwickeln möchte und sich selbst als unfertig und fragil bezeichnet&quot; (zitiert aus dem Emerging-Text von WIKIPEDIA). Dies scheint im Zusammenhang mit politischen Strategien stattzufinden, anders ist eigentlich nicht zu verstehen, dass wie bei einer Epedemie über Nacht Massen, ja ganze Völker auf ein Stichwort reagieren, z.B. jetzt auf den Tibet-Konflikt. Rudolf Ebertshäuser hat dieses Verhaltensmuster in dem Buch von McManus „Eine unaufhaltsame Kraft“ entdeckt und in seinem Kommentar zitiert: &quot;Aber was passiert, wenn Frauen ihre Stimme hören lassen? Sie fangen an zu begreifen, wie gut sie auf Leiterschaft angelegt sind in der neuen &#039;abgeflachten&#039; Landschaft.&quot; „Abgeflacht“ oder „niederschwellig“, zwei Worte, ein Gedanke, ein Programm.

Es sieht so aus, als ob sich alles &quot;von selbst&quot; entwickelt hat, aber man muss annehmen, dass nach den Vorgängerprogrammen (Willow Creek, Leiterschulung, Leben mit Visionen) das Ganze strategisch angelegt ist, in dem die genannten Programme taktische Zwischenschritte sind. Frage: Wer steuert das Ganze? Die Standartantwort ist immer: Der Teufel. Er wird gewiss der letzte Ghostwriter sein, aber er hat seine &quot;Unterteufel&quot;, die durch ihre Einbindung in Logen oder deren Service-Gruppen (Lions, Rotarier, Kiwani etc.) geschult und gesandt sind. Sonst ist nicht zu verstehen, dass alles so logisch aufeinander aufbauend vonstatten geht. Wer nicht darüber nachdenkt, meint vielleicht, dass mehr &quot;zufällig&quot; ständig neue Wildpflanzen auf dem evangelikalen Terrain auftauchen. Ich glaube das nicht. Die Lobpreismanie war der Öffner, mit dem die Gemeinde entsichert und vom Wort abge-lenkt wurden. In einer vorläufig letzten Ausprägung taucht dann - für viele völlig unverständlich - Rick Warren auf einem Manager-Kongress mit hochkarätiger internationaler Besetzung in Davos auf.

Dies alles vermuten gewiss Viele nicht hinter einer &quot;neuen Masche, die Gemeinde mit einer neuen Idee oder Methode herumzukommandieren&quot;. Die Leute sind begeistert, weil eben immer nur Masse begeistert sein kann, auch der Einzelne in der Masse, nie für sich allein. Diejenigen, die diese Mechanismen kennen, wenden sie auch in unserem Lager an, um uns zu manipulieren.

Shalom
Euer Gottfried


Anlagen:	•	Massenpsychologie WIKIPEDIA.doc 
•	Emerging Church - WIKIPEDIA.doc]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noah fand Gnade vor dem Herrn. 1.Mose 6,8<br />
Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche gebaut zur Rettung seines Hauses, als er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah. Hebräer 11,7</p>
<p>Liebe Brüder!</p>
<p>Ein christliches Freizeitzentrum will Interessenten &#8222;niedrigschwellige&#8220; Angebote machen und Auseinandersetzungen mit dem Zeitgeist weitgehend vermeiden. Nun, dachte ich, das liegt im evangelikalen Trend, wäre da nicht das Wort „niederschwellig“.</p>
<p>Mir fiel nämlich beim &#8222;schürfen&#8220; im Kontext von &#8222;Psychologie der Massen&#8220; (Erstautor Gustave Le Bon, ein Franzose 1841-1931) ein Stichwort in die Hände: &#8222;emergent&#8220; (emergent-norm-Theorie, ein Begriff aus der Gruppendynamik). Der Hauptsatz (s. Anhang): &#8222;Menschen machen ihre Regeln unterwegs&#8220;, als en passant Von Le Bon stammt auch die &#8222;Ansteckungstheorie&#8220;, und das erinnert Ihr an das modernistische Evangelisationsgerede: &#8222;Die Verkündigung/Botschaft/Evangelium muss ansteckend sein!&#8220;</p>
<p>Das alles ließ mich an Emerging Church bzw. Emergent Church denken, was ja soviel heißen soll wie &#8222;im Entstehen begriffen sein&#8220; bzw. &#8222;Es soll andeuten, dass Bewegung im Fluss ist, sich ständig entwickeln möchte und sich selbst als unfertig und fragil bezeichnet&#8220; (zitiert aus dem Emerging-Text von WIKIPEDIA). Dies scheint im Zusammenhang mit politischen Strategien stattzufinden, anders ist eigentlich nicht zu verstehen, dass wie bei einer Epedemie über Nacht Massen, ja ganze Völker auf ein Stichwort reagieren, z.B. jetzt auf den Tibet-Konflikt. Rudolf Ebertshäuser hat dieses Verhaltensmuster in dem Buch von McManus „Eine unaufhaltsame Kraft“ entdeckt und in seinem Kommentar zitiert: &#8222;Aber was passiert, wenn Frauen ihre Stimme hören lassen? Sie fangen an zu begreifen, wie gut sie auf Leiterschaft angelegt sind in der neuen &#8218;abgeflachten&#8216; Landschaft.&#8220; „Abgeflacht“ oder „niederschwellig“, zwei Worte, ein Gedanke, ein Programm.</p>
<p>Es sieht so aus, als ob sich alles &#8222;von selbst&#8220; entwickelt hat, aber man muss annehmen, dass nach den Vorgängerprogrammen (Willow Creek, Leiterschulung, Leben mit Visionen) das Ganze strategisch angelegt ist, in dem die genannten Programme taktische Zwischenschritte sind. Frage: Wer steuert das Ganze? Die Standartantwort ist immer: Der Teufel. Er wird gewiss der letzte Ghostwriter sein, aber er hat seine &#8222;Unterteufel&#8220;, die durch ihre Einbindung in Logen oder deren Service-Gruppen (Lions, Rotarier, Kiwani etc.) geschult und gesandt sind. Sonst ist nicht zu verstehen, dass alles so logisch aufeinander aufbauend vonstatten geht. Wer nicht darüber nachdenkt, meint vielleicht, dass mehr &#8222;zufällig&#8220; ständig neue Wildpflanzen auf dem evangelikalen Terrain auftauchen. Ich glaube das nicht. Die Lobpreismanie war der Öffner, mit dem die Gemeinde entsichert und vom Wort abge-lenkt wurden. In einer vorläufig letzten Ausprägung taucht dann &#8211; für viele völlig unverständlich &#8211; Rick Warren auf einem Manager-Kongress mit hochkarätiger internationaler Besetzung in Davos auf.</p>
<p>Dies alles vermuten gewiss Viele nicht hinter einer &#8222;neuen Masche, die Gemeinde mit einer neuen Idee oder Methode herumzukommandieren&#8220;. Die Leute sind begeistert, weil eben immer nur Masse begeistert sein kann, auch der Einzelne in der Masse, nie für sich allein. Diejenigen, die diese Mechanismen kennen, wenden sie auch in unserem Lager an, um uns zu manipulieren.</p>
<p>Shalom<br />
Euer Gottfried</p>
<p>Anlagen:	•	Massenpsychologie WIKIPEDIA.doc<br />
•	Emerging Church &#8211; WIKIPEDIA.doc</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Domme		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-81</link>

		<dc:creator><![CDATA[Domme]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 22:42:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-81</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ron,

Ich danke dir für deine schnelle und hilfreiche Antwort. Ich hab dein Buch gar nicht gelesen und habe so ja die Eule nach Athen getragen... 

Zu deiner Frage an mich: Dass die Nachfolge Jesu alles kosten soll, ist mir äußerst unangenehm aber erscheint mir als unumgängliche Wahrheit, an der ich wachsen muss. Jesus ist ja am Kreuz gelandet, nicht weil er so beliebt war. Ist natürlich herausfordernd klar Stellung zu beziehen und auch unangehme und sogar gefährliche Wege zu gehen, aber in das kalte Wasser muss ich wohl immer wieder hineinspringen oder ich hoffe eher Jesus selbst motiviert mich zu springen...

Mit dem unveränderlichen Evangelium und dem Verhältnis zwischen Evangelium und Kultur habe ich jedenfalls noch was zu Knabbern. Wenn du noch andere Empfehlungen hast, was man dazu lesen kann, bin ich ganz Ohr. Aber erst einmal Danke für dein offenes Ohr und bis bald.

Domme]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>Ich danke dir für deine schnelle und hilfreiche Antwort. Ich hab dein Buch gar nicht gelesen und habe so ja die Eule nach Athen getragen&#8230; </p>
<p>Zu deiner Frage an mich: Dass die Nachfolge Jesu alles kosten soll, ist mir äußerst unangenehm aber erscheint mir als unumgängliche Wahrheit, an der ich wachsen muss. Jesus ist ja am Kreuz gelandet, nicht weil er so beliebt war. Ist natürlich herausfordernd klar Stellung zu beziehen und auch unangehme und sogar gefährliche Wege zu gehen, aber in das kalte Wasser muss ich wohl immer wieder hineinspringen oder ich hoffe eher Jesus selbst motiviert mich zu springen&#8230;</p>
<p>Mit dem unveränderlichen Evangelium und dem Verhältnis zwischen Evangelium und Kultur habe ich jedenfalls noch was zu Knabbern. Wenn du noch andere Empfehlungen hast, was man dazu lesen kann, bin ich ganz Ohr. Aber erst einmal Danke für dein offenes Ohr und bis bald.</p>
<p>Domme</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-80</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 19:13:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-80</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Domme,

vielen Dank für Deinen Kommentar! Dein Beitrag enthält sehr viele statements, was mir zeigt, dass Dich das Thema sehr bewegt. Ich weiß allerdings aufgrund des großen Angebotes nicht so recht, welchen Köder ich annehmen soll. Vielleicht ganz kurz:

Die Erfahrungen, die einige Deiner Freunde gemacht haben und die Du wahrscheinlich auch selbst kennst, sind mir nichts Fremdes. Wenn es in einer Gemeinde nicht vor allem um das Evangelium und die Menschen geht, kann das zu großen Enttäuschungen und auch Verletzungen führen. Ich weiß, was es bedeutet, wenn sich Gemeindemitglieder und Pastoren mehr um die Kleidung kümmern, als um die Zweifel und Ängste, die jemand in seinem Herzen trägt. Ich kann Dich da gut verstehen und empfinde ähnlich. 

Wenn Du schreibst: 

&quot;Ist die Gemeinde nicht herausgefordert hier Schwerpunkte zu setzen und das Evangelium von der Gnade Gottes an oberste Stelle über alle Kultur zu setzen, ohne eine Kultur an sich zu verachten oder in den Himmel zu heben?&quot;

drückst Du damit genau das aus, was auch ich uns wünsche (vgl. z.B. Die Postmoderne, S. 74–78). Das Evangelium sucht die Nähe zu den Menschen, geht in die Kultur ein, steht aber zugleich über jeder Kultur und kann so auch in verschiedenste Kulturen inkarnieren. 

Evangelium leben und Jesus Christus ehren, bedeutet allerdings immer auch, dass wir uns gegen etwas entscheiden (vgl. z.B. Lk 14,33 o. 1Thess 1,9). Wer Gott nachfolgt, riskiert seine Träume und lässt sich auf einen Prozess der Veränderung ein und fragt nach dem, was Gott wichtig ist und ihm gefällt. Mir ist nicht klar, wie Du darüber denkst.

Zur Frage des unveränderlichen Evangeliums und anderen Fragen, die in Deinem Kommentar mitschwingen, habe ich schon einmal Stellung genommen. Ich empfehle Dir, folgende Beiträge zu lesen.

http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/karlbarthkontextualisierung.pdf

http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/offenbarungdurchkultur.pdf

Nochmals vielen Dank und Dir alles Gute, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Domme,</p>
<p>vielen Dank für Deinen Kommentar! Dein Beitrag enthält sehr viele statements, was mir zeigt, dass Dich das Thema sehr bewegt. Ich weiß allerdings aufgrund des großen Angebotes nicht so recht, welchen Köder ich annehmen soll. Vielleicht ganz kurz:</p>
<p>Die Erfahrungen, die einige Deiner Freunde gemacht haben und die Du wahrscheinlich auch selbst kennst, sind mir nichts Fremdes. Wenn es in einer Gemeinde nicht vor allem um das Evangelium und die Menschen geht, kann das zu großen Enttäuschungen und auch Verletzungen führen. Ich weiß, was es bedeutet, wenn sich Gemeindemitglieder und Pastoren mehr um die Kleidung kümmern, als um die Zweifel und Ängste, die jemand in seinem Herzen trägt. Ich kann Dich da gut verstehen und empfinde ähnlich. </p>
<p>Wenn Du schreibst: </p>
<p>&#8222;Ist die Gemeinde nicht herausgefordert hier Schwerpunkte zu setzen und das Evangelium von der Gnade Gottes an oberste Stelle über alle Kultur zu setzen, ohne eine Kultur an sich zu verachten oder in den Himmel zu heben?&#8220;</p>
<p>drückst Du damit genau das aus, was auch ich uns wünsche (vgl. z.B. Die Postmoderne, S. 74–78). Das Evangelium sucht die Nähe zu den Menschen, geht in die Kultur ein, steht aber zugleich über jeder Kultur und kann so auch in verschiedenste Kulturen inkarnieren. </p>
<p>Evangelium leben und Jesus Christus ehren, bedeutet allerdings immer auch, dass wir uns gegen etwas entscheiden (vgl. z.B. Lk 14,33 o. 1Thess 1,9). Wer Gott nachfolgt, riskiert seine Träume und lässt sich auf einen Prozess der Veränderung ein und fragt nach dem, was Gott wichtig ist und ihm gefällt. Mir ist nicht klar, wie Du darüber denkst.</p>
<p>Zur Frage des unveränderlichen Evangeliums und anderen Fragen, die in Deinem Kommentar mitschwingen, habe ich schon einmal Stellung genommen. Ich empfehle Dir, folgende Beiträge zu lesen.</p>
<p><a href="http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/karlbarthkontextualisierung.pdf" rel="ugc">http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/karlbarthkontextualisierung.pdf</a></p>
<p><a href="http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/offenbarungdurchkultur.pdf" rel="ugc">http://theoblog.de/wp-content/uploads/2007/11/offenbarungdurchkultur.pdf</a></p>
<p>Nochmals vielen Dank und Dir alles Gute, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Domme		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-79</link>

		<dc:creator><![CDATA[Domme]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 12:41:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-79</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ron,

Ich bin leider einen Monat später, aber ich habe deinen Vortrag gelesen und kam ins Nachdenken. Ich bin kein großer Kenner der EmCh. Doch mich fasziniert die Ernsthaftigkeit, mit der sie Fragen an die evangelikalen Christen stellt. Zum Beispiel die Frage nach dem, was viele Christen bewegt (z.B.: Frauenfrage, Abtreibung, Bibeltreue...) und was im Gegensatz dazu die Welt um uns bewegt. Das meinst du, denke ich, mit dem Hören auf unsere Umwelt? 

Du hast zum Schluss etwas für mich sehr Erfreuliches gesagt:

&quot;Ich plädiere nicht für einen rückwärtsgewandten Frömmigkeitsstil oder
Fortschrittsfeindlichkeit. Aber ich votiere dafür, dass wir uns entschieden,
hörend und gehorchend dem Wort Gottes zuwenden. Und ich möchte
uns Mut machen, dieses unwandelbare, wunderbare Evangelium von der
Gnade Gottes einladend, verstehbar und kreativ auszuleben und weiterzutragen.&quot;

Mein Gedanke dazu: Ob wir die Leute um uns herum postmodern oder wie auch immer nennen. Sie beachten dich eigentlich nur, wenn du zu ihnen gehörst. Wenn sie merken &quot;du bist einer von ihnen&quot; und wenn du sie ehrlich von Herzen respektierst. Zuerst ist es egal, wie schlau du bist, wieviele Antworten du hast oder wie gut du reden kannst. 

Dafür spricht z.B. auch die Einsicht von Michael Herbst gewonnen durch die Church of England, dass nicht Großveranstaltungen mit tollen Evangelisten Menschen im großen Maß zum Glauben an Jesus Christus verhelfen, sondern vor allem Kleingruppen. (siehe &quot;Dem englischen Patienten geht es besser. Was können wir von der anglikanischen Kirche lernen? http://www.a-m-d.de/texte/weitere Autoren). 

Im selben Vortrag sagt Michael Herbst auch: 
&quot;Bei der Kultur einer Gemeinde geht es vlor allem um gemeinsame Werte, Haltungen, tief in der DNS der Gemeinde verankerte Überzeugungen, so etwas wie ein emotionales Grundmuster der Gemeinde. Firmen haben so etwas, Familien haben so etwas, Fakultäten haben so etwas, aber eben auch Gemeinden. Man spürt es, wenn man in die Gemeinde kommt. Man merkt einen bestimmten Geist. Vielleicht kann man auch vom Charakter einer Gemeinde sprechen. Der Charakter einer Gemeinde, das ist die Art des Umgangs miteinander, aber auch mit dem Fremden und dem Gast. Es ist auch die Art, wie wir uns geben, wenn wir beten. Der Charakter einer Gemeinde, das ist das Ensemble der Werte, die bei uns gelten.&quot;

Du hast bei L&#039;Abri offenbar dieses &quot;emotionale Grundmuster&quot; gefunden, wo du du selbst sein durftest, dich willkommen gefühlt hast und alle Fragen über und an Gott stellen konntest, die dir unter den Nägeln brannten. Das ist schön und gut und ein Grund Gott zu loben.
Meine Leidenschaft wäre es für die Leute, die um mich herum leben, so eine Anlaufstelle zu schaffen. Da hilft es ja nicht, sie nur vom Kopf her zu verstehen. Da muss ich im Herzen doch einer von ihnen sein, mich mit ihnen identifizieren, sonst interessiert es kein Schwein, was ich sage oder tue.

Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass sich Freunde vom Evangelium abgewandt haben, weil sie eben nie diese Umgebung erlebt haben, wo das Evangelium das wichtigste ist und ihre Kultur zuerst einmal egal ist. Jedes unerreichte Volk muss doch zuerst einmal an das Evangelium glauben, bevor eine langsame, nicht menschengemachte Veränderung einer Kultur durch die Gnade Gottes passieren kann. Ist die Gemeinde nicht herausgefordert hier Schwerpunkte zu setzen und das Evangelium von der Gnade Gottes an oberste Stelle über alle Kultur zu setzen, ohne eine Kultur an sich zu verachten oder in den Himmel zu heben? Tim Keller und die Redeemer Presbyterian Church in New York ist für mich hier ein großes Vorbild, das Evangelium in unterschiedlichste Kontexte vollständig aber auch dynamisch und kreativ (nicht starr und verkrampft mit ein und demselben Rezept) auszubreiten.

Die Sache mit dem Wesen des Evangeliums interessiert mich auch noch näher. Du sprichst von einem unveränderlichen Evangelium. Heißt das, dass Christen zu allen Zeiten genau dasselbe unter dem Evangelium verstanden haben, ohne unterschiedliche Schwerpunkte zu haben? Ist meine Erkenntis des Evangeliums deckungsgleich mit dem Evangelium?

Das muss fürs Erste genügen. Ich habe mich richtig in Rage geschrieben. Ich danke dir fürs zuhören und warte gespannt auf deine Antwort.

Liebe Grüße

Domme]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>Ich bin leider einen Monat später, aber ich habe deinen Vortrag gelesen und kam ins Nachdenken. Ich bin kein großer Kenner der EmCh. Doch mich fasziniert die Ernsthaftigkeit, mit der sie Fragen an die evangelikalen Christen stellt. Zum Beispiel die Frage nach dem, was viele Christen bewegt (z.B.: Frauenfrage, Abtreibung, Bibeltreue&#8230;) und was im Gegensatz dazu die Welt um uns bewegt. Das meinst du, denke ich, mit dem Hören auf unsere Umwelt? </p>
<p>Du hast zum Schluss etwas für mich sehr Erfreuliches gesagt:</p>
<p>&#8222;Ich plädiere nicht für einen rückwärtsgewandten Frömmigkeitsstil oder<br />
Fortschrittsfeindlichkeit. Aber ich votiere dafür, dass wir uns entschieden,<br />
hörend und gehorchend dem Wort Gottes zuwenden. Und ich möchte<br />
uns Mut machen, dieses unwandelbare, wunderbare Evangelium von der<br />
Gnade Gottes einladend, verstehbar und kreativ auszuleben und weiterzutragen.&#8220;</p>
<p>Mein Gedanke dazu: Ob wir die Leute um uns herum postmodern oder wie auch immer nennen. Sie beachten dich eigentlich nur, wenn du zu ihnen gehörst. Wenn sie merken &#8222;du bist einer von ihnen&#8220; und wenn du sie ehrlich von Herzen respektierst. Zuerst ist es egal, wie schlau du bist, wieviele Antworten du hast oder wie gut du reden kannst. </p>
<p>Dafür spricht z.B. auch die Einsicht von Michael Herbst gewonnen durch die Church of England, dass nicht Großveranstaltungen mit tollen Evangelisten Menschen im großen Maß zum Glauben an Jesus Christus verhelfen, sondern vor allem Kleingruppen. (siehe &#8222;Dem englischen Patienten geht es besser. Was können wir von der anglikanischen Kirche lernen? <a href="http://www.a-m-d.de/texte/weitere" rel="nofollow ugc">http://www.a-m-d.de/texte/weitere</a> Autoren). </p>
<p>Im selben Vortrag sagt Michael Herbst auch:<br />
&#8222;Bei der Kultur einer Gemeinde geht es vlor allem um gemeinsame Werte, Haltungen, tief in der DNS der Gemeinde verankerte Überzeugungen, so etwas wie ein emotionales Grundmuster der Gemeinde. Firmen haben so etwas, Familien haben so etwas, Fakultäten haben so etwas, aber eben auch Gemeinden. Man spürt es, wenn man in die Gemeinde kommt. Man merkt einen bestimmten Geist. Vielleicht kann man auch vom Charakter einer Gemeinde sprechen. Der Charakter einer Gemeinde, das ist die Art des Umgangs miteinander, aber auch mit dem Fremden und dem Gast. Es ist auch die Art, wie wir uns geben, wenn wir beten. Der Charakter einer Gemeinde, das ist das Ensemble der Werte, die bei uns gelten.&#8220;</p>
<p>Du hast bei L&#8217;Abri offenbar dieses &#8222;emotionale Grundmuster&#8220; gefunden, wo du du selbst sein durftest, dich willkommen gefühlt hast und alle Fragen über und an Gott stellen konntest, die dir unter den Nägeln brannten. Das ist schön und gut und ein Grund Gott zu loben.<br />
Meine Leidenschaft wäre es für die Leute, die um mich herum leben, so eine Anlaufstelle zu schaffen. Da hilft es ja nicht, sie nur vom Kopf her zu verstehen. Da muss ich im Herzen doch einer von ihnen sein, mich mit ihnen identifizieren, sonst interessiert es kein Schwein, was ich sage oder tue.</p>
<p>Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass sich Freunde vom Evangelium abgewandt haben, weil sie eben nie diese Umgebung erlebt haben, wo das Evangelium das wichtigste ist und ihre Kultur zuerst einmal egal ist. Jedes unerreichte Volk muss doch zuerst einmal an das Evangelium glauben, bevor eine langsame, nicht menschengemachte Veränderung einer Kultur durch die Gnade Gottes passieren kann. Ist die Gemeinde nicht herausgefordert hier Schwerpunkte zu setzen und das Evangelium von der Gnade Gottes an oberste Stelle über alle Kultur zu setzen, ohne eine Kultur an sich zu verachten oder in den Himmel zu heben? Tim Keller und die Redeemer Presbyterian Church in New York ist für mich hier ein großes Vorbild, das Evangelium in unterschiedlichste Kontexte vollständig aber auch dynamisch und kreativ (nicht starr und verkrampft mit ein und demselben Rezept) auszubreiten.</p>
<p>Die Sache mit dem Wesen des Evangeliums interessiert mich auch noch näher. Du sprichst von einem unveränderlichen Evangelium. Heißt das, dass Christen zu allen Zeiten genau dasselbe unter dem Evangelium verstanden haben, ohne unterschiedliche Schwerpunkte zu haben? Ist meine Erkenntis des Evangeliums deckungsgleich mit dem Evangelium?</p>
<p>Das muss fürs Erste genügen. Ich habe mich richtig in Rage geschrieben. Ich danke dir fürs zuhören und warte gespannt auf deine Antwort.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Domme</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Onkel Toby		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-57</link>

		<dc:creator><![CDATA[Onkel Toby]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 00:29:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-57</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Rüdiger,

zunächstmal würde ich nicht sagen, das es um ein &quot;besser&quot; geht; die Bewegung dürfte eher in die Tiefe gehen. Ob das letztendlich &quot;besser&quot; ist, dass muss man anhand des Ergebnisses entscheiden. Und letzendlich ist das dann auch nur eine der möglichen Interpretationen. Wenn man z.B. die anthropologischen Studien von Levi-Strauss liesst, dann ist der Strukturalismus einfach die Methode, die sich am Besten für seine Zwecke eignet.

Ich befinde mich in der Auseinandersetzung mit biblischen Texten in dieser Art und Weise selber erst am Anfang und sehe ein Vorteil z.B. der Dekonstuktion derzeit eher in der Kritik der eigenen Rezepzion dessen, was ich für &quot;das Christentum&quot; halte. Rons Beobachtung, dass man in der Conversation nicht mehr weiss, was das Evangelium eigentlich ist, kann ich so nicht teilen. Eine echte Offenbarung z.B. war mir &quot;How (not) to speak of God&quot; von Peter Rollins, der sich übrigens, wie ich gehört habe (und wie er auch selber schreibt) auf Barth und Bonhöfer bezieht.

Sehr schön ist auch der Gedanke von PICKABOO, das sich Jesus bei seinem Prinzip des ersten-Stein-werfens selber der Dekonstruktion bedient hat. Mir geht es momentan eher um die (vor allem eigene) Bereitschaft, Gottes Wort als offenen Text zu sehen, dessen Bedeutung eben nicht abschliessbar ist, sondern einen grossen Raum der Handlungsmöglichkeiten und des Verstehns öffnet. Ich bin in einer baptistischen Gemeinde gross geworden, in der es diesen Spielraum nicht gab. 

Und Ron,

ich wünschte, ich hätte die Zeit, mal auführlich über eine Begegnung von Lacan mit dem Christentum nachzudenken. Da gäbe es bestimmt einige interessante Anknüpfungspunkte (Was ist Gottes Objekt klein a?) Wenn Du da schon was hast- ich wäre sehr gespannt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rüdiger,</p>
<p>zunächstmal würde ich nicht sagen, das es um ein &#8222;besser&#8220; geht; die Bewegung dürfte eher in die Tiefe gehen. Ob das letztendlich &#8222;besser&#8220; ist, dass muss man anhand des Ergebnisses entscheiden. Und letzendlich ist das dann auch nur eine der möglichen Interpretationen. Wenn man z.B. die anthropologischen Studien von Levi-Strauss liesst, dann ist der Strukturalismus einfach die Methode, die sich am Besten für seine Zwecke eignet.</p>
<p>Ich befinde mich in der Auseinandersetzung mit biblischen Texten in dieser Art und Weise selber erst am Anfang und sehe ein Vorteil z.B. der Dekonstuktion derzeit eher in der Kritik der eigenen Rezepzion dessen, was ich für &#8222;das Christentum&#8220; halte. Rons Beobachtung, dass man in der Conversation nicht mehr weiss, was das Evangelium eigentlich ist, kann ich so nicht teilen. Eine echte Offenbarung z.B. war mir &#8222;How (not) to speak of God&#8220; von Peter Rollins, der sich übrigens, wie ich gehört habe (und wie er auch selber schreibt) auf Barth und Bonhöfer bezieht.</p>
<p>Sehr schön ist auch der Gedanke von PICKABOO, das sich Jesus bei seinem Prinzip des ersten-Stein-werfens selber der Dekonstruktion bedient hat. Mir geht es momentan eher um die (vor allem eigene) Bereitschaft, Gottes Wort als offenen Text zu sehen, dessen Bedeutung eben nicht abschliessbar ist, sondern einen grossen Raum der Handlungsmöglichkeiten und des Verstehns öffnet. Ich bin in einer baptistischen Gemeinde gross geworden, in der es diesen Spielraum nicht gab. </p>
<p>Und Ron,</p>
<p>ich wünschte, ich hätte die Zeit, mal auführlich über eine Begegnung von Lacan mit dem Christentum nachzudenken. Da gäbe es bestimmt einige interessante Anknüpfungspunkte (Was ist Gottes Objekt klein a?) Wenn Du da schon was hast- ich wäre sehr gespannt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rüdiger		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-55</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rüdiger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 14:27:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-55</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Onkel Toby,

ich habe zwar einiges über Poststrukturalismus gelesen und die Systemtheorie kenne ich aus der Psychologie, aber ich bin kein Literaturwissenschaftler. Deswegen würden mich diese Theorien mal in Aktion am Text interessieren. 
Ich weiß nicht, ob es zeitlich für dich machbar ist (oder ob du auf ein gutes Beispiel über ein Link verweisen könntest), aber wäre es möglich, uns mal an einem bekannten biblischen Text zu zeigen, welche &quot;neuen Räume&quot; uns dadurch eröffnet werden, so dass wir den Bibeltext &quot;besser&quot; als vorher verstehen können.

Lieber Grüße,

r]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Onkel Toby,</p>
<p>ich habe zwar einiges über Poststrukturalismus gelesen und die Systemtheorie kenne ich aus der Psychologie, aber ich bin kein Literaturwissenschaftler. Deswegen würden mich diese Theorien mal in Aktion am Text interessieren.<br />
Ich weiß nicht, ob es zeitlich für dich machbar ist (oder ob du auf ein gutes Beispiel über ein Link verweisen könntest), aber wäre es möglich, uns mal an einem bekannten biblischen Text zu zeigen, welche &#8222;neuen Räume&#8220; uns dadurch eröffnet werden, so dass wir den Bibeltext &#8222;besser&#8220; als vorher verstehen können.</p>
<p>Lieber Grüße,</p>
<p>r</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-54</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 10:55:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-54</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Anarchie,

ich verstehe McLaren auch so wie Du: das alte &quot;ändert die Methoden, nicht das Evangelium&quot; bringt uns nicht weiter.

Danke für die Klarstellung bezüglich Erlangen. Es war also etwas anders, als wie ich dachte. Doch in der Sache ist die Aussage sehr problematisch. 

Stelle Dir vor, Du bist seit 20 Jahren Pastor und es kommt jemand zu Dir und fragt: &quot;Warum ist Jesus gestorben?&quot; Deine Antwort lautet: &quot;Ich weiß es nicht. Und weißt Du was, es gab sogar einen Punkt im Leben von Jesus, da wußte er es selbst nicht.&quot; Ist so etwas aus pastoraler Sicht verantwortbar? Ich würde so einem Pastor empfehlen, eine Auszeit zu nehmen und für sich einige Dinge zu klären. 

Das Sterben von Jesus wird durch das ganze AT hindurch immer wieder angekündigt (vgl. z.B. Jes 53,10–20, Sach 12,10). Er selbst kündigt es seinen Jüngern an, z.B. in Mt 16,21: &quot;Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen&quot; (vgl. Lk 9,22). Jesus verstand sich als der gute Hirte, der sein Leben für seine Schafe opferte (vgl. Joh 10,11; Mk 10,45). Seine Apostel haben später verstanden, dass er der Messias ist, der &quot;sich selbst als Opfer darbrachte&quot; (Heb 7,27, vgl. 1Kor 5,7). Zentrale Themen des Neuen Testaments kann man nicht verstehen und verkündigen, wenn man nicht weiß, warum Jesus Christus sterben musste, (z.B. der Neue Bund, Sündenvergebung, Rechtfertigung, Heiligung). Wie kann das Evangelium so eine Kraft Gottes sein (vgl. Röm 1,16)?

Soweit ich die Sache von Europa aus beobachten und beurteilen kann, ist das, was Tim Keller und Mark Discoll machen, sehr interessant und herausfordernd. Ihnen könnte ich mich wahrscheinlich (in Vielem) anschließen. Langfristig werden aber ein Doug Pagitt und ein Mark Discoll nicht unter einem Label arbeiten können. Käme es anders, wäre der Begriff &quot;EmCh&quot; wesentlich unschärfer als &quot;Evangelikale Bewegung&quot;. Da wird es wohl noch Klärungsprozesse geben.

Danke für alle Inputs und liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Anarchie,</p>
<p>ich verstehe McLaren auch so wie Du: das alte &#8222;ändert die Methoden, nicht das Evangelium&#8220; bringt uns nicht weiter.</p>
<p>Danke für die Klarstellung bezüglich Erlangen. Es war also etwas anders, als wie ich dachte. Doch in der Sache ist die Aussage sehr problematisch. </p>
<p>Stelle Dir vor, Du bist seit 20 Jahren Pastor und es kommt jemand zu Dir und fragt: &#8222;Warum ist Jesus gestorben?&#8220; Deine Antwort lautet: &#8222;Ich weiß es nicht. Und weißt Du was, es gab sogar einen Punkt im Leben von Jesus, da wußte er es selbst nicht.&#8220; Ist so etwas aus pastoraler Sicht verantwortbar? Ich würde so einem Pastor empfehlen, eine Auszeit zu nehmen und für sich einige Dinge zu klären. </p>
<p>Das Sterben von Jesus wird durch das ganze AT hindurch immer wieder angekündigt (vgl. z.B. Jes 53,10–20, Sach 12,10). Er selbst kündigt es seinen Jüngern an, z.B. in Mt 16,21: &#8222;Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen&#8220; (vgl. Lk 9,22). Jesus verstand sich als der gute Hirte, der sein Leben für seine Schafe opferte (vgl. Joh 10,11; Mk 10,45). Seine Apostel haben später verstanden, dass er der Messias ist, der &#8222;sich selbst als Opfer darbrachte&#8220; (Heb 7,27, vgl. 1Kor 5,7). Zentrale Themen des Neuen Testaments kann man nicht verstehen und verkündigen, wenn man nicht weiß, warum Jesus Christus sterben musste, (z.B. der Neue Bund, Sündenvergebung, Rechtfertigung, Heiligung). Wie kann das Evangelium so eine Kraft Gottes sein (vgl. Röm 1,16)?</p>
<p>Soweit ich die Sache von Europa aus beobachten und beurteilen kann, ist das, was Tim Keller und Mark Discoll machen, sehr interessant und herausfordernd. Ihnen könnte ich mich wahrscheinlich (in Vielem) anschließen. Langfristig werden aber ein Doug Pagitt und ein Mark Discoll nicht unter einem Label arbeiten können. Käme es anders, wäre der Begriff &#8222;EmCh&#8220; wesentlich unschärfer als &#8222;Evangelikale Bewegung&#8220;. Da wird es wohl noch Klärungsprozesse geben.</p>
<p>Danke für alle Inputs und liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-53</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 10:10:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-53</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Onkel Toby,

selbstverständlich ist der PoMo nur eine Option. Aus der Sicht einer PoMo-Perspektive kann es gar nicht anders sein. Alles ist Objekt möglicher Auflösung. Es ist ja nicht so, als ob die Heisenbergsche Unschärferelation ein postmodernes Weltbild erzwingt.  

In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, dass uns eine PoMo-Welle aus Nordamerika überschwemmt, während in Paris Derrida, Focault oder auch Lyotard kaum noch gelesen werden. Dort hat man die PoMo-Defizite bereits erkannt. Aber Post-Evangelikale scheinen in einem den Evangelikalen sehr nah zu stehen: es sind Spätzünder. ;-)

Ich habe keine Probleme damit, über Lacan oder Foucault zu diskutieren und ich hätte – ehrlich gesagt – große Lust, mal einige Thesen zu diesen Leuten zu publizieren. Nur kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn jemand sagt: Diese und diese Leute sind &quot;hip&quot;, also müssen wir auf sie hören! Wir sollen prüfen und das Gute behalten.

Zum Gebet: Ich sehe da gewaltige Unterschiede. Gerade in EmCh-Kreisen werden doch die biblischen Texte so dekonstruiert, dass man sogar hört: Wir wissen nicht, was das Evangelium eigentlich ist. Gott hätte da schon deutlicher kommunizieren müssen. Wir haben keine Antworten. Habe ich einmal ein PoMo-Epistemologie akzeptiert, ist ein Text wie der der Bibel nicht mehr eindeutig interpretierbar. Aber die Propheten, zu denen Gott direkt gesprochen hat, haben nicht empfangen, was wir empfangen haben. Und die Engel im Himmel begehren zu sehen, was Gott uns gezeigt hat.

Je häufiger ich lese: &quot;Wir können es nicht wissen!&quot;, desto so mehr glaube ich, dass der Wille hier eine große Rolle spielt. Wenn man will und Gott Gnade schenkt, kann man es verstehen (vgl. Joh 7,17). Wenn man es will, kann man allerdings auch jeden Satz zerlegen und semantisch umkehren. 
 
Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Onkel Toby,</p>
<p>selbstverständlich ist der PoMo nur eine Option. Aus der Sicht einer PoMo-Perspektive kann es gar nicht anders sein. Alles ist Objekt möglicher Auflösung. Es ist ja nicht so, als ob die Heisenbergsche Unschärferelation ein postmodernes Weltbild erzwingt.  </p>
<p>In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, dass uns eine PoMo-Welle aus Nordamerika überschwemmt, während in Paris Derrida, Focault oder auch Lyotard kaum noch gelesen werden. Dort hat man die PoMo-Defizite bereits erkannt. Aber Post-Evangelikale scheinen in einem den Evangelikalen sehr nah zu stehen: es sind Spätzünder. 😉</p>
<p>Ich habe keine Probleme damit, über Lacan oder Foucault zu diskutieren und ich hätte – ehrlich gesagt – große Lust, mal einige Thesen zu diesen Leuten zu publizieren. Nur kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn jemand sagt: Diese und diese Leute sind &#8222;hip&#8220;, also müssen wir auf sie hören! Wir sollen prüfen und das Gute behalten.</p>
<p>Zum Gebet: Ich sehe da gewaltige Unterschiede. Gerade in EmCh-Kreisen werden doch die biblischen Texte so dekonstruiert, dass man sogar hört: Wir wissen nicht, was das Evangelium eigentlich ist. Gott hätte da schon deutlicher kommunizieren müssen. Wir haben keine Antworten. Habe ich einmal ein PoMo-Epistemologie akzeptiert, ist ein Text wie der der Bibel nicht mehr eindeutig interpretierbar. Aber die Propheten, zu denen Gott direkt gesprochen hat, haben nicht empfangen, was wir empfangen haben. Und die Engel im Himmel begehren zu sehen, was Gott uns gezeigt hat.</p>
<p>Je häufiger ich lese: &#8222;Wir können es nicht wissen!&#8220;, desto so mehr glaube ich, dass der Wille hier eine große Rolle spielt. Wenn man will und Gott Gnade schenkt, kann man es verstehen (vgl. Joh 7,17). Wenn man es will, kann man allerdings auch jeden Satz zerlegen und semantisch umkehren. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-52</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 09:37:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-52</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Mike,

die Fragen, die Du stellst, sind sehr gut und wichtig. Wie Du, meine auch ich, dass es da viele Hausaufgaben zu machen gibt und orthodoxe Lehre allein keine Lösung sein kann. Biblische Lehre will immer in das Leben inkarnieren. Vielleicht komme ich einmal dazu, etwas ausführlicher auf den Katalog einzugehen. Hier nur kurz: Da ich von der Prägung her ein L&#039;Abri&#039;ler bin, plädiere ich für Orthodoxie und für Orthopraxis. Die beste (sehr kurze) Zusammenfassung dieses Ansatzes, die ich kenne, ist der Vortrag, den Francis Schaeffer 1974 auf dem Kongress für Weltevangelisation bei Euch in Lausanne gehalten hat. Der Vortrag ist in Wahrheit und Liebe (MBS Jahrbuch 2006, Bonn: VKW) abgedruckt und wird demnächst nochmal bei FTA Books zusammen mit den 25 Bibelstudien herauskommen. Hier der Aufriß des Vortrags:

Zwei Inhaltliche Merkmale

 1. In der Bibel verwurzelte Lehre
 2. Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen
 
Zwei Merkmale der Wirklichkeit

 1. Wahres geistliches Leben
 2. Die Schönheit menschlicher Beziehungen
 
In diese Richtung sollte es gehen. Selbstverständlich brauchen wir auch ein neues Wahrnehmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Ich habe dazu hier: http://theoblog.de/?p=59 schon einmal Stellung bezogen und versucht zu zeigen, dass dies eben auch ein Anliegen von Luther, (Calvin) und Bonhoeffer war. Um diese Herausforderungen anzunehmen, brauchen wir kein post-protestantisches Weltbild.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mike,</p>
<p>die Fragen, die Du stellst, sind sehr gut und wichtig. Wie Du, meine auch ich, dass es da viele Hausaufgaben zu machen gibt und orthodoxe Lehre allein keine Lösung sein kann. Biblische Lehre will immer in das Leben inkarnieren. Vielleicht komme ich einmal dazu, etwas ausführlicher auf den Katalog einzugehen. Hier nur kurz: Da ich von der Prägung her ein L&#8217;Abri&#8217;ler bin, plädiere ich für Orthodoxie und für Orthopraxis. Die beste (sehr kurze) Zusammenfassung dieses Ansatzes, die ich kenne, ist der Vortrag, den Francis Schaeffer 1974 auf dem Kongress für Weltevangelisation bei Euch in Lausanne gehalten hat. Der Vortrag ist in Wahrheit und Liebe (MBS Jahrbuch 2006, Bonn: VKW) abgedruckt und wird demnächst nochmal bei FTA Books zusammen mit den 25 Bibelstudien herauskommen. Hier der Aufriß des Vortrags:</p>
<p>Zwei Inhaltliche Merkmale</p>
<p> 1. In der Bibel verwurzelte Lehre<br />
 2. Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen</p>
<p>Zwei Merkmale der Wirklichkeit</p>
<p> 1. Wahres geistliches Leben<br />
 2. Die Schönheit menschlicher Beziehungen</p>
<p>In diese Richtung sollte es gehen. Selbstverständlich brauchen wir auch ein neues Wahrnehmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Ich habe dazu hier: <a href="http://theoblog.de/?p=59" rel="ugc">http://theoblog.de/?p=59</a> schon einmal Stellung bezogen und versucht zu zeigen, dass dies eben auch ein Anliegen von Luther, (Calvin) und Bonhoeffer war. Um diese Herausforderungen anzunehmen, brauchen wir kein post-protestantisches Weltbild.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mike B.		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-51</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 08:27:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-51</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Ron
Danke für deine Reaktion.
Ja, es ist ein weites Fass, da hast du 100% Recht. Ich erwarte auch nicht, dass diese Themen in EINEM Comment oder Post abgehandelt werden. Das braucht Zeit. Mir ist die ganze Diskussion oft einfach zu theoretisch und abgehoben. Es braucht gute und saubere Theorie, ja; davon bin ich überzeugt. Aber wenn die Verbindung ins Leben, in die Praxis nicht stattfindet, bleibt bei mir ein schales Gefühl zurück. Darum habe ich ein echtes (nicht vorgespieltes) Interesse zu erfahren, wie konkret und praktisch Alternativen zu EC ausssehen können. Auch wenn du jetzt mit Pferden auf dem Leben zusammenlebst, nehme ich mal an, dass du aktiv zu irgendeiner Glaubensgemeinschaft/Kirche/Gemeinde gehörst. Ob eure Gemeindeglieder nun postmodern geprägt sind oder nicht, mich würde interessieren, wie du/ihr Christsein im 21.Jahrhundert gestaltet. Noch weitere Fragen habe ich hier vermerkt:
http://lifenavigator.typepad.com/lifenavigator/2007/12/was-sind-die-al.html
Lieber Gruss aus der Schweiz
Mike]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ron<br />
Danke für deine Reaktion.<br />
Ja, es ist ein weites Fass, da hast du 100% Recht. Ich erwarte auch nicht, dass diese Themen in EINEM Comment oder Post abgehandelt werden. Das braucht Zeit. Mir ist die ganze Diskussion oft einfach zu theoretisch und abgehoben. Es braucht gute und saubere Theorie, ja; davon bin ich überzeugt. Aber wenn die Verbindung ins Leben, in die Praxis nicht stattfindet, bleibt bei mir ein schales Gefühl zurück. Darum habe ich ein echtes (nicht vorgespieltes) Interesse zu erfahren, wie konkret und praktisch Alternativen zu EC ausssehen können. Auch wenn du jetzt mit Pferden auf dem Leben zusammenlebst, nehme ich mal an, dass du aktiv zu irgendeiner Glaubensgemeinschaft/Kirche/Gemeinde gehörst. Ob eure Gemeindeglieder nun postmodern geprägt sind oder nicht, mich würde interessieren, wie du/ihr Christsein im 21.Jahrhundert gestaltet. Noch weitere Fragen habe ich hier vermerkt:<br />
<a href="http://lifenavigator.typepad.com/lifenavigator/2007/12/was-sind-die-al.html" rel="nofollow ugc">http://lifenavigator.typepad.com/lifenavigator/2007/12/was-sind-die-al.html</a><br />
Lieber Gruss aus der Schweiz<br />
Mike</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Onkel Toby		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-50</link>

		<dc:creator><![CDATA[Onkel Toby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 23:13:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-50</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ron, 

danke für Deine Antwort und die beiden Namen. Ich bin schon einige Zeit raus aus dem universitären Diskurs und nicht mehr so recht auf der Höhe der Zeit, werde da  mal nachlesen.

&quot;Insgesamt bemerke ich jedoch eine geradezu stoische Akzeptanz oder freudige Feier dessen, was da so passiert (ist). &quot;

Es ist ja nicht so, als ob die (ich nenne sie jetzt mal so) Errungenschaften der Postmoderne eine Art Mode sind, die man nun mitmachen kann oder nicht. Heisenberg hat Tatsachen entdeckt und z.B. die Diskurstheorie und die Dekonstruktion hat aus meiner Sicht einfach Räume eröffnet, die uns zuvor nicht zur Verfügung standen. Gerade als Literaturwissenschaftler habe ich den Poststrukturalismus, Lacan und die Systemtheorie natürlich gefeiert. Da kann ich einfach nicht sagen, dass wir als Christen solche Dinge aber nicht diskutieren, weil die Bibel (angeblich) nichts darüber sagt. (Ich bin von daher auch sehr gespannt auf Deine Ansichten zu Mike B&#039;s Fragen). Ich bin sehr daran interessiert, wie man da weiterdenken kann, aber mir ist keine Kritik bekannt, die da neue und Produktive Ideen findet (was natürlich an mir liegen kann).

Und zu Deinen Erfahrungen in Afrika - wer beklagt sich denn, dass Gott sich nicht deutlicher ausgedrückt hat? Ich denke, wir beten beide das gleiche Gebet, nur die Anworten darauf können unterschiedlich sein, weil z.B. unsere Lebensumstände es sind.

OT]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron, </p>
<p>danke für Deine Antwort und die beiden Namen. Ich bin schon einige Zeit raus aus dem universitären Diskurs und nicht mehr so recht auf der Höhe der Zeit, werde da  mal nachlesen.</p>
<p>&#8222;Insgesamt bemerke ich jedoch eine geradezu stoische Akzeptanz oder freudige Feier dessen, was da so passiert (ist). &#8220;</p>
<p>Es ist ja nicht so, als ob die (ich nenne sie jetzt mal so) Errungenschaften der Postmoderne eine Art Mode sind, die man nun mitmachen kann oder nicht. Heisenberg hat Tatsachen entdeckt und z.B. die Diskurstheorie und die Dekonstruktion hat aus meiner Sicht einfach Räume eröffnet, die uns zuvor nicht zur Verfügung standen. Gerade als Literaturwissenschaftler habe ich den Poststrukturalismus, Lacan und die Systemtheorie natürlich gefeiert. Da kann ich einfach nicht sagen, dass wir als Christen solche Dinge aber nicht diskutieren, weil die Bibel (angeblich) nichts darüber sagt. (Ich bin von daher auch sehr gespannt auf Deine Ansichten zu Mike B&#8217;s Fragen). Ich bin sehr daran interessiert, wie man da weiterdenken kann, aber mir ist keine Kritik bekannt, die da neue und Produktive Ideen findet (was natürlich an mir liegen kann).</p>
<p>Und zu Deinen Erfahrungen in Afrika &#8211; wer beklagt sich denn, dass Gott sich nicht deutlicher ausgedrückt hat? Ich denke, wir beten beide das gleiche Gebet, nur die Anworten darauf können unterschiedlich sein, weil z.B. unsere Lebensumstände es sind.</p>
<p>OT</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Arnachie		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-49</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arnachie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 15:11:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-49</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,
ich war der Meinung, dass Brian in Generous ganz klar sagt, dass er nicht das unveränderliche Evangelium mit neuen Methoden predigen will, sondern dass sich auch die Botschaft im Fluß befindet. (leider hab ich das Buch gerad verliehen).
Mit Jesus wusste nicht, warum er starb:
Das war nicht seine Aussage, sondern ein Zitat von seinem Bruder, der sich auf Jesus Gebet im Garten Gethsemane bezog. Es war weniger theologisch und mehr pastoral gemeint. Jemand hatte Schwierigkeiten zu verstehen, warum Jesus überhaupt sterben musste und er wollte damit sagen: so richtig klar war es vielleicht Jesus in dem Moment auch nicht.
Wegen Bußfertigkeit vs. Weltbild: hier würde ich auf Tim Keller verweisen, der beide Ansätze ganz gut vereint. Nach dem Verständnis von der Emerging Conversation, dass McLaren vermittelte, nämlich: Leute aus verschiedenen Denominationen, die sich einfach (manchmal unabhängiog voneinander und ohne immer die selben Bücher gelesen zu haben) mit diesen Fragen beschäftigen, würde ich Tim Keller und Marc Driscoll auf jedenfall als Teil der Conversation sehen. Und damit vielleicht auch dich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich war der Meinung, dass Brian in Generous ganz klar sagt, dass er nicht das unveränderliche Evangelium mit neuen Methoden predigen will, sondern dass sich auch die Botschaft im Fluß befindet. (leider hab ich das Buch gerad verliehen).<br />
Mit Jesus wusste nicht, warum er starb:<br />
Das war nicht seine Aussage, sondern ein Zitat von seinem Bruder, der sich auf Jesus Gebet im Garten Gethsemane bezog. Es war weniger theologisch und mehr pastoral gemeint. Jemand hatte Schwierigkeiten zu verstehen, warum Jesus überhaupt sterben musste und er wollte damit sagen: so richtig klar war es vielleicht Jesus in dem Moment auch nicht.<br />
Wegen Bußfertigkeit vs. Weltbild: hier würde ich auf Tim Keller verweisen, der beide Ansätze ganz gut vereint. Nach dem Verständnis von der Emerging Conversation, dass McLaren vermittelte, nämlich: Leute aus verschiedenen Denominationen, die sich einfach (manchmal unabhängiog voneinander und ohne immer die selben Bücher gelesen zu haben) mit diesen Fragen beschäftigen, würde ich Tim Keller und Marc Driscoll auf jedenfall als Teil der Conversation sehen. Und damit vielleicht auch dich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: theolounge		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-48</link>

		<dc:creator><![CDATA[theolounge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 12:59:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-48</guid>

					<description><![CDATA[grüße von www.theolounge.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>grüße von <a href="http://www.theolounge.de" rel="nofollow ugc">http://www.theolounge.de</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-47</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 10:47:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-47</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Mike, (&amp; lieber Kollege)

das ist natürlich ein großes Fass, das Du da öffnen möchtest. Dazu nur ein paar spontane Gedanken:

(1) Ich bekenne gern, dass im Bereich der praktischen Theologie die EmCh ihrer Stärken hat und hier viel zu lernen ist.

(2) Ich habe kürzlich eine EmCh-nahe Gemeinde besucht und hatte dort das Gefühl, bei einer CfC- oder SMD-Semestereröffnung zu sein. Fast alle Leute zwischen 18 und 30 Jahre. Kann nicht die Fokussierung auf den &quot;postmodernen Jugendlichen&quot; schnell eine andere Form der Ausgrenzung produzieren?

(3) Während meiner Zeit in der Studenten- und Sportmission hatte ich recht viele Kontakte mit postmodern geprägten Menschen (auch wenn die wenigsten mit PoMo hätten etwas anfangen können). Ich kann nur wiederholen, dass (im Großen und Ganzen) die Themen der EmCh nicht die Themen dieser Menschen waren. Ich bleibe dabei: Der EmCh-Hype ist vor allem eine &quot;interne Angelegenheit&quot;. Die Leute wollten (überwiegend) wissen, woran sie sind, also Klarheit. 

(4) Da ich heute auf dem Land mit einer handvoll Pferden zusammenlebe, stellen sich wieder andere Fragen (ich habe ja nichts gegen Kontextualisierung). Aber das führt jetzt wohl doch zu weit.

Liebe Grüße in die Schweiz, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mike, (&#038; lieber Kollege)</p>
<p>das ist natürlich ein großes Fass, das Du da öffnen möchtest. Dazu nur ein paar spontane Gedanken:</p>
<p>(1) Ich bekenne gern, dass im Bereich der praktischen Theologie die EmCh ihrer Stärken hat und hier viel zu lernen ist.</p>
<p>(2) Ich habe kürzlich eine EmCh-nahe Gemeinde besucht und hatte dort das Gefühl, bei einer CfC- oder SMD-Semestereröffnung zu sein. Fast alle Leute zwischen 18 und 30 Jahre. Kann nicht die Fokussierung auf den &#8222;postmodernen Jugendlichen&#8220; schnell eine andere Form der Ausgrenzung produzieren?</p>
<p>(3) Während meiner Zeit in der Studenten- und Sportmission hatte ich recht viele Kontakte mit postmodern geprägten Menschen (auch wenn die wenigsten mit PoMo hätten etwas anfangen können). Ich kann nur wiederholen, dass (im Großen und Ganzen) die Themen der EmCh nicht die Themen dieser Menschen waren. Ich bleibe dabei: Der EmCh-Hype ist vor allem eine &#8222;interne Angelegenheit&#8220;. Die Leute wollten (überwiegend) wissen, woran sie sind, also Klarheit. </p>
<p>(4) Da ich heute auf dem Land mit einer handvoll Pferden zusammenlebe, stellen sich wieder andere Fragen (ich habe ja nichts gegen Kontextualisierung). Aber das führt jetzt wohl doch zu weit.</p>
<p>Liebe Grüße in die Schweiz, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-46</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 10:10:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-46</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Danny,

nein, ich vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. Die Frage lautet: Was können wir dagegen tun, dass Kirche nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet? Die einen sagen: Wir brauchen ein neues Weltbild. Ich sage: Wir sollten umkehren. Die Bibel liefert einige Beispiele dafür, dass Gott Menschen erhört, die ein bußfertiges Herz haben.

Auch auf die Gefahr hin, dass es etwas platt klingt, will ich es kurz an einem Beispiel illustrieren. Ich habe vor einigen Jahren in Afrika Menschen kennengelernt, die haben Bürgerkriege mit erlebt, sind mehrmals gerade so mit dem Leben davon gekommen und waren – auch an dortigen Maßstäben gemessen -, arm. Die meisten von ihnen besaßen nur eine Bibel. Aber sie lasen ihre Bibel mit einem hörenden Herzen. Sie verstanden, was Gott sagt und integrierten das Empfangene in ihr Leben. Sie fragten nicht: &quot;Gott, warum hast Du Dich nicht klarer ausgedrückt!&quot; Sie beteten: &quot;Herr, hilf mir kleinem unverständigen Menschenkind, dein wunderbares Wort zu verstehen und schenke mir die Bereitschaft, diesem Wort auch zu gehorchen.&quot; 

Bei uns haben wir 10 Bibelübersetzungen im Regal stehen und neben der Biblia Hebraica und dem Nestle-Aland noch Bibelworks oder Accordance auf dem Rechner. Noch nie besaßen Menschen so viele Tools, Lexika und Kommentare zu den Bibeltexten. Fast jährlich kommen neue Bibelübersetzungen auf den Markt, da die geistliche Krisis ja etwas damit zu tun haben könnte, dass der kulturellen Graben so groß ist. Das Resultat: die Unklarheit ist größer als je zuvor. &quot;O, Gott, warum hast Du nicht klarer kommuniziert!&quot; Wir können gar nicht wissen, was Gott meint, da alles Interpretation ist. Wir begegnen in den Bibeltexten ja sowieso nur uns selbst.

Verstehst Du, worauf ich hinaus will? In unserem Herzen muss sich etwas ändern. Frei nach Kierkegaard: Probleme bereiten uns nicht die Bibeltexte, die wir nicht verstehen, sondern die, die wir verstehen.

Kurz zu &quot;Listening to the Beliefs of Emerging Churches: Five Perspectives&quot;. Das Buch ist wirklich interessant und es lohnt sich, die Beiträge von Doug Paggit und Mark Driscol miteinander zu vergleichen. Wenn für Dich auch Mark zur EmCh gehört, dann bin auch ich ein EmCh&#039;ler. Doug hat kürzlich in dem CT Beitrag über Mark Driscoll ungefähr gesagt: &quot;Mark und ich, wir erzählen verschiedene Erzählungen des Christentums.&quot; 

Es lohnt sich, mal den Vortrag zu hören, in dem Mark mit einem gebrochenen Herzen über Brian McLaren, Rob Bell und Doug Pagitt spricht. Zum Mitschnitt gehts hier: http://theoblog.de/?p=115

Dir einen guten Tag, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Danny,</p>
<p>nein, ich vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. Die Frage lautet: Was können wir dagegen tun, dass Kirche nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet? Die einen sagen: Wir brauchen ein neues Weltbild. Ich sage: Wir sollten umkehren. Die Bibel liefert einige Beispiele dafür, dass Gott Menschen erhört, die ein bußfertiges Herz haben.</p>
<p>Auch auf die Gefahr hin, dass es etwas platt klingt, will ich es kurz an einem Beispiel illustrieren. Ich habe vor einigen Jahren in Afrika Menschen kennengelernt, die haben Bürgerkriege mit erlebt, sind mehrmals gerade so mit dem Leben davon gekommen und waren – auch an dortigen Maßstäben gemessen -, arm. Die meisten von ihnen besaßen nur eine Bibel. Aber sie lasen ihre Bibel mit einem hörenden Herzen. Sie verstanden, was Gott sagt und integrierten das Empfangene in ihr Leben. Sie fragten nicht: &#8222;Gott, warum hast Du Dich nicht klarer ausgedrückt!&#8220; Sie beteten: &#8222;Herr, hilf mir kleinem unverständigen Menschenkind, dein wunderbares Wort zu verstehen und schenke mir die Bereitschaft, diesem Wort auch zu gehorchen.&#8220; </p>
<p>Bei uns haben wir 10 Bibelübersetzungen im Regal stehen und neben der Biblia Hebraica und dem Nestle-Aland noch Bibelworks oder Accordance auf dem Rechner. Noch nie besaßen Menschen so viele Tools, Lexika und Kommentare zu den Bibeltexten. Fast jährlich kommen neue Bibelübersetzungen auf den Markt, da die geistliche Krisis ja etwas damit zu tun haben könnte, dass der kulturellen Graben so groß ist. Das Resultat: die Unklarheit ist größer als je zuvor. &#8222;O, Gott, warum hast Du nicht klarer kommuniziert!&#8220; Wir können gar nicht wissen, was Gott meint, da alles Interpretation ist. Wir begegnen in den Bibeltexten ja sowieso nur uns selbst.</p>
<p>Verstehst Du, worauf ich hinaus will? In unserem Herzen muss sich etwas ändern. Frei nach Kierkegaard: Probleme bereiten uns nicht die Bibeltexte, die wir nicht verstehen, sondern die, die wir verstehen.</p>
<p>Kurz zu &#8222;Listening to the Beliefs of Emerging Churches: Five Perspectives&#8220;. Das Buch ist wirklich interessant und es lohnt sich, die Beiträge von Doug Paggit und Mark Driscol miteinander zu vergleichen. Wenn für Dich auch Mark zur EmCh gehört, dann bin auch ich ein EmCh&#8217;ler. Doug hat kürzlich in dem CT Beitrag über Mark Driscoll ungefähr gesagt: &#8222;Mark und ich, wir erzählen verschiedene Erzählungen des Christentums.&#8220; </p>
<p>Es lohnt sich, mal den Vortrag zu hören, in dem Mark mit einem gebrochenen Herzen über Brian McLaren, Rob Bell und Doug Pagitt spricht. Zum Mitschnitt gehts hier: <a href="http://theoblog.de/?p=115" rel="ugc">http://theoblog.de/?p=115</a></p>
<p>Dir einen guten Tag, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Danny		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-45</link>

		<dc:creator><![CDATA[Danny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 07:52:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-45</guid>

					<description><![CDATA[&#062;&#062;&#062; Wir brauchen kein post-protestantisches Weltbild, sondern ein bußfertiges Herz.

Moin moin. Das verstehe ich nicht. Das hört sich so an: &quot;wir brauchen keine Autos, sondern ein bußfertiges Herz.&quot; Als ob das eine das andere ausschließen würde. Verstehe ich nicht.

Aber danke für die Kritik. Keine direkte Kritik an die Emerging Church, sondern an Brian McLaren, wie ich gelesen habe. Wie gesagt, es gibt nicht DIE Emerging Church, auch nicht unbedingt theologische Gemeinsamkeiten, die zusammen geprägt werden. Die Emerging Church könnte man vergleichen mit der evangelikalen Bewegung. Gut oder schlecht? Naja, kommt darauf an, wo man hinschaut.

Empfehlenswert wäre &quot;Listening to the Beliefs of Emerging Churches: Five Perspectives&quot;. Hier sieht man deutlich, dass es grobe theologische und philosophische Unterschiede in der Emerging Church gibt - und dass man nicht alles unter dem label &quot;liberal&quot; usw. abstempeln kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt; Wir brauchen kein post-protestantisches Weltbild, sondern ein bußfertiges Herz.</p>
<p>Moin moin. Das verstehe ich nicht. Das hört sich so an: &#8222;wir brauchen keine Autos, sondern ein bußfertiges Herz.&#8220; Als ob das eine das andere ausschließen würde. Verstehe ich nicht.</p>
<p>Aber danke für die Kritik. Keine direkte Kritik an die Emerging Church, sondern an Brian McLaren, wie ich gelesen habe. Wie gesagt, es gibt nicht DIE Emerging Church, auch nicht unbedingt theologische Gemeinsamkeiten, die zusammen geprägt werden. Die Emerging Church könnte man vergleichen mit der evangelikalen Bewegung. Gut oder schlecht? Naja, kommt darauf an, wo man hinschaut.</p>
<p>Empfehlenswert wäre &#8222;Listening to the Beliefs of Emerging Churches: Five Perspectives&#8220;. Hier sieht man deutlich, dass es grobe theologische und philosophische Unterschiede in der Emerging Church gibt &#8211; und dass man nicht alles unter dem label &#8222;liberal&#8220; usw. abstempeln kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-44</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 07:21:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-44</guid>

					<description><![CDATA[@Ron: Vielen Dank für das veröffentlichen des Vortrags. 

&quot;Das Hören auf das, was Gott in seinem Wort sagt, und das Hören auf das, was in dieser Welt passiert. Wenn wir mit beiden Ohren hören, können wir den Menschen
Gottes Interessen kommunizieren. Die Erweckungen kamen durch eine
neue Hinwendung zur Selbstoffenbarung Gottes in der Heiligen Schrift
und durch eine tiefe Liebe für die Not der Menschen in dieser Welt.&quot;

Dieser Satz von dir, wird mich in der Diskussion um die EmCh begleiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Vielen Dank für das veröffentlichen des Vortrags. </p>
<p>&#8222;Das Hören auf das, was Gott in seinem Wort sagt, und das Hören auf das, was in dieser Welt passiert. Wenn wir mit beiden Ohren hören, können wir den Menschen<br />
Gottes Interessen kommunizieren. Die Erweckungen kamen durch eine<br />
neue Hinwendung zur Selbstoffenbarung Gottes in der Heiligen Schrift<br />
und durch eine tiefe Liebe für die Not der Menschen in dieser Welt.&#8220;</p>
<p>Dieser Satz von dir, wird mich in der Diskussion um die EmCh begleiten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Simon		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-43</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 06:37:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-43</guid>

					<description><![CDATA[@ Ron: Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und dein Mitdenken. Ich denk noch ein wenig über das nach, was du geschrieben hast.

@ Rüdiger: Um genau diese grundlegenden Fragen kontrovers zu diskutieren, ist Emergent Deutschland angetreten. Du wirst verwundert sein, was für verschiedene Positionen sich dort finden - wir sind uns keinesfalls einig, aber uns bewegen ähnliche Fragen und die Liebe zu Gott und den Menschen (das gilt übrigens auch für viele andere Bewegungen). Emergent Deutschland gibt es ja nicht als lokalen Fanclub von Herrn McLaren oder als deutsche Vertretung des amerikanischen Emergent Village. Herr Matthies (idea) hat in seinem Rundumschlag ja gleich mal den Vorwurf rausgehauen, man solle sich lieber mit den eigenen Vätern beschäftigen als ständig amerikanische Entwicklungen zu imitieren - was er aber offenbar nicht weiß, dass genau ersteres schon passiert. Und dass McLaren nun ausgerechnet Amerikaner ist, dafür kann er ja auch nix (ich habe auch nicht den Eindruck, dass er den Patriotismus vieler seiner Landsgenossen teilt).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron: Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und dein Mitdenken. Ich denk noch ein wenig über das nach, was du geschrieben hast.</p>
<p>@ Rüdiger: Um genau diese grundlegenden Fragen kontrovers zu diskutieren, ist Emergent Deutschland angetreten. Du wirst verwundert sein, was für verschiedene Positionen sich dort finden &#8211; wir sind uns keinesfalls einig, aber uns bewegen ähnliche Fragen und die Liebe zu Gott und den Menschen (das gilt übrigens auch für viele andere Bewegungen). Emergent Deutschland gibt es ja nicht als lokalen Fanclub von Herrn McLaren oder als deutsche Vertretung des amerikanischen Emergent Village. Herr Matthies (idea) hat in seinem Rundumschlag ja gleich mal den Vorwurf rausgehauen, man solle sich lieber mit den eigenen Vätern beschäftigen als ständig amerikanische Entwicklungen zu imitieren &#8211; was er aber offenbar nicht weiß, dass genau ersteres schon passiert. Und dass McLaren nun ausgerechnet Amerikaner ist, dafür kann er ja auch nix (ich habe auch nicht den Eindruck, dass er den Patriotismus vieler seiner Landsgenossen teilt).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mike B.		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-42</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 21:55:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-42</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ron
Danke für deine wertvollen Inputs. Was mich selber von dir (und auch anderen ec-kritisch eingestellten) interessieren würde:
Wie lebst du und deine Gemeinde ganz praktisch Christsein im 21.Jahrhundert? Wie kommt deine Gemeinde mit postmodern geprägten Menschen in Kontakt? Werden Menschen dadurch von Neuheiden zu veränderteten Nachfolgern Christi? Welche Akzente setzt du da?
Da würde  brennend gern mehr darüber erfahren.
Ich weiss, dieser Comment ist etwas off-topic...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron<br />
Danke für deine wertvollen Inputs. Was mich selber von dir (und auch anderen ec-kritisch eingestellten) interessieren würde:<br />
Wie lebst du und deine Gemeinde ganz praktisch Christsein im 21.Jahrhundert? Wie kommt deine Gemeinde mit postmodern geprägten Menschen in Kontakt? Werden Menschen dadurch von Neuheiden zu veränderteten Nachfolgern Christi? Welche Akzente setzt du da?<br />
Da würde  brennend gern mehr darüber erfahren.<br />
Ich weiss, dieser Comment ist etwas off-topic&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rüdiger		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-41</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rüdiger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 19:11:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-41</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Kapeka, lieber Ron, liebe Alle,

ich fand den Vortrag ausgewogen und fair, aber eben nicht neutral, sondern Ron hat seine Aussagen gewichtet, d.h. das Gute ist wirklich gut, aber die Probleme bei der EmCh sind wirklich problematisch nach Rons Meinung und werden nicht durch das Positive neutralisiert. 
Ich glaube, was Ron sagen will ist, dass wir das Gute von der EmCh auch haben können, ohne den &quot;Antworten&quot;/ &quot;Vorschlägen&quot;/ &quot;Gedankenanregungen&quot; der EmCh folgen zu müssen. Oder anders ausgedrückt: die von BM vorgeschlagene Therapie ist nicht die einzig mögliche, die es für den Patient Kirche gibt (was BM auch nie sagen würde, obwohl sein polarisierender, dekonstruierender Argumentationsstil dies manchmal nahe liegt).

Auch ich bin von L&#039;Abri geprägt. Ich habe 5 Jahre im englischen L&#039;Abri gelebt, was so etwas ähnliches ist, wie eine apologetische Lebensgemeinschaft. Auf der Grundlage eines klassischen (nicht nur modernen!) Wahrheitsverständnisses und einem konservativen Schriftverständnis  und in einem beziehungsorientierten und familiären Rahmen wird zusammen Apologetik getrieben. 2 wesentliche Grundlagen der Arbeit sind: Erstens, alle Menschen sind Ebenbilder Gottes (wie entstellt es auch sein mag) und sind deshalb mit Respekt und Liebe zu ehren, unabhängig von Glaubensüberzeugungen und Lebensstil. Zweitens, es wird nach der Devise &quot;ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen&quot; miteinander gerungen und das beinhaltet, dass alle Fragen erlaubt und wichtig sind, voraussgesetzt es ist meine persönliche Frage (und nicht nur iakademisch imposant oder theoretisch möglich). Es gibt keine Bekehrungsaufrufe mit nach vorne kommen (obwohl sich Leute klassisch bekehren) oder keine &quot;4 geistlichen Gesetze&quot; und kein &quot;bloßes-für-wahrhalten-von-richtigen-Glaubenssätzen. Es wird nicht nur über den &quot;zweiten Tempel&quot; oder die &quot;Frauenfrage&quot; diskutiert, sondern über Sport, Medien, Politik, Philosophie, Wahrheit, Film, Musik, Arbeit, Sodomie... Man lacht, weint, isst, arbeitet, feiert gemeinsam und alle lernen von allen. Das ist möglich, ohne das klassisch-evangelikale Evangeliums-, Schrift- oder Wahrheitsverständnis  ändern zu müssen. 

Da die EmCh in der Tat mittlerweile so weitläufig ist, dass sie nicht in einer Stunde angemessen zusammen gefasst werden kann und da auch die Kurzcharakteristiken von Moderne-Postmoderne zu grob sind, sollten wir uns einzelnen Fragen widmen, die u.a. von der EmCh aufgeworfen werden (was natürlich nicht heißt, dass sie neu wären).
Die zentralen, kontroversen Fragen kann man schlecht übers bloggen bearbeiten, aber das bloggen bringt sie zu Tage. Vielleicht sollte sich der eine oder andere mal daran machen, die kontroversen, zugrundeliegenden Fragen zu sammeln, die man dann in einem anderen Kontext kontrovers diskutieren könnte (z.B. Konferenz, Symposium).

Grüße an alle,

Rüdiger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kapeka, lieber Ron, liebe Alle,</p>
<p>ich fand den Vortrag ausgewogen und fair, aber eben nicht neutral, sondern Ron hat seine Aussagen gewichtet, d.h. das Gute ist wirklich gut, aber die Probleme bei der EmCh sind wirklich problematisch nach Rons Meinung und werden nicht durch das Positive neutralisiert.<br />
Ich glaube, was Ron sagen will ist, dass wir das Gute von der EmCh auch haben können, ohne den &#8222;Antworten&#8220;/ &#8222;Vorschlägen&#8220;/ &#8222;Gedankenanregungen&#8220; der EmCh folgen zu müssen. Oder anders ausgedrückt: die von BM vorgeschlagene Therapie ist nicht die einzig mögliche, die es für den Patient Kirche gibt (was BM auch nie sagen würde, obwohl sein polarisierender, dekonstruierender Argumentationsstil dies manchmal nahe liegt).</p>
<p>Auch ich bin von L&#8217;Abri geprägt. Ich habe 5 Jahre im englischen L&#8217;Abri gelebt, was so etwas ähnliches ist, wie eine apologetische Lebensgemeinschaft. Auf der Grundlage eines klassischen (nicht nur modernen!) Wahrheitsverständnisses und einem konservativen Schriftverständnis  und in einem beziehungsorientierten und familiären Rahmen wird zusammen Apologetik getrieben. 2 wesentliche Grundlagen der Arbeit sind: Erstens, alle Menschen sind Ebenbilder Gottes (wie entstellt es auch sein mag) und sind deshalb mit Respekt und Liebe zu ehren, unabhängig von Glaubensüberzeugungen und Lebensstil. Zweitens, es wird nach der Devise &#8222;ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen&#8220; miteinander gerungen und das beinhaltet, dass alle Fragen erlaubt und wichtig sind, voraussgesetzt es ist meine persönliche Frage (und nicht nur iakademisch imposant oder theoretisch möglich). Es gibt keine Bekehrungsaufrufe mit nach vorne kommen (obwohl sich Leute klassisch bekehren) oder keine &#8222;4 geistlichen Gesetze&#8220; und kein &#8222;bloßes-für-wahrhalten-von-richtigen-Glaubenssätzen. Es wird nicht nur über den &#8222;zweiten Tempel&#8220; oder die &#8222;Frauenfrage&#8220; diskutiert, sondern über Sport, Medien, Politik, Philosophie, Wahrheit, Film, Musik, Arbeit, Sodomie&#8230; Man lacht, weint, isst, arbeitet, feiert gemeinsam und alle lernen von allen. Das ist möglich, ohne das klassisch-evangelikale Evangeliums-, Schrift- oder Wahrheitsverständnis  ändern zu müssen. </p>
<p>Da die EmCh in der Tat mittlerweile so weitläufig ist, dass sie nicht in einer Stunde angemessen zusammen gefasst werden kann und da auch die Kurzcharakteristiken von Moderne-Postmoderne zu grob sind, sollten wir uns einzelnen Fragen widmen, die u.a. von der EmCh aufgeworfen werden (was natürlich nicht heißt, dass sie neu wären).<br />
Die zentralen, kontroversen Fragen kann man schlecht übers bloggen bearbeiten, aber das bloggen bringt sie zu Tage. Vielleicht sollte sich der eine oder andere mal daran machen, die kontroversen, zugrundeliegenden Fragen zu sammeln, die man dann in einem anderen Kontext kontrovers diskutieren könnte (z.B. Konferenz, Symposium).</p>
<p>Grüße an alle,</p>
<p>Rüdiger</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-40</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 18:40:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-40</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Steffen,

ja das passt. Ähnliche Zitate findet man bei Brian McLaren immer wieder. Ich vermute, er würde unter Verweis auf 1Kor 13,9 ohne Gänsehaut sogar behaupten können: Auch Paulus hat das Evangelium nicht verstanden. 

Wenn man WILL, kann man alles dekonstruieren. In den philosophischen Seminaren erlauben sich die Studenten bei solchen Sachen schon mal einen Scherz: &quot;Kannst Du mir bitte erklären, warum Du apodiktisch behauptest, man könne nichts genau wissen.&quot; 

In Erlangen soll McLaren gesagt haben: Jesus wußte selbst nicht, warum er sterben sollte. Allerdings habe ich das selbst nicht gehört und weiß so nicht, was er definitiv gesagt hat und wie er es noch gemeint haben könnte. Vielleicht kann mir jemand helfen, der dabei war?

Sollte er es so gesagt haben, hätte demnach auch Jesus das Evangelium nicht verstanden (vgl. aber Joh 10). 

Danke Steffen, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Steffen,</p>
<p>ja das passt. Ähnliche Zitate findet man bei Brian McLaren immer wieder. Ich vermute, er würde unter Verweis auf 1Kor 13,9 ohne Gänsehaut sogar behaupten können: Auch Paulus hat das Evangelium nicht verstanden. </p>
<p>Wenn man WILL, kann man alles dekonstruieren. In den philosophischen Seminaren erlauben sich die Studenten bei solchen Sachen schon mal einen Scherz: &#8222;Kannst Du mir bitte erklären, warum Du apodiktisch behauptest, man könne nichts genau wissen.&#8220; </p>
<p>In Erlangen soll McLaren gesagt haben: Jesus wußte selbst nicht, warum er sterben sollte. Allerdings habe ich das selbst nicht gehört und weiß so nicht, was er definitiv gesagt hat und wie er es noch gemeint haben könnte. Vielleicht kann mir jemand helfen, der dabei war?</p>
<p>Sollte er es so gesagt haben, hätte demnach auch Jesus das Evangelium nicht verstanden (vgl. aber Joh 10). </p>
<p>Danke Steffen, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/wie-viel-umgestaltung-vertragt-der-christliche-glaube/185/comment-page-1/#comment-39</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 17:54:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=185#comment-39</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Kapeka,

ja, wenn ich das so lese, war wohl das setting nicht ideal. Wir haben den Rahmen kaum besprochen. Ich ging davon aus, dass die Basics zu EmCh den FTA&#039;lern bekannt seien. 

Danke für den Hinweis, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kapeka,</p>
<p>ja, wenn ich das so lese, war wohl das setting nicht ideal. Wir haben den Rahmen kaum besprochen. Ich ging davon aus, dass die Basics zu EmCh den FTA&#8217;lern bekannt seien. </p>
<p>Danke für den Hinweis, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
