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	Kommentare zu: Wie wirklich ist Gott?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Kommentator		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2025 11:24:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Der Diskurspapst forderte Theologen nämlich ab, dass sie ihre religiösen Symbole in die säkulare Sprache der diskursiven Vernunft übersetzen müssten, wenn sie sich an gesellschaftlichen Debatten beteiligen.&lt;/blockquote&gt;
Das nennt man Kontextualisierung. Wenn die christliche Botschaft bei der Verbreitung zum Beispiel in entkirchlichten sozialen Brennpunkten &quot;kontextualisiert&quot; werden soll, findet dieses &quot;Kontextualisieren&quot; immer ausschließlich entlang säkularer Kriterien statt: Wenn man in der &quot;Hood&quot; zum Beispiel besonders gern Hoodies trägt, zieht der Missionar sich einfach auch einen an.

Als Evangelium ist dabei aber nur das mitgebrachte pfingstlich-charismatische gültig, mitsamt Speiseregeln und Asketismus frisch aus den Ozarks Amerikas, welches dann mit &quot;evangelistischen&quot; Bibelübersetzungen verbreitet werden soll. An genau dieser Stelle soll natürlich auf keinen Fall irgendwas &quot;kontextualisiert&quot; werden.

Dabei könnte man doch mal die vielerorts immer noch herumstehenden Kirchengebäude voller Altarmalereien betreten und vielleicht auf die Idee kommen, dass ein &quot;kontextualisiertes&quot; Christentum keine Band, keinen Subwoofer und keinen Projektor haben kann. Am Ende ist es doch wieder nur der Versuch des Kulturexportes und daher nachhaltig erfolglos. Außer bei Evangelischen, die ihres eigenen Klerus überdrüssig sind, kommt das am Ende nicht an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Diskurspapst forderte Theologen nämlich ab, dass sie ihre religiösen Symbole in die säkulare Sprache der diskursiven Vernunft übersetzen müssten, wenn sie sich an gesellschaftlichen Debatten beteiligen.</p></blockquote>
<p>Das nennt man Kontextualisierung. Wenn die christliche Botschaft bei der Verbreitung zum Beispiel in entkirchlichten sozialen Brennpunkten &#8222;kontextualisiert&#8220; werden soll, findet dieses &#8222;Kontextualisieren&#8220; immer ausschließlich entlang säkularer Kriterien statt: Wenn man in der &#8222;Hood&#8220; zum Beispiel besonders gern Hoodies trägt, zieht der Missionar sich einfach auch einen an.</p>
<p>Als Evangelium ist dabei aber nur das mitgebrachte pfingstlich-charismatische gültig, mitsamt Speiseregeln und Asketismus frisch aus den Ozarks Amerikas, welches dann mit &#8222;evangelistischen&#8220; Bibelübersetzungen verbreitet werden soll. An genau dieser Stelle soll natürlich auf keinen Fall irgendwas &#8222;kontextualisiert&#8220; werden.</p>
<p>Dabei könnte man doch mal die vielerorts immer noch herumstehenden Kirchengebäude voller Altarmalereien betreten und vielleicht auf die Idee kommen, dass ein &#8222;kontextualisiertes&#8220; Christentum keine Band, keinen Subwoofer und keinen Projektor haben kann. Am Ende ist es doch wieder nur der Versuch des Kulturexportes und daher nachhaltig erfolglos. Außer bei Evangelischen, die ihres eigenen Klerus überdrüssig sind, kommt das am Ende nicht an.</p>
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