<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Zur Amnesie der eigenen theologischen Wurzeln	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 May 2012 07:54:44 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Christian Beese		</title>
		<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/comment-page-1/#comment-15994</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:54:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17270#comment-15994</guid>

					<description><![CDATA[@Mario, ja, Ayn Rand steht für Objektivismus und eine Art ethischen Utilitarismus.
Mit &quot;Have your cake and eat it, too&quot; meinte ich einfach, dass Zimmermann eine an &quot;vorkritische&quot; Vorgaben anknüpfende trinitarisch-christologische Hermeneutik mit Kants epistemologischem Subjekt und Gadamers sprachphilosophischem Existentialismus verbinden möchte, was nicht geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Mario, ja, Ayn Rand steht für Objektivismus und eine Art ethischen Utilitarismus.<br />
Mit &#8222;Have your cake and eat it, too&#8220; meinte ich einfach, dass Zimmermann eine an &#8222;vorkritische&#8220; Vorgaben anknüpfende trinitarisch-christologische Hermeneutik mit Kants epistemologischem Subjekt und Gadamers sprachphilosophischem Existentialismus verbinden möchte, was nicht geht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beese		</title>
		<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/comment-page-1/#comment-15993</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:39:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17270#comment-15993</guid>

					<description><![CDATA[Danke Ron! Das macht neugierig.
Was du im 2. Absatz schreibst, ist genau das, was ich mit dem unaufhaltsamen Zug meinte, von dem kein Absprung möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Ron! Das macht neugierig.<br />
Was du im 2. Absatz schreibst, ist genau das, was ich mit dem unaufhaltsamen Zug meinte, von dem kein Absprung möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/comment-page-1/#comment-15992</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:25:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17270#comment-15992</guid>

					<description><![CDATA[@Christian: Zimmermann rehabilitiert die vormoderne und damit auch vorkritische Hermeneutik (Calvin, Luther, Owen, Baxter, Spener etc.). Es gäbe keinen Grund, mit hochmütigem Blick (Fortschrittssnobismus, S. 25) auf diese Auslegungspraxis zurückzuschauen. Er sieht den Säkularisierungsprozess skeptisch. Die Verleugnung Gottes führe in den Skeptizismus und letztlich auch in den Verlust der Menschlichkeit. Sogar Schleiermacher wird von ihm scharf in die Schranken gewiesen, da er, um eine allg. Hermeneutik zu retten, Sünde komplett umdefiniert. &quot;Die Sünde ist nicht länger ein objektiver Verstoß gegen Gott, sondern gleitet in die Subjektivität ab … Von Sünde kann nur gesprochen werden, sofern auch ein Bewusstsein derselben ist&quot; (S. 232).

Seiner Meinung nach haben die Reformatoren etliche Entdeckungen der hermeneutischen (postmodernen) Philosophie vorweggenommen. Wir würden heute sagen, sie haben die herausragende Stellung der Denkvoraussetzung oder des Erkenntnisinteresses betont. Was mir gefällt, ist seine Betonung einer relationalen Hermeneutik. Der Mensch braucht Heiligen Geist (also eine Gottesbeziehung) zum tiefgründigeren Verstehen der Heiligen Schrift. Die Heilige Schrift ist wie ein Liebesbrief zu lesen etc. Wenn er am Ende auf Gadamer, Bonhoeffer und Balthasar rekrutiert, scheint er die Kurve nicht mehr zu kriegen. Hier hätte ich mir den Mut gewünscht, doch den geschichtlichen Wahrheitsbegriff mal an der Schrift selbst zu prüfen. C. Landmesser hat ja in seiner großen Untersuchung &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3161471032/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theobde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3161471032&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wahrheit als Grundbegriff neutestamentlicher Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; gezeigt, dass Bultmann das geschichtlich-existentiale Wahrheitsverständnis (also das Heideggersche) in Heilige Schrift hineingetragen hat. Bultmann, so ungefähr die These, hat seinem Verständnis Autorität verleihen wollen, indem er zeigte, dass es schon im NT zu finden sei. Hier scheint mir ein große Schwäche zu liegen: Er setzt geschichtlichen Wahrheitsbegriff absolut (und damit auch universell). Es gibt für ihn kein zurück mehr. 

Zimmermanns Buch ist trotzdem eine lohnenswerte Lektüre. Die Richtung stimmt. Weiter so.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Zimmermann rehabilitiert die vormoderne und damit auch vorkritische Hermeneutik (Calvin, Luther, Owen, Baxter, Spener etc.). Es gäbe keinen Grund, mit hochmütigem Blick (Fortschrittssnobismus, S. 25) auf diese Auslegungspraxis zurückzuschauen. Er sieht den Säkularisierungsprozess skeptisch. Die Verleugnung Gottes führe in den Skeptizismus und letztlich auch in den Verlust der Menschlichkeit. Sogar Schleiermacher wird von ihm scharf in die Schranken gewiesen, da er, um eine allg. Hermeneutik zu retten, Sünde komplett umdefiniert. &#8222;Die Sünde ist nicht länger ein objektiver Verstoß gegen Gott, sondern gleitet in die Subjektivität ab … Von Sünde kann nur gesprochen werden, sofern auch ein Bewusstsein derselben ist&#8220; (S. 232).</p>
<p>Seiner Meinung nach haben die Reformatoren etliche Entdeckungen der hermeneutischen (postmodernen) Philosophie vorweggenommen. Wir würden heute sagen, sie haben die herausragende Stellung der Denkvoraussetzung oder des Erkenntnisinteresses betont. Was mir gefällt, ist seine Betonung einer relationalen Hermeneutik. Der Mensch braucht Heiligen Geist (also eine Gottesbeziehung) zum tiefgründigeren Verstehen der Heiligen Schrift. Die Heilige Schrift ist wie ein Liebesbrief zu lesen etc. Wenn er am Ende auf Gadamer, Bonhoeffer und Balthasar rekrutiert, scheint er die Kurve nicht mehr zu kriegen. Hier hätte ich mir den Mut gewünscht, doch den geschichtlichen Wahrheitsbegriff mal an der Schrift selbst zu prüfen. C. Landmesser hat ja in seiner großen Untersuchung <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3161471032/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=theobde-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3161471032" target="_blank" rel="nofollow">Wahrheit als Grundbegriff neutestamentlicher Wissenschaft</a></em> gezeigt, dass Bultmann das geschichtlich-existentiale Wahrheitsverständnis (also das Heideggersche) in Heilige Schrift hineingetragen hat. Bultmann, so ungefähr die These, hat seinem Verständnis Autorität verleihen wollen, indem er zeigte, dass es schon im NT zu finden sei. Hier scheint mir ein große Schwäche zu liegen: Er setzt geschichtlichen Wahrheitsbegriff absolut (und damit auch universell). Es gibt für ihn kein zurück mehr. </p>
<p>Zimmermanns Buch ist trotzdem eine lohnenswerte Lektüre. Die Richtung stimmt. Weiter so.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mario		</title>
		<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/comment-page-1/#comment-15991</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:13:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17270#comment-15991</guid>

					<description><![CDATA[&quot;having the cake, and eating ist, too&quot;

das erinnert an ayn rand, und die vertrat doch keinen subjektivismus, sondern den objektivismus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;having the cake, and eating ist, too&#8220;</p>
<p>das erinnert an ayn rand, und die vertrat doch keinen subjektivismus, sondern den objektivismus?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beese		</title>
		<link>https://theoblog.de/zur-amnesie-der-eigenen-theologischen-wurzeln/17270/comment-page-1/#comment-15988</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:36:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17270#comment-15988</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Zimmermann eine trinitarisch-christologische Hermeneutik unter Einbeziehung der Kantschen Kritiken und der Linguistik des Heideggerschülers Gadamer entwickeln möchte, frage ich mich, wie und wann  er von diesem Zug, der unaufhaltsam  in die pure Subjektivität und Kontingenz führt, wieder abspringen will.
Klingt ein bisschen wie &quot;having the cake , and eating it, too&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Zimmermann eine trinitarisch-christologische Hermeneutik unter Einbeziehung der Kantschen Kritiken und der Linguistik des Heideggerschülers Gadamer entwickeln möchte, frage ich mich, wie und wann  er von diesem Zug, der unaufhaltsam  in die pure Subjektivität und Kontingenz führt, wieder abspringen will.<br />
Klingt ein bisschen wie &#8222;having the cake , and eating it, too&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
