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	<title>Biblische Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Biblische Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Der Kreuzestod offenbart die Herrlichkeit des Christus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelien]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Johannesevangelium 13,31–32 lesen wir:  Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen.  Mit der Entlassung des Judas hat die Verwirklichung des Heilsplans also eine weitere entscheidende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Johannesevangelium 13,31–32 lesen wir: </p>
<blockquote>
<p>Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen. </p>
</blockquote>
<p>Mit der Entlassung des Judas hat die Verwirklichung des Heilsplans also eine weitere entscheidende Phase erreicht. Als Jesus Judas mit den Worten entließ: „Was du tust, das tue bald!“ (Joh 13,27), bekundete er seine entschlossene Bereitschaft, für die Seinen in den Kreuzestod zu gehen. Durch diesen Gehorsam und diese Liebe wurde Jesus als Menschensohn verherrlicht bzw. erhöht.</p>
<p>Jesus hatte dem Volk schon zuvor erklärt, dass der Menschensohn erhöht werden muss (vgl. Joh 12,34). Schließlich muss in Erfüllung gehen, was der Prophet Jesaja angekündigt hatte: „Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein“ (Jes 52,13).</p>
<p>Das heißt: Der Menschensohn wird gerade in dem Augenblick, der für ihn Niederlage, Schande und Unheil zu bedeuten scheint, verherrlicht! Der grausame Tod am Kreuz lässt die Hoheit und Herrlichkeit von Jesus Christus offenbar werden.</p>
<p>Johannes Calvin hat das wunderbar erkannt und kommentierte den V. 32 mit den Worten (<em>Das Evangelium des Johannes</em>, Joh 13,32):</p>
<blockquote>
<p>Anstatt die Hoheit Christi in Schatten zu stellen, hat vielmehr der erlittene Kreuzestod seine Hoheit erst ins rechte Lichte gestellt: in vollen Strahlen erglänzt von Golgatha aus seine unfassbar große Liebe für die Menschheit, seine abgrundtiefe, die Sühnung aller Schuld, die Versöhnung des Zornes Gottes bewirkende Gerechtigkeit, seine Heldenkraft, die in der Überwindung des Todes, in der Unterjochung Satans, in der Erschließung der Himmelspforten Wunder verrichtete. Was aber Christus hier von sich sagt, das findet auch auf uns seine Anwendung. Mag die ganze Welt sich verschwören, Schmach und Schande auf uns zu häufen, wenn wir nach wie vor in Lauterkeit und von Herzen der Ehre Gottes zu dienen uns befleißigen, so ist kein Zweifel daran: auch Er wiederum wird uns Ehre zuwenden. Umso tröstlicher wird die Verheißung, die Christus gibt, dadurch, dass er betont, solches werde bald geschehen. Wenn nun auch die Verklärung, von welcher er hier redet, am Ostermorgen begann, so denkt er doch wohl vor allem an die bald danach erfolgende Ausbreitung des Evangeliums von ihm, der für uns starb und auferstand, in aller Welt.</p>
</blockquote>
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		<title>Jesus starb für sein Volk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 17:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sühnetheologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Johannesevangelium berichtet darüber, wie sich nach der Totenauferweckung von Lazarus (vgl. Joh 11,1–45) die Pharisäer gegen Jesus aus Nazareth verbündeten und seine Tötung beschlossen (vgl. 11,53). Der Abschnitt enthält eine erstaunliche Aussage: Kaiphas (oder Kajafas), der damals Hoherpriester war, spricht quasi „ahnungslos“ ein prophetisches Wort, indem er erklärt, dass Jesus für die Kinder Gottes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Johannesevangelium berichtet darüber, wie sich nach der Totenauferweckung von Lazarus (vgl. Joh 11,1–45) die Pharisäer gegen Jesus aus Nazareth verbündeten und seine Tötung beschlossen (vgl. 11,53).</p>
<p>Der Abschnitt enthält eine erstaunliche Aussage: Kaiphas (oder Kajafas), der damals Hoherpriester war, spricht quasi „ahnungslos“ ein prophetisches Wort, indem er erklärt, dass Jesus für die Kinder Gottes im jüdischen Volk sterben wird. Johannes ergänzt dann in einem Zusatz, dass Jesus auch für die Kinder Gottes in den anderen Völkern sterben werde. Nach der Genfer Übersetzung liest sich das wie folgt (11,49–52):</p>
<blockquote><p>Einer von ihnen, ein gewisser Kajafas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sagte: „Begreift ihr denn überhaupt nichts? Habt ihr euch nie überlegt, dass es in eurem Interesse ist, wenn ein Mensch für das Volk stirbt und nicht das ganze Volk umkommt?“ Kajafas sagte das nicht aus sich selbst heraus. Er redete aus prophetischer Eingebung, weil er in jenem Jahr Hoherpriester war, und sagte voraus, dass Jesus für das ´jüdische` Volk sterben werde. Jesus starb allerdings nicht nur für das ´jüdische` Volk, sondern auch, um die ´über die ganze Welt` verstreuten Kinder Gottes zusammenzuführen und eins zu machen.</p></blockquote>
<p>Hier wird bestätigt, was Jesus selbst zuvor im „Hirtenbild“ angekündigt hatte: „Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden“ (Joh 19,16). Jesus rettet demnach auch Schafe aus nichtjüdischen Ställen und versammelt sie mit den jüdischen Schafen unter seiner Aufsicht in einer Herde.</p>
<p>Der Reformator Johannes Calvin hat das sehr schön kommentiert (Johannes Calvin, <em>Das Evangelium des Johannes</em>, Bellingham, WA: Logos Bible Software, 2024, zu Joh 11,51–52):</p>
<blockquote><p>Denn Jesus sollte sterben für das Volk usw. Die in diesen Sätzen gewählte Ausdrucksweise zeigt, dass unser Heil darin steht, dass Christus uns zu seinem Volke sammelt. Auf diese Weise verbindet er uns von neuem mit dem Vater, dem Quell alles Lebens. So lange bleibt die Menschheit zerrissen und gottentfremdet, bis sie, unter Christo, dem Haupte, vereinigt, zusammenwächst als eine Schar liebender Gotteskinder (vgl. Joh. 17,11.21; Eph. 1,10). Wollen wir im Vollgenusse des Heiles Christi stehen, so muss aller Zwiespalt beseitigt werden, und wir müssen eins werden mit Gott, seinen Engeln und allen wahren Christen. Ursache und Unterpfand dieser Einheit ist der Tod Christi, in welchem er alle Last auf sich genommen hat. Alltäglich eröffnet wird uns aber der Eintritt in Christi Hürden durch das Evangelium.</p>
<p>Und nicht für das Volk allein. Die in Christo geschehene Versöhnung erstreckt sich auch auf die Heiden. Aber wie kamen diejenigen zu dem schönen Namen der Kinder Gottes, welche, jammervoll hier- und dorthin zerstreut, sich auf ihren Irrwegen vielmehr als Feinde Gottes erwiesen? Antwort: Das liebende Herz Gottes gedachte ihrer schon als Gotteskinder, als sie ihrem ganzen Betragen nach noch irrende und verlorene Schafe waren, ja das Gegenteil von Schafen: Wölfe und reißende Tiere.</p></blockquote>
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		<title>Der NT-Kanon: Menschenwerk oder Gottes Werk?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 12:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Kanonfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ist der Kanon des Neuen Testaments enstanden und welche Rolle spielt Gott bei der Entstehung? Der Althistoriker Prof. Dr. Weiß versucht, diese komplexe Frage in sechs Minuten zu beantworten. Es ist ihm gut gelungen. Hier: [asa]3986650873[/asa]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist der Kanon des Neuen Testaments enstanden und welche Rolle spielt Gott bei der Entstehung? Der Althistoriker Prof. Dr. Weiß versucht, diese komplexe Frage in sechs Minuten zu beantworten. Es ist ihm gut gelungen.</p>
<p>Hier:</p>
<p><iframe title="Der NT-Kanon: Menschenwerk oder Gottes Werk? | Alexander Weiß | Evangelium21" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/qR9vY-cvHDo" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/qR9vY-cvHDo?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;edf3a91f891d8a1fdfeab3d6a63a62ca&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;d55660abc1812f6d97d8a063a9d28e37&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/edf3a91f891d8a1fdfeab3d6a63a62ca-d55660abc1812f6d97d8a063a9d28e37.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Der NT-Kanon: Menschenwerk oder Gottes Werk? | Alexander Wei\u00df | Evangelium21&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>[asa]3986650873[/asa]</p>
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		<title>Herman Ridderbos: Die Begründung des Glaubens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 13:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Herman Ridderbos]]></category>
		<category><![CDATA[Kanonfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gerade erschienene Neuauflage des Buches Begründung des Glaubens (Verbum Medien, 2025) des Neutestamentlers Herman Ridderbos erschien erstmalig 1955 als Heilsgeschiedenis en Heilige Schrift van het Nieuwe Testament. Es folgten drei englischsprachige Auflagen mit dem Titel Redemptive History and the New Testament Scriptures in einem presbyterianischen Verlag. Sowohl die niederländische als auch die englischen Ausgaben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="VM-Ridderbos-BegruendungDesGlaubens-Banner03.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2025/03/VM-Ridderbos-BegruendungDesGlaubens-Banner03.png" alt="VM Ridderbos BegruendungDesGlaubens Banner03." width="395" height="395" border="0" /></p>
<p>Die gerade erschienene Neuauflage des <em>Buches Begründung des Glaubens</em> (Verbum Medien, 2025) des Neutestamentlers Herman Ridderbos erschien erstmalig 1955 als <em>Heilsgeschiedenis en Heilige Schrift van het Nieuwe Testament</em>. Es folgten drei englischsprachige Auflagen mit dem Titel <em>Redemptive History and the New Testament Scriptures</em> in einem presbyterianischen Verlag. Sowohl die niederländische als auch die englischen Ausgaben enthalten einen zweiten Teil über die Autorität des Neuen Testaments, der in der deutschen Ausgabe von 1963 leider fehlt. Bei der Neuauflage haben wir daher nicht nur die alte Übersetzung an einigen Stellen erheblich überarbeitet, sondern auch den bisher fehlenden zweiten Teil über die Autorität des Neuen Testaments übersetzt und eingefügt.</p>
<p>Worum geht es in diesem Buch?</p>
<p>Ridderbos geht es in <em>Begründung des Glaubens</em> nicht – wie man aufgrund des Titels vermuten könnte – um die Verteidigung der christlichen Religion. Er erörtert vielmehr die Frage, mit welchem Recht der christliche Glaube Offenbarungswahrheit in Anspruch nimmt. Er diskutiert die Bedeutung der Schrift, ihre Kanonizität und die Eigenart ihrer Autorität.</p>
<p>Für den Leser ist es hilfreich, zu wissen, dass die Arbeit in einer Zeit entstand, in der es sehr verbreitet war, den biblischen Schriften lediglich einen menschlichen Zeugnischarakter zuzugestehen (vgl. z.B. Karl Barth o. Emil Brunner). Demnach komme der Bibel selbst keine Offenbarungsqualität zu, da sie nur ein menschliches und damit gebrechliches Zeugnis der göttlichen Offenbarung sei. Aus diesem Grund stand der kritischen Arbeit am „Schriftzeugnis“ nichts im Weg, was folglich die Kanonkritik und allgemein die historisch-kritische Forschung am Neuen Testament rechtfertigte und beflügelte.</p>
<p>Herman Ridderbos greift die vielfältigen damit zusammenhängenden Fragestellungen auf und legt schließlich eine eigenständige Antwort vor. Er vertritt die Auffassung, dass die Autorität des Kanons weder in der Anerkennung des Kanons durch die Kirche noch in der Erfahrung des Gläubigen mit dem Kanon liegt. Jeder Versuch, die Autorität des Kanons mit anderen Mitteln als dem Kanon selbst zu begründen, öffnet nach Ridderbos einer subjektivistischen und willkürlichen Argumentation Tür und Tor. Ebendeswegen ist für Ridderbos der neutestamentliche Kanon selbst die Offenbarung Gottes für sein Volk, da er die verbindliche schriftliche Verkündigung der Worte und Taten Gottes in Christus darstellt, die durch die göttlich beauftragten Apostel kundgetan wurden. Als solcher gehört der Kanon zum Heilshandeln Gottes in der Geschichte und erhält genau hierdurch seine bindende Autorität.</p>
<p>Das klingt dann so: </p>
<blockquote>
<p>Zunächst erscheint es etwas gewaltsam, eine Verbindung zwischen Heilsgeschichte und neutestamentlichem Kanon herstellen zu wollen. Es ist ja nirgendwo im Neuen Testament von einem Kanon als abgeschlossener Einheit von Schriften die Rede. An keiner Stelle hören wir von einem Auftrag, bestimmte Schriften zusammenzustellen, die der Kirche auf ihrem Weg durch die Geschichte als Richtschnur dienen sollen. Der Kanon ist – so scheint es jedenfalls – dem Heilshandeln Gottes in Jesus Christus a posteriori hinzugefügt. Er kam erst dann zum Zuge, als die großen Heilstaten Gottes, die Fleischwerdung Jesu Christi, seine Auferstehung, die Himmelfahrt, die Ausgießung des Heiligen Geistes schon längst der Vergangenheit angehörten. So betrachtet ist es nicht verwunderlich, dass sich die gegenwärtige Literatur – die auf den historischen Charakter der neutestamentlichen Offenbarung so starken Nachdruck legt – so wenig mit der Bedeutung beschäftigt, die das Neue Testament als literarische Größe in diesem Heilshandeln einnimmt. Es scheint wirklich so, als ob die Heilige Schrift des Neuen Testaments erst nach der großen Offenbarungszeit auftrete und sie deswegen in der Kirchengeschichte behandelt und dementsprechend beurteilt werden müsse. Doch ist dies nur zum Teil wahr. Gewiss gehört die Festlegung des Kanons als abgeschlossene Einheit von 27 Büchern zur Kirchengeschichte. Die Frage ist aber, ob das auch ob das auch vom Kanon in qualitativem Sinne gilt; genauer gesagt: ob dasjenige, was die Kirche veranlasst hat, einen schriftlichen und geschlossenen Kanon als Norm des Glaubens anzuerkennen, seinen Grund nur in der Geschichte der Kirche selbst oder auch in der Heilsgeschichte findet. Es geht hierbei nicht um das Wort „Kanon“, das im Neuen Testament nur wenige Male vorkommt und dort in sehr allgemeiner Form. Es geht um die sachliche Autorität, die den in den Kanon aufgenommenen Schriften von Anfang an in der Kirche zuerkannt wurde  und die dann auch – vor allem im Westen – den kirchlichen Gebrauch des Namens „Kanon“ im Sinne von „Maßstab, Regel, Norm für Glaube und Leben“ bestimmt hat. </p>
<p>Von dieser Autorität gilt, dass sie ihren Ursprung im Herzen der Heilsgeschichte hat. Es ist die Tat Jesu Christi selbst, die hierin sichtbar wird, und das nicht allein deswegen, weil er als der Gesandte des Vaters und als der Sohn Gottes Träger göttlicher Vollmacht war und man daher sagen kann, dass Gott sich in Christus der Welt gegenüber als Kanon erwiesen hat. Tatsächlich hat Christus zur Mitteilung und Überlieferung dessen, was in der „Fülle der Zeit“ geschehen ist, was gesehen und gehört wurde, die formale Autoritätsinstanz geschaffen, auf die sich Ursprung und Maßstab des Evangeliums für alle Zukunft gründet.</p>
</blockquote>
<p>Das Buch kostet 12,90 € und kann bei <a href="https://verbum-medien.de/products/begrundung-des-glaubens" target="_blank" rel="noopener">Verbum Medien</a> oder überall im Buchhandel bestellt werden.</p>
<p>[asa]3986650873[/asa]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum der Neue Bund die Vergebung der Sünden ermöglicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 12:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestheologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sühnetheologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Joel R. White schreibt in „Der eine Bund hinter den Bünden“ über die Wirkung des stellvertretenden Sühneopfers (Armin Baum u. P.H.R. van Houwelingen (Hrsg.), Kernthemen neutestamentlicher Theologie, Giessen: Brunnen, 2022, S. 41–57, hier S. 51–52): Der entscheidende Impuls dafür, dass sich die neutestamentliche Gemeinde als Gottesvolk im neuen Bund verstand, kam nicht von Paulus, sondern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joel R. White schreibt in „Der eine Bund hinter den Bünden“ über die Wirkung des stellvertretenden Sühneopfers (Armin Baum u. P.H.R. van Houwelingen (Hrsg.), <em>Kernthemen neutestamentlicher Theologie,</em> Giessen: Brunnen, 2022, S. 41–57, hier S. 51–52):</p>
<blockquote><p>Der entscheidende Impuls dafür, dass sich die neutestamentliche Gemeinde als Gottesvolk im neuen Bund verstand, kam nicht von Paulus, sondern von Jesus. Seine Worte beim Abschiedsmahl sind in den synoptischen Evangelien (Mt 26,2629; Mk 14,22–25; Lk 22,14–20) und bei Paulus (1 Kor 11,23–26) überliefert worden. 30 Sie liegen in zweifacher Gestalt vor, einer markinisch-matthäischen und einer paulinisch-lukanischen. Alle vier Berichte belegen, dass Jesus in seinen Einsetzungsworten von einem Bund sprach. Paulus und Lukas machen explizit, dass es sich dabei um den neuen Bund handelt: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird“ (vgl. Lk 22,20; 1 Kor 11,25). Dass hier auf Jer 31,31–34 angespielt wird, liegt auf der Hand. Markus (Mk 14,24), gefolgt von Matthäus (Mt 26,28), fügt der Aussage Jesu hinzu, dass sein Blut „für viele” vergossen wird. Er greift damit Jesu Aussage in Mk 10,45 auf, dass er sein Leben als Lösegeld „für viele“ gibt. Dadurch wird eine konzeptuelle Verbindung zur jesajanischen Vorstellung von einem leidenden Gottesknecht hergestellt, der als Sühneopfer dargebracht wird und „viele” gerecht macht (Jes 53,10–11), 31 Jesus selbst deutete an, wie einer der rätselhaften Aspekte des neuen Bundes in Erfüllung gehen sollte. Wie wir oben bereits gesehen haben, lässt Gottes Verheißung an Jeremia an eine einmalige Vergebung der grundsätzlichen „Sünde&#8220; des Bundesbruchs denken. Das ist im Kontext des alten Bundes mit seinen sich ständig wiederholenden Versöhnungsriten geradezu unvorstellbar. Aber indem Jesus die Verheißung Jeremias mit der Konzeption vom leidenden Gottesknecht in Verbindung bringt, macht er deutlich, wie diese Vergebung geschehen kann: Er selbst wird das Opfer, das den Bruch des Bundes bzw. die Unfähigkeit des Volkes Gottes, den Bund einzuhalten, sühnt. Er begründet den neuen Bund durch seinen Tod am Kreuz.</p>
<p>So versteht es jedenfalls der Autor des Hebräerbriefs, der sich in Hebr 8,1–10,18 intensiv mit der Thematik des neuen Bundes auseinandersetzt. Er argumentiert, dass der Sinaibund eine Art Abbild eines besseren Bundes war (Hebr 8,5). Die Tatsache, dass von Jeremia ein neuer Bund angekündigt wurde (Jer 31,31–34 LXX wird in Hebr 8,8–12 in seiner Gesamtheit zitiert), impliziert, dass dem Sinaibund ein Defekt anhaftete – sonst bräuchte man keinen neuen Bund (Hebr 8,7) – und dass der erste Bund nach dem Kommen Christi ausgedient hat (Hebr 8,13). Der Hebräerbrief fährt fort, indem er die Kultstätte und die dort zu verrichtenden Opfervorgänge (Hebr 9,1–10) und im Kontrast dazu das Opfer Christi (Hebr 9,11–14) beschreibt. Unter Verweis auf Ex 24,8 betont er, dass ein Bund nur durch Blutvergießen geschlossen wird, weil es nur so Vergebung der Sünden geben kann (Hebr 9,15–28). Der alte Bund konnte diese Vergebung nur provisorisch erreichen; Christus hat sie ein für alle Mal bewirkt (Hebr 10,1–14). Somit erfüllte sich in ihm der neue Bund (Hebr 10,15–16), insbesondere die Verheißung Gottes, der Sünde des Volkes nicht mehr zu gedenken (Hebr 10,17–18).</p></blockquote>
<p><span class="externalcitation">[#ad]</span></p>
<p>[asa]3765595756[/asa]</p>
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		<title>Der Segen im Neuen Testament</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2024 12:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlich Heckel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das besondere am neutestamentlichen Segen? Ulrich Heckel schreibt in seiner exegetischen Gesamtdarstellung des biblischen Segensbegriffs (Der Segen im Neuen Testament, 2022, 237–238):  Die wichtigste Neuerung ist im eschatologischen Gesamtzusammenhang die christologische Zentrierung, die in den neutestamentlichen Schriften bei allen Unterschieden eine grundlegende Gemeinsamkeit ausmacht. Schon der herkömmliche Segensgruß εὐλογημένος  (s.u. 3.1) wird stets [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das besondere am neutestamentlichen Segen? Ulrich Heckel schreibt in seiner exegetischen Gesamtdarstellung des biblischen Segensbegriffs (<em>Der Segen im Neuen Testament</em>, 2022, 237–238): </p>
<blockquote>
<p>Die wichtigste Neuerung ist im eschatologischen Gesamtzusammenhang die christologische Zentrierung, die in den neutestamentlichen Schriften bei allen Unterschieden eine grundlegende Gemeinsamkeit ausmacht.</p>
<p>Schon der herkömmliche Segensgruß εὐλογημένος  (s.u. 3.1) wird stets auf Jesus bezogen. Durch diese Konzentration wird er nicht nur zum Gesegneten schlechthin, sondern zugleich als der einzigartige Segensbringer hingestellt. In den Evangelien ist die Kindersegnung in Mk 10,16 die einzige Stelle, in der der irdische Jesus segnet. Bei Lukas bleibt das Segnen für die Zeit nach der Auferstehung vorbehalten (Lk 24,50f) und bildet in der Petrusrede (Apg 3,26) den heilvollen Zweck seiner göttlichen Sendung (vgl. 28,28).</p>
<p>Beim Argumentieren tritt die christologische Konzentration am stärksten bei Paulus hervor. Er redet nicht nur vom „Segen Christi“ (Röm 15,29), sondern verbindet den Erntesegen in 2. Kor 9,5–15 mit dem von der Christologie geprägten Begriff der Gnade (V 8). In Gal 3,6–4,7 sieht er die SegensverheiBung an Abraham (3,6–9) in Christus als dem einen Nachkommen erfüllt (3,16), durch dessen stellvertretenden Fluchtod der Segen auf die Heiden übergegangen ist (3,13f). So versteht Paulus den Segen durch seine christologische Interpretation der Abrahamsverheißung inhaltlich ganz von der Heilsbedeutung des Todes Jesu her.</p>
<p>Ohne einen expliziten christologischen Bezug begegnet der Segensbegriff nur im Hebräerbrief. Doch geht es schon im Ackergleichnis (Hebr 6,7) eigentlich um das Heil, das von Christus hervorgebracht wurde. Vor allem beruht dieser Segen durch die Melchisedek-Typologie auf der unvergleichlichen Überlegenheit des einmaligen Selbstopfers des Hohepriesters Jesus (7,1.6f). Daher kann er als für das Eschaton verheißenes Heilsgut in 11,20f; 12,17 (vgl. 6,12ff) keinen anderen Grund haben als den Tod und die Auferstehung Jesu, wie der „Segens“-Wunsch am Briefende bestätigt (13,20f).</p>
</blockquote>
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		<title>Was ist das Evangelium?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 08:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Köstenberger hat für das Buch Faith Comes by Hearing: A Response to Inclusivism (hrsg. von Christopher W. Morgan und Robert A. Peterson, InterVarsity, 2008) das Kapitel „The Gospel for All Nations“ (dt. Das Evangelium für alle Völker, S. 201–219) beigesteuert. Er beschreibt dort fünf Beobachtungen:  Das Evangelium ist göttlich, nicht menschlich: Es ist die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Köstenberger hat für das Buch <em>Faith Comes by Hearing: A Response to Inclusivism</em> (hrsg. von Christopher W. Morgan und Robert A. Peterson, InterVarsity, 2008) das Kapitel „The Gospel for All Nations“ (dt. Das Evangelium für alle Völker, S. 201–219) beigesteuert. Er beschreibt dort fünf Beobachtungen: </p>
<ol>
<li>Das Evangelium ist göttlich, nicht menschlich: Es ist die rettende Botschaft Gottes an eine in Finsternis lebende Welt und eine in ihrer Sünde verlorene Menschheit. Das Evangelium ist keine menschliche Botschaft, und seine Entstehung geht auch nicht auf menschliche Initiative zurück, sondern sein Ursprung und sein Anstoß kommen allein von Gott.</li>
<li>Das Evangelium ist notwendig, nicht optional: Die Annahme des Evangeliums ist für die Errettung nicht optional, sondern aufgrund der allgegenwärtigen menschlichen Sündhaftigkeit erforderlich.</li>
<li>Das Evangelium ist christologisch, nicht nur theologisch: Es ist nicht vage theologisch, als ob es verschiedene Heilswege geben könnte, je nachdem, ob man an einen bestimmten Gott glaubt oder ob man in der Lage ist, das Evangelium in klarer Weise zu hören; es ist entschieden und konkret christologisch, das heißt, es konzentriert sich auf die Erlösung durch den stellvertretenden Kreuzestod des Herrn Jesus Christus. </li>
<li>Kein anderes Evangelium: Das messianische Motiv, das die ganze Heilige Schrift durchdringt und in dem Herrn Jesus Christus seinen Mittelpunkt hat, und der „Missionsbefehl“ des auferstandenen Jesus an seine Nachfolger, zu den Völkern zu gehen und sie zu Jüngern zu machen, verbinden untrennbar das Verständnis des Evangeliums als der ausschließlichen Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus mit dem Auftrag der Kirche, missionarisch tätig zu werden.</li>
<li>Kein anderer Name als Jesus: Angesichts der oben erwähnten eindeutigen Bibelstellen und angesichts der starken und durchdringenden Verweise der Bibel auf das Evangelium gibt es keine angemessene Grundlage, um für eine Erlösung zu argumentieren, wenn man nicht ausdrücklich an Jesus Christus glaubt. </li>
</ol>
<p>Mehr: <a href="https://biblicalfoundations.org/what-is-the-gospel/" target="_blank" rel="noopener">biblicalfoundations.org</a>.</p>
<p>[#ad]</p>
<p>[asa]0830825908[/asa]</p>
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		<title>Geerhardus Vos: Das Reich Gottes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 07:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Geerhardus Vos]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in den Niederlanden geborene Geerhardus Vos (1862–1947) war von 1893 bis 1932 Professor für Biblische Theologie am Princeton Theological Seminary (USA). Er ist bekannt geworden für seine Pionierarbeit im Bereich der sogenannten „Biblischen Theologie“, als deren „Vater“ er gelegentlich bezeichnet wird. Er gehört zu jenen Theologen, die an die vollständige Inspiration der Heiligen Schrift [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright" style="float: right;" title="4173UMggFkL._SY522_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2024/01/4173UMggFkL._SY522_.jpg" alt="" width="198" height="300" border="0" />Der in den Niederlanden geborene Geerhardus Vos (1862–1947) war von 1893 bis 1932 Professor für Biblische Theologie am Princeton Theological Seminary (USA). Er ist bekannt geworden für seine Pionierarbeit im Bereich der sogenannten „Biblischen Theologie“, als deren „Vater“ er gelegentlich bezeichnet wird. Er gehört zu jenen Theologen, die an die vollständige Inspiration der Heiligen Schrift glaubten und ihr die höchste Autorität in allen Fragen einräumten und zugleich akademisch auf dem höchsten Niveau arbeiteten. Vos zeigte und begründete in seinen Vorlesungen und Schriften, dass Gottes erlösende Offenbarung als ein sich organisch entfaltender historischer Prozess erfolgt und das diese Einsicht für die Auslegung der Schrift sehr bedeutsam ist.</p>
<p>Bis vor Kurzem sind nach meinen Wissen keine Schriften von Geerhardus Vos in deutscher Sprache erschienen. Umso erfreulicher ist es, dass der Betanien Verlag inzwischen das kleine Buch <em>Das Reich Gottes und die Gemeinde</em> publiziert hat. Im Vorwort zur deutschen Ausgabe heißt es (S. 8–10):</p>
<blockquote><p>
Das vorliegende Buch schrieb Vos im zweiten Jahrzehnt seiner Professur in Princeton im Jahre 1903 und somit ist es eines seiner früheren Werke. Es entstand zu einer Zeit, als er und seine Frau Catherine nach neun Ehejahren endlich ihr erstes Kind bekamen und er tägliche Mittagsspaziergänge mit Benjamin B. Warfield unternahm, denen sich oft auch weitere Princeton-Theologen wie J. Gresham Machen anschlossen. Kurz zuvor hatte Vos begonnen, neben seiner akademischen Tätigkeit auch allgemeinverständliche Artikel für eine breite Zielgruppe zu schreiben und in einem neuen Journal namens „The Bible Student“ zu veröffentlichen, das ein bibeltreues Schriftverständnis unter Christen fördern sollte. Seine Schriftauslegung in diesen Artikeln hatte dabei einen starken heilsgeschichtlichen Fokus. „Das Reich Gottes und die Gemeinde“ ist die Weiterentwicklung einiger Artikel und Rezensionen, die Vos in „The Bible Student“ veröffentlich hatte. Er wollte mit diesen Artikeln damals aufkommende irrige Sichtweisen des Reiches Gottes korrigieren, die insbesondere aus deutschsprachiger Richtung die bibeltreue Theologie zu beeinflussen begannen: So verbreitete der deutsche Theologe Wilhelm Lütgert (ein Schüler Adolf Schlatters) eine allein diesseitige Sicht des Reiches Gottes; der Schweizer Paul Wernle publizierte ein Buch über seine rein eschatologische Auffassung des Reiches. Andere jüngere theologische Richtungen vertraten eine strikte Trennung zwischen Reich Gottes und Gemeinde, insbesondere der von John Nelson Darby eingeführte Dispensationalismus, der auch unter den Old-School-Presbyterianern, denen Vos angehörte, Anklang fand. Die Darstellung und Kritik falscher Auffassungen nimmt jedoch nicht sonderlich viel Raum in diesem Buch ein; Vos legt den Schwerpunkt auf eine konstruktive Darlegung dessen, was der Herr Jesus ganz in Harmonie mit dem AT und mit Paulus über Gottes Königsherrschaft lehrt. Da das Thema Reich Gottes einer der ganz großen „roten Fäden“ der biblischen Heilsgeschichte ist – wenn nicht sogar das eine große vereinende Thema der Bibel kommt Vos’ theologische Brillanz als Experte für heilsgeschichtliches Verständnis hier besonders gut zum Ausdruck.
</p></blockquote>
<p>Geerhardus Vos soll noch selbst zu Wort kommen. Über den Glauben sagt er, dass letztlich Gott diesen im Menschen wirkt, er also ein Geschenk von oben ist. Leider muss das innerhalb der evangelikalen Szene heute wieder herausgestellt werden, da in ihr die Anschauung verteidigt wird, der Glaube sei ein Werk des Menschen. Vos schreibt (S. 110):</p>
<blockquote><p>
In letzter Analyse ist Glaube gemäß Jesu Aussage eine Gabe Gottes. Glaube muss das Werk Gottes im Menschen sein, denn nur so lässt er sich mit der Erkenntnis in Einklang bringen, dass wir alles dem Wirken Gottes für uns und in uns verdanken. Der Vater ist es, der den unmündigen Kindern das offenbart, was er „vor Weisen und Verständigen verbirgt“ (Mt 11,25). Jesus betet für Petrus, dass sein Glaube nicht aufhört. Gebet ist also ein Anerkennen, dass das, wofür wir beten, abhängig ist vom Willen und Wirken Gottes. Als Petrus bekannte: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16), antwortete Jesus, dass nicht Fleisch und Blut ihm dies offenbart haben, sondern der Vater im Himmel.</p>
<p>Im Johannesevangelium werden in den Reden Jesu einige wichtige Punkte seiner Lehre über den Glauben klarer und ausdrücklicher herausgestellt als bei den Synoptikern. Glaube ist hier durchweg Glaube an Jesus, und nicht nur an Jesus als Werkzeug Gottes, sondern an ihn als Ebenbild und Inkarnation Gottes, so dass an ihn zu glauben heißt, an Gott zu glauben. Folglich wird dieser Glaube an Jesus auch eindeutig dargestellt als umfassender Glaube an ihn als Retter in Sachen Leben und Tod, für Zeit und Ewigkeit, und nicht nur als Glaube an Jesus als Helfer in einer konkreten Notsituation. Ja mehr noch, unser Herr beschreibt hier vorausschauend, in welcher Beziehung Glaube zu seinem Sühnetod und seiner Auferstehung stehen wird, und wie dieser Glaube zu einem Glauben an den himmlischen, verherrlichten Christus wird (Joh 3,14; 6,51; 7,29.38; 11,25; 15,7.16; 16,23–24). Weil das Selbstzeugnis Jesu in diesem Evangelium so viel umfassender und reichhaltiger ist, wird der Glaube hier stärker mit Erkenntnis gleichgesetzt (Joh 6,69; 8,24.28; 14,9–10.20; 16,30). Doch wie bereits gesagt, bedeutet Erkenntnis hier weit mehr als intellektuelle Einsicht. Sie beinhaltet praktische Kenntnis, Vertrauen und Liebe (Joh 10,4.14.15; 17,25.26). Und schließlich: Unser Herr äußert sich hier viel deutlicher zu den Ursachen von Glauben und Unglauben als in den synoptischen Evangelien. Glaube und Unglaube sind praktische Zustände und Handlungen, anhand derer die gesamte geistliche Verfassung des Einzelnen ans Licht kommt. Nicht zu glauben ist die große Hauptsünde, weil die tiefe, innewohnende Sündigkeit des Herzens in der Sünde des Unglaubens ihren wahren Charakter der Feindschaft gegen Gott zeigt (Joh 9,41; 15,22.24; 16,8–9).
</p></blockquote>
<p>Das Buch kann direkt beim Verlag Betanien bestellt werden: <a href="https://www.cbuch.de/vos-das-reich-gottes-und-die-gemeinde.html" target="_blank" rel="noopener">www.cbuch.de</a>.</p>
<p>[asa]3945716586[/asa]</p>
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		<title>Bibeljournale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 08:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Verbum Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Verlag Verbum Medien haben wir damit begonnen, hochwerte Journale für das Studium der Bibel herauszugeben. Auf der linken Seite ist der Bibeltext (Luther 2017) abgedruckt, auf der rechten Seite gibt es Platz für eigene Notizen. Die Bibeljournale eignen sich für die persönliche Stille Zeit, zur Nutzung im Hauskreis und in der Gemeinde oder für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="VM-BJ-ApgJosRom-Mockup.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2023/04/VM-BJ-ApgJosRom-Mockup.jpg" alt="VM BJ ApgJosRom Mockup" width="600" height="424" border="0" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="VM-BJ-Roemer-Webseite-Mockup07.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2023/04/VM-BJ-Roemer-Webseite-Mockup07.png" alt="VM BJ Roemer Webseite Mockup07" width="600" height="600" border="0" />Im Verlag Verbum Medien haben wir damit begonnen, hochwerte Journale für das Studium der Bibel herauszugeben. Auf der linken Seite ist der Bibeltext (Luther 2017) abgedruckt, auf der rechten Seite gibt es Platz für eigene Notizen. Die Bibeljournale eignen sich für die persönliche Stille Zeit, zur Nutzung im Hauskreis und in der Gemeinde oder für das Bibellesen mit einem Freund. </p>
<p>Hier eine Leseprobe: <a title="Bibeljournal-Roemer_Leseprobe.pdf" href="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2023/04/Bibeljournal-Roemer_Leseprobe-1.pdf">Bibeljournal-Roemer_Leseprobe.pdf</a>.</p>
<p>Bestellt werden können die Journale am Besten direkt beim Verlag: <a href="https://verbum-medien.de/collections/bibeljournale" target="_blank" rel="noopener">verbum-medien.de</a>.</p>
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		<title>Die erlösenden Wendungen Gottes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 10:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Vullriede]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Beale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dem Buch Redemptive Reversals and the Ironic Overturning of Human Wisdom weißt Gregory Beale auf ironische Wendungen in der biblischen Geschichtserzählung hin. Daniel Vullriede hat das Buch gelesen und vorgestellt. Seine Fazit fällt alles in allem positiv aus: Beale liefert ein kompaktes, tiefgehendes Buch über ein oft übersehenes, zentrales Thema innerhalb der biblischen Gesamtgeschichte. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-erloesenden-wendungen-gottes/37282/">Die erlösenden Wendungen Gottes</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" style="float: right;" title="Beale_Redemptive_Reversals.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2021/10/Beale_Redemptive_Reversals.png" alt="Beale Redemptive Reversals" width="199" height="300" border="0" />In dem Buch <a href="https://amzn.to/3FRzu4Y" target="_blank" rel="noopener"><em>Redemptive Reversals and the Ironic Overturning of Human Wisdom</em></a> weißt Gregory Beale auf ironische Wendungen in der biblischen Geschichtserzählung hin. Daniel Vullriede hat das Buch gelesen und vorgestellt. Seine Fazit fällt alles in allem positiv aus:</p>
<blockquote><p>Beale liefert ein kompaktes, tiefgehendes Buch über ein oft übersehenes, zentrales Thema innerhalb der biblischen Gesamtgeschichte. Zugegeben, der Titel Redemptive Reversals and the Ironic Overturning of Human Wisdom (Die erlösenden Wendungen Gottes und die ironischen Umstürze menschlicher Weisheit und Pläne) klingt etwas sperrig. Dennoch beleuchtet der Theologe das Thema auf eine interessante, teils spannende und sogar praktische Weise. Er arbeitet dabei eng an einzelnen Bibeltexten, geht aber auch konzeptionellen und anderen intertextuellen Verbindungen nach. Das Buch ist mit vielen Beispielen und Metaphern angereichert, um die biblisch-theologischen Wahrheiten noch griffiger zu machen. Außerdem endet jedes Kapitel mit Transfer- und Anwendungsfragen für die Leser oder mit konkreten Vorschlägen für ihren Alltag.</p>
<p>Beale ist ein erfahrener Autor und kann auf eine Fülle von Forschungsergebnissen zurückgreifen, was allerdings ein Schwachpunkt seines Buches ist. An mehreren Stellen wirken die Abschnitte nicht aus einem Guss, gerade weil der Theologe immer wieder auf Material aus seinen zahlreichen Publikationen zurückgreift. Die Kerngedanken und Argumente aus früheren Predigten, Fachartikeln, Sachbüchern und Bibelkommentaren sind durchaus gut, allerdings hätte man sie noch besser redigieren können, um die Leser auf einem gleichmäßigen Niveau in das Thema hineinzunehmen. Beales Auseinandersetzung mit anderen Theologen und Meinungen ist ausgewogen, allerdings verweist er in den Fußnoten zu einem großen Teil auf Sekundärliteratur aus den 70er und 80er Jahren, was manche seiner Argumente etwas angestaubt erscheinen lässt.</p>
<p>Insgesamt löst die Buchreihe mit Beales Titel ihr Versprechen ein. Der Neutestamentler bietet gesunde Lehre, um echte Jüngerschaft zu fördern. Er führt seine Leser kompetent und pastoral an die Bibeltexte heran und bietet ihnen manche neue Perspektive auf Gottes Wort.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/3028/redemptive-reversals-and-the-ironic-overturning-of-human-wisdom" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>[asa]1433563282[/asa]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-erloesenden-wendungen-gottes/37282/">Die erlösenden Wendungen Gottes</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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