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	<title>Adoptionsrecht &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Adoptionsrecht &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Das kolossale Vorurteil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Adoptionsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[M.V. Llosa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gegen das Primat der gängigen Zerstreuungskultur setzt der Schriftsteller Mario Vargas Llosa Anspruch und Wertebewusstsein. In seinem Buch Alles Boulevard: Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst argumentiert der Peruaner gegen die grassierende Beliebigkeit und fordert eine Idee des Kanons. Es ist ein kolossales Vorurteil, zu meinen, alle Kulturen seien als gleichwertig anzusehen. „Die Political [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen das Primat der gängigen Zerstreuungskultur setzt der Schriftsteller Mario Vargas Llosa Anspruch und Wertebewusstsein. In seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518423746/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518423746&amp;linkCode=as2&amp;tag=theobde-21" target="_blank" rel="noopener"><em>Alles Boulevard: Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst</em> </a>argumentiert der Peruaner gegen die grassierende Beliebigkeit und fordert eine Idee des Kanons. Es ist ein kolossales Vorurteil, zu meinen, alle Kulturen seien als gleichwertig anzusehen.</p>
<blockquote><p>„Die Political Correctness hat uns irgendwann eingebläut, dass es anmaßend, borniert, kolonialistisch und eben gar rassistisch sei, von höheren und niederen Kulturen zu sprechen und selbst von mordernen und primitiven. Nach dieser erzengelhaften Auffassung sind alle Kulturen, auf ihre Weise und in je ihrer Welt, gleich, gleichwertige Manifestationen der wunderbaren menschlichen Vielfalt“ (P. 693).</p></blockquote>
<p>Wie dieses kolossale Vorurteil unserer Tage die Diskussion um die Adoptionsfrage in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften prägt, zeigt dieser ausgezeichnete (und kurze) <em>DLF</em>-Beitrag des Verlegers und Journalisten Andreas Lombard:</p>
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		<title>Geschleifte Bastionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 21:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand traut sich noch zu sagen, er sei gegen ein Adoptionsrecht f&#252;r Lebenspartner. Oder ist einfach fast niemand mehr dagegen?&#160;Florentine Fritzen kommentiert das&#160;Bundesverfassungsgerichts-Urteil zu Zweitadoptionen in Lebenspartnerschaften. Da f&#228;llt mir wieder die &#8222;Schweigespirale&#8220; ein: Am 31. Mai 2011 forderte das Gericht 14 Verb&#228;nde zur Stellungnahme auf. Neun Verb&#228;nde verfassten daraufhin ein Gutachten zur Sukzessivadoption, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum jemand traut sich noch zu sagen, er sei gegen ein Adoptionsrecht f&uuml;r Lebenspartner. Oder ist einfach fast niemand mehr dagegen?&nbsp;Florentine Fritzen kommentiert das&nbsp;Bundesverfassungsgerichts-Urteil zu Zweitadoptionen in Lebenspartnerschaften.</p>
<p>Da f&auml;llt mir wieder die &#8222;Schweigespirale&ldquo; ein:</p>
<blockquote>
<p>Am 31. Mai 2011 forderte das Gericht 14 Verb&auml;nde zur Stellungnahme auf. Neun Verb&auml;nde verfassten daraufhin ein Gutachten zur Sukzessivadoption, darunter der Lesben- und Schwulenverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesbische Paare, die &Ouml;kumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, der Deutsche Familiengerichtstag, Berufsverb&auml;nde von Psychologen und Kinderpsychotherapeuten. Dass nicht alle dazu aufgeforderten Verb&auml;nde eine Stellungnahme abgeben, ist normal. Organisationen, die kein Gutachten schrieben, verweisen auf praktische Gr&uuml;nde. Der Juristinnenbund hat es versucht, aber innerhalb der Frist nicht geschafft, stattdessen freuten sich die Juristinnen jetzt in gleich zwei Pressemitteilungen &uuml;ber die Vorg&auml;nge in Karlsruhe. Beim Kinderschutzbund sagt eine Mitarbeiterin, wahrscheinlich habe der Vizepr&auml;sident ein Gutachten schreiben wollen, er sei aber krank geworden und gestorben. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Kinderschutzbundes Paula Honkanen-Schoberth lobte das Urteil: &#8222;Haben beide Eltern das Adoptionsrecht, wirkt das stabilisierend f&uuml;r das Kind, das damit schwarz auf wei&szlig; die Gewissheit hat, zwei Elternteile zu haben, ganz offiziell.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/adoptionsrecht-geschleifte-bastionen-12092261.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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