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	<title>Bildung &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Bildung &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Hilfe: „Wir mussten ein ganzes Buch lesen!!!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein Land wie Deutschland, dessen wichtigste Ressource Bildung ist, ist es selbstverständlich von enormer Bedeutung, dass Menschen gut ausgebildet werden. Tatsächlich schneidet das Land der Dichter und Denker im internationalen Vergleich schlecht ab. Es belegt Platz 21 im Bereich Lesen, Platz 25 im Bereich Mathematik und Platz 22 im Bereich Naturwissenschaften. Professor Michael Sommer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Für ein Land wie Deutschland, dessen wichtigste Ressource Bildung ist, ist es selbstverständlich von enormer Bedeutung, dass Menschen gut ausgebildet werden. Tatsächlich schneidet das Land der Dichter und Denker im internationalen Vergleich schlecht ab. Es belegt Platz 21 im Bereich Lesen, Platz 25 im Bereich Mathematik und Platz 22 im Bereich Naturwissenschaften.</p>
<p>Professor Michael Sommer hat für DIE WELT beschrieben, was er im Hörsaal für Beobachtungen macht. 20 Prozent der Studenten sind wirklich gut. Sie werden das Studium meistern und sich später im Beruf bewähren. 20 Prozent der Studenten hätten nie an einer Hochschule ankommen dürfen. Und was ist mit dem Mittelfeld, also mit den verbleibenden 60 Prozent? Früher hat die Mitte alles in allem gut abgeliefert. Aber diese Mitte gibt es inzwischen nicht mehr.</p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>Die neue Mitte ist eine andere. Es beginnt beim Elementaren. In Klausuren schreiben Studenten „warnehmen“ und „erklähren“. Du kriegst die <em>Kriese,</em> denke ich mir beim Korrigieren. Sind denn alle Opfer von „Schreiben nach Gehör“? Die neue Mitte kapituliert vor mittelschweren Texten. Schon so mancher hier veröffentlichte Artikel würde ihre Aufmerksamkeitsspanne überfordern. Dass sie den Zugang zu ideengeschichtlicher oder wissenschaftlicher Literatur finden, ist von diesen Studenten nicht zu erwarten. „Wir mussten ein ganzes Buch lesen“, drei Ausrufezeichen, hat vor drei Semestern ein Namenloser empört in die Kommentarspalte zu meiner Vorlesung geschrieben. Es handelte sich, wohlgemerkt, um eine Einführung ins Studium der Alten Geschichte auf Oberstufenniveau.</p>
<p>Wer wenig oder nicht liest, dessen Sprache verarmt – oder besser: Dessen Sprache ist ein Armutszeugnis, denn sie war ja nie reich. Allerweltswörter wie „allenthalben“ oder „ehedem“ kennen von zwanzig Studenten in einem Seminar vielleicht drei. Dafür kommt ihnen der gendersensible Glottisschlag unfallfrei über die Lippen. Die Sprache von Hausarbeiten ist normalerweise hölzern, bürokratisch, unidiomatisch. Eigentlich wünscht man sich, die Verfasser würden sich bei Gemini oder ChatGPT Hilfe holen. Dafür bräuchte es aber erst einmal das Bewusstsein, dass man sprachlich defizitär unterwegs ist.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus69d4c1c8aeb40a828f748788/bildung-in-deutschland-wir-mussten-ein-ganzes-buch-lesen-beschwert-sich-der-student.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Die Massenuniversität frisst ihre Kinder</title>
		<link>https://theoblog.de/die-massenuniversitaet-frisst-ihre-kinder/47491/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 06:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Althistoriker Michael Sommer beschreibt in einem WELT-Beitrag den Niedergang der Bildung in Deutschland, der nun durch die KI-Welle noch einmal beschleunigt wird.  Zitat:  Die Umorientierung der jungen Leute – weg von Ausbildungsberufen, rein in die Hochschulen – bekamen nicht nur die Arbeitgeber zu spüren, sie veränderte auch die Universitäten nachhaltig. Viele angehende Studenten glaubten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Althistoriker Michael Sommer beschreibt in einem WELT-Beitrag den Niedergang der Bildung in Deutschland, der nun durch die KI-Welle noch einmal beschleunigt wird. </p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>Die Umorientierung der jungen Leute – weg von Ausbildungsberufen, rein in die Hochschulen – bekamen nicht nur die Arbeitgeber zu spüren, sie veränderte auch die Universitäten nachhaltig. Viele angehende Studenten glaubten nur zu gerne, was ihnen Politik und Elternhäuser versprachen: dass das Studium die Eintrittskarte für ein besseres Leben, vor allem besser bezahlte Jobs sein würde. Die Motivation, mit der Abiturienten ein Studium aufnehmen, hat sich so grundlegend gewandelt wie die Fertigkeiten, mit denen sie in die Hochschule kommen. Die intrinsische Motivation, sich auf Wissenschaft einzulassen, ist der extrinsischen Motivation gewichen, durch das Studium von der vermeintlichen Pole Position in den Arbeitsmarkt zu starten.</p>
<p>Die Politik hat – europaweit – auf die gewandelte Rolle der Universitäten reagiert, indem sie mit der Bologna-Reform das Studium in eine Prüfungsrallye umfunktioniert hat. Im Vordergrund steht statt sperriger Inhalte und Methoden das Sammeln von Zertifikaten, die den Absolventen als formal qualifiziert ausweisen. Weil aber die Grundbedingung der Studierfähigkeit mittlerweile bei mehr als der Hälfte der Studienanfänger nicht mehr oder nur noch zum Teil gegeben ist, verkommt das Zertifikatesammeln zur Farce. Alle wissen es, aber die Hochschulen sind willige Komplizen, weil sie ihre Größe und relative Finanzkraft den Studentenarmeen verdanken, die sie bis zum Examen durchschleusen.</p>
<p>Die Künstliche Intelligenz ist jetzt der Lackmustest für die Massenuniversität. Dass Professoren zurecht fürchten, von einer neuen, die Plagiatswelle noch übertreffenden Betrugslawine überrollt zu werden, ist im Grunde die Anerkenntnis dessen, dass die Universitäten heute ein dysfunktionales System sind und den Test nicht bestanden haben. Denn zum Betrügen gehören außer der KI noch zwei: Studenten, die sich Zertifikate erschleichen, und Professoren, die sie damit durchkommen lassen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus69b7ecd9e74d99f444f8290d/wissen-ohne-macht-wie-ki-die-deutsche-massenuniversitaet-ins-grab-bringt.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Die Abwärtsspirale bei den Bildungsleistungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 08:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Reformpädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Heiko Schmoll heute in der FAZ schreibt, klingt schon wie ein Offenbarungseid. Die Reformpädagogik mit ihrer Bedürfnisorientierung und dem Kompetenzetwicklungswahn hat den Weg frei gemacht für die Verblödung und Infantilisierung der Gesellschaft. Und sie hat auch den wirtschaftlichen Absturz vorbereitet, der nämlich sehr viel mit Neugier und Leistungswilligkeit zu tun hat.  Hier ein Auszug [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was Heiko Schmoll heute in der FAZ schreibt, klingt schon wie ein Offenbarungseid. Die Reformpädagogik mit ihrer Bedürfnisorientierung und dem Kompetenzetwicklungswahn hat den Weg frei gemacht für die Verblödung und Infantilisierung der Gesellschaft. Und sie hat auch den wirtschaftlichen Absturz vorbereitet, der nämlich sehr viel mit Neugier und Leistungswilligkeit zu tun hat. </p>
<p>Hier ein Auszug aus „Abwärtsspirale im Deutschunterricht“ (FAZ, 20.01.2026, Nr. 16, S. 1):</p>
<blockquote>
<p>Eigentlich waren die Klassiker in einfacher Sprache für den Deutschunterricht an allen Schulen gedacht, aber nicht für die Gymnasien. Inzwischen nutzen Deutschlehrer sie auch für die Oberstufe des Gymnasiums. Denn das in vielen Ländern mehr oder weniger zugangsfreie Gymnasium ist längst zu einer Art Einheitsschule geworden, die mit unterschiedlichsten Schülern und Sprachniveaus zurechtkommen muss. Wie sehr auch die Gymnasien in den Sog der Abwärtsspirale bei den Bildungsleistungen geraten sind, hat der letzte Ländervergleich des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen gezeigt.</p>
<p>Im Unterschied zum Englischunterricht, den Schüler wegen der vielen filmischen und aktuellen Zugänge attraktiv finden, wird der Deutschunterricht als langweilig und angestaubt empfunden. In beiden Fächern ist die Lektüre von bestimmten Klassikern in vielen Ländern nicht mehr verpflichtend. Goethes Faust I (von Faust II ganz zu schweigen) ist häufig aus den Lehrplanempfehlungen ebenso verschwunden wie Shakespeare – selbst im Leistungsfach Englisch.</p>
<p>Oft genug wird Literatur nicht als eigener Inhalt oder ästhetische Kategorie gesehen, sondern funktionalisiert. Literarische Texte werden analysiert, um sprachliche, kommunikative und mediale Fähigkeiten einzuüben. Hinzu kommt, dass der Deutschunterricht als Querschnittsfach gesehen wird. So steht etwa im Kernlehrplan Nordrhein-Westfalens nicht nur Literatur im Mittelpunkt, sondern auch Menschenrechtsbildung, Werteerziehung, Demokratieerziehung, Bildung für die digitale Welt oder für nachhaltige Entwicklung.</p>
<p>Dabei bietet die Schule für die meisten Schüler die einzige Möglichkeit, die Hürde zu einer fremd wirkenden sprachlichen Welt zu überwinden. Die erste Lektüre eines klassischen literarischen Textes erfordert Anstrengung, mehrfaches Lesen, Sicheinlassen auf eine andere, neue Welt, sich auf eine gedankliche Erkundung zu begeben.</p>
<p>Warum eigentlich trauen Lehrer ihren Schülern immer weniger zu, obwohl die Bildungsforschung erwiesen hat, dass niedrigere Erwartungen auch zu schwächeren Leistungen führen? Warum entwickeln viele so wenig Phantasie, wenn es darum geht, Schülern Zugänge zu Klassikern zu schaffen?</p>
</blockquote>
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		<title>Die Studenten glauben zum Teil alles</title>
		<link>https://theoblog.de/die-studenten-glauben-zum-teil-alles/44549/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 04:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Somme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu viele Studenten seien an den Hochschulen fehl am Platz, sagt Michael Sommer, Geschichtsprofessor an der Uni Oldenburg. Schon das Lesen von mittelschweren Texten bereite einem Großteil Schwierigkeiten. Er warnt vor einer „Gesellschaft von strukturellen Analphabeten“. Zitat:  Die Gründe sind vielfältig und ziehen sich meiner Beobachtung nach durch die ganze Lernbiografie. Das fängt bei den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu viele Studenten seien an den Hochschulen fehl am Platz, sagt Michael Sommer, Geschichtsprofessor an der Uni Oldenburg. Schon das Lesen von mittelschweren Texten bereite einem Großteil Schwierigkeiten. Er warnt vor einer „Gesellschaft von strukturellen Analphabeten“.</p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>Die Gründe sind vielfältig und ziehen sich meiner Beobachtung nach durch die ganze Lernbiografie. Das fängt bei den Elternhäusern an, in denen im frühkindlichen Bereich oftmals nicht mehr vorgelesen wird. Wo es kaum Bücher gibt, wo Texte kaum eine Rolle spielen. Später in den Schulen gibt es dann als Feedback sinngemäß vor allem: Ja, ihr seid super, mit euch ist nichts falsch. Und dann ist es auch die Gesellschaft, die leistungsorientiertes Verhalten unter Generalverdacht stellt: Wer gut ist, wer sich streckt und viel arbeitet, der ist ein Streber. Die anderen Faktoren lassen sich auch international beobachten, aber diese Leistungsfeindlichkeit ist ein deutscher Spezialfall. In fast allen Ländern sind die Leistungsstarken die ‚Cool Kids‘. Bei uns sind an den Schulen die Leistungsschwachen und Faulen die ‚Cool Kids‘.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus256160136/universitaeten-wir-waeren-alle-besser-dran-wenn-wir-nur-50-prozent-der-studenten-haetten.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-studenten-glauben-zum-teil-alles/44549/">Die Studenten glauben zum Teil alles</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gender Studies bis zum Abwinken</title>
		<link>https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 15:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch was die Bildung anbetrifft, wurden in den zurückliegenden Jahren falsche Prioritäten gesetzt. Viele junge Leute studieren Fächer, die für die Volkswirtschaft wenig Nutzen bringen. Die Freie Universität Berlin verzeichnete für das Jahr 2024 beispielsweise mehr als 160 Professuren für das Fach Gender Studies in Deutschland. DIE WELT berichtet:  Tatsächlich spielt die Studien-Wahl für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/">Gender Studies bis zum Abwinken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch was die Bildung anbetrifft, wurden in den zurückliegenden Jahren falsche Prioritäten gesetzt. Viele junge Leute studieren Fächer, die für die Volkswirtschaft wenig Nutzen bringen. Die Freie Universität Berlin verzeichnete für das Jahr 2024 beispielsweise mehr als 160 Professuren für das Fach Gender Studies in Deutschland.</p>
<p>DIE WELT berichtet: </p>
<blockquote>
<p>Tatsächlich spielt die Studien-Wahl für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland eine entscheidende Rolle. „Unternehmen wünschen sich von Hochschulen gut ausgebildete Akademikerinnen und Akademiker in einer Reihe von Fachrichtungen“, sagt Axel Plünnecke vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. „Mit besonderer Bedeutung dabei sicher im Mint-Bereich“. Diese Studiengänge gelten für Unternehmen und Wachstum als besonders relevant.</p>
<p>Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) jedoch zeigen: In der Realität wird an den Unis auch viel dort aufgebaut, wo es der Wirtschaft wenig nutzt. Die Freie Universität Berlin verzeichnete für das Jahr 2024 etwa mehr als 160 Professuren für das Fach Gender Studies in Deutschland.</p>
<p>Das sind mehr als alle Stellen für die Mint-Fächer medizinische Physik (28), Neuroinformatik (28,5) oder angewandte Kernphysik (gerade einmal sechs Stellen) zusammen, wie sich anhand von Zahlen des Portals Kleine Fächer der Uni Mainz ausrechnen lässt. Tendenz: Steigend. Denn die Bundesregierung fordert schon länger den Aufbau des Gender-Studies-Bereichs, investierte hier seit 2007 mit mindestens 37 Millionen Euro.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/plus256116088/Gender-Studies-statt-MINT-Faecher-studiert-die-Jugend-an-der-Realitaet-vorbei.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bildungsverfall an den Hochschulen</title>
		<link>https://theoblog.de/bildungsverfall-an-den-hochschulen/44467/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 14:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Zümrüt Gülbay-Peischard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Prof. Gülbay-Peischard beklagt die fehlende Leistungsbereitschaft an den Hochschulen. Die Wertschätzung von Bildung gehe selbst im universitären Umfeld verloren. Was sie besonders ärgert: Studenten schämen sich nicht dafür, ihre Hausarbeiten von künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen.  Ein paar Zitate:  Ich würde niemandem Dummheit unterstellen. Aber ein großer Teil der Studenten ist tatsächlich unambitioniert. Aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/bildungsverfall-an-den-hochschulen/44467/">Bildungsverfall an den Hochschulen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Prof. Gülbay-Peischard beklagt die fehlende Leistungsbereitschaft an den Hochschulen. Die Wertschätzung von Bildung gehe selbst im universitären Umfeld verloren. Was sie besonders ärgert: Studenten schämen sich nicht dafür, ihre Hausarbeiten von künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen. </p>
<p>Ein paar Zitate: </p>
<blockquote>
<p>Ich würde niemandem Dummheit unterstellen. Aber ein großer Teil der Studenten ist tatsächlich unambitioniert. Aus meiner Sicht wird eine Bildungschance vertan, wenn Bildung nicht als Zweck des Studiums begriffen wird, sondern es nur darum geht, so schnell wie möglich durch diesen Parcours durchzukommen. Wenn ich auf Instagram lese, dass Studenten sich gegenseitig KIs empfehlen, mit denen die Hausarbeiten geschrieben werden, dann kann ich nur sagen: Leute, ihr verkennt den Zweck einer Hausarbeit. Natürlich geht es einerseits darum, einen Schein zu machen. Aber vor allem geht es darum, sich die Skills zu erarbeiten, die mit einer erfolgreichen Hausarbeit einhergehen: Recherchieren eines unbekannten Themas, das Strukturieren eines eigenen Vortrags und Zeitmanagement. All das fällt weg, wenn ich die KI etwas schreiben lasse. Und das fehlt den Absolventen dann im Beruf.</p>
<p>…</p>
<p>Tatsächlich an einer gewissen Bereitschaft, sich Stress und Leistung auszusetzen, den inneren Schweinehund zu überwinden. Viele lassen sich viel zu leicht ablenken. Es gibt Sachen, die machen wir nicht gerne. Aber es wird nicht besser, wenn wir sie aufschieben. Dieses Durchhaltevermögen fehlt vielen Studenten. Manche überschätzen sich zudem gnadenlos selbst.</p>
<p>…</p>
<p>Und in der Schule kommt noch dazu, dass Eltern dies geradezu fördern, indem sie jede schlechte Note kritisieren und bekämpfen, statt dem Kind zu sagen: Na ja, wenn du eine Fünf bekommen hast, hast du offensichtlich nicht genug gelernt. Stattdessen werden die Lehrer angegangen und im Zweifel sogar über das Schulamt Druck gemacht. Warum sollten Lehrer sich das antun?</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus256070388/Generation-Z-an-Unis-Diese-Studenten-gehoeren-einfach-nicht-an-die-Hochschule.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Illusion einer digitalen Schule</title>
		<link>https://theoblog.de/die-illusion-einer-digitalen-schule/44434/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 08:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland will bis 2030 Milliarden in die Digitalisierung von Schulen investieren. Doch ausgerechnet Vorreiter Dänemark lässt am Sinn der Offensive zweifeln. Denn Auswertungen zeigen, dass der bedingungslose Digital-Kurs längst nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Im Gegenteil. Felix Seifert berichtet: Denn: Beispiele wie Dänemark zeigten, dass die elektronische Ausstattung nicht automatisch zu tiefgreifenderem Themenverständnis – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-illusion-einer-digitalen-schule/44434/">Die Illusion einer digitalen Schule</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland will bis 2030 Milliarden in die Digitalisierung von Schulen investieren. Doch ausgerechnet Vorreiter Dänemark lässt am Sinn der Offensive zweifeln. Denn Auswertungen zeigen, dass der bedingungslose Digital-Kurs längst nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Im Gegenteil. Felix Seifert berichtet:</p>
<blockquote>
<p>Denn: Beispiele wie Dänemark zeigten, dass die elektronische Ausstattung nicht automatisch zu tiefgreifenderem Themenverständnis – und damit besseren Schülern – führe. „Die elektronischen Tools sind oft nicht dazu geeignet, Themen tiefgehender zu reflektieren. Es ist etwa ein riesiger qualitativer Unterschied, ob ich eine WhatsApp-Nachricht tippe oder einen kohärenten längeren Text verfasse.“</p>
<p>Studien der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) bestätigen das: Die Wissenschaftler stellten dort mittels Gehirnscans fest, dass etwa das Schreiben per Hand eine höhere geistige Aktivität auslöst als bloßes Tippen am Computer. Renkls Urteil: „Es muss ein Nutzungskonzept für die digitalen Medien geben. Dann kann ihr Einsatz eine sinnvolle Ergänzung sein. Wir sollten uns aber immer fragen: gibt es wirklich einen benennbaren Vorteil?“</p>
<p>Wie sich das auf die Strategie bei den Bildungsausgaben auswirken kann, zeigt etwa das Beispiel Harvard. Der Elite-Universität im US-Bundesstaat Massachusetts steht zusammengerechnet jedes Jahr ein Vermögen von 31 Milliarden Dollar (etwa 27 Milliarden Euro) aus Spendengeldern zur Verfügung. Und bis dato setzte die Universität trotzdem weiterhin auch auf Kreidetafeln und ausgedrucktes Unterrichtsmaterial.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/plus256084218/Schule-Der-Fall-Daenemark-offenbart-Deutschlands-naechsten-Bildungs-Irrtum.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Wie sich an Amerikas Elite-Universitäten Antisemitismus ausbreitete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 18:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An vielen Elite-Universitäten in den USA und auch in Deutschland hat man über Jahre zugelassen, dass Antisemiten mehr und mehr an Einfluss gewinnen konnten. Christine Brinck erklärt: Die intellektuelle Integrität der Universität ist in den letzten 20 Jahren allzu oft auf dem Altar der Ideologien geopfert worden. Administrationen wurden aufgebläht mit Politkommissaren, die für ethnische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An vielen Elite-Universitäten in den USA und auch in Deutschland hat man über Jahre zugelassen, dass Antisemiten mehr und mehr an Einfluss gewinnen konnten. Christine Brinck erklärt:</p>
<blockquote>
<p>Die intellektuelle Integrität der Universität ist in den letzten 20 Jahren allzu oft auf dem Altar der Ideologien geopfert worden. Administrationen wurden aufgebläht mit Politkommissaren, die für ethnische Buntheit und Bevorzugung nichtweißer Gruppen zuständig waren und sexuelle Belästigung ahnden sollten. Der Antisemitismus reckte sein hässliches Haupt. Rassismus, Dekolonisierung und Weiße Vorherrschaft gerieten ins Zentrum der Lehre. Über Jahre waren gewaltige Summen aus arabischen Ländern, vor allem aus Katar, in die Nahost-Institute geflossen, und mit den Geldern kamen israelfeindliche Curricula und arabische Studenten, welche als Führungskader fungierten.</p>
<p>Bei der Anhörung im US-Kongress zu den Vorgängen demontierten sich die Präsidentinnen von Harvard und Pen selbst. Verstieß denn nicht der Aufruf zum Genozid an Juden gegen die Regeln der Universität? Gewunden antworteten sie: Das hänge vom „Kontext“ ab. Den Uni-Vorständen blieb nichts anderes übrig, als die beiden zum Rücktritt zu drängen.</p>
<p>Ein Blick nach Deutschland. Hierzulande haben viele Uni-Verwaltungen auch nicht gegen den Antisemitismus im Gewande des „Antizionismus“ durchgegriffen. Erst als die Gewalt überkochte, begann man, das Hausrecht durchzusetzen. Nach der Vandalisierung des Emil-Fischer-Hörsaals an der Humboldt-Universität wurde die Polizei gerufen. Die Zerstörungswut der Studenten war die Antwort auf die Ausweisung von vier ausländischen Aktivisten, die 2024 das FU-Präsidium besetzt hatten.</p>
<p>Der neueste Antisemitismus-Report von Harvard räumt nun vorsichtig jahrelange Fehlentwicklungen ein: sinkende intellektuelle Standards, ein von Vorurteilen gesteuertes Curriculum und eine gewisse „Faulheit“, jüdische oder israelische Perspektiven im Kontext des Israel-Palästina-Konflikts zu berücksichtigen. Manche Abteilungen opferten historische Fakten der politischen Agenda. Ein Professor leugnete gar, dass Juden irgendeine historische Beziehung zum Land Israel hätten.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/debatte/plus256065686/Harvard-und-Co-Wie-Amerikas-Elite-Universitaeten-zur-Beute-der-Antisemiten-wurden.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Kein Mensch lernt digital</title>
		<link>https://theoblog.de/kein-mensch-lernt-digital/43015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 05:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Thiede]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie problematisch die Digitalisierung des Schulunterrichts ist, wird inzwischen vielerorts erkannt. Nur in Deutschland noch nicht. Allen gut begründeten Warnungen zum Trotz, meint Professsor Werner Thiede:  International haben Forschungen und Erhebungen die unerwartete Einsicht gefördert, wie problematisch es doch ist, Minderjährige an digitale Geräte heranzuführen – und wie positiv sich Smartphone-Verbote an Schulen aufs soziale [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie problematisch die Digitalisierung des Schulunterrichts ist, wird inzwischen vielerorts erkannt. Nur in Deutschland noch nicht. Allen gut begründeten Warnungen zum Trotz, meint Professsor Werner Thiede: </p>
<blockquote>
<p>International haben Forschungen und Erhebungen die unerwartete Einsicht gefördert, wie problematisch es doch ist, Minderjährige an digitale Geräte heranzuführen – und wie positiv sich Smartphone-Verbote an Schulen aufs soziale Wohlbefinden und die schulischen Leistungen auswirken. So zeichnet sich in Großbritannien ein Ende der Digital-Euphorie ab: Der Bildungsausschuss des House of Commons fordert ein Smartphone-Verbot in Schulen und „klare gesetzliche Regelungen zum Schutz der unter 16-Jährigen“. Auch in Schweden und Dänemark sieht man im Hinblick auf digitale Klassenzimmer ein: „Wir haben zu viel digital gemacht!“ Smartphone-Verbote gibt es jetzt unter anderem in Italien, Holland und einigen US-Staaten; Lettland marschiert neuerdings in dieselbe Richtung. In Frankreich hat dieses Frühjahr eine Studie für die Regierung gefordert, Kinder sollten ihr erstes Smartphone keinesfalls vor dem Teenager-Alter bekommen. Und auch Australien gedenkt aktuell die Nutzung von Online-Netzwerken wie Facebook und TikTok für Kinder und Jugendliche zu untersagen. Aber Deutschland scheint auf dem besten Weg, den neuen Trend zu verpassen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/leben/glaube/kein-mensch-lernt-digital-art-256922" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>„Digitales Lernen hat im Klassenzimmer nichts zu suchen“</title>
		<link>https://theoblog.de/digitales-lernen-hat-im-klassenzimmer-nichts-zu-suchen/42384/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2024 06:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das baltische Land Estland ist Europas PISA-Champion. Bildungsministerin Kristina Kallas hat in einem Interview erklärt, was in ihrem Land anders läuft als in Deutschland. Dabei geht sie auch auf das digitale Lernen in den Klassenzimmern ein. Nachfolgend drei Zitate: Unser Lehrplan in der Schule ist sehr ambitioniert. Wir sehen den Schulbesuch als Arbeit an. Schule [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/digitales-lernen-hat-im-klassenzimmer-nichts-zu-suchen/42384/">„Digitales Lernen hat im Klassenzimmer nichts zu suchen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das baltische Land Estland ist Europas PISA-Champion. Bildungsministerin Kristina Kallas hat in einem Interview erklärt, was in ihrem Land anders läuft als in Deutschland. Dabei geht sie auch auf das digitale Lernen in den Klassenzimmern ein.</p>
<p>Nachfolgend drei Zitate:</p>
<blockquote>
<p>Unser Lehrplan in der Schule ist sehr ambitioniert. Wir sehen den Schulbesuch als Arbeit an. Schule ist nicht einfach ein Prozess, den man durchläuft. Es ist Arbeit, und es wird erwartet, dass die Kinder diese Anstrengung aufbringen können, wenn sie in die Schule kommen. Dafür brauchen sie die sozialen Fähigkeiten, die sie im Kindergarten lernen.</p>
<p>…</p>
<p>Ja, aber anders als oft angenommen. Man denkt ja bei dem Thema meistens zuerst an das Lernen im Klassenzimmer. Aber in Estland glauben wir: Digitales Lernen hat im Klassenzimmer nichts zu suchen, weil der Lehrer dort ist, um eine soziale Interaktion mit den Kindern zu haben. Der Unterricht ist die Zeit für das Lernen von Person zu Person. Aber außerhalb des Klassenzimmers können Werkzeuge intelligent eingesetzt werden, um das Lernen zu verbessern. Deshalb haben wir ein digitalisiertes Bildungssystem, bei dem alle Schul- und Bildungsdaten auf einer einzigen Plattform zugänglich sind – und das schon seit 24 Jahren.</p>
<p>…</p>
<p>Nein, den Kindern geben wir keine. Die Schulen haben Tablets und Computer. Die Fähigkeiten der Schüler müssen im Unterricht entwickelt werden, das ist seit 2011 Teil des Lehrplans. Das Entscheidende besteht für uns aber nicht darin, einem Kind einen Laptop oder ein iPad zu geben. Das Entscheidende ist, die digitalen Kompetenzen der Lehrer zu entwickeln. Ein Kind, das Papier und Notizbuch verwendet, lernt ganz anders als durch das iPad. Das Gehirn arbeitet anders, wenn auf Papier gelernt wird.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/kristina-kallas-im-interview-auf-tiktok-lernen-kinder-viel-gutes-19881734.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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