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	<title>Feuilleton &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Feuilleton &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>T.S. Elliot: Über die Säkularisierung der Dichtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Säkularisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon 1935 schrieb T.S. Elliot in „Religion und Literatur“ (Essays 1, Suhrkamp, 1988, S. 145–146): Ich bin überzeugt, daß wir uns leider nie ganz klarmachen, wie weitgehend und zugleich wie vernunftwidrig wir unsere literarischen und religiösen Urteile trennen. Wenn es eine absolute Trennung tatsächlich geben könnte, würde das vielleicht nichts ausmachen; aber die beiden Bereiche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon 1935 schrieb T.S. Elliot in „Religion und Literatur“ (<em>Essays 1</em>, Suhrkamp, 1988, S. 145–146):</p>
<blockquote>
<p>Ich bin überzeugt, daß wir uns leider nie ganz klarmachen, wie weitgehend und zugleich wie vernunftwidrig wir unsere literarischen und religiösen Urteile trennen. Wenn es eine absolute Trennung tatsächlich geben könnte, würde das vielleicht nichts ausmachen; aber die beiden Bereiche sind nicht vollständig auseinanderzuhalten und werden es nie sein. Wenn wir als Beispiel für die Literatur den Roman setzen – denn er ist die Form, die die größte Zahl von Lesern anspricht – können wir die fortschreitende Säkularisierung der Dichtung zum mindesten während der letzten dreihundert Jahre verfolgen. Bunyan und bis zu einem gewissen Grad auch Defoe hatten moralische Ziele, der erstere ist dabei über jeden Verdacht erhaben, bei dem zweiten könnte man einigen Zweifel hegen.</p>
<p>Aber seit Defoe ist die Säkularisation des Romans unaufhörlich fortgeschritten. Die Entwicklung hat sich in drei Hauptphasen vollzogen. In der ersten war für den Roman der Glaube in seiner damals gültigen Form eine selbstverständliche Tatsache und konnte deshalb aus dem Bild des Lebens, das er schilderte, herausgelassen werden. Fielding, Dickens und Thackeray gehörten dieser Stufe an. In der zweiten Phase verhielt sich der Roman dem Glauben gegenüber zweifelnd, nahm Ärgernis an ihm oder bekämpfte ihn. Hierher gehören George Eliot, George Meredith und Thomas Hardy. Zu der dritten Phase, in der wir heute leben, zählen fast alle zeitgenössischen Schriftsteller außer James Joyce. Es ist die Stufe derer, die vom christlichen Glauben nie anders als von einem Anachronismus haben reden hören.</p>
</blockquote>
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		<title>Wir brauchen mehr Theologen wie Ralf Frisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 06:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Frisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theologieprofessor Ralf Frisch provoziert gerne mit steilen Thesen und spitzer Zunge und erntet dafür hin und wieder scharfe Kritik. Sogar seine eigene Hochschule hat sich kürzlich von ihm distanziert. Schade. Denn wir brauchen dringend mehr Leute, die ihre Kirche darauf hinweisen, worauf es eigentlich ankommt (vgl. a. hier).  Nachfolgend zwei Auszüge aus einem aktuellem Interview [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Theologieprofessor Ralf Frisch provoziert gerne mit steilen Thesen und spitzer Zunge und erntet dafür hin und wieder scharfe Kritik. Sogar seine eigene Hochschule <a href="https://www.idea.de/artikel/theologen-kritisieren-umgang-der-ev-hochschule-nuernberg-mit-ralf-frisch" target="_blank" rel="noopener">hat sich kürzlich von ihm distanziert</a>. Schade. Denn wir brauchen dringend mehr Leute, die ihre Kirche darauf hinweisen, worauf es eigentlich ankommt (vgl. a. <a href="https://www.evangelium21.net/media/5001/gott" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). </p>
<p>Nachfolgend zwei Auszüge aus einem aktuellem Interview mit Ralf Frisch (siehe a. <a href="https://amzn.to/3SrxqeN" target="_blank" rel="noopener"><em>Mehr Opium fürs Volk </em></a>, #ad, Claudius, 2026):</p>
<blockquote>
<p>Sobald man dieses Kombimodell fährt &#8211; der gute Mensch und der gute Gott -, oxidiert der „gute Gott“ an der Luft der Aufklärung sofort zu einer Metapher für Zwischenmenschlichkeit. Übrig bleibt meist nur der gute Mensch. Als Lutheraner ist mir diese Form der Zuversicht auf das harmonische Zusammenspiel von Gott und Mensch nicht gegeben. Die Grundfrage ist: Glauben wir an eine rettende Transzendenz, an ein Geheimnis, das die Welt im Innersten und Äußersten zusammenhält, oder glauben wir nur noch daran, dass der gute Mensch die Antwort auf alles ist?</p>
<p>Ihre Kritik richtet sich oft gegen die Kirchenleitung. Aber die Kirche ist doch viel breiter, von ultrakonservativ bis superliberal. Warum sehen Sie immer nur den „Wellness-Einheitsbrei“, der Sie so triggert?</p>
<p>…</p>
<p>Es ist auch ein medialer Kulturkampf. In den Verlautbarungen des Protestantismus habe ich oft das Gefühl, ich lese Texte vom Deutschen Gewerkschaftsbund DGB, der SPD oder den Grünen. Mir geht es nicht darum, dass ich mir etwas politisch Konservativeres wünsche. Mir geht es darum, dass das Narrativ primär nicht ein politisches Narrativ, egal welcher Couleur, sondern ein religiöses sein sollte. Wenn wir als Kirche nur noch moralische Kommunikation betreiben, weil wir glauben, die Sprache der Ethik werde immer verstanden, dann verlieren wir unseren ureigensten Kern.</p>
<p>Das begann massiv mit der Aufklärung. Für aufgeklärte Christen schien nach der alles zermalmenden Metaphysikkritik Immanuel Kants nur noch das übrigzubleiben, was durch den Filter des kategorischen Imperativs gelaufen war. Dogmatik galt als „Fantasy“. Faktisch wurden die reformatorischen Bekenntnisse dem Bekenntnis an ethisch vorbildliche Menschen geopfert. Die Kirche dachte, es sei Erfolg versprechender, in dieser Währung zu kommunizieren. Heute managen wir eine humanistische Kirche eigentlich mit drei Bibelstellen: mit der Goldenen Regel, dem Gebot der Nächstenliebe und dem Satz „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Dafür braucht man keine Bibel mehr, die dicker ist als eine Postkarte.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/ralf-frisch-und-die-evangelische-kirche-warum-seine-schaerfste-kritik-aus-liebe" target="_blank" rel="noopener">www.sonntagsblatt.de</a>.</p>
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		<title>Der Gläubige ist immer schon schuldig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Friedman]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den Wiener Festwochen konnte man am Wochenende in Echtzeit verfolgen, wie der ideologische Relativismus über den Gottesglauben zu Gericht sitzt – und am Ende zu dem von Anfang an postulierten Urteil kommt: der Gottesglaube ist gefährlich! Besonders bedrückend fand ich den Vortrag von Michel Friedman (ab 1:24 im Videomitschnitt), der mit dem Gestus eines [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den <a href="https://www.festwochen.at/das-glaubenstribunal-" target="_blank" rel="noopener">Wiener Festwochen</a> konnte man am Wochenende in Echtzeit verfolgen, wie der ideologische Relativismus über den Gottesglauben zu Gericht sitzt – und am Ende zu dem von Anfang an postulierten Urteil kommt: der Gottesglaube ist gefährlich! Besonders bedrückend fand ich den Vortrag von Michel Friedman (ab 1:24 <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_ePpgCWHLLU&amp;list=PLP2_FjjfRZSAYYQpaka-90tgxdzp0pNsu" target="_blank" rel="noopener">im Videomitschnitt</a>), der mit dem Gestus eines Aufklärers demagogischen Unsinn verbreitete. Ich denke, er sollte selbst noch mal nachhören, was er da gesagt hat. Herr Friedman, lesen Sie mal <a href="https://amzn.to/4u6zjdZ" target="_blank" rel="noopener"><em>Demokratie braucht Religion – gerade jetzt!</em></a> (#ad) von Hartmut Rosa! </p>
<p>Zum Beispiel im O-Ton: </p>
<blockquote>
<p>Ich bin Gott nicht dankbar. Und ich lasse mich dafür auch nicht bewerten. … Ich will mit meinen Büchern keine Allgemeinwahrheiten verkünden und erst recht keine Macht haben. Religionen, Gottesreligionen und Menschenrechte und Demokratie sind nicht miteinander vereinbar. </p>
</blockquote>
<p>Diese Aussage bezeugt nicht nur einen Selbstwiderspruch, sie ist auch historisch untauglich. DIE TAGESPOST kommentiert zutreffend: </p>
<blockquote>
<p>Polemisch und mit unbelegten Unterstellungen durften dann Intellektuelle unterschiedlichen Formats undifferenziert über die Religion an sich herziehen – besonders aggressiv der Chefredakteur von „Charlie Hebdo“, Gérard Biard, der deutsche Talkmaster Michel Friedman und der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon. Ihr Tenor: „Religion ist gefährlich“ (Biard), „Glaube ist eine Waffe der Macht … und irrational“ (Friedman), „Wir sind mit einer Internationale der religiösen Fundamentalisten konfrontiert“ (Schmidt-Salomon). Gewiss, auch einige wenige kluge Christen kamen zu Wort, wurden skeptisch bis kopfschüttelnd befragt. Der Grundduktus jedoch war: Die Errungenschaften der Aufklärung, nämlich Freiheit und Menschenrechte, sind durch „eine Resakralisierung“ (Schmidt-Salomon) in Gefahr und müssen gegen die Gläubigen verteidigt werden.</p>
<p>Der Beitrag des Christentums zur Idee der Menschenwürde und damit zur Entwicklung der Menschenrechte blieb da natürlich gänzlich unter dem Radar. Beharrlich ausgeblendet blieb ebenso, dass die größten Massenmörder der Weltgeschichte – Mao, Stalin und Hitler – keine Männer der Religion, sondern ideologische Atheisten waren. All das passt wohl nicht ins Weltbild eines ideologischen Relativismus, der sich als unfähig erwies, zwischen den Religionen und ihren Menschenbildern zu differenzieren oder die blinden Flecken der glaubensfernen Ideologien ins Scheinwerferlicht zu rücken.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/der-glaeubige-ist-immer-schon-schuldig-art-275630" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Kinder leiden, wenn Eltern dauernd aufs Handy starren</title>
		<link>https://theoblog.de/kinder-leiden-wenn-eltern-dauernd-aufs-handy-starren/47726/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:23:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema:  Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema: </p>
<blockquote>
<p>Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin wurde die Handynutzung von 58 Eltern mit ein bis fünf Jahre alten Kindern genau überwacht. Mutter und Vater holten das Gerät pro Tag im Schnitt 67 Mal für insgesamt vier Stunden hervor. Befragungen zeigen: 70 Prozent der Eltern geben zu, ihr Handy während des Spielens oder der gemeinsamen Mahlzeiten zu verwenden. 89 Prozent nutzen es täglich im Beisein ihrer Kinder.</p>
<p>Langsam wird klar, welche Folgen das haben kann. In einer Arbeit aus dem „Journal of Child and Family Studies“ ist zu lesen: „Die übermäßige Nutzung digitaler Geräte im Familienalltag hat die Eltern-Kind-Beziehungen grundlegend verändert, was zu einer zunehmenden Entfremdung innerhalb der Familie geführt hat und eine Generation von Kindern hervorgebracht hat, die inmitten der allgegenwärtigen Technologie um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern konkurrieren.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-handys-der-beziehung-zum-kind-schaden-accg-200855355.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 08:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Rieff]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen werde ich einige Beiträge zur Kulturanalyse von Philip Rieff (1922–2006) veröffentlichen. Rieff kann uns nämlich hervorragend dabei helfen, unsere Kultur und ihre Pathologien besser zu verstehen. Heute schon mal ein Videobeitrag über „Die Gefahren der therapeutischen Kultur“ (es ist möglich, sich deutschprachige Untertitel anzeigen zu lassen):</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/">Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den nächsten Wochen werde ich einige Beiträge zur Kulturanalyse von Philip Rieff (1922–2006) veröffentlichen. Rieff kann uns nämlich hervorragend dabei helfen, unsere Kultur und ihre Pathologien besser zu verstehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Heute schon mal ein Videobeitrag über „Die Gefahren der therapeutischen Kultur“ (es ist möglich, sich deutschprachige Untertitel anzeigen zu lassen):</p>
<p><iframe title="Are Men Losing Ourselves: Philip Rieff&#39;s Dangers of Therapeutic Culture" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/nDRAgjFFY8s" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/nDRAgjFFY8s?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;8507f8e446d15e8b5ca6382095f3cac3&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;fcb1577358061b9af1125bcb924ac95b&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/8507f8e446d15e8b5ca6382095f3cac3-fcb1577358061b9af1125bcb924ac95b.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Are Men Losing Ourselves: Philip Rieff&#39;s Dangers of Therapeutic Culture&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/">Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt</title>
		<link>https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 09:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Störmer]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Gerhardt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern, am 27. Mai 2026, hat sich der Todestag von Paul Gerhardt zum 350. Mal gejährt. Mein Kollege Dirk Störmer hat zu diesem Anlass einen Artikel über sein Leben verfasst. In „Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön“, heißt es: Die große Bekanntheit Gerhardts wäre heute sicher nicht mehr vorhanden, wäre er lediglich ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/">Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, am 27. Mai 2026, hat sich der Todestag von Paul Gerhardt zum 350. Mal gejährt. Mein Kollege Dirk Störmer hat zu diesem Anlass einen Artikel über sein Leben verfasst. In „Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön“, heißt es:</p>
<blockquote><p>Die große Bekanntheit Gerhardts wäre heute sicher nicht mehr vorhanden, wäre er lediglich ein lutherischer Theologe gewesen, der eisern an seiner Prägung und Überzeugung festgehalten hat. Tatsächlich ist die Nachhaltigkeit seiner großen Bekanntheit allein auf sein dichterisches Schaffen zurückzuführen. Es ist nicht der Theologe, sondern der ausgesprochen beliebte Liederdichter, dessen 350. Todestag in diesem Jahr mit zahlreichen kirchlichen und anderen Veranstaltungen und Aktionen gedacht wird.</p>
<p>Dabei wird sicher auch an den glücklichen Umstand erinnert, dass Gerhardt 1643 auf den Kantor der Berliner Nikolaikirche Johann Crüger traf, der als Komponist Texte von Gerhardt vertonte und als Gesangbuchherausgeber Lieder von Gerhardt veröffentlichte. Auch Crügers Nachfolger Johann Georg Ebeling vertonte als Komponist Gerhardts Texte und veröffentlichte Dichtungen von Gerhardt. Die Verbindung der großartigen Texte von Gerhardt mit den großartigen Liedkompositionen von Crüger und von Ebeling ist einer der Gründe für den enormen Erfolg der Lieder von Paul Gerhardt. Ein anderer Grund für diesen Erfolg ist die Lebensnähe der Liedtexte, die stark geprägt wurden von Gerhardts Durchleiden des Dreißigjährigen Krieges, der Pest und der hohen Kindersterblichkeit. Die Realität des Leidens wird in den Werken Paul Gerhardts nicht verleugnet, sondern findet einen die Jahrhunderte überdauernden, sprachmächtigen Ausdruck. Nicht zuletzt aber ist der enorme Erfolg der Lieder auf ihre in Sprache gegossene Glaubenstiefe, auf die häufig genutzte Gebetsform und auf die in ihnen vorfindlichen Bibelparaphrasen zurückzuführen. Paul Gerhardts Texte „atmen“ Gottes Wort.</p>
<p>Trotz allem nachhaltigen Erfolg der Lieder werden sie in der Gegenwart infragegestellt. Manchmal bezieht sich diese Ablehnung lediglich auf die alte Musik. Ist diese Kritik konstruktiv, werden kreativ neue Kompositionen für die Originaltexte geschaffen, was durchaus bereichernd sein kann. Die Ablehnung geht aber oftmals über die Musik hinaus und bezieht sich auf die Liedtexte selbst. Manche Gemeinden möchten den Gottesdienstbesuchern die Texte wegen ihrer partiellen Unverständlichkeit nicht mehr zumuten. Offenbar halten sie es nicht mehr für möglich und sehen auch keine Aufgabe darin, Unverständliches zu erklären.</p>
<p>Die Ablehnung der Liedtexte hat noch eine andere Ursache: In manchen Gemeinden entsprechen die Verse nicht mehr den dortigen Kriterien für eine gendergerechte und rassismusfreie Sprache. Man ist deshalb bestrebt, die Texte von vermeintlich patriarchalen und kolonialen Lasten zu befreien – sie also zu säubern. Dabei scheut man sich nicht davor, die Inhalte sprachlich und theologisch ins Gegenteil zu verdrehen.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5181/du-meine-seele-singe-wohlauf-und-singe-schoen" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Wie abhängig sind wir von sozialen Medien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &#38; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &amp; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen zusammen rund 70 Prozent des weltweiten Werbeumsatzes in den sozialen Medien. Im Jahr 2024 verzeichnete Meta mehr als 160 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen, gut ein Viertel davon in Europa.“ </p>
<p>Was kann man tun, um nicht die Kontrolle zu verlieren? Zitat:</p>
<blockquote>
<p>Je mehr Zeit und Aufmerksamkeit wir also den Plattformen schenken, desto mehr verdienen sie. Und wir verlieren mitunter nicht nur Zeit, sondern können auch unserem eigenen Wohlbefinden schaden. </p>
<p>Was lässt sich also tun, um weniger Zeit am Handy zu verbringen? Eine dänische Studie hat verschiedene Strategien miteinander verglichen. Als besonders effektiv erwiesen hat sich das konkrete Planen von Nutzungszeiten, indem man sich ein klares Zeitlimit setzt. Die meisten Smartphones haben bereits eine Funktion integriert, mit der man ein Zeitlimit für bestimmte Apps festlegen kann.</p>
<p>Ebenfalls hilfreich sind der Studie zufolge kurze Wartezeiten, die das Öffnen der App herauszögern. Interventions-App wie One Sec lassen die Nutzerinnen und Nutzer einige Sekunden warten, bevor sie Instagram oder Tiktok öffnen können, und regen so an, bewusst zu entscheiden, ob man gerade wirklich Zeit in den sozialen Medien verbringen möchte. „Man sollte sich bewusst machen, wann und wofür man das Handy in die Hand nimmt“, sagt Paschke. Gerade technische Hilfsmittel, die einen bei der Selbstkontrolle unterstützen, sind also durchaus Erfolg versprechend und können die täglichen Aktivitäten, je nach Nutzungsverhalten und Abhängigkeit, um rund ein Drittel verringern. „Ratsam ist es auch, das Handy, ein bis zwei Stunden bevor man ins Bett geht, nicht mehr zu benutzen, weil sich dadurch der Schlaf verschlechtert“, so Paschke.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/wie-abhaengig-sind-wir-von-sozialen-medien-200824874.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Kika – eine Politikschleuder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 14:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen: Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen:</p>
<blockquote>
<p>Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. Bei keinem der von WELT ausgewerteten Beiträge war die Löschfrist abgelaufen.</p>
<p>Allen gemeinsam ist ihre unübersehbare Parteinahme. Das gilt auch für den 2023 erstmals veröffentlichten Beitrag über „Nick“, das Mädchen, das im falschen Körper geboren sei. „Besonders problematisch ist, dass die Sendung medizinische Eingriffe in ‚Nicks‘ Körper inklusive chemischer Kastration und Testosteronspritzen in eine kindgerechte Glückserzählung einbettet, an deren Ende Nick glücklich und akzeptiert ist“, kommentiert die Biologin Vollbrecht. Die Botschaft des Films nennt sie „fatal“: „Wer als Mädchen keine Barbies mag, bekommt die medizinisch animierte Erlösung als Junge.“</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Meine Meinung: KiKA gar nicht erst einschalten. Das Programm hemmt die Kreativität von Kindern ohnehin.</p>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69fb2e2fc6d2944c8df69eb6/kinderkanal-von-ard-zdf-wenn-die-rassistische-grossmutter-zur-strafe-in-einem-braunen-sumpf-ertraenkt-wird.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>E21-Konferenz 2026: Glaube, der bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hauptkonferenz von Evangelium21 fand vom 30. April bis zum 2. Mai in der Arche-Gemeinde Hamburg statt. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Seminare standen unter dem Thema „Glaube, der bleibt – von Generation zu Generation“. E21 schreibt: Begleitend zu Ken Mbuguas Vorträgen wurde auf der Konferenz fortlaufend durch den 2. Timotheusbrief gepredigt. Matthias Lohmann (Pastor der FeG [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hauptkonferenz von Evangelium21 fand vom 30. April bis zum 2. Mai in der Arche-Gemeinde Hamburg statt. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Seminare standen unter dem Thema „Glaube, der bleibt – von Generation zu Generation“. E21 schreibt:</p>
<blockquote><p>Begleitend zu Ken Mbuguas Vorträgen wurde auf der Konferenz fortlaufend durch den 2. Timotheusbrief gepredigt. Matthias Lohmann (Pastor der FeG München-Mitte) und Alexander Reindl (Pastor der Hoffnungskirche Wipptal, Österreich) verwiesen auf die Tatsache, dass sich christliche Beziehungen im alltäglichen Leben abspielen. In einer Zeit wachsenden digitalen Einflusses sollten Christen lernen, sich primär auf die Menschen zu fokussieren, mit denen sie ihr Leben teilen. Dabei sei Jüngerschaft nicht mit einem Fertiggericht zu vergleichen, betonte Alexander Reindl. Es gehe nicht um „maximale Dichte, mit schnellem Profit und höchster Zufriedenheit“, sondern darum, sich mit Geduld in die Menschen vor Ort zu investieren, denn dabei präge man nicht nur eine, sondern auch die nachfolgenden Generationen. Er rief zu einer „leidenschaftlichen Unaufgeregtheit“ im Dienst auf. Christen seien aufgerufen, mit Gottes Wort zu arbeiten, um Menschen zu gewinnen. Entscheidend sei dabei aber, dass nicht der Mensch, sondern Gott die Frucht schenkt.</p>
<p>…</p>
<p>Die Konferenz wurde durch Seminare und Podiumsdiskussionen ergänzt. Ein zentrales Anliegen war es, die Konferenzteilnehmer zu ermutigen, geistliche Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen. Dabei wurde immer wieder betont, dass es sowohl klare biblische Lehre als auch gelebte liebevolle Gemeinschaft brauche.</p>
<p><span style="font-size: revert;">Ein Höhepunkt der Konferenz war das Podiumsgespräch zum Thema „Den Lauf lange laufen“ mit Pastor Wolfgang Wegert, Pfarrer Ulrich Parzany und Wolf Christian Jaeschke, langjähriger Mitarbeiter in der Studentenmission. Auf die Frage, welche klassischen Stolpersteine es im geistlichen Dienst gebe, antwortete Parzany, es seien die vier altbekannten Fallen Sex, Geld, Macht und Eitelkeit. Er selbst habe einen Seelsorger, mit dem er sehr offen über seine eigenen Sorgen und Anfechtungen reden könne. Wolfgang Wegert betonte, wie wichtig theologische Festigkeit sei. Ihm persönlich hätten Charles Haddon Spurgeon und Joni Eareckson Tada sehr dabei geholfen, seine reformierte Sichtweise zu vergewissern.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: revert;">Mehr: </span><a style="font-size: revert;" href="https://www.evangelium21.net/media/5145/von-generation-zu-generation" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a><span style="font-size: revert;">.</span></p>
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		<title>„Lesen als Kulturtechnik droht uns tatsächlich abhanden zu kommen“</title>
		<link>https://theoblog.de/lesen-als-kulturtechnik-droht-uns-tatsaechlich-abhanden-zu-kommen/47647/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 06:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studenten kommen heute oft ohne ausreichende Lesetechniken an die Universität und scheitern bereits am nötigen Lektürepensum. Zwei Leseforscher der Universität Bern wissen, wie es besser geht. Sie wissen auch, was erfolgreiche Leser anders machen. Zwei Zitate aus einem Interview mit Thomas Nehrlich und Oliver Ulbrich: Thomas Nehrlich: Dabei nehmen wir Informationen weniger genau und weniger [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/lesen-als-kulturtechnik-droht-uns-tatsaechlich-abhanden-zu-kommen/47647/">„Lesen als Kulturtechnik droht uns tatsächlich abhanden zu kommen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Studenten kommen heute oft ohne ausreichende Lesetechniken an die Universität und scheitern bereits am nötigen Lektürepensum. Zwei Leseforscher der Universität Bern wissen, wie es besser geht. Sie wissen auch, was erfolgreiche Leser anders machen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zwei Zitate aus einem Interview mit Thomas Nehrlich und Oliver Ulbrich:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"><strong>Thomas Nehrlich:</strong> Dabei nehmen wir Informationen weniger genau und weniger nachhaltig auf, wenn wir eine PDF-Datei durchscrollen, als wenn wir einen Text auf Papier beziehungsweise im Buch lesen. Einen Text wissenschaftlich, im Studium, zu lesen, bedeutet eigentlich, ihn kritisch zu analysieren, indem wir bestimmte Stellen unterstreichen, in verschiedenen Farben hervorheben, Anmerkungen hinzufügen, Auszüge aufschreiben. Das sind ganz praktische Fertigkeiten, die wir erlernen können: das Handwerk des Lesens.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"><strong>Oliver Lubrich:</strong> Diese Tendenz beobachten wir auch. Texte werden kürzer, und sie werden immer mehr zu Bildergeschichten oder zu Kurzfilmen. Dabei sind wir – auch in den sozialen Medien – von immer mehr Texten umgeben. Es ist bisweilen schwer, nicht in Kulturpessimismus zu verfallen. Aber es setzt auch eine Gegenbewegung ein: zurück zur Lektüre als Erfahrung der Entschleunigung, der Achtsamkeit, der neuen Aufmerksamkeit. Die Schallplatte hat ja auch ein Comeback, Vinyl ist cool. Das könnte auch für das Buch gelten. Meine Studierenden haben mir den Modebegriff des „performative male reader“ beigebracht: Junge Männer zeigen sich mit Büchern, um gut anzukommen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus69f3230b1747a1d1a8283e2f/vorteil-lesekompetenz-das-sind-ganz-praktische-fertigkeiten-die-wir-erlernen-koennen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/lesen-als-kulturtechnik-droht-uns-tatsaechlich-abhanden-zu-kommen/47647/">„Lesen als Kulturtechnik droht uns tatsächlich abhanden zu kommen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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