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	<title>Zeitgeist &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Zeitgeist &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Offenbart Nichtgendern eine „rechte Gesinnung“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Dagmar Lorenz]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus. Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:   Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus.</p>
<p>Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:  </p>
<blockquote>
<p>Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis für vermeintlich „rechte Gesinnung“ gelten soll, offenbart eine Strategie der Spaltung und des gegenseitigen Misstrauens, die jeden Sprecher zum potenziellen Verdachtsfall macht. Nein, die Kritik am sprachlichen Gendern ist keine „Kritik von rechts“! Sie ist weitaus „radikaler“. Sie entzieht sich nämlich grundsätzlich jeder politischen Zuweisung. Denn während Wortwahl und Rhetorik mit politischen Kategorien analysiert werden können, auf der Ebene der Sprachstrukturen und der Grammatik jedoch Maßstäbe erforderlich sind, die es zulassen, dass sich sämtliche ihrer Sprecher derselben Instrumente bedienen, um ihre jeweils eigenen und wahrhaft vielfältigen „Melodien“ hervorbringen zu können.</p>
<p>Genderkritik plädiert für den Erhalt einer sprachstrukturellen Gemeinsamkeit, weil eine allen gemeinsame Sprache Verständigung und Streit erst ermöglicht. Denn welche Gespräche und Debatten werden wir in Zukunft überhaupt noch untereinander führen können, wenn wir keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der es sich streiten oder argumentieren lässt? Genderkritik ist nicht rechts. Sie ist maximal inklusiv.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a703e8e8fa429a9893fe899/geschlechtergerechte-sprache-warum-genderkritik-nicht-rechts-ist-sondern-maximal-inklusiv.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bhaskar Vira]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Arday]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Cofnas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, Bhaskar Vira, bezeichnete Arday als „außergewöhnlichen Wissenschaftler“, der die Forschung in Cambridge erheblich voranbringen werde (vgl. <a href="https://www.tribuneindia.com/news/top-headlines/jason-arday-investigation-why-the-cambridge-professor-controversy-matters-beyond-one-academic/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Die FAZ berichtet in „Das ‚Aushängeschild der Diversität‘ ist in Wahrheit ein Hochstapler“:</p>
<blockquote>
<p>Wer in 35 Tagen 30 Marathons läuft, neun davon mit einer Fissur im Oberschenkel, ist zweifellos ein Leistungssportler mit einer außergewöhnlich hohen Schmerztoleranz. Wer in sechs Tagen 600 Meilen zurücklegt, gehört vermutlich zu den besten Ausdauerläufern aller Zeiten: Der Weltrekord liegt bei 650 Meilen. Wer so etwas tut, um Spenden für karitative Zwecke zu sammeln, und in zwanzig Jahren über fünf Millionen Pfund einwirbt, erweist sich darüber hinaus als ebenso strebsamer wie wohltätiger Mensch. Oder aber er ist ein Lügner. Am späten Mittwochabend hat Jason Arday, Professor für Bildungssoziologie an der Universität Cambridge, seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren immer neue Enthüllungen zu Unstimmigkeiten in seiner Biographie.</p>
<p>Auf den ersten Blick liest sich diese wie ein Aufsteigermärchen. Geboren 1985 als Kind ghanaischer Einwanderer, wuchs er in einer Londoner Sozialbausiedlung auf. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm Autismus diagnostiziert, erst mit elf lernte er sprechen, mit 18 lesen und schreiben. Damit war Arday vermutlich eines der am stärksten benachteiligten Kinder Großbritanniens.</p>
<p>Dennoch schaffte er es an die Universität, studierte Sport und Pädagogik, wurde 2015 an der John Moores University in Liverpool promoviert. Mit Forschungen zu rassistischen Strukturen im Bildungswesen machte er sich einen Namen. 2023 dann die Krönung: Arday wurde zum Professor an der Pädagogischen Fakultät in Cambridge berufen, als einer von nur sechs schwarzen Lehrstuhlinhabern der Universität und als jüngster aller Zeiten.  Zeitungsporträts feierten seinen mustergültigen Aufstieg per aspera ad astra.</p>
</blockquote>
<p>Das ist mehr als die Entlarvung einer Hochstablerei. Die gesamte Geschichte zeigt, wie traurig es um den Wissenschaftsbetrieb selbst an Eliteuniversitäten steht, wenn nicht Wahrheitsliebe, sondern Aktivismus im Vordergrund steht.</p>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/cambridge-professor-als-hochstapler-entlarvt-jason-arday-tritt-zurueck-201101408.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Ich empfehle außerdem ein Gespräch mit Nathan Cofnas (Talk von News UK):</p>
<p><iframe title="„Niemand wollte den Mund aufmachen!“ | Der Akademiker, der Jason Arday als Erster entlarvte" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc?autoplay=1" ></iframe></p>
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		<title>Berlin und die Widersprüche der Identitätspolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 19:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Trueman]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Juli fuhr der 21-jährige Abdul Ballout beim Berliner CSD mit einem Transporter in eine Menschenmenge und schlug anschließend mit einer Machete auf die Teilnehmer ein. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen wurden verletzt. Die deutschen Behörden bezeichneten den Vorfall als mutmaßlichen islamistischen Terroranschlag. Der in Berlin geborene Ballout wurde am folgenden Tag bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli fuhr der 21-jährige Abdul Ballout beim Berliner CSD mit einem Transporter in eine Menschenmenge und schlug anschließend mit einer Machete auf die Teilnehmer ein. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen wurden verletzt. Die deutschen Behörden bezeichneten den Vorfall als mutmaßlichen islamistischen Terroranschlag. Der in Berlin geborene Ballout wurde am folgenden Tag bei einer Konfrontation mit der Polizei erschossen (mehr zur Person siehe <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article412710894/abdul-ballout-csd-anschlag-berlin-attentaeter-radikalisierung-problemkind.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Interessanterweise gab es als Reaktion auf das Attentat keine großen Demonstrationen gegen den Islamismus, sondern mehrfache Versuche, das furchtbare Geschehen durch eine strukturalistische Linse zu lesen. Eine strukturalistische Deutung des Anschlags auf den CSD betrachtet die Tat nicht als isoliertes psychologisches Problem eines Einzeltäters, sondern als das Resultat übergeordneter gesellschaftlicher, struktureller und diskursiver Bedingungen. Auf einer Gedenkveranstaltung in Berlin zum Anschlag zeigte sich beispielsweise eine Rapperin enttäuscht über die Herkunft des Täters. „Das Erste, was ich gedacht habe, war, hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine christliche, weiße Person.“ Und fügt bedauernd hinzu: „Aber das war es nicht“ (vgl. dazu <a href="https://www.focus.de/politik/meinung/csd-anschlag-offenbart-die-ganze-linke-realitaetsverleugnung_1620db6d-5f90-49d4-b313-249e8f30c361.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Carl Truemann, Autor des Buches <a href="https://link.amazon/B0eeQGUwF" target="_blank" rel="noopener"><em>Der Siegeszug des modernen Selbst</em></a> (#ad), hat das Geschehen treffend kommentiert: Identitätspolitik ist ein Netz, das dazu dient, genau jene Schurken zu fangen, die man fangen möchte. Identitätspolitik verurteilt Gewalt nur dann, wenn die Täter einer vermeintlich privilegierten Gruppe angehören.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Die Reaktion auf den Anschlag ist das jüngste Beispiel dafür, wie die Identitätspolitik unter ihren eigenen Widersprüchen zu zerfallen beginnt. Denn statt Wut gab es besorgte Appelle, sich durch den Anschlag nicht „spalten zu lassen“, als ob die Spaltung in der Reaktion der Öffentlichkeit läge und nicht in den Motiven des Mörders. Identitätspolitik verurteilt Gewalt nur dann, wenn der Angreifer einer „privilegierten“ Gruppe angehört und das Opfer einer „geschützten“. Wenn sich diese Rollen umkehren, wie es in Berlin der Fall war, verstummt die Empörung. Diese Doppelmoral ist mittlerweile so offensichtlich, dass sie die Fähigkeit der Öffentlichkeit zerstört, eine ehrliche, ernsthafte Debatte über echte Probleme zu führen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ganz am Anfang meiner akademischen Laufbahn, in den frühen 1990er Jahren, bemerkte ein Kollege einmal, dass „die Methode das Netz ist, das dazu bestimmt ist, die Fische zu fangen, für deren Fang sie bestimmt ist“. Es war natürlich die Blütezeit der Postmoderne, und solche prophetischen Äußerungen gehörten zum Standardrepertoire derer, die um die Mitgliedschaft im akademischen Club warben. Dennoch steckt darin ein Körnchen Wahrheit, insbesondere wenn man es auf die Identitätspolitik anwendet, die praktische Ausprägung der Postmoderne im öffentlichen Leben. Identitätspolitik ist ein Netz, das dazu dient, genau jene Schurken zu fangen, für deren Fang es bestimmt ist. Mehr noch: Es dient auch dazu, jede Diskussion über deren Schurkerei zu delegitimieren, sofern sie nicht in den Begriffen geführt wird, die die Identitätspolitiker zulassen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den letzten Jahren wurden wir mit dem bizarren Phänomen konfrontiert, dass Mitglieder der LGBTQ-Bewegung Keffijehs trugen und Wahlkampf für die Hamas betrieben. In einer Welt, in der man, wenn man das Konzept der „Frau“ als biologisch bedingt betrachtet, mit Vergewaltigungsdrohungen und sogar dem Tod rechnen muss, erscheint es seltsam, dass Verfechter von LGBTQ-Rechten ihre Unterstützung für eine Organisation bekunden, in der homosexuelle Handlungen mit der Todesstrafe geahndet werden. Doch genau das ist der Geist der Verneinung, der unsere heutige Zeit prägt. Das ist es, was die ideologische Familie der kritischen Theorien tut: das Bestehende demontieren, ohne sich groß oder gar nicht darum zu kümmern, was an seine Stelle treten wird. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, selbst wenn die Zukunftsvision dieses Feindes darin besteht, mich zu Tode zu steinigen, anstatt sich lediglich zu weigern, meine bevorzugten Pronomen zu verwenden.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr: <a href="https://firstthings.com/berlin-and-the-contradictions-of-identity-politics/" target="_blank" rel="noopener">firstthings.com</a>.</p>
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		<title>Fehlentwicklungen im „Neuen Calvinismus“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 13:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bob the Baptist]]></category>
		<category><![CDATA[New Calvinism]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bob The Baptist hat nicht nur einen einladenden Humor, sondern er ist hin und wieder etwas zu kritisch. Jedenfalls sehe ich das so. Trotzdem trifft er immer wieder wunde Punkte, über die es sich nachzudenken lohnt. Und wenn er im nachfolgenden Video Schwächen oder sogar dunkle Seiten der Bewegung des „Neuen Calvinimus“ benennt, dann bin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/fehlentwicklungen-im-neuen-calvinismus/47201/">Fehlentwicklungen im „Neuen Calvinismus“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bob The Baptist hat nicht nur einen einladenden Humor, sondern er ist hin und wieder etwas zu kritisch. Jedenfalls sehe ich das so.</p>
<p>Trotzdem trifft er immer wieder wunde Punkte, über die es sich nachzudenken lohnt. Und wenn er im nachfolgenden Video Schwächen oder sogar dunkle Seiten der Bewegung des „Neuen Calvinimus“ benennt, dann bin ich dankbar dafür.</p>
<p>Im Rückblick lässt sich gut erkennen, dass es unter den „Young, Restless, Reformed“-Leuten Fehlentwicklungen gegeben hat und gibt. Oft sind auch hier „Power“ und „Einfluss“ relevante Themen. Wer sich zum Beispiel für das Leben und Werk von Mark Driscoll oder Paul Maxwell interessiert (auch„Manosphere“ oder „Christian Nationalism“), sollte sich das Video von Bob anschauen:</p>
<p><iframe title="Die dunkle Entwicklung des neuen Calvinismus" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/JbhScbqPogE" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/JbhScbqPogE?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;41d6d519c38bf25997c4f115f57d468e&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;1b4b773f23ce868547731acd99f2dae4&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/41d6d519c38bf25997c4f115f57d468e-1b4b773f23ce868547731acd99f2dae4.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;The Dark Trajectory of New Calvinism&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/fehlentwicklungen-im-neuen-calvinismus/47201/">Fehlentwicklungen im „Neuen Calvinismus“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Gegen die Logik der Effizienzgesellschaft</title>
		<link>https://theoblog.de/gegen-die-logik-der-effizienzgesellschaft/46797/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:14:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Hartmut Rosa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hartmut Rosa wünscht sich seit vielen Jahren mehr Resonanz (vgl. Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung). Er versteht darunter eine gelingende, lebendige Beziehung zwischen Subjekt und Welt, die sich von bloßem Haben, Kontrollieren oder Konsumieren unterscheidet. In einem aktuellen FAZ-Interview erwähnt er, dass unsere Optimierung- und Kontrollsehnsucht der Rezonanz eher im Weg steht. Das klingt so:  [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gegen-die-logik-der-effizienzgesellschaft/46797/">Gegen die Logik der Effizienzgesellschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hartmut Rosa wünscht sich seit vielen Jahren mehr Resonanz (vgl. <a href="https://amzn.to/3X0b972" target="_blank" rel="noopener"><em>Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung</em></a>). Er versteht darunter eine gelingende, lebendige Beziehung zwischen Subjekt und Welt, die sich von bloßem Haben, Kontrollieren oder Konsumieren unterscheidet. In einem aktuellen FAZ-Interview erwähnt er, dass unsere Optimierung- und Kontrollsehnsucht der Rezonanz eher im Weg steht. Das klingt so: </p>
<blockquote>
<p>Wir suchen oft nicht mehr den direkten Kontakt zu Menschen, sondern über Apps. Um Freunde zu finden oder etwa Lebenspartner. Damit wollen wir Enttäuschung minimieren und den Erfolg maximieren. Gerade dieser Optimierungs- und Kontrollversuch verhindert aber oft Resonanz. Die Optimierungsgesellschaft zeigt sich auch im Verhältnis zu mir selbst – etwa wenn ich meine Schritte zähle und meine Ernährung anpasse, um bestimmten Idealen zu entsprechen. Nach der Logik der Effizienzgesellschaft ist es irrational, sich auf Resonanz einzulassen, weil es dann als unkontrollierbar und ineffizient gilt.</p>
</blockquote>
<p>Und auf die Frage: „Stimmt das überhaupt? Wenn ich ein Produkt kaufe, geht es doch um ein Angebot, das individuell zu mir passt. Die Wirtschaft wirbt doch mit Resonanzerfahrungen“, antwortet Rosa:</p>
<blockquote>
<p>Ja, aber das ist eine Täuschung. Uns wird vorgegaukelt, dass diese eine Creme, diese eine Kreuzfahrt, dieses eine T-Shirt genau zu mir passen und Ausdruck meiner Selbstverwirklichung sind. Unternehmen verkaufen aber keine Produkte und Dienstleistungen, um uns zufrieden zu machen, sondern in erster Linie, um Geld zu verdienen. Gerade, weil sich dabei Resonanz oft nicht einstellt und wir unzufrieden sind, kaufen wir das nächste Produkt, damit sich das hoffentlich bald ändert. Resonanz und ein gelingendes Leben lassen sich aber nicht kaufen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/warum-wir-menschen-immer-gestresster-werden-110739388.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gegen-die-logik-der-effizienzgesellschaft/46797/">Gegen die Logik der Effizienzgesellschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jonathan Rauch: Die Kultur der Denunziation</title>
		<link>https://theoblog.de/jonathan-rauch-die-kultur-der-denunziation/46778/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 09:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Cancel Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Rauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonathan Rauch schreibt in Die Verteidigung der Wahrheit über die Verdampfung der Meinungsfreiheit und die gewollte Kultur der Denunziation (2022, S. 23–24):  Als Angehöriger einer sexuellen Minderheit und langjähriger Verfechter von Schwulenrechten (und der Redefreiheit) hat es mich ganz besonders deprimiert zu sehen, dass sich eine zwar nicht repräsentative, aber lautstarke Minderheit von Transgenderaktivisten die Methoden der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jonathan Rauch schreibt in <em>Die Verteidigung der Wahrheit</em> über die Verdampfung der Meinungsfreiheit und die gewollte Kultur der Denunziation (2022, S. 23–24): </p>
<blockquote>
<p>Als Angehöriger einer sexuellen Minderheit und langjähriger Verfechter von Schwulenrechten (und der Redefreiheit) hat es mich ganz besonders deprimiert zu sehen, dass sich eine zwar nicht repräsentative, aber lautstarke Minderheit von Transgenderaktivisten die Methoden der sozialen Einschüchterung zu eigen macht. Wie der britische Economist im August 2019 berichtete, „ist jede Diskussion von Transgenderfragen hochexplosiv“. Und wie Robby Soave in seinem Buch <em>Panic Attack: Young Radicals in the Age of Trump</em> aus demselben Jahr schrieb, „verurteilen viele der lautesten Trans-Stimmen, besonders in den Medien, jegliche Kritik an ihren Aktivitäten routinemäßig nicht nur als falsch, sondern als eine Art Übergriff“. Soave zitiert dort einen Professor mit den Worten: „Sie schaffen es, die Leute so zu verängstigen, dass sie lieber schweigen.“ Die Zielpersonen solcher Kampagnen können gesellschaftlich zu Aussätzigen werden &#8211; sie können ihren Ruf ebenso verlieren wie ihre Jobs oder ihre Unternehmen, ganz abgesehen von vielen ihrer Freundschaften und sozialen Kontakte. In zwischenmenschlicher und beruflicher Hinsicht laufen sie Gefahr, gecancelt zu werden, wie der neue Ausdruck dafür lautet.</p>
<p>Natürlich gehört es zum Zusammenleben dazu, sich selbst zu zensieren (wir nennen das „Höflichkeit“) &#8211; aber nicht, wenn dies den offenen Austausch und die offene Kritik im intellektuellen Leben der Universitäten beeinträchtigt. Denn gerade ein solcher Austausch und eine solche Art von Kritik sind ja die eigentlichen Gründe dafür, sich überhaupt dorthin zu begeben. In den 2010er-Jahren hatte sich ein unverkennbarer Wandel in diese Richtung vollzogen. Jonathan Haidt, ein prominenter Sozialpsychologe an der New York University (dessen Arbeit auch eine Inspirationsquelle für dieses Buch darstellt), sagte 2018 in einem Interview mit dem Radiomoderator Bob Zadek: „2015 breitete sich die Kultur der Denunziation im ganzen Land noch viel schneller aus. Ich würde sagen, dass sie in einem bestimmten Maße überall anzutreffen ist. Die Studierenden sind viel defensiver und fürchten sich viel stärker davor, mit der herrschenden Meinung nicht übereinzustimmen. Das Wesen des College als eines freien Ortes mit frei sich entfaltenden Diskussionen, wo man provokativ sein und die herrschenden Personen oder Ideen herausfordern kann, ist schwächer ausgeprägt, als es noch vor vier oder fünf Jahren der Fall war.“</p>
</blockquote>
<p>[asa]3777632309[/asa]</p>
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		<title>Der heterosexuelle Mann als Spielzeug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 06:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich heute dazu bekennt, kein Feminist zu sein, muss damit rechnen, in die rechte Ecke gestellt zu werden (vgl. hier u. hier). Schließlich können, so denken jedenfalls viele, nur Feministen demokratisch sein. Dabei hat der Feminismus den Mann inzwischen dermaßen dekonstruiert, dass es eigentlich progressiv wäre, für den Maskulismus einzutreten.  Was meine ich damit? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich heute dazu bekennt, kein Feminist zu sein, muss damit rechnen, in die rechte Ecke gestellt zu werden (vgl. <a href="https://www.focus.de/kultur/kino_tv/ard-mediathek-doku-ueber-antifeminismus-als-frau-wuerde-ich-mich-unterordnen_id_200022448.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> u. <a href="https://theoblog.de/christlicher-antifeminismus-als-problem/44770/">hier</a>). Schließlich können, so denken jedenfalls viele, nur Feministen demokratisch sein. Dabei hat der Feminismus den Mann inzwischen dermaßen dekonstruiert, dass es eigentlich progressiv wäre, für den Maskulismus einzutreten. </p>
<p>Was meine ich damit?</p>
<p>Der alte Feminismus, obwohl ideologisch, vertrat meines Erachtens etliche schätzenswerte Anliegen, z.B. den Zugang zu Bildung oder das Wahlrecht für Frauen. Er wendete sich auch gegen die Verzweckung von Frauen. Die besten kritischen Bücher zum Thema Pornographie, die ich gelesen habe, stammen von Feministinnen.</p>
<p>Damals war der Mann noch nicht das Problem, sondern ein Gegenüber, mit dem sich Frauen auseinandersetzten.</p>
<p>Der Feminismus der sogenannten „dritten Welle“ ist hingegen intersektional, dekonstruktiv und queer. Es geht weniger um Gleichberechtigung als um Empowerment (also mehr Selbstbestimmung, Ermächtigung etc.). Dieser Feminismus begann, den Mann zu demontieren und zu bekämpfen. Und heute sind wir soweit, dass die Männer scheinbar nur noch als Spielzeuge zu gebrauchen sind. Das Model Emily Ratajkowski <a href="https://www.elle.com/uk/life-and-culture/culture/a65022251/emily-ratajkowski-interview/" target="_blank" rel="noopener">erklärte am 19. Juni 2025 etwa der Zeitschrift ELLE</a>:</p>
<blockquote>
<p>„Ich mag Männer immer noch“, fügt sie hinzu. „Ich habe nur keine heterosexuellen Männer in meinem Leben, es sei denn, sie sind romantisch interessant. In der Hierarchie der Bedürfnisse steht das ganz oben auf der Pyramide, was schön ist. [Männer sind] Vergnügen und Spaß, aber nicht Teil meines Kernlebens. Der Rest meines Lebens besteht aus der Gemeinschaft mit anderen Frauen und queeren Menschen und dem Muttersein.“ Mit diesen Frauen – darunter das Model und die Schauspielerin Adwoa Aboah – zu Abend zu essen und etwas zu trinken, gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. „Es macht so viel Spaß, mit meinen Freundinnen zu quatschen“, sagt sie lachend. Die beiden fahren diesen Sommer zusammen in den Urlaub, und ja, „es wird brat“ [spöttische Bezeichnung für ein unartiges oder freches Kind]. </p>
</blockquote>
<p>Mirna Funk zeigt in ihrem sehr lesenswerten Artikel „Der heterosexuelle Mann als Fehler“, dass dieser Feminismus allerdings gar nicht den Sehnsüchten der meisten Frauen entspricht. Zitat:</p>
<blockquote>
<p>Während medial Männerbashing als Empowerment gilt, wächst gleichzeitig das Interesse vieler junger Frauen an traditionellen Lebensmodellen. Laut einer Umfrage von 2021 wünschen sich 62 Prozent der Frauen unter 30 ein „klassisches Familienmodell“ mit einem Hauptverdiener und einer daheimbleibenden Mutter. In den USA zeigt eine Pew-Studie von 2022, dass fast die Hälfte aller jungen Frauen angibt, sich in Zukunft mehr um Kinder als um Karriere kümmern zu wollen. Ein Beweis dafür, dass weder die zweite noch die dritte Welle zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat. Denn emanzipiert ist eben nicht, wer Männer ausschließt. Emanzipiert ist, wer mit ihnen auf Augenhöhe leben kann. Wer nicht von der Unterwürfigkeit in die Überheblichkeit kippt. Von unterdrückt zu überlegen. Von Anpassung zu Arroganz. Wer denkt, Emanzipation bedeute die Machtverschiebung zugunsten der Frau, hat sie nicht verstanden. Wahre Gleichheit entsteht nicht im Machtkampf, sondern in der Beziehung. In der Verantwortung. In der Koexistenz.</p>
<p>Es ist anstrengender, mit Männern zu arbeiten, zu streiten, zu sprechen, als sie einfach auszuschließen. Es ist anstrengender, sich gegenseitig ernst zu nehmen, als sich gegenseitig zu canceln. Aber es ist genau diese Anstrengung, die Gesellschaft ausmacht. Alles andere ist Lifestyle. Und der kann noch so laut „Feminismus“ rufen. Er bleibt Eskapismus [d.h. die bewusste oder unbewusste Flucht aus der Realität] und vor allem Verweigerung. Die Verweigerung, sich ebenbürtig am gesellschaftlichen Geschehen zu beteiligen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus256342946/zu-roh-zu-unreflektiert-zu-peinlich-der-heterosexuelle-mann-als-fehler.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>„Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 07:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das in Österreich geplante „Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“ zeigt die Konturen eines staatlich-totalitärer Eingriffs in Elternrechte sowie in Therapie- und Gewissensfreiheit. DIE TAGESPOST schreibt:  Ein brisantes Gesetzesvorhaben der österreichischen Regierung ist an die Öffentlichkeit gelangt: Das geplante „Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“ präsentiert sich als Schutzmaßnahme, entpuppt sich jedoch als staatlich-totalitärer Eingriff in Elternrechte, Therapie- und Gewissensfreiheit. Das Gesetz erfasst Minderjährige, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das in Österreich geplante „Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“ zeigt die Konturen eines staatlich-totalitärer Eingriffs in Elternrechte sowie in Therapie- und Gewissensfreiheit. DIE TAGESPOST schreibt: </p>
<blockquote>
<p>Ein brisantes Gesetzesvorhaben der österreichischen Regierung ist an die Öffentlichkeit gelangt: Das geplante „Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“ präsentiert sich als Schutzmaßnahme, entpuppt sich jedoch als staatlich-totalitärer Eingriff in Elternrechte, Therapie- und Gewissensfreiheit. Das Gesetz erfasst Minderjährige, die sich als „transgender“ empfinden. Es untersagt jede kritische Hinterfragung des Geschlechtsumwandlungswunsches bei Jugendlichen, sei es durch Ärzte oder Eltern. Solche Gespräche würden bereits als strafbare „Konversionsmaßnahme“ gelten. Medizinern, Therapeuten, Seelsorgern und Eltern drohen bis zu einem Jahr Gefängnis oder Geldstrafen bis 30 000 Euro. Erziehungsberechtigte riskieren den Verlust des Sorgerechts. So ein Gesetz ist unnötig und gefährlich.</p>
<p>Die Statistiken aus Österreich sind alarmierend: Zwischen 2004 und 2013 wurden 77 Mastektomien durchgeführt, von 2014 bis 2023 über 1 100 Brustamputationen bei jungen Frauen im Zuge „affirmativer Therapien“. Das Paradox: Eine 15-Jährige kann einfordern, sich die Brüste entfernen zu lassen, weil sie sich als Junge fühlt. Aber weder Eltern noch Ärzte dürften den Gründen nachgehen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/sorgfalt-statt-ideologie-art-264861" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Faika El-Nagashi: Die intellektuelle Faulheit der Progressiven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 09:08:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch weil sie das Mantra „Transfrauen sind Frauen“ ablehnt, hat die Feministin Faika El-Nagashi in ihrem linken Umfeld einen „Rufmord“ erlebt. Die kürzlich aus den österreichischen Grünen ausgetretene Politikerin attestiert den Aktivisten des Queer-Feminismus einen inhaltsarmen Dogmatismus. Im Interview sagt sie: Die Grünen haben zunehmend eine dogmatische Haltung eingenommen. Früher waren sie dafür bekannt – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch weil sie das Mantra „Transfrauen sind Frauen“ ablehnt, hat die Feministin Faika El-Nagashi in ihrem linken Umfeld einen „Rufmord“ erlebt. Die kürzlich aus den österreichischen Grünen ausgetretene Politikerin attestiert den Aktivisten des Queer-Feminismus einen inhaltsarmen Dogmatismus.</p>
<p>Im Interview sagt sie:</p>
<blockquote>
<p>Die Grünen haben zunehmend eine dogmatische Haltung eingenommen. Früher waren sie dafür bekannt – sogar verrufen – mit vielen Stimmen im Austausch zu stehen und sich auch untereinander öffentlich zu widersprechen. Das ist verloren gegangen.</p>
<p>Besonders sehe ich das beim Gender-Thema. Wenn ich mich wie die Grünen auf eine einzelne feministische Strömung – den Queer-Feminismus – fixiere, führe ich keine echte Auseinandersetzung mehr. Themen wie Prostitution, Migration, Frauenhandel, Armut, soziale Benachteiligung oder alleinerziehende Mütter werden schlicht nicht beachtet. Es geht nur noch um eine symbolische Ebene, keine lebensnahe.</p>
<p>Ich werfe den progressiven Parteien vor, dass sie zu einer intellektuellen Faulheit übergegangen sind. Sie begnügen sich mit Stehsätzen, die für einen Influencer-Feminismus auf TikTok ausreichen, aber nicht, um eigene Positionen zu entwickeln. Eine lebensnahe feministische Auseinandersetzung ist viel härter und voller Widersprüche. Für mich sind Frauenrechte kein Nebenschauplatz – aber dazu werden sie, wenn man sich vor dieser Form von Auseinandersetzung scheut.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus256311474/trans-ideologie-gedankliche-absurditaeten-werden-so-lange-gepredigt-bis-man-sie-glaubt.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/faika-el-nagashi-die-intellektuelle-faulheit-der-progressiven/44828/">Faika El-Nagashi: Die intellektuelle Faulheit der Progressiven</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Die Wirkungen der elterlichen Bildschirmzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 14:41:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Auswirkungen hat die elterliche Handynutzung in Anwesenheit der Kinder? Empirische Studien, an denen fast 15.000 Kinder aus zehn Ländern teilgenommen haben, geben eine klare Antwort: Die Effekte sind verheerend – und dauerhaft. DIE WELT berichtet:  Die Ergebnisse sind eindeutig: Elterliche Bildschirmzeit hat negative Effekte auf die kognitive Entwicklung, allen voran bei der Sprache, und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-wirkungen-der-elterlichen-bildschirmzeit/44609/">Die Wirkungen der elterlichen Bildschirmzeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Auswirkungen hat die elterliche Handynutzung in Anwesenheit der Kinder? Empirische Studien, an denen fast 15.000 Kinder aus zehn Ländern teilgenommen haben, geben eine klare Antwort: Die Effekte sind verheerend – und dauerhaft. DIE WELT berichtet: </p>
<blockquote>
<p>Die Ergebnisse sind eindeutig: Elterliche Bildschirmzeit hat negative Effekte auf die kognitive Entwicklung, allen voran bei der Sprache, und auf das soziale Verhalten der Kinder und führt zu einer geringeren Bindung zwischen Eltern und Kind sowie zu vermehrten Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Der (regelmäßige) elterliche Blick auf das Handy führt die Aufmerksamkeit weg vom Kind, unterbricht, verlangsamt oder verhindert sogar im schlimmsten Fall die Eltern-Kind-Interaktion und hat einen Bindungsverlust zur Folge. Zudem sind die Kinder einer Vorbildwirkung der Eltern ausgesetzt, die das eigene Verhalten negativ prägt. Mentale Stimulation, soziale Resonanz und Selbstwirksamkeit fehlen dann dem Kind und hinterlassen auf Dauer schädliche Spuren in der Persönlichkeitsentfaltung.</p>
<p>Mit diesen Ergebnissen wird nicht nur die Erziehungsverantwortung der Eltern deutlich, die auch in Artikel 6 des Grundgesetzes im Wortlaut als Pflicht verankert ist, sondern auch eine Schieflage in der aktuellen Debatte, die vor allem die Kinder selbst an den Pranger stellt: Die Gen Z oder Gen Alpha, wie sie genannt wird, sei abgelenkt, überfordert, gestresst, körperlich in einem miserablen Zustand und nicht in der Lage, sich zu konzentrieren. So richtig all das ist, die Ursache liegt aber nicht nur bei den Kindern. Denn die Kinder sind immer Kinder ihrer Zeit. Sie können vielfach nicht anders, weil sie abhängig vom Erziehungsverständnis ihrer Familien und der Gesellschaft sind.</p>
<p>Hier ist aktuell zu beobachten, dass es offensichtlich die Eltern immer schlechter hinbekommen, ihre Kinder auf den Bildungsweg zu unterstützen, geschweige denn auf die Herausforderungen der Zeit vorzubereiten. Denn häufig ist es das Verhalten der Eltern selbst, dass Erziehungsprozesse nicht nur verhindert, sondern sogar den Bildungsprozess der eigenen Kinder schädigt.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/debatte/plus256142778/smartphone-die-katastrophalen-effekte-der-elterlichen-bildschirmzeit.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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