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	<title>Psychologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Psychologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Kinder leiden, wenn Eltern dauernd aufs Handy starren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:23:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema:  Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema: </p>
<blockquote>
<p>Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin wurde die Handynutzung von 58 Eltern mit ein bis fünf Jahre alten Kindern genau überwacht. Mutter und Vater holten das Gerät pro Tag im Schnitt 67 Mal für insgesamt vier Stunden hervor. Befragungen zeigen: 70 Prozent der Eltern geben zu, ihr Handy während des Spielens oder der gemeinsamen Mahlzeiten zu verwenden. 89 Prozent nutzen es täglich im Beisein ihrer Kinder.</p>
<p>Langsam wird klar, welche Folgen das haben kann. In einer Arbeit aus dem „Journal of Child and Family Studies“ ist zu lesen: „Die übermäßige Nutzung digitaler Geräte im Familienalltag hat die Eltern-Kind-Beziehungen grundlegend verändert, was zu einer zunehmenden Entfremdung innerhalb der Familie geführt hat und eine Generation von Kindern hervorgebracht hat, die inmitten der allgegenwärtigen Technologie um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern konkurrieren.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-handys-der-beziehung-zum-kind-schaden-accg-200855355.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Trans: Teuer für Therapeuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Emma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten. Ich zitiere aus dem Kampfblatt des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich zitiere aus dem Kampfblatt des Feminismus, der EMMA:</p>
<blockquote>
<p>Varian war 16, als im Dezember 2019 ihre Brüste amputiert wurden. Ihr Psychologe, Dr. Kenneth Einhorn, hatte ihr immer wieder versichert, es würde ihr danach definitiv besser gehen. Ohne Mastektomie aber bestehe die Gefahr, dass sie sich umbringen würde. Das erklärte der Psychologe auch Foxʼ skeptischer Mutter Claire, einer Krankenschwester, die am Ende einknickte und die Einverständniserklärung unterschrieb. Dem Chirurgen, der dem Mädchen die Brüste abnahm, hatte Einhorn zur Überweisung der Patientin einen knappen Dreizeiler geschrieben. Dr. Simon Chin amputierte trotzdem.</p>
<p>Jetzt müssen beide Ärzte der heute 22-Jährigen zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Gericht in White Plains, einem Ort rund 50 Kilometer nördlich von New York, am 31. Januar 2026 nach einem dreiwöchigen Prozess. Es ist in den USA der erste Fall, in dem Ärzte dazu verurteilt wurden, einer Jugendlichen, die ihre „geschlechtsangleichende Operation“ bereut, Schadenersatz zu zahlen. Aber es ist ganz sicher nicht der letzte. 30 weitere Fälle sogenannter „Detransitionierer“ liegen schon jetzt vor amerikanischen Gerichten. Sie alle werfen den Ärzten vor, was auch Fox Varian beklagt: „Ich war 16 und hatte sehr ernsthafte psychische Probleme. Ich war ganz offensichtlich nicht reif genug, die Entscheidung für eine solche Operation zu treffen. Und ich war ganz sicher nicht reif genug, mit den Folgen zurechtzukommen.“</p>
<p>Nach der OP ging es der 16-Jährigen nicht etwa besser, sondern schlechter. „Sie hatte immer noch Angstzustände, war immer noch depressiv und hatte die gleichen Probleme wie vorher“, berichtete Mutter Claire Deacon dem Gericht. Dazu kamen neue Probleme. Das Mädchen, das „die Operation schon bereute, als die Bandagen entfernt wurden“, begann sich zu ritzen. Jetzt war Fox Varian wirklich suizidal. Der Fall Varian sollte „ein Weckruf“ sein, erklärte nach dem Urteil die Psychologin Laura Edwards-Leeper. Sie gehört zu den bekanntesten Gender-Medizinerinnen des Landes und hatte 2007 die erste pädiatrische Gender-Klinik der USA in Boston gegründet. Heute ist sie eine der engagiertesten Warnerinnen vor einer Trans-Medizin, die aus dem Ruder gelaufen ist. „Wenn wir nicht sofort Kurskorrekturen vornehmen, prophezeie ich, dass wir entweder anhaltende Rechtsstreitigkeiten und Tragödien im Zusammenhang mit Detransitionen oder zunehmende Verbote von Behandlungen erleben werden.“ Beides ist schon jetzt der Fall.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.emma.de/artikel/trans-teuer-fuer-den-therapeuten-342435?fbclid=IwY2xjawRdcS1leHRuA2FlbQIxMABicmlkETE4T1pPcU5Fa2g0ZEZUcll1c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHro28YiAVQk_Kr3k3lZHaaXp0iHdKp9sIwscWUkjYZ7yhG__dExTfExAszpY_aem_J93LObq7Jl0gGLdn-_7zEQ" target="_blank" rel="noopener">www.emma.de</a>.</p>
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		<title>Die Bedeutungs-Abwärtsspirale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[A.C. Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut der American Psychological Association hat sich die Zahl der amerikanischen Jugendlichen mit Symptomen einer schweren Depression zwischen 2005 und 2019 fast verdreifacht. Die Zahl der Jugendlichen mit Angstzuständen hat sich nahezu verdoppelt. Der amerikanische Harvard-Professor Arthur C. Brooks meint, die Standarderklärungen reichten nicht, um diese Entwicklung zu erklären. Weder könne es an zu vielen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Laut der American Psychological Association hat sich die Zahl der amerikanischen Jugendlichen mit Symptomen einer schweren Depression zwischen 2005 und 2019 fast verdreifacht. Die Zahl der Jugendlichen mit Angstzuständen hat sich nahezu verdoppelt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der amerikanische Harvard-Professor Arthur C. Brooks meint, die Standarderklärungen reichten nicht, um diese Entwicklung zu erklären. Weder könne es an zu vielen Versprechungen noch an einem überhöhten Anspruchsdenken liegen. Laut Brooks fehlt vielen Menschen der Lebenssinn. Und die Ablenkungsmanöver innerhalb der virtuellen Welt würden nicht helfen, sondern verstärkten Gefühle von Traurigkeit und Angst. </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zitat aus einem Artikel von Marie-Luise Goldmann:</p>
<blockquote>
<p>Worin also besteht der Sinn, der so vielen jungen Leuten heute abhanden gekommen ist? Brooks verweist auf ein Modell, das Sinn als Summe aus Kohärenz, Zweck und Bedeutsamkeit begreift. Erstens: Passen die Elemente meines Lebens zusammen, geschehen die Dinge aus einem bestimmten Grund? Zweitens: Hat mein Leben Ziele und eine Richtung, lebe ich, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen? Und drittens: Hat mein Leben einen inhärenten Wert für mich selbst und für andere?</p>
<p>Besonders gut gebildete junge Leute würden heute überwiegend mit der linken Gehirnhälfte denken, die für lösbare komplizierte Probleme zuständig sei. Die für Komplexität statt Kompliziertheit verantwortliche rechte Gehirnhälfte, die die großen Geheimnisse und Wunder des Lebens wahrnimmt, verkümmere unter diesem auf technische, klar abgrenzbare Probleme fokussierten Lösungsansatz zusehends. „Internet-Sucht ist ein Sinn-Killer“, bringt Brooks das Problem auf den Punkt. Komplexes, mit der rechten Hirnhälfte erfahrbares Wissen müsse in Echtzeit gelebt werden und könne von Computern weder gespeichert noch entdeckt werden.</p>
<p>„Diese Asymmetrie erklärt, warum wir mit genialen Lösungen für uralte Probleme bombardiert werden, aber scheinbar keinen Fortschritt in Richtung größeren Glücks machen. Tatsächlich ist es umgekehrt: Wir verlieren unser Gefühl für den Sinn des Lebens immer schneller“, konstatiert der Forscher. Und: „Die Bedeutungs-Abwärtsspirale ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf: Aus Langeweile und Leere wenden sich Menschen süchtig machenden Technologien zu, was wiederum dazu führt, dass sie sich noch weniger mit den tieferen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Das verschärft die Sinnkrise – ebenso wie die darauf entstehenden Gefühle von Traurigkeit und Angst.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/kultur/plus69eb782ee5056f185e233fdd/warum-depressionen-angstzustaende-und-einsamkeit-unter-jungen-menschen-zunehmen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>„Das Autismus-Spektrum ist gescheitert“</title>
		<link>https://theoblog.de/das-autismus-spektrum-ist-gescheitert/47436/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 15:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Uta Frith]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die in London lehrende Deutsche Uta Frith ist eine Pionierin der Autismusforschung. Sie trug maßgeblich dazu bei, den Begriff „Spektrum“ zu etablieren. Mittlerweile glaubt sie jedoch nicht mehr daran. In einem Interview hat sie kürzlich, wie Die WELT berichtet, erklärt: Im Interview mit dem „TES Magazine“ (früher „Times Educational Supplement“) schlägt Frith vor, künftig besser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Die in London lehrende Deutsche Uta Frith ist eine Pionierin der Autismusforschung. Sie trug maßgeblich dazu bei, den Begriff „Spektrum“ zu etablieren. Mittlerweile glaubt sie jedoch nicht mehr daran.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In einem Interview hat sie kürzlich, wie Die WELT berichtet, erklärt:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Im Interview mit dem „TES Magazine“ (früher „Times Educational Supplement“) schlägt Frith vor, künftig besser zwischen zwei Untergruppen zu unterscheiden. Die eine seien „Menschen, die in der frühen Kindheit diagnostiziert werden – in der Regel vor dem dritten oder fünften Lebensjahr, abhängig von Dingen wie ihren intellektuellen Fähigkeiten und ihrer Sprache.“ Von dieser Gruppe zu unterscheiden sei die andere, die erst viel später diagnostiziert wird: „Diese besteht aus vielen Jugendlichen, darunter viele junge Frauen. Dabei handelt es sich um Menschen ohne intellektuelle Beeinträchtigung, die vollkommen in der Lage sind, verbal und nonverbal zu kommunizieren, die sich aber in sozialen Situationen sehr ängstlich fühlen können. Sie sind vielleicht vor allem durch eine Art Überempfindlichkeit gekennzeichnet.“</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Es ist laut Frith die zweite Gruppe, die mit erschreckender Geschwindigkeit wächst, während die Wachstumsrate der ersten Gruppe nur moderat ist. Und bei autistischen Kindern mit geistiger Behinderung habe es sogar überhaupt keinen Anstieg gegeben: „Diese Gruppe scheint ziemlich stabil zu sein.“</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus69aea23110f264d559779116/modediagnose-das-autismus-spektrum-ist-gescheitert-und-als-medizinische-diagnose-nicht-mehr-nuetzlich.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-autismus-spektrum-ist-gescheitert/47436/">„Das Autismus-Spektrum ist gescheitert“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen“</title>
		<link>https://theoblog.de/das-leben-der-eltern-ist-das-buch-in-dem-die-kinder-lesen/47429/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 07:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Augustinus]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Korte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Neurobiologe Martin Korte hat in der FAZ beschrieben, warum gerade Kinder so anfällig für Social-Media-Angebote sind. Dabei geht es nicht nur um Dopamin und Sucht, sondern auch um die Vorbildfunktion der Eltern. Korte plädiert dafür, dass die Eltern viel Zeit spielerisch mit den Kindern verbringen und dabei die Smartphones ausgeschaltet bleiben. Zitat (FAZ, 09.03.2026, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-leben-der-eltern-ist-das-buch-in-dem-die-kinder-lesen/47429/">„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Neurobiologe Martin Korte hat in der FAZ beschrieben, warum gerade Kinder so anfällig für Social-Media-Angebote sind. Dabei geht es nicht nur um Dopamin und Sucht, sondern auch um die Vorbildfunktion der Eltern. Korte plädiert dafür, dass die Eltern viel Zeit spielerisch mit den Kindern verbringen und dabei die Smartphones ausgeschaltet bleiben.</p>
<p>Zitat (FAZ, 09.03.2026, Nr. 57, S. 18):</p>
<blockquote>
<p>Ganz im Sinne von Augustinus’ Ausspruch „Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen“ gilt aber, dass es nicht nur darum geht, wie viel Bildschirmzeit Kinder haben, sondern auch, was die Erziehungsberechtigten um sie herum für ein Mediennutzungsverhalten an den Tag legen. Bemerkenswert in diesem Kontext ist eine Studie von Chen Yu von der Indiana-Universität in den Vereinigten Staaten. Diese hat ergeben: Je konzentrierter die Eltern nur eine Sache anschauten (ohne Unterbrechungen!), umso konzentrierter waren auch die eigenen Kinder. Die Studie zeigte auch, dass Kinder umso schneller Spiele abbrechen, je häufiger die Eltern auf ihre Handys schauten. Kinder imitieren nicht nur das Onlineverhalten ihrer Eltern. Auch wie konzentriert sie versuchen, bei einer Tätigkeit zu bleiben, wird beeinflusst durch das, was ihre Eltern ihnen vorleben. Gerade das Spielen mit Kindern profitiert, wenn es ausschließlich stattfindet, also auch aufseiten der Eltern nicht gleichzeitig mit etwas anderem. Aber der Einfluss der digitalen Mediennutzung der Erziehungsberechtigten geht noch weiter: In einer Studie mit knapp 200 Eltern-Kind-Beziehungen über einen sechsmonatigen Beobachtungszeitraum zeigte sich eindeutig: Je mehr Zeit Eltern an Bildschirmen verbringen, umso aggressiver und unruhiger waren zweijährige Kinder, vor allem wohl, um die Aufmerksamkeit der Eltern zu erregen. Studien haben außerdem erbracht, dass die Schulleistung generell um sechs Prozent steigt, wenn Eltern die Handynutzung einschränken, unter schwächeren Schülern sogar um 14 Prozent.</p>
<p>Warum ist die Zeit des freien Spielens, der Interaktion mit Kindern und deren Chance, freie Zeit für sich und Freunde zu haben, so wichtig? Ein Grund liegt darin, dass Kinder darin geschult werden, selbst zu entscheiden und Aspekte ihres Lebens mitzugestalten; all das steigert die Selbstkompetenz. Die PISA-Studie definiert Selbstkompetenz als „selbständiges Handeln, das den Einzelnen in die Lage versetzt, sein Leben durch eigenständiges Kontrollieren der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf verantwortungsvolle und sinnvolle Weise zu gestalten“. Die neueste PISA-Studie aus dem Jahr 2025 zeigt, dass gerade in Deutschland die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit, der Glaube an die eigene Fähigkeit, mit Lernsituationen effektiv umgehen zu können und Schwierigkeiten zu überwinden, unter Jugendlichen sinkt. Diskutiert werden müsste, ob auch dies mit einem zunehmenden Medienkonsum in dem Sinne zusammenhängt, als dass dadurch bedingt weniger Zeit für freies kreatives Spielen vorhanden ist.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-leben-der-eltern-ist-das-buch-in-dem-die-kinder-lesen/47429/">„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>„Es ist normal, Gefühle zu haben“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gitta Jacob]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir überschätzen unsere Gefühle, sagt die Psychotherapeutin Dr. Gitta Jacob. Nicht jeder müsse gleich zum Therapeuten gehen. Genau!  Hier ein Auszug aus einem Interview, das Bastian Bieker mir ihr für die FAZ geführt hat:  Frau Jacob, was muss ich unbedingt über Emotionen wissen, um mit ihnen im Einklang leben zu können? Es ist normal, Gefühle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir überschätzen unsere Gefühle, sagt die Psychotherapeutin Dr. Gitta Jacob. Nicht jeder müsse gleich zum Therapeuten gehen. Genau! </p>
<p>Hier ein Auszug aus einem Interview, das Bastian Bieker mir ihr für die FAZ geführt hat: </p>
<blockquote>
<p><strong>Frau Jacob, was muss ich unbedingt über Emotionen wissen, um mit ihnen im Einklang leben zu können?</strong></p>
<p>Es ist normal, Gefühle zu haben, die kommen, und die gehen, die haben alle möglichen Ursachen, ich muss sie nicht immer schrecklich ernst nehmen. Nicht immer teilen mir meine Gefühle etwas Tiefsinniges mit.</p>
<p><strong>Das bedeutet?</strong></p>
<p>Meine These ist, dass wir den Anteil an Gefühlen überschätzen, die etwas Tiefsinniges bedeuten. Emotionen sagen, wie es einem gerade geht, was man vielleicht machen oder womit man aufhören sollte. Aber nicht alles, was ich nicht klar einordnen kann, sollte ich überanalysieren.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/psychotherapeutin-gitta-jacob-wieso-wir-gefuehle-nicht-ueberbewerten-sollten-110637190.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>VD: RJ</p>
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		<title>Freud – jenseits des Glaubens</title>
		<link>https://theoblog.de/freud-jenseits-des-glaubens/43354/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 05:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[C.S. Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soweit ich weiß, sind sich Sigmund Freud (1856–1939) und C.S. Lewis (1898–1963) nie persönlich begegnet. Was aber wäre passiert, wenn sie miteinander über den Glauben diskutiert hätten? Der Film „Freud – jenseits des Glaubens“ sucht genau darauf eine Antwort. Dietmar Dath schreibt in seiner Filmbesprechung:  Die professionelle Umgebung macht Hopkins sichtlich gute Laune: „I spent [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit ich weiß, sind sich Sigmund Freud (1856–1939) und C.S. Lewis (1898–1963) nie persönlich begegnet. Was aber wäre passiert, wenn sie miteinander über den Glauben diskutiert hätten? Der Film „Freud – jenseits des Glaubens“ sucht genau darauf eine Antwort. Dietmar Dath schreibt in seiner Filmbesprechung: </p>
<blockquote>
<p>Die professionelle Umgebung macht Hopkins sichtlich gute Laune: „I spent most of my life examining fantasies“, raunzt sein Freud, jetzt werde es Zeit „to make sense of . . . reality“, was immer das sei, die Wirklichkeit. Lewis kennt sie auch nicht, er gehört schließlich zu einer besonders realitätsresistenten Autorengruppe, den Inklings, genau wie Tolkien, der einen kurzen Gastauftritt hat. Hopkins hätte ihm gefallen, denn der genießt mit exquisit moribunder Betonung das Wörtchen „spooky“, als hätte er es soeben erfunden.</p>
<p>Die Redeschlacht zwischen Lewis und Freud leidet etwas darunter, dass die einschlägigen Positionen der historischen Vorbilder durch allgemeinmenschliche Motivationen ersetzt sind (Verbitterung, Hoffnung und so weiter). Als Lewis behauptet, per biblischem Quellenstudium zu seinem Bekenntnis gefunden zu haben, erwidert Freud keineswegs mit dem für ihn naheliegenden Verdacht, es könne sich um das handeln, was er „Rationalisierung“ getauft hat. Umgekehrt fällt Lewis, als Freud obstinat die bittere Impraktikabilität des Nächstenliebegebotes anprangert, verblüffenderweise die soteriologisch korrekte Antwort nicht recht ein: Eben weil niemand so selbstlos und gut ist wie der barmherzige Samariter, brauchen wir Christi Sühnopfer und können uns nicht durch Werke selbst erlösen.</p>
</blockquote>
<p>Hier <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/geht-es-gott-gut-der-film-freud-jenseits-des-glaubens-im-kino-110180389.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a> und ein Trailer: </p>
<p><iframe title="FREUD – JENSEITS DES GLAUBENS | Offizieller Trailer | Ab 19. Dezember im Kino" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ErmN2YwLdcc" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ErmN2YwLdcc?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;eb3a0cbf22d59abb299cb34a0f5e479f&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;1ce6101255923d179cfbd036541340c4&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/eb3a0cbf22d59abb299cb34a0f5e479f-1ce6101255923d179cfbd036541340c4.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;FREUD \u2013 JENSEITS DES GLAUBENS | Offizieller Trailer | Ab 19. Dezember im Kino&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
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		<title>Väter sind mehr als schlechte Mütter</title>
		<link>https://theoblog.de/vaeter-sind-mehr-als-schlechte-muetter/43004/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>
		<category><![CDATA[Väterforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wichtig Väter für ihre Kinder sind, erforscht die Anthropologin Anna Machin (Universität Oxford, England). Die Einsichtigen sind faszinierend. Hier ein Auszug aus einem Interview mit der NZZ:  Wie zeigt sich das [Anm. das die Väter den Kindern Sicherheit beim Entdecken von Neuem vermitteln]? Zum Beispiel, wenn das Kind in den Kindergarten oder in die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wichtig Väter für ihre Kinder sind, erforscht die Anthropologin Anna Machin (Universität Oxford, England). Die Einsichtigen sind faszinierend. Hier ein Auszug aus einem Interview mit der NZZ: </p>
<blockquote>
<p><strong>Wie zeigt sich das [Anm. das die Väter den Kindern Sicherheit beim Entdecken von Neuem vermitteln]?</strong></p>
<p>Zum Beispiel, wenn das Kind in den Kindergarten oder in die Schule geht. Der Bindungsforscher Daniel Paquette hat bei Kindern, die eine neue und ungewohnte Umgebung betreten, ihre Beziehung zum Vater untersucht. Es zeigte sich: Jene Kinder mit einer engen Bindung zum Vater hatten eher den Mut, diese neue Welt zu entdecken, initiativ und selbstsicher in der Nähe von fremden Personen zu sein. Wenn das Kind erstmals in den Kindergarten geht, ist es zum ersten Mal ein Individuum in einer neuen sozialen Umgebung, ausserhalb seiner Familie. Kinder, die eine sichere Bindung zu ihrem Vater haben, kommen also nachweislich besser in dieser Situation zurecht.</p>
<p><strong>Und Mütter haben keinen Einfluss darauf?</strong></p>
<p>Wir sehen den Zusammenhang bei Müttern in diesen Situationen weniger. Die bisherige Studienlage zeigt: Väter sind der entscheidende Elternteil, wenn es um emotionale Resilienz geht.</p>
<p><strong>Wie kommt das?</strong></p>
<p>Wenn Väter ihre Kinder für die Welt fernab der Familie rüsten wollen, müssen sie sie mit Herausforderungen konfrontieren und sie ermutigen, physische und emotionale Risiken einzugehen. Das ist es, was Resilienz ausmacht. Die chinesische Psychologin Baoshan Zhang und ihr Team haben Hunderte Oberstufenschüler zu ihren Vätern befragt, und das Resultat war faszinierend: Teenager, die ihren Vater als warmherzig beschrieben haben, wiesen eine deutlich höhere Resilienz auf als jene, die ihren Vater als bestrafend bezeichneten. Studien weltweit kamen zu einem ähnlichen Ergebnis. Das zeigt: Es ist wirklich global anwendbar.</p>
<p><strong>Das Verhalten eines Vaters hat also Folgen für die psychische Gesundheit seiner Kinder?</strong></p>
<p>Ja, wir können die psychische Gesundheit von Jugendlichen anhand ihrer Beziehung zu ihren Vätern ziemlich gut voraussagen: Kinder, die eine sichere Bindung zu ihrem Vater haben, haben ein geringeres Risiko, später Angstzustände oder Depressionen zu erleiden. Wenn Kinder einen sensiblen und involvierten Vater haben, entwickeln sie einen höheren Selbstwert und können besser mit Stress umgehen.</p>
<p>Bei Teenagern ist der Effekt besonders ausgeprägt, weil sie sich an der Schwelle zur Selbständigkeit befinden. Studien aus aller Welt sprechen eine klare Sprache: Die Beziehung zum Vater während der Teenagerjahre beeinflusst unsere psychische Gesundheit bis ins Erwachsenenleben. Wenn Sie also Vater von Teenagern sind: Verbringen Sie Zeit allein mit Ihrem Kind.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.nzz.ch/gesellschaft/die-beziehung-zum-vater-waehrend-der-teenagerjahre-beeinflusst-unsere-geistige-gesundheit-bis-ins-erwachsenenleben-ld.1848230" target="_blank" rel="noopener">www.nzz.ch</a>.</p>
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		<title>Studie: Immer mehr Jugendliche bereuen Transition</title>
		<link>https://theoblog.de/studie-immer-mehr-jugendliche-bereuen-transition/42943/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 07:57:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer Studie klinischer Gesundheitspsychologen ist nicht nur die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ihr biologisches Geschlecht hormonell und operativ verändern wollen, in den westlichen Industrienationen rapide angestiegen, sondern auch die Zahl der Jugendlichen, die zu ihrem biologischen Geschlecht zurückkehren wollen. Sie halten eine Transition nicht für das Mittel der Wahl und wünschen sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/studie-immer-mehr-jugendliche-bereuen-transition/42943/">Studie: Immer mehr Jugendliche bereuen Transition</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer Studie klinischer Gesundheitspsychologen ist nicht nur die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ihr biologisches Geschlecht hormonell und operativ verändern wollen, in den westlichen Industrienationen rapide angestiegen, sondern auch die Zahl der Jugendlichen, die zu ihrem biologischen Geschlecht zurückkehren wollen. Sie halten eine Transition nicht für das Mittel der Wahl und wünschen sich alternative Angebote. Das berichtete das Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) Anfang Oktober.</p>
<p>DIE TAGESPOST schreibt: </p>
<blockquote>
<p>Fazit der Untersuchung, für die ein Team um den klinischen Gesundheitspsychologen Pablo Exposito-Campos von der Universität des Baskenlandes in Nordspanien Daten von 2.689 Personen sichtete: Die Rückkehr ins eigene Geschlecht sei „oft mit einem Mangel an sozialer und professioneller Unterstützung“, fehlenden Informationen und Ressourcen sowie „mit zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, Identitätsproblemen und Stigmatisierung durch Detransphobie“ verbunden. Betroffene hätten oft „mit komplexen Gefühlen wie Trauer und Schuld“ sowie „mit Diskriminierung und Ablehnung“ zu kämpfen. Das Gros der Betroffenen seien Mädchen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/leben/familie/studie-immer-mehr-jugendliche-bereuen-transition-art-256465" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
<p>[#ad]</p>
<p>[asa]3451396289[/asa]</p>
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		<title>Hinter dem Regenbogen</title>
		<link>https://theoblog.de/hinter-dem-regenbogen/42897/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 05:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Korte]]></category>
		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemäß dem affirmativen Modell gilt Transsexualität als ein subjektives Gefühl, das nicht hinterfragt werden darf. Frau Prof. Dr. med. Sibylle M. Winter von der Charité in Berlin sagte dazu einmal: „Für uns bedeutet das: Wir prüfen nicht, wir stellen es nicht infrage. Wir schauen nicht, ob es wirklich so ist“ (siehe hier).  Dieser affirmative Behandlungsansatz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/hinter-dem-regenbogen/42897/">Hinter dem Regenbogen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäß dem affirmativen Modell gilt Transsexualität als ein subjektives Gefühl, das nicht hinterfragt werden darf. Frau Prof. Dr. med. Sibylle M. Winter von der Charité in Berlin sagte dazu einmal: „Für uns bedeutet das: Wir prüfen nicht, wir stellen es nicht infrage. Wir schauen nicht, ob es wirklich so ist“ (siehe <a href="https://theoblog.de/das-geschlecht-als-gefuehl/38167/">hier</a>). </p>
<p>Dieser affirmative Behandlungsansatz gerät nun immer stärker in die Kritik. Nachfolgernd dazu der Auszug eines WELT-Interviews mit dem Jugendpsychiater Alexander Korte: </p>
<blockquote>
<p>WELT: Die Transgender-Diskussion ist zum Politikum geworden, wird auf Kosten körperlich gesunder Kinder und Jugendlicher ausgetragen, wie Sie es in Ihrem Buch darstellen. Wie kann man wieder – ohne allzu großen Gesichtsverlust der extremen Pole – zu einer sachlichen Auseinandersetzung kommen?</p>
<p>Korte: Der Gesichtsverlust, wenn man so will, findet seit Anfang dieses Jahres statt, seit nämlich der Cass-Review (britische Studie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie, Anm. d. Red.) den affirmativen Behandlungsansatz und Pubertätsblocker als das entlarvt hat, was sie sind: kindergefährdende Freistil-Medizin ohne jede Evidenz. Das Pendel des Zeitgeistes schlägt gerade zurück – auch wenn manche den Big Bang noch immer nicht gehört haben. Die Grünen haben es erkannt, ihre Chefs sind zurückgetreten und haben sich Asche aufs Haupt gestreut. Respekt! Auch so wahrt man sein Gesicht!</p>
<p>WELT: Könnten neben identitätspolitischen Motiven nicht auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen? Immerhin profitieren Ärzte und Pharmafirmen durch Eingriffe und Gender-Beratungszentren. Die Ampel-Regierung hat eine Kostenübernahme für „geschlechtsangleichende“ Maßnahmen im Koalitionsvertrag vereinbart.</p>
<p>Korte: In den USA machen Pharmakonzerne und körpermodifizierende Medizin schon jetzt ein dreistelliges Millionengeschäft mit der Transgender-Hausse. Mit exponentiellen Zuwachsraten, die wir auch bald bei uns sehen werden. Früher hieß der zynische Spruch amerikanischer Ärzte: „One pacemaker a day keeps your boat in the bay!“ Bald könnte es heißen: „I am a doctor in the gendertainment business!“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/gesundheit/plus253806440/Selbstbestimmungsgesetz-Es-gibt-nur-zwei-biologische-Geschlechter-So-weit-reicht-unser-Wissen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Das mit Spannung erwartete Buch <a href="https://amzn.to/3zQg0j7" target="_blank" rel="noopener"><em>Hinter dem Regenbogen: Entwicklungspsychiatrische, sexual- und kulturwissenschaftliche Überlegungen zur Genderdebatte und zum Phänomen der Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen</em></a> von Alexander Korte erscheint Ende Oktober und kann bereits vorbestellt werden.</p>
<p>[#ad]</p>
<p>[asa]3170455885[/asa]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/hinter-dem-regenbogen/42897/">Hinter dem Regenbogen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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