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	<title>Ethik &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<title>Ethik &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Der lange Schatten von Paul Tillich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 07:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Tillich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Dezember 2010 habe ich hier im TheoBlog kurz auf die Radiosendung „Grenzgänger der Liebe: Karl Barth und Paul Tillich im Wechselspiel ihrer Beziehungen“ hingewiesen (der Audiobeitrag ist inzwischen beim BR nicht mehr zu finden). Berichtet wurde darin über Karl Barths Verhältnis mit Charlotte von Kirschbaum (vgl. hier), und Paul Tillichs Leben „on the boundary-line“. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember 2010 habe ich <a href="https://theoblog.de/grenzganger-der-liebe-karl-barth-und-paul-tillich/10450/">hier im TheoBlog</a> kurz auf die Radiosendung „Grenzgänger der Liebe: Karl Barth und Paul Tillich im Wechselspiel ihrer Beziehungen“ hingewiesen (der Audiobeitrag ist inzwischen beim BR nicht mehr zu finden). Berichtet wurde darin über Karl Barths Verhältnis mit Charlotte von Kirschbaum (vgl. <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/karl-barths-dreiecksbeziehung-wie-liebe-seine-theologie-praegte-ld.1929307" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), und Paul Tillichs Leben „on the boundary-line“. Zu hören war im O-Ton etwa Max Horkheimer, der über Tillich verniedlichend die Auskunft gab:</p>
<blockquote><p>Wenn sie mit ihm ausgingen und man stand vor einem schönen Lokal, auch sogar vor einem Nachtlokal, so konnte er durchaus sagen, wollen wir nicht da hineingehen. Und er hätte sich gut unterhalten. Aber, in einer Weise, die das, was Treue heißt, nicht berührte. Er war fähig, Menschen die Treue zu halten. Ohne dass er gegen andere Menschen verschlossen wurde.</p></blockquote>
<p>Hanna Tillich wurde mit den Worten zitiert (Hannah Tillich: <em>Ich allein bin</em>, S. 184):</p>
<blockquote><p>Als ich Paulus’ Vorliebe für Pornographie entdeckte, war ich schockiert und verstört. Ich weinte und war so entsetzt über das verzerrte Menschenbild, das in meinen Augen dahinter stand, dass ich mich einem befreundeten Psychoanalytiker anvertraute, der mir half, die Motive zu verstehen, die der Beschäftigung mit Pornographie zugrunde liegen. Daraufhin versuchte ich von mir aus, Paulus mit pornographischer Lektüre zu versorgen, was natürlich nicht funktionierte, da der Hauptreiz für ihn ja darin lag, sie vor mir geheim zuhalten. Dennoch benutzte er mich, um bestimmte Bücher zu bestellen, und natürlich hatten seine vielen Freundinnen Spaß daran.</p></blockquote>
<p>Tillich holte sich in den Grenzerfahrungen sado-masochistischer Sexualpraxis Energie für seine theologische und politische Arbeit. Viele Freunde und Bekannte wussten das. Doch den Lesern seiner theologischen Werke blieb das in der Regel verborgen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Peter Bruderer hat sich nun die Mühe gemacht, diesem „Mysterium” auf den Grund zu gehen. Herausgekommen ist ein gründlich recherchierter Aufsatz, der nebenbei nachzeichnet, dass Paul Tillich unter Postevangelikalen gerade eine Renaissance erlebt. Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In der Theologie verhält es sich ähnlich wie in der Musik oder Mode. Trends lösen einander ab, während altbekannte Themen und Persönlichkeiten immer wieder eine Renaissance erleben. So ist es auch bei Paul Tillich (1886–1965).</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den vergangenen zirka 15 Jahren beginnen die theologischen Ideen von Tillich bei Aushängeschildern der Emergent-Church-Bewegung wie zum Beispiel Brian McLaren, Rob Bell oder Tripp Fuller wieder zu zirkulieren. So wies ein Gastbeitrag auf dem Blog von Tripp Fuller im Jahr 2013 auf die vielen Parallelen zwischen der Theologie von Paul Tillich und den Inhalten des Rob-Bell-Buches „What We Talk About When We Talk About God“ hin. In einem weiteren Artikel aus dem Jahr 2014 würdigt Brian McLaren Tillich, indem er ihn mit einem Arzt vergleicht, der einem Patienten eine anspruchsvolle, aber dringend notwendige Chemotherapie verschreibt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ähnliche Töne sind bei den heutigen Erben der Emergent-Church-Bewegung zu hören, die sich in den postevangelikalen Netzwerken sammeln. So begründet beispielsweise der bekannte Songwriter Martin Pepper im Jahr 2018 seinen Eintritt in die Evangelische Kirche in Deutschland unter anderem mit Paul Tillich. In einem Facebook-Post erklärt er, er habe sich „mit Faszination durch die Systematische Theologie von Paul Tillich“ durchgearbeitet und „autodidaktisch alle wichtigen Veröffentlichungen von ihm mehrfach durchgearbeitet“.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der Theologe Thorsten Dietz hat im Jahr 2020 das Wirken von Tillich in einem ausführlichen und vielgesehenen Beitrag auf dem Worthaus-Portal präsentiert. Damit liegt er möglicherweise (mit) am Ursprung der kleinen Tillich-Renaissance im deutschsprachigen, postevangelikalen Milieu. Auch Martin Thoms, das jüngste Mitglied in der postevangelikalen Elite, hat Tillich gelesen und dabei erkannt: „Gott und Welt sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Wirklichkeit.“ Denn „Gott ist die Tiefe des Seins“. Zuletzt hat der junge Theologe Manuel Gräßlin in seinem vielbeachteten Buch „Theophobie – Warum Gott nicht sicher, aber gut ist“ (2026, SCM Brockhaus) in die Lobeshymne auf Paul Tillich eingestimmt. Als Pastor einer ICF-Gemeinde kann Gräßlin dem evangelikalen Milieu zugerechnet werden. In seinem Buch bezeichnet er Tillich als „großen Theologen des 20. Jahrhunderts“ und basiert seine eigenen Gedanken über Zweifel auf dessen „klugen theologischen Überlegungen“.</p>
</blockquote>
<p>Das von Tillich entwickelte Korrelationsprinzip hat auch meines Erachtens sehr wirkmächtig zur Entstehung des dekonstruktivistischen Postevangelikalismus beigetragen. Frau Anika Rönz hatte 2012 meine Sichtweise zutreffend wiedergegeben (Materialdienst der EZW, <em>Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen</em>, 75. Jg., 7/12, S. 257–263, hier S. 260–261):</p>
<blockquote><p>So formuliert beispielsweise Ron Kubsch, Dozent am Martin Bucer Seminar und aktiver Blogger, folgende Vorbehalte: Zum einen problematisiert er den „pluralistischen Denkstil“ von Christinnen und Christen, die der Emerging-Church-Bewegung zuzurechnen sind. Dieser steht für ihn im Gegensatz zur biblischen Forderung nach einem unterscheidenden Denken. Hinzu kommt für ihn eine von der Emerging-Church-Bewegung betriebene Relativierung der Schriftautorität, die sich über das Sola-Scriptura-Prinzip des Protestantismus hinwegsetze und die Bibel nach dem Korrelationsprinzip nach Paul Tillich in einer Wechselbeziehung zwischen biblischer Wahrheit und kulturellen Kategorien auslege. Ebenso wirft er der Bewegung eine Verengung der Sünden- und Sühnopferlehre vor: Indem sie das Sühnopfer Jesu vor dem Hintergrund eines bestimmten Gottesbildes ablehne, verkürze sie die biblische Lehre von Sünde und Sühne. Als einen weiteren Kritikpunkt nennt Kubsch schließlich eine „Religionsvermischung“ und kritisiert hiermit zum einen die Übernahme von Praktiken aus anderen religiösen Traditionen (wie Yoga, Meditation etc.) als auch die schon angesprochene, innerhalb der Bewegung recht verbreitete theologisch-inklusivistische Haltung. Die Aussage beispielsweise, man könne gleichzeitig Hindu sein und Jesus nachfolgen, hält Kubsch für eine „merkwürdige“ Verzerrung des neutestamentlichen Verständnisses. Grundsätzlich sieht er das postmoderne Denken, wie es beispielsweise von Hegel, Nietzsche und Heidegger vertreten wurde, mit dem grundlegenden Gedanken der „Nicht-Existenz einer Metaregel“ im extremen Gegensatz zum Evangelium: „Streng genommen ist das Evangelium innerhalb eines postmodernen Bezugsrahmens überhaupt nicht verstehbar.“</p></blockquote>
<p>Hier der empfehlenswerte Aufsatz von Peter Bruderer: <a href="https://danieloption.ch/sexualitaet/der-lange-schatten-von-paul-tillich/?fbclid=IwdGRleAUUaBhwZG9mBWZkaWQWUOYfrVxROi3Nn_FvtgBDlwUjYoZ3iGV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDzE3Mzg0NzY0MjY3MDM3MAABHskBHV3voZIXNNlMDQcnznCwUrSJTIzT1MaRPIlISKwlGU_ePul0oPydq2J1_aem_2ZqYwMfZMRJf1lwz17ZmZQ&amp;__readwiseLocation" target="_blank" rel="noopener">danieloption.ch</a>.</p>
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		<title>Frankreich will Abtreibungsgesetzgebung weiter lockern</title>
		<link>https://theoblog.de/frankreich-will-abtreibungsgesetzgebung-weiter-lockern/48125/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 17:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2024 wurde die sogenannte „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun plant das Gesundheitsministerium zusätzlich längere Fristen und sogar das Ende der Gewissensklausel, die Personal bisher vor dem Antreibungszwang schützt.  DIE TAGESPOST schreibt: Die „besondere Gewissensklausel“ schützt bisher Ärzte und Hebammen ausdrücklich davor, selbst eine Abtreibung vornehmen zu müssen. Laut der französischen Zeitschrift [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2024 wurde die sogenannte „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun plant das Gesundheitsministerium zusätzlich längere Fristen und sogar das Ende der Gewissensklausel, die Personal bisher vor dem Antreibungszwang schützt. </p>
<p>DIE TAGESPOST schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Die „besondere Gewissensklausel“ schützt bisher Ärzte und Hebammen ausdrücklich davor, selbst eine Abtreibung vornehmen zu müssen. Laut der französischen Zeitschrift „Tribune Chrétienne“ würde ihre Abschaffung nicht nur bedeuten, dass sämtliche allgemeinen Gewissensrechte des medizinischen Personals entfielen. Der Schritt hätte darüber hinaus erhebliche symbolische Bedeutung: Der besondere Charakter der Abtreibung, der bislang einen eigenen gesetzlichen Gewissensschutz begründet, würde dadurch relativiert: Die Abtreibung „wird zu einer Gesundheitsleistung unter vielen, deren moralische Besonderheit ausgelöscht werden soll.“</p>
<p>Im Strategiepapier des Ministeriums erscheint die Gewissensklausel nicht bloß als mögliches organisatorisches Hindernis. Ihre Existenz wird mit der „anhaltenden Stigmatisierung“ der vorgeburtlichen Kindstötung in Verbindung gebracht, was den Gewissensvorbehalt politisch unter Rechtfertigungsdruck bringt.</p>
<p>Außerdem sieht der „Fahrplan“ vor, instrumentelle Abtreibungen in weiteren Einrichtungen (Zentren für sexuelle Gesundheit, multidisziplinäre Gesundheitszentren) anzubieten, entsprechende Kompetenzen von Hebammen auszubauen und die „Versorgung“ von Frauen zu verbessern, die sich dem Ende der gesetzlichen Frist nähern. Als ausdrückliche Ziele nennt das Gesundheitsministerium die „Verringerung territorialer und sozialer Ungleichheiten“, den Ausbau des Angebots und den Kampf gegen die „Stigmatisierung“ der Abtreibung.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/frankreich-bereitet-weitere-lockerung-der-abtreibungsgesetzgebung-vor-art-278600" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Sterbehilfe bleibt in Großbritannien eine Straftat</title>
		<link>https://theoblog.de/sterbehilfe-bleibt-in-grossbritannien-eine-straftat/48123/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 05:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbehilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ist im britischen Parlament überraschend gescheitert. Die FAZ berichtet: Befürworter der Sterbehilfe in Großbritannien haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte am Freitag nach einer emotionalen Debatte unerwartet gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ist im britischen Parlament überraschend gescheitert. Die FAZ berichtet:</p>
<blockquote>
<p>Befürworter der Sterbehilfe in Großbritannien haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte am Freitag nach einer emotionalen Debatte unerwartet gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales. Der Entwurf hätte die Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen für Erwachsene erlaubt, die todkrank sind und weniger als sechs Monate zu leben haben. Bislang gilt Beihilfe zum Suizid als Straftat.</p>
<p>Noch im vergangenen Jahr hatten die Abgeordneten für einen Gesetzentwurf gestimmt, der anschließend jedoch im britischen Oberhaus, dem House of Lords, wegen zahlreicher Änderungsanträge hängengeblieben war. Die Labour-Abgeordnete Lauren Edwards hatte deshalb einen nahezu identischen Entwurf eingebracht, um das Thema voranzubringen. Dieser wurde nun jedoch überraschend abgelehnt. Mit dem Scheitern des Entwurfs im Unterhaus ist die Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales erst einmal vom Tisch.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sterbehilfe-in-grossbritannien-gesetz-scheitert-ueberraschend-im-unterhaus-201219505.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Ist das Neugeborene autonom?</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-das-neugeborene-autonom/48083/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauke Brosius-Gersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Kaube]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spätabtreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch Wahl und Wahrheit (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er schreibt:  Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch <em>Wahl und Wahrheit</em> (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/neues-buch-brosius-gersdorf-uebergeht-die-grenzen-der-juristischen-vernunft-accg-201153504.html" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a>: </p>
<blockquote>
<p>Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt und dennoch Würdefragen aufwirft? Brosius-Gersdorf verneint das. Hieraus entspringt ihre Ablehnung des Verbots von Leihmutterschaft. Wenn Würde und Freiheit zusammenfallen, müsste auch der freiwillige Verzicht auf Freiheit durchweg würdevoll erfolgen können. Zwischen üblichen Arbeitsverträgen, Prostitution, Mitgliedschaft in einem Orden, Organhandel und Selbstversklavung gäbe es keinen Unterschied.</p>
<p>Der Embryo, der durch die Abtreibung maximal geschädigt wird, kann Freiheit selbst nicht ausüben. Wenn Würde allgemein an eine Praxis der Selbstdarstellung gebunden wird, ist es bedeutsam, dass auch dieser Aspekt für ihn ausfällt. Gerade weil er sich nicht äußern kann, soll er geschützt werden. Das macht die Argumentationen in der Frage der Abtreibung zusätzlich schwierig. Wer, wie Brosius-Gersdorf, Würde erst ab Geburt gegeben sieht, muss sich fragen lassen, weshalb sie im Kreißsaal schon vorliegen soll. Inwiefern ist das Neugeborene denn autonom? Es liegt auf der Hand, dass wir auch hier mit Fiktionen arbeiten und dass an die Abtrennung der Nabelschnur oder die akustische Präsenz der Neugeborenen nur schwer „denklogische“ Folgerungen geknüpft werden können.</p>
</blockquote>
<p>Was bei dem Verständnis von Frauke Brosius-Gersdorf fehlt, ist die Differenzierung von Person und Persönlichkeit, die von dem Bonner Ethiker Ulrich Eibach herausgestellt wurde. Ich zitiere hier aus Thomas Schirrmacher u. Ron Kubsch, „Die Alpträume des James D. Watson“, in: <em>Tabuthema Tod?</em>, hrsg. v. Roland Jung, Frank Koppelin, Thomas Schirrmacher, Bonn: VKW, 2004, S. 87–92,  hier S. 90–91):</p>
<blockquote>
<p>Der evangelische Bonner Ethikprofessor Ulrich Eibach hat treffend zwischen Person und Persönlichkeit unterschieden. Persönlichkeit ist das, was uns konkret von einem anderen Menschen entgegentritt. Person jedoch ist der unzerstörbare Wesenskern, den auch Personen haben, deren „Persönlichkeit“ für uns nur schwer feststellbar ist: z.B. Ungeborene, geistig Behinderte oder im Koma Liegende. Die unantastbare Würde der Person hängt gerade nicht am Beweis ihrer Persönlichkeit, also an dem Vorhandensein aller Körperteile, an bestimmten geistigen Fähigkeiten oder an der Fähigkeit, sich selbst verteidigen zu können.</p>
<p>Nach biblischem Verständnis ist ein Mensch auch dann eine unantastbare Person, die als „Ebenbild Gottes“ geschaffen wurde, wenn das Menschliche kaum noch zu erkennen ist. So war die Persönlichkeit des besessenen Geraseners, der wie ein Tier lebte, fraß und brüllte, kaum noch menschlich zu nennen. Der Teufel hatte die Persönlichkeit fast völlig zerstört. Doch Jesus sah in ihm die Person, das Geschöpf und Ebenbild Gottes. Durch die Befreiung aus der Macht des Bösen erschien die Persönlichkeit des Mannes wieder und er saß da und redete vernünftig mit Jesus, als wäre nie etwas gewesen. Hätte man ihn als Tier einstufen dürfen, nur weil das Menschliche kaum noch zu erkennen war? Und wer legt dann fest, welche äußeren Kennzeichen und Verhalten einen Menschen zum Menschen zu machen. Ob ein Watson die Embryos zu Unmenschen erklärt, Hitler die Juden oder ein Arzt einen Schwerkranken: Es läuft immer darauf hinaus, dass der Mensch definiert, wer Mensch sein darf und wechselnde Kriterien dafür festlegt.</p>
<p>In der biblischen Ethik ist dem Menschen die Definitionsgewalt dafür, wer Mensch ist und Menschenwürde genießt, völlig entzogen.</p>
</blockquote>
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		<title>Die Abschaffung der Kinderarbeit</title>
		<link>https://theoblog.de/die-abschaffung-der-kinderarbeit/48053/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ich bei der Lektüre von Das Kapitel sehr bewegend fand, ist die Schilderung der Kinderarbeit in England. Die eindringlichste Schilderung findet sich in Kapitel 13 in Abschnitt 3a „Weiber- und Kinderarbeit“ (Karl Marx, Das Kapital, Bd. 1, 1959, S. 416 ff.). Auch christliche Fabrikanten werden in England oder Deutschland von der Kinderarbeit provitiert haben. Allerdings [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich bei der Lektüre von Das Kapitel sehr bewegend fand, ist die Schilderung der Kinderarbeit in England. Die eindringlichste Schilderung findet sich in Kapitel 13 in Abschnitt 3a „Weiber- und Kinderarbeit“ (Karl Marx, <em>Das Kapital</em>, Bd. 1, 1959, S. 416 ff.). Auch christliche Fabrikanten werden in England oder Deutschland von der Kinderarbeit provitiert haben. Allerdings wäre es falsch, zu vermuten, dass die Christen im 19. Jahrhundert grundsätzlich über die Kinderarbeit erfreut waren. Ganz im Gegenteil waren es Christen, die z.B. in England für die Abschaffung der Kinderarbeit wirkten.</p>
<p>Alvin Schmidt schreibt in seinem Buch <a href="https://link.amazon/B08p0OOPe" target="_blank" rel="noopener"><em>Wie das Christentum die Welt veränderte</em></a> (#ad, 2009) dazu (S. 169–172):</p>
<blockquote>
<p>Im Laufe der Geschichte des Christentums kam es immer wieder vor, dass viele seiner Anhänger wie das Saatgut in Jesu Gleichnis vom Sämann waren, das unter die Dornen fiel; sie waren so mit dieser Welt und dem, was sie ihnen bot, beschäftigt, dass sie den Geist Christi erstickten und unfruchtbar wurden (Matthäus 13,22). Dieses Gleichnis ist ein treffendes Bild für die vielen Menschen bzw. Staaten, die in der Frühzeit der Industriellen Revolution in Westeuropa dem Namen nach Christen bzw. christlich waren, aber das, was Christus über die Barmherzigkeit und Nächstenliebe geboten hatte, schlicht weg ignorierten. Ein solches Land war England im 19. Jahrhundert.</p>
<p>Einer der großen Missstände der damaligen Zeit war der weit verbreitete Missbrauch der Kinderarbeit. Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis vierzehn Jahren arbeiteten in Kohlebergwerken, wo sie oft auf allen Vieren durch die niedrigen Stollen krochen, um die Loren mit Kohle zu beladen. Ihre Kleidung war oft mangelhaft und zerlumpt und von dem Wasser in den Schächten durchnässt. Viele dieser Kinder hungerten. Eine Untersuchung bringt folgendes Beispiel: „Man zog zwei Jungen aus der Grube heraus &#8230; das Wasser tropfte an ihnen herunter, sie sahen so elend aus wie zwei ertränkte Ratten.“ Eine andere Form der Kinderarbeit bestand darin, dass kleine Jungen von offenen Kaminen aus den Schornstein hochklettern mussten, um ihn für den Schornsteinfeger, in dessen Dienst sie standen, zu reinigen. Solche und ähnliche Beispiele waren im frühindustriellen England an der Tagesordnung.</p>
<p>Diese Praktiken blieben nicht ohne Widerstand. Etliche mutige, integre Männer begannen, im Britischen Parlament für Gesetze zur Abschaffung der Kinderarbeit für Kinder unterhalb eines bestimmten Alters zu kämpfen. Zu den bekannteren gehörten u.a. William Wilberforce, Charles Dickens und Thomas Carlyle, aber der unermüdlichste Verfechter von Gesetzen gegen die Kinderarbeit war Anthony Ashley Cooper, auch bekannt als Lord Shaftesbury (1801-1885), der etliche Jahre Abgeordneter im englischen Parlament war. Die Triebfeder dieses unverdrossenen Kämpfers war die christliche Nächstenliebe. Mit 26 Jahren schrieb er: „Ich möchte nichts, als für Gott und mein Land nützlich zu sein.“ Der berühmte Prediger Charles Spurgeon sagte über seinen Zeitgenossen Shaftesbury: „Einen Mann, der so fest im Evangelium Jesu Christi steht und so aktiv ist für Gott und die Menschen, habe ich kein zweites Mal gefunden. In Jahren intensiver Bemühungen, mit zahllosen Reden, persönlichen Opfern und unermüdlicher Beharrlichkeit, konnte Shaftesbury die Verabschiedung mehrerer Gesetze erreichen, die das Los der arbeitenden Kinder spürbar verbesserten. Das erste solche Gesetz war der Factory Act von 1833, der die Arbeitszeit von Kindern unter 13 Jahren auf 48 Stunden pro Woche begrenzte. Weitere Gesetze folgten in den 1840-er Jahren. Drei neue Factory Acts wurden 1864, 1867 und 1871 Gesetz, 1875 schließlich (als Antwort auf das Ubel der Schornsteinfeger-Kinderarbeit) der Chimney Sweep Act – alle eine Frucht von Shaftesburys unermüdlicher Arbeit. Diese neuen Gesetze waren gewaltige Fortschritte, auch wenn sie noch nicht ausreichten, um die Kinderarbeit gänzlich abzuschaffen.</p>
<p>Im Laufe der Jahre führten weitere Gesetze schließlich zur Abschaffung aller Kinderarbeit in Fabriken, Mühlen und Bergwerken. Länder wie die USA, Deutschland und Frankreich folgten dem englischen Beispiel und erließen ebentalls Gesetze zur Verbesserung der Situation der Kinder. Noch 1938 verbesserten die USA den Schutz der Kinder durch den Fair Labor Standards Act. Heute ist die Kinderarbeit in den westlichen Ländern illegal, doch in China, Thailand, Bangladesh, Westafrika, Mexiko und anderen Ländern arbeiten heute noch bereits Siebenjährige in Fabriken, in der Textilindustrie und in der Landwirtschaft. 1997 schätzte die UNICEF, dass 2 bis 4 Millionen Kinder in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft Mexikos arbeiteten. 345 Wenn heute die Menschen im Westen schockiert reagieren, wenn sie hören, dass die Kinder arbeit noch in so vielen Ländern üblich ist, tun sie das, weil sie unbewusst von eben der Tradition christlicher Nächstenliebe geprägt sind, die die treibende Kraft im Lchen von Lord Shaftesbury war. Es war der Christ Shaftesbury, und nicht, wie manchmal behauptet wird, der Atheist Karl Marx, der das soziale Gewissen der Briten für das Übel der Kinderarbeit sensibilisierte. Als das englische Parlament 1833 aut Betreiben Shaftesburys den Factory Act verabschiedete, war Marx erst 15 Jahre alt.</p>
</blockquote>
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		<title>Politikertin CDU wirbt für die Streichung des § 218</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 12:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wiebke Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiebke Winter, Spitzenkandidatin der Bremer CDU, setzt sich für die Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch ein. Bislang war dies eine Domäne der Linken und Grünen. Nun hat sich erstmals auch eine CDU-Politikerin für die Streichung ausgesprochen und sich für eine andere gesetzliche Regelung vorgeburtlicher Kindstötungen eingesetzt. DIE TAGESPOST berichtet:  In dem von dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wiebke Winter, Spitzenkandidatin der Bremer CDU, setzt sich für die Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch ein. Bislang war dies eine Domäne der Linken und Grünen. Nun hat sich erstmals auch eine CDU-Politikerin für die Streichung ausgesprochen und sich für eine andere gesetzliche Regelung vorgeburtlicher Kindstötungen eingesetzt.</p>
<p>DIE TAGESPOST berichtet: </p>
<blockquote>
<p>In dem von dem Netzwerk „Frauen100“ verantworteten Podcast „You can sit with us“ sagte die Vorsitzende der Bremischen Bürgerschaft, Wiebke Winter, der Moderatorin Clara Pfeffer: „Ich finde das Selbstbestimmungsrecht der Frau total wichtig und ich finde es gut, wenn wir 218 abändern würden, nicht in dem, was geregelt wird, sondern dass wir es in ein anderes Gesetz überführen. Wir haben andere Gesetze, die es aus meiner Sicht genauso gut regeln könnten, dass wir weiterhin den Schutz des ungeborenen Lebens garantieren, aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau ohne dieses scharfe Schwert des Strafgesetzbuches.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/toetungsdelikt-abtreibung-findet-die-cdu-frau-ganz-schoen-krass-art-277891" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Leihmutterschafts-Verträge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Kelle]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Birgit Kelle, Autorin des Buches Ich kauf mir ein Kind (#ad, 2024), hat auf ihrem Facebook-Feed einige Hardfacts zu den Leihmutterschafts-Verträgen in den USA veröffentlicht. Hier ein Auszug:  Jens Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich „guten“ Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Birgit Kelle, Autorin des Buches <em><a href="https://amzn.to/3RGdTHw" target="_blank" rel="noopener">Ich kauf mir ein Kind</a></em> (#ad, 2024), hat auf <a href="https://www.facebook.com/birgit.kelle.3" target="_blank" rel="noopener">ihrem Facebook-Feed</a> einige Hardfacts zu den Leihmutterschafts-Verträgen in den USA veröffentlicht. Hier ein Auszug: </p>
<p>Jens Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich „guten“ Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.</p>
<p>Dazu gilt grundsätzlich: Auch mit Verträgen wäre Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hübscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage für jeden Sklavenmarkt.</p>
<ol>
<li>Die Verträge nutzen nicht den Leihmüttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ärzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.</li>
<li>Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten für die Besteller, die Ärzte, die Anwälte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.</li>
<li>Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche Schäden und Risiken für die Frauen, Spätfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische Schäden sind häufigste Spätfolgen.</li>
<li>Natürlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebärfähig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre Muttergefühle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre Mütter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?</li>
<li>Natürlich lässt man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine Ansprüche später an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also ständig beenden, das Kind abstoßen. Um das zu verhindern, müssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. Frühgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.</li>
<li>Ebenfalls in den Verträgen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklären müssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben müssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann &#8222;reduziert&#8220;, so der Fachausdruck für das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.</li>
</ol>
<p>Ebenfalls empfehlenswert ist ein Artikel von Jana Frey. Sie schreibt in „Fassen wir zusammen, was eine Leihmutter tatsächlich erhält – diese Zahlen machen mich sprachlos“:</p>
<blockquote>
<p>Denn so sind die Fakten: Der schwule „Unbedingt-werde-ich-Kinder-haben-Sager“ nutzt – weil er Geld hat – die finanzielle Bedürftigkeit von zwei Frauen aus, um sich zu verwirklichen und sich das zu holen, was er nicht hat: Erstens, das Recht auf ein Kind. Zweitens, Eierstöcke und einen Uterus. Was macht er also? Er kauft sich die drei „Dinge“ einfach. Bei je einer finanziell schlechter gestellten Frau. Ein Ei da und einen Bauch dort. Beides zusammen von einer Frau zu holen, ginge auch, ist aber nicht beliebt. Und das hat wieder ganz rationale Gründe: Eine Frau, deren eigenes Baby in ihrem Bauch heranwächst, ist mit diesem Kind durch gemeinsame DNA verwandt. Sie hat dadurch tatsächlich gewisse „Rechte“ an diesem Kind, selbst wenn der „Vater“ ein zahlender Kunde ist, dem sie Versprechungen gemacht und mit dem sie einen Vertrag abgeschlossen hat. Sogar, wenn sie bereits Geld für diese „Dienstleistung“ erhalten haben sollte.</p>
<p>Wenn sie also während der neun Monate, in denen dieses Kind in ihr heranwächst, beginnt, es zu lieben (was nicht passieren soll!), könnten daraus Probleme entstehen, die schlussendlich vor einem Gericht enden können. Und es wäre im Bereich des Möglichen, dass die Frau dort das „Recht erhält“, ihr Kind zu behalten. Sichert sich der „Natürlich-werde-ich-einmal-Kinder-haben-Schwule“ aber ab, indem er einer finanziell schwach gestellten Frau Eizellen abkauft (also keine Eizellspende) und den Körper einer anderen finanziell schwach gestellten Frau für neun Monate „mietet“, ist er auf der sicheren Seite. Nicht in Deutschland, aber in vielen anderen Ländern. In den USA, in Osteuropa, aber auch in Griechenland und in Indien, um ein paar Beispiele zu nennen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/vermischtes/plus6a5b009ac72232627649a035/debatte-um-spahn-kind-fassen-wir-zusammen-was-eine-leihmutter-tatsaechlich-erhaelt-diese-zahlen-machen-mich-sprachlos.html?icid=search.product.onsitesearch" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Ein Kind um jeden Preis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 05:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Spahn]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem sich die CDU-Politiker Hendrik Streeck und Jens Spahn dafür entschieden haben, sich jeweils ein Kind zu kaufen, ist die Diskussion über die „Leihmutterschaft“ erneut in Schwung gekommen. Die Herbeiführung einer Leihmutterschaft sowie deren Vermittlung sind in Deutschland nicht nur untersagt, sondern auch strafbar. Trotzdem nehmen also Menschen mit großer politischer Verantwortung, Jens Spahn ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die CDU-Politiker Hendrik Streeck und Jens Spahn dafür entschieden haben, sich jeweils ein Kind zu kaufen, ist die Diskussion über die „Leihmutterschaft“ erneut in Schwung gekommen. Die Herbeiführung einer Leihmutterschaft sowie deren Vermittlung sind in Deutschland nicht nur untersagt, sondern auch strafbar. Trotzdem nehmen also Menschen mit großer politischer Verantwortung, Jens Spahn ist  Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, diese „Dienstleistung“ für sich in Anspruch. Im Jahr 2015 <a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/als-schwuler-mann-und-christ-spahn-widerspricht-mit-leihmutterschaft-eigenen-aussagen_e22bac7b-04d9-4413-8eb9-e02689db31c5.html" target="_blank" rel="noopener">äußerte sich Spahn übrigens ganz anders</a>: „Als schwuler Mann und Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden.“</p>
<p>Hier stellen sich grundlegende verfassungsrechtliche, gesellschaftliche und weltanschauliche Fragen, wie Reinhard Müller völlig zu Recht feststellt: </p>
<blockquote>
<p>Leider wird aber oft so getan, als sei diese Ausprägung des Persönlichkeitsrechts schrankenlos gewährleistet. Doch das gilt für kein Grundrecht. Die Besonderheit beim Kinderwunsch ist: Dieser Wunsch kann allein gar nicht erfüllt werden. Man braucht dazu immer einen Mann und eine Frau. Die schlichte Feststellung dieser biologischen Tatsache ist heutzutage fast schon Anlass für politische Verfolgung, in einer Zeit, in der schon die Existenz der Geschlechter infrage gestellt wird und der Geschlechterwechsel recht beliebig möglich ist.</p>
<p>Da aber für ein Kind immer ein biologischer Mann und eine biologische Mutter gebraucht werden, sind für einen Kinderwunsch homosexueller Paare die Dienste Dritter nötig. Und nicht zu vergessen: Das so erzeugte Kind hat eigene Rechte. Gegebenenfalls auch gegen seine Eltern. So haben der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Bundesgerichtshof das Kindeswohl zum Maßstab der hiesigen Anerkennung von Leihmutterschaft im Ausland gemacht. Was aber niemals untergehen darf: Hier geht es um das Wunder einer Schöpfung. Die Entstehung eines neuen Menschen durch zwei Menschen. Ein höchst intimes Ereignis, vor allem für die Mutter, die mit dem Kind lange schwanger ist und es unter Schmerzen auf die Welt bringt. Das ist keine Dienstleistung, das darf kein Service sein, den man kaufen kann. Was wird im Übrigen aus diesen Müttern, selbst wenn sie es freiwillig und mehrfach tun und die bestellenden Paare versichern, sie wollten mit ihnen in Kontakt bleiben, nachdem sie den Säugling nach der Geburt aus der Hand gegeben haben?</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/leihmutterschaft-ein-kind-um-jeden-preis-201035755.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>„Beta-Couples“</title>
		<link>https://theoblog.de/beta-couples/47890/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Famile]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Lindemann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heterofatalismus, Chatbots und „Beta-Couples“: Wer sich auf Social Media, dem Buchmarkt oder in großen Magazinen umschaut, könnte glauben, die Zweierbeziehung sei in Gefahr. Stimmt das? Thomas Lindemann beschreibt, wie aus der Sicht von Ratgeberautorinnen und Trendforscherinnen „die Bindung auf Dauer“ immer unbeliebter wird. Zweierbeziehungen sind immer häufiger Optionen, werden also ständig neu ausgehandelt.  Zitat:  „Seit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heterofatalismus, Chatbots und „Beta-Couples“: Wer sich auf Social Media, dem Buchmarkt oder in großen Magazinen umschaut, könnte glauben, die Zweierbeziehung sei in Gefahr. Stimmt das?</p>
<p>Thomas Lindemann beschreibt, wie aus der Sicht von Ratgeberautorinnen und Trendforscherinnen „die Bindung auf Dauer“ immer unbeliebter wird. Zweierbeziehungen sind immer häufiger Optionen, werden also ständig neu ausgehandelt. </p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>„Seit gut zehn Jahren erodiert die bürgerliche Kleinfamilie merklich“, sagt Eike Wenzel, Medienwissenschaftler und Gründer des Heidelberger Instituts für Trend- und Zukunftsforschung. Eine Ursache ist der demographische Wandel: „Die Menschen werden älter, fühlen sich jünger. Wer heute 60 wird, hat meist noch mindestens 25 gesunde Jahre vor sich“, erklärt Wenzel. „Viele fragen sich dann, ob der Lebensweg noch richtig ist, besonders Frauen. Sie sind heute gut oder sogar besser ausgebildet, sind kommunikativ und teamfähig, in der Gesellschaft verankert. Sie haben zersplitterte Arbeitskarrieren auf sich genommen, sich viel mehr um Haushalt und Kinder gekümmert, wollen nun dafür entschädigt werden. In Zweierbeziehungen werden die Positionen immer wieder neu verhandelt. Auch wenn die Kinder das Haus verlassen oder wenn die Rente beginnt.“</p>
<p>In der Haltung der Generationen habe sich regelrecht etwas umgekehrt: Während die Jungen ängstlicher sind und Sicherheit suchen, fühlen die Alten sich frei und haben die Mittel, sich auszuleben. „Die heute 20- bis 30-Jährigen nennen wir Bumerang-Generation“, erklärt Wenzel. „Weil sie teilweise noch mal ins Elternhaus zurückkommen, die wollen das Erwachsenwerden lange aufschieben.“</p>
<p>Und die etwa 30- bis 50-Jährigen binden sich, sind aber immer auf dem Sprung. „In dieser Gruppe sind Frauen schon gleichberechtigt, selbst in unteren Einkommensgruppen. Die binden sich vorsichtig, leben in sogenannten Beta-Couples, das heißt, alles ist auf Probe.“ Der soziologische Begriff ist von „Beta-Versionen“ einer Software abgeleitet. Diese Versionen stehen kurz vor der Veröffentlichung, sind aber noch nicht endgültig.</p>
<p>Eine solche Bindungshaltung sieht man nicht unbedingt an den Zahlen der Statistik. Aber sie verändert viel – etwa dass eine Trennung immer eine Option ist. Anders als in früheren Generationen. Autorin Lewina sieht noch ein psychologisches Phänomen in diesem Zusammenhang: „Wir haben höhere Ansprüche an eine Liebesbeziehung als früher. Unter anderem wollen manche auch nach vielen Jahren noch ein Sexleben – das entspricht aber nicht unbedingt der Biologie.“</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich möchte dieser Wahrnehmung gar nicht widersprechen. Das passt zum kulturellen Klima, in dem zunehmend nur noch Interessen ausgehandelt werden. Beim radikalen Individualismus stehen das eigene Wohlbefinden und Glücksgefühl im Vordergrund. In persönlichen und manchmal auch seelsorgerlichen Gesprächen stelle ich allerdings auch etwas anderes fest: Viele Menschen sind aufgrund von Verratserfahrungen verletzt und enttäuscht. Sie haben Angst, sich zu binden, da sie nicht noch einmal schwer enttäuscht werden möchten. Doch genau das wünschen sie sich: eine sichere Bindung an einen verlässlichen Partner.</p>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ist-die-zweierbeziehung-wirklich-in-gefahr-accg-200982947.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstlosigkeit (in der Ehe)</title>
		<link>https://theoblog.de/selbstlosigkeit-in-der-ehe/47851/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 04:44:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guter Punkt:  Mein wichtigstes Gebet für mich selbst – ich glaube, mein am häufigsten vorgebrachtes Gebet für mich selbst – ist Vers 4: dass Gott so tief in mir wirkt, dass ich nicht nur „auf [meine] eigenen Interessen, sondern auch auf die Interessen der anderen“ achte (Phil 2,4). Ich möchte einfach weniger egoistisch sein. Ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Punkt: </p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mein wichtigstes Gebet für mich selbst – ich glaube, mein am häufigsten vorgebrachtes Gebet für mich selbst – ist Vers 4: dass Gott so tief in mir wirkt, dass ich nicht nur „auf [meine] eigenen Interessen, sondern auch auf die Interessen der anderen“ achte (Phil 2,4). Ich möchte einfach weniger egoistisch sein. Ich möchte mich mehr auf andere ausrichten. Ich möchte, dass dies für mich mehr zur Selbstverständlichkeit wird. Ich möchte mich nicht mehr so sehr darum anstrengen müssen. Ich möchte, dass es in mir heranwächst, denn ich glaube: Wenn wir als Gemeinde Vers 4 verkörpern könnten, wären wir einfach so weise. Gott schenkt gerne Weisheit darüber, wie man leben soll, wenn Vers 4 in einer Gemeinde gelebt wird.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr:<a href="https://www.desiringgod.org/interviews/how-to-save-a-marriage" target="_blank" rel="noopener"> www.desiringgod.org</a>.</p>
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