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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Die große evangelikale Verwischung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Liberale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Graham]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>
		<category><![CDATA[Ranald Macaulay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“: Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“:</p>
<blockquote>
<p>Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – wie die beiden Hodges und B.B. Warfield – waren nicht mehr da, und die Gegenoffensive, die J. Gresham Machen (einer der wichtigsten Einflüsse auf Schaeffer) kurz zuvor zu starten versucht hatte, war gescheitert. Für seine Mühen war er seines Amtes enthoben und 1936 entlassen worden. Da die Kirche damals immer noch eine Stimme war, die gesellschaftliches Gewicht hatte, sorgte Machens Ausschluss für Schlagzeilen. Schaeffer hebt dies hervor, um die Schnelligkeit zu betonen, mit der sich die amerikanische Gesellschaft veränderte. Der begrenzte Respekt, den gewöhnliche Menschen für die alten Werte (z.B. die Heiligkeit der Ehe und das ungeborene Leben) hatten, war immer noch spürbar. Innerhalb nur eines Jahrzehnts wurde dies jedoch beiseitegefegt. Die alten Spielregeln galten nicht mehr: Die sogenannte sexuelle Befreiung hatte begonnen.</p>
<p>Interessanterweise macht Schaeffer die bibeltreuen Gemeinden selbst für diesen moralischen Verfall verantwortlich. Warum? Weil die Verantwortlichen, nichts unternommen hatten, um es zu verhindern, obwohl sie wussten, dass dies geschehen würde. Er sagt:</p>
<p>„Eben diese Umwälzung [die in den protestantischen Mainline-Kirchen von 1900 bis 1936 stattfand] legte die Grundlage für die kulturellen, sozialen, moralischen, gesetzlichen und staatlichen Veränderungen, die bis in unsere Gegenwart hineinreichen. Ohne diese Strömung in den Denominationen hätten die Veränderungen der letzten fünfzig Jahre in unserer Gesellschaft meiner Überzeugung nach doch sehr andersartige Ergebnisse hervorgebracht, als wir sie jetzt haben. Als sich die Reformationskirchen in ihrer Ansicht änderten, wurde der Konsens der Reformation untergraben.“</p>
<p>Nach 1936 begannen die Mainline-Denominationen stark an Mitgliedern zu verlieren. Warum sollte man in die Kirche gehen, wenn man dort nur moralische Plattitüden geboten bekam? Die bibeltreuen Denominationen hingegen erlebten einen Aufschwung. Ein unverhohlenes Bekenntnis zum Evangelium und zur historischen Zuverlässigkeit der Bibel erwies sich als attraktiv. Das Time-Magazin brachte sogar eine Titelgeschichte über dieses neue Phänomen: eine evangelikale Mehrheit in der amerikanischen Nation!</p>
</blockquote>
<p>Mehr von Ranald Macaulay über die Hintergründe zu Francis Schaeffers letztem Buch <a href="https://amzn.to/3Rlbr8J" target="_blank" rel="noopener"><em>Die große Anpassung</em></a> (#ad) hier: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5148/die-grosse-evangelikale-verwischung" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Peter Stuhlmacher: Nur der Weinstock gibt den Reben das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 15:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stuhlmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner Biblischen Theologie des Neuen Testaments über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267): Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner <a href="https://amzn.to/4v3qtPl" target="_blank" rel="noopener"><em>Biblischen Theologie des Neuen Testaments</em></a> über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267):</p>
<blockquote>
<p>Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, die Reben ganz vom Weinstock leben und vernichtet werden, wenn sie nicht reichlich Frucht bringen. Im Klartext: Die Jünger leben aus der Liebe Jesu, sind aber auch (auf Gedeih und Verderb) dazu verpflichtet, in dieser Liebe zu bleiben (vgl. 15,9; 17,23). – Die zweite Pointe liegt darin, daß Jesus seine Jünger in 15,15 nicht mehr unwissende Sklaven <em>(douloi)</em>, sondern Freunde <em>(philoi)</em> nennt, die von wahrer Gotteserkenntnis erfüllt sind. Der Ehrentitel ,Freunde Jesu’  steht dem judenchristlich üblichen, auch in Apk 1,1; 2,20; 7,3 u.ö. beibehaltenen Wortgebrauch von <em>douloi Chrisou</em> oder <em>douloi Theu</em> für die Apostel und Gemeindeglieder (vgl. Röm 1,1; 6,15–23; 1Petr 2,16; Jak 1,1; Jud 1 usw.) gegenüber und hat sapientiale Wurzeln: Nach Weish 8,18 wird man von der <em>sophia</em> nicht versklavt, sondern ist mit ihr befreundet, und nach Weish 7,14.27 schafft die Weisheit durch den Eingang in heilige Seelen ,Freunde Gottes’. Die Freunde Jesu stehen also in einem besonders innigen Verhältnis zu ihrem Herrn. – Die dritte Pointe liegt in dem Begriff ,wahrer Weinstock’ (…). Da der Weinstock geläufiges Symbol für Israel ist (vgl. Ps 80,9), deutet die Metapher an, daß nicht das vorfindliche Israel, sondern Jesus und seine Jünger das wahre Gottesvolk bilden.</p>
</blockquote>
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		<title>Sinclair Ferguson: Alle Segnungen in Christus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair Ferguson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in Union with Christ: The Blessings of Being in Him (#ad, 2025, S. 26): Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung. Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in <a href="https://amzn.to/4tLrzhD" target="_blank" rel="noopener"><em>Union with Christ: The Blessings of Being in Him</em></a> (#ad, 2025, S. 26):</p>
<blockquote>
<p>Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung.</p>
<p>Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns – zuerst erhält man die Rechtfertigung, die zur Erfahrung der Kindschaft führt, und dann, im Laufe der Zeit, die Heiligung. Dies wird manchmal als die goldene Kette der Erlösung beschrieben – eine Redewendung, die zumindest in England auf den großen elisabethanischen Prediger und Theologen William Perkins aus Cambridge (1558–1602) zurückgeht.</p>
<p>Denken Sie an die Worte des Paulus in Römer 8,30: „Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.“ Diese Segnungen sind wie Glieder, die in einer Kette miteinander verbunden sind. Viele Christen haben diesen Ansatz als hilfreich empfunden, um darüber nachzudenken, wie das Evangelium auf uns angewendet wird. Doch er birgt ein potenzielles Risiko. Zum einen erwähnt Paulus keine „Kette“. Diese Metapher wird in den Text eingeschleust; sie entspringt nicht aus ihm selbst. Und wenn ich sage, dass „die Rechtfertigung zur Kindschaft führt und dann weiter zur Heiligung“, habe ich etwas Wichtiges ausgelassen.</p>
<p>Was fehlt?</p>
<p>Es geht nicht so sehr um das „Was“, sondern um das „Wer“. Man kann über diese Kette so sprechen, als ob diese Segnungen objektiv existierten, fast wie Güter, die Gott uns schenkt. Aber beachten Sie, dass wir bei der Aufzählung noch nicht einmal den Herrn Jesus Christus erwähnt haben. Doch nur in ihm gehören diese Segnungen uns. Die Gefahr, in die wir hier geraten können, besteht darin, die Segnungen des Evangeliums von der Person zu trennen, die selbst das Evangelium ist und in der allein, durch den Glauben an ihn, diese Segnungen uns zuteilwerden. Wir können sie nicht losgelöst von Christus erfahren. Und wenn wir Christus haben, dann gehören uns in ihm alle Segnungen.</p>
</blockquote>
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		<title>Themelios 51 (1/2026)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 12:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[D.A. Carson]]></category>
		<category><![CDATA[Themelios]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift THEMELIOS ist der theologischen Arbeit von D.A. Carson gewidmet. Benjamin L. Gladd scheibt in „D. A. Carson’s Influence on Biblical Theology“: D. A. Carson hat uns gelehrt, dass biblische Theologie – und zwar gute – von einer hohen Wertschätzung der Heiligen Schrift abhängt. Deshalb stehen Evangelikale auf diesem Gebiet an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="THEMELIOS_Carson.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/05/THEMELIOS_Carson.png" alt="THEMELIOS Carson." width="356" height="467" border="0"></p>
<p>Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift THEMELIOS ist der theologischen Arbeit von D.A. Carson gewidmet. Benjamin L. Gladd scheibt in „D. A. Carson’s Influence on Biblical Theology“:</p>
<blockquote>
<p>D. A. Carson hat uns gelehrt, dass biblische Theologie – und zwar gute – von einer hohen Wertschätzung der Heiligen Schrift abhängt. Deshalb stehen Evangelikale auf diesem Gebiet an vorderster Front, und deshalb muss jede nachfolgende Generation die Autorität und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift erneut bekräftigen. Carson hat zudem eine Grundlage dafür geschaffen, Verbindungen zwischen den beiden Testamenten verantwortungsvoll nachzuzeichnen. Wir müssen uns ein hermeneutisches Modell für die Lektüre des Neuen Testaments zu eigen machen, das sowohl Kontinuität als auch Diskontinuität berücksichtigt. Die Waage zu sehr in eine Richtung zu kippen, schafft ein Ungleichgewicht, das dem Text nicht gerecht wird. Wenn evangelikale Gelehrte darüber nachdenken, welche Projekte sie in Zukunft schreiben sollten, wäre es klug, die Kontinuität und Diskontinuität der Schrift herauszuarbeiten.</p>
<p>Carson bewies eine ausgeprägte Fähigkeit, andere Gelehrte zusammenzubringen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dies ist einer der Gründe, warum es so viele NSBT-Bände gibt und warum er eine atemberaubende Anzahl von Projekten herausgegeben hat. Er war stets auf der Suche nach neuen Entwicklungen und Erkenntnissen, die die Wahrheit der Bibel ans Licht brachten; er erkannte Lücken in der Literatur und war entschlossen, diese zu schließen. Wenn Evangelikale das Erbe Carsons fortsetzen wollen, müssen sie dies als Team tun. Wir sind schließlich „Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes“ (1 Kor 4,1).</p>
<p>Die Ausgabe kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://www.thegospelcoalition.org/themelios/" target="_blank" rel="noopener">www.thegospelcoalition.org</a>.</p>
</blockquote>
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		<title>Kyla Gillespie: Jesus hat mich gerettet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 07:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kyla Gillespie]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kyla Gillespie erfuhr in ihrer eigenen Familie viel Ablehnung, die sie durch Alkohol und andere Dinge zu kompensieren suchte. Auch die Trans-Ideologie wirkte verlockend. Als Frau geboren, lebte sie sechs Jahre lang als Mann. Dann zeigte Gott ihr ihre wahre Identität. Mit 19 begann ich, meinen Stress im Alkohol zu ertränken. Es folgten Filmrisse, Partys, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kyla-gillespie-jesus-hat-mich-gerettet/47651/">Kyla Gillespie: Jesus hat mich gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kyla Gillespie erfuhr in ihrer eigenen Familie viel Ablehnung, die sie durch Alkohol und andere Dinge zu kompensieren suchte. Auch die Trans-Ideologie wirkte verlockend. Als Frau geboren, lebte sie sechs Jahre lang als Mann. Dann zeigte Gott ihr ihre wahre Identität.</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mit 19 begann ich, meinen Stress im Alkohol zu ertränken. Es folgten Filmrisse, Partys, Glücksspiel und eine Reihe gescheiterter gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Es dauerte nicht lange, bis mein Glaube fast nicht mehr existierte. Ich wählte das Leben, von dem ich glaubte, es zu wollen, über meine Beziehung zu Gott. Doch als der Alkohol eine gefährliche Abwärtsspirale auslöste, entschied ich mich, in ein christliches Rehabilitationszentrum zu gehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Dort wurde ich trocken, doch mein Kampf mit gleichgeschlechtlicher Anziehung und Geschlechtsdysphorie ging weiter. Um den Krieg in meinem Inneren zu gewinnen, beschloss ich, von weiblich zu männlich zu wechseln. Zwei Jahre später, nach Hormontherapie, Operationen und tiefgreifenden Veränderungen meines Lebensstils, konnte ich endlich unbemerkt als Mann durch die Welt gehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich änderte meinen Namen von Kyla zu Brycen. Ich war am Ziel angekommen. Bei jedem Schritt dieses Prozesses wartete ich sehnsüchtig auf die Zufriedenheit und Erleichterung, die sicherlich folgen würden. Doch sie kamen nie. Die Veränderung meines Körpers hatte die Zerbrochenheit in meinem Inneren nicht geheilt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">…</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mein ganzes Leben lang hatte ich nach Einklang gesucht, nach einer Art tiefem, dauerhaftem Frieden. Und ich fand ihn nur in Jesus, dem, der rettet.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/03/testimony-born-woman-transgender-detransition/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kyla-gillespie-jesus-hat-mich-gerettet/47651/">Kyla Gillespie: Jesus hat mich gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Trans: Teuer für Therapeuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Emma]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten. Ich zitiere aus dem Kampfblatt des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/trans-teuer-fuer-therapeuten/47629/">Trans: Teuer für Therapeuten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Eine Anfang April erschienene Langzeitstudie aus Finnland kommt zu dem Ergebnis, dass medizinische Geschlechtsumwandlungen bei einem Großteil der Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit führen. Im Gegenteil: Psychische Erkrankungen nehmen sogar zu. In den USA verklagen aktuell 30 „Transkinder”, die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich haben, ihre Therapeuten.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich zitiere aus dem Kampfblatt des Feminismus, der EMMA:</p>
<blockquote>
<p>Varian war 16, als im Dezember 2019 ihre Brüste amputiert wurden. Ihr Psychologe, Dr. Kenneth Einhorn, hatte ihr immer wieder versichert, es würde ihr danach definitiv besser gehen. Ohne Mastektomie aber bestehe die Gefahr, dass sie sich umbringen würde. Das erklärte der Psychologe auch Foxʼ skeptischer Mutter Claire, einer Krankenschwester, die am Ende einknickte und die Einverständniserklärung unterschrieb. Dem Chirurgen, der dem Mädchen die Brüste abnahm, hatte Einhorn zur Überweisung der Patientin einen knappen Dreizeiler geschrieben. Dr. Simon Chin amputierte trotzdem.</p>
<p>Jetzt müssen beide Ärzte der heute 22-Jährigen zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld zahlen. Das entschied das Gericht in White Plains, einem Ort rund 50 Kilometer nördlich von New York, am 31. Januar 2026 nach einem dreiwöchigen Prozess. Es ist in den USA der erste Fall, in dem Ärzte dazu verurteilt wurden, einer Jugendlichen, die ihre „geschlechtsangleichende Operation“ bereut, Schadenersatz zu zahlen. Aber es ist ganz sicher nicht der letzte. 30 weitere Fälle sogenannter „Detransitionierer“ liegen schon jetzt vor amerikanischen Gerichten. Sie alle werfen den Ärzten vor, was auch Fox Varian beklagt: „Ich war 16 und hatte sehr ernsthafte psychische Probleme. Ich war ganz offensichtlich nicht reif genug, die Entscheidung für eine solche Operation zu treffen. Und ich war ganz sicher nicht reif genug, mit den Folgen zurechtzukommen.“</p>
<p>Nach der OP ging es der 16-Jährigen nicht etwa besser, sondern schlechter. „Sie hatte immer noch Angstzustände, war immer noch depressiv und hatte die gleichen Probleme wie vorher“, berichtete Mutter Claire Deacon dem Gericht. Dazu kamen neue Probleme. Das Mädchen, das „die Operation schon bereute, als die Bandagen entfernt wurden“, begann sich zu ritzen. Jetzt war Fox Varian wirklich suizidal. Der Fall Varian sollte „ein Weckruf“ sein, erklärte nach dem Urteil die Psychologin Laura Edwards-Leeper. Sie gehört zu den bekanntesten Gender-Medizinerinnen des Landes und hatte 2007 die erste pädiatrische Gender-Klinik der USA in Boston gegründet. Heute ist sie eine der engagiertesten Warnerinnen vor einer Trans-Medizin, die aus dem Ruder gelaufen ist. „Wenn wir nicht sofort Kurskorrekturen vornehmen, prophezeie ich, dass wir entweder anhaltende Rechtsstreitigkeiten und Tragödien im Zusammenhang mit Detransitionen oder zunehmende Verbote von Behandlungen erleben werden.“ Beides ist schon jetzt der Fall.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.emma.de/artikel/trans-teuer-fuer-den-therapeuten-342435?fbclid=IwY2xjawRdcS1leHRuA2FlbQIxMABicmlkETE4T1pPcU5Fa2g0ZEZUcll1c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHro28YiAVQk_Kr3k3lZHaaXp0iHdKp9sIwscWUkjYZ7yhG__dExTfExAszpY_aem_J93LObq7Jl0gGLdn-_7zEQ" target="_blank" rel="noopener">www.emma.de</a>.</p>
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		<title>Die Logik des Herzens bei Pascal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Link]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, Zeitschrift für Theologie und Kirche 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52): Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, <em>Zeitschrift für Theologie und Kirche</em> 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52):</p>
<blockquote>
<p>Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als Ursprung des Seins und der Wahrheit gedacht wird. Mit dieser Absage an den vorchristlichen Gott der Antike ist die Metaphysik in ihre tiefste Krise geraten. Denn wenn die Philosophie Gott nicht mehr als Grund der Wahrheit in jeglichem Denken mitzudenken vermag, wenn sie, wie heute am Tage liegt, von Gott schweigt, dann muss die jahrhundertelang festgehaltene Synthese von biblischer Wahrheit und metaphysischer Gewissheit zerbrechen. Pascal hat diesen (bei Nietzsche definitiv erreichten) kritischen Punkt bereits im 17. Jahrhundert vorweggenommen. Der Horizont, den die Wahrheit der Offenbarung uns öffnet – das ist die provozierend neue Einsicht – ist der Wahrheit des Denkens schlechthin entgegengesetzt. Sie gehört einer anderen Quelle und Ordnung an, der Ordnung und Logik des Herzens. Die in und mit den Pensées vorbereitete Apologie des Christentums hat folgerichtig auf alle metaphysischen Hilfestellungen verzichtet. Ihr neuer Adressat und Partner ist die aus dieser obsolet gewordenen Klammer entlassene Wissenschaft selbst. Mit den Worten einer zeitgenössischen Interpretin, Irène E. Kummer, gesagt: „Pascals Apologie war die erste, welche den neuen Geist der Wissenschaft, des kritischen Denkens, das sich aus dogmatischen und theologischen Bindungen gelöst hatte, nochmals auf den Glauben zu beziehen, versuchte, gerade indem er die säkularisierenden Tendenzen ernst nahm und einbezog. Die Pensées sind also eigentlich der erste Dialog des modernen Menschen mit dem Glauben.“</p>
</blockquote>
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		<title>Warum es Kirchengemeinden gibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Brad Edwards]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025): The Reason for Church ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Edwards.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/04/Edwards.jpg" alt="" width="301" height="458" border="0"></p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, <a href="https://amzn.to/42cFxNT" target="_blank" rel="noopener"><em>The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism</em></a> (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025):</p>
<blockquote>
<p><em>The Reason for Church</em> ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur Skeptiker die Kirche von außen kritisch unter die Lupe nehmen, sondern auch innerhalb der christlichen Gemeinschaft das Ansehen von Kirchengemeinden stark gelitten hat. Nicht wenige meinen, Glaube ließe sich auch ohne Gemeindeanschluss ausleben. Sie nehmen mit, was zu ihnen passt und möglichst wenig kostet. Damit wird Gott klein gemacht. Ein spiritueller Patchworkpragmatismus betrachtet „die Anbetung durch ein Fernglas rückwärts: Er minimiert Gott, indem er unser Wohl statt seiner Herrlichkeit zum Maßstab für unsere wöchentliche Anbetung macht“ (S. 22).</p>
<p>Edwards Ausführungen gehen über das hinaus, was wir in anderen Büchern über die Bedeutung von lokalen Gemeinden finden. Im ersten Teil liefert er aufschlussreiche soziologische und geistliche Analysen zu den Faktoren, die das geistliche Leben zurückdrängen. Nach der Lektüre wurde mir deutlich, wie sehr ich selbst durch den radikalen Individualismus beeinflusst bin. Die Kultur, mit der ich groß geworden bin, hat sich tief in meine Seele eingeprägt. Und die Gemeinde ist der Ort, an dem Gott mich mit seinem Evangelium umprägen möchte.</p>
<p>Im zweiten Teil lenkt Edwards unseren Blick auf die Schönheit und Transformationskraft lokaler Gemeinden. Dabei nimmt er die Zweifel und Ängste, die viele Menschen im Hinblick auf das Gemeindeleben hegen, ernst. Manche von uns haben erlebt, wie Machtkämpfe, unheilsame Lehren, Lieblosigkeit oder eine evangeliumsarme Verkündigung das geistliche Leben dämpfen oder gar zum Erliegen bringen können. Solche Erfahrungen müssen wir jedoch nicht mit Rückzug, Einsamkeit oder Zynismus quittieren. Edwards liefert Entmutigten und Verunsicherten überzeugende Argumente, die Ortsgemeinde als Gottes Geschenk zu schätzen und zu lieben.</p>
<p>Ich bin nicht mit allem in gleicher Weise glücklich, was Brad Edwards schreibt. Und es ist für mich als Europäer zu sehr auf die Gegebenheiten in Nordamerika zugeschnitten. Aber insgesamt handelt es sich bei <em>The Reason for Church</em> um ein exzellentes Buch, das ich sehr gern empfehle.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5127/the-reason-for-church" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Tabor beruft Martin Grabe zum Professor</title>
		<link>https://theoblog.de/tabor-beruft-martin-grabe-zum-professor/47580/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grabe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama gehört zu den schwächsten theologischen Büchern, die ich bisher gelesen habe. Nun wurde der Autor Martin Grabe von der Evangelischen Hochschule Tabor zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen.  IDEA meldet:  Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg hat den Psychiater und Psychotherapeuten Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch <em>Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama</em> gehört zu den schwächsten theologischen Büchern, die ich bisher gelesen habe. Nun wurde der Autor Martin Grabe von der Evangelischen Hochschule Tabor zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen. </p>
<p>IDEA meldet: </p>
<blockquote>
<p>Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg hat den Psychiater und Psychotherapeuten Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt am Main) zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur bestätigte die Berufung Anfang des Jahres, wie der Rektor der Hochschule, Prof. Torsten Uhlig, der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte. Mit Grabe ist eine seit mehreren Jahren vakante Professur wiederbesetzt worden, so Uhlig.Grabe war Chefarzt der DGD Klinik Hohe Mark in Oberursel – einer christlichen Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin – und später deren Ärztlicher Direktor. Am 1. April 2025 ging er in den Ruhestand. Insgesamt stand er 32 Jahre im Dienst der Klinik. Seit September 2025 ist er Direktor des Marburger Instituts für Religion und Psychotherapie, das an der Hochschule Tabor angesiedelt ist.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.idea.de/artikel/evangelische-hochschule-tabor-beruft-martin-grabe-zum-professor" target="_blank" rel="noopener">www.idea.de</a>.</p>
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		<title>Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Trueman]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Horton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: <a href="https://amzn.to/4tHf0Ep" target="_blank" rel="noopener"><em>The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity</em></a> (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: <a href="https://amzn.to/3NVApKN" target="_blank" rel="noopener"><em>Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not Religious“ from the Renaissance to the Scientific Revolution</em></a> (#ad).</p>
<p>Kürzlich haben beide miteinander gesprochen.  In diesem Gespräch verfolgen sie den langen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Ihre These vereinfacht ausgedrückt: Nach dem „Tod Gottes“ verschwindet auch der Mensch. </p>
<p>Hier der Mitschnitt: </p>
<p><iframe title="Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6-cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/carl-trueman-und-michael-horton-im-gespraech-ueber-das-spaetmoderne-menschenbild/47570/">Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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