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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Vom Gebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:12:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Luther (Großer Katechismus, 1996, S. 110–111): Denn das sollen sie wissen, dass unser ganzer Schutz und Schirm allein im Gebet besteht. Denn wir sind viel zu schwach gegenüber dem Teufel, der sich mit seiner Macht und seinem Anhang uns entgegenstellt; sie könnten uns wohl mit ihren Füßen zertreten. Darum müssen wir wachsam sein und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther (<em>Großer Katechismus</em>, 1996, S. 110–111):</p>
<blockquote>
<p>Denn das sollen sie wissen, dass unser ganzer Schutz und Schirm allein im Gebet besteht. Denn wir sind viel zu schwach gegenüber dem Teufel, der sich mit seiner Macht und seinem Anhang uns entgegenstellt; sie könnten uns wohl mit ihren Füßen zertreten. Darum müssen wir wachsam sein und zu den Waffen greifen, mit denen die Christen gerüstet sein sollen, um gegen den Teufel zu bestehen. Denn was meinst du, woran es gelegen hat, dass wir die Ratschläge und Pläne, den Mord und Aufruhr unserer Feinde haben abwehren und dämpfen können, mit denen der Teufel versucht hat, uns und das Evangelium zu unterdrücken? Es waren die Gebete etlicher frommer Leute, die wie eine eiserne Mauer auf unserer Seite dazwischengekommen sind und uns geschützt haben. Sie hätten sonst etwas ganz anderes erleben können, nämlich wie der Teufel ganz Deutschland in seinem eigenen Blut ins Verderben gebracht hätte. Sie mögen jetzt nur getrost darüber lachen und spotten, wir jedoch wollen sowohl unsern Feinden als auch dem Teufel gegenüber Manns genug sein – allein mit der Kraft des Gebetes, wenn wir nur fleißig beten und im Gebet nicht nachlässig werden. Denn wo immer ein frommer Christ betet: „Lieber Vater, lass doch deinen Willen geschehen“, spricht Gott droben: „Ja, liebes Kind, es soll gewiss sein und geschehen, dem Teufel und aller Welt zu Trotz.“</p>
</blockquote>
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		<title>Das gewöhnliche Leben als Christ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 08:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Reckwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin DeYoung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Reckwitz hat in Die Gesellschaft der Singularitäten (2019, #ad, vgl. hier) gezeigt, dass es in unserer Kultur eine große Sehnsucht nach dem Einzigartigen gibt. Das Durchschnittsleben steht unter Banalitätsverdacht.  Das färbt auch auf das Verständnis der Jesusnachfolge ab, in dem viele Christen auf der Suche nach dem Besonderen sind. Erfrischend klingen da die Worte von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Reckwitz hat in <a href="https://link.amazon/B0hlRD1ao" target="_blank" rel="noopener"><em>Die Gesellschaft der Singularitäten</em></a> (2019, #ad, vgl. <a href="https://theoblog.de/das-gewoehnliche-leben/37242/">hier</a>) gezeigt, dass es in unserer Kultur eine große Sehnsucht nach dem Einzigartigen gibt. Das Durchschnittsleben steht unter Banalitätsverdacht. </p>
<p>Das färbt auch auf das Verständnis der Jesusnachfolge ab, in dem viele Christen auf der Suche nach dem Besonderen sind. Erfrischend klingen da die Worte von Kevin DeYoung, mit denen er ein Loblied auf das gewöhnliche Leben singt (<a href="https://link.amazon/B02pKX0os" target="_blank" rel="noopener"><em>Christsein schafft eh keiner</em></a>, Verbum Medien, 2026, S. 130–132, #ad): </p>
<blockquote>
<p>Das Familienleben hat mich vieles gelehrt. Mit einer lebhaften und fröhlichen Frau verheiratet zu sein, die in den meisten Fällen wundervoll entspannt reagiert, hat mir gezeigt, dass es sehr viele verschiedene Wege gibt, ein reifer und liebevoller Christ zu sein. Es gibt wenige Menschen, die so lieb und fürsorglich sind wie meine Frau. In jeder Gemeinde, in der wir Mitglieder waren, wurde sie geliebt und bewundert und als sehr entspannt wahrgenommen. Auch unsere vielen Kinder haben mir gezeigt, dass viele unserer Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale schon von Geburt an vorhanden sind. Das Vatersein hat mich auch gezwungen, mich an das Alltägliche eines Lebens mit Kindern zu gewöhnen, die gebadet und gefüttert werden müssen, die Hilfe bei den Hausaufgaben benötigen und zum Schwimmunterricht gefahren werden müssen, die neue Schuhe und Kleider brauchen und dann noch mehr Essen.</p>
<p>Das gewöhnliche Leben ist gleichzeitig auch etwas Außergewöhnliches. Wir erweisen der Gemeinde keinen Dienst, wenn wir Menschen glauben lassen, dass zu heiraten, Kinder zu bekommen, verheiratet zu bleiben, Kinder in die Gemeinde zu bringen, ihnen den Glauben zu lehren, Schuhe zu kaufen und sie zu mutigen und liebevollen Christen zu erziehen etwas anderes als radikale Nachfolge ist. Wenn auch wir „Fremdlinge“ sind (vgl. 1 Petr 1,1), dann ist Jeremias Anweisung an die Juden in Babylon auch für uns relevant: Werdet ansässig, gründet Familien und sucht das Beste der Stadt, in der ihr euch vorübergehend befindet (vgl. Jer 29,4–7). Wenn wir Jesus nachfolgen, indem wir andere lieben, unsere Kinder (ob leiblich oder im Glauben) erziehen, uns in einer guten Gemeinde einbringen und mit anderen unseren Glauben und unseren Besitz teilen, dann tun wir ganz sicher etwas.</p>
</blockquote>
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		<title>Was hinter der Diagnose „trans“ bei Jugendlichen steckt</title>
		<link>https://theoblog.de/was-hinter-der-diagnose-trans-bei-jugendlichen-steckt/48245/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 08:36:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Kraus]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Klientin bereut die Operation: Ihre Stimme und ihre Brüste sind weg. Ein Patient hat alle Eingriffe hinter sich, doch die Schmerzen und die Depression bleiben. In ihrer Praxis hat die Psychotherapeutin Dr. Ingeborg Kraus keinen einzigen Fall erlebt, in dem die Diagnose eindeutig war. Trotzdem gilt in deutschen Kliniken der affirmative Ansatz: zustimmen, nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Klientin bereut die Operation: Ihre Stimme und ihre Brüste sind weg. Ein Patient hat alle Eingriffe hinter sich, doch die Schmerzen und die Depression bleiben. In ihrer Praxis hat die Psychotherapeutin Dr. Ingeborg Kraus keinen einzigen Fall erlebt, in dem die Diagnose eindeutig war. Trotzdem gilt in deutschen Kliniken der affirmative Ansatz: zustimmen, nicht nachfragen. Kraus beschreibt, was dabei übersehen wird, warum sich kaum eine Kollegin traut, das öffentlich zu sagen, und was Eltern tun können, deren Kind glaubt, im falschen Körper zu sein.</p>
<p>Sie schreibt: </p>
<blockquote>
<p>Am 12. April 2024 habe ich mir die Debatte im Parlament zum Selbstbestimmungsgesetz angehört. Ich war über die Art der Debatten erstaunt.! Seitens der SPD und Grünen wurde mit Thesen argumentiert, die völlig unwissenschaftlich und falsch waren wie: Es gäbe mehr als zwei Geschlechter und, man könne das Geschlecht wechseln. Die SPD-Abgeordnete Anke Hennig brachte sogar das Beispiel eines sechsjährigen Mädchens ein, das denkt, sie wäre ein Junge, und dem nun aufgrund des Selbstbestimmungsgesetzes unkritisch entsprochen werden kann. Das ist kein Kinderschutz, sondern Kindeswohlgefährdung, der Frau Hennig hier mit ihrem Beispiel den Weg ebnet. Kinder können nämlich die weitreichenden Folgen so einer Entscheidung nicht ermessen.</p>
<p>Dieses Gesetz wurde vom Deutschen Bundestag trotz dieser absurden Argumentationen beschlossen. Das schockierte mich und motivierte mich, einen Essay darüber zu schreiben. Mein Beitrag, „Warum ich das Selbstbestimmungsgesetz als Psychotherapeutin gänzlich ablehne“, erhielt innerhalb kürzester Zeit eine sehr hohe Reichweite auf „X“ (ca. 500.000 Views).</p>
<p>In den folgenden Wochen und Monaten kontaktierten mich sehr viele Menschen: darunter verzweifelte Mütter, deren Kinder sich als „trans“ identifizierten. Verunsicherte Lehrerinnen, die von Schülern gezwungen werden, sie mit einem anderen Pronomen und Namen anzusprechen, Kolleginnen und Kollegen, die mir zustimmten.</p>
<p>In meinem Essay sprach ich über meine klinische Erfahrung mit „Trans“-Menschen aus meiner psychotherapeutischen Tätigkeit. Meine Erfahrungen kollidieren nämlich mit dem gängigen Bild, das von den Befürwortern des Selbstbestimmungsgesetzes verbreitet wird, wie: „Kinder und Jugendliche wüssten über ihr Geschlecht ganz genau Bescheid“. Und: „Das Geschlecht sei ein Gefühl, man sollte es nicht in Frage stellen“. Die Befürworter des SBGG zeichnen ein sehr vereinfachtes Bild von „Transsexualität“ bzw. „Geschlechtsdysphorie“, das mittlerweile sogar im Schulunterricht vermittelt wird.</p>
</blockquote>
<p>Mehr hier: <a href="https://frauenheldinnen.de/unversehrt-aufwachsen/lasst-euch-zeit-was-hinter-der-diagnose-trans-bei-jugendlichen-wirklich-steckt/" target="_blank" rel="noopener">frauenheldinnen.de</a>.</p>
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		<title>Martyn Lloyd-Jones: Psychische Erkrankungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 06:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Adams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Arzt und Prediger Martyn Lloyd-Jones war zu seinen Lebzeiten sehr besorgt darüber, dass einige Theologen, Pastoren und Seelsorger sich der Anti-Psychiatrie-Bewegung anschlossen. Auch gegenüber Thesen von Jay Adams, dem Vater der sogenannten „Biblischen Seelsorge“, äußerte er grundlegende Vorbehalte. In einem Vortrag, den er 1974 vor der Christliche Ärztegemeinschaft hielt, sagte er Folgendes (Healing and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arzt und Prediger Martyn Lloyd-Jones war zu seinen Lebzeiten sehr besorgt darüber, dass einige Theologen, Pastoren und Seelsorger sich der Anti-Psychiatrie-Bewegung anschlossen. Auch gegenüber Thesen von Jay Adams, dem Vater der sogenannten „Biblischen Seelsorge“, äußerte er grundlegende Vorbehalte. In einem Vortrag, den er 1974 vor der Christliche Ärztegemeinschaft hielt, sagte er Folgendes (<em>Healing and the Scriptures</em>, 1988, S. 152–158):</p>
<blockquote>
<p>Die dritte Kategorie, zu der Ihr Patient oder Ihr Ratsuchender gehören könnte, ist das Psychische. Ich verwende diesen allgemeinen Begriff, aber wenn Sie es vorziehen, könnte man auch von „psychischen Erkrankungen“ sprechen. Dies ist derzeit ein wichtiger Aspekt, da wir uns gerade mitten in einem der neuesten Trends oder Moden in der christlichen und sogar evangelikalen Welt befinden. Das Konzept der „psychischen Erkrankung“ steht derzeit in der Kritik, vor allem aufgrund der Schriften von Thomas Szasz. Er hat eine Reihe von Büchern verfasst, darunter <em>Der Mythos der Geisteskrankheit</em>, <em>Die Fabrikation des Wahnsinns</em> und <em>Ideology and Insanity</em>.</p>
<p>Wie lautet Szasz’ These? Er behauptet, dass diese Einstufung von Menschen als psychisch krank und deren entsprechende Behandlung lediglich die jüngste Ausprägung eines Phänomens sei, das schon seit Jahrhunderten besteht. Im Mittelalter, so behauptet er, war es die Bestrafung von Heterodoxie durch die Kirche. Ein Ketzer wurde ausgegrenzt und von der Inquisition auf verschiedene Weise bestraft. Dies geriet allmählich in Vergessenheit und wurde durch die Hexenjagd abgelöst, die in diesem Land und in Amerika bis zum Ende des 17. Jahrhunderts andauerte. Was tun sie heute? Szasz’ Antwort lautet: „Sie diagnostizieren bei Menschen psychische Erkrankungen und stecken sie in verschiedene Einrichtungen.“ Das Argument lautet, dass genau dies geschieht und dass es etwas ist, dem wir widerstehen müssen.</p>
<p>Dieser Mann, Szasz, und seine Schriften sind nicht nur interessant, sondern auch unterhaltsam. Er ist ein brillanter Schriftsteller und ein fähiger Mann. Wenn Sie unterhaltsame Lektüre suchen, sollten Sie einige seiner Bücher lesen, die beispielsweise in der Bibliothek der Royal Society of Medicine erhältlich sind und inzwischen möglicherweise auch in Großbritannien importiert oder gedruckt wurden. In dem, was er sagt, steckt viel Wahres. Er ist ein Anti-Freudianer und greift das an, was zu einem Kult geworden ist: „Schickt ihn zum Psychologen.“ Jeder wird abgestempelt, und alles wird unter dem Deckmantel der Psychologie abgedeckt. </p>
<p>Szasz erörtert die finanziellen Aspekte dieser Entwicklung – und damit muss man sich auseinandersetzen. Was ihn jedoch noch mehr beunruhigt, ist das damit verbundene Element moralischer Beurteilung. Manchmal wird ein Mann von seiner Frau, seiner Familie und dem Arzt in moralischer Hinsicht abgestempelt. Er mag völlig hilflos sein und wird einfach einer Behandlung in irgendeiner Form unterzogen. Er wird begutachtet, Urteile werden über ihn gefällt, und wenn dieser Prozess anhält und sich weiter ausbreitet, entsteht eine akute Gefahr für die individuelle Freiheit. </p>
<p>Die Presse gibt von Zeit zu Zeit Einblicke in das, was – in extremer Form – in Russland geschieht. Doch es besteht keinerlei Zweifel daran, dass in Amerika Ähnliches in einer höflicheren Form bereits in großem Umfang in die Wirtschaft Einzug gehalten hat. Menschen erhalten aufgrund solcher Einstufungen durch Psychologen keine Stelle oder werden entlassen. </p>
<p>Menschen, die in irgendeiner Weise anders sind, werden möglicherweise mit einem Etikett versehen, es wird ein Urteil über sie gefällt, und sie werden gegen ihren Willen manipuliert. Szasz legt Wert darauf, darauf hinzuweisen, wie diese Psychologen (oder manchmal sogar Psychiater) es sich anmaßen, pauschale Urteile zu fällen. Jeder lässt sich erklären – Hamlet zum Beispiel oder Darwin, wie oben bereits angedeutet. Doch dieser Trend beschränkt sich nicht einfach auf einige wenige postmortale Diagnosen. Der Autor zitiert den Fall eines Mannes, der sich zur Wahl zum Präsidenten der USA aufstellen lassen wollte und auf diese Weise begutachtet wurde. Der Bericht wurde in den Zeitungen veröffentlicht, und es gab Menschen, die bereit waren, ihm Glauben zu schenken und anzunehmen, dass diese Psychologen ein umfassendes Verständnis der menschlichen Natur sowie der Eigenschaften und Schwächen jedes einzelnen Menschen hätten.</p>
<p>Szasz betont daher die enorme Gefahr. Er will beweisen: Wenn man liest, was man in der Vergangenheit mit Menschen gemacht hat, die als „verrückt“ galten, ist man entsetzt; doch, so betont er, genau dasselbe geschehe heute auf eine höflichere Art und Weise. In seinem Buch <em>Die Fabrikation des Wahnsinns</em> weist er darauf hin: </p>
<p>„Noch 1860 musste man nicht psychisch krank sein, um in einer Anstalt für Geisteskranke eingewiesen zu werden. Es reichte aus, eine verheiratete Frau zu sein! Als die berühmte Mrs. Packard in die staatliche Irrenanstalt von Jacksonville eingewiesen wurde, weil sie mit ihrem Ehemann, einem Pfarrer, nicht einer Meinung war, sahen die Einweisungsgesetze des Staates Illinois vor, dass verheiratete Frauen auf Antrag ihres Ehemanns oder Vormunds in die Anstalt eingewiesen oder dort festgehalten werden konnten, ohne dass der üblicherweise erforderliche Nachweis einer Geisteskrankheit vorlag.“ </p>
<p>Diese Frau wurde in eine Anstalt gesteckt, weil sie es gewagt hatte, mit ihrem „Ehemann, einem Pfarrer“, nicht einer Meinung zu sein!</p>
<p>Wie reagieren Sie auf eine solche Aussage? Ich bin mir sicher, dass die meisten von Ihnen die Tatsache beklagen würden, dass Menschen sich jemals eines solchen Verhaltens schuldig gemacht haben könnten. (Auch wenn vielleicht der eine oder andere unter den Anwesenden vor sich hin murmelt: „Das waren noch Zeiten!“) Ich bin jedoch überzeugt, dass Szasz seine These völlig übertreibt. Zwar steckt in vielem, was er sagt, ein beträchtlicher Kern Wahrheit, doch geht er zu weit, wenn er behauptet, es gäbe so etwas wie eine psychische Erkrankung gar nicht. Leider hat er mittlerweile auch eine Reihe von Anhängern, die seine Ansichten in populären Büchern niederschreiben. Einer der bekanntesten ist Jay Adams mit seinem Bestseller <em>Befreiende Seelsorge: Theorie und Praxis einer biblischen Lebensberatung</em> (1973) . Doch er ist lediglich ein Popularisierer von Thomas Szasz und bekräftigt ebenso wie Szasz, dass es so etwas wie eine psychische Erkrankung nicht gibt, dass die Patienten in Wirklichkeit unter Sünde leiden und ausschließlich auf biblische Weise behandelt werden müssen. Diese Autoren tadeln die Betroffenen und beraten sie mit großer Strenge.</p>
<p>Es ist notwendig, dass wir mit den Fachleuten auf diesem Gebiet zusammenarbeiten, die die Realität psychischer Erkrankungen nachweisen; andernfalls machen wir uns gegenüber einigen derjenigen, die zu uns in die Beratung kommen, großer Grausamkeit schuldig.</p>
<p>Warum sollte ich die Realität solcher Erkrankungen bejahen? Ich behaupte, dass allein das bekannte (erbliche) Element in den Fallgeschichten ausreicht, um dies zu belegen. Ein weiterer Faktor ist die für viele Fälle so charakteristische Periodizität – klare, lucide Intervalle, gefolgt von einem Rückfall. Nicht nur das, sondern es gibt viele Fälle von psychischen Erkrankungen, die überhaupt nicht auf spirituelle, biblisch orientierte Behandlungen ansprechen und durch diese sogar noch verschlimmert werden.</p>
<p>Ich würde wie folgt argumentieren: Es gibt verschiedene psychologische Typen. Manche Menschen sind gelassen, manche sind launisch und wieder andere haben ein ganz anderes Temperament. Bei psychischen Erkrankungen werden diese Unterschiede als Krankheitsbilder weitergeführt.  </p>
<p>Zumindest gewinnt heute die Ansicht an Popularität, dass psychische Erkrankungen auf Störungen in der Chemie des Gehirns zurückzuführen sind, genauso wie Diabetes auf eine Störung der Chemie der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen ist. So schwierig es auch sein mag, sie zu klassifizieren, gibt es in der Psychiatrie offensichtlich einige klare klinische Entitäten. </p>
<p>In der Geschichte gab es Fälle, die die Tatsache psychischer Erkrankungen eindeutig belegen. Ein herausragendes Beispiel ist der Dichter William Cowper. Er war ein gläubiger Christ, der die evangelische Lehre kannte und sich daran erfreute. Doch er litt unter periodischen Anfällen seiner psychischen Erkrankung. Seine Freunde versuchten, ihn zur Vernunft zu bringen, und taten alles, was uns oft als Hilfe in solchen Fällen empfohlen wird – jedoch ohne Erfolg. Es verschlimmerte seinen Zustand eher noch und verstärkte sein Leid.</p>
<p>Ein puritanischer Schriftsteller – Richard Baxter – offenbart vor dreihundert Jahren in höchst bemerkenswerter Weise große Einsicht in dieser Frage. Baxter liefert uns – besser als jeder andere, den ich zu diesem Thema je gelesen habe – die Differentialdiagnose zwischen einem geistlichen und einem psychischen Fall. Er sagt:</p>
<p>„Ich bezeichne jene nicht als melancholisch, die vernünftigerweise über die Sünde traurig sind, sich dieses Elends bewusst sind und um ihre Genesung und Erlösung besorgt sind, sei es auch mit so großer Ernsthaftigkeit, wie es ihre geistigen Fähigkeiten ertragen können. Solange sie über einen gesunden Verstand verfügen und die Vorstellungskraft, Fantasie oder Denkfähigkeit nicht verwirrt oder krank ist. Unter Melancholie [d h. psychischer Erkrankung] verstehe ich jedoch diese krankhafte Verwirrung, Störung oder Verirrung der Vorstellungskraft und folglich des Verstandes, die an diesen Anzeichen zu erkennen ist.“</p>
<p>Anschließend führt er fünfunddreißig Punkte zur Differentialdiagnose zwischen sogenannten „psychisch kranken“ Fällen und solchen an, die sich in „geistlicher“ Not befinden. Im Folgenden sind einige der Punkte aufgeführt, die er in Bezug auf psychisch Kranke anführt:</p>
<ul>
<li>Sie sind gewöhnlich überaus ängstlich, grundlos oder über das Maß hinaus, das durch einen Grund gerechtfertigt wäre. Alles, was sie hören, verstärkt ihre Ängste, insbesondere wenn Angst die ursprüngliche Ursache war, wie es üblicherweise der Fall ist.</li>
<li>Ihre Fantasie trägt am stärksten dazu bei, ihre Sünden, Gefahren oder ihr Unglück zu verschlimmern.</li>
<li>Sie sind nach wie vor einer übermäßigen Traurigkeit verfallen; manche weinen, ohne zu wissen warum, und manche glauben, es müsse so sein; und wenn sie lächeln oder fröhlich sprechen sollten, plagt sie ihr Gewissen, denn es ist, als hätten sie etwas Falsches getan.</li>
<li>Sie legen den größten Teil ihrer Frömmigkeit in Trauer und Entbehrungen für das Fleisch.</li>
<li>Sie klagen sich ständig selbst an und machen alles, was sie hören, lesen, sehen oder denken, zum Gegenstand der Anklage gegen sich selbst.</li>
<li>Sie fürchten sich nach wie vor davor, von Gott verlassen zu sein, und neigen zur Verzweiflung.</li>
<li>Sie glauben nach wie vor, dass die Zeit der Gnade vorbei und es nun zu spät sei, Buße zu tun oder Barmherzigkeit zu finden.</li>
<li>Sie sind oft versucht, aus der Lehre von der Prädestination verzweifelte Gedanken zu schöpfen und zu denken, dass, wenn Gott sie verworfen oder nicht erwählt habe, weder alles, was sie tun können, noch alles, was die Welt tun kann, sie retten könne. </li>
</ul>
<p>Und so fährt er mit seiner Liste von fünfunddreißig Punkten fort. Doch er schließt wie folgt: </p>
<p>„Punkt 35. Doch trotz all dieser Unruhe werden nur wenige von ihnen glauben, dass sie melancholisch [oder psychisch erkrankt] sind; vielmehr verabscheuen sie es, wenn man ihnen dies sagt, und behaupten, es sei lediglich das rationale Bewusstsein ihres Unglücks und des Verlassenseins sowie des schweren Zorns Gottes. Und deshalb lassen sie sich kaum dazu überreden, irgendwelche Medikamente einzunehmen oder irgendwelche Mittel zur Heilung ihres Körpers anzuwenden; sie sagen, es gehe ihnen gut, und sind überzeugt, dass nur ihre Seelen in Not sind. Das ist der elende Zustand dieser armen Menschen, die sehr zu bemitleiden sind und von niemandem verachtet werden dürfen. Ich habe nichts anderes gesagt als das, was ich oft gesehen und erfahren habe, und niemand soll solche Menschen verachten; denn Menschen aller Art geraten in dieses Elend, Gebildete und Ungebildete, Hohe und Niedrige, Gute und Böse; ja, sogar einige, die in größter Fröhlichkeit und Sinnlichkeit gelebt haben, als Gott sie ihre Torheit spüren ließ.“</p>
<p>Dem kann ich nichts hinzufügen. Ich hoffe sehr, dass Menschen, die dazu neigen, Thomas Szasz und seinem Popularisierer Jay Adams zu folgen, sich all das zu Herzen nehmen werden. </p>
<p>Soweit meine eigene Erfahrung reicht, würde ich Baxters fünfunddreißig Punkte wie folgt zusammenfassen: Ich glaube, Sie werden fast ausnahmslos feststellen, dass psychisch Kranke Ihnen nicht wirklich zuhören. Sie zitieren die Heilige Schrift, sie hören nicht zu. Sie wiederholen immer wieder dieselben Aussagen und vermitteln den Eindruck, als würden sie darauf warten, dass man fertig ist, damit sie ihr Ding noch einmal loswerden können. Das ist fast ausnahmslos so.</p>
<p>Man bemerkt den Unterschied im Vergleich zu denen, die in geistlicher Not sind. Letztere sind begierig darauf, Hilfe zu erhalten. Die anderen sind es nicht. Ich habe bei ihnen immer das Gefühl, dass ich eine Art Tangente an einen Kreis bin. Man dringt nie zu ihnen durch, sie sind fast ungeduldig und wiederholen immer wieder dasselbe.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/martyn-lloyd-jones-psychischer-erkrankungen/48232/">Martyn Lloyd-Jones: Psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>AfeT-Rezension zu „Menschenfischen &#038; Schafeweiden“</title>
		<link>https://theoblog.de/afet-rezension-zu-menschenfischen-schafeweiden/48230/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[W.C. Jaeschke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Dirk Scheuermann, Pfarrer und Studienleiter im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen, hat für den AfeT das Buch Menschenfischen &#38; Schafeweiden (2006, #ad) von Wolf Christian Jaeschke vorgestellt. Er schreibt in seiner Rezension:  Jaeschke diskutiert die wichtige Frage, ob es einen Anknüpfungspunkt beim Menschen für das Evangelium gibt: „Ist das den Menschen verkündete Evangelium die Erfüllung dessen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="71VxCiUgsPL._SL1500_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/10/71VxCiUgsPL._SL1500_.jpg" alt="71VxCiUgsPL. SL1500 ." width="238" height="366" border="0"></p>
<p>Dirk Scheuermann, Pfarrer und Studienleiter im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen, hat für den AfeT das Buch <a href="https://link.amazon/B029ncc1z" target="_blank" rel="noopener"><em>Menschenfischen &amp; Schafeweiden</em></a> (2006, #ad) von Wolf Christian Jaeschke vorgestellt. Er schreibt in seiner Rezension: </p>
<blockquote>
<p>Jaeschke diskutiert die wichtige Frage, ob es einen Anknüpfungspunkt beim Menschen für das Evangelium gibt: „Ist das den Menschen verkündete Evangelium die Erfüllung dessen, was in deren bisherigem Glauben und Denken schon angelegt ist (Kontinuität), oder ist es etwas völlig anderes (Diskontinuität)?“ Doch wo liegen die Andockstellen für die Botschaft des Evangeliums? Für Jaeschke – er bezieht sich dabei auf Otto Haendler – ist es die Urangst, die in jedem Menschen steckt. Sie wird niemandem eingeredet, sondern ist a priori mit unserer Existenz verbunden. Bei allem Nachdenken über die Situation des Menschen möchte Wolf Christian Jaeschke das Kreuz im Blick behalten. Er zitiert Wilhelm Busch: „Es stellte sich heraus, dass die Predigt vom Kreuz (also das Thema der Brückenillustration) in der Tat hochaktuell ist. Wenn vom ‚Frieden mit Gott‘ (Röm 5,1) gepredigt wird, entdeckt der Mensch, was ihm fehlt und woher seine Nöte kommen. Ich lernte Paulus verstehen: ‚dass ich nichts wüsste als Jesus Christus, den Gekreuzigten‘ (1Kor 2,2).“</p>
<p>Ein weiteres Thema, dem sich der Autor zuwendet, ist die Frage nach dem freien Willen. Ist es legitim, zum Glauben einzuladen, wenn der Mensch keinen freien Willen hat? Hier argumentiert Wolf Christian Jaeschke mit Siegfried Kettling: „Der Satz ‚Komm zu Jesus‘ kann aber auch auf dem Hintergrund der Erkenntnis vom ‚unfreien Willen‘ des Menschen ausgesprochen werden; dann ist er ein Imperativ des Evangeliums. Weil der Schöpfergeist wirkt, ist das gepredigte Wort voller Kraft und Leben.“</p>
<p>Im zweiten Hauptteil „Glaubensvertiefung“ erklärt Jaeschke die „Radillustration“, die auf einen Blick zeigt, wie es zum Glaubenswachstum und zu einem ausgewogenen Leben in der Gemeinschaft mit Jesus Christus kommt. Die Elemente der Radillustration: Der Mittelpunkt ist Christus. Um ihn dreht sich alles im Glaubensleben. Die beiden vertikalen Speichen sind das Gebet und das Wort Gottes. Die beiden horizontalen Speichen sind die Gemeinschaft der Christen und das Bekenntnis des Glaubens. Die Lauffläche beschreibt Jaeschke als die Umsetzung des Christenlebens im Alltag. Dabei geht es um den Gehorsam und um ein Leben von der Mitte her, die Jesus Christus ist. Interessant sind die Ausführungen von Jaeschke zum Thema Gehorsam (Heiligung). Er bezieht sich auf einen Vortrag von Jerry Bridges, der darüber spricht, wie wichtig es sei, dass Christen evangeliumsorientiert und nicht leistungsorientiert leben. Auf einen Schwerpunkt der Navigatoren sei noch hingewiesen. Jaeschke nennt ihn „Erwachsenwerden plus“. Seine Formel für diesen Begriff: Geistliches Erwachsenwerden + geistliches Elternwerden = Erwachsenwerden plus. Es geht darum, dass sich das Evangelium multiplikativ ausbreitet. Begründet wird die multiplikative Ausbreitung des Evangeliums mit 2Tim 2,2: „Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.“</p>
</blockquote>
<p>Die vollständige Buchbesprechung gibt es <a href="https://rezensionen.afet.de/?p=2786&amp;print-posts=pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Luther über gute Werke</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-ueber-gute-werke/48234/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 05:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Luther (Der Galaterbrief, 1987, S. 346–347): Es ist aber sehr vonnöten, nach dem Beispiel Pauli, die Gläubigen zum Gutestun zu ermahnen, also dazu, daß sie ihren Glauben durch gute Werke üben; wenn die Werke dem Glauben nicht folgen, ist es das gewisseste Zeichen, daß ihr Glaube nicht wahr ist. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther (<em>Der Galaterbrief</em>, 1987, S. 346–347):</p>
<blockquote>
<p>Es ist aber sehr vonnöten, nach dem Beispiel Pauli, die Gläubigen zum Gutestun zu ermahnen, also dazu, daß sie ihren Glauben durch gute Werke üben; wenn die Werke dem Glauben nicht folgen, ist es das gewisseste Zeichen, daß ihr Glaube nicht wahr ist. </p>
</blockquote>
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		<title>Die Wurzeln des christlichen Abendlandes</title>
		<link>https://theoblog.de/die-wurzeln-des-christlichen-abendlandes/48223/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:38:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Henrich]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jeising]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anhand von faszinierenden psychologischen Experimenten, ausgedehnten Feldforschungen und einer Fülle von Daten zeigt der Psychologe Joseph Henrich in seinem Buch Die seltsamsten Menschen der Welt: Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde (2025, #ad), wie unter anderem das Christentum das westliche Denken und Leben beeinflusst hat. Thomas Jeising hat das Buch gelesen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anhand von faszinierenden psychologischen Experimenten, ausgedehnten Feldforschungen und einer Fülle von Daten zeigt der Psychologe Joseph Henrich in seinem Buch <a href="https://link.amazon/B0epKechP" target="_blank" rel="noopener"><em>Die seltsamsten Menschen der Welt: Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde </em></a>(2025, #ad)<em>,</em> wie unter anderem das Christentum das westliche Denken und Leben beeinflusst hat. Thomas Jeising hat das Buch gelesen und stellt einige Dinge heraus. Zum Beispiel:</p>
<blockquote>
<p>Zu den Faktoren zählt Henrich die Ablösung der „verwandtschaftsbasierten Institutionen“, d.h. das Ende des vorherrschenden Stammes- oder Clan-Denkens. Weiter sieht er die Entwicklung eines „gruppenübergreifenden Wettbewerbs“, der den eigenen Vorteil nicht auf Ausbeutung gründet, sondern auch den Vorteil des Partners im Blick hat. Er nennt die Entwicklung eines Rechtssystems, das alle Menschen gleichbehandeln will. Er sieht die wachsende Arbeitsteilung, die nur auf der Grundlage von Vertrauen und Miteinander in der Wertschätzung des Gewinns bei gegenseitiger Ergänzung gedeihen konnte. Er erkennt in der Idee vom Beruf als einer Berufung, in der der Mensch Gott dient und darin Erfüllung findet, einen wichtigen Faktor nach der Reformation. Henrich sieht das alles – und damit auch die zugrunde liegenden Werte – in einem „unerbittlichen Wettbewerb“ stehend, damit es sich etablieren konnte. Als wichtige Aspekte der „sonderbaren Psychologie“ benennt er vier, die sich alle leicht auf die Ausbreitung des christlichen Denkens zurückführen lassen:</p>
<ul>
<li>Das „analytische Denken“, das Zusammenhänge aufgrund von Eigenschaften erkennt und Widersprüche wahrnimmt und möglichst überwinden will;</li>
<li>die Bedeutung innerer Werte, Überzeugungen und Absichten von einzelnen Personen inklusive der Annahme, dass eine Person persönliche Rechte haben kann;</li>
<li>drittens die „Unabhängigkeit und Nonkonformität“, die Menschen dazu führt, sich nicht einfach anzupassen und in Gruppen und Systeme einzupassen, sogar wenn sie sich dabei selbst überschätzen;</li>
<li>viertens die Achtung von unparteiischen Regeln und allgemeinen Gesetzen, die nicht nur für bestimmte Personen gelten, sondern für alle gleichermaßen (vgl. S. 555–557).</li>
</ul>
<p>Was im Westen sozialisierten Menschen „normal“ vorkommt, ist es tatsächlich im weltweiten kulturübergreifenden Vergleich betrachtet keineswegs. Henrich macht die allgemeinen Prinzipien an vielen konkreten Entwicklungen fest, von denen ich einzelne genauer beschreibe und auf die biblischen Wurzeln verweise.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5317/die-wurzeln-des-christlichen-abendlandes" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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			</item>
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		<title>„Manche Eltern haben regelrecht Angst, Grenzen zu setzen“</title>
		<link>https://theoblog.de/manche-eltern-haben-regelrecht-angst-grenzen-zu-setzen/48221/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 08:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Schroth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mütter und Väter heute haben hohe Ansprüche an die Erziehung, doch die Kinderärztin Katharina Schroth warnt: Wenn die angeblichen Bedürfnisse des Kindes immer an oberster Stelle stehen, schadet das. Hier Auszüge aus einem Interview:  Sie erleben, dass Eltern, die keine Grenzen setzen, am Ende sind? Ja, absolut. Was ich häufig beobachte: Eltern, die den Anspruch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mütter und Väter heute haben hohe Ansprüche an die Erziehung, doch die Kinderärztin Katharina Schroth warnt: Wenn die angeblichen Bedürfnisse des Kindes immer an oberster Stelle stehen, schadet das. Hier Auszüge aus einem Interview: </p>
<blockquote>
<p><em>Sie erleben, dass Eltern, die keine Grenzen setzen, am Ende sind?</em></p>
<p>Ja, absolut. Was ich häufig beobachte: Eltern, die den Anspruch der Bedürfnisorientierung exzessiv verfolgen, schaffen es beim ersten Kind vielleicht gerade noch so. Beim zweiten geraten viele schnell an ihre Grenzen. Manche Mütter stillen dann zum Beispiel im Tandem, verlieren deutlich an Gewicht, berichten über starken Haarausfall und sind körperlich wie nervlich völlig erschöpft. Das Problem ist für mich nicht das Stillen oder das Familienbett an sich, sondern wenn sich dauerhaft alles nur noch um die Bedürfnisse der Kinder dreht und die Eltern ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse aus den Augen verloren haben. Und selbst dann haben viele noch ein schlechtes Gewissen, weil sie glauben, ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein.</p>
<p><em>Wenn Sie in der Praxis merken, dass Eltern kurz vor dem Burnout stehen: Nutzen Sie dann die Möglichkeit, das anzusprechen?</em></p>
<p>Dahinter steckt ja ein vielschichtiges Problem. Es liegt nicht nur an der Idee der Bedürfnisorientierung, sondern an massiven strukturellen und gesellschaftlichen Belastungen. Oft ist das Kind elf Monate alt, der Wiedereinstieg in den Job steht an, es wird noch gestillt, und die Väter sind wieder voll im Beruf eingebunden. Wenn Mütter dann erschöpft bei mir sitzen, sage ich nicht einfach „Holen Sie sich Hilfe“ oder „Organisieren Sie sich besser“. Ich sage ihnen ganz bewusst: „Es ist völlig in Ordnung, wenn das Kind mal vor dem Fernseher sitzt.“ Und es ist auch völlig menschlich, wenn man mal die Nerven verliert und lauter wird. Das soll kein Freifahrtschein für Gewalt oder eine Rückkehr zu autoritären Schlägen sein – überhaupt nicht! Aber wir müssen viel milder mit uns selbst sein, denn was in uns passiert, überträgt sich auch aufs Kind. Wir Erwachsenen steuern ja schließlich das Schiff. Es ist nicht nur legitim, einem Kind Grenzen zu setzen und Nein zu sagen; es ist auch menschlich, wenn man mal an seine eigenen Grenzen stößt.</p>
<p><em>Eltern müssen also den Perfektionismus ablegen?</em></p>
<p>Ja, genau. Viele Eltern haben sich das Ziel gesetzt, dass ihr Kind absolut frei aufwachsen soll, ohne jeglichen Zwang. Dahinter steckt oft auch eine große Sehnsucht nach einer perfekt harmonischen, fast freundschaftlichen Beziehung zum eigenen Kind. Manche haben regelrecht Angst, diese Nähe durch Konflikte, klare Grenzen oder ein Nein zu gefährden. Aber wenn man den Punkt verpasst hat, frühzeitig klare Routinen einzuführen – etwa beim Zähneputzen, Zubettgehen oder bei den Mahlzeiten –, dann ist es mit einem Dreijährigen unglaublich kräftezehrend, das noch nachzuholen und plötzlich strenge Regeln durchzusetzen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/besser-leben/familie/kinderaerztin-warum-beduerfnisorientierung-schaden-kann-accg-201274383.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Homosexualität: „Progressive“ Argumente und konservative Antworten</title>
		<link>https://theoblog.de/homosexualitaet-progressive-argumente-und-konservative-antworten/48213/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Franz Graf-Stuhlhofer hat sich eingehend mit „progressiven” Argumenten zum Thema Homosexualität auseinandergesetzt. Hier seine treffenden Schlussworte: Wie gehen Christen damit um, dass die – als Mitteilung Gottes anerkannte – Bibelwichtige Einschränkungen auf sexuellem Gebiet auferlegt? Manche solcher Einschränkungen betreffen letztlich alle Christen, nämlich Ledige: In diesem Stand waren auch Verheiratete – bis zur Heirat – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Franz Graf-Stuhlhofer hat sich eingehend mit „progressiven” Argumenten zum Thema Homosexualität auseinandergesetzt. Hier seine treffenden Schlussworte:</p>
<blockquote>
<p>Wie gehen Christen damit um, dass die – als Mitteilung Gottes anerkannte – Bibelwichtige Einschränkungen auf sexuellem Gebiet auferlegt? Manche solcher Einschränkungen betreffen letztlich alle Christen, nämlich Ledige: In diesem Stand waren auch Verheiratete – bis zur Heirat – eine Zeitlang (manche jahrzehntelang). Außerdem gilt das für die Verwitweten nach dem Tod des Partners. Solche Einschränkungen lassen sich mit Leitplanken vergleichen: Autofahrer tun gut daran, sie zu beachten. Ähnliches gilt, im übertragenen Sinn, für Christen: Es ist wichtig, dass sie sich daran orientieren. Es fällt uns nicht leicht, die in vielen Fällen gebotene Enthaltsamkeit zu verwirklichen. Mitunter beschränken sich Christen darauf, jene Richtlinien Gottes einzuhalten, die uns als berechtigt einleuchten. Wenn wir ein Gebot nicht (ganz)verstehen, und wenn unser eigenes Empfinden in eine andere Richtung weist, sindwir stark gefordert. Aber gerade in solchen Fällen kann sich unser Vertrauen zu Gott erweisen, und wir können dieses Vertrauen einüben – mit Gottes Hilfe.</p>
</blockquote>
<p>Die gesamte Untersuchung kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://wngfugczooxqzolhyevb.supabase.co/storage/v1/object/public/page-media/publikationen/eeb0b04c-10e4-4d6f-92dc-a456c1743316-mbstexte200.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf" target="_blank" rel="noopener">mbstexte200.pdf</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/homosexualitaet-progressive-argumente-und-konservative-antworten/48213/">Homosexualität: „Progressive“ Argumente und konservative Antworten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Der HERR ist mein Hirte</title>
		<link>https://theoblog.de/der-herr-ist-mein-hirte/48207/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 05:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium21]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Norman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. Oktober fand in Salzburg die E21-Regionalkonferenz Österreich statt. Thematischer Schwerpunkt war die Auslegung des 23. Psalms. Dazu heißt es: Hauptredner Larry Norman (Pastor der Leipzig English Church) weckte in seinem ersten Vortrag die Aufmerksamkeit der Zuhörer mit der Frage „Was fällt dir im ersten Vers des Psalms auf?“ – Viele denken an das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-herr-ist-mein-hirte/48207/">Der HERR ist mein Hirte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Oktober fand in Salzburg die E21-Regionalkonferenz Österreich statt. Thematischer Schwerpunkt war die Auslegung des 23. Psalms. Dazu heißt es:</p>
<blockquote>
<p>Hauptredner Larry Norman (Pastor der Leipzig English Church) weckte in seinem ersten Vortrag die Aufmerksamkeit der Zuhörer mit der Frage „Was fällt dir im ersten Vers des Psalms auf?“ – Viele denken an das Bild des Hirten oder daran, keinen Mangel zu haben. Doch nur wenigen fallen die ersten beiden Worte „Der HERR“ auf. Dabei sind diese ersten beiden Worte für die Wahrheiten des gesamten Psalms entscheidend. Larry Norman erinnerte daran, was sich hinter diesem Namen Gottes verbirgt: Gott ist grenzenlos, unwandelbar, allmächtig und überall. Gott schenkt Leben. Er rettet. Gott ändert seinen Plan und seine Verheißung nicht. Nur ein Gott, der sich nicht ändert, ist ein vertrauenswürdiger Gott.</p>
<p>Weiter stellte Norman fest, dass dieser Gott nicht irgendwann „mein Hirte“ ist, sondern jetzt – unabhängig davon, wie lange jemand schon im Glauben ist. Dieser Hirte erquickt und weidet. Er stillt jeden Mangel seiner Schafe. Gott weiß besser, woran es seinem Schaf mangelt, als das Schaf selbst, hob Norman hervor.</p>
<p>Im zweiten Vortrag sprach Norman über den vierten Vers von Psalm 23. Dabei betonte er, dass nicht die Angst der Gläubigen das Problem ist. Vielmehr ist die Frage entscheidend, wer oder was einen Gläubigen bestimmt. Jesus selbst durchlebte das finstere Todestal und hatte Angst. Er schwitzte Blut (vgl. Lk 22,44). Jesus ließ sich nicht von der Angst bestimmen, als er dem Tod immer näherkam. Er ließ Gott Herr sein. Jesus kannte den Vater zutiefst und vertraute ihm durch das Tal des Todes hindurch. Je mehr ein Christ Gott erkennt, desto mehr werden „und wenn ich auch“-Sätze sein Leben prägen, weil er verstehen wird, dass selbst der Tod ihm nichts anhaben kann, weil Gott mit ihm ist. Der Gläubige muss sich nicht fürchten, wenn er weiß, wer bei ihm steht, betonte Norman.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5318/jesus-unser-hirte" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-herr-ist-mein-hirte/48207/">Der HERR ist mein Hirte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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