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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Theologie &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Warum es Kirchengemeinden gibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Brad Edwards]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025): The Reason for Church ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Edwards.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/04/Edwards.jpg" alt="" width="301" height="458" border="0"></p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, <a href="https://amzn.to/42cFxNT" target="_blank" rel="noopener"><em>The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism</em></a> (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025):</p>
<blockquote>
<p><em>The Reason for Church</em> ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur Skeptiker die Kirche von außen kritisch unter die Lupe nehmen, sondern auch innerhalb der christlichen Gemeinschaft das Ansehen von Kirchengemeinden stark gelitten hat. Nicht wenige meinen, Glaube ließe sich auch ohne Gemeindeanschluss ausleben. Sie nehmen mit, was zu ihnen passt und möglichst wenig kostet. Damit wird Gott klein gemacht. Ein spiritueller Patchworkpragmatismus betrachtet „die Anbetung durch ein Fernglas rückwärts: Er minimiert Gott, indem er unser Wohl statt seiner Herrlichkeit zum Maßstab für unsere wöchentliche Anbetung macht“ (S. 22).</p>
<p>Edwards Ausführungen gehen über das hinaus, was wir in anderen Büchern über die Bedeutung von lokalen Gemeinden finden. Im ersten Teil liefert er aufschlussreiche soziologische und geistliche Analysen zu den Faktoren, die das geistliche Leben zurückdrängen. Nach der Lektüre wurde mir deutlich, wie sehr ich selbst durch den radikalen Individualismus beeinflusst bin. Die Kultur, mit der ich groß geworden bin, hat sich tief in meine Seele eingeprägt. Und die Gemeinde ist der Ort, an dem Gott mich mit seinem Evangelium umprägen möchte.</p>
<p>Im zweiten Teil lenkt Edwards unseren Blick auf die Schönheit und Transformationskraft lokaler Gemeinden. Dabei nimmt er die Zweifel und Ängste, die viele Menschen im Hinblick auf das Gemeindeleben hegen, ernst. Manche von uns haben erlebt, wie Machtkämpfe, unheilsame Lehren, Lieblosigkeit oder eine evangeliumsarme Verkündigung das geistliche Leben dämpfen oder gar zum Erliegen bringen können. Solche Erfahrungen müssen wir jedoch nicht mit Rückzug, Einsamkeit oder Zynismus quittieren. Edwards liefert Entmutigten und Verunsicherten überzeugende Argumente, die Ortsgemeinde als Gottes Geschenk zu schätzen und zu lieben.</p>
<p>Ich bin nicht mit allem in gleicher Weise glücklich, was Brad Edwards schreibt. Und es ist für mich als Europäer zu sehr auf die Gegebenheiten in Nordamerika zugeschnitten. Aber insgesamt handelt es sich bei <em>The Reason for Church</em> um ein exzellentes Buch, das ich sehr gern empfehle.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5127/the-reason-for-church" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Tabor beruft Martin Grabe zum Professor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Grabe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama gehört zu den schwächsten theologischen Büchern, die ich bisher gelesen habe. Nun wurde der Autor Martin Grabe von der Evangelischen Hochschule Tabor zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen.  IDEA meldet:  Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg hat den Psychiater und Psychotherapeuten Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch <em>Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama</em> gehört zu den schwächsten theologischen Büchern, die ich bisher gelesen habe. Nun wurde der Autor Martin Grabe von der Evangelischen Hochschule Tabor zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen. </p>
<p>IDEA meldet: </p>
<blockquote>
<p>Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg hat den Psychiater und Psychotherapeuten Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt am Main) zum Professor für Religion und Psychotherapie berufen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur bestätigte die Berufung Anfang des Jahres, wie der Rektor der Hochschule, Prof. Torsten Uhlig, der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte. Mit Grabe ist eine seit mehreren Jahren vakante Professur wiederbesetzt worden, so Uhlig.Grabe war Chefarzt der DGD Klinik Hohe Mark in Oberursel – einer christlichen Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin – und später deren Ärztlicher Direktor. Am 1. April 2025 ging er in den Ruhestand. Insgesamt stand er 32 Jahre im Dienst der Klinik. Seit September 2025 ist er Direktor des Marburger Instituts für Religion und Psychotherapie, das an der Hochschule Tabor angesiedelt ist.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.idea.de/artikel/evangelische-hochschule-tabor-beruft-martin-grabe-zum-professor" target="_blank" rel="noopener">www.idea.de</a>.</p>
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		<title>Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Trueman]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Horton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: <a href="https://amzn.to/4tHf0Ep" target="_blank" rel="noopener"><em>The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity</em></a> (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: <a href="https://amzn.to/3NVApKN" target="_blank" rel="noopener"><em>Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not Religious“ from the Renaissance to the Scientific Revolution</em></a> (#ad).</p>
<p>Kürzlich haben beide miteinander gesprochen.  In diesem Gespräch verfolgen sie den langen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Ihre These vereinfacht ausgedrückt: Nach dem „Tod Gottes“ verschwindet auch der Mensch. </p>
<p>Hier der Mitschnitt: </p>
<p><iframe title="Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6-cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/carl-trueman-und-michael-horton-im-gespraech-ueber-das-spaetmoderne-menschenbild/47570/">Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Gerhard Maier (1937–2026)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Maier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ehemalige württembergische Landesbischof Prof. Gerhard Maier (Tübingen) ist am 4. April 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Er leitete die Evangelische Landeskirche in Württemberg von 2001 bis 2005, prägte den württembergischen Pietismus maßgeblich und galt als profilierter Vertreter einer an der Bibel orientierten Theologie.   IDEA schreibt:  International bekannt wurde Maier durch seine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gerhard-maier-1937-2026/47560/">Gerhard Maier (1937–2026)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der ehemalige württembergische Landesbischof Prof. Gerhard Maier (Tübingen) ist am 4. April 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Er leitete die Evangelische Landeskirche in Württemberg von 2001 bis 2005, prägte den württembergischen Pietismus maßgeblich und galt als profilierter Vertreter einer an der Bibel orientierten Theologie.  </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">IDEA <a href="https://www.idea.de/artikel/wuerttembergischer-altlandesbischof-gerhard-maier-gestorben" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a>: </p>
<blockquote>
<p>International bekannt wurde Maier durch seine Veröffentlichungen, besonders durch das 1974 erschienene Buch „Das Ende der historisch-kritischen Methode“. Darin stellte er eine der Grundlagen moderner Theologie infrage. Maier betonte, dass die Anerkennung der Souveränität Gottes eine wesentliche Voraussetzung angemessener Bibelauslegung sei.</p>
<p>Mit der Bibelkritik habe die evangelische Theologie einen „verheerenden Fehlweg“ eingeschlagen, weil sie die Bibel nicht mehr als „das wahre Wort des lebendigen Gottes“ anerkenne. Die Heilige Schrift sei zuverlässig, da sich die historischen Angaben im Alten und Neuen Testament überprüfen ließen.</p>
<p>…</p>
<p>Maier gehörte zum Netzwerk Bibel und Bekenntnis um Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) und unterzeichnete die „Salzburger Erklärung“ der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften von 2015. Sie wendet sich unter anderem gegen die Propagierung der Abtreibung als „Menschenrecht“, gegen aktive Sterbehilfe und Genderismus.</p>
<p>Auch als Ruheständler wirkte Maier bei Glaubenskonferenzen, Evangelisationen und Bibelabenden mit und warb für einen missionarischen, an der Bibel orientierten Gemeindeaufbau. „Mein wichtigstes Ziel im Leben war, Menschen für Jesus zu gewinnen“, sagte Maier der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Nachdem ich Anfang der 1980er-Jahre zum Glauben an Jesus Christus gefunden hatte, war die Glaubwürdigkeit der Bibel eines meiner großen Anfechtungsthemen. Ich bin noch heute dankbar, dass mir Freunde, die in Tübingen studierten, damals die Arbeiten von Gerhard Maier empfohlen haben. Im Gedenken an den Bibellehrer, Bischof und Exegeten zitiere ich nachfolgend einige Absätze aus seinem Nachwort zu <a href="https://amzn.to/41QgJLo" target="_blank" rel="noopener"><em>Das Ende der historisch-kritischen Methode</em></a>, das anlässlich der 5. Auflage im Jahr 1984 erschien (#ad, 1984, S. 99, 100–101 u. 103–104):</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Jeder Vorschlag einer neuen Hermeneutik sieht sich der Behauptung gegenüber, daß allein die historisch-kritische Methode wissenschaftlich vertretbar sei. Man kann z. B. explizit lesen, daß nur die historisch-kritische Arbeit „die wissenschaftlich verantwortete Auslegung“ darstelle. Selbst O. Betz will „Auf die augenblicklich angewandten wissenschaftlichen Methoden der Exegese . .. keineswegs verzichten“ und befürchtet, daß bei mir „die Exegese durch eine überängstliche Kritik in ein dunkles, unwissenschaftliches Ghetto abgedrängt zu werden“ droht. M. E. ist das Gegenteil der Fall. Die hypertrophe Kritik hat den wissenschaftlichen Ruf der Theologie nicht weniger gefährdet als die zugegebenermaßen ebenfalls vorhandenen Fehlleistungen des Biblizismus. Ich kann nicht sehen, daß die „grammatico-historische Methode“ Marshalls oder Packers oder die induktiv-positivistische Methode Schlatters weniger leistungsfähig wären als die hierzulande übliche(n) historisch-kritische(n) Methode(n). Es ist dringend nötig, den Alleinvertretungsanspruch, wonach nur die im Zuge der Aufklärung entwickelte und in der Zeit der Nachaufklärung beibehaltene „historisch-kritische Methode(n)“ wissenschaftlich wäre, aufzugeben.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">…</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Offen ist immer noch die Frage nach einer „Kerntradition“. Diese Frage hängt eng mit der anderen Frage zusammen, wo uns eine regierende und normierende „Mitte der Schrift“ unzweideutig erkennbar wird. Noch immer begegnen wir der Meinung, man müsse in der Schrift „das . . . entdecken, was .Christum treibt’ und was sie so zum verbindlichen Wort Gottes macht“. Folgerichtig ergibt sich dann der Satz, daß die heilige Schrift nicht mit dem „Wort Gottes“ identisch sei, sondern es bloß enthalte.64 Exegetisch versucht man, „die authentische Jesusverkündigung, das Kerygma der Urgemeinde, Paulus und Johannes“ als inhaltliche Füllung des „Was Christum treibet“ und damit als „Kerntradition“ aufzuweisen. Wird man auch zugeben müssen, daß kein Theologe ohne einen faktischen „Kanon im Kanon“ auskommt, daß er demgemäß von jeweils persönlich bestimmten „Kerntraditionen“ ausgeht, und daß uns Jesus Christus in Person als die Anakephalaiosis der Heilsgeschichte und des Wortes Gottes dargestellt wird (vgl. Eph 1,10 und Gal 4,4 f; 2 Kor 1,20), so sind doch die Denkschemata einer sachlich bestimmten Mitte der Schrift, eines „Kanons im Kanon“ oder einer „Kerntradition“ der Bibel fremd. </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">…</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der entscheidende Punkt aber ist die Frage: Dürfen wir Sachkritik an der Bibel treiben? Sachkritik bedeutet: einer philologisch klaren Aussage der Schrift zu widersprechen. Würde die Sachkritik aufgegeben, dann wäre die historisch-kritische Methode tatsächlich am Ende. Auch diejenigen Forscher, die den Evangelikalen am weitesten entgegenkommen, sehen sich außerstande, auf die Sachkritik an der Bibel zu verzichten. Stuhlmacher hat recht, wenn er das charakteristische Merkmal der „historisch-biblischen“ Methode darin erblickt, „daß die Bibel keiner prinzipiellen oder inhaltlichen Kritik mehr unterworfen, vielmehr als Offenbarungsquelle anerkannt wird, die über alle menschliche Kritik erhaben ist“. Aber ihm ist zu widersprechen, wenn er mit großer Schärfe gleichzeitig daran festhält, daß die christliche Soteriologie „eine sachkritische Durchführung“ benötigt und für ihn eine „innerbiblische Sachkritik“ unumgänglich ist.81 Sogar Betz verteidigt die Sachkritik an der Bibel mit dem fragwürdigen Argument, Jesus selber habe z. B. in Mk 7,17 ff; 10,4 ff Sachkritik geübt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;"> </p>
</blockquote>
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		<title>Spurgeon: Jesus allein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in Die Tür ist offen (#ad, 2022, S. 13–14): Es kann gar nicht oft und deutlich genug gesagt werden, dass die einzige Hoffnung auf Errettung in dem Herrn Jesus Christus liegt. Jesus genügt, um von der Schuld und der Macht der Sünde zu erretten. Sein Name wird Jesus genannt, „denn er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/spurgeon-jesus-allein/47543/">Spurgeon: Jesus allein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in <a href="https://amzn.to/4uSpfH8" target="_blank" rel="noopener"><em>Die Tür ist offen</em></a> (#ad, 2022, S. 13–14):</p>
<blockquote>
<p>Es kann gar nicht oft und deutlich genug gesagt werden, dass die einzige Hoffnung auf Errettung in dem Herrn Jesus Christus liegt. Jesus genügt, um von der Schuld und der Macht der Sünde zu erretten. Sein Name wird Jesus genannt, „denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden“. „Der Sohn des Menschen hat Vollmacht, auf der Erde Sünden zu vergeben.« Er ist erhöht, „Buße und Vergebung der Sünden zu geben“. Es hat Gott gefallen, einen Heilsplan zu entwerfen, der sich ganz und gar in Seinem eingeborenen Sohn erfüllen sollte. Jesus wurde um unseres Heils willen Mensch, Er wurde „gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz“. Wäre eine andere Weise der Befreiung möglich gewesen, so hätte Gottes eigener Sohn nicht sterben müssen, um uns zu erretten. Die unendliche Gnade ersann das große Opfer; die unendliche Liebe unterwarf sich um unseretwillen dem Tod. Wie können wir meinen, dass es einen anderen Weg geben könne als den, den Gott mit solchen Kosten vorbereitet und uns in der Heiligen Schrift so einfach und so dringend dargestellt hat? „Es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ – das ist ganz gewiss wahr.</p>
<p>Anzunehmen, dass Jesus die Menschen nur unvollkommen errettet hätte und dass von unserer Seite noch irgendein Werk oder Gefühl nötig wäre, um Sein Werk zu vollenden, ist verwerflich. Was könnten wir denn auch Seinem Blut und Seiner Gerechtigkeit hinzufügen?</p>
<p>„All unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid.“ Selbst wenn wir irgendwelche Gerechtigkeiten hätten, auf die wir stolz sein könnten, wenn unsere Feigenblätter noch so groß und breit wären, so wäre es doch weiser, sie abzulegen und jene Gerechtigkeit anzunehmen, die Gott viel wohlgefälliger sein muss als unsere eigene. Ich, der ich diese Zeilen schreibe, möchte damit frei bekennen, dass kein Faden an mir gut ist. Ich könnte nicht einmal einen Lumpen daraus machen, nicht ein Lumpenstück. Ich bin vollständig entblößt. Aber wenn ich das schönste Gewand von guten Werken hätte, das ich mir im Stolz nur vorstellen kann, so würde ich es zerreißen und nichts anziehen als die »Kleider des Heils«, die mir von Jesus aufgrund Seiner eigenen Verdienste umsonst gegeben werden.</p>
<p>Es verherrlicht unseren Herrn Jesus am meisten, wenn wir alles Gute von Ihm allein erhoffen. Dadurch ehren wir Ihn, wie Er geachtet zu werden verdient. Denn da Er Gott ist und niemand außer Ihm, können wir nichts anderes tun, als auf Ihn zu blicken, um errettet zu werden. Er erwartet von uns, dass wir so zu Ihm kommen, denn Er lädt alle, die mühselig und beladen sind, zu sich ein, damit Er ihnen Ruhe geben kann.</p>
<p>Das Kind, das in Feuergefahr ist, klammert sich an den Feuerwehrmann, der es auf dem Arm trägt, und vertraut ihm allein. Es fragt nicht nach seiner körperlichen Kraft oder nach der Aufrichtigkeit seiner Absicht, zu retten, sondern es hängt sich an ihn. Die Hitze ist furchtbar, der Rauch erstickend, aber der Retter trägt es schnell in Sicherheit. Hänge dich mit demselben kindlichen Vertrauen an Jesus, der dich aus den Flammen der Sünde heraustragen kann und will!</p>
</blockquote>
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		<title>Der Gerechte wird verfolgt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 13:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Heindrikje Kuhs]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es mag seltsam erscheinen, über Mordabsichten gegen Jesus nachzudenken, aber es lohnt sich. Unser Herr sagte, dass seine Knechte nicht größer sein werden als er und bezog sich dabei ausdrücklich auf die Verfolgung, die er und entsprechend auch seine Nachfolger erdulden mussten (vgl. Joh 15,20). Nun müssen wir zwischen Verfolgung unterscheiden, die ein Knecht Jesu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag seltsam erscheinen, über Mordabsichten gegen Jesus nachzudenken, aber es lohnt sich. Unser Herr sagte, dass seine Knechte nicht größer sein werden als er und bezog sich dabei ausdrücklich auf die Verfolgung, die er und entsprechend auch seine Nachfolger erdulden mussten (vgl. Joh 15,20). Nun müssen wir zwischen Verfolgung unterscheiden, die ein Knecht Jesu „um der Gerechtigkeit willen“ (Mt 5,10) erleidet, und anderen Gründen, die zu Bedrängnis führen. Um jedoch besser zu verstehen, was es bedeutet, um der Gerechtigkeit willen verfolgt zu werden, können wir auf Jesus als unseren Herrn und unser Vorbild schauen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Heindrikje Kuhs hat sich die Mühe gemacht, die einschlägigen Texte genauer zu untersuchen, und kommt zu dem Schluss, dass sich Jesus aus Liebe zu uns und im Gehorsam gegen seinen Vater in die Hände seiner Feinde begeben hat.</p>
<blockquote>
<p>Wie viel Feindschaft Jesus erlitt, zeigen schon die ersten Kapitel des Neuen Testaments. Als die Weisen aus dem Morgenland nach Jerusalem kamen, um den neugeborenen König der Juden anzubeten, sorgte dies für Beunruhigung in der Stadt und besonders im Palast des Herodes. Dieser schmiedete einen teuflischen Plan, doch der allwissende Gott deckte ihn auf, sodass die Weisen den Aufenthaltsort der jungen Familie nicht verrieten. Josef erhielt die Anweisung, nach Ägypten zu fliehen, „denn Herodes will das Kind suchen, um es umzubringen“ (Mt 2,13). Hier finden wir das erste Mal die Absicht eines Feindes, Jesus umzubringen – und das, bevor er irgendetwas gemacht hat als geboren zu sein. Als Herodes das Kind nicht fand, ließ er alle männlichen Babys in der Umgegend von Bethlehem töten. Diese schreckliche Geschichte zeigt, wie gefallen die Welt ist, in die der Sohn Gottes geboren wurde. „Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11).</p>
<p>Die nächste Mordabsicht findet sich zu Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu. In seiner Heimatstadt Nazareth las er in der Synagoge einen Abschnitt aus Jesaja: „Der Geist des Herrn ist auf mir…“ (Lk 4,18). In die gespannte Stille sprach er: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“ (Lk 4,21). Das war scheinbar nicht das, was die Synagogenbesucher hören wollten. Sie wollten und konnten nicht glauben, dass dieser junge Mann, den sie so gut zu kennen meinten, der Gesalbte und Gesandte Gottes sein sollte. Statt die Leute zu beschwichtigen, legte Jesus nach. Er erinnerte daran, dass Israels Propheten ihre Wunder nicht in ihrer Heimat taten, sondern von Gott an entlegene Orte und zu unerwarteten Personen geschickt wurden. Die Leute wollten Wunder und Spektakel sehen, doch Jesus machte klar, dass es diese hier nicht geben wird. Seine Mission war es, die Verlorenen zu suchen und zu retten. Über Jesu Worte waren die Synagogenbesucher so zornig, dass sie ihn zur Stadt hinausstießen und vom Berg hinabstürzen wollten (vgl. Lk 4,28–29).</p>
<p>Wir sind nicht Jesus, also werden wir nicht in die Situation kommen, unserem Heimatdorf zu erklären, dass wir nicht einfach der nette junge Mann aus der Nachbarschaft sind, sondern der Messias. Aber auch wir sollen in unserer Heimat, bei unseren Freunden und Verwandten offen über die göttlichen Dinge reden. Das mag Schwierigkeiten mit sich bringen (auch Jeremia erlebte Verfolgung von Leuten aus seiner Heimat, vgl. Jer 11,21), doch ist dies Leid „um der Gerechtigkeit willen“, worauf die Verheißung der Seligpreisung liegt.</p>
<p>Doch wie tragisch ist die Geschichte der Bewohner von Nazareth! Das Licht der Welt scheint in ihrer Stadt, doch sie verschließen ihre Augen und verwerfen es. Sie „nahmen Anstoß an ihm“ (Mt 13,57), obwohl doch derjenige „glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir“ (Lk 7,23).</p>
</blockquote>
<p>Hier mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5110/der-gerechte-wird-verfolgt" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Aus der Predigt am Sarge von Jürgen Habermas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[F.W. Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Immanuel Kant]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der liberale Theologe Friedrich Wilhelm Graf hielt die Predigt auf der Beerdigung des Philosophen Jürgen Habermas. Dabei stellte er heraus, dass es vernünftige Religion nur insoweit gibt, als sich in den Vorstellungswelten der Religionen rationale Gehalte finden lassen, die die Humanisierung der Menschen befördern. In Schleiermacherscher Tradition ist auch die Idee vom göttlichen Gericht ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der liberale Theologe Friedrich Wilhelm Graf hielt die Predigt auf der Beerdigung des Philosophen Jürgen Habermas. Dabei stellte er heraus, dass es vernünftige Religion nur insoweit gibt, als sich in den Vorstellungswelten der Religionen rationale Gehalte finden lassen, die die Humanisierung der Menschen befördern. In Schleiermacherscher Tradition ist auch die Idee vom göttlichen Gericht ein solcher Gehalt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich zitiere aus der Predigt (FAZ, 01.04.2026, Nr. 77, S. N3):</p>
<blockquote>
<p>Auch mit Blick auf das Ende der Zeiten erfanden die Frommen ganz unterschiedliche Szenarien. Die einen entwickelten Vorstellungen wie die sogenannte Apokatastasis toon pantoon, die Wiederbringung, Wiederherstellung aller Dinge am Ende der Zeiten, wo alle geschaffenen Wesen, auch die Sünder, mit Gott versöhnt werden – Gottes Liebe könne jeden Widerstand überwinden. Solche Allversöhnungsszenarien standen in harter Konkurrenz zu Vorstellungen vom definitiven Ende aller kosmischen Wirklichkeit in einem universellen Weltenbrand. Auch konkurrierten sie mit dem sogenannten Infernalismus, Erzählungen von der ewigen Verdammnis der Bösen, Gottwidrigen. Dass gerade die Schreckensvisionen vom großen, alles vernichtenden Weltenbrand und die mythische Grundunterscheidung von Himmel und Hölle dazu einluden, immer neue Bilder des dereinst Kommenden zu zeichnen, muss ich nicht erläutern.</p>
<p>Diesen Wildwuchs an fiktionalen Bildern und Phantasmen begrifflich zu ordnen, bereitete den gelehrten Theologen erhebliche Schwierigkeiten. Nirgends wurde so viel gestritten wie im Themenfeld der Eschatologie. Aber die Theologen konnten zumindest relative Ordnung stiften: Dazu dienten ihnen insbesondere die bombastischen Totalitätsbegriffe der alteuropäischen, entscheidend von Aristoteles inspirierten Metaphysik, also Begriffe wie das Ganze, Gottes Vorsehung, Gottes Weltregierung, die Welt überhaupt und sofort.</p>
<p>Daraus resultiert für uns Heutige ein Problem: Immer wieder und mit größter gedanklicher Konsequenz hat Jürgen Habermas darauf insistiert, dass uns seit der Kantischen Revolution der Denkungsart solche metaphysischen Ganzheitsbegriffe nicht mehr (oder nur um den Preis eines epistemologischen Selbstbetrugs) zur Verfügung stehen. Wir können also die alten Mythen der Endzeit nur mit nachmetaphysischen Denkmitteln zu übersetzen versuchen. Das ist nicht leicht, aber man muss es versuchen.</p>
</blockquote>
<p>Hier wird das Problem, mit dem die liberale Theologie kämpft, sehr gut herausgestellt. Nach der „Kantischen Revolution“ ist alles anders. Was aber, wenn Kant und die sich ihm anschließende liberale Theologie sich geirrt haben?</p>
<p>Siehe dazu: <a href="https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/MBSTEXTE/mbstexte198_phil_anstoesse_deu.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft</a>.</p>
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		<title>Spurgeon: Warum im Dunkeln bleiben?</title>
		<link>https://theoblog.de/spurgeon-warum-im-dunkeln-bleiben/47530/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 12:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in Die Tür ist offen (#ad, 2022, S. 10–11): Unsere Erweckung kann dem Werk Christi nichts hinzufügen, sondern sie soll uns zu unserem Retter treiben. Wie abwegig ist es doch, mir einzubilden, dass mein Gefühl der Sünde dazu beitragen kann, sie hinwegzunehmen! Es ist, als wenn ich sagen würde, Wasser könne [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in <a href="https://amzn.to/4uSpfH8" target="_blank" rel="noopener"><em>Die Tür ist offen</em></a> (#ad, 2022, S. 10–11):</p>
<blockquote>
<p>Unsere Erweckung kann dem Werk Christi nichts hinzufügen, sondern sie soll uns zu unserem Retter treiben. Wie abwegig ist es doch, mir einzubilden, dass mein Gefühl der Sünde dazu beitragen kann, sie hinwegzunehmen! Es ist, als wenn ich sagen würde, Wasser könne mein Gesicht nicht reinigen, wenn ich nicht noch länger in den Spiegel sehen und die Schmutzflecken in meinem Gesicht zählen würde. Das Gefühl, dass man die Errettung nötig hat, ist sehr gesund; aber man hat Weisheit nötig, um mit diesem Gefühl richtig umzugehen und nicht einen Götzen daraus zu machen.</p>
<p>Manche Leute scheinen förmlich verliebt in ihre Zweifel, Befürchtungen und Nöte zu sein. Man kann sie nicht davon abbringen. Wenn ein Pferdestall brennt, dann besteht, wie man sagt, die größte Schwierigkeit darin, die Pferde aus ihren Ständen herauszubekommen. Wenn sie nur dem Befehl ihres Besitzers folgten, könnten sie den Flammen entfliehen; aber sie scheinen vor Furcht gelähmt. So hindert die Angst vor dem Feuer ihre Flucht vor dem Feuer. Sollte auch uns die Furcht vor dem zukünftigen Zorn daran hindern, ihm zu entrinnen?</p>
<p>Einer, der lange im Gefängnis gesessen hatte, war nicht bereit, herauszukommen. Die Tür stand offen; aber er bat unter Tränen um die Erlaubnis, an dem Ort bleiben zu dürfen, wo er so lange gewesen war. Das Gefängnis zu lieben! An den eisernen Schlössern und der Gefangenenkost zu hängen! Dieser Gefangene kann ganz gewiss nicht richtig im Kopfe gewesen sein. Doch du, du willst ein Erweckter bleiben und nichts weiter, statt sofort Vergebung zu erlangen? Wenn du in Angst und Furcht verharren willst, dann musst auch du gewiss etwas von Sinnen sein. Wenn Friede zu haben ist, suche ihn ohne Umwege! Warum in der Dunkelheit der Grube bleiben, wenn deine Füße im Schlamm versinken?</p>
<p>Es gibt Licht, wunderbares und himmlisches Licht; warum im Dunkel liegen und in der Angst sterben? Du weißt nicht, wie nah dir das Heil ist. Wenn du es wüsstest, so würdest du sicher die Hand ausstrecken und es nehmen, denn es ist da, und es ist zu haben; du brauchst es nur zu nehmen.</p>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Der Kreuzestod offenbart die Herrlichkeit des Christus</title>
		<link>https://theoblog.de/der-kreuzestod-offenbart-die-herrlichkeit-des-christus/47504/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelien]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Calvin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Johannesevangelium 13,31–32 lesen wir:  Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen.  Mit der Entlassung des Judas hat die Verwirklichung des Heilsplans also eine weitere entscheidende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-kreuzestod-offenbart-die-herrlichkeit-des-christus/47504/">Der Kreuzestod offenbart die Herrlichkeit des Christus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Johannesevangelium 13,31–32 lesen wir: </p>
<blockquote>
<p>Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen. </p>
</blockquote>
<p>Mit der Entlassung des Judas hat die Verwirklichung des Heilsplans also eine weitere entscheidende Phase erreicht. Als Jesus Judas mit den Worten entließ: „Was du tust, das tue bald!“ (Joh 13,27), bekundete er seine entschlossene Bereitschaft, für die Seinen in den Kreuzestod zu gehen. Durch diesen Gehorsam und diese Liebe wurde Jesus als Menschensohn verherrlicht bzw. erhöht.</p>
<p>Jesus hatte dem Volk schon zuvor erklärt, dass der Menschensohn erhöht werden muss (vgl. Joh 12,34). Schließlich muss in Erfüllung gehen, was der Prophet Jesaja angekündigt hatte: „Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein“ (Jes 52,13).</p>
<p>Das heißt: Der Menschensohn wird gerade in dem Augenblick, der für ihn Niederlage, Schande und Unheil zu bedeuten scheint, verherrlicht! Der grausame Tod am Kreuz lässt die Hoheit und Herrlichkeit von Jesus Christus offenbar werden.</p>
<p>Johannes Calvin hat das wunderbar erkannt und kommentierte den V. 32 mit den Worten (<em>Das Evangelium des Johannes</em>, Joh 13,32):</p>
<blockquote>
<p>Anstatt die Hoheit Christi in Schatten zu stellen, hat vielmehr der erlittene Kreuzestod seine Hoheit erst ins rechte Lichte gestellt: in vollen Strahlen erglänzt von Golgatha aus seine unfassbar große Liebe für die Menschheit, seine abgrundtiefe, die Sühnung aller Schuld, die Versöhnung des Zornes Gottes bewirkende Gerechtigkeit, seine Heldenkraft, die in der Überwindung des Todes, in der Unterjochung Satans, in der Erschließung der Himmelspforten Wunder verrichtete. Was aber Christus hier von sich sagt, das findet auch auf uns seine Anwendung. Mag die ganze Welt sich verschwören, Schmach und Schande auf uns zu häufen, wenn wir nach wie vor in Lauterkeit und von Herzen der Ehre Gottes zu dienen uns befleißigen, so ist kein Zweifel daran: auch Er wiederum wird uns Ehre zuwenden. Umso tröstlicher wird die Verheißung, die Christus gibt, dadurch, dass er betont, solches werde bald geschehen. Wenn nun auch die Verklärung, von welcher er hier redet, am Ostermorgen begann, so denkt er doch wohl vor allem an die bald danach erfolgende Ausbreitung des Evangeliums von ihm, der für uns starb und auferstand, in aller Welt.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/der-kreuzestod-offenbart-die-herrlichkeit-des-christus/47504/">Der Kreuzestod offenbart die Herrlichkeit des Christus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Simone Beck: christliche Märtyrerin im Jahr 2017</title>
		<link>https://theoblog.de/simone-beck-christliche-maertyrerin-im-jahr-2017/47498/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Beck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dem von Helmut Moll veröffentlichten Booklet Christliche deutschsprachige Märtyrer (2000–2024), das 2025 im Dominos-Verlag erschienen ist, wird auch die Ermordung von Simone Beck geschildert. Simone ist eine ehemalige Studentin, vgl. dazu die Rezension „Ermodet in Kabul“.  Ich zitiere aus dem Booklet (S. 33): Im Jahre 2003 begann ihr Einsatz in Afghanistan. Ihr Alltag war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/simone-beck-christliche-maertyrerin-im-jahr-2017/47498/">Simone Beck: christliche Märtyrerin im Jahr 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dem von Helmut Moll veröffentlichten Booklet <em>Christliche deutschsprachige Märtyrer (2000–2024), </em>das 2025 im Dominos-Verlag erschienen ist, wird auch die Ermordung von Simone Beck geschildert. Simone ist eine ehemalige Studentin, vgl. dazu die Rezension <a href="https://www.evangelium21.net/media/2547/ermordet-in-kabul" target="_blank" rel="noopener">„Ermodet in Kabul“</a>. </p>
<p>Ich zitiere aus dem Booklet (S. 33):</p>
<blockquote>
<p>Im Jahre 2003 begann ihr Einsatz in Afghanistan. Ihr Alltag war eine Herausforderung: In Nordafghanistan wurde die Kälte auf 3.000 Metern Höhe zu einer seelischen und körperlichen Belastung. Ihr Tagesablauf war minutiös geplant: Sie stand von Frühling bis Herbst gegen 4.30 Uhr auf und hielt sich durch einen Morgenlauf körperlich fit. Im März 2004 hatte sie einen Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen. In Afghanistan sind etwa 30 bis 40 Sprachen geläufig. Die Landessprache war die sog. „Mittel-Sprache“, die sie beherrschen musste, wenn sie die Heilige Schrift in diese Sprache übersetzen wollte. Im Anschluss daran wurde Simone Beck Leiterin der Schule in Kabul.</p>
<p>Von Oktober bis Dezember 2006 nahm sie an einer Weiterbildung für Spracherkundung teil. Ab 2007 war sie Mitglied einer Gruppe, die sich in Faizabad niederließ, um an einem Spracherkundungsprojekt mitzuarbeiten. Gleichzeitig arbeitete sie als Entwicklungshelferin, um den Einwohnern die Schriftsprache beizubringen. Träger dieser Aktivitäten war eine christliche Organisation, um die Botschaft von Jesus Christus zu verkünden. Ein Mitarbeiter befürchtete, das offene Zeugnis für den christlichen Glauben können [sic!] Unfrieden in dem politisch zerrissenen Land fördern.</p>
<p>Ab dem Jahre 2015 pendelte Simone zwischen Deutschland und Kabul hin und her. Sie antwortete auf die Frage, warum sie sich bei dieser schier gefährlichen Lage für Jesus einsetzte, mit dem Bekenntnis:</p>
<p>„Weil Jesus Christus alles in allem ist und weil es sich lohnt, mit ihm zu leben und mit ihm zu sterben – egal wo.“</p>
<p>Am 20. Mai 2017 machten sich die Mitarbeiterinnen Sorgen, weil sie Simone telefonisch nicht erreichten. Als sie beschlossen, zu ihrer Wohnung zu gehen, stand die Eingangstür offen. Simone lag leblos auf dem Boden in ihrem Blut. Sie war von Islamisten brutal ermordet worden. Eine Kollegin, die von den Tätern verschleppt wurde, aber später freikam, bekundete, Simone habe vor ihrem Tod dreimal den Namen Jesus ausgerufen. Sie wurde nur 44 Jahre alt. Nach dem Wort des Evangeliums wurde sie zu einem „Weizenkorn“, das „in die Erde fällt und stirbt“, damit es „reiche Frucht bringt“ (Joh 12,24).</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/simone-beck-christliche-maertyrerin-im-jahr-2017/47498/">Simone Beck: christliche Märtyrerin im Jahr 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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