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	<title>Zitate &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Zitate &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Selbstlosigkeit (in der Ehe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 04:44:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[John Piper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guter Punkt:  Mein wichtigstes Gebet für mich selbst – ich glaube, mein am häufigsten vorgebrachtes Gebet für mich selbst – ist Vers 4: dass Gott so tief in mir wirkt, dass ich nicht nur „auf [meine] eigenen Interessen, sondern auch auf die Interessen der anderen“ achte (Phil 2,4). Ich möchte einfach weniger egoistisch sein. Ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Punkt: </p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mein wichtigstes Gebet für mich selbst – ich glaube, mein am häufigsten vorgebrachtes Gebet für mich selbst – ist Vers 4: dass Gott so tief in mir wirkt, dass ich nicht nur „auf [meine] eigenen Interessen, sondern auch auf die Interessen der anderen“ achte (Phil 2,4). Ich möchte einfach weniger egoistisch sein. Ich möchte mich mehr auf andere ausrichten. Ich möchte, dass dies für mich mehr zur Selbstverständlichkeit wird. Ich möchte mich nicht mehr so sehr darum anstrengen müssen. Ich möchte, dass es in mir heranwächst, denn ich glaube: Wenn wir als Gemeinde Vers 4 verkörpern könnten, wären wir einfach so weise. Gott schenkt gerne Weisheit darüber, wie man leben soll, wenn Vers 4 in einer Gemeinde gelebt wird.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr:<a href="https://www.desiringgod.org/interviews/how-to-save-a-marriage" target="_blank" rel="noopener"> www.desiringgod.org</a>.</p>
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		<title>T.S. Elliot: Über die Säkularisierung der Dichtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Säkularisierung]]></category>
		<category><![CDATA[T.S. Elliot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon 1935 schrieb T.S. Elliot in „Religion und Literatur“ (Essays 1, Suhrkamp, 1988, S. 145–146): Ich bin überzeugt, daß wir uns leider nie ganz klarmachen, wie weitgehend und zugleich wie vernunftwidrig wir unsere literarischen und religiösen Urteile trennen. Wenn es eine absolute Trennung tatsächlich geben könnte, würde das vielleicht nichts ausmachen; aber die beiden Bereiche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon 1935 schrieb T.S. Elliot in „Religion und Literatur“ (<em>Essays 1</em>, Suhrkamp, 1988, S. 145–146):</p>
<blockquote>
<p>Ich bin überzeugt, daß wir uns leider nie ganz klarmachen, wie weitgehend und zugleich wie vernunftwidrig wir unsere literarischen und religiösen Urteile trennen. Wenn es eine absolute Trennung tatsächlich geben könnte, würde das vielleicht nichts ausmachen; aber die beiden Bereiche sind nicht vollständig auseinanderzuhalten und werden es nie sein. Wenn wir als Beispiel für die Literatur den Roman setzen – denn er ist die Form, die die größte Zahl von Lesern anspricht – können wir die fortschreitende Säkularisierung der Dichtung zum mindesten während der letzten dreihundert Jahre verfolgen. Bunyan und bis zu einem gewissen Grad auch Defoe hatten moralische Ziele, der erstere ist dabei über jeden Verdacht erhaben, bei dem zweiten könnte man einigen Zweifel hegen.</p>
<p>Aber seit Defoe ist die Säkularisation des Romans unaufhörlich fortgeschritten. Die Entwicklung hat sich in drei Hauptphasen vollzogen. In der ersten war für den Roman der Glaube in seiner damals gültigen Form eine selbstverständliche Tatsache und konnte deshalb aus dem Bild des Lebens, das er schilderte, herausgelassen werden. Fielding, Dickens und Thackeray gehörten dieser Stufe an. In der zweiten Phase verhielt sich der Roman dem Glauben gegenüber zweifelnd, nahm Ärgernis an ihm oder bekämpfte ihn. Hierher gehören George Eliot, George Meredith und Thomas Hardy. Zu der dritten Phase, in der wir heute leben, zählen fast alle zeitgenössischen Schriftsteller außer James Joyce. Es ist die Stufe derer, die vom christlichen Glauben nie anders als von einem Anachronismus haben reden hören.</p>
</blockquote>
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		<title>Ab ins Umerziehungslager mit Willy Brandt und Herbert Marcuse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Marcuse]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Muller]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Brand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer meint, nur die Rechten neigten zum machiavellistischen Aktionismus, der sollte sich mal mit der Kultur der studentischen Linken in den 70er-Jahren beschäftigen. Hier ein Zitat aus Jerry Mullers hervorragend recherchiertem Buch Professor der Apokalypse (#ad, Suhrkamp, 2022, S. 561): Anfang der 1970er Jahre veränderten sich die Organisationen der studentischen Linken an allen westdeutschen Universitäten, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/ab-ins-umerziehungslager-mit-willy-brandt-und-herbert-marcuse/47740/">Ab ins Umerziehungslager mit Willy Brandt und Herbert Marcuse</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meint, nur die Rechten neigten zum machiavellistischen Aktionismus, der sollte sich mal mit der Kultur der studentischen Linken in den 70er-Jahren beschäftigen. Hier ein Zitat aus Jerry Mullers hervorragend recherchiertem Buch <a href="https://amzn.to/3PUbXuc" target="_blank" rel="noopener"><em>Professor der Apokalypse</em></a> (#ad, Suhrkamp, 2022, S. 561):</p>
<blockquote>
<p>Anfang der 1970er Jahre veränderten sich die Organisationen der studentischen Linken an allen westdeutschen Universitäten, sowohl in ihrem Auftreten als auch inhaltlich. Die Roten Zellen mit ihrem Schwerpunkt auf dramatischen, aufmerksamkeitserregenden Aktionen, wie etwa Vorlesungen zu stören oder Gebäude zu besetzen, wurden zunehmend von explizit marxistisch-leninistischen Gruppierungen abgelöst, von denen einige von der DDR-Regierung instruiert und finanziert wurden. Ihre Absicht war es, systematisch institutionellen Einfluss und Kontrolle zu gewinnen. </p>
<p>Bei den Wahlen der Fachbereichsräte im Juni 1973 holten die Aktionsgemeinschaften achtundzwanzig von vierundsiebzig Sitzen. Hans Peter Duerr, der bei Taubes promoviert hatte, erinnerte ein Seminar an der FU, in dem darüber diskutiert wurde, wie mit den „Reaktionären“ – zu denen man auch Willy Brandt und Herbert Marcuse zählte – nach der bevorstehenden Revolution zu verfahren sein würde. Die Hälfte der Seminarteilnehmer sprach sich für eine Deportation in ein Umerziehungslager auf der Ostseeinsel Rügen aus; die andere Hälfte hielt dies für vergebliche Mühe und befürwortete die umstandslose Liquidation.</p>
</blockquote>
<p>Und heute? Der taz-Journalist Nicholas Potter berichtet in einem Cicero-Podcast, wie sich die autoritären Ideen innerhalb der linken Szene ausbreiten und wie er selbst durch Aktivisten eingeschüchtert und angefeindet wurde und wird. Potter spricht in einem <a href="https://amzn.to/4o6lNG2" target="_blank" rel="noopener">gerade veröffentlichten Buch</a> (#ad) von einer „neuen autoritären Linken“. </p>
<p>Hier: <a href="https://www.cicero.de/innenpolitik/ex-taz-journalist-nicolas-potter-podcast-autoritare-linke" target="_blank" rel="noopener">www.cicero.de</a>.</p>
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		<title>Philip Rieffs: Tiefe Individualität besteht nur in der Bindung an die höchste Autorität.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Autorität]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Rieff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Philip Rieffs schreibt in Charisma: The Gift of Grace, and How It Has Been Taken Away from Us (Knopf Doubleday, 2008, S. 36): Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Bedeutung von Disziplin [gemeint ist die Einhaltung von (geltenden) Regeln; Anm. R.K.] in der Entwicklung der westlichen Kultur nicht von ihrem glaubensbezogenen Charakter trennen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieffs-tiefe-individualitaet-besteht-nur-in-der-bindung-an-die-hoechste-autoritaet/47729/">Philip Rieffs: Tiefe Individualität besteht nur in der Bindung an die höchste Autorität.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Philip Rieffs schreibt in <em>Charisma: The Gift of Grace, and How It Has Been Taken Away from Us</em> (Knopf Doubleday, 2008, S. 36):</p>
<blockquote>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Bedeutung von Disziplin [gemeint ist die Einhaltung von (geltenden) Regeln; Anm. R.K.] in der Entwicklung der westlichen Kultur nicht von ihrem glaubensbezogenen Charakter trennen lässt. Das konforme Handeln in Massenorganisationen steht im Widerspruch zum Glauben. Tiefe Individualität kann nur in Beziehung zur höchsten Autorität existieren. Keine innere Disziplin kann ohne eine charismatische Institution wirken, und eine solche Institution kann ohne jene höchste Autorität nicht überleben, aus deren Beziehung sich das Selbstvertrauen speist. Ohne eine tief verwurzelte Autorität gibt es kein Fundament für Individualität. Selbstvertrauen drückt somit die Unterwerfung unter die höchste Autorität aus.</p>
</blockquote>
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		<title>Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 13:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard Böhl]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veldman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Veldman schreibt in „Böhl on Justification and Regeneration: Some Implications for Preaching and Pastoring“ (Unio Cum Christo 7, 2 (2021), S. 101): Wenn Böhl in seiner „Dogmatik“ von der Rechtfertigung im eigentlichen Sinne spricht, verweist er auf Römer 3,28 und insbesondere auf Vers 28: „Darum halten wir fest: Der Mensch wird aus dem Glauben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/">Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Meine Veldman schreibt in „Böhl on Justification and Regeneration: Some Implications for Preaching and Pastoring“ (<em>Unio Cum Christo</em> 7, 2 (2021), S. 101):</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Wenn Böhl in seiner „Dogmatik“ von der Rechtfertigung im eigentlichen Sinne spricht, verweist er auf Römer 3,28 und insbesondere auf Vers 28: „Darum halten wir fest: Der Mensch wird aus dem Glauben gerecht, ohne die Werke des Gesetzes“, den er als den „locus classicus“ für das richtige Verständnis der Rechtfertigungslehre bezeichnet. Wie wird man also vor Gott gerecht? Die Antwort lautet: nur durch die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi und die Vergebung der Sünden vor dem Gericht Gottes <em>(in foro Dei)</em>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Böhl betont, dass die Rechtfertigung eine rechtliche und gerichtliche Angelegenheit ist. Die Ablehnung des Gesetzes (der Zehn Gebote) vor oder nach Christus würde daher die Rechtfertigungslehre untergraben, sowohl hinsichtlich der Sündenüberzeugung (Buße) als auch der Erlösung durch den aktiven und passiven Gehorsam Christi gegenüber dem Gesetz Gottes zugunsten seiner auserwählten Gemeinde. Tatsächlich findet die Gerechtigkeit Gottes, die dem Gläubigen zugerechnet wird, ihren Grund und ihre Grundlage im stellvertretenden Werk Jesu Christi, d. h. in seinem aktiven und passiven Gehorsam. Aus dieser Perspektive ist Römer 3,20 als Zusammenfassung dessen zu verstehen, was unmittelbar vor Vers 28 geschrieben steht, nämlich dass das Gesetz sowohl Heiden als auch Juden verurteilt, was impliziert, dass die Rechtfertigung (d. h. die Vergebung der Sünden und die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi) ohne Rücksicht auf Werke des Gesetzes geschieht. Man wird allein durch den Glauben gerechtfertigt und als gerecht angesehen, allein aufgrund des Werkes des passiven und aktiven Gehorsams Christi.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Folglich besteht laut Böhl Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung somit aus zwei Teilen: der Vergebung der Sünden und der Zurechnung der Gerechtigkeit Christi, die beide im Werk Jesu Christi für seine Kirche verwurzelt sind. Erstens tritt Christus vor dem Gericht Gottes an die Stelle des Sünders, damit Gott den Sünder als bedeckt und vergeben annimmt – das heißt, er wird ihm seine Sünden nicht mehr anrechnen. Diese negative Seite der Rechtfertigung wird in Römer 4,6–8 in Übereinstimmung mit Psalm 32,1–2 besonders hervorgehoben. Zweitens dienen auch die positiven Verdienste Christi dazu, ein Urteil zu sichern. Kraft des aktiven Gehorsams Christi wird der Sünder als gerecht angesehen und entspricht Gottes Gesetz. So wird der Mensch nicht nur um Christi willen von Schuld und der Strafe für seine Sünden freigesprochen, sondern gleichzeitig wird dem Sünder auch die Gerechtigkeit Christi positiv zugerechnet und ihm angerechnet, als wäre sie seine eigene.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/">Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 06:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[G.W.F. Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfhart Pannenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (Theologie und Philosophie, Göttingen: Vandenhoeck &#38; Ruprecht, 1996, S. 286–287): Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/">Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (<em>Theologie und Philosophie</em>, Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1996, S. 286–287):</p>
<blockquote>
<p>Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch in seiner Endlichkeit absolut. Man kann sich nicht in scheinbarer Demut auf die eigene Endlichkeit und das Bewußtsein nur endlicher Inhalte beschränken, ohne damit das Endliche als solches und vor allem die Endlichkeit des Menschen selber und das eigene Ich zum Absoluten zu machen und also faktisch an die Stelle Gottes zu setzen.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/">Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Logik des Herzens bei Pascal</title>
		<link>https://theoblog.de/die-logik-des-herzens-bei-pascal/47617/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Link]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, Zeitschrift für Theologie und Kirche 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52): Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-logik-des-herzens-bei-pascal/47617/">Die Logik des Herzens bei Pascal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, <em>Zeitschrift für Theologie und Kirche</em> 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52):</p>
<blockquote>
<p>Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als Ursprung des Seins und der Wahrheit gedacht wird. Mit dieser Absage an den vorchristlichen Gott der Antike ist die Metaphysik in ihre tiefste Krise geraten. Denn wenn die Philosophie Gott nicht mehr als Grund der Wahrheit in jeglichem Denken mitzudenken vermag, wenn sie, wie heute am Tage liegt, von Gott schweigt, dann muss die jahrhundertelang festgehaltene Synthese von biblischer Wahrheit und metaphysischer Gewissheit zerbrechen. Pascal hat diesen (bei Nietzsche definitiv erreichten) kritischen Punkt bereits im 17. Jahrhundert vorweggenommen. Der Horizont, den die Wahrheit der Offenbarung uns öffnet – das ist die provozierend neue Einsicht – ist der Wahrheit des Denkens schlechthin entgegengesetzt. Sie gehört einer anderen Quelle und Ordnung an, der Ordnung und Logik des Herzens. Die in und mit den Pensées vorbereitete Apologie des Christentums hat folgerichtig auf alle metaphysischen Hilfestellungen verzichtet. Ihr neuer Adressat und Partner ist die aus dieser obsolet gewordenen Klammer entlassene Wissenschaft selbst. Mit den Worten einer zeitgenössischen Interpretin, Irène E. Kummer, gesagt: „Pascals Apologie war die erste, welche den neuen Geist der Wissenschaft, des kritischen Denkens, das sich aus dogmatischen und theologischen Bindungen gelöst hatte, nochmals auf den Glauben zu beziehen, versuchte, gerade indem er die säkularisierenden Tendenzen ernst nahm und einbezog. Die Pensées sind also eigentlich der erste Dialog des modernen Menschen mit dem Glauben.“</p>
</blockquote>
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		<title>Spurgeon: Jesus allein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in Die Tür ist offen (#ad, 2022, S. 13–14): Es kann gar nicht oft und deutlich genug gesagt werden, dass die einzige Hoffnung auf Errettung in dem Herrn Jesus Christus liegt. Jesus genügt, um von der Schuld und der Macht der Sünde zu erretten. Sein Name wird Jesus genannt, „denn er [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in <a href="https://amzn.to/4uSpfH8" target="_blank" rel="noopener"><em>Die Tür ist offen</em></a> (#ad, 2022, S. 13–14):</p>
<blockquote>
<p>Es kann gar nicht oft und deutlich genug gesagt werden, dass die einzige Hoffnung auf Errettung in dem Herrn Jesus Christus liegt. Jesus genügt, um von der Schuld und der Macht der Sünde zu erretten. Sein Name wird Jesus genannt, „denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden“. „Der Sohn des Menschen hat Vollmacht, auf der Erde Sünden zu vergeben.« Er ist erhöht, „Buße und Vergebung der Sünden zu geben“. Es hat Gott gefallen, einen Heilsplan zu entwerfen, der sich ganz und gar in Seinem eingeborenen Sohn erfüllen sollte. Jesus wurde um unseres Heils willen Mensch, Er wurde „gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz“. Wäre eine andere Weise der Befreiung möglich gewesen, so hätte Gottes eigener Sohn nicht sterben müssen, um uns zu erretten. Die unendliche Gnade ersann das große Opfer; die unendliche Liebe unterwarf sich um unseretwillen dem Tod. Wie können wir meinen, dass es einen anderen Weg geben könne als den, den Gott mit solchen Kosten vorbereitet und uns in der Heiligen Schrift so einfach und so dringend dargestellt hat? „Es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ – das ist ganz gewiss wahr.</p>
<p>Anzunehmen, dass Jesus die Menschen nur unvollkommen errettet hätte und dass von unserer Seite noch irgendein Werk oder Gefühl nötig wäre, um Sein Werk zu vollenden, ist verwerflich. Was könnten wir denn auch Seinem Blut und Seiner Gerechtigkeit hinzufügen?</p>
<p>„All unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid.“ Selbst wenn wir irgendwelche Gerechtigkeiten hätten, auf die wir stolz sein könnten, wenn unsere Feigenblätter noch so groß und breit wären, so wäre es doch weiser, sie abzulegen und jene Gerechtigkeit anzunehmen, die Gott viel wohlgefälliger sein muss als unsere eigene. Ich, der ich diese Zeilen schreibe, möchte damit frei bekennen, dass kein Faden an mir gut ist. Ich könnte nicht einmal einen Lumpen daraus machen, nicht ein Lumpenstück. Ich bin vollständig entblößt. Aber wenn ich das schönste Gewand von guten Werken hätte, das ich mir im Stolz nur vorstellen kann, so würde ich es zerreißen und nichts anziehen als die »Kleider des Heils«, die mir von Jesus aufgrund Seiner eigenen Verdienste umsonst gegeben werden.</p>
<p>Es verherrlicht unseren Herrn Jesus am meisten, wenn wir alles Gute von Ihm allein erhoffen. Dadurch ehren wir Ihn, wie Er geachtet zu werden verdient. Denn da Er Gott ist und niemand außer Ihm, können wir nichts anderes tun, als auf Ihn zu blicken, um errettet zu werden. Er erwartet von uns, dass wir so zu Ihm kommen, denn Er lädt alle, die mühselig und beladen sind, zu sich ein, damit Er ihnen Ruhe geben kann.</p>
<p>Das Kind, das in Feuergefahr ist, klammert sich an den Feuerwehrmann, der es auf dem Arm trägt, und vertraut ihm allein. Es fragt nicht nach seiner körperlichen Kraft oder nach der Aufrichtigkeit seiner Absicht, zu retten, sondern es hängt sich an ihn. Die Hitze ist furchtbar, der Rauch erstickend, aber der Retter trägt es schnell in Sicherheit. Hänge dich mit demselben kindlichen Vertrauen an Jesus, der dich aus den Flammen der Sünde heraustragen kann und will!</p>
</blockquote>
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		<title>Spurgeon: Warum im Dunkeln bleiben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 12:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[C.H. Spurgeon]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in Die Tür ist offen (#ad, 2022, S. 10–11): Unsere Erweckung kann dem Werk Christi nichts hinzufügen, sondern sie soll uns zu unserem Retter treiben. Wie abwegig ist es doch, mir einzubilden, dass mein Gefühl der Sünde dazu beitragen kann, sie hinwegzunehmen! Es ist, als wenn ich sagen würde, Wasser könne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Haddon Spurgeon schreibt in <a href="https://amzn.to/4uSpfH8" target="_blank" rel="noopener"><em>Die Tür ist offen</em></a> (#ad, 2022, S. 10–11):</p>
<blockquote>
<p>Unsere Erweckung kann dem Werk Christi nichts hinzufügen, sondern sie soll uns zu unserem Retter treiben. Wie abwegig ist es doch, mir einzubilden, dass mein Gefühl der Sünde dazu beitragen kann, sie hinwegzunehmen! Es ist, als wenn ich sagen würde, Wasser könne mein Gesicht nicht reinigen, wenn ich nicht noch länger in den Spiegel sehen und die Schmutzflecken in meinem Gesicht zählen würde. Das Gefühl, dass man die Errettung nötig hat, ist sehr gesund; aber man hat Weisheit nötig, um mit diesem Gefühl richtig umzugehen und nicht einen Götzen daraus zu machen.</p>
<p>Manche Leute scheinen förmlich verliebt in ihre Zweifel, Befürchtungen und Nöte zu sein. Man kann sie nicht davon abbringen. Wenn ein Pferdestall brennt, dann besteht, wie man sagt, die größte Schwierigkeit darin, die Pferde aus ihren Ständen herauszubekommen. Wenn sie nur dem Befehl ihres Besitzers folgten, könnten sie den Flammen entfliehen; aber sie scheinen vor Furcht gelähmt. So hindert die Angst vor dem Feuer ihre Flucht vor dem Feuer. Sollte auch uns die Furcht vor dem zukünftigen Zorn daran hindern, ihm zu entrinnen?</p>
<p>Einer, der lange im Gefängnis gesessen hatte, war nicht bereit, herauszukommen. Die Tür stand offen; aber er bat unter Tränen um die Erlaubnis, an dem Ort bleiben zu dürfen, wo er so lange gewesen war. Das Gefängnis zu lieben! An den eisernen Schlössern und der Gefangenenkost zu hängen! Dieser Gefangene kann ganz gewiss nicht richtig im Kopfe gewesen sein. Doch du, du willst ein Erweckter bleiben und nichts weiter, statt sofort Vergebung zu erlangen? Wenn du in Angst und Furcht verharren willst, dann musst auch du gewiss etwas von Sinnen sein. Wenn Friede zu haben ist, suche ihn ohne Umwege! Warum in der Dunkelheit der Grube bleiben, wenn deine Füße im Schlamm versinken?</p>
<p>Es gibt Licht, wunderbares und himmlisches Licht; warum im Dunkel liegen und in der Angst sterben? Du weißt nicht, wie nah dir das Heil ist. Wenn du es wüsstest, so würdest du sicher die Hand ausstrecken und es nehmen, denn es ist da, und es ist zu haben; du brauchst es nur zu nehmen.</p>
</blockquote>
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		<title>Das ewige Gefühl, dass es nicht reicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin DeYoung]]></category>
		<category><![CDATA[Moralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kevin DeYoung schreibt in dem Buch Christsein schafft eh keiner (Verbum Medien, 2026, S. 88, #ad) über die Hartnäckigkeit von Schuldgefühlen (er beruft sich dabei auf „The Strange Persistence of Guilt“ von Wilfred M. McClay):  McClay stellt fest, dass Schuld trotz aller Bemühungen von Nietzsche und Freud nicht ausgerottet werden konnte. Nietzsche glaubte, dass der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="KDEY.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/03/KDEY.jpg" alt="" width="308" height="455" border="0"></p>
<p>Kevin DeYoung schreibt in dem Buch <a href="https://amzn.to/4br2Kjx" target="_blank" rel="noopener"><em>Christsein schafft eh keiner</em></a> (Verbum Medien, 2026, S. 88, #ad) über die Hartnäckigkeit von Schuldgefühlen (er beruft sich dabei auf <a href="https://hedgehogreview.com/issues/the-post-modern-self/articles/the-strange-persistence-of-guilt" target="_blank" rel="noopener">„The Strange Persistence of Guilt“</a> von Wilfred M. McClay): </p>
<blockquote>
<p>McClay stellt fest, dass Schuld trotz aller Bemühungen von Nietzsche und Freud nicht ausgerottet werden konnte. Nietzsche glaubte, dass der Mensch durch den„Tod“ Gottes keine Schuldgefühle mehr mit sich herumtragen würde, während Freud versuchte, Schuld von ihrer moralischen Komponente zu befreien, indem er sie zur subjektiven und emotionalen Pathologie erklärte. Aber heute, mitten im 21. Jahrhundert, müssen wir feststellen, dass Nietzsches aggressiver Säkularismus und Freuds therapeutische Revolution das quälende Gefühl nicht überwinden konnten, das die meisten von uns mit sich tragen. Es ist ein Gefühl, dass wir nicht genug tun und dass das, was wir tun, nicht gut genug ist.</p>
</blockquote>
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