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	<title>Zitate &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Zitate &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Gottes Antwort auf die Erscheinung des Bösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 06:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Okkultismus]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Kramp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schriftsteller Willy Kramp hat einmal einen Amtsrichter besucht, der einer Okkultistengesellschaft vorstand. Kramp hat diese Erfahrung anschließend in einem Essay verarbeitet, welches den Titel „Vom Wesen der Offenbarung“ trägt (Von der Gleichzeitigkeit ds Lebendigen, 1956, S. 36–37). Er schließt seinen Text mit folgenden wunderbaren Worten: Aber dennoch antwortet Gott auf die Erscheinung des Bösen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schriftsteller Willy Kramp hat einmal einen Amtsrichter besucht, der einer Okkultistengesellschaft vorstand. Kramp hat diese Erfahrung anschließend in einem Essay verarbeitet, welches den Titel „Vom Wesen der Offenbarung“ trägt (Von der Gleichzeitigkeit ds Lebendigen, 1956, S. 36–37). Er schließt seinen Text mit folgenden wunderbaren Worten: </p>
<blockquote>
<p>Aber dennoch antwortet Gott auf die Erscheinung des Bösen. Und zwar durch Offenbarung: Er wird Mensch, nimmt Tod und Schuld auf sich, bricht zusammen unter Haß und Finsternis. Dem Rätsel des Bösen stellt er das Geheimnis seiner Liebe gegenüber. Damit „löst“ er uns jenes Rätsel zwar nicht; aber er erlöst uns von seiner Gewalt.</p>
<p>Dieses Mysterium wird ohne Vorhang gespielt. Die Erde in ihrer armen, plumpen Sichtbarkeit gibt die Bühne her für das erhabene Spiel der Menschwerdung und des Opfers Gottes. Jener „äußerste Zipfel&#8220; der Wirklichkeit, dem mein Magier so gar keine Beachtung mehr schenkte, wird für wert gehalten, dem Ewigen Wort Fleisch und Blut zu leihen. Wie sollten wir nun noch die Leiblichkeit verachten dürfen, die unser Teil ist? Wie sollten wir dieser uns zugemessenen Welt entfliehen wollen, um Gott zu erkennen?</p>
<p>Wer da meint, er müsse sich einer „höheren“ Welt zuwenden, weil die irdische Sichtbarkeit wesenlos sei, der wird in Wahrheit beides verlieren: die Erde und den Himmel. Immer mehr wird er Luzifer ähnlich werden, dem schönen Leiblosen, der alles weiß und nichts glaubt; der nur Erkenntnis, aber kein Sein hat. Wer sich jedoch den Offenbarungen untertan macht, die Gott uns Menschen zubestimmt hat, der wird dem Herrn zwar nicht seine Geheimnisse entreißen; aber er wird, schauend und glaubend, ein Sein gewinnen, das sich aus der Kraft und Wahrheit Gottes nährt. Und er wird übers dies erfahren, daß diese unsere Welt auch in ihrer Gefallenheit noch die Züge dessen trägt, den sie geheimnisvoll verhüllt.</p>
</blockquote>
<p>VD: BK</p>
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		<title>Vom Gebet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:12:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Luther (Großer Katechismus, 1996, S. 110–111): Denn das sollen sie wissen, dass unser ganzer Schutz und Schirm allein im Gebet besteht. Denn wir sind viel zu schwach gegenüber dem Teufel, der sich mit seiner Macht und seinem Anhang uns entgegenstellt; sie könnten uns wohl mit ihren Füßen zertreten. Darum müssen wir wachsam sein und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther (<em>Großer Katechismus</em>, 1996, S. 110–111):</p>
<blockquote>
<p>Denn das sollen sie wissen, dass unser ganzer Schutz und Schirm allein im Gebet besteht. Denn wir sind viel zu schwach gegenüber dem Teufel, der sich mit seiner Macht und seinem Anhang uns entgegenstellt; sie könnten uns wohl mit ihren Füßen zertreten. Darum müssen wir wachsam sein und zu den Waffen greifen, mit denen die Christen gerüstet sein sollen, um gegen den Teufel zu bestehen. Denn was meinst du, woran es gelegen hat, dass wir die Ratschläge und Pläne, den Mord und Aufruhr unserer Feinde haben abwehren und dämpfen können, mit denen der Teufel versucht hat, uns und das Evangelium zu unterdrücken? Es waren die Gebete etlicher frommer Leute, die wie eine eiserne Mauer auf unserer Seite dazwischengekommen sind und uns geschützt haben. Sie hätten sonst etwas ganz anderes erleben können, nämlich wie der Teufel ganz Deutschland in seinem eigenen Blut ins Verderben gebracht hätte. Sie mögen jetzt nur getrost darüber lachen und spotten, wir jedoch wollen sowohl unsern Feinden als auch dem Teufel gegenüber Manns genug sein – allein mit der Kraft des Gebetes, wenn wir nur fleißig beten und im Gebet nicht nachlässig werden. Denn wo immer ein frommer Christ betet: „Lieber Vater, lass doch deinen Willen geschehen“, spricht Gott droben: „Ja, liebes Kind, es soll gewiss sein und geschehen, dem Teufel und aller Welt zu Trotz.“</p>
</blockquote>
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		<title>Luther über gute Werke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 05:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Luther (Der Galaterbrief, 1987, S. 346–347): Es ist aber sehr vonnöten, nach dem Beispiel Pauli, die Gläubigen zum Gutestun zu ermahnen, also dazu, daß sie ihren Glauben durch gute Werke üben; wenn die Werke dem Glauben nicht folgen, ist es das gewisseste Zeichen, daß ihr Glaube nicht wahr ist. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther (<em>Der Galaterbrief</em>, 1987, S. 346–347):</p>
<blockquote>
<p>Es ist aber sehr vonnöten, nach dem Beispiel Pauli, die Gläubigen zum Gutestun zu ermahnen, also dazu, daß sie ihren Glauben durch gute Werke üben; wenn die Werke dem Glauben nicht folgen, ist es das gewisseste Zeichen, daß ihr Glaube nicht wahr ist. </p>
</blockquote>
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		<title>Wer hat euch bezaubert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 19:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Satan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Luther kommentierte in seiner Vorlesung über den Galaterbrief Galater 3,1, „Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?“, mit folgenden Worten:  Schließlich hat der Teufel eine solche Leidenschaft zu bezaubern und zu schaden, daß er nicht nur den sicheren und hochmütigen Geistern seine Blendwerke eingibt, nein, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Luther kommentierte in seiner Vorlesung über den Galaterbrief Galater 3,1, „Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?“, mit folgenden Worten: </p>
<blockquote>
<p>Schließlich hat der Teufel eine solche Leidenschaft zu bezaubern und zu schaden, daß er nicht nur den sicheren und hochmütigen Geistern seine Blendwerke eingibt, nein, er versucht auch diejenigen, die fromm und richtig mit dem Worte Gottes und der christlichen Religion umgehen, mit seinem Teufelsspiel zu täuschen. Mich selbst hat er oft so stark angegriffen und mit so traurigen Gedanken überschüttet, daß er mir Christus fast völlig verdunkelt, ja beinahe weggenommen hätte. In Summa, da ist keiner unter uns, der nicht immer wieder durch falsche Meinungen bezaubert würde, d.h. daß wir uns fürchten, vertrauen, Freude haben, wo nichts zu fürchten, zu vertrauen und zu freuen ist; wir alle denken manchesmal von Gott, von Christus, von dem Glauben, von unserer Berufung, von dem Christenstand anders als wir denken sollten. – Wenn uns der Teufel nicht nüchtern und mit geistlichen Waffen, d.h. mit dem Worte Gottes und im Glauben gerüstet findet, verschlingt er uns.</p>
</blockquote>
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		<title>Reinhard May: Du liegst in Gottes Hand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 09:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard May]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf seiner neuen LP „Schatzhauser“ singt Reinhard May: „Ach, wider bessres Zweifeln würd ich doch so gerne glauben, wenn sie mir tröstend sagen, keiner fällt aus Gottes Hand“ (im Lied „Zwei Köfferchen“). Sein Kommentar dazu: Ich bin bekennender Agnostiker, weil ich nicht weiß, wie es weitergeht. Aber auch für einen finsteren Heiden ist das eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/reinhard-may-du-liegst-in-gottes-hand/48168/">Reinhard May: Du liegst in Gottes Hand</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf seiner neuen LP „Schatzhauser“ singt Reinhard May: „Ach, wider bessres Zweifeln würd ich doch so gerne glauben, wenn sie mir tröstend sagen, keiner fällt aus Gottes Hand“ (im Lied „Zwei Köfferchen“). Sein Kommentar dazu:</p>
<blockquote><p>Ich bin bekennender Agnostiker, weil ich nicht weiß, wie es weitergeht. Aber auch für einen finsteren Heiden ist das eine schöne Vorstellung: Es kann dir gar nichts passieren, du liegst in Gottes Hand. Ich bin evangelisch getauft und konfirmiert, meine Eltern waren keine frommen Leute, aber sie waren sehr gute Bibelkenner. Christliche Ideale, Nächstenliebe, Verzeihen, Barmherzigkeit, das sind für mich hohe Lebensideale. Der 23. Psalm, da kann man sich dran festhalten. Selbst als Agnostiker.</p></blockquote>
<p>Das ist natürlich Romantik. Wenn Gott nicht da ist, dann ist der Psalm 23 nicht mehr als ein autosuggestives Lied. Aber vielleicht erkennt der so hochbegabte Liedermacher ja noch, dass es gute Gründe dafür gibt, den Agnostizismus anzuzweifeln, und dass der Gott, der seine Hände offenhält, wirklich da ist.</p>
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		<item>
		<title>Heidegger über Christentum und Christlichkeit</title>
		<link>https://theoblog.de/heidegger-ueber-christentum-und-christlichkeit/48171/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 07:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Heidegger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier klingt Martin Heidegger ganz ähnlich wie Kierkegaard (Anmerkungen I-V, Gesamtausgabe, Bd. 97, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 2015, S. 205–206):    Christentum ist Metaphysik, die den christlichen Glauben als Wissen ausgibt. Christlichkeit ist der Glaube an Christus in Christus. Wer gegen das Christentum denkt, denkt nicht gegen die Christlichkeit; denn gegen sie kann das Denken [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/heidegger-ueber-christentum-und-christlichkeit/48171/">Heidegger über Christentum und Christlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier klingt Martin Heidegger ganz ähnlich wie Kierkegaard (<em>Anmerkungen I-V</em>, Gesamtausgabe, Bd. 97, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 2015, S. 205–206): </p>
<p> </p>
<blockquote>
<p>Christentum ist Metaphysik, die den christlichen Glauben als Wissen ausgibt. Christlichkeit ist der Glaube an Christus in Christus.</p>
<p>Wer gegen das Christentum denkt, denkt nicht gegen die Christlichkeit; denn gegen sie kann das Denken aus zwei Gründen nicht denken: einmal, weil das Denken, wenn es „gegen“ denkt, nur gegen sich selbst zu denken hat; und zum anderen und in der Folge, weil das Denken als Denken die Kluft zum Glauben ist und es nicht nötig hat, erst noch gegen den Glauben zu denken. Aber es liegt im Wesen der Kluft, daß sie, was auf der einen und der anderen Seite liegt, in seiner eigenen Ruhe läßt. Nur die Theologen, die Christentum für Christlichkeit halten, verwirren alles. Die Theologen haben recht, wenn sie sich vor dem Denken fürchten und darin ihren größten Feind sehen. Sie haben recht, wenn sie deshalb alle Machtmittel, sogar die des Staats, mobilisieren, um das Denken aus ihrer Machtsphäre auszuschalten. Aber die Theologen haben unrecht, wenn sie meinen, sie wirkten damit für den Glauben.</p>
<p>Der Name „christlich“ bleibt zweideutig; er sagt entweder: christentümlich, oder: Christ-gläubig. Wer gegen „das Christliche“ spricht, muß zweideutig sprechen. Wenn er gegen das Christentümliche spricht, spricht er noch nicht gegen das Christliche im Sinne des Christ-Gläubigen – aber auch nicht für dieses. Er kann dies als denkender auch nicht; es wäre, wenn er wollte, ein Mißverständnis; denn der Glaube bedarf solcher Fürsprache nicht; er kommt als Gnade aus Christus selbst. Aber es könnte nötig sein, und zwar des Denkens wegen, gegen das Christliche im Sinne des Christentümlichen zu sprechen. Dies Gegen könnte mittelbar, durch die Kluft zum Christlichen im Sinne des Glaubens, und wider den „Willen“ des Denkens ein Sprechen für den Glauben sein; dafür nämlich, daß er aus Christus ist und nicht aus der Theologie. Solche Überlegungen sagen dem Glaubenden und dem Denkenden nichts Neues. Sie sagen aber in einer Zeit der Verwirrung des Christlichen und in einer Zeit der Angst vor dem Denken vielleicht doch Menschen etwas Befremdliches. Wenn jedoch die Verwirrung des Christlichen noch einmal verwirrt wird in der Verkennung des Heiligen durch das Gerede von „der Transzendenz“, dann könnten solche Überlegungen wenigstens dazu dienen, auf die Kluft zwischen Glauben und Denken hinzuweisen.</p>
<p>Das Denken ist für den Glauben eine Torheit und das Unmögliche ist der Glaube für das Denken.</p>
<p>Aber beide sind einig, indem sie sich anerkennen; die Anerkennung besteht in der Forderung des Glaubens, daß das Denken Denken, und in der Forderung des Denkens, daß der Glaube Glaube sei. Diese Forderung wird jedoch als gemäße nicht dadurch lebendig, daß sie sich von beiden her ausspricht, sondern nur so, daß der Glaube ein Glaube ist und das Denken ein Denken. Also waltet in solchem Anerkennen doch ein Streit. Allerdings. Aber ein Streit, der nicht innerhalb und nicht durch menschliches Wollen geschlichtet wird. Vereinfacht ist der Streit verborgenerweise.</p>
</blockquote>
<p> </p>
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		<title>Wie Tim Keller sein Leben in seinen letzten Jahren neu ordnete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 05:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Keller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Keller beschreibt in The Stories We Live By (2016, #ad), wie sein Vater sein Leben nach der Krebsdiagnose neu geordnet hatte:  Wenn Gott deine größte Liebe ist, kannst du deine Arbeit lieben und deine Familie lieben – in dem Glauben, dass Erfolg und Misserfolg in beiden Bereichen von Bedeutung sind –, aber keine dieser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/wie-tim-keller-sein-leben-in-seinen-letzten-jahren-neu-ordnete/48151/">Wie Tim Keller sein Leben in seinen letzten Jahren neu ordnete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Keller beschreibt in <a href="https://link.amazon/B04s6lcHT" target="_blank" rel="noopener"><em>The Stories We Live By</em></a> (2016, #ad), wie sein Vater sein Leben nach der Krebsdiagnose neu geordnet hatte: </p>
<blockquote>
<p>Wenn Gott deine größte Liebe ist, kannst du deine Arbeit lieben und deine Familie lieben – in dem Glauben, dass Erfolg und Misserfolg in beiden Bereichen von Bedeutung sind –, aber keine dieser Lieben wird dich zerstören, denn dein Wert wurzelt in Gottes Liebe, nicht in dem, was bei der Arbeit oder in deiner Familie geschieht. Du kannst deine Arbeit wertschätzen und dich um deine Familie kümmern, ohne von ihnen zu verlangen, dass sie dich heilen oder dir einen ultimativen Sinn geben.</p>
<p>Woran erkennst du, ob deine Liebe aus dem Gleichgewicht geraten ist? Drei Fragen decken deine Prioritäten auf. Erstens: Was bereitet dir im Leben die größte Unruhe? Die Dinge, die dir den Frieden rauben, verraten oft, worauf du dich für deine Sicherheit verlässt. Zweitens: Wohin wandern deine Gedanken, wenn sie abschweifen? Deine Tagträume offenbaren deine Sehnsüchte. Worüber du fantasierst, verrät, von welchen Dingen du glaubst, dass sie dich glücklich machen. Und drittens: Wofür gibst du am großzügigsten Geld aus? Kontoauszüge lügen nicht. Wohin du dein verfügbares Einkommen fließen lässt, weist oft auf die Dinge hin, von denen du glaubst, dass sie dir Leben schenken. Wenn du dir diese Fragen stellst, kannst du die Bereiche erkennen, in denen deine Liebesbeziehungen aus dem Gleichgewicht geraten sind.</p>
<p>Ich habe diese Neuordnung im Leben meines Vaters während seiner letzten Krankheitsjahre beobachtet. Als der Krebs deutlich machte, dass seine Tage gezählt waren, änderten sich seine Gewohnheiten. Er war sowohl weniger getrieben als auch fokussierter. Die Dinge, die ihm am meisten am Herzen lagen – die Zeit mit meiner Mutter, das Fertigstellen wichtiger Projekte und die Verbindung zu seinen Söhnen –, genoss er mehr denn je, auch wenn seine Zeit für alles andere immer knapper wurde. Er strahlte eine Leichtigkeit aus, die ich erst jetzt benennen kann: Er brauchte keines seiner Bestrebungen mehr, um sich vollständig zu fühlen. Er war in diesen letzten Jahren kein Mann, der gelernt hatte, weniger zu lieben; er war ein Mann, der gelernt hatte, seine Liebe in die richtige Reihenfolge zu bringen.</p>
<p>Was bedeutet es, „Gott mehr als alles andere zu lieben“? Man kann nicht einfach einen Schalter umlegen oder diesen Satz wiederholen, um das zu erreichen. Man kann sein Herz auch nicht durch Schuldgefühle, Geschrei oder Befehle dazu zwingen. Was man braucht, ist eine Erfahrung, die das Herz in ihren Bann zieht und die Liebe neu ordnet.</p>
<p>Wie können wir das erreichen? Papa verwies auf Johannes 6,27–35: „Jesus sagt nicht: ‚Ich werde euch das Brot des Lebens geben‘, als wäre er ein Austeuerer geistlicher Wohltaten. Er behauptet, das Brot des Lebens zu sein.“ Was bedeutet das? Wenn wir Brot essen, stirbt das Korn, damit wir leben.</p>
<p>Das ist die Logik des stellvertretenden Opfers. Jesus bietet uns keine geistlichen Produkte an; er bietet uns sich selbst an. Am Kreuz hat Jesus wahrhaftig sein eigenes Glück um unseretwillen beiseitegeschoben. Warum? In Hebräer 12,2 heißt es, es sei „um der Freude willen, die ihm in Aussicht gestellt war“. Was ist seine Freude und sein Glück? Das sind du und ich. Er hat dich und mich zu seinem Glück gemacht. Er hat den Verlust, den Schmerz und den Tod auf sich genommen, die wir verdienen, weil wir uns in jeder Hinsicht auf unser eigenes Glück statt auf das Glück anderer konzentrieren – damit wir das Glück haben können, das ihm zusteht.</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/09/how-tim-keller-rearranged-his-life-in-his-final-years/?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/wie-tim-keller-sein-leben-in-seinen-letzten-jahren-neu-ordnete/48151/">Wie Tim Keller sein Leben in seinen letzten Jahren neu ordnete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Rechtfertigungen?</title>
		<link>https://theoblog.de/zwei-rechtfertigungen/48148/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 08:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Edmund Clowney]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Edmund Clowney:  Unsere Rechtfertigung wartet nicht auf den letzten Tag, an dem alle vor Gottes Gericht erscheinen werden. Da wir mit Christus vereint sind, gilt für uns, was für ihn gilt. Als er für die Sünde starb, starben auch wir; als er zum ewigen Leben auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Als er in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Edmund Clowney: </p>
<blockquote>
<p>Unsere Rechtfertigung wartet nicht auf den letzten Tag, an dem alle vor Gottes Gericht erscheinen werden. Da wir mit Christus vereint sind, gilt für uns, was für ihn gilt. Als er für die Sünde starb, starben auch wir; als er zum ewigen Leben auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Als er in den Himmel auffuhr, sind wir mit ihm in die himmlische Wohnstätte eingegangen. Aus diesem Grund ist unsere Rechtfertigung nicht einfach eine zukünftige Hoffnung in einer gegenwärtigen Wirklichkeit, die uns durch den Glauben zuteilwird.</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://reformedreader.wordpress.com/2026/09/17/two-justifications-present-and-future/" target="_blank" rel="noopener">reformedreader.wordpress.com</a>.</p>
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		<title>T.S. Eliot: Christliche Bildung als Gebot der Stunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 07:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[T.S. Eliot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (Essays 1, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221): Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (<em>Essays 1</em>, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221):</p>
<blockquote>
<p>Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben wie zur wahren Frömmigkeit sein sollte.</p>
</blockquote>
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		<title>Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas von Aquin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in Zeit der Übergänge (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178): Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in <em>Zeit der Übergänge</em> (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178):</p>
<blockquote>
<p>Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/juergen-habermas-als-bewunderer-von-aquinas/48013/">Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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