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	<title>Apologetik &#8211; TheoBlog.de</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>Apologetik &#8211; TheoBlog.de</title>
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		<title>Die Logik des Herzens bei Pascal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Link]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, Zeitschrift für Theologie und Kirche 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52): Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Link schreibt über den apologetischen Ansatz von Pascal („Pascal und die Krise der neuzeitlichen Metaphysik“, <em>Zeitschrift für Theologie und Kirche</em> 121, 1 (2024), S. 48–81, hier S. 52):</p>
<blockquote>
<p>Der Anruf an den Gott der Bibel gewinnt sein Gewicht und seine Wahrheit durch die Verleugnung des „Gottes der Philosophen“, der in der wissenschaftlichen Tradition als Ursprung des Seins und der Wahrheit gedacht wird. Mit dieser Absage an den vorchristlichen Gott der Antike ist die Metaphysik in ihre tiefste Krise geraten. Denn wenn die Philosophie Gott nicht mehr als Grund der Wahrheit in jeglichem Denken mitzudenken vermag, wenn sie, wie heute am Tage liegt, von Gott schweigt, dann muss die jahrhundertelang festgehaltene Synthese von biblischer Wahrheit und metaphysischer Gewissheit zerbrechen. Pascal hat diesen (bei Nietzsche definitiv erreichten) kritischen Punkt bereits im 17. Jahrhundert vorweggenommen. Der Horizont, den die Wahrheit der Offenbarung uns öffnet – das ist die provozierend neue Einsicht – ist der Wahrheit des Denkens schlechthin entgegengesetzt. Sie gehört einer anderen Quelle und Ordnung an, der Ordnung und Logik des Herzens. Die in und mit den Pensées vorbereitete Apologie des Christentums hat folgerichtig auf alle metaphysischen Hilfestellungen verzichtet. Ihr neuer Adressat und Partner ist die aus dieser obsolet gewordenen Klammer entlassene Wissenschaft selbst. Mit den Worten einer zeitgenössischen Interpretin, Irène E. Kummer, gesagt: „Pascals Apologie war die erste, welche den neuen Geist der Wissenschaft, des kritischen Denkens, das sich aus dogmatischen und theologischen Bindungen gelöst hatte, nochmals auf den Glauben zu beziehen, versuchte, gerade indem er die säkularisierenden Tendenzen ernst nahm und einbezog. Die Pensées sind also eigentlich der erste Dialog des modernen Menschen mit dem Glauben.“</p>
</blockquote>
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		<title>Warum es Kirchengemeinden gibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Brad Edwards]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025): The Reason for Church ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Edwards.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/04/Edwards.jpg" alt="" width="301" height="458" border="0"></p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch: Brad Edwards, <a href="https://amzn.to/42cFxNT" target="_blank" rel="noopener"><em>The Reason for Church: Why the Body of Christ Still Matters in an Age of Anxiety, Division, and Radical Individualism</em></a> (#ad, Grand Rapids, MI: Zondervan Reflective, 2025):</p>
<blockquote>
<p><em>The Reason for Church</em> ist eine erfrischende Verteidigungsschrift für die Institution Kirche. Solche Bücher sind wieder notwendig geworden, da nicht nur Skeptiker die Kirche von außen kritisch unter die Lupe nehmen, sondern auch innerhalb der christlichen Gemeinschaft das Ansehen von Kirchengemeinden stark gelitten hat. Nicht wenige meinen, Glaube ließe sich auch ohne Gemeindeanschluss ausleben. Sie nehmen mit, was zu ihnen passt und möglichst wenig kostet. Damit wird Gott klein gemacht. Ein spiritueller Patchworkpragmatismus betrachtet „die Anbetung durch ein Fernglas rückwärts: Er minimiert Gott, indem er unser Wohl statt seiner Herrlichkeit zum Maßstab für unsere wöchentliche Anbetung macht“ (S. 22).</p>
<p>Edwards Ausführungen gehen über das hinaus, was wir in anderen Büchern über die Bedeutung von lokalen Gemeinden finden. Im ersten Teil liefert er aufschlussreiche soziologische und geistliche Analysen zu den Faktoren, die das geistliche Leben zurückdrängen. Nach der Lektüre wurde mir deutlich, wie sehr ich selbst durch den radikalen Individualismus beeinflusst bin. Die Kultur, mit der ich groß geworden bin, hat sich tief in meine Seele eingeprägt. Und die Gemeinde ist der Ort, an dem Gott mich mit seinem Evangelium umprägen möchte.</p>
<p>Im zweiten Teil lenkt Edwards unseren Blick auf die Schönheit und Transformationskraft lokaler Gemeinden. Dabei nimmt er die Zweifel und Ängste, die viele Menschen im Hinblick auf das Gemeindeleben hegen, ernst. Manche von uns haben erlebt, wie Machtkämpfe, unheilsame Lehren, Lieblosigkeit oder eine evangeliumsarme Verkündigung das geistliche Leben dämpfen oder gar zum Erliegen bringen können. Solche Erfahrungen müssen wir jedoch nicht mit Rückzug, Einsamkeit oder Zynismus quittieren. Edwards liefert Entmutigten und Verunsicherten überzeugende Argumente, die Ortsgemeinde als Gottes Geschenk zu schätzen und zu lieben.</p>
<p>Ich bin nicht mit allem in gleicher Weise glücklich, was Brad Edwards schreibt. Und es ist für mich als Europäer zu sehr auf die Gegebenheiten in Nordamerika zugeschnitten. Aber insgesamt handelt es sich bei <em>The Reason for Church</em> um ein exzellentes Buch, das ich sehr gern empfehle.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5127/the-reason-for-church" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Carl Trueman und Michael Horton im Gespräch über das spätmoderne Menschenbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Trueman]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Horton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: <a href="https://amzn.to/4tHf0Ep" target="_blank" rel="noopener"><em>The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity</em></a> (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: <a href="https://amzn.to/3NVApKN" target="_blank" rel="noopener"><em>Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not Religious“ from the Renaissance to the Scientific Revolution</em></a> (#ad).</p>
<p>Kürzlich haben beide miteinander gesprochen.  In diesem Gespräch verfolgen sie den langen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Ihre These vereinfacht ausgedrückt: Nach dem „Tod Gottes“ verschwindet auch der Mensch. </p>
<p>Hier der Mitschnitt: </p>
<p><iframe title="Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/7VfUtOD0RU4?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/05be6b43ae00b7691d32b346d0e102f6-cd0a38f62e3a557f39265a74d7495eee.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Why the Modern World Is at War with Human Nature - Carl Trueman and Michael Horton&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
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		<title>Francis Schaeffer und dekonstruktivistische Spiritualität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 14:10:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Dekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1951 erlebte Francis Schaeffer eine Glaubenskrise, die später als sein „Heuboden‑Erlebnis“ betitelt werden sollte. Nachdem er die inkonsequente christliche Praxis bei den Menschen um ihn herum und in seinem eigenen Leben beobachtet hatte, erklärte Schaeffer, er müsse zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren und seine gesamte Position in Bezug auf das Christentum neu überdenken. Er [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1951 erlebte Francis Schaeffer eine Glaubenskrise, die später als sein „Heuboden‑Erlebnis“ betitelt werden sollte. Nachdem er die inkonsequente christliche Praxis bei den Menschen um ihn herum und in seinem eigenen Leben beobachtet hatte, erklärte Schaeffer, er müsse zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren und seine gesamte Position in Bezug auf das Christentum neu überdenken. Er gab an, er sei an den Anfang seines Denkens zurückgekehrt und habe sich durch all seine Überzeugungen in Bezug auf das Christentum hindurchgearbeitet, wobei er zu dem Schluss kam, dass es tatsächlich wahr ist.</p>
<p>Christopher Talbot meint, dass sich aus Schaeffers radikalem Umgang mit seinen Zweifeln einiges für den heutigen Umgang mit der sogenannten „Dekonstruktion“ lernen lässt. In dem Aufsatz „Die Sonne kam raus und das Lied erklang“ zeichnet er die Krise nach und gibt einige hilfreiche Hinweise für die Gegenwart. </p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>Schaeffers Krise führte nicht dazu, dass sein Pendel zu einer anderen Art von Christentum oder gar keinem Christentum ausschlug; sondern dazu, dass er sowohl die intellektuelle als auch die geistliche Realität des historischen christlichen Glaubens bejahte. Schaeffer hatte seine eigene spirituelle Krise durchlebt, in der er das Christentum in seiner Gesamtheit überdachte. Er war bereit, es vollständig zu verwerfen. Dennoch überwand er diese Zeit tiefer Zweifel; er brach durch zu einem neu entfachten Eifer für die Wahrhaftigkeit des christlichen Glaubens. Sein eigenes Engagement, seine apologetische Methode und seine Sichtweise auf das Zeugnis der Kirche im 20. Jahrhundert sind Belege eines Menschen, der sich mit Zweifeln auseinandergesetzt hat und sich um diejenigen kümmerte, die selbst mit Zweifeln kämpfen.</p>
<p>Schaeffer bemühte sich nicht um eine Weiterführung der Dekonstruktion, sondern führte sich und diejenigen, denen er diente, in Richtung Rekonstruktion – hin zu einer Sichtweise, die den christlichen Glauben als wahr für das gesamte Leben betrachtet. Er sah das historische Christentum als etwas Ganzheitliches und Absolutes an. Er erlebte tiefe Zweifel und diente konsequent denen, die zweifelten, während er gleichzeitig auf den ewigen, persönlichen Gott hinwies, der tatsächlich da ist. Schaeffer war nicht perfekt und bietet kein makelloses Vorbild. Dennoch verstand er das Christentum als etwas, das man nur entweder vollständig annehmen oder aber vollständig ablehnen kann. Dies spiegelt sich wieder in seiner Apologetik, die eine ganzheitliche Welt- und Lebensanschauung bietet, welche verifiziert und getestet werden kann. Voll Mitgefühl setzte Schaeffer diese überzeugende Apologetik in die Tat um. Schließlich stellte er die wahre christliche Position konsistent klar und versuchte, das wahre Christentum von unnötigem oder schädlichem kulturellen Ballast zu befreien. Durch die konsequente Umsetzung dieser Elemente bietet uns Francis Schaeffer heute eine überzeugende Vision, wie wir Menschen begleiten können, an denen Dekonstruktion und Zweifel nagen – eine Vision, die heute weitsichtiger denn je erscheint. Wenn wir Schaeffers Vorbild folgen, können wir Menschen, die selbst geistliche Zweifel durchleben müssen und daraus hervorgehen, dazu verhelfen, zu sagen: „Allmählich kam die Sonne raus, und das Lied erklang.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5073/die-sonne-kam-raus-und-das-lied-erklang" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Francis Schaeffer’s Whole-of-Life Theology and the Making of the L&#8217;Abri Mind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 15:11:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Carter hat an der Durham University die Untersuchung „Francis Schaeffer’s Whole-of-Life Theology and the Making of the L&#8217;Abri Mind“ veröffentlicht. Im Abtract heißt es:  Francis Schaeffer (1912–1984) war ein bedeutender evangelikaler Pastor und Apologet, der in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa tätig war. Im Laufe seines Lebens kontextualisierte er das Evangelium für eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/francis-schaeffers-whole-of-life-theology-and-the-making-of-the-labri-mind/47347/">Francis Schaeffer’s Whole-of-Life Theology and the Making of the L&#8217;Abri Mind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrew Carter hat an der Durham University die Untersuchung „Francis Schaeffer’s Whole-of-Life Theology and the Making of the L&#8217;Abri Mind“ veröffentlicht.</p>
<p>Im Abtract heißt es: </p>
<blockquote>
<p>Francis Schaeffer (1912–1984) war ein bedeutender evangelikaler Pastor und Apologet, der in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa tätig war. Im Laufe seines Lebens kontextualisierte er das Evangelium für eine neue Generation, verfasste über 22 Bücher, hielt unzählige Vorträge zu zahlreichen Themen, drehte zwei Dokumentarfilmreihen und beeinflusste persönlich Tausende von Menschen. 1955 gründete er zusammen mit seiner Frau Edith die L’Abri Fellowship, eine christliche Gemeinschaft, die die Realität Gottes durch das normale Leben demonstrieren soll. Heute gibt es weltweit zehn Zweigstellen von L’Abri, die Gäste einladen, um gemeinsam die tiefsten Fragen des Lebens zu erforschen.</p>
<p>Teil 1 dieser Studie stellt Schaeffer vor und untersucht, warum er so wichtig ist. Teil 2 enthält vier Kapitel, die den integrierenden Faktor in Schaeffers Theologie untersuchen: die Herrschaft Christi über das gesamte Leben und seine Ablehnung einer Spiritualität, die das Leben in verschiedene Bereiche aufteilt. Die Schlussfolgerung dieser Kapitel lautet, dass Schaeffers Herangehensweise an den christlichen Glauben so einzigartig ist, dass man sie als „Schaeffer-Denken” bezeichnen kann. Teil 3 untersucht, wie der Schaeffer-Gedanke von einer neuen Generation von L’Abri-Führern und -Denkern aufgegriffen, modifiziert und weiterentwickelt wurde.</p>
<p>Zu diesem Zweck betrachten wir drei Themen, die zwar bei Schaeffer vorhanden sind, aber von anderen Mitgliedern der Gemeinschaft weiterentwickelt wurden: Erstens die These von Jerram Barrs und Ranald Macaulay, dass Erlösung die Wiederherstellung der wahren Menschlichkeit darstellt, zweitens Dick Keyes’ kulturelle Apologetik und drittens Wade Bradshaws Auseinandersetzung mit einer rivalisierenden Geschichte. Abschließend betrachten wir Nancy Pearcey, die zwar nicht streng genommen zu L’Abri gehört, aber dennoch in dieser Tradition schreibt, Schaeffers Lehre auf den neuesten Stand bringt und sie auf neue Bereiche anwendet.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich Schaeffers Denken zu etwas entwickelt hat, das in der breiteren evangelikalen Welt seinesgleichen sucht. Ich nenne dies die L&#8217;Abri-Denkweise. Die Studie schließt mit dem Versuch, ihre wichtigsten Bestandteile zusammenzufassen und zu erläutern, warum sie von Bedeutung ist.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Die Untersuchung kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://etheses.dur.ac.uk/15652/1/Final_PhD_Document_July_2024_.pdf" target="_blank" rel="noopener">Final_PhD_Document_July_2024_.pdf</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/francis-schaeffers-whole-of-life-theology-and-the-making-of-the-labri-mind/47347/">Francis Schaeffer’s Whole-of-Life Theology and the Making of the L&#8217;Abri Mind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sebastian Ostritsch spricht über die Gottesbeweise</title>
		<link>https://theoblog.de/sebastian-ostritsch-spricht-ueber-die-gottesbeweise/47245/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 18:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbeweise]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Ostritsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Philosoph Sebastian Ostritsch (vgl. hier) spricht im Cicero-Podcast über die Gottesbeweise. Er erklärt nicht nur die „Fünf Wege“ des Thomas von Aquin akkurat, sondern stellt auch den ontologischen Gottesbeweis von Anselm sehr anschaulich dar.  Obwohl aus protestantischer Sicht von den Gottesbeweisen weniger zu erwarten ist als innerhalb der thomistischen Tradition, dürfen wir uns sehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/sebastian-ostritsch-spricht-ueber-die-gottesbeweise/47245/">Sebastian Ostritsch spricht über die Gottesbeweise</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Philosoph Sebastian Ostritsch (vgl. <a href="https://theoblog.de/?s=Sebastian+Ostritsch">hier</a>) spricht im Cicero-Podcast über die Gottesbeweise. Er erklärt nicht nur die „Fünf Wege“ des Thomas von Aquin akkurat, sondern stellt auch den ontologischen Gottesbeweis von Anselm sehr anschaulich dar. </p>
<p>Obwohl aus protestantischer Sicht von den Gottesbeweisen weniger zu erwarten ist als innerhalb der thomistischen Tradition, dürfen wir uns sehr freuen, dass wieder über Themen wie diese gesprochen wird. </p>
<p>Hier: </p>
<p>
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		<title>Narrenrede</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 07:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Os Guinness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>    Os Guinness, der die Zuschauer durch die hier bereits empfohlene Dokumentation Truth Rising führt, hat im Jahr das Buch Fool’s Talk veröffentlicht. Das Buch ist nun endlich beim Verlag CV als Narrenrede: Die Wiederentdeckung christlicher Überzeugungskunst erschienen. Carsten Polanz schreibt in seinem Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe: Das Buch eignet sich sehr gut als Impulsgeber [&#8230;]</p>
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<p><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="leseplatz-narrenrede-os-guinness-271967000_1920x1920.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2025/11/leseplatz-narrenrede-os-guinness-271967000_1920x1920.jpg" alt="Leseplatz narrenrede os guinness 271967000_1920x1920." width="186" height="284" border="0"></p>
<p> </p>
<p>Os Guinness, der die Zuschauer durch die <a href="https://theoblog.de/neue-dokumentation-mit-os-guinness-truth-rising/46740/">hier bereits empfohlene Dokumentation <em>Truth Rising</em></a> führt, hat im Jahr das Buch <em>Fool’s Talk</em> veröffentlicht. Das Buch ist nun endlich beim Verlag CV als <em>Narrenrede: Die Wiederentdeckung christlicher Überzeugungskunst</em> erschienen.</p>
<p>Carsten Polanz schreibt in seinem Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe:</p>
<blockquote>
<p>Das Buch eignet sich sehr gut als Impulsgeber für tiefgehende und wegweisende Gespräche in unseren Kirchen, Gemeinden und Netzwerken über die Zukunft von Evangelisation und Apologetik. Selbstverständlich müssen wir dem Autor dabei nicht in allem folgen, sollten uns aber auch nicht wertvoller Einsichten und weg- weisender Anregungen selbst berauben, indem wir uns an einzelnen Beispielen und Zuspitzungen stoßen. In Gesprächsrunden können wir dann auch manches weiterdenken &#8211; auch die zentrale Rolle, die eine gelebte christliche Gastfreundschaft bei einem tiefgreifenden Sinneswandel glaubensferner Menschen aller sozialen Milieus und Bildungsschichten spielen kann. Guinness’ eigener Mentor Francis Schaeffer hat hier gern von der „finalen Apologetik“ gesprochen (siehe Joh 13,35) – mit Blick auf die von Nichtchristen erfahrbare Liebe in keineswegs vollkommenen, aber durch das Evangelium versöhnt lebenden Gemeinschaften von Nachfolgern Jesu.</p>
<p>Die Lektüre dieses Buches wird sich auf jeden Fall lohnen – nicht nur für christliche Verantwortungsträger, Theologiestudenten und Bibelschüler, die sich in ihren Gesprächsversuchen schon öfter in entmutigenden Sackgassen oder bedrückender Sprachlosigkeit wiedergefunden haben. Es wird auch Sie auf vielfältige Weise dazu motivieren, Gott in Abhängigkeit von seiner Gnade und Weisheit mutiger und kreativer in einer zunehmend pluralistischen und zugleich in weiten Teilen religiös indifferenten Gesellschaft zu bezeugen.</p>
</blockquote>
<p>Sehe ich auch so.</p>
<p>Hier eine Leseprobe: <a href="https://www.leseplatz.de/media/f0/51/f2/1758202872/leseplatz-narrenrede-os-guinness-271967000-leseprobe.pdf" target="_blank" rel="noopener">leseplatz-narrenrede-os-guinness-271967000-leseprobe.pdf</a>. Bestellt werden kann das Buch <a href="https://amzn.to/3JBjjzC" target="_blank" rel="noopener">hier</a> [#ad].</p>
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		<title>Neue Dokumentation mit Os Guinness: Truth Rising</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 07:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>
		<category><![CDATA[Os Guinness]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Truth Rising ist ein eindrucksvoller neuer christlicher Dokumentarfilm, der uns an eine zeitlose Wahrheit erinnert: Nur Gottes Wort kann unseren Glauben festigen und einer zerbrochenen Welt dauerhafte Hoffnung bringen. Dieser Film setzt sich mutig mit der heutigen kulturellen Verwirrung, Identitätskrise und moralischen Verwerfung auseinander – mit biblischer Wahrheit, historischer Weisheit und christuszentrierter Klarheit. Dies ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Truth Rising</em> ist ein eindrucksvoller neuer christlicher Dokumentarfilm, der uns an eine zeitlose Wahrheit erinnert: Nur Gottes Wort kann unseren Glauben festigen und einer zerbrochenen Welt dauerhafte Hoffnung bringen. Dieser Film setzt sich mutig mit der heutigen kulturellen Verwirrung, Identitätskrise und moralischen Verwerfung auseinander – mit biblischer Wahrheit, historischer Weisheit und christuszentrierter Klarheit. Dies ist mehr als nur ein weiterer christlicher Film – es ist ein Aufruf an die Kirche – präsentiert von Os Guinness, einem ehemaligen Mitarbeiter von Francis Schaeffer in L’Abri. Produziert wurde die Dokumentation von Focus on the Family und dem Colson Center for Christian Worldview.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Truth Rising | Full Documentary" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/XXc5IhgSZkg" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/XXc5IhgSZkg?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;42b774eb40795e29218ca254ec18f5c5&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;e308fe614a5ba6cfc21ff028f29767de&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/42b774eb40795e29218ca254ec18f5c5-e308fe614a5ba6cfc21ff028f29767de.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Truth Rising | Full Documentary&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
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		<title>Christopher Nolan und der Apostel Paulus im Dialog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 15:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[EJ Davila]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christopher Nolans Filme als Regisseur haben an den Kinokassen fast fünf Milliarden US-Dollar eingespielt. Zugleich sind seine Filme aber alles andere als flach, sondern zählen als philosophisch, kulturell und ästhetisch bedeutsam.  Dass es in dem Filmen nicht nur um Zeit, sondern auch um Liebe, Hoffnung und Glaube geht, stellt EJ Davila in seinem Aufsatz „Liebe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Christopher Nolans Filme als Regisseur haben an den Kinokassen fast fünf Milliarden US-Dollar eingespielt. Zugleich sind seine Filme aber alles andere als flach, sondern zählen als philosophisch, kulturell und ästhetisch bedeutsam. </p>
<p>Dass es in dem Filmen nicht nur um Zeit, sondern auch um Liebe, Hoffnung und Glaube geht, stellt EJ Davila in seinem Aufsatz „Liebe, Hoffnung und Glaube: Christopher Nolan und der Apostel Paulus im Dialog“ heraus. Dabei wird erkennbar, dass die Tugendtheologie des Heidenapostels eine vertikale Tiefe enthält, die Nolan nicht kennt.</p>
<p>Hier ein Auszug: </p>
<blockquote>
<p>Wenn wir jemanden bitten würden, Nolans Filmographie mit einem einzigen Wort zusammenzufassen, wäre „Zeit“ wahrscheinlich die Antwort, spielt sie doch in mehreren seiner größten Filme eine zentrale Rolle. Die nichtlineare Erzählweise von Memento pendelt zwischen Zukunft und Vergangenheit, bevor sie in der Mitte der Geschichte ankommt. Inception führt uns in einen Traum in einem Traum innerhalb eines Traumes, wobei jede Traumebene eine andere Temporalität innehat. Interstellar thematisiert die Relativität der Zeit und das transzendente Wesen von Liebe (und Schwerkraft). Dunkirk verknüpft drei unterschiedliche Zeitachsen miteinander. Tenet führt das Konzept der umgekehrten Entropie ein, wodurch die Figuren miteinander interagieren können, während sie sich vorwärts und rückwärts durch die Zeit bewegen.</p>
<p>Auch wenn Zeit das offensichtlichste Thema sein mag, das Nolans Filme miteinander verbindet, teilen seine drei jüngsten Filme – Interstellar (2014), Dunkirk (2017) und Tenet (2020) – einen weiteren Schwerpunkt, nämlich die thematische Auseinandersetzung mit drei christlichen Tugenden: Liebe, Hoffnung und Glaube. In dieser informellen Trilogie präsentiert Nolan (der römisch-katholisch erzogen wurde) eine säkularisierte Version dieser christlichen Tugenden und passt sie einer Kultur an, die zunehmend weniger christlich und theistisch ist. Das Ergebnis sind drei Erzählungen, in denen die Menschheit Gott ersetzt und sowohl zum Geber als auch Empfänger der untersuchten Tugenden umfunktioniert wird. Nolans Neukonfiguration macht seine Filme einem breiteren Publikum schmackhafter, droht aber auch, genau diese Darstellung von Tugend und Menschlichkeit zu untergraben. Im Folgenden untersuche ich die drei genannten Filme im Dialog mit dem Apostel Paulus. Wie deutlich werden wird, entbehrt Nolans humanistische Vision von Liebe, Hoffnung und Glaube einer kohärenten theologischen Grundlage, weshalb sie auch keine überzeugende Darstellung dieser drei herausragenden Tugenden bieten kann.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/4877/liebe-hoffnung-glaube" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>„Vergib uns unsere Gewissheit“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 16:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Ovey]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibt es fast keine größere Sünde als die der „Gewissheit“. Wer sich einer Sache sicher ist, erfüllt damit fast schon ein wichtiges Merkmal des Fundamentalismus. Tatsächlich gibt es falsche Gewissheiten und hier und da auch einfach Denkfaulheit. Doch muss ein gewisser Glaube gleich ein arroganter Glaube sein? Es war Martin Luther, der gesagt hat: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/vergib-uns-unsere-gewissheit/45293/">„Vergib uns unsere Gewissheit“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es fast keine größere Sünde als die der „Gewissheit“. Wer sich einer Sache sicher ist, erfüllt damit fast schon ein wichtiges Merkmal des Fundamentalismus. Tatsächlich gibt es falsche Gewissheiten und hier und da auch einfach Denkfaulheit. Doch muss ein gewisser Glaube gleich ein arroganter Glaube sein? Es war Martin Luther, der gesagt hat: „Der Heilige Geist ist kein Skeptiker, der nur Zweifel oder bloße Meinungen in unseren Herzen erweckte, sondern er bestätigt gewiss in unserem Gewissen, so dass der Mensch dafür steht und stirbt.“</p>
<p>Mike Ovey schreibt in „Du sollst nicht gewiss sein“:</p>
<blockquote>
<p>Natürlich sind Menschen manchmal nicht vertrauenswürdig, sodass Unsicherheit hinsichtlich ihrer Worte und Versprechen durchaus berechtigt ist. Aber der biblische Gott ist jemand, dessen Wort das bewirkt, was er beabsichtigt, und der nicht lügen kann (vgl. Tit 1,2). Das Problem radikaler Ungewissheit besteht darin, dass sie uns davon abhält, Gott zu vertrauen.</p>
<p>Aus geistlicher Perspektive ist dies äußerst gefährlich: Es entehrt Gott und verleitet uns dazu, uns auf uns selbst oder unsere Götzen zu verlassen. Leider ist dies auch äußerst verlockend, denn ich ziehe es vielleicht vor, mich auf mich selbst zu verlassen (mit all der Kontrolle und Selbstbehauptung, die Selbstvertrauen mit sich bringt) anstatt Gott zu vertrauen (mit der Demut und Abhängigkeit, die ein solches Vertrauen mit sich bringt).</p>
<p>Drittens verleitet mich radikale Ungewissheit dazu, an Jesus zu zweifeln: Sie lässt mich daran zweifeln, dass er ein vollkommener Gott ist, der Mensch geworden ist und behauptet, mir Dinge – insbesondere den Namen seines Vaters (vgl. Joh 17,6) – offenbart zu haben. Er hat uns vielleicht nicht alle Dinge im Himmel und auf Erden offenbart, aber er behauptet, offenbart zu haben, wer Gott ist.</p>
<p>Ist es eine Sünde, Gewissheit über Jesus zu haben? Definitiv nicht. Ist es eine Sünde, sich dafür zu entscheiden, hinsichtlich seiner Person, seiner Worte und seines Willens in Ungewissheit zu verharren? Ganz bestimmt. Natürlich kann Gewissheit an sich eine Sünde sein. Aber das gilt auch für vorsätzliche Ungewissheit. Das ist eine ebenso reale und – so fürchte ich – größere Gefahr.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/4863/du-sollst-nicht-gewiss-sein" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/vergib-uns-unsere-gewissheit/45293/">„Vergib uns unsere Gewissheit“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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