Carl Trueman und Michael Horton haben Bücher verfasst, in denen sie die geistliche Entstehungsgeschichte nachzeichnen, die zu unserer heutigen Verwirrung geführt hat. Das neuste Buch von Trueman heißt: The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity (#ad). Michael Hortens neustes Buch ist: Magician and Mechanic: The Roots of „Spiritual but Not Religious“ from the Renaissance to the Scientific Revolution (#ad).
Kürzlich haben beide miteinander gesprochen. In diesem Gespräch verfolgen sie den langen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Ihre These vereinfacht ausgedrückt: Nach dem „Tod Gottes“ verschwindet auch der Mensch.
Hier der Mitschnitt:
@Ron
Hallo Ron wann beschäftigst Du Dich mal wieder mit wichtigen aktuellen Themen? Aus meiner Sicht Bethel Church und die „theologischen“ Äußerungen von Trump und Co? Sowie bei beidem die Auswirkungen und Folgen für den deutschen Sprachraum?
Aus meiner Sicht Bethel Church und die „theologischen“ Äußerungen von Trump und Co? Sowie bei beidem die Auswirkungen und Folgen für den deutschen Sprachraum? Welche Auswirkungen sollen das denn sein? Die Zielgruppe, die in DE am Mund irgendwelcher amerikanischen „Theologen“ hängt, ist extrem klein. Mehr als ein paar tausend Personen gibt es da nicht. Die Mehrheitsbevölkerung einschließlich Kirchenmitgliedern ist längst säkularisiert. Wer es gegenüber diesen mit diesbezüglichen Äußerungen übertreibt, ist sehr schnell als Sektierer abgestempelt. Das geistliche Framework auf dem ein Präsident seinen … äh … „Christen“ was verkündet, existiert in Europa gar nicht. Der seit den 1950ern laufende Versuch es dort zu etablieren, ist nachhaltig gescheitert, zuvörderst vor allem an liberalen Theologen. (Wer hätte gedacht, dass die mal die Rettung sein würden, wenn eine untergehende Supermacht ins Absurde abdriftet…) Auch Osteuropa hat sich letztlich als orthodoxes Bollwerk gegen den Megachurchismus erwiesen. Wenn die eigene Gemeinde deshalb skurriler Ideen verfallen sollte, kann dort anders als im Bible Belt sozial völlig… Weiterlesen »
Hi @Matze: Ich habe immer wieder mal was zu Bethel gepostet. Siehe hier:
https://theoblog.de/bethel-und-bill-johnsons-bruecke-zum-new-age/42173/
https://theoblog.de/wie-bethel-und-hillsong-die-lobpreiskultur-dominiert/39372/
https://theoblog.de/the-new-old-apostolic-reformation/41899/
https://theoblog.de/nochmal-new-apostolic-reformation/38913/
https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-1-2022/37932/
https://www.evangelium21.net/media/1950/die-neue-apostolische-reformation
Liebe Grüße, Ron
Zum Glück beendet Carl Trueman sein Buch The Desecration of Man: How the Rejection of God Degrades Our Humanity mit einer positiven Handlungsanweisung: Heiligung. https://albertmohler.com/2026/04/08/carl-trueman-4/ Albert Mohler: Du hast in deinem Buch eine Strategie, und ich schätze das sehr. Ich schätze auch, dass du als Autor eine Art Landkarte deiner Vorgehensweise gibst. Du legst in den frühen Kapiteln etwas an, um zu späteren Kapiteln zu gelangen. Also erzähl uns: Was ist deine Strategie dabei? Carl Trueman: Nun, die frühen Kapitel sind im Grunde so angelegt: Zuerst greife ich das Thema auf, das du bereits angedeutet hast – exemplarisch an der Figur von Dawkins –, das aber darüber hinausgeht. Und zwar ein wachsendes Interesse unter Intellektuellen am christlichen Glauben. Dawkins steht dabei eher am schwächeren Ende dieses Spektrums. Aber wenn man an jemanden wie Ayaan Hirsi Ali oder ihren Ehemann Niall Ferguson denkt, dann sieht man ein viel ernsthafteres Ringen mit dem Christentum – nicht nur wegen seiner kulturellen Vorteile, sondern… Weiterlesen »