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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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	<title>TheoBlog.de</title>
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		<title>Die Machtfrage stellt der Islam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Gespräch erläutert der Politologe Prof. Werner Patzelt auf nüchterne und informierte Weise, warum der politische Islam nicht mit der westlichen Welt vereinbar ist und inwiefern sich die christliche politische Ethik von der muslimischen unterscheidet. VD: MS</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In diesem Gespräch erläutert der Politologe Prof. Werner Patzelt auf nüchterne und informierte Weise, warum der politische Islam nicht mit der westlichen Welt vereinbar ist und inwiefern sich die christliche politische Ethik von der muslimischen unterscheidet.</p>
<p><iframe title="Deutschland unter Druck: Der Islam stellt die Machtfrage – Patzelt Politik" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/TX8htXzkhQE" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/TX8htXzkhQE?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;c17b47c8537b56f29e4ff27d1d866458&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;5b2cd734c11532387681e296a1adb121&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/c17b47c8537b56f29e4ff27d1d866458-5b2cd734c11532387681e296a1adb121.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Deutschland unter Druck: Der Islam stellt die Machtfrage \u2013 Patzelt Politik&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>VD: MS</p>
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		<title>Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</title>
		<link>https://theoblog.de/juergen-habermas-als-bewunderer-von-aquinas/48013/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Habermas]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas von Aquin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in Zeit der Übergänge (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178): Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/juergen-habermas-als-bewunderer-von-aquinas/48013/">Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Habermas sagt in <em>Zeit der Übergänge</em> (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, S. 178):</p>
<blockquote>
<p>Wenn ich in die „Summa Contra Gentiles“ des Thomas von Aquin hineinschaue, bin ich von der Komplexität, dem Grad der Differenzierung, dem Ernst und der Stringenz der dialogisch aufgebauten Argumentation hingerissen. Ich bin ein Bewunderer von Thomas.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/juergen-habermas-als-bewunderer-von-aquinas/48013/">Jürgen Habermas als Bewunderer von Aquinas</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Offenbart Nichtgendern eine „rechte Gesinnung“?</title>
		<link>https://theoblog.de/offenbart-nichtgendern-eine-rechte-gesinnung/48009/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 07:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Dagmar Lorenz]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus. Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:   Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das sprachliche Gendern stammt vor allem im linkspolitischen Spektrum, ist inzwischen aber auch in die Sprache ehemalig bürgerlicher Parteien eingezogen. Inzwischen sind wir so weit, dass jemand, der nicht gendert, verdächtigt wird, „rechts“ zu sein. Diese Zuschreibungen entstammen allerdings dem Werkzeugkasten des Aktionismus.</p>
<p>Dagmar Lorenz schreibt zutreffend:  </p>
<blockquote>
<p>Dass Nichtgendern dann noch als Ausweis für vermeintlich „rechte Gesinnung“ gelten soll, offenbart eine Strategie der Spaltung und des gegenseitigen Misstrauens, die jeden Sprecher zum potenziellen Verdachtsfall macht. Nein, die Kritik am sprachlichen Gendern ist keine „Kritik von rechts“! Sie ist weitaus „radikaler“. Sie entzieht sich nämlich grundsätzlich jeder politischen Zuweisung. Denn während Wortwahl und Rhetorik mit politischen Kategorien analysiert werden können, auf der Ebene der Sprachstrukturen und der Grammatik jedoch Maßstäbe erforderlich sind, die es zulassen, dass sich sämtliche ihrer Sprecher derselben Instrumente bedienen, um ihre jeweils eigenen und wahrhaft vielfältigen „Melodien“ hervorbringen zu können.</p>
<p>Genderkritik plädiert für den Erhalt einer sprachstrukturellen Gemeinsamkeit, weil eine allen gemeinsame Sprache Verständigung und Streit erst ermöglicht. Denn welche Gespräche und Debatten werden wir in Zukunft überhaupt noch untereinander führen können, wenn wir keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der es sich streiten oder argumentieren lässt? Genderkritik ist nicht rechts. Sie ist maximal inklusiv.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a703e8e8fa429a9893fe899/geschlechtergerechte-sprache-warum-genderkritik-nicht-rechts-ist-sondern-maximal-inklusiv.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was lehrt die Bibel über Nationen?</title>
		<link>https://theoblog.de/was-lehrt-die-bibel-ueber-nationen/48006/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 14:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin DeYoung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kevin DeYoung hat sich mit der Frage beschäftigt, was die Bibel über die Nationen lehrt. Sein Fazit: Das Ethnos, um das es Gott im Plan des neuen Bundes in erster Linie geht, ist die Gemeinde. Der multinationale Leib Christi ist ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk und das Israel Gottes. Darüber hinaus haben wir an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kevin DeYoung hat sich mit der Frage beschäftigt, was die Bibel über die Nationen lehrt. Sein Fazit:</p>
<blockquote>
<p>Das Ethnos, um das es Gott im Plan des neuen Bundes in erster Linie geht, ist die Gemeinde. Der multinationale Leib Christi ist ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk und das Israel Gottes. Darüber hinaus haben wir an mehreren Stellen gesehen, dass die nationale Identität zwar durch die Hinwendung zu Christus nicht aufgehoben wird, die Völker aber nicht als Völker zu Christus kommen. Die Völker treten ihren himmlischen Besitz als erlöste, jubelnde, bekehrte, gläubige, wiedergeborene Einzelpersonen an, um ihren ewigen Lohn zu empfangen. Erinnern Sie sich an die Präposition „aus“, die in Offenbarung 5,9 und 7,9 zu finden ist. Um den Thron versammelt sind nicht liberale Demokratien oder dynastische Monarchien oder konstitutionelle Republiken als solche, sondern erlöste Menschen aus jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk und jeder Nation. Die Völker schreiten in das neue Jerusalem ein, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in die himmlische Stadt, indem sie dem Ruf des Engels Folge leisten, der mit dem ewigen Evangelium jedem Volk, jedem Stamm, jeder Sprache und jeder Nation verkündet: „Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat“ (Offb 14,7).</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://clearlyreformed.org/what-does-the-bible-teach-about-nations/" target="_blank" rel="noopener">clearlyreformed.org</a>.</p>
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		<title>Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</title>
		<link>https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Bhaskar Vira]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Arday]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Cofnas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/">Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir dürfen gespannt darauf warten, ob es eines Tages eine Netflix-Serie zum Thema geben wird. Jason Arday war der jüngste schwarze Cambridge-Professor aller Zeiten. Doch seine außergewöhnliche Biographie soll er maßgeblich erfunden haben. Jetzt ist er zurückgetreten. Die Universität hatte die Berufung im Februar 2023 selbst als große Erfolgsgeschichte präsentiert. Der damalige Vizekanzler für Bildung, Bhaskar Vira, bezeichnete Arday als „außergewöhnlichen Wissenschaftler“, der die Forschung in Cambridge erheblich voranbringen werde (vgl. <a href="https://www.tribuneindia.com/news/top-headlines/jason-arday-investigation-why-the-cambridge-professor-controversy-matters-beyond-one-academic/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Die FAZ berichtet in „Das ‚Aushängeschild der Diversität‘ ist in Wahrheit ein Hochstapler“:</p>
<blockquote>
<p>Wer in 35 Tagen 30 Marathons läuft, neun davon mit einer Fissur im Oberschenkel, ist zweifellos ein Leistungssportler mit einer außergewöhnlich hohen Schmerztoleranz. Wer in sechs Tagen 600 Meilen zurücklegt, gehört vermutlich zu den besten Ausdauerläufern aller Zeiten: Der Weltrekord liegt bei 650 Meilen. Wer so etwas tut, um Spenden für karitative Zwecke zu sammeln, und in zwanzig Jahren über fünf Millionen Pfund einwirbt, erweist sich darüber hinaus als ebenso strebsamer wie wohltätiger Mensch. Oder aber er ist ein Lügner. Am späten Mittwochabend hat Jason Arday, Professor für Bildungssoziologie an der Universität Cambridge, seinen Rücktritt erklärt. Vorausgegangen waren immer neue Enthüllungen zu Unstimmigkeiten in seiner Biographie.</p>
<p>Auf den ersten Blick liest sich diese wie ein Aufsteigermärchen. Geboren 1985 als Kind ghanaischer Einwanderer, wuchs er in einer Londoner Sozialbausiedlung auf. Im Alter von drei Jahren wurde bei ihm Autismus diagnostiziert, erst mit elf lernte er sprechen, mit 18 lesen und schreiben. Damit war Arday vermutlich eines der am stärksten benachteiligten Kinder Großbritanniens.</p>
<p>Dennoch schaffte er es an die Universität, studierte Sport und Pädagogik, wurde 2015 an der John Moores University in Liverpool promoviert. Mit Forschungen zu rassistischen Strukturen im Bildungswesen machte er sich einen Namen. 2023 dann die Krönung: Arday wurde zum Professor an der Pädagogischen Fakultät in Cambridge berufen, als einer von nur sechs schwarzen Lehrstuhlinhabern der Universität und als jüngster aller Zeiten.  Zeitungsporträts feierten seinen mustergültigen Aufstieg per aspera ad astra.</p>
</blockquote>
<p>Das ist mehr als die Entlarvung einer Hochstablerei. Die gesamte Geschichte zeigt, wie traurig es um den Wissenschaftsbetrieb selbst an Eliteuniversitäten steht, wenn nicht Wahrheitsliebe, sondern Aktivismus im Vordergrund steht.</p>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/cambridge-professor-als-hochstapler-entlarvt-jason-arday-tritt-zurueck-201101408.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
<p>Ich empfehle außerdem ein Gespräch mit Nathan Cofnas (Talk von News UK):</p>
<p><iframe title="„Niemand wollte den Mund aufmachen!“ | Der Akademiker, der Jason Arday als Erster entlarvte" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/hXSHvO1Jqcc?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;fc5282fa1243d2a1b71c0fdf088fc4c1&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;128a1faca208417fbf6c119cb31e5a42&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/fc5282fa1243d2a1b71c0fdf088fc4c1-128a1faca208417fbf6c119cb31e5a42.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;\&quot;Nobody Was Willing To Speak Out!\&quot; | The Academic Who First Exposed Jason Arday&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/das-aushaengeschild-der-diversitaet-ist-in-wahrheit-ein-hochstapler/48003/">Das „Aushängeschild der Diversität“ ist in Wahrheit ein Hochstapler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Berlin und die Widersprüche der Identitätspolitik</title>
		<link>https://theoblog.de/berlin-und-die-widersprueche-der-identitaetspolitik/47991/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 19:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Trueman]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Juli fuhr der 21-jährige Abdul Ballout beim Berliner CSD mit einem Transporter in eine Menschenmenge und schlug anschließend mit einer Machete auf die Teilnehmer ein. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen wurden verletzt. Die deutschen Behörden bezeichneten den Vorfall als mutmaßlichen islamistischen Terroranschlag. Der in Berlin geborene Ballout wurde am folgenden Tag bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/berlin-und-die-widersprueche-der-identitaetspolitik/47991/">Berlin und die Widersprüche der Identitätspolitik</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli fuhr der 21-jährige Abdul Ballout beim Berliner CSD mit einem Transporter in eine Menschenmenge und schlug anschließend mit einer Machete auf die Teilnehmer ein. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen wurden verletzt. Die deutschen Behörden bezeichneten den Vorfall als mutmaßlichen islamistischen Terroranschlag. Der in Berlin geborene Ballout wurde am folgenden Tag bei einer Konfrontation mit der Polizei erschossen (mehr zur Person siehe <a href="https://www.morgenpost.de/politik/article412710894/abdul-ballout-csd-anschlag-berlin-attentaeter-radikalisierung-problemkind.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Interessanterweise gab es als Reaktion auf das Attentat keine großen Demonstrationen gegen den Islamismus, sondern mehrfache Versuche, das furchtbare Geschehen durch eine strukturalistische Linse zu lesen. Eine strukturalistische Deutung des Anschlags auf den CSD betrachtet die Tat nicht als isoliertes psychologisches Problem eines Einzeltäters, sondern als das Resultat übergeordneter gesellschaftlicher, struktureller und diskursiver Bedingungen. Auf einer Gedenkveranstaltung in Berlin zum Anschlag zeigte sich beispielsweise eine Rapperin enttäuscht über die Herkunft des Täters. „Das Erste, was ich gedacht habe, war, hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine christliche, weiße Person.“ Und fügt bedauernd hinzu: „Aber das war es nicht“ (vgl. dazu <a href="https://www.focus.de/politik/meinung/csd-anschlag-offenbart-die-ganze-linke-realitaetsverleugnung_1620db6d-5f90-49d4-b313-249e8f30c361.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>Carl Truemann, Autor des Buches <a href="https://link.amazon/B0eeQGUwF" target="_blank" rel="noopener"><em>Der Siegeszug des modernen Selbst</em></a> (#ad), hat das Geschehen treffend kommentiert: Identitätspolitik ist ein Netz, das dazu dient, genau jene Schurken zu fangen, die man fangen möchte. Identitätspolitik verurteilt Gewalt nur dann, wenn die Täter einer vermeintlich privilegierten Gruppe angehören.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Die Reaktion auf den Anschlag ist das jüngste Beispiel dafür, wie die Identitätspolitik unter ihren eigenen Widersprüchen zu zerfallen beginnt. Denn statt Wut gab es besorgte Appelle, sich durch den Anschlag nicht „spalten zu lassen“, als ob die Spaltung in der Reaktion der Öffentlichkeit läge und nicht in den Motiven des Mörders. Identitätspolitik verurteilt Gewalt nur dann, wenn der Angreifer einer „privilegierten“ Gruppe angehört und das Opfer einer „geschützten“. Wenn sich diese Rollen umkehren, wie es in Berlin der Fall war, verstummt die Empörung. Diese Doppelmoral ist mittlerweile so offensichtlich, dass sie die Fähigkeit der Öffentlichkeit zerstört, eine ehrliche, ernsthafte Debatte über echte Probleme zu führen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ganz am Anfang meiner akademischen Laufbahn, in den frühen 1990er Jahren, bemerkte ein Kollege einmal, dass „die Methode das Netz ist, das dazu bestimmt ist, die Fische zu fangen, für deren Fang sie bestimmt ist“. Es war natürlich die Blütezeit der Postmoderne, und solche prophetischen Äußerungen gehörten zum Standardrepertoire derer, die um die Mitgliedschaft im akademischen Club warben. Dennoch steckt darin ein Körnchen Wahrheit, insbesondere wenn man es auf die Identitätspolitik anwendet, die praktische Ausprägung der Postmoderne im öffentlichen Leben. Identitätspolitik ist ein Netz, das dazu dient, genau jene Schurken zu fangen, für deren Fang es bestimmt ist. Mehr noch: Es dient auch dazu, jede Diskussion über deren Schurkerei zu delegitimieren, sofern sie nicht in den Begriffen geführt wird, die die Identitätspolitiker zulassen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den letzten Jahren wurden wir mit dem bizarren Phänomen konfrontiert, dass Mitglieder der LGBTQ-Bewegung Keffijehs trugen und Wahlkampf für die Hamas betrieben. In einer Welt, in der man, wenn man das Konzept der „Frau“ als biologisch bedingt betrachtet, mit Vergewaltigungsdrohungen und sogar dem Tod rechnen muss, erscheint es seltsam, dass Verfechter von LGBTQ-Rechten ihre Unterstützung für eine Organisation bekunden, in der homosexuelle Handlungen mit der Todesstrafe geahndet werden. Doch genau das ist der Geist der Verneinung, der unsere heutige Zeit prägt. Das ist es, was die ideologische Familie der kritischen Theorien tut: das Bestehende demontieren, ohne sich groß oder gar nicht darum zu kümmern, was an seine Stelle treten wird. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, selbst wenn die Zukunftsvision dieses Feindes darin besteht, mich zu Tode zu steinigen, anstatt sich lediglich zu weigern, meine bevorzugten Pronomen zu verwenden.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr: <a href="https://firstthings.com/berlin-and-the-contradictions-of-identity-politics/" target="_blank" rel="noopener">firstthings.com</a>.</p>
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		<title>Was Augustinus über Irrlehren dachte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 07:03:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Augustinus]]></category>
		<category><![CDATA[Heindrikje Kuhs]]></category>
		<category><![CDATA[Irrlehre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heindrikje Kuhs, die derzeit an einer Dissertation über Augustinus arbeitet, hat freundlicherweise das hier schon erwähnte Buch De haeresibus von Vanessa Bayha besprochen. Auf Anfrage des karthagischen Diakons Quodvultdeus verfasste Augustinus parallel zu seinen berühmten Retractationes in den Jahren vor seinem Tod einen sogenannten „Häretikerkatalog“, in dem er insgesamt 88 Gruppierungen unter dem Oberbegriff der Irrlehre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heindrikje Kuhs, die derzeit an einer Dissertation über Augustinus arbeitet, hat freundlicherweise das <a href="https://theoblog.de/augustinus-gottes-gerechtigkeit-ist-mit-seiner-guete-vereinbar/47334/">hier schon erwähnte</a> Buch <em>De haeresibus</em> von Vanessa Bayha besprochen. Auf Anfrage des karthagischen Diakons Quodvultdeus verfasste Augustinus parallel zu seinen berühmten <em>Retractationes</em> in den Jahren vor seinem Tod einen sogenannten „Häretikerkatalog“, in dem er insgesamt 88 Gruppierungen unter dem Oberbegriff der Irrlehre klassifizierte und beschrieb.</p>
<p>Heindrikje Kuhs schreibt: </p>
<blockquote>
<p>So zeigt sich, dass für Augustinus Häresien ein breites Spektrum haben: Sie betreffen sowohl den dogmatischen als auch den ethischen Bereich. Hinsichtlich moralischen Fehlverhaltens benennt Augustinus unter anderem den Bereich der Ehe und Sexualität, Hochmut, Arbeitsscheu, Geldliebe und Heuchelei. Auch im Bereich der Lehre tauchen einige Themen immer wieder auf – eine systematische Zusammenfassung bietet aber weder Augustinus noch Bayhas Kommentar. Häresien betreffen die Schöpfungslehre und Kosmologie, astrologische Spekulationen, die Notwendigkeit der Gesetzesbefolgung, die Leugnung der Göttlichkeit von Jesu Christus, heterodoxe Trinitätsvorstellungen, die Leugnung der leiblichen Auferstehung, die Zurückweisung der materiellen Welt und eine damit einhergehende Ablehnung von Wein und Ehe bis hin zur radikalen Askese der Selbstkastration. Besonders das Thema Ehe ist für Augustinus bedeutsam, da er sich zur Abfassungszeit von haer. in einer Kontroverse mit Julian von Aeclanum befand, die sich immer wieder um diese Problematik drehte. Daher ergreift Augustinus die Gelegenheit, seine Position zu verdeutlichen und stellt klar, dass die Ehe ‚gut‘, die Enthaltsamkeit ‚besser‘ und das Problem nicht diese noch jene, sondern die Begierde ist.</p>
<p>Für heutige Leser skurril klingen einige Sakramentspraktiken: So habe die Gruppe der Ophiten die Schlange für Christus gehalten, verehrt und bei ihrem ‚Abendmahl‘ eine lebendige Schlange das Brot zur Konsekration anlecken lassen. Andere Häretiker feierten die Eucharistie mit Brot und Käse oder mit Wasser statt Wein. Darüber hinaus finden sich in Augustins Katalog Lehren, die einem heutigen Christen nie als Irrlehre in den Sinn kommen würden, wie die fehlende Unterscheidung zwischen Bischofs- und Priesteramt, exzessives Schweigen oder die Leugnung der dauerhaften Jungfräulichkeit Marias. Hier wird deutlich, dass ein Kompendium der Häresien stets ein zeitgebundenes Dokument ist. Augustinus kommt zuweilen zu einem anderen Schluss als seine Quellen, was als Häresie zu bewerten ist – ebenso verfahren moderne Leser mit seinem Text. Bis heute besteht die Tradition fort, Häresien zusammenzustellen, um Pastoren und Gemeindegliedern eine Handreichung zu bieten.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5245/was-der-kirchenvater-ueber-irrlehren-dachte" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Die vergebliche Suche der Moderne nach einem guten Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Taylor]]></category>
		<category><![CDATA[James Eglinton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr wurde ich im Rahmen des Projekts „Forming a Christian Mind“ von einer Gruppe Studenten der Universität Cambridge eingeladen, um mit ihnen einige drängende Fragen zu klären. Erstens: Was bedeutet es, ein „gutes Leben“ zu führen? Zweitens: Würden Christen in der heutigen westlichen Welt diese Frage anders beantworten als ihre säkularen Nachbarn? Zu diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Im vergangenen Jahr wurde ich im Rahmen des Projekts „Forming a Christian Mind“ von einer Gruppe Studenten der Universität Cambridge eingeladen, um mit ihnen einige drängende Fragen zu klären. Erstens: Was bedeutet es, ein „gutes Leben“ zu führen? Zweitens: Würden Christen in der heutigen westlichen Welt diese Frage anders beantworten als ihre säkularen Nachbarn? Zu diesem Thema gibt es kaum ein aufschlussreicheres Buch als Charles Taylors umfangreiches und brillantes Werk <em>Quellen des Selbst</em>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">James Eglinton schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p>Es stellt sich natürlich die Frage, warum man zur Beantwortung der genannten Fragen ein so komplexes Buch über moderne Identitätsbildung zurateziehen sollte. Taylor argumentiert, dass wir das „gute Leben“ erst dann begreifen können, wenn wir verstanden haben, wie unsere Identität überhaupt entsteht. Worauf meine Identität gründet, bestimmt letztlich auch, ob ich mein Leben als „gut“ empfinde.</p>
<p>Das Buch <em>Quellen des Selbst</em> beginnt mit einer provokanten Behauptung. Im modernen Westen beschreiben wir unsere Kernidentitäten trotz aller Fokussierung auf unser komplexes Innenleben anhand erstaunlich einfacher Begriffe. Wir betrachten und präsentieren uns – und andere – auf eindimensionale Weise. Wenn wir fragen „Wer sind wir?“, reduzieren wir alles auf ein einziges Etikett und schreiben ihm eine tragende Rolle bei unserer Identitätsbildung zu. Für die einen ist dieses Etikett die Nationalität, für andere der Beruf, die Geschlechtsidentität, die sexuelle Orientierung, die soziale Klasse oder eine gesellschaftliche Rolle. In den sozialen Medien wird dieser Reduktionismus besonders deutlich: Wer sich auf einer Plattform wie X registriert, muss als Erstes in seiner Bio schreiben, wer er ist – und das in maximal 160 Zeichen.</p>
<p>Eine der Leitideen in <em>Quellen des Selbst</em> ist jedoch, dass unsere Identität weitaus komplexer ist, als unsere reduktionistischen Tendenzen vermuten lassen. Die menschliche Identität ist alles andere als geradlinig. Um dies zu verdeutlichen, knüpft Taylor Verbindungen über weite Zeiträume hinweg – von Homer bis Platon, von Augustinus bis Calvin, von Descartes über Herder bis Kant und schließlich bis zu uns. Auf diese Weise entwirft er ein Bild der modernen westlichen Identität. Wenn man für diese generische westliche Person eine X-Bio schreiben müsste, würde sie in etwa so lauten: #UniverselleGerechtigkeit #GutesTunInDerWelt #Gleichheit #Freiheit #LeidenVermeidenWollen.</p>
<p>Diese Werte sind insofern typisch westlich, als dass sie nicht von allen Kulturen zu allen Zeiten geteilt wurden. Die alten Spartaner sahen im Leiden etwas Charakterbildendes und im Schmerz ein nützliches Werkzeug. Die konfuzianische Kultur bejaht Hierarchien – statt Gleichheit – als natürlich und notwendig. In ihrer vorchristlichen Vergangenheit war der nordischen Kultur ein würdevoller Tod wichtiger als ein moralisches Leben. Und die heidnische römische Kultur betrachtete eine Sklavenklasse als notwendig, um das Aufblühen ihrer freien Bürger überhaupt erst zu ermöglichen.</p>
<p>Im Gegensatz dazu empfindet die moderne westliche Identität die Werte dieser alten Kulturen als völlig fremd und rückschrittlich. Allerdings ist unsere eigene Identität laut Taylor keineswegs einheitlich. Vielmehr unterscheidet sich die Art und Weise, wie wir unsere Intuitionen in Bezug auf Gerechtigkeit, Gleichheit, Nächstenliebe, Freiheit und Leiden begründen, von Mensch zu Mensch drastisch. Das liegt daran, dass wir keinen homogenen moralischen Orientierungsrahmen mehr teilen.</p>
<p>Wie also würden zwei Menschen, die in der westlichen Kultur aufgewachsen sind – der eine christlich, der andere säkular –, die Frage „Was ist ein ‚gutes Leben‘?“ beantworten? Quellen des Selbst kommt zu einer beachtlichen Erkenntnis: In beiden Fällen, so Taylor, sei das Konzept eines „guten Lebens“ von den Vorstellungen von Rechtfertigung und Heiligung bestimmt. Ich möchte mich im Folgenden darauf konzentrieren, wie genau diese Konzepte Christen eine einzigartige Perspektive auf die moderne Identitätsbildung eröffnen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5239/die-vergebliche-suche-der-moderne-nach-einem-guten-leben" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Ezra-Workshop 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ezra Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>    In der Zeit vom 2. bis 3. Oktober findet wieder ein Ezra-Workshop in Unna statt. Thematisch geht es diesmal um die Psalmen, Hauptredner ist Pastor Rudi Tissen. Interessenten finden alle notwendigen Informationen auf folgender Website: ezraworkshop.de.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="Seite 1.png" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/07/Seite-1.png" alt="" width="600" height="424" border="0"></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: left;">In der Zeit vom 2. bis 3. Oktober findet wieder ein Ezra-Workshop in Unna statt. Thematisch geht es diesmal um die Psalmen, Hauptredner ist Pastor Rudi Tissen. Interessenten finden alle notwendigen Informationen auf folgender Website: <a href="https://ezraworkshop.de/" target="_blank" rel="noopener">ezraworkshop.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/ezra-workshop-2026/47975/">Ezra-Workshop 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>„Sexuellen Bildung“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem IDEA-Beitrag zeichnet der Publizist Martin Voigt nach, wie die Ideen Helmut Kentlers (siehe hier) noch heute die Sexualerziehung in den Bildungseinrichtungen prägen.  Entscheidend für die Überführung von Kentlers Ansatz in die Schulen und Kitas war sein Meisterschüler, der Pädagoge Uwe Sielert. Er gründete 1988 das Institut für Sexualpädagogik (isp) und brachte Kentlers emanzipatorische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem IDEA-Beitrag zeichnet der Publizist Martin Voigt nach, wie die Ideen Helmut Kentlers (siehe <a href="https://theoblog.de/das-kentler-experiment-2/41652/">hier</a>) noch heute die Sexualerziehung in den Bildungseinrichtungen prägen. </p>
<blockquote>
<p>Entscheidend für die Überführung von Kentlers Ansatz in die Schulen und Kitas war sein Meisterschüler, der Pädagoge Uwe Sielert. Er gründete 1988 das Institut für Sexualpädagogik (isp) und brachte Kentlers emanzipatorische Sexualpädagogik unter dem neuen Begriff „sexuelle Bildung“ in den Bildungsbetrieb ein. Über seinen Einfluss auf die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und mittelbar auch auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO), über Fortbildungen für zahlreiche Pädagogen und den Aufbau eines weit verzweigten sexualpädagogischen Netzwerks schuf Sielert nach und nach ein ganzes sexualpädagogisches Universum im Sinne Kentlers.</p>
<p>Nachdem die pädokriminelle Vergangenheit Kentlers publik wurde, distanzierte sich Sielert von Kentler. An der inhaltlichen Ausrichtung der Kentler-Sielert-Schule hat sich jedoch nichts geändert. Die Sexualpädagogik der „Falken“ entspricht dieser Kentler-Sielert-Schule. Sie steht ideologisch in einer Reihe mit der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ (BELTZ), jenem von Elisabeth Tuider, Stefan Timmermanns, Mario Müller, Carola Koppermann und Petra Bruns-Bachmann erstellten Praxisbuch der „sexuellen Bildung“, das ab 2014 für bundesweite Aufregung sorgte.</p>
<p>So empfiehlt etwa eine Sexualpädagogik-Broschüre der „Falken“ eine Grabbelsack-Übung, bei der Achtjährige Sex-Spielzeug, „Lecktücher“, Kondome, Gleitgel, Holzpenisse und Vibratoren herausziehen und dazu etwas sagen sollen. Weitere Spiele wie „Sex-Salat“ oder „Schwul-Lesbisches Bingo“ zielen ebenso auf die Sexualisierung der Kinder.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.idea.de/das-netzwerk-hinter-der-sexuellen-bildung/?tx_felogin_login%5Baction%5D=login&amp;tx_felogin_login%5Bcontroller%5D=Login&amp;cHash=488a17c3d031de3986eef9bd20018626" target="_blank" rel="noopener">www.idea.de</a>.</p>
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		<title>Odyssee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Homer]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christopher Nolan hat einen neuen Film mit einer Lauflänge von knapp drei Stunden produziert. In „Odyssee“ setzt er Homers großes Epos mit neuester Filmtechnik in Szene. Er verbindet einen antiken Stoff mit seiner typischen Vorliebe für formale Strenge, Zeitebenen, Spektakel und technische Innovation. Marcus Stiglegger schreibt in seiner epd-Besprechung: Dass ein Studio wie Universal einem Filmemacher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Christopher Nolan hat einen neuen Film mit einer Lauflänge von knapp drei Stunden produziert. In „Odyssee“ setzt er Homers großes Epos mit neuester Filmtechnik in Szene. Er verbindet einen antiken Stoff mit seiner typischen Vorliebe für formale Strenge, Zeitebenen, Spektakel und technische Innovation.</p>
<p>Marcus Stiglegger schreibt in seiner <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/die-odyssee-0" target="_blank" rel="noopener">epd-Besprechung</a>:</p>
<blockquote>
<p>Dass ein Studio wie Universal einem Filmemacher Hunderte Millionen Dollar anvertraut, um ein altgriechisches Epos auf 70-mm-Film zu realisieren, wirkt beinahe anachronistisch (MGM hatte mit „CLEOPATRA“ auf diese Weise um 1960 das klassische Studiosystem zerstört). Vielleicht ist gerade das die kulturhistorische Pointe: In einer Zeit serieller Erzähluniversen kehrt das Kino zu einer der ältesten Geschichten überhaupt zurück und erschafft daraus – ähnlich wie Robert Eggers in „THE NORTHMAN“ (2022) – ein eigenständiges Universum. Es wird sich zeigen, wie effektiv dieser Schritt ist.</p>
<p>In jedem Fall ist es Christopher Nolan nachdrücklich gelungen, eine unserer Gegenwart angemessene Version des Odysseus-Mythos zu präsentieren. Sein Film zeigt eine Welt des umfassenden Krieges. Die Schuld der Menschen ist es, die etablierten Gesetze der Gastfreundschaft zu missachten, aus Gier das Schicksal herauszufordern und die Götter zu demütigen. Diese Welt ist aus der Balance geraten, und es bleibt den Schuldigen selbst überlassen, sie zu korrigieren. Odysseus und Penelope fahren am Ende nach Westen, um die Toten zu ehren. So wurde es im Hades von ihm gefordert. Und vielleicht „kehrt eines Tages“, so Penelope, „die Zivilisation zurück“.</p>
</blockquote>
<p>Spannend sind auch die Beobachtungen von Paul Marchbanks: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/07/the-odyssey-christopher-nolan/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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		<title>Menschenfischen &#038; Schafeweiden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Missiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[W.C. Jaeschke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>    Vor rund 25 Jahren hatte ich das Vergnügen, Wolf Christian-Jaeschke bei der Veröffentlichung des wunderbaren Buches Adolph Zahn: Von Gottes Gnade und des Menschen Elend (#ad, 2. Aufl., 2005) zu unterstützen. Dr. Bernhard Kaiser schrieb damals über das Werk: Lange muß man suchen, bis man in der Theologenwelt des neunzehnten Jahrhunderts mit ihrem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="M&amp;S.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/07/MS.jpg" alt="" width="296" height="455" border="0"></p>
<p> </p>
<p>Vor rund 25 Jahren hatte ich das Vergnügen, Wolf Christian-Jaeschke bei der Veröffentlichung des wunderbaren Buches <a href="https://amzn.to/4vDPfFe" target="_blank" rel="noopener"><em>Adolph Zahn: Von Gottes Gnade und des Menschen Elend</em></a> (#ad, 2. Aufl., 2005) zu unterstützen.</p>
<p>Dr. Bernhard Kaiser schrieb damals über das Werk:</p>
<blockquote>
<p>Lange muß man suchen, bis man in der Theologenwelt des neunzehnten Jahrhunderts mit ihrem Fortschrittsoptimismus und ihren Illusionen vom Menschen einen Mann des biblischen Realismus findet. Wolf-Christian Jaeschke, der Leiter der Navigatoren-Arbeit in Deutschland, ist fündig geworden und hat uns Adolph Zahn vorgestellt. Dafür ein herzliches Dankeschön vorab. Biblischer Realismus ist das Markenzeichen der Theologie, die in diesem Buch präsentiert wird. Adolph Zahn (1834-1900) war Pfarrer in Halle, Wuppertal und Stuttgart, ein Kämpfer für die Wahrheit und Irrtumslosigkeit der Schrift und gegen die Bibelkritik, ein Vetter von Theodor Zahn und Adolf Schlatter. Er lebte und wirkte in einer Zeit, in der der Heils- und Heiligungsoptimismus und die Illusionen vom neuen, wiedergeborenen Menschen der frommen und ansonsten bibelgläubigen Welt in den Kopf stiegen. Realismus dagegen heißt, daß Zahn in großer Klarheit vom vollbrachten, stellvertretenden Heil in Christus sprach, jener geistlichen Realität, die für uns nicht sichtbar ist, aber die doch so wirklich und wahr ist, wie Christus gestorben, auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist.</p>
</blockquote>
<p>Von <em>Gottes Gnade und des Menschen Elend</em> steht immer noch in meiner Handbibliothek, sodass ich bei Bedarf schnell darauf zurückgreifen kann. Die Anhänge zu lutherisch-reformierten Lehrdifferenzen, zur Heiligen Schrift oder zur Eschatologie sind ungemein hilfreich.</p>
<p>In den zurückliegenden Monaten, also 25 Jahre später, durfte ich Wolf Christian Jaeschke erneut bei der Herausgabe eines Buches unterstützen. Vor wenigen Tagen ist <a href="https://amzn.to/4bouWVp" target="_blank" rel="noopener"><em>Menschenfischen und Schafeweiden: Die doppelte Berufung der Jesus-Nachfolger</em></a> (#ad, 1. Aufl., 2026) erschienen.</p>
<p>Das Buch beschreibt die Ausbreitung des Evangeliums. Es bietet einen einprägsamen Gesamtüberblick über die beiden zentralen Handlungsfelder, die Jesus in seiner bildhaften Sprache als „Menschenfischen” und „Schafeweiden” bezeichnete. Beim ersten geht es darum, dass Menschen den Glauben für sich entdecken, beim zweiten darum, dass sie in diesem Glauben gestärkt und vertieft werden.</p>
<p>Theologische Fragen, die sich bei der Ausbreitung des Evangeliums stellen, aber oft ausgeblendet bleiben, werden in verständlicher Weise erläutert. So entsteht eine „Theologie für unterwegs“. Sie soll all jenen dienen, die mit anderen im Gespräch über den Glauben stehen oder diese im Glauben begleiten.</p>
<p>Die Praxis dieses Unterwegsseins wird in ihrem weit gefächerten Spektrum dargestellt. Wer mehr über Evangelisation und Nacharbeit, Apologetik und Zweierschaft, Tutoring und Mentoring und vieles andere mehr wissen möchte, findet hier reichlich Material.</p>
<p>Der Autor stützt sich dabei auf seine langjährige Erfahrung im „Menschenfischen und Schafeweiden“ sowie auf eine Fülle von Literatur zum Thema. Wer dieses Buch liest, lernt durch Überblicke und Originalzitate zahlreiche weitere Publikationen kennen.</p>
<p>In drei Anhängen wird zudem betrachtet, was C. S. Lewis, Francis Schaeffer und der Chinamissionar John Nevius zur Glaubensvermittlung und -vertiefung zu sagen hatten.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist es ein wichtiges Buch, das zur richtigen Zeit erschienen ist. Es erinnert uns an unseren Auftrag, das Evangelium mutig zu bezeugen; und es zeigt uns, wie wir unseren Glauben im öffentlichen Raum und in der persönlichen Begegnung vertiefen können. Gerade Themen wie Mentoring oder Tutoring bleiben in christlichen Kreisen oft theologisch unterbelichtet. Dabei geht es nämlich nicht nur um neutrale, offene Entwicklungsprozesse, Begleitung und Stärkung, sondern auch um eine am Evangelium orientierte „Unterweisung“.</p>
<p>Fehlt diese Vertiefung, bleiben wir geistlich unmündig und laufen Gefahr, vom Wind falscher Lehren mitgerissen zu werden. Paulus schrieb an die Epheser: „Wir sollen keine unmündigen Kinder mehr sein; wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird“ (Eph 4,14 NGÜ). „Stattdessen sollen wir in einem Geist der Liebe an der Wahrheit festhalten, damit wir im Glauben wachsen und in jeder Hinsicht mehr und mehr dem ähnlich werden, der das Haupt ist, Christus“ (Eph 4,15 NGÜ).</p>
<p>Das Buch vermittelt keine neuen Programme, sondern macht Mut, Verantwortung zu übernehmen und eine Kultur des Jüngermachens und Jüngerstärkens zu fördern.</p>
<p>Bei Verlag gibt&#8217;s mehr Informationen; außerdem kann dort das Buch auch bestellt werden: <a href="https://verbum-medien.de/products/menschenfischen-schafeweiden?_pos=1&amp;_psq=Jaeschke&amp;_psid=ed3319e12&amp;_ss=e&amp;_v=1.0" target="_blank" rel="noopener">verbum-medien.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Lutz E. von Padberg (1950–2026)</title>
		<link>https://theoblog.de/lutz-e-von-padberg-1950-2026/47948/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 04:15:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz von Padberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gläubige Historiker Lutz E. von Padberg ist am 16. Juli 2026 nach schwerer Krankheit heimgegangen. Die FTH schreibt: Wir verlieren mit ihm einen angesehenen Kollegen und Freund, der 27 Jahre (von 1986 bis 2013) an der FTH als Professor für Historische Theologie tätig war. Prof. v. Padberg vermittelte vielen Studenten die Liebe zur Kirchen- [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der gläubige Historiker Lutz E. von Padberg ist am 16. Juli 2026 nach schwerer Krankheit heimgegangen. Die FTH <a href="https://www.facebook.com/fthgiessen/posts/am-donnerstag-den-16-juli-ist-prof-dr-lutz-v-padberg-heimgegangenwir-verlieren-m/1602373175063003/" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a>:</p>
<blockquote>
<p>Wir verlieren mit ihm einen angesehenen Kollegen und Freund, der 27 Jahre (von 1986 bis 2013) an der FTH als Professor für Historische Theologie tätig war. Prof. v. Padberg vermittelte vielen Studenten die Liebe zur Kirchen- und Geistesgeschichte. Der promovierte und habilitierte Mediävist verzichtete Mitte der 1980er Jahre bewusst auf eine Universitätskarriere, um sich ganz in die Ausbildung junger Menschen für den geistlichen Dienst zu investieren.</p>
<p>Lutz v. Padberg war ein profunder Kenner des Mittelalters, mit dem Schwerpunkt auf der Christianisierung Mittel- und Nordeuropas. Seine Forschungen über Bonifatius sind bis heute wegweisend. Darüber hinaus half er bei der Weiterentwicklung der FTH hin zur Hochschulanerkennung. Über Jahrzehnte war er zudem Gastprofessor an der Ev. Theologischen Fakultät in Leuven/Belgien sowie Privatdozent an der Universität Paderborn. Sein Publikationsverzeichnis umfasst über 400 Titel.</p>
<p>In den 27 Jahren seiner Lehrtätigkeit an der FTH prägte er nicht nur durch seine akademische Gründlichkeit, sondern auch durch seinen ruhigen, tiefen Glauben. Sein Lebensmotto „Damit wir etwas seien zum Lobe Seiner Herrlichkeit“ (Eph 1,12) spiegelte sich in seinem ganzen Leben wider. Die Ehre Gottes war ihm das Wichtigste. Durch viele schwere Krankheitsnöte hindurch blieb er seinem Schöpfer und Erlöser eng verbunden, der ihn nie im Stich gelassen hat.</p>
<p>Ein Leben für Gott, zu seiner Ehre, ist zu Ende gegangen. Lutz v. Padberg hinterlässt seine Frau Claudia, die 53 Jahre eng an seiner Seite stand, in guten wie in schweren Tagen. Wir wissen ihn bei dem, der das Leben und die Auferstehung ist, dem Christus.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Anfang der 80er-Jahre fand ich zum christlichen Glauben und schloss mich dem Jugendbund für entschiedenes Christentum (EC) in Düsseldorf an. Da Lutz von Padberg damals für den EC aktiv war, insbesondere in Münster, durfte ich ihn auf mehreren Veranstaltungen kennenlernen. Er hat mich sehr ermutigt, den Glauben und den Verstand gleichermaßen ernst zu nehmen. Aus meiner Sicht war er ein großer christlicher Historiker und Kirchengeschichtler. Historisch Interessierten empfehle ich sein Buch <em><a href="https://amzn.to/4fcbopx" target="_blank" rel="noopener">Die Christianisierung Europas im Mittelalter</a></em>, apologetisch Interessierten: <a href="https://amzn.to/4fcbvkX" target="_blank" rel="noopener"><em>Von Kreuzzügen, Inquisition und gerechten Kriegen</em></a> (#ad).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Darf man öffentlich noch „Trans-Identitäten“ hinterfragen?</title>
		<link>https://theoblog.de/darf-man-oeffentlich-noch-trans-identitaeten-hinterfragen/47946/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Professorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf möchte Trans-Identitäten in einer Vorlesung kritisch hinterfragen. Studentenverbände rufen zu einer Demonstration auf und fordern den Rauswurf der Professorin. Es ist nicht mehr zu übersehen: Aktivisten beschränken die Forschungs- und Meinungsfreiheit zunehmend. DIE WELT berichtet:  Ein wissenschaftlicher Vortrag sorgt einmal mehr für eine Kontroverse an einer deutschen Universität. Die Professorin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Eine Professorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf möchte Trans-Identitäten in einer Vorlesung kritisch hinterfragen. Studentenverbände rufen zu einer Demonstration auf und fordern den Rauswurf der Professorin. Es ist nicht mehr zu übersehen: Aktivisten beschränken die Forschungs- und Meinungsfreiheit zunehmend.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">DIE WELT berichtet: </p>
<blockquote>
<p>Ein wissenschaftlicher Vortrag sorgt einmal mehr für eine Kontroverse an einer deutschen Universität. Die Professorin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die sich kritisch mit „Trans-Identitäten“ auseinandersetzen will, ist ins Visier linker Studentenverbände geraten. Die Aktivisten fordern nicht weniger als den Rauswurf der Professorin und ein Campusverbot.</p>
<p>Die Professorin im Bereich Entwicklungspsychologie lehrt seit 2007 an der HHU. Zuvor forschte und unterrichtete sie fast zwei Jahrzehnte an renommierten US-Hochschulen. Es geht um einen Vortrag unter dem Titel „Entwicklung von Trans-Identität“.</p>
<p>„Die Psychologie-Professorin plant am Dienstag im Rahmen ihrer Veranstaltung Entwicklungspsychologie darüber zu sprechen, warum die Existenz von Trans*Identitäten wissenschaftlich nicht haltbar sei und die Verbreitung von ‚Trans-Ideologie‘ Kinder und Jugendliche gefährden würde“, heißt es in einem Demo-Aufruf, den unter anderem der sozialistisch-demokratische Studiverband Düsseldorf, die örtliche Juso-Hochschulgruppe und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten verbreiten. „Diese Aussagen sind nicht nur menschenfeindlich, sondern auch wissenschaftlich falsch.“ Die Veranstaltung habe „somit nichts an einer Universität zu suchen“.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a5d716fc72232627649d969/duesseldorf-professorin-haelt-vortrag-ueber-trans-identitaeten-studenten-fordern-rauswurf-und-campus-verbot.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>VD: TJ</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich taufe im Namen der „Heiligen Geistkraft“</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-taufe-im-namen-der-heiligen-geistkraft/47944/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Jörg Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Taufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Evangelische Kirche in Rheinland hat kein Problem damit, Menschen im Namen der „Heiligen Geistkraft“ zu taufen. SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt widerspricht völlig zurecht:  Die Frage nach der Gültigkeit von Taufen taucht in Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gelegentlich bei Übertritten aus anderen Gemeinden oder Kirchen auf. Ich erinnere mich an eine Taufe, die in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Evangelische Kirche in Rheinland hat kein Problem damit, Menschen im Namen der „Heiligen Geistkraft“ zu taufen. SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt widerspricht völlig zurecht: </p>
<blockquote>
<p>Die Frage nach der Gültigkeit von Taufen taucht in Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gelegentlich bei Übertritten aus anderen Gemeinden oder Kirchen auf. Ich erinnere mich an eine Taufe, die in einer freikirchlichen Gemeinde „auf den Namen Jesus“ vollzogen worden war und nicht unter Verwendung der trinitarischen Formel, die im Taufbefehl Jesu (Matthäus 28,19) genannt wird: „Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“ In diesem Fall wurde die Taufe nachgehend gültig durch den SELK-Pfarrer vollzogen. Es hat in einer älteren Generation in der Zeit der „Deutschen Christen“ Taufen gegeben, die, statt mit Wasser, mit Blumen vollzogen wurden. Auch in diesem Fall wurde die Taufe nachgehend gültig vollzogen. Die lutherische Kirche spricht in solchen Fällen sehr bewusst nicht von einer „Wiederholung der Taufe“, da die Taufe unwiederholbar ist. Eine Taufe, in der bei der Taufformel anstelle des Heiligen Geistes eine „Heilige Geistkraft“ benannt wurde, muss nachgehend gültig vollzogen werden, damit die betreffende Person kraft ihrer Taufe ihrer Seligkeit absolut gewiss sein kann. Paulus schreibt, dass Gott uns selig machte „durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist“ (Titus 3,5).</p>
<p>Die Rede von einer „Heiligen Geistkraft“ ist gegen das Bekenntnis der Kirche. Im Athanasianischen Glaubensbekenntnis, einem der ältesten christlichen Bekenntnisse, heißt es: „Eine andere Person ist der Vater, eine andere der Sohn, eine andere der Heilige Geist.“ Auf das Personsein der Dreifaltigkeit wird besonderer Wert gelegt. Der Heilige Geist hat Kraft, aber er ist nicht als „Kraft“ anzureden. </p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.idea.de/wird-die-heilige-geistkraft-zum-stolperstein-der-oekumene/" target="_blank" rel="noopener">www.idea.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leihmutterschafts-Verträge</title>
		<link>https://theoblog.de/leihmutterschafts-vertraege/47942/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Kelle]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Birgit Kelle, Autorin des Buches Ich kauf mir ein Kind (#ad, 2024), hat auf ihrem Facebook-Feed einige Hardfacts zu den Leihmutterschafts-Verträgen in den USA veröffentlicht. Hier ein Auszug:  Jens Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich „guten“ Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/leihmutterschafts-vertraege/47942/">Leihmutterschafts-Verträge</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Birgit Kelle, Autorin des Buches <em><a href="https://amzn.to/3RGdTHw" target="_blank" rel="noopener">Ich kauf mir ein Kind</a></em> (#ad, 2024), hat auf <a href="https://www.facebook.com/birgit.kelle.3" target="_blank" rel="noopener">ihrem Facebook-Feed</a> einige Hardfacts zu den Leihmutterschafts-Verträgen in den USA veröffentlicht. Hier ein Auszug: </p>
<p>Jens Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich „guten“ Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.</p>
<p>Dazu gilt grundsätzlich: Auch mit Verträgen wäre Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hübscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage für jeden Sklavenmarkt.</p>
<ol>
<li>Die Verträge nutzen nicht den Leihmüttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ärzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.</li>
<li>Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten für die Besteller, die Ärzte, die Anwälte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.</li>
<li>Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche Schäden und Risiken für die Frauen, Spätfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische Schäden sind häufigste Spätfolgen.</li>
<li>Natürlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebärfähig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre Muttergefühle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre Mütter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?</li>
<li>Natürlich lässt man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine Ansprüche später an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also ständig beenden, das Kind abstoßen. Um das zu verhindern, müssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. Frühgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.</li>
<li>Ebenfalls in den Verträgen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklären müssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben müssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann &#8222;reduziert&#8220;, so der Fachausdruck für das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.</li>
</ol>
<p>Ebenfalls empfehlenswert ist ein Artikel von Jana Frey. Sie schreibt in „Fassen wir zusammen, was eine Leihmutter tatsächlich erhält – diese Zahlen machen mich sprachlos“:</p>
<blockquote>
<p>Denn so sind die Fakten: Der schwule „Unbedingt-werde-ich-Kinder-haben-Sager“ nutzt – weil er Geld hat – die finanzielle Bedürftigkeit von zwei Frauen aus, um sich zu verwirklichen und sich das zu holen, was er nicht hat: Erstens, das Recht auf ein Kind. Zweitens, Eierstöcke und einen Uterus. Was macht er also? Er kauft sich die drei „Dinge“ einfach. Bei je einer finanziell schlechter gestellten Frau. Ein Ei da und einen Bauch dort. Beides zusammen von einer Frau zu holen, ginge auch, ist aber nicht beliebt. Und das hat wieder ganz rationale Gründe: Eine Frau, deren eigenes Baby in ihrem Bauch heranwächst, ist mit diesem Kind durch gemeinsame DNA verwandt. Sie hat dadurch tatsächlich gewisse „Rechte“ an diesem Kind, selbst wenn der „Vater“ ein zahlender Kunde ist, dem sie Versprechungen gemacht und mit dem sie einen Vertrag abgeschlossen hat. Sogar, wenn sie bereits Geld für diese „Dienstleistung“ erhalten haben sollte.</p>
<p>Wenn sie also während der neun Monate, in denen dieses Kind in ihr heranwächst, beginnt, es zu lieben (was nicht passieren soll!), könnten daraus Probleme entstehen, die schlussendlich vor einem Gericht enden können. Und es wäre im Bereich des Möglichen, dass die Frau dort das „Recht erhält“, ihr Kind zu behalten. Sichert sich der „Natürlich-werde-ich-einmal-Kinder-haben-Schwule“ aber ab, indem er einer finanziell schwach gestellten Frau Eizellen abkauft (also keine Eizellspende) und den Körper einer anderen finanziell schwach gestellten Frau für neun Monate „mietet“, ist er auf der sicheren Seite. Nicht in Deutschland, aber in vielen anderen Ländern. In den USA, in Osteuropa, aber auch in Griechenland und in Indien, um ein paar Beispiele zu nennen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/vermischtes/plus6a5b009ac72232627649a035/debatte-um-spahn-kind-fassen-wir-zusammen-was-eine-leihmutter-tatsaechlich-erhaelt-diese-zahlen-machen-mich-sprachlos.html?icid=search.product.onsitesearch" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/leihmutterschafts-vertraege/47942/">Leihmutterschafts-Verträge</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein Kind um jeden Preis?</title>
		<link>https://theoblog.de/ein-kind-um-jeden-preis/47936/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 05:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Spahn]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem sich die CDU-Politiker Hendrik Streeck und Jens Spahn dafür entschieden haben, sich jeweils ein Kind zu kaufen, ist die Diskussion über die „Leihmutterschaft“ erneut in Schwung gekommen. Die Herbeiführung einer Leihmutterschaft sowie deren Vermittlung sind in Deutschland nicht nur untersagt, sondern auch strafbar. Trotzdem nehmen also Menschen mit großer politischer Verantwortung, Jens Spahn ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die CDU-Politiker Hendrik Streeck und Jens Spahn dafür entschieden haben, sich jeweils ein Kind zu kaufen, ist die Diskussion über die „Leihmutterschaft“ erneut in Schwung gekommen. Die Herbeiführung einer Leihmutterschaft sowie deren Vermittlung sind in Deutschland nicht nur untersagt, sondern auch strafbar. Trotzdem nehmen also Menschen mit großer politischer Verantwortung, Jens Spahn ist  Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, diese „Dienstleistung“ für sich in Anspruch. Im Jahr 2015 <a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/als-schwuler-mann-und-christ-spahn-widerspricht-mit-leihmutterschaft-eigenen-aussagen_e22bac7b-04d9-4413-8eb9-e02689db31c5.html" target="_blank" rel="noopener">äußerte sich Spahn übrigens ganz anders</a>: „Als schwuler Mann und Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden.“</p>
<p>Hier stellen sich grundlegende verfassungsrechtliche, gesellschaftliche und weltanschauliche Fragen, wie Reinhard Müller völlig zu Recht feststellt: </p>
<blockquote>
<p>Leider wird aber oft so getan, als sei diese Ausprägung des Persönlichkeitsrechts schrankenlos gewährleistet. Doch das gilt für kein Grundrecht. Die Besonderheit beim Kinderwunsch ist: Dieser Wunsch kann allein gar nicht erfüllt werden. Man braucht dazu immer einen Mann und eine Frau. Die schlichte Feststellung dieser biologischen Tatsache ist heutzutage fast schon Anlass für politische Verfolgung, in einer Zeit, in der schon die Existenz der Geschlechter infrage gestellt wird und der Geschlechterwechsel recht beliebig möglich ist.</p>
<p>Da aber für ein Kind immer ein biologischer Mann und eine biologische Mutter gebraucht werden, sind für einen Kinderwunsch homosexueller Paare die Dienste Dritter nötig. Und nicht zu vergessen: Das so erzeugte Kind hat eigene Rechte. Gegebenenfalls auch gegen seine Eltern. So haben der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Bundesgerichtshof das Kindeswohl zum Maßstab der hiesigen Anerkennung von Leihmutterschaft im Ausland gemacht. Was aber niemals untergehen darf: Hier geht es um das Wunder einer Schöpfung. Die Entstehung eines neuen Menschen durch zwei Menschen. Ein höchst intimes Ereignis, vor allem für die Mutter, die mit dem Kind lange schwanger ist und es unter Schmerzen auf die Welt bringt. Das ist keine Dienstleistung, das darf kein Service sein, den man kaufen kann. Was wird im Übrigen aus diesen Müttern, selbst wenn sie es freiwillig und mehrfach tun und die bestellenden Paare versichern, sie wollten mit ihnen in Kontakt bleiben, nachdem sie den Säugling nach der Geburt aus der Hand gegeben haben?</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/leihmutterschaft-ein-kind-um-jeden-preis-201035755.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die moralische Neuordnung Europas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rodney Stark]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rodney Stark schreibt (Der Sieg des Abendlandes, 2019, S. 54–55): Die Segnungen, die die Theologie der Vernunft mit sich brachte, waren nicht nur auf die Wissenschaften beschränkt. Von Beginn an zeigte sich das Christentum ebenso erfinderisch in seinen Entwürfen der menschlichen Natur und in Fragen der Moral. An erster Stelle standen Entwürfe grundlegender Menschenrechte, etwa [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rodney Stark schreibt (Der Sieg des Abendlandes, 2019, S. 54–55):</p>
<blockquote>
<p>Die Segnungen, die die Theologie der Vernunft mit sich brachte, waren nicht nur auf die Wissenschaften beschränkt. Von Beginn an zeigte sich das Christentum ebenso erfinderisch in seinen Entwürfen der menschlichen Natur und in Fragen der Moral. An erster Stelle standen Entwürfe grundlegender Menschenrechte, etwa der Freiheit. Im Hintergrund solcher Ideen und Vorschläge gab es aber etwas noch Fundamentaleres: die „Entdekkung“ des Individualismus, letztlich des menschlichen Selbst.<br />Die Aussage, dass der Individualismus überhaupt erst entdeckt werden musste, erscheint dem modernen Geist absurd, und in gewissem Maß ist sie das auch. Alle normalen Menschen sehen sich als Einzelwesen mit einem je singulären Blick auf die Welt und einem völlig singulären Nervensystem. Dennoch betonen manche Kulturen die persönliche Eigenständigkeit, während andere die Kollektivität hervorheben und das Gespür für das Ich unterdrücken. Im zweiten Fall, der sich weltgeschichtlich weitaus häufiger findet, ist die Wahrnehmung des eigenen „Seins“ vielmehr ins Kollektive verlagert: jedes individuelle Recht, das jemand besitzt, wird nicht ihm selbst gewährt, sondern seiner Gruppe. Gleichzeitig ist sie es, die ihm Rechte überträgt und gewährt. Unter diesen Bedingungen glaubt niemand daran, dass er allein „der Meister seines Schicksals“ sei. Vielmehr drängt sich ihm der Fatalismus-Gedanke auf: denn das eigene Schicksal scheint nicht der eigenen Kontrolle zu unterliegen, sondern voll und ganz von äußeren Kräften bestimmt zu sein.</p>
<p>Selbst die griechischen Philosophen besaßen noch kein Konzept, das unserer Vorstellung einer „Person“ entsprochen hätte. So lag Platons Augenmerk, als er den Staat schrieb, auf der Polis, der Stadt, und nicht auf ihren Bürgern – er stellte sogar den Privatbesitz in Abrede. Im Gegensatz dazu legte das christliche politische Denken stets den Schwerpunkt auf den individuellen Bürger, und dieser Umstand prägte ganz entschieden die Ansichten späterer europäischer politischer Philosophen wie Hobbes und Locke. Hieran lag etwas ganz entschieden Revolutionäres, da die christliche Betonung des Individualismus letztlich eine „kulturelle Exzentrizität“ darstellte. Auch das Konzept der Freiheit gibt es in vielen, vielleicht sogar den meisten Kulturen überhaupt nicht. Sehr viele nicht-europäische Sprachen besitzen für Freiheit nicht einmal ein Wort.</p>
</blockquote>
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		<title>Rechter Glaube</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[David Wengenroth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Landkreis Lippe sorgt eine Promotion für Aufregung, die im Herbst 2025 von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn unter dem Titel „Bible Belts in Deutschland. Eine Studie zum Verhältnis von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und (rechts-)konservativem Christentum in Lippe“ zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie angenommen worden ist. Der Autor Jan Christian Pinsch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Landkreis Lippe sorgt eine Promotion für Aufregung, die im Herbst 2025 von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn unter dem Titel „Bible Belts in Deutschland. Eine Studie zum Verhältnis von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und (rechts-)konservativem Christentum in Lippe“ zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie angenommen worden ist. Der Autor Jan Christian Pinsch hat sie unter dem Titel „Rechter Glaube. Netzwerke und Narrative bibelfundamentalistischer Christen in Lippe” im Bielefelder transcript Verlag veröffentlicht, wo sie <a href="https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/7f/1a/a4/oa9783839478745.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf" target="_blank" rel="noopener">frei heruntergeladen werden kann</a>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ich habe sie vor einigen Tagen überflogen und mich dabei gefragt, wie eine solche Arbeit als Dissertation akzeptiert werden konnte. Das eigene Narrativ wird einfach vorausgesetzt, aber weder transparent entfaltet noch verteidigt. Theologisch konservative Christen aus dem Kreis Lippe fühlen sich durch das Buch zurecht unter Generalverdacht gestellt.</p>
<p>David Wengenroth von IDEA schreibt: </p>
<blockquote>
<p>Eines muss man Pinsch lassen: Er ist bienenfleißig gewesen. Allein das Quellen- und Literaturverzeichnis seiner Arbeit ist über 30 eng beschriebene Seiten lang. Das Spektrum der Veröffentlichungen, die er gesichtet hat, reicht von wissenschaftlichen Studien und populären Debattenbüchern über kirchliche Verlautbarungen und Positionspapiere bis hin zu Zeitungsartikeln und Internetdiskussionen. Wenn man sich für die theologisch konservative Szene im Landkreis Lippe interessiert, kann man seine Doktorarbeit streckenweise durchaus mit Gewinn lesen.</p>
<p>Was diese „Studie“ aber zu einem Ärgernis macht, ist der penetrante Mief des Generalverdachts, der durch ihre rund 300 Seiten wabert. Man muss fürwahr keine Sympathien für den Rechtspopulismus haben, um sein Konzept von vornherein absurd und willkürlich zu finden. Wenn man nur will, kann man bei fast jedem Menschen „mehr oder weniger inhaltliche und personelle Nähe zur politischen Rechten“ konstruieren. Da hilft es auch nicht, dass Pinsch seinem Rundumschlag mit dem umstrittenen Konzept der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ ein wissenschaftliches Mäntelchen umhängen will. Im Gegenteil: Es erlaubt ihm, unterschiedliche und zum Teil tief zerstrittene Akteure in dieselbe Schublade zu packen. Die „Differenzierungen“ zwischen den untersuchten Gruppen, Personen und Einrichtungen, die er vorzunehmen behauptet, bleiben ein Alibi. Am Ende stellt Pinsch alle „untersuchten Akteure“ unter den Verdacht, Menschenverächter und Demokratiefeinde zu sein.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://app.idea.de/html5/2AO6PtRcmx/7UBbbzd7SncQp/1?article=8621ce15ed364122b41f46f0c3dea5e5" target="_blank" rel="noopener">app.idea.de</a>.</p>
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		<title>Diskussion um das Frauenwahlrecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 08:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Doug Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der niederländische Theologe Herman Bavinck gehörte zu den Mitgliedern der Anti-Revolutionaire Partij, die sich öffentlich für das Frauenwahlrecht starkmachten. In einer biographischen Notiz der Freien Universität Amsterdam wird hervorgehoben, dass er sich für die Einführung des Frauenwahlrechts einsetzte und sich damit gegen Abraham Kuyper stellte, der sich vehement dagegen aussprach (vgl. a. #ad James Eglinton, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der niederländische Theologe Herman Bavinck gehörte zu den Mitgliedern der Anti-Revolutionaire Partij, die sich öffentlich für das Frauenwahlrecht starkmachten. In einer biographischen Notiz der Freien Universität Amsterdam wird hervorgehoben, dass er sich für die Einführung des Frauenwahlrechts einsetzte und sich damit gegen Abraham Kuyper stellte, der sich vehement dagegen aussprach (vgl. a. #ad James <a href="https://amzn.to/4bEwqus" target="_blank" rel="noopener">Eglinton, </a><em><a href="https://amzn.to/4bEwqus" target="_blank" rel="noopener">Bavinck: A Critical Biography</a>, </em>2020, S. 279–280).</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Wer hätte gedacht, dass es eine erneute Diskussion um das Frauenwahlrecht gibt? In den USA hatte Doug Wilson aus Idaho die Idee geäußert, ein „Haushaltswahlrecht“ einzuführen. Der Gedanke ist, dass das Familienoberhaupt die Gesamtfamilie repräsentiert und daher nur der Ehemann eine Stimme für die gesamte Familie abgeben darf.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Allerdings würde diese Einschränkung wohl zu Ergebnissen führen, mit denen Wilson nicht glücklich wäre. Da die Heiratsraten in Amerika stark zurückgegangen sind, gibt es viele alleinstehende weibliche Haushaltsvorstände. Unverheiratete Frauen tendieren eher zur Demokratischen Partei. Würde Wilsons Plan umgesetzt, würde dies die Demokratische Partei für Jahrzehnte stärken und die Republikaner aus dem Weißen Haus ausschließen. Daher will Wilson nach eigenen Angaben derzeit doch noch kein Haushaltswahlrecht einführen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Wer mehr dazu wissen möchte, wird hier fündig: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/07/doug-wilsons-household-voting-plan-could-empower-democrats-for-decades/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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		<title>Bibel als Weltliteratur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 07:26:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Lektüreliste für texanische Schüler hat viel Kritik auf sie gezogen – auch, weil die Bibel in der Schule gelesen werden soll. Kritiker erkennen darin einen weiteren Schritt hin zu einer schleichenden Aushöhlung der Trennung von Staat und Religion, die in den USA vorgeschrieben ist. Doch sie erweist sich die Liste in manchen Aspekten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/bibel-als-weltliteratur/47920/">Bibel als Weltliteratur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Lektüreliste für texanische Schüler hat viel Kritik auf sie gezogen – auch, weil die Bibel in der Schule gelesen werden soll. Kritiker erkennen darin einen weiteren Schritt hin zu einer schleichenden Aushöhlung der Trennung von Staat und Religion, die in den USA vorgeschrieben ist. Doch sie erweist sich die Liste in manchen Aspekten als sinnvoll, wenn es um die Vermittlung literarischer Kompetenz geht – meint Reinhard Zöllner. </p>
<p>Er schreibt (FAZ, 11.07.2026, Nr. 158, S. Z2): </p>
<blockquote>
<p>Wer sich jedoch die Mühe macht, die siebzehnseitige Liste für die Jahrgangsstufen von Kindergarten bis Oberstufe tatsächlich zu lesen, stößt auf ein überraschend anderes Bild. Zweifellos ist der Lektüreplan insgesamt deutlich konservativer als vergleichbare Curricula in Europa. Er betont die amerikanische Gründungsgeschichte, die Verfassung, George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und die Geschichte von Texas. Daneben finden sich auch konservativ-libertäre Autoren wie die Atheistin Ayn Rand oder der schwarze Ökonom Thomas Sowell, der sich gegen Affirmative Action ausspricht. Der politische Akzent ist klar zu erkennen.</p>
<p>Aber für die Auswahl der biblischen Texte lässt sich eine solche Tendenz nicht ohne Weiteres behaupten. Der Kanon behandelt die Bibel nicht als Katechismus, sondern als Weltliteratur. Selbst wer den Lehrplanschreibern christlich-nationale Motive unterstellt, muss feststellen, dass das Ergebnis erstaunlich säkular und bildungsbürgerlich wirkt. Aufgenommen wurden insgesamt vierzehn biblische Geschichten und Texte, darunter aus dem Alten Testament die Geschichten von Noah, David und Goliath, Daniel in der Löwengrube, Psalm 23, Prediger 3 („Alles hat seine Zeit“), Hiob sowie der Sündenfall. Aus dem Neuen Testament kommen unter anderem die Seligpreisungen aus der Bergpredigt, das Gleichnis vom Verlorenen Sohn und das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief hinzu. Fast sämtliche ausgewählten Bibelstellen behandeln universale menschliche Fragen: Wie geht man mit Angst, Leid und Schuld um? Wie lebt man demütig? Was ist Liebe? Dies sind Themen, die man in Deutschland heute wohl als „Lebenskunde“ verstehen würde. Besonders aufschlussreich ist, was nicht auf der Liste steht. Ausgerechnet die Schöpfungsgeschichte fehlt. Wer in dem Lehrplan einen Versuch vermutet, den Kreationismus durch die Hintertür in den Englischunterricht einzuführen, dürfte überrascht sein. Statt Genesis 1 begegnen den Schülerinnen und Schülern erst Adam und Eva – als eine der großen Erzählungen über Freiheit, Schuld und menschliche Selbstüberschätzung. Die Zehn Gebote sind nicht dabei, ebenso keine Texte, die klassische christliche, aber konfessionell strittige Themen wie Rechtfertigung und Gnade, Kreuzigung, Auferstehung und Apokalypse behandeln. Nicht einmal Weihnachten kommt vor. Die Auswahl folgt insgesamt erkennbar nicht theologischen, sondern literarischen Kriterien. Viele der zu lesenden Texte sind zudem außerordentlich wirkmächtig; sie wurden in der Literatur- und Kulturgeschichte unzählige Male aufgegriffen.</p>
</blockquote>
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		<title>Warum sollte man heute noch Herman Bavinck lesen?</title>
		<link>https://theoblog.de/warum-sollte-man-heute-noch-herman-bavinck-lesen/47918/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 08:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hanniel Strebel]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Bavinck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der niederländische Theologe Herman Bavinck (1854–1921) erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Im deutschsprachigen Raum ist er leider weitgehend in Vergessenheit geraten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. So hat sich beispielsweise der Schweizer Hanniel Strebel sehr eingehend mit Bavinck beschäftigt. Zusammen mit Samuel Wiebe habe ich deshalb auf der E21-Konferenz in Hamburg mit Hanniel über diesen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/warum-sollte-man-heute-noch-herman-bavinck-lesen/47918/">Warum sollte man heute noch Herman Bavinck lesen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der niederländische Theologe Herman Bavinck (1854–1921) erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Im deutschsprachigen Raum ist er leider weitgehend in Vergessenheit geraten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. So hat sich beispielsweise der Schweizer <a href="https://hanniel.ch/" target="_blank" rel="noopener">Hanniel Strebel</a> sehr eingehend mit Bavinck beschäftigt. Zusammen mit Samuel Wiebe habe ich deshalb auf der E21-Konferenz in Hamburg mit Hanniel über diesen großen Theologen gesprochen, von dem wir auch heute noch viel lernen (und <a href="https://verbum-medien.de/products/reformierte-dogmatik-band-1-4?srsltid=AfmBOopu6p6regeD6tNDECvvBXBqDjcXphnJU4hiSEZ8rpvHu7JVhWKv" target="_blank" rel="noopener">bald auch viel in deutscher Sprache lesen</a>) können. (Beim Ton haben wir leider improvisieren müssen, weshalb die Qualität zu wünschen übrig lässt.)</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr hier: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5227/warum-sollte-man-heute-noch-herman-bavinck-lesen" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/warum-sollte-man-heute-noch-herman-bavinck-lesen/47918/">Warum sollte man heute noch Herman Bavinck lesen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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