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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>Warum Christen ihre Social-Media-Konten löschen sollten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brad East ist der Meinung, dass die sozialen Medien mehr schaden als nutzen, und plädiert für die Schließung der Konten. Hier sein Appell: Eine Zeit lang habe ich … meine „moderate“ Nutzung sozialer Medien verteidigt. Aber ich konnte mich nicht länger selbst belügen. Ich hasste das Gefühl, das es in mir auslöste. Ich hasste, was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brad East ist der Meinung, dass die sozialen Medien mehr schaden als nutzen, und plädiert für die Schließung der Konten. Hier sein Appell:</p>
<blockquote>
<p>Eine Zeit lang habe ich … meine „moderate“ Nutzung sozialer Medien verteidigt. Aber ich konnte mich nicht länger selbst belügen. Ich hasste das Gefühl, das es in mir auslöste. Ich hasste, was es mit mir machte. Ich hasste den Voyeurismus, den Zwang, das Verlangen des Süchtigen nach immer noch ein bisschen mehr. Schließlich stehe ich gerade in der Abholschlange vor der Schule oder warte in der Arztpraxis. Was machen da schon zehn Minuten mehr aus?</p>
<p>Vor etwa fünf Jahren habe ich dann endlich das Handtuch geworfen. Ich habe meine Konten nicht nur deaktiviert – ich habe sie gelöscht. Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Und seitdem bin ich so etwas wie ein Verfechter eines Lebens jenseits der sozialen Medien geworden.</p>
<p>…</p>
<p>Lieber Christ, ich möchte, dass du nach den höchsten Zielen strebst, nicht nach den niedrigsten. „Alles ist erlaubt“, so Paulus, „aber nicht alles ist nützlich“ (1Kor 10,23). Soziale Medien mögen technisch gesehen zulässig sein – die Bibel verbietet sie nie namentlich –, doch sie helfen weder, noch bauen sie auf. Sie formen die Seele nicht in der Tugend; sie bringen keine Früchte des Geistes hervor. Aus christlicher Sicht liegt die Beweislast daher bei demjenigen, der soziale Medien nutzen möchte – Warum ist es gut oder gar notwendig für mich, sie zu nutzen? – und nicht bei demjenigen, der darauf verzichtet.</p>
<p>Also schneide es ab. Ein Leben ohne soziale Medien ist besser. So einfach ist das. Im Moment mag es sich vielleicht nicht so anfühlen. Eine Zeit lang wirst du vielleicht noch das Phantomglied spüren. Aber mit der Zeit wirst du dich daran gewöhnen und dankbar sein für dessen Abwesenheit und den Raum, den diese Abwesenheit für bessere Dinge schafft.</p>
</blockquote>
<p>Ich sehe das nicht so radikal, kann aber einige Gründe und die Entscheidung gut nachvollziehen und denke, dass es für einige Leute der richtige Schritt wäre. Die Vorstellung jedoch, dass Christen auf den sozialen Medien gar nicht mehr präsent sind, ist auch nicht so prickelnd. </p>
<p>Wie seht ihr das?</p>
<p>Mehr: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/09/why-christians-should-delete-social-media/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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		<title>Ausgrenzung von Juden an den Universitäten</title>
		<link>https://theoblog.de/ausgrenzung-von-juden-an-den-universitaeten/48154/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt also auch einen guten Antisemitismus. Die Antisemitismusforscherin Julia Bernstein  bescheinigt: Die Antisemitismusforschung ist tief gespalten. Es gibt nicht wenige Antisemitismusforscher, die den israelbezogenen Antisemitismus, der an den Hochschulen stark verbreitet ist, ignorieren und sich ganz auf den rechten und den historischen Antisemitismus konzentrieren. Nicht selten stehen dann gegenüber Wissenschaftlern, die auf den israelbezogenen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt also auch einen guten Antisemitismus. Die Antisemitismusforscherin Julia Bernstein  bescheinigt:</p>
<blockquote>
<p>Die Antisemitismusforschung ist tief gespalten. Es gibt nicht wenige Antisemitismusforscher, die den israelbezogenen Antisemitismus, der an den Hochschulen stark verbreitet ist, ignorieren und sich ganz auf den rechten und den historischen Antisemitismus konzentrieren. Nicht selten stehen dann gegenüber Wissenschaftlern, die auf den israelbezogenen Antisemitismus hinweisen, Vorwürfe im Raum, zum Beispiel zu übertreiben oder sogar rassistisch zu agieren.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/julia-bernstein-ueber-judenfeindschaft-an-unis-israel-gilt-als-provokation-201235682.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Wie Tim Keller sein Leben in seinen letzten Jahren neu ordnete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 05:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Keller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Keller beschreibt in The Stories We Live By (2016, #ad), wie sein Vater sein Leben nach der Krebsdiagnose neu geordnet hatte:  Wenn Gott deine größte Liebe ist, kannst du deine Arbeit lieben und deine Familie lieben – in dem Glauben, dass Erfolg und Misserfolg in beiden Bereichen von Bedeutung sind –, aber keine dieser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Keller beschreibt in <a href="https://link.amazon/B04s6lcHT" target="_blank" rel="noopener"><em>The Stories We Live By</em></a> (2016, #ad), wie sein Vater sein Leben nach der Krebsdiagnose neu geordnet hatte: </p>
<blockquote>
<p>Wenn Gott deine größte Liebe ist, kannst du deine Arbeit lieben und deine Familie lieben – in dem Glauben, dass Erfolg und Misserfolg in beiden Bereichen von Bedeutung sind –, aber keine dieser Lieben wird dich zerstören, denn dein Wert wurzelt in Gottes Liebe, nicht in dem, was bei der Arbeit oder in deiner Familie geschieht. Du kannst deine Arbeit wertschätzen und dich um deine Familie kümmern, ohne von ihnen zu verlangen, dass sie dich heilen oder dir einen ultimativen Sinn geben.</p>
<p>Woran erkennst du, ob deine Liebe aus dem Gleichgewicht geraten ist? Drei Fragen decken deine Prioritäten auf. Erstens: Was bereitet dir im Leben die größte Unruhe? Die Dinge, die dir den Frieden rauben, verraten oft, worauf du dich für deine Sicherheit verlässt. Zweitens: Wohin wandern deine Gedanken, wenn sie abschweifen? Deine Tagträume offenbaren deine Sehnsüchte. Worüber du fantasierst, verrät, von welchen Dingen du glaubst, dass sie dich glücklich machen. Und drittens: Wofür gibst du am großzügigsten Geld aus? Kontoauszüge lügen nicht. Wohin du dein verfügbares Einkommen fließen lässt, weist oft auf die Dinge hin, von denen du glaubst, dass sie dir Leben schenken. Wenn du dir diese Fragen stellst, kannst du die Bereiche erkennen, in denen deine Liebesbeziehungen aus dem Gleichgewicht geraten sind.</p>
<p>Ich habe diese Neuordnung im Leben meines Vaters während seiner letzten Krankheitsjahre beobachtet. Als der Krebs deutlich machte, dass seine Tage gezählt waren, änderten sich seine Gewohnheiten. Er war sowohl weniger getrieben als auch fokussierter. Die Dinge, die ihm am meisten am Herzen lagen – die Zeit mit meiner Mutter, das Fertigstellen wichtiger Projekte und die Verbindung zu seinen Söhnen –, genoss er mehr denn je, auch wenn seine Zeit für alles andere immer knapper wurde. Er strahlte eine Leichtigkeit aus, die ich erst jetzt benennen kann: Er brauchte keines seiner Bestrebungen mehr, um sich vollständig zu fühlen. Er war in diesen letzten Jahren kein Mann, der gelernt hatte, weniger zu lieben; er war ein Mann, der gelernt hatte, seine Liebe in die richtige Reihenfolge zu bringen.</p>
<p>Was bedeutet es, „Gott mehr als alles andere zu lieben“? Man kann nicht einfach einen Schalter umlegen oder diesen Satz wiederholen, um das zu erreichen. Man kann sein Herz auch nicht durch Schuldgefühle, Geschrei oder Befehle dazu zwingen. Was man braucht, ist eine Erfahrung, die das Herz in ihren Bann zieht und die Liebe neu ordnet.</p>
<p>Wie können wir das erreichen? Papa verwies auf Johannes 6,27–35: „Jesus sagt nicht: ‚Ich werde euch das Brot des Lebens geben‘, als wäre er ein Austeuerer geistlicher Wohltaten. Er behauptet, das Brot des Lebens zu sein.“ Was bedeutet das? Wenn wir Brot essen, stirbt das Korn, damit wir leben.</p>
<p>Das ist die Logik des stellvertretenden Opfers. Jesus bietet uns keine geistlichen Produkte an; er bietet uns sich selbst an. Am Kreuz hat Jesus wahrhaftig sein eigenes Glück um unseretwillen beiseitegeschoben. Warum? In Hebräer 12,2 heißt es, es sei „um der Freude willen, die ihm in Aussicht gestellt war“. Was ist seine Freude und sein Glück? Das sind du und ich. Er hat dich und mich zu seinem Glück gemacht. Er hat den Verlust, den Schmerz und den Tod auf sich genommen, die wir verdienen, weil wir uns in jeder Hinsicht auf unser eigenes Glück statt auf das Glück anderer konzentrieren – damit wir das Glück haben können, das ihm zusteht.</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/09/how-tim-keller-rearranged-his-life-in-his-final-years/?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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		<title>Zwei Rechtfertigungen?</title>
		<link>https://theoblog.de/zwei-rechtfertigungen/48148/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 08:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Edmund Clowney]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigungslehre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Edmund Clowney:  Unsere Rechtfertigung wartet nicht auf den letzten Tag, an dem alle vor Gottes Gericht erscheinen werden. Da wir mit Christus vereint sind, gilt für uns, was für ihn gilt. Als er für die Sünde starb, starben auch wir; als er zum ewigen Leben auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Als er in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Edmund Clowney: </p>
<blockquote>
<p>Unsere Rechtfertigung wartet nicht auf den letzten Tag, an dem alle vor Gottes Gericht erscheinen werden. Da wir mit Christus vereint sind, gilt für uns, was für ihn gilt. Als er für die Sünde starb, starben auch wir; als er zum ewigen Leben auferstand, sind wir mit ihm auferstanden. Als er in den Himmel auffuhr, sind wir mit ihm in die himmlische Wohnstätte eingegangen. Aus diesem Grund ist unsere Rechtfertigung nicht einfach eine zukünftige Hoffnung in einer gegenwärtigen Wirklichkeit, die uns durch den Glauben zuteilwird.</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://reformedreader.wordpress.com/2026/09/17/two-justifications-present-and-future/" target="_blank" rel="noopener">reformedreader.wordpress.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was bedeuten die „alle“-Aussagen in Römer 5,18 und 1. Korinther 15,22?</title>
		<link>https://theoblog.de/was-bedeuten-die-alle-aussagen-in-roemer-518-und-1-korinther-1522/48145/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 17:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Allversöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Vertreter einer Allversöhnungslehre ziehen für die Begründung die sogenannten „Alle-Ausagen“ heran. C. Jung hat sich zwei bekannte Stellen genauer angeschaut und kommt zu folgendem Ergebnis:  Vertreter der Allversöhnungslehre, die die beiden hier erörterten Verse „wörtlich“ nehmen wollen, beachten den jeweiligen Zusammenhang und die gesamtbiblischen Aussagen nicht ausreichend und reißen somit ungewollt sowohl Römer 5,18 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Vertreter einer Allversöhnungslehre ziehen für die Begründung die sogenannten „Alle-Ausagen“ heran. C. Jung hat sich zwei bekannte Stellen genauer angeschaut und kommt zu folgendem Ergebnis: </p>
<blockquote>
<p>Vertreter der Allversöhnungslehre, die die beiden hier erörterten Verse „wörtlich“ nehmen wollen, beachten den jeweiligen Zusammenhang und die gesamtbiblischen Aussagen nicht ausreichend und reißen somit ungewollt sowohl Römer 5,18 als auch 1. Korinther 15,22 aus dem Zusammenhang. Damit diese Lesart von Römer 5,18 oder 1. Korinther 15,22 „funktioniert“, müssen eine postmortale Bekehrung in den Text hineingelesen und Gerichtspassagen relativiert werden.</p>
<p>Diese scheinbar wörtliche Auslegung der „alle-Aussagen“ in Römer 5,18 und 1. Korinther 15,22 wird dann absolut gesetzt, so dass alle dieser Deutung widersprechenden Aussagen dazu passend gemacht oder untergeordnet werden müssen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5294/werden-alle-menschen-gerettet" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/was-bedeuten-die-alle-aussagen-in-roemer-518-und-1-korinther-1522/48145/">Was bedeuten die „alle“-Aussagen in Römer 5,18 und 1. Korinther 15,22?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die doppelte Berufung der Jesus-Nachfolger</title>
		<link>https://theoblog.de/die-doppelte-berufung-der-jesus-nachfolger/48134/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jüngerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Missionsbefehl]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Parzany]]></category>
		<category><![CDATA[W.C. Jaeschke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pfarrer Ulrich Parzany hat das Buch Menschenfischen &#38; Schafeweiden (Verbum Medien, 2026 #ad) von Wolf Christian Jaeschke besprochen. Hier ein Auszug: Das Buch ist nach dem Missionsauftrag Jesu (Matthäus 28,18–20) mit seinen zwei Komponenten Glaubensvermittlung („Menschen fischen“) und Glaubensvertiefung („Schafe weiden“) inhaltlich geordnet. Beide Komponenten bilden das „Zu-Jüngern-Machen“, mit dem Jesus seine Nachfolger beauftragt. Leider [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-doppelte-berufung-der-jesus-nachfolger/48134/">Die doppelte Berufung der Jesus-Nachfolger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="VM-Jaeschke-Menschenfischen-Werbematerial-U1.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/09/VM-Jaeschke-Menschenfischen-Werbematerial-U1.jpg" alt="VM Jaeschke Menschenfischen Werbematerial U1." width="284" height="437" border="0" /></p>
<p>Pfarrer Ulrich Parzany hat das Buch <a href="https://link.amazon/B02jf7apY" target="_blank" rel="noopener"><em>Menschenfischen &amp; Schafeweiden</em></a> (Verbum Medien, 2026 #ad) von Wolf Christian Jaeschke besprochen. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Das Buch ist nach dem Missionsauftrag Jesu (Matthäus 28,18–20) mit seinen zwei Komponenten Glaubensvermittlung („Menschen fischen“) und Glaubensvertiefung („Schafe weiden“) inhaltlich geordnet. Beide Komponenten bilden das „Zu-Jüngern-Machen“, mit dem Jesus seine Nachfolger beauftragt. Leider wird in der Christenheit mal die eine, mal die andere Komponente vernachlässigt. Nachdem die Revision der Lutherbibel 2017 das „machet zu Jüngern alle Völker“ (Luther 1984) wieder in „lehret alle Völker“ (Luther 1912) zurückverwandelt hat, ist die begriffliche und theologische Klärung, die Jaeschke bietet, äußerst hilfreich.</p>
<p>Er schreibt: „Das ‚Jüngermachen‘ wird es wohl nicht in den Duden schaffen. Anders ist die Entwicklung im Englischen gelaufen. Dort sind die Begriffe discipling/disciplemaking und discipler/disciplemaker sprachliche Neuschöpfungen des 20. Jahrhunderts und haben sich als solche etabliert. Zu Matthäus 28,19 schrieb der bedeutende baptistische Neutestamentler John Albert Broadus 1886 in seinem großen Matthäuskommentar: ‚Wir brauchen dringend für diese Stelle und für [Mt] 13,52 und Apg 14,21 ein englisches Verb ‚[to] disciple‘.‘ Zu dieser Neuschöpfung kam es dann im Zuge der sogenannten Jüngerschaftsbewegung“ (S. 27). Die vor der Mitte des 20. Jahrhunderts entstandene neue Jüngerschaftsbewegung beschreibt Jaeschke anhand der Geschichte und Arbeit der Navigatoren.</p>
<p>Ich selber habe die Arbeit der Navigatoren durch die Teilnahme an der Billy-Graham-Evangelisation 1960 in Essen kennengelernt. Denn in der Vorbereitung und Nacharbeit zu diesen Großevangelisationen mit Billy Graham ging es nicht um Massen und öffentliche Kampagnen, sondern um persönliche Einladungen, Aufbau von Beziehungen und Begleitung Neubekehrter sowie Vertiefung ihres jungen Glaubens. Wolf Christian Jaeschke berichtet, wie die Navigatoren-Arbeit mit Dawson Trotman (1906–1956) in den 1930er Jahren begann und wie Billy Graham Dawson Trotman 1951 überzeugte, den Gemeinden in der Nacharbeit der großen Evangelisationsveranstaltungen zu helfen. Wie fruchtbar diese Zusammenarbeit war, habe ich als junger Christ erlebt.</p>
<p>Jaeschke erschließt für den deutschsprachigen Raum Theologie und Praxis der „Jüngerschaftsbewegung“. Er stellt sie mit ihren wesentlichen Inhalten sowohl in einen biblisch-theologischen als auch in einen kirchengeschichtlichen und missionstheologischen Zusammenhang. Er diskutiert auch die Kritik, die an dieser Bewegung geübt wurde.</p>
<p>Diese theologische Reflektion hätten wir in den 1970er Jahren gut gebrauchen können, bevor sich viele von der angeblichen Simplifizierung des Evangeliums durch die sogenannten „Vier geistlichen Gesetze“ abwandten. Jaeschke beschreibt die 1951 entstandene Brückenillustration (S. 72f.), die das Evangelium anschaulich zusammenfasst und die kurz als „Die vier geistlichen Gesetze“ formuliert wurde. Die Erläuterungen Jaeschkes werden heute hoffentlich vielen helfen, das rettende Evangelium von Jesus Christus wieder klar und anschaulich zu verkünden – im persönlichen Gespräch und in der öffentlichen Verkündigung. An dieser Klarheit mangelt es heute vielfach.</p>
<p>Auch das stellt Jaeschke überzeugend klar dar: Beide Komponenten des Missionsauftrags – das Menschenfischen und das Schafeweiden – geschehen in zwei Handlungsfeldern, nämlich öffentlich und individuell. Das öffentliche Handlungsfeld wird vor allem von den hauptamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde bestellt, das individuelle vor allem von den ehrenamtlichen Gemeindegliedern. Jaeschke lässt keinen Zweifel daran, dass er das individuelle Handlungsfeld für wichtiger hält. Dem muss man zustimmen: Ohne die Mobilisierung aller Jesus-Nachfolger ist der Auftrag der Weltmission nicht zu erfüllen.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/menschenfischen-schafeweiden-rezension/" target="_blank" rel="noopener">www.bibelundbekenntnis.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-doppelte-berufung-der-jesus-nachfolger/48134/">Die doppelte Berufung der Jesus-Nachfolger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Der lange Schatten von Paul Tillich</title>
		<link>https://theoblog.de/der-lange-schatten-von-paul-tillich/48127/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 07:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Tillich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Dezember 2010 habe ich hier im TheoBlog kurz auf die Radiosendung „Grenzgänger der Liebe: Karl Barth und Paul Tillich im Wechselspiel ihrer Beziehungen“ hingewiesen (der Audiobeitrag ist inzwischen beim BR nicht mehr zu finden). Berichtet wurde darin über Karl Barths Verhältnis mit Charlotte von Kirschbaum (vgl. hier), und Paul Tillichs Leben „on the boundary-line“. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember 2010 habe ich <a href="https://theoblog.de/grenzganger-der-liebe-karl-barth-und-paul-tillich/10450/">hier im TheoBlog</a> kurz auf die Radiosendung „Grenzgänger der Liebe: Karl Barth und Paul Tillich im Wechselspiel ihrer Beziehungen“ hingewiesen (der Audiobeitrag ist inzwischen beim BR nicht mehr zu finden). Berichtet wurde darin über Karl Barths Verhältnis mit Charlotte von Kirschbaum (vgl. <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/karl-barths-dreiecksbeziehung-wie-liebe-seine-theologie-praegte-ld.1929307" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), und Paul Tillichs Leben „on the boundary-line“. Zu hören war im O-Ton etwa Max Horkheimer, der über Tillich verniedlichend die Auskunft gab:</p>
<blockquote><p>Wenn sie mit ihm ausgingen und man stand vor einem schönen Lokal, auch sogar vor einem Nachtlokal, so konnte er durchaus sagen, wollen wir nicht da hineingehen. Und er hätte sich gut unterhalten. Aber, in einer Weise, die das, was Treue heißt, nicht berührte. Er war fähig, Menschen die Treue zu halten. Ohne dass er gegen andere Menschen verschlossen wurde.</p></blockquote>
<p>Hanna Tillich wurde mit den Worten zitiert (Hannah Tillich: <em>Ich allein bin</em>, S. 184):</p>
<blockquote><p>Als ich Paulus’ Vorliebe für Pornographie entdeckte, war ich schockiert und verstört. Ich weinte und war so entsetzt über das verzerrte Menschenbild, das in meinen Augen dahinter stand, dass ich mich einem befreundeten Psychoanalytiker anvertraute, der mir half, die Motive zu verstehen, die der Beschäftigung mit Pornographie zugrunde liegen. Daraufhin versuchte ich von mir aus, Paulus mit pornographischer Lektüre zu versorgen, was natürlich nicht funktionierte, da der Hauptreiz für ihn ja darin lag, sie vor mir geheim zuhalten. Dennoch benutzte er mich, um bestimmte Bücher zu bestellen, und natürlich hatten seine vielen Freundinnen Spaß daran.</p></blockquote>
<p>Tillich holte sich in den Grenzerfahrungen sado-masochistischer Sexualpraxis Energie für seine theologische und politische Arbeit. Viele Freunde und Bekannte wussten das. Doch den Lesern seiner theologischen Werke blieb das in der Regel verborgen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Peter Bruderer hat sich nun die Mühe gemacht, diesem „Mysterium” auf den Grund zu gehen. Herausgekommen ist ein gründlich recherchierter Aufsatz, der nebenbei nachzeichnet, dass Paul Tillich unter Postevangelikalen gerade eine Renaissance erlebt. Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In der Theologie verhält es sich ähnlich wie in der Musik oder Mode. Trends lösen einander ab, während altbekannte Themen und Persönlichkeiten immer wieder eine Renaissance erleben. So ist es auch bei Paul Tillich (1886–1965).</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den vergangenen zirka 15 Jahren beginnen die theologischen Ideen von Tillich bei Aushängeschildern der Emergent-Church-Bewegung wie zum Beispiel Brian McLaren, Rob Bell oder Tripp Fuller wieder zu zirkulieren. So wies ein Gastbeitrag auf dem Blog von Tripp Fuller im Jahr 2013 auf die vielen Parallelen zwischen der Theologie von Paul Tillich und den Inhalten des Rob-Bell-Buches „What We Talk About When We Talk About God“ hin. In einem weiteren Artikel aus dem Jahr 2014 würdigt Brian McLaren Tillich, indem er ihn mit einem Arzt vergleicht, der einem Patienten eine anspruchsvolle, aber dringend notwendige Chemotherapie verschreibt.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ähnliche Töne sind bei den heutigen Erben der Emergent-Church-Bewegung zu hören, die sich in den postevangelikalen Netzwerken sammeln. So begründet beispielsweise der bekannte Songwriter Martin Pepper im Jahr 2018 seinen Eintritt in die Evangelische Kirche in Deutschland unter anderem mit Paul Tillich. In einem Facebook-Post erklärt er, er habe sich „mit Faszination durch die Systematische Theologie von Paul Tillich“ durchgearbeitet und „autodidaktisch alle wichtigen Veröffentlichungen von ihm mehrfach durchgearbeitet“.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der Theologe Thorsten Dietz hat im Jahr 2020 das Wirken von Tillich in einem ausführlichen und vielgesehenen Beitrag auf dem Worthaus-Portal präsentiert. Damit liegt er möglicherweise (mit) am Ursprung der kleinen Tillich-Renaissance im deutschsprachigen, postevangelikalen Milieu. Auch Martin Thoms, das jüngste Mitglied in der postevangelikalen Elite, hat Tillich gelesen und dabei erkannt: „Gott und Welt sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Wirklichkeit.“ Denn „Gott ist die Tiefe des Seins“. Zuletzt hat der junge Theologe Manuel Gräßlin in seinem vielbeachteten Buch „Theophobie – Warum Gott nicht sicher, aber gut ist“ (2026, SCM Brockhaus) in die Lobeshymne auf Paul Tillich eingestimmt. Als Pastor einer ICF-Gemeinde kann Gräßlin dem evangelikalen Milieu zugerechnet werden. In seinem Buch bezeichnet er Tillich als „großen Theologen des 20. Jahrhunderts“ und basiert seine eigenen Gedanken über Zweifel auf dessen „klugen theologischen Überlegungen“.</p>
</blockquote>
<p>Das von Tillich entwickelte Korrelationsprinzip hat auch meines Erachtens sehr wirkmächtig zur Entstehung des dekonstruktivistischen Postevangelikalismus beigetragen. Frau Anika Rönz hatte 2012 meine Sichtweise zutreffend wiedergegeben (Materialdienst der EZW, <em>Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen</em>, 75. Jg., 7/12, S. 257–263, hier S. 260–261):</p>
<blockquote><p>So formuliert beispielsweise Ron Kubsch, Dozent am Martin Bucer Seminar und aktiver Blogger, folgende Vorbehalte: Zum einen problematisiert er den „pluralistischen Denkstil“ von Christinnen und Christen, die der Emerging-Church-Bewegung zuzurechnen sind. Dieser steht für ihn im Gegensatz zur biblischen Forderung nach einem unterscheidenden Denken. Hinzu kommt für ihn eine von der Emerging-Church-Bewegung betriebene Relativierung der Schriftautorität, die sich über das Sola-Scriptura-Prinzip des Protestantismus hinwegsetze und die Bibel nach dem Korrelationsprinzip nach Paul Tillich in einer Wechselbeziehung zwischen biblischer Wahrheit und kulturellen Kategorien auslege. Ebenso wirft er der Bewegung eine Verengung der Sünden- und Sühnopferlehre vor: Indem sie das Sühnopfer Jesu vor dem Hintergrund eines bestimmten Gottesbildes ablehne, verkürze sie die biblische Lehre von Sünde und Sühne. Als einen weiteren Kritikpunkt nennt Kubsch schließlich eine „Religionsvermischung“ und kritisiert hiermit zum einen die Übernahme von Praktiken aus anderen religiösen Traditionen (wie Yoga, Meditation etc.) als auch die schon angesprochene, innerhalb der Bewegung recht verbreitete theologisch-inklusivistische Haltung. Die Aussage beispielsweise, man könne gleichzeitig Hindu sein und Jesus nachfolgen, hält Kubsch für eine „merkwürdige“ Verzerrung des neutestamentlichen Verständnisses. Grundsätzlich sieht er das postmoderne Denken, wie es beispielsweise von Hegel, Nietzsche und Heidegger vertreten wurde, mit dem grundlegenden Gedanken der „Nicht-Existenz einer Metaregel“ im extremen Gegensatz zum Evangelium: „Streng genommen ist das Evangelium innerhalb eines postmodernen Bezugsrahmens überhaupt nicht verstehbar.“</p></blockquote>
<p>Hier der empfehlenswerte Aufsatz von Peter Bruderer: <a href="https://danieloption.ch/sexualitaet/der-lange-schatten-von-paul-tillich/?fbclid=IwdGRleAUUaBhwZG9mBWZkaWQWUOYfrVxROi3Nn_FvtgBDlwUjYoZ3iGV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkDzE3Mzg0NzY0MjY3MDM3MAABHskBHV3voZIXNNlMDQcnznCwUrSJTIzT1MaRPIlISKwlGU_ePul0oPydq2J1_aem_2ZqYwMfZMRJf1lwz17ZmZQ&amp;__readwiseLocation" target="_blank" rel="noopener">danieloption.ch</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Frankreich will Abtreibungsgesetzgebung weiter lockern</title>
		<link>https://theoblog.de/frankreich-will-abtreibungsgesetzgebung-weiter-lockern/48125/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 17:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2024 wurde die sogenannte „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun plant das Gesundheitsministerium zusätzlich längere Fristen und sogar das Ende der Gewissensklausel, die Personal bisher vor dem Antreibungszwang schützt.  DIE TAGESPOST schreibt: Die „besondere Gewissensklausel“ schützt bisher Ärzte und Hebammen ausdrücklich davor, selbst eine Abtreibung vornehmen zu müssen. Laut der französischen Zeitschrift [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2024 wurde die sogenannte „Freiheit zur Abtreibung“ in der französischen Verfassung verankert. Nun plant das Gesundheitsministerium zusätzlich längere Fristen und sogar das Ende der Gewissensklausel, die Personal bisher vor dem Antreibungszwang schützt. </p>
<p>DIE TAGESPOST schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Die „besondere Gewissensklausel“ schützt bisher Ärzte und Hebammen ausdrücklich davor, selbst eine Abtreibung vornehmen zu müssen. Laut der französischen Zeitschrift „Tribune Chrétienne“ würde ihre Abschaffung nicht nur bedeuten, dass sämtliche allgemeinen Gewissensrechte des medizinischen Personals entfielen. Der Schritt hätte darüber hinaus erhebliche symbolische Bedeutung: Der besondere Charakter der Abtreibung, der bislang einen eigenen gesetzlichen Gewissensschutz begründet, würde dadurch relativiert: Die Abtreibung „wird zu einer Gesundheitsleistung unter vielen, deren moralische Besonderheit ausgelöscht werden soll.“</p>
<p>Im Strategiepapier des Ministeriums erscheint die Gewissensklausel nicht bloß als mögliches organisatorisches Hindernis. Ihre Existenz wird mit der „anhaltenden Stigmatisierung“ der vorgeburtlichen Kindstötung in Verbindung gebracht, was den Gewissensvorbehalt politisch unter Rechtfertigungsdruck bringt.</p>
<p>Außerdem sieht der „Fahrplan“ vor, instrumentelle Abtreibungen in weiteren Einrichtungen (Zentren für sexuelle Gesundheit, multidisziplinäre Gesundheitszentren) anzubieten, entsprechende Kompetenzen von Hebammen auszubauen und die „Versorgung“ von Frauen zu verbessern, die sich dem Ende der gesetzlichen Frist nähern. Als ausdrückliche Ziele nennt das Gesundheitsministerium die „Verringerung territorialer und sozialer Ungleichheiten“, den Ausbau des Angebots und den Kampf gegen die „Stigmatisierung“ der Abtreibung.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/politik/frankreich-bereitet-weitere-lockerung-der-abtreibungsgesetzgebung-vor-art-278600" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sterbehilfe bleibt in Großbritannien eine Straftat</title>
		<link>https://theoblog.de/sterbehilfe-bleibt-in-grossbritannien-eine-straftat/48123/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 05:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbehilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ist im britischen Parlament überraschend gescheitert. Die FAZ berichtet: Befürworter der Sterbehilfe in Großbritannien haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte am Freitag nach einer emotionalen Debatte unerwartet gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ist im britischen Parlament überraschend gescheitert. Die FAZ berichtet:</p>
<blockquote>
<p>Befürworter der Sterbehilfe in Großbritannien haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte am Freitag nach einer emotionalen Debatte unerwartet gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales. Der Entwurf hätte die Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen für Erwachsene erlaubt, die todkrank sind und weniger als sechs Monate zu leben haben. Bislang gilt Beihilfe zum Suizid als Straftat.</p>
<p>Noch im vergangenen Jahr hatten die Abgeordneten für einen Gesetzentwurf gestimmt, der anschließend jedoch im britischen Oberhaus, dem House of Lords, wegen zahlreicher Änderungsanträge hängengeblieben war. Die Labour-Abgeordnete Lauren Edwards hatte deshalb einen nahezu identischen Entwurf eingebracht, um das Thema voranzubringen. Dieser wurde nun jedoch überraschend abgelehnt. Mit dem Scheitern des Entwurfs im Unterhaus ist die Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales erst einmal vom Tisch.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sterbehilfe-in-grossbritannien-gesetz-scheitert-ueberraschend-im-unterhaus-201219505.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Evangelikalismus so gefährlich wie der politische Islam?</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikalismus-so-gefaehrlich-wie-der-politische-islam/48120/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Islamisten, rechter Internet-Mob, die russische Orthodoxie oder christlich Evangelikale spielen in einer Liga gegen Menschenrechte und Demokratie, meint Heinrich Breitenbach. Ich lasse mich von der Undifferenziertheit linker oder grüner Publizisten inzwischen nicht mehr überraschen, auch dann nicht, wenn sie behaupten, dass Evangelikale wie Extremisten bekämpft werden müssen. Dabei würde ich mal vermuten, dass die allermeisten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Islamisten, rechter Internet-Mob, die russische Orthodoxie oder christlich Evangelikale spielen in einer Liga gegen Menschenrechte und Demokratie, meint Heinrich Breitenbach. Ich lasse mich von der Undifferenziertheit linker oder grüner Publizisten inzwischen nicht mehr überraschen, auch dann nicht, wenn sie behaupten, dass Evangelikale wie Extremisten bekämpft werden müssen. Dabei würde ich mal vermuten, dass die allermeisten Evangelikalen sich von einer faschistoiden Blut-und-Boden-Ideologie oder auch von Zwangsehen, Genitalverstümmelungen etc. abgrenzen oder diese sogar aktiv angehen.  </p>
<p>Zitat: </p>
<blockquote>
<p>Die religiöse, evangelikale Rechte etwa ist ein ideologischer und praktischer Wegbereiter bei der Wahl von gefährlichen Populisten und Rechtsextremisten in den USA und Lateinamerika. Einmal an der Macht zeigen sich diese, etwa im Gesundheits-, Schul- und Bildungswesen totalitär, wissenschaftsfeindlich und bevormundend. Dieses politisch-religiöse Netzwerk reicht bis Österreich. Die nahe russische Orthodoxie wiederum stellt eine dumpfe, faschistoide Blut- und Bodenideologie bereit, die als Rechtfertigung für die Eroberungskriege des russischen Präsidenten Wladimir Putin dient. Die Liste ähnlicher Missbräuche wäre lang.</p>
<p>Überall dort, wo religiöser oder politischer Extremismus mit Menschenrechten, Demokratie und Sicherheitsinteressen direkt kollidieren, etwa bei Zwangsehen, Genitalverstümmelungen, Freiheitsbeschränkungen für Mädchen und Frauen, Spionage, Gewalt, Terror, etc. ist das Strafrecht gefordert und braucht es eine klare Haltung des demokratischen Rechtsstaates. Das ist echte Extremismusbekämpfung, unabhängig von der jeweiligen religiösen oder politischen Färbung. Und natürlich ist es sinnvoll, aktive Propaganda für mörderische Vereinigungen wie den &#8222;Islamischen Staat&#8220; strafrechtlich präziser zu erfassen. Aber da wird es auch schon schwieriger. Warum dann etwa nicht auch Propaganda für die russische Orthodoxie und ihren Positionen zum Ukraine-Krieg, inklusive der skandalösen religiösen Legitimierung von Atomwaffen durch den Moskauer Patriarchen Kyrill I.? Das sind immerhin Atomwaffen, die direkt gegen Europa gerichtet sind und mit deren Einsatz regelmäßig gedroht wird.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000339053/politischer-islam-fpoe-propaganda-statt-extremismusbekaempfung" target="_blank" rel="noopener">www.derstandard.at</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschichtsvergessenheit unter den jungen Reformierten?</title>
		<link>https://theoblog.de/geschichtsvergessenheit-unter-den-jungen-reformierten/48118/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Halsted]]></category>
		<category><![CDATA[Refomierte Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthew L. Halsted überzieht meines Erachtens, wenn er der „The Young, Restless, &#38; Reformed Movement“ Geschichtsvergessenheit vorwirft. Ich jedenfalls kenne nicht nur einige, sondern sogar viele, die sich zu dieser Bewegung zählen und gern Augustinus oder Calvin aufschlagen und auch gründlich in die Alte Kirche zurückblicken. Dennoch ist etwas dran an seiner Kritik. Mehr zurück [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Matthew L. Halsted überzieht meines Erachtens, wenn er der „The Young, Restless, &amp; Reformed Movement“ Geschichtsvergessenheit vorwirft. Ich jedenfalls kenne nicht nur einige, sondern sogar viele, die sich zu dieser Bewegung zählen und gern Augustinus oder Calvin aufschlagen und auch gründlich in die Alte Kirche zurückblicken. Dennoch ist etwas dran an seiner Kritik. Mehr zurück zu den Quellen <em>(ad fontes)</em> ist ein guter Rat. Umso mehr freue ich mich, dass demnächst die <a href="https://verbum-medien.de/products/reformierte-dogmatik-band-1-4" target="_blank" rel="noopener"><em>Reformierte Dogmatik</em></a> von Herman Bavinck in deutscher Sprache erscheint, denn Bavinck bezzieht die Theologiegeschichte sehr gründlich in seine Ausführungen ein und ermutigt dadurch zum Quellenstudium.</p>
<p>Aber hier der Punkt, auf den Halsted hinweist:</p>
<blockquote><p>Vor zwanzig Jahren war die Bewegung der „The Young, Restless, &amp; Reformed Movement“ in vollem Gange. Sie übte einen enormen Einfluss auf evangelikale Pastoren und Gemeinden aus. Meiner Meinung nach hatte dies auch einige positive Seiten. Zunächst einmal hat diese Bewegung die Bedeutung der Heiligen Schrift und das Nachdenken über jedes einzelne Wort im biblischen Text hervorgehoben. Das ist eine gute Sache.</p>
<p>Interessant ist jedoch – und zugegebenermaßen ist diese Beobachtung eher anekdotisch –, dass offenbar kein großer Wert darauf gelegt wurde, die Reformatoren selbst (nicht zuletzt Calvin) tatsächlich zu lesen. Stattdessen stammten die Bücher, die den Hauptantrieb hinter dieser Bewegung auf der Ebene der breiten Öffentlichkeit bildeten, nicht von Calvin, sondern von seinen modernen Anhängern: R.C. Sproul, John Piper und John MacArthur (Sproul sprach vor allem die Presbyterianer an, Piper und MacArthur eher die Baptisten).</p>
<p>Auffallend war, dass die Bewegung der „jungen, rastlosen Reformierten“ größtenteils aus Menschen bestand, die sich selbst als „reformiert“ und „calvinistisch“ bezeichneten, ohne jemals Calvins „Institutio“ aufgeschlagen zu haben – geschweige denn, tief über die relevanten Passagen nachgedacht zu haben. Fast jeder konnte jedoch auf seine Lieblingspredigt von John Piper verweisen oder eine Zeile aus Sprouls „Chosen by God“ zitieren, wenn es in einer Debatte darauf ankam. Ironischerweise wurde Calvin selbst jedoch weitgehend ignoriert (zumindest in populären Kreisen).</p>
<p>Interessanterweise gilt dasselbe für Augustinus: Es gab kaum eine direkte Auseinandersetzung mit seinem Werk „Über den freien Willen“ oder seinen anti-pelagianischen Schriften. Augustinus’ (ziemlich komplexe) Überlegungen zu solchen Themen wurden oft durch Sekundärquellen (d. h. Sproul et al.) gefiltert.</p>
<p>Ähnliches lässt sich auch über andere patristische Quellen sagen: Nur sehr wenige Menschen innerhalb der jungen, unruhigen, reformierten Bewegung setzten sich mit ihnen auseinander. Irenäus und Gregor von Nyssa beispielsweise fanden selten Eingang in evangelikale Predigtnotizen! Dies war meiner Meinung nach der größte Verlust der Bewegung. Selbst wenn sie sich eingehender mit Persönlichkeiten wie Calvin auseinandergesetzt hätte, wäre das nicht genug gewesen. Sie hätte weitaus mehr Quellen aus der Antike gebraucht, aus denen sie schöpfen konnte.</p></blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://matthewhalsted.substack.com/p/the-young-restless-and-reformed-movement?utm_id=97758_v0_s00_e0_tv1_a1dennhbbxolfv&amp;fbclid=IwY2xjawUQmmJwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMTd5Um5tWWNwYXptZlNFcVNzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEenOILfRyz60XAvIkjcHWbjMmDxQTf0UUMwGByVNpvykEOoQTjq5TFB1kGBfw_aem_L_dftAVVnYu7TEUFUxrLcw" target="_blank" rel="noopener">matthewhalsted.substack.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E21-Regionalkonferenz in Salzburg (Österreich)</title>
		<link>https://theoblog.de/e21-regionalkonferenz-in-salzburg-oesterreich/48116/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelium21]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Norman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielen Gläubigen hat er bereits Trost gespendet, fast jeder Christ kennt ihn auswendig, und dennoch bleibt er eine unversiegbare Quelle der Kraft für Christen: der Psalm 23. Auf der diesjährigen Regionalkonferenz in Salzburg möchten wir anhand des bekannten Psalms neu entdecken, was es bedeutet, dass „Jesus unser Hirte“ ist.  Die Konferenz findet vom 2. bis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="E21_Regio_OESTERREICH_2026_Website_01_.59a9e555.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/09/E21_Regio_OESTERREICH_2026_Website_01_.59a9e555.jpg" alt="E21 Regio OESTERREICH 2026 Website 01 .59a9e555." width="420" height="282" border="0"></p>
<p>Vielen Gläubigen hat er bereits Trost gespendet, fast jeder Christ kennt ihn auswendig, und dennoch bleibt er eine unversiegbare Quelle der Kraft für Christen: der Psalm 23. Auf der diesjährigen Regionalkonferenz in Salzburg möchten wir anhand des bekannten Psalms neu entdecken, was es bedeutet, dass „Jesus unser Hirte“ ist. </p>
<p>Die Konferenz findet vom 2. bis 3. Oktober in der Chapel Salzburg statt. Hauptredner Larry Norman wird in drei Vorträgen Jesus als unseren Hirten, Freund und Gastgeber vor Augen malen. In einem abschließenden Vortrag von Hannes Ramsebner werden sich die Teilnehmer damit beschäftigen, wie wir als Christen in eine tiefere Beziehung mit unserem guten Hirten wachsen können.</p>
<p>Einen Ablaufplan und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier: <a href="https://www.evangelium21.net/oesterreich/" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Mensch als Mann und Frau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Denny Burk]]></category>
		<category><![CDATA[Herman Bavinck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herman Bavinck über die Schöpfung des Menschen als Mann und Frau (zitiert aus Denny Burk, Mere Complementarianism, 2026 #ad):  Gott ist der Schöpfer des Menschen und zugleich auch der Urheber der Sexualität und des geschlechtlichen Unterschieds. Dieser Unterschied ist nicht aus der Sünde hervorgegangen; er bestand von Anfang an, hat seinen Ursprung in der Schöpfung, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herman Bavinck über die Schöpfung des Menschen als Mann und Frau (zitiert aus Denny Burk, <a href="https://link.amazon/B0dZCee8t" target="_blank" rel="noopener"><em>Mere Complementarianism</em></a>, 2026 #ad): </p>
<blockquote>
<p>Gott ist der Schöpfer des Menschen und zugleich auch der Urheber der Sexualität und des geschlechtlichen Unterschieds. Dieser Unterschied ist nicht aus der Sünde hervorgegangen; er bestand von Anfang an, hat seinen Ursprung in der Schöpfung, ist eine Offenbarung von Gottes Willen und Souveränität und ist daher weise, heilig und gut. Daher darf niemand diesen geschlechtlichen Unterschied missverstehen oder verachten, weder in Bezug auf die eigene Identität noch auf die eines anderen Menschen. Er ist von Gott gewollt und in der Natur begründet. Er war damals und ist auch heute noch von Gott gewollt; Gott ist der souveräne Gestalter des Geschlechts; Mann und Frau verdanken Gott nicht nur ihre menschliche Natur, sondern auch ihre unterschiedlichen Geschlechter und Wesensarten. Beide sind gut, da sie beide aus Gottes Hand hervorgegangen sind.</p>
</blockquote>
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		<title>Verwundbarkeit als Selbstbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 09:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Maria-Sibylla Lotter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theresa Schouwink hat mit Maria-Sibylla Lotter über Ihr Buch Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild  (#ad) gesprochen. Maria-Sibylla Lotter beschreibt und kritisiert darin das neue Verständnis psychischer Verletzlichkeit und verbaler Gewalt. Hier ein Auszug: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass sich die Begriffe für Verletzbarkeit und Gewalt in den letzten Jahren stark ausgedehnt haben. Das betrifft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Theresa Schouwink hat mit Maria-Sibylla Lotter über Ihr Buch <a href="https://link.amazon/B0daECOBn" target="_blank" rel="noopener"><em>Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild</em> </a> (#ad) gesprochen. Maria-Sibylla Lotter beschreibt und kritisiert darin das neue Verständnis psychischer Verletzlichkeit und verbaler Gewalt.</p>
<p>Hier ein Auszug:</p>
<blockquote>
<p><em>In Ihrem Buch schreiben Sie, dass sich die Begriffe für Verletzbarkeit und Gewalt in den letzten Jahren stark ausgedehnt haben. Das betrifft auch den Begriff des Traumas. Wie hat sich dieser Begriff verändert?</em></p>
<p>Der Traumabegriff kam in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf, als man beobachtete, dass etwa nach Eisenbahnunglücken einige Betroffene Symptome aufwiesen wie Flashbacks und Schlaflosigkeit. Damals nannte man das „traumatische Neurose“ und entwickelte die Vorstellung, dass es bestimmte Persönlichkeiten gibt, die dafür anfällig sind. In den 1970er Jahren suchten Psychiater nach einer Möglichkeit, den psychisch und sozial belasteten Vietnam-Veteranen auf der Grundlage einer psychiatrischen Diagnose eine Anerkennung ihres Kriegsleids zu verschaffen. Um 1980 wurde die Kategorie der „posttraumatischen Belastungsstörung“ eingeführt. Sie war damals verbunden mit der Vorstellung, dass nahezu alle Menschen, die bestimmten schrecklichen Ereignissen ausgesetzt sind, danach Traumasymptome entwickeln. Man stellte jedoch in den Jahren darauf fest, und das bestätigt sich bis heute, dass auch nach sehr schweren Unglücken nur ein Teil der Menschen davon traumatisiert ist. Traumata haben offensichtlich etwas mit Dispositionen zu tun. Obgleich die Kategorie PTBS entsprechend revidiert wurde, setzte sich allgemein die Vorstellung durch, dass Menschen generell durch äußere Ereignisse so verletzt werden können, dass sie sich danach nicht aus eigener Kraft psychisch regenerieren können, sondern der Therapie bedürfen.</p>
<p><em>Welche Auswirkungen hatte die Einführung dieser Diagnose?</em></p>
<p>Daraus speist sich ein neues Verständnis von psychischer Verletzlichkeit. Ich nenne das die „Laientheorie des Traumas“, die seitdem unglaublich populär geworden ist. Sie kennen das aus dem Fernsehen, aus den Krimis. Es kommen heute ganz wenige Narrative ohne irgendeinen Trauma-Plot aus. Entsprechend hat sich auch der Fokus vom autonomen, selbstverantwortlichen Subjekt heute ein beträchtliches Stück verschoben zu einem verletzlichen Wesen, das des Schutzes durch andere bedarf. Auch der Gewaltbegriff hat sich mit dem Trauma-Begriff immer weiter ausgedehnt. Das führt zu einem anderen Verständnis der sozialen Welt. Wenn etwa Beleidigungen nicht nur als Beleidigungen, sondern als verbale Gewalt zählen, also mit physischer Gewalt gleichgesetzt werden, dann wirkt die soziale Welt viel gefährlicher.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.philomag.de/artikel/maria-sibylla-lotter-man-sollte-opfer-als-selbstaendige-subjekte-behandeln?check_logged_in=1" target="_blank" rel="noopener">www.philomag.de</a>.</p>
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		<title>Abschied vom Buch?</title>
		<link>https://theoblog.de/abschied-vom-buch/48100/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:34:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[James Marriott]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Buchmesse wird James Marriotts Das Ende des Lesens erscheinen (#ad), über das der Verlag schreibt: Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Buchmesse wird James Marriotts <a href="https://link.amazon/B0auF1D9o" target="_blank" rel="noopener"><em>Das Ende des Lesens</em></a> erscheinen (#ad), über das der Verlag schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die »goldene Kette des Wissens«, die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.</p>
</blockquote>
<p>Richard Kämmerlings kommentiert: </p>
<blockquote>
<p>Im Diskurs über das Ende des Lesens lassen sich drei Argumente unterscheiden. Das erste ist das Suchtargument: Weil die Smartphones uns mit ihren teuflischen Algorithmen süchtig machen, verkümmern alle anderen Tätigkeiten: Freundschaften, Schlaf, Lektüre und sogar die Nahrungsaufnahme. In seiner dystopischen Variante hat dies David Foster Wallace in seinem Roman „Unendlicher Spaß“ (1996) auf die Spitze getrieben. Darin treibt ein Videofilm sein Unwesen, der so unterhaltsam ist, dass alle Betrachter in den katatonischen Zustand der „Stasis“ verfallen. Allerdings können passionierte Leser auch davon berichten, wie sie über einem Roman die Zeit vergessen. Der Gegenwart zu entfliehen und vollkommen in eine fiktive Welt einzutauchen, ist gerade das höchste Glück des Lesens.</p>
<p>Das zweite ist das Argument des historischen Zyklus. Gesellschaften vor der Schrift waren „mystisch, stammesorientiert und autokratisch“, wie James Marriott es zusammenfasst. Mit der Schrift entstanden Demokratie, eine politische Streitkultur und letztlich die Aufklärung. Doch was für den Zusammenhang von Buchdruck und Reformation und auch für die Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts gilt, wird im Verlauf der Moderne zwiespältig. Autokratie und Schriftkultur sind oft perfekt im Gleichschritt gewesen. Rechte wie linke Diktaturen stützten sich auf die Schriftkultur – von den von ihren Geheimdiensten produzierten Aktenbergen bis zur Propagandaliteratur. Schrift und Lektüre sind politisch weitgehend indifferent. Papier ist bekanntlich geduldig.</p>
<p>Nummer drei ist das Argumentier-Argument. Schrift gilt dann als notwendige Voraussetzung für Logik, Philosophie und kritische politische Debatten. Ohne Schrift, so geht das Argument im Anschluss an Postman, seien wir den wirrsten Verschwörungstheorien und Fake News hilflos ausgeliefert. Tatsächlich bieten das Fernsehen und heute Social Media den rhetorisch geschickten Manipulatoren und Polit-Clowns eine ideale Bühne. Doch gab es vor dem TV-Zeitalter etwa keine Demagogen? Wie haben sich eigentlich Verschwörungstheorien in früheren Zeiten verbreitet? Die „Protokolle der Weisen von Zion“ bezogen gerade als (gefälschtes) Schriftdokument ihre Autorität, mit der sie die Weltöffentlichkeit antisemitisch vergifteten.</p>
<p>Marriott zieht den weitreichenden Schluss, dass die Grundlagen der Demokratie ins Wanken geraten, weil mit dem Verlust der Fähigkeit zum „Deep Reading“, wie die Kognitionswissenschaftlerin Maryanne Wolf das genannt hat, auch das Denken selbst gefährdet ist. Denken ist Schlussfolgern, das Erkennen von Zusammenhängen, die Fähigkeit zur Analyse von Text- und damit Weltstrukturen. Übrigens geht es längst nicht nur ums Lesen. Die Künstliche Intelligenz nimmt dem Menschen auch das Schreiben ab, was mindestens ebenso gravierende Auswirkungen haben wird.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Lesen ist also wichtiger denn je.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr hier: <a href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus6a9847f19452c52238231d32/neue-dark-ages-wir-werden-gerade-zeugen-wie-die-epoche-des-lesens-zu-ende-geht.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Mehr Eigenverantwortung bitte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unglücklicher Mensch möchte alles hören, aber sicher nicht, dass er am Unglück selbst schuld ist. Julian Theilen gibt Einblick in eine neue psychologische Studie, die den Wert eigenverantwortlichen Handelns hervorhebt.  In der therapeutischen Kultur, deren Aufstieg die Soziologin Eva Illouz beschrieben hat, ist der Kaltherzige noch kaltherziger gezeichnet worden. Immer mehr junge Erwachsene suchten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein unglücklicher Mensch möchte alles hören, aber sicher nicht, dass er am Unglück selbst schuld ist. Julian Theilen gibt Einblick in <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/19485506261450242" target="_blank" rel="noopener">eine neue psychologische Studie</a>, die den Wert eigenverantwortlichen Handelns hervorhebt. </p>
<blockquote>
<p>In der therapeutischen Kultur, deren Aufstieg die Soziologin Eva Illouz beschrieben hat, ist der Kaltherzige noch kaltherziger gezeichnet worden. Immer mehr junge Erwachsene suchten psychotherapeutische Hilfe, während Begriffe wie „Trauma“ auch in die Alltagssprache einsickerten. Jeder Vater, der Zweifel anmeldete, ob das Kind nicht vielleicht doch – also trotz der Verstimmungen – seinem Studium nachgehen könne, galt plötzlich als unsensibler Klotz. Offenbar hat er mit seinem lieblosen Erziehungsstil das Leid des Kindes doch erst hervorgerufen! Dass er nie „Ich liebe dich“ gesagt hat, darunter leidet man schließlich noch heute, wird der inzwischen Erwachsene seinen Freunden sagen. Und die nicken im Takt und sagen unisono: „Jetzt ist auch klar, warum du dich in zwischenmenschlichen Beziehungen so verdammt schwer tust.“</p>
<p>Wer in diese Gruppendynamik „Und was ist mit Eigenverantwortung?“ hineingerufen hätte, wäre einem Strahl des Zorns ausgesetzt gewesen. Und tatsächlich ist klar, dass das Elternhaus die Beziehungen ein Leben lang prägt. Damit Härten der Kindheit abgefedert werden, braucht es Resilienz – und die lässt sich in Teilen entwickeln. Das aber ist bei der Überbetonung des Opferstatus etwas unter den Tisch gefallen.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a982d419452c52238231a13/der-anfang-vom-ende-der-trauma-legende.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/mehr-eigenverantwortung-bitte/48098/">Mehr Eigenverantwortung bitte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Linken und das Christentum</title>
		<link>https://theoblog.de/die-linken-und-das-christentum/48093/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 08:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Gideon Böss]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>380 Millionen Christen werden weltweit unterdrückt. Trotzdem gibt es für diese verfolgte Minderheit kaum Solidarität unter den Linken. Dem Islam begegnen Linke hingegen mit Respekt und Verständnis. Woran liegt das? Gideon Böss sucht nach Erklärungen: Tagelang rang der linke Teil Deutschlands um Fassung, nachdem es zwei Nationalspieler gewagt hatten, nach dem WM-Spiel gegen Curaçao auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-linken-und-das-christentum/48093/">Die Linken und das Christentum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>380 Millionen Christen werden weltweit unterdrückt. Trotzdem gibt es für diese verfolgte Minderheit kaum Solidarität unter den Linken. Dem Islam begegnen Linke hingegen mit Respekt und Verständnis. Woran liegt das? Gideon Böss sucht nach Erklärungen:</p>
<blockquote>
<p>Tagelang rang der linke Teil Deutschlands um Fassung, nachdem es zwei Nationalspieler gewagt hatten, nach dem WM-Spiel gegen Curaçao auf dem Spielfeld zu beten. Christliche Gebete scheinen dieses Milieu also sogar noch mehr zu triggern als die schwarz-rot-goldene Fahne unserer liberalen Demokratie.</p>
<p>Dabei ist es eigentlich doch eher überraschend, warum die Linken so ein schlechtes Bild vom Christentum haben, obwohl sie sich sonst so gerne vor verfolgte Minderheiten stellen. Immerhin werden dreihundertachtzig Millionen Christen weltweit unterdrückt. In Ländern wie Nigeria oder dem Kongo sind sie zudem Massakern durch islamistische Banden und Terrororganisationen ausgesetzt. Dörfer werden überfallen, Kirchen angezündet und Mütter mit ihren Kindern zusammen erschlagen. Trotzdem gibt es keine linke Solidarität. Warum eigentlich nicht?</p>
<p>…</p>
<p>Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Linke eine mörderische Bilanz in Sachen Christenverfolgung hat und diese nie aufgearbeitet wurde. Statt eine gewisse Demut zu zeigen, gefällt sie sich weiter darin, diese Religion permanent zu attackieren, was sie umgekehrt beim Islam vermissen lässt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es jene von Tah erwähnte Nächstenliebe ist, welche die Linken und das Christentum trennt. Wo die einen im Namen der Weltrevolution gerne die selbst angehäuften Leichenberge mit einer „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“-Rhetorik abtun, betonen die anderen den Wert eines jeden Menschen. Das Christentum ist eine Provokation für jeden Totalitarismus, denn in jenem löst sich das Individuum auf. Im christlichen Glauben hingegen ist jeder Mensch ein Ebenbild Gottes. Daran haben die betenden Fußballer erinnert. Erstaunlich, dass eine solche Botschaft Empörung hervorrufen kann.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/debatte/plus6a673c118405ab7d4b716288/religion-warum-die-linken-wegschauen-wenn-christen-verfolgt-werden.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Es ist bedenkenswert, dass Menschen, die in der Tradition von Marx oder Nietzsche stehen, nicht nur nachsichtig mit dem Islam umgehen, sondern ihn teilweise sogar bewundern. Das lässt sich nicht allein damit erklären, dass sie im Islam eine durch den Westen unterdrückte Religion sehen. Auch die Nächstenliebe reicht für eine Erklärung nicht aus. Mir scheinen die Gründe viel tiefer zu liegen. Vielleicht liegt es ja daran, dass der christliche Glaube den Menschen zutiefst demütigt, indem er sagt, dass es einer wirklichen Erlösung bedarf (zu der ein Mensch nichts beitragen kann). Ein weiterer Grund ist wohl die vermeintliche Diesseitsabgewandtheit des Christentums. Für Nietzsche war der Islam hingegen lebensbejahend. Im <em>Antichrist</em> schreibt er (§ 60):</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Das Christenthum hat uns um die Ernte der antiken Cultur gebracht, es hat uns später wieder um die Ernte der Islam-Cultur gebracht. Die wunderbare maurische Cultur-Welt Spaniens, uns im Grunde verwandter, zu Sinn und Geschmack redender als Rom und Griechenland, wurde niedergetreten – ich sage nicht von was für Füssen – warum? weil sie vornehmen, weil sie Männer-Instinkten ihre Entstehung verdankte, weil sie zum Leben Ja sagte auch noch mit den seltnen und raffinirten Kostbarkeiten des maurischen Lebens! … Die Kreuzritter bekämpften später Etwas, vor dem sich in den Staub zu legen ihnen besser angestanden hätte, – eine Cultur, gegen die sich selbst unser neunzehntes Jahrhundert sehr arm, sehr „spät“ vorkommen dürfte. – Freilich, sie wollten Beute machen: der Orient war reich … Man sei doch unbefangen! Kreuzzüge – die höhere Seeräuberei, weiter nichts! — Der deutsche Adel, Wikinger-Adel im Grunde, war damit in seinem Elemente: die Kirche wusste nur zu gut, womit man deutschen Adel hat … Der deutsche Adel, immer die „Schweizer“ der Kirche, immer im Dienste aller schlechten Instinkte der Kirche, – aber gut bezahlt … Dass die Kirche gerade mit Hülfe deutscher Schwerter, deutschen Blutes und Muthes ihren Todfeindschafts-Krieg gegen alles Vornehme auf Erden durchgeführt hat! Es giebt an dieser Stelle eine Menge schmerzlicher Fragen. Der deutsche Adel fehlt beinahe in der Geschichte der höheren Cultur: man erräth den Grund … Christenthum, Alkohol – die beiden grossen Mittel der Corruption … An sich sollte es ja keine Wahl geben, Angesichts von Islam und Christenthum, so wenig als Angesichts eines Arabers und eines Juden. Die Entscheidung ist gegeben, es steht Niemandem frei, hier noch zu wählen. Entweder ist man ein Tschandala oder man ist es nicht … „Krieg mit Rom auf’s Messer! Friede, Freundschaft mit dem Islam“: so empfand, so that jener grosse Freigeist, das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite. Wie? muss ein Deutscher erst Genie, erst Freigeist sein, um anständig zu empfinden? – Ich begreife nicht, wie ein Deutscher je christlich empfinden konnte …</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-linken-und-das-christentum/48093/">Die Linken und das Christentum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Elternteil“, nicht „Vater“</title>
		<link>https://theoblog.de/elternteil-nicht-vater/48091/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 07:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Jura-Initiative macht sich Gedanken darüber, ob man noch „Vater“ sagen darf, und die „Ausländerbehörde“ wird zum „Welcome Center“. Jochen Zenthöfer berichtet für die FAZ über einen Ratgeber der „Initiative offene Rechtswissenschaft“: Wir lesen im Glossar: Der Begriff „Analphabeten“ sei stigmatisierend, weshalb der Begriff „gering literalisierte Menschen“ bevorzugt wird. Der Begriff „Ausländer“ sei im derzeitigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Jura-Initiative macht sich Gedanken darüber, ob man noch „Vater“ sagen darf, und die „Ausländerbehörde“ wird zum „Welcome Center“. Jochen Zenthöfer berichtet für die FAZ über einen <a href="https://openrewi.org/anleitungen/gendern-in-der-dissertation/" target="_blank" rel="noopener">Ratgeber der „Initiative offene Rechtswissenschaft“</a>:</p>
<blockquote>
<p>Wir lesen im Glossar: Der Begriff „Analphabeten“ sei stigmatisierend, weshalb der Begriff „gering literalisierte Menschen“ bevorzugt wird. Der Begriff „Ausländer“ sei im derzeitigen Sprachgebrauch oft negativ konnotiert. Häufig würden als „Ausländer“ abwertend Menschen bezeichnet, die, nicht wie vom Begriff angenommen, tatsächlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Auch der Begriff „Behinderter“ sei schwierig. Die Formulierung „mit Behinderung(en)“ sei eine gute Alternative, „weil sie den Menschen mit Behinderung(en) eben nicht auf diese Behinderung(en) reduziert, sondern die Behinderung(en) als nur einen Aspekt aufzeigt“. Dasselbe gelte für die Verwendung „behinderter“ als Adjektiv.</p>
<p>…</p>
<p>Für den Begriff „Vater“, den wir bislang für unproblematisch hielten, heißt es bei der „Initiative offene Rechtswissenschaft“, es komme für seine Verwendung auf die Kontextsensibilität an. „Für Menschen kann es wichtig sein, sich als ‚Vater‘ zu bezeichnen, bspw. für trans*Männer. Möchte eine Person deshalb als ‚Vater‘ bezeichnet werden, ist dies auch zu respektieren.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/nicht-mehr-vater-sagen-genderratgeber-fuer-jura-dissertationen-dreht-hohl-accg-201151353.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Ist das Neugeborene autonom?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 07:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauke Brosius-Gersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Kaube]]></category>
		<category><![CDATA[Leihmutterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spätabtreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch Wahl und Wahrheit (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er schreibt:  Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Kaube hat das neue Buch <em>Wahl und Wahrheit</em> (2026)von Frauke Brosius-Gersdorf gelesen und kritisiert ihr Würdekonzept, demgemäß Würde und Freiheit zusammenfallen. Er <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/neues-buch-brosius-gersdorf-uebergeht-die-grenzen-der-juristischen-vernunft-accg-201153504.html" target="_blank" rel="noopener">schreibt</a>: </p>
<blockquote>
<p>Für Brosius-Gersdorf ist Menschenwürde gleichzusetzen mit der Ausübung von Freiheit. Hier hat sie durchaus Sätze aus Karlsruher Urteilen auf ihrer Seite. Kann es dann einen Freiheitsgebrauch geben, der andere nicht schädigt und dennoch Würdefragen aufwirft? Brosius-Gersdorf verneint das. Hieraus entspringt ihre Ablehnung des Verbots von Leihmutterschaft. Wenn Würde und Freiheit zusammenfallen, müsste auch der freiwillige Verzicht auf Freiheit durchweg würdevoll erfolgen können. Zwischen üblichen Arbeitsverträgen, Prostitution, Mitgliedschaft in einem Orden, Organhandel und Selbstversklavung gäbe es keinen Unterschied.</p>
<p>Der Embryo, der durch die Abtreibung maximal geschädigt wird, kann Freiheit selbst nicht ausüben. Wenn Würde allgemein an eine Praxis der Selbstdarstellung gebunden wird, ist es bedeutsam, dass auch dieser Aspekt für ihn ausfällt. Gerade weil er sich nicht äußern kann, soll er geschützt werden. Das macht die Argumentationen in der Frage der Abtreibung zusätzlich schwierig. Wer, wie Brosius-Gersdorf, Würde erst ab Geburt gegeben sieht, muss sich fragen lassen, weshalb sie im Kreißsaal schon vorliegen soll. Inwiefern ist das Neugeborene denn autonom? Es liegt auf der Hand, dass wir auch hier mit Fiktionen arbeiten und dass an die Abtrennung der Nabelschnur oder die akustische Präsenz der Neugeborenen nur schwer „denklogische“ Folgerungen geknüpft werden können.</p>
</blockquote>
<p>Was bei dem Verständnis von Frauke Brosius-Gersdorf fehlt, ist die Differenzierung von Person und Persönlichkeit, die von dem Bonner Ethiker Ulrich Eibach herausgestellt wurde. Ich zitiere hier aus Thomas Schirrmacher u. Ron Kubsch, „Die Alpträume des James D. Watson“, in: <em>Tabuthema Tod?</em>, hrsg. v. Roland Jung, Frank Koppelin, Thomas Schirrmacher, Bonn: VKW, 2004, S. 87–92,  hier S. 90–91):</p>
<blockquote>
<p>Der evangelische Bonner Ethikprofessor Ulrich Eibach hat treffend zwischen Person und Persönlichkeit unterschieden. Persönlichkeit ist das, was uns konkret von einem anderen Menschen entgegentritt. Person jedoch ist der unzerstörbare Wesenskern, den auch Personen haben, deren „Persönlichkeit“ für uns nur schwer feststellbar ist: z.B. Ungeborene, geistig Behinderte oder im Koma Liegende. Die unantastbare Würde der Person hängt gerade nicht am Beweis ihrer Persönlichkeit, also an dem Vorhandensein aller Körperteile, an bestimmten geistigen Fähigkeiten oder an der Fähigkeit, sich selbst verteidigen zu können.</p>
<p>Nach biblischem Verständnis ist ein Mensch auch dann eine unantastbare Person, die als „Ebenbild Gottes“ geschaffen wurde, wenn das Menschliche kaum noch zu erkennen ist. So war die Persönlichkeit des besessenen Geraseners, der wie ein Tier lebte, fraß und brüllte, kaum noch menschlich zu nennen. Der Teufel hatte die Persönlichkeit fast völlig zerstört. Doch Jesus sah in ihm die Person, das Geschöpf und Ebenbild Gottes. Durch die Befreiung aus der Macht des Bösen erschien die Persönlichkeit des Mannes wieder und er saß da und redete vernünftig mit Jesus, als wäre nie etwas gewesen. Hätte man ihn als Tier einstufen dürfen, nur weil das Menschliche kaum noch zu erkennen war? Und wer legt dann fest, welche äußeren Kennzeichen und Verhalten einen Menschen zum Menschen zu machen. Ob ein Watson die Embryos zu Unmenschen erklärt, Hitler die Juden oder ein Arzt einen Schwerkranken: Es läuft immer darauf hinaus, dass der Mensch definiert, wer Mensch sein darf und wechselnde Kriterien dafür festlegt.</p>
<p>In der biblischen Ethik ist dem Menschen die Definitionsgewalt dafür, wer Mensch ist und Menschenwürde genießt, völlig entzogen.</p>
</blockquote>
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		<title>T.S. Eliot: Christliche Bildung als Gebot der Stunde</title>
		<link>https://theoblog.de/t-s-eliot-christliche-bildung-als-gebot-der-stunde/48079/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 07:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[T.S. Eliot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (Essays 1, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221): Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>T.S. Eliot schreibt in „Moderne Erziehung und humanistische Bildung“ (<em>Essays 1</em>, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988, S. 212–221, hier S. 221):</p>
<blockquote>
<p>Mit der immer zunehmenden Verweltlichung der Welt im allgemeinen wird es zum dringenden Gebot der Stunde, daß Menschen, die sich zum Christentum bekennen, eine christliche Erziehung erhalten, die sowohl Erziehung für das weltliche Leben wie zur wahren Frömmigkeit sein sollte.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/t-s-eliot-christliche-bildung-als-gebot-der-stunde/48079/">T.S. Eliot: Christliche Bildung als Gebot der Stunde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>David Hume (1711–1776)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 07:50:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[David Hume]]></category>
		<category><![CDATA[James Anderson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David Humes Todestag hat sich am 25. August zum 205. Mal gejährt. Er wurde im Mai 1711 in Edinburgh (Schottland) geboren und als Kind von seiner Mutter gewissenhaft in den Lehren des Calvinismus unterrichtet (sein Vater starb, als er ca. 2 Jahre alt war). Als junger Mann verwarf Hume allerdings den christlichen Glauben und entwickelte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>David Humes Todestag hat sich am 25. August zum 205. Mal gejährt. Er wurde im Mai 1711 in Edinburgh (Schottland) geboren und als Kind von seiner Mutter gewissenhaft in den Lehren des Calvinismus unterrichtet (sein Vater starb, als er ca. 2 Jahre alt war). Als junger Mann verwarf Hume allerdings den christlichen Glauben und entwickelte sich zu einem der schärfsten Aufklärer und Religionskritiker der Neuzeit. Er widmete sich dem Ziel, die Autorität von Offenbarung, Wundern und den klassischen Gottesbeweisen philosophisch zu erschüttern.</p>
<p>Es scheint so, dass ihm eine unter Frommen manchmal verbreitete Doppelmoral tief aufgestoßen ist. Ja er ging sogar davon aus, dass religiöse Menschen besonders unmoralisch leben. In seiner <em>Naturgeschichte der Religion</em> schreibt er (Meiner Verlag, 2000, S. 70–71):</p>
<blockquote><p>Was für ein edles Vorrecht ist es doch für die menschliche Vernunft, die Erkenntnis des höchsten Wesens zu erlangen und von den sichtbaren Naturwerken auf ein so erhabenes Prinzip wie das ihres höchsten Schöpfers schließen zu können! Aber man betrachte einmal die Kehrseite der Medaille. Wenn man die meisten Völker und Jahrhunderte überblickt und diejenigen religiösen Prinzipien untersucht, die tatsächlich in der Welt geherrscht haben, so wird man kaum zu der überzeugung gelangen, daß sie etwas anderes als die Träume kranker Menschen sind; es sei denn, man zöge es vor, sie eher für übermütige Grillen von Affen in Menschengestalt als für ernsthafte, bestimmte und dogmatische Überzeugungen eines sich selbst mit dem Namen „vernünftig“ schmückenden Wesens zu halten.</p>
<p>Hört man die verbalen Beteuerungen der Leute an, so ist nichts so gewiß wie die Lehre ihrer Religion; untersucht man jedoch ihren Lebenswandel, so wird man kaum annehmen, daß sie das geringste Vertrauen in sie setzen. Der größte und aufrichtigste Eifer gewährt uns keine Sicherheit vor der Heuchelei; die offensichtlichste Gottlosigkeit ist von geheimer Furcht und Gewissensbissen begleitet.</p>
<p>Es gibt keine noch so schreienden theologischen Unsinnigkeiten, die nicht bisweilen von Leuten mit größtem und gebildetstem Verstand angenommen, und keine noch so strengen religiösen Vorschriften, die nicht von den wollüstigsten und lasterhaftesten Menschen befolgt worden wären. „Unwissenheit ist die Mutter der Frömmigkeit“: ein Satz der sprichwörtlich ist und durch allgemeine Erfahrung bestätigt wird. Man halte nach einem Volk Ausschau, das ohne jede Religion ist. Wenn sich ein solches überhaupt findet, dann darf man sicher sein, daß die Menschen dort nur wenige Grade von den Tieren entfernt sind.</p>
<p>Was ist so rein wie manche Sittenlehren, die in einigen theologischen Systemen enthalten sind? Was ist so verderbt wie einige der Handlungen, die von diesen Systemen veranlaßt werden? Die tröstenden Aussichten, die uns der Glaube an ein zukünftiges Leben eröffnet, sind entzückend und herrlich. Wie schnell aber vergehen sie angesichts seiner Schrecken, die fester und dauerhafter Besitz von dem menschlichen Gemüt ergreifen?</p></blockquote>
<p>Hume wollte daher eine Morallehre entwickeln, die ohne göttliches Gesetz auskommt. Ob ihm das gelungen ist, hat James N. Anderson in seiner Einführung zu Hume untersucht (#ad):</p>
<ul>
<li>James N. Anderson, <a href="https://link.amazon/B08X617XD" target="_blank" rel="noopener"><em>David Hume</em></a>, R&amp;P Publishing, 2019.</li>
</ul>
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		<title>Neue Studie zum Leseverhalten im deutschsprachigen Raum veröffentlicht</title>
		<link>https://theoblog.de/neue-studien-zum-leseverhalten-im-deutschsprachigen-raum-veroeffentlicht/48068/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 06:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Lesegewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer repräsentativen Studie wurden das Leseverhalten und die Geschmackspräferenzen bei Büchern im deutschsprachigen Raum untersucht. Der viel beklagte Niedergang des Lesens lässt sich empirisch nicht bestätigen – zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Am meisten Leute lesen übrigens junge Leute, wie die FAZ herausgelesen hat: Bei unterer und mittlerer Bildung, wie die Studie sie definiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/neue-studien-zum-leseverhalten-im-deutschsprachigen-raum-veroeffentlicht/48068/">Neue Studie zum Leseverhalten im deutschsprachigen Raum veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In einer repräsentativen Studie wurden das Leseverhalten und die Geschmackspräferenzen bei Büchern im deutschsprachigen Raum untersucht. Der viel beklagte Niedergang des Lesens lässt sich empirisch nicht bestätigen – zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Am meisten Leute lesen übrigens junge Leute, wie die FAZ herausgelesen hat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Bei unterer und mittlerer Bildung, wie die Studie sie definiert (von ganz ohne Abschluss bis zur Hochschulzugangsberechtigung, aber ohne höhere Berufsbildung oder Hochschulabschluss), unterscheidet sich die Leseintensität kaum; diese steigt aber bei den höher Gebildeten sprunghaft an: 48 Prozent von ihnen lesen mehr als drei Stunden wöchentlich in der Freizeit, bei den beiden anderen Gruppen sind es nur 35 beziehungsweise 36 Prozent. „Das Buch ist damit ein Medium der höher Gebildeten“, resümiert die Studie. Ebenso erwartbar fallen die Ergebnisse zu Unterschieden bei Frauen und Männern aus: Fast die Hälfte der Frauen sind Intensivleserinnen, nur ein Drittel der Männer greift an mehr als drei Stunden in der Woche zum Buch.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Unerwartet dürfte dagegen das Resultat bei Betrachtung der Altersgruppen sein: Am meisten lesen junge Menschen (im Alter bis 29), und sie haben gegenüber den älteren auch die größte Präferenz fürs gedruckte Buch. Das sie zudem häufiger als die anderen Gruppen in stationären Buchhandlungen erwerben und bei Internet-Buchkäufen Amazon weniger nutzen als weitere Netzanbieter.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Somit ist die stetige Klage vom Wegbrechen junger Buchkäuferschichten zu relativieren, wenn auch die Studie nichts Konkretes aussagt über den jeweiligen Umsatz, den die verschiedenen Altersgruppen generieren. Bibliotheken sind zwar für 27 Prozent der unter Dreißigjährigen ein Bezugsort für Bücher (Höchstwert, während Menschen in ihren Fünfzigern nur zu siebzehn Prozent und damit am seltensten Bibliotheken nutzen), aber die eigenen Käufe liegen bei allen Gruppen höher als die Entleihungen. Und drei Viertel der Befragten geben an, gekaufte Bücher auch oft oder sehr oft zu lesen. Das übliche Gerede von stark verkauften, aber wenig gelesenen Büchern erweist sich somit als nicht haltbar.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Ganz wichtig ist diese Beobachtung: „Wem als Kind nie vorgelesen wurde, der liest auch als Erwachsener weniger. 27 Prozent dieser Gruppe hat 2025 kein Buch zur Hand genommen; bei Befragten, denen als Kindern intensiv vorgelesen wurde, sind es nur acht Prozent.“</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/studie-widerspricht-angeblichem-bedeutungsverlust-des-buchs-accg-201157228.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>. Die Studie <em>Das	gelesene	Buch: Lesen	und	Geschmackspräferenzen	in	Deutschland, Österreich	und	der	Schweiz </em>kann <a href="https://doi.org/10.31235/osf.io/wf7tu_v1" target="_blank" rel="noopener">hier</a> frei heruntergeladen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/neue-studien-zum-leseverhalten-im-deutschsprachigen-raum-veroeffentlicht/48068/">Neue Studie zum Leseverhalten im deutschsprachigen Raum veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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