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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>Paul Liessmann: Wissenschaft spricht nicht mit einer Stimme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 08:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer kürzlich gehaltenen Festrede über Wissenschaft hat der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann sehr anschaulich darauf hingewiesen, dass der Aktivismus der Gegenwart nichts mit Wissenschaft zu tun hat. Die zunehmende Verzahnung von Wissenschaft und Politik verenge die Erkenntnis. Das gilt übrigens auch für die sogenannten Wissenschaftssendungen, die uns im Fernsehen „eineindeutige“ Handlungsanweisungen verkaufen. Hier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In einer kürzlich gehaltenen Festrede über Wissenschaft hat der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann sehr anschaulich darauf hingewiesen, dass der Aktivismus der Gegenwart nichts mit Wissenschaft zu tun hat. Die zunehmende Verzahnung von Wissenschaft und Politik verenge die Erkenntnis. Das gilt übrigens auch für die sogenannten Wissenschaftssendungen, die uns im Fernsehen „eineindeutige“ Handlungsanweisungen verkaufen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Hier einige Auszüge aus der Rede von Prof. Liessmann (FAZ, 03.06.2026, Nr. 126, S. N4):</p>
<blockquote>
<p>Das Verhältnis von Wissenschaft und Politik schien einmal so einfach. Sie erinnern sich: Kaum ein Imperativ erfuhr so viel begeisterte Zustimmung wie die schlichte Aufforderung: „Follow the science!“ – „Folgt der Wissenschaft!“. Das war eine der Parolen, mit denen Greta Thunberg die Klimabewegung enthusiasmierte, und der zeitweilige Schulterschluss zwischen „Scientists for Future“ und umweltbesorgten Aktivisten schien ein durchaus Erfolg versprechendes Bündnis zur Bekämpfung des globalen Klimawandels zu sein. Allen, die diesem Ruf nicht bereitwillig folgen wollten, konnte man Ignoranz, Wissenschaftsskepsis, Anfälligkeit für Verschwörungstheorien oder Schlimmeres vorwerfen. Aus den eindeutigen wissenschaftlichen Befunden schien doch klar hervorzugehen, was getan werden muss, nur beharrende Kräfte und renitente Bürger hatten die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.</p>
<p>An dieser vermeintlich plausiblen Argumentation ist jedoch einiges höchst fragwürdig. Allein die Annahme, es gäbe „die“ Wissenschaft, ist irrig. Abgesehen von den methodischen und atmosphärischen Welten, die Geistes- und Naturwissenschaften trennen, ist die neuzeitliche Wissenschaft durch Kontroversen, nicht durch Uniformität gekennzeichnet. Einander widersprechende Hypothesen und Theorien erzeugen eine Dynamik, die wohl gut bestätigte von eher unseriösen Konzepten unterscheiden lässt, aber keine Gewissheit geben kann.</p>
<p>…</p>
<p>Man darf sich nichts vormachen. Die Logik des politischen Aktivismus ist der Logik der Wissenschaften diametral entgegengesetzt. Es liegt im Wesen der modernen Wissenschaft, dass aus ihren Erkenntnissen tatsächlich keine unmittelbaren Handlungsanleitungen folgen. Wissenschaft beschreibt, erklärt, experimentiert, formuliert Hypothesen, entwirft Theorien und entwickelt Modelle, die unterschiedliche Szenarien antizipieren. Was dann getan, wie im Ernstfall gehandelt werden soll, ist keine Frage der Wissenschaft mehr, sondern eine politische Entscheidung. Man kann der Wissenschaft also gar nicht folgen, man kann bestenfalls Forschungsergebnisse in die Motive seines Handelns einfließen lassen.</p>
<p>Dem Aktivismus geht es deshalb nicht um Wissenschaft, sondern um deren Instrumentalisierung. Die Wissenschaft wird vorgeschoben, um politische Ziele über außerparlamentarische Verfahren durchzusetzen und um spektakuläre und medienwirksame Interventionen zu rechtfertigen.</p>
</blockquote>
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		<title>Ein anderes Geschlecht, trotzdem unglücklich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 17:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Genderdysphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jungen Menschen mit Genderdysphorie geht es nach der Therapie nicht besser – womöglich weil ihre psychischen Probleme damit gar nicht gelöst sind. Hier ein Auszug aus einem Artikel von Felicitas Witte aus der FAZ: Kinder und Teenager mit Genderdysphorie fühlen sich in ihrem Geschlecht als Mädchen oder Junge nicht wohl, leiden darunter und möchten so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jungen Menschen mit Genderdysphorie geht es nach der Therapie nicht besser – womöglich weil ihre psychischen Probleme damit gar nicht gelöst sind. Hier ein Auszug aus einem Artikel von Felicitas Witte aus der FAZ:</p>
<blockquote>
<p>Kinder und Teenager mit Genderdysphorie fühlen sich in ihrem Geschlecht als Mädchen oder Junge nicht wohl, leiden darunter und möchten so aussehen und behandelt werden, als gehörten sie zum anderen Geschlecht. Manche nehmen irgendwann Hormone und lassen sich operieren, um ihrem „Wunschgeschlecht“ zu entsprechen. Medizinische Transition nennt sich das. Logisch wäre, wenn es den Betroffenen danach besser ginge und sie glücklicher ihr „wahres Selbst“ leben könnten. Doch eine Studie aus Finnland lässt daran zweifeln. Denn auch nach Hormonen und Operation brauchen viele weiterhin Hilfe vom Psychiater, sogar mehr als vor der Transition.</p>
<p>Die Autoren werteten Daten von 18.726 Menschen unter 23 Jahren aus dem finnischen Gesundheitsregister aus. Darunter waren 2083, die sich zwischen 1996 und 2019 in der Genderdysphorie-Sprechstunde zweier Unikliniken vorgestellt hatten. Schon davor ging es ihnen psychisch deutlich schlechter als ihren Altersgenossen: Sie waren dreimal so häufig in psychiatrischer Behandlung gewesen. Jeder Zweite hatte sich einer Psychotherapie unterzogen, in der Vergleichsgruppe war es nur gut jeder Sechste. Es ist schon länger bekannt, dass junge Menschen mit Genderdysphorie häufig psychische Probleme haben. Je nach Studie sind davon 20 bis über 80 Prozent betroffen. Am häufigsten treten Angststörungen, Depressionen, ADHS, Essstörungen oder selbstverletzendes Verhalten auf.</p>
<p>„Die Studie zeigt erneut, wie wichtig es ist, zu klären, was Kinder oder Teenager psychisch belastet, bevor man eine eingreifende Therapie startet“, sagt Alexander Korte. Er war bis März 2026 leitender Oberarzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität in München und arbeitet aktuell als Gutachter. </p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/genderdysphorie-psychische-beschwerden-bleiben-bestehen-accg-200886330.html?__readwiseLocation=" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Ab ins Umerziehungslager mit Willy Brandt und Herbert Marcuse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Marcuse]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Muller]]></category>
		<category><![CDATA[Willy Brand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer meint, nur die Rechten neigten zum machiavellistischen Aktionismus, der sollte sich mal mit der Kultur der studentischen Linken in den 70er-Jahren beschäftigen. Hier ein Zitat aus Jerry Mullers hervorragend recherchiertem Buch Professor der Apokalypse (#ad, Suhrkamp, 2022, S. 561): Anfang der 1970er Jahre veränderten sich die Organisationen der studentischen Linken an allen westdeutschen Universitäten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meint, nur die Rechten neigten zum machiavellistischen Aktionismus, der sollte sich mal mit der Kultur der studentischen Linken in den 70er-Jahren beschäftigen. Hier ein Zitat aus Jerry Mullers hervorragend recherchiertem Buch <a href="https://amzn.to/3PUbXuc" target="_blank" rel="noopener"><em>Professor der Apokalypse</em></a> (#ad, Suhrkamp, 2022, S. 561):</p>
<blockquote>
<p>Anfang der 1970er Jahre veränderten sich die Organisationen der studentischen Linken an allen westdeutschen Universitäten, sowohl in ihrem Auftreten als auch inhaltlich. Die Roten Zellen mit ihrem Schwerpunkt auf dramatischen, aufmerksamkeitserregenden Aktionen, wie etwa Vorlesungen zu stören oder Gebäude zu besetzen, wurden zunehmend von explizit marxistisch-leninistischen Gruppierungen abgelöst, von denen einige von der DDR-Regierung instruiert und finanziert wurden. Ihre Absicht war es, systematisch institutionellen Einfluss und Kontrolle zu gewinnen. </p>
<p>Bei den Wahlen der Fachbereichsräte im Juni 1973 holten die Aktionsgemeinschaften achtundzwanzig von vierundsiebzig Sitzen. Hans Peter Duerr, der bei Taubes promoviert hatte, erinnerte ein Seminar an der FU, in dem darüber diskutiert wurde, wie mit den „Reaktionären“ – zu denen man auch Willy Brandt und Herbert Marcuse zählte – nach der bevorstehenden Revolution zu verfahren sein würde. Die Hälfte der Seminarteilnehmer sprach sich für eine Deportation in ein Umerziehungslager auf der Ostseeinsel Rügen aus; die andere Hälfte hielt dies für vergebliche Mühe und befürwortete die umstandslose Liquidation.</p>
</blockquote>
<p>Und heute? Der taz-Journalist Nicholas Potter berichtet in einem Cicero-Podcast, wie sich die autoritären Ideen innerhalb der linken Szene ausbreiten und wie er selbst durch Aktivisten eingeschüchtert und angefeindet wurde und wird. Potter spricht in einem <a href="https://amzn.to/4o6lNG2" target="_blank" rel="noopener">gerade veröffentlichten Buch</a> (#ad) von einer „neuen autoritären Linken“. </p>
<p>Hier: <a href="https://www.cicero.de/innenpolitik/ex-taz-journalist-nicolas-potter-podcast-autoritare-linke" target="_blank" rel="noopener">www.cicero.de</a>.</p>
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		<title>Der Gläubige ist immer schon schuldig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Friedman]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den Wiener Festwochen konnte man am Wochenende in Echtzeit verfolgen, wie der ideologische Relativismus über den Gottesglauben zu Gericht sitzt – und am Ende zu dem von Anfang an postulierten Urteil kommt: der Gottesglaube ist gefährlich! Besonders bedrückend fand ich den Vortrag von Michel Friedman (ab 1:24 im Videomitschnitt), der mit dem Gestus eines [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den <a href="https://www.festwochen.at/das-glaubenstribunal-" target="_blank" rel="noopener">Wiener Festwochen</a> konnte man am Wochenende in Echtzeit verfolgen, wie der ideologische Relativismus über den Gottesglauben zu Gericht sitzt – und am Ende zu dem von Anfang an postulierten Urteil kommt: der Gottesglaube ist gefährlich! Besonders bedrückend fand ich den Vortrag von Michel Friedman (ab 1:24 <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_ePpgCWHLLU&amp;list=PLP2_FjjfRZSAYYQpaka-90tgxdzp0pNsu" target="_blank" rel="noopener">im Videomitschnitt</a>), der mit dem Gestus eines Aufklärers demagogischen Unsinn verbreitete. Ich denke, er sollte selbst noch mal nachhören, was er da gesagt hat. Herr Friedman, lesen Sie mal <a href="https://amzn.to/4u6zjdZ" target="_blank" rel="noopener"><em>Demokratie braucht Religion – gerade jetzt!</em></a> (#ad) von Hartmut Rosa! </p>
<p>Zum Beispiel im O-Ton: </p>
<blockquote>
<p>Ich bin Gott nicht dankbar. Und ich lasse mich dafür auch nicht bewerten. … Ich will mit meinen Büchern keine Allgemeinwahrheiten verkünden und erst recht keine Macht haben. Religionen, Gottesreligionen und Menschenrechte und Demokratie sind nicht miteinander vereinbar. </p>
</blockquote>
<p>Diese Aussage bezeugt nicht nur einen Selbstwiderspruch, sie ist auch historisch untauglich. DIE TAGESPOST kommentiert zutreffend: </p>
<blockquote>
<p>Polemisch und mit unbelegten Unterstellungen durften dann Intellektuelle unterschiedlichen Formats undifferenziert über die Religion an sich herziehen – besonders aggressiv der Chefredakteur von „Charlie Hebdo“, Gérard Biard, der deutsche Talkmaster Michel Friedman und der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon. Ihr Tenor: „Religion ist gefährlich“ (Biard), „Glaube ist eine Waffe der Macht … und irrational“ (Friedman), „Wir sind mit einer Internationale der religiösen Fundamentalisten konfrontiert“ (Schmidt-Salomon). Gewiss, auch einige wenige kluge Christen kamen zu Wort, wurden skeptisch bis kopfschüttelnd befragt. Der Grundduktus jedoch war: Die Errungenschaften der Aufklärung, nämlich Freiheit und Menschenrechte, sind durch „eine Resakralisierung“ (Schmidt-Salomon) in Gefahr und müssen gegen die Gläubigen verteidigt werden.</p>
<p>Der Beitrag des Christentums zur Idee der Menschenwürde und damit zur Entwicklung der Menschenrechte blieb da natürlich gänzlich unter dem Radar. Beharrlich ausgeblendet blieb ebenso, dass die größten Massenmörder der Weltgeschichte – Mao, Stalin und Hitler – keine Männer der Religion, sondern ideologische Atheisten waren. All das passt wohl nicht ins Weltbild eines ideologischen Relativismus, der sich als unfähig erwies, zwischen den Religionen und ihren Menschenbildern zu differenzieren oder die blinden Flecken der glaubensfernen Ideologien ins Scheinwerferlicht zu rücken.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/der-glaeubige-ist-immer-schon-schuldig-art-275630" target="_blank" rel="noopener">www.die-tagespost.de</a>.</p>
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		<title>Christliche Psychologen in Brasilien wollen ihren Glauben leben dürfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat für Psychologie (CFP), die oberste Regulierungsbehörde für Psychologen in Brasilien, verabschiedete 2023 eine Resolution, in dem er den Berufsstand als säkular definierte. Diesen Beschluss nutzt er nun als rechtliche Verteidigung in Verfahren gegen christliche Psychologen, die sich zu ihrem Glauben bekennen wollen. Auch die Psychologin Larissa Lima wurde ins Visier genommen, weil sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat für Psychologie (CFP), die oberste Regulierungsbehörde für Psychologen in Brasilien, verabschiedete 2023 eine Resolution, in dem er den Berufsstand als säkular definierte. Diesen Beschluss nutzt er nun als rechtliche Verteidigung in Verfahren gegen christliche Psychologen, die sich zu ihrem Glauben bekennen wollen. Auch die Psychologin  Larissa Lima wurde ins Visier genommen, weil sie sich in den sozialen Medien offen zum christlichen Glauben bekannte. Erica Neves berichtet für CT über die Lage in Brasilien: </p>
<blockquote>
<p>Lima stimmt zwar Teilen der Resolution zu, ist jedoch der Ansicht, dass diese zu weit geht und die Sichtbarkeit von Christen in diesem Berufsfeld einschränkt. „Wenn wir uns nicht als Christen bezeichnen dürfen, werden wir weniger sichtbar. Das erschwert es sogar für Patienten, die sich an einen christlichen Psychologen wenden möchten“, sagte Lima. „Manche Christen fühlen sich nur bei Psychologen wohl, die ihren Glauben respektieren, und sie haben das Recht, dies zu suchen.“</p>
<p>Lima merkte an, dass es Fälle gibt, in denen christliche Patienten das Gefühl hatten, ihre Werte würden in der Sprechstunde lächerlich gemacht, selbst wenn sie ihre Moralvorstellungen klar zum Ausdruck gebracht hatten – beispielsweise wenn Psychologen ihnen raten, Sexualpartner außerhalb der Ehe zu suchen oder zu masturbieren. „Viele Psychologen halten es für in Ordnung, eine Person über ihre Werte hinaus zu drängen“, sagte sie.</p>
<p>Limas Rüge erfolgte nicht wegen irgendetwas, das sie in der Praxis getan hatte, sondern wegen ihrer Social-Media-Aktivitäten. Im März 2023 erhielt Lima erstmals eine Beschwerde, die bei ihrem Regionalen Psychologierat (CRP) eingereicht wurde, weil sie auf Instagram offen über ihren Glauben gesprochen hatte. Der CRP erteilte eine Verwarnung und forderte sie auf, alle religiösen Inhalte aus ihrem Social-Media-Profil zu löschen. Sie weigerte sich.</p>
<p>„Es ist ein persönliches Profil“, sagte Lima. „Ich hätte alles löschen müssen.“ Stattdessen verhandelte sie: Sie würde einen separaten beruflichen Instagram-Account einrichten und ihr persönliches Profil unverändert lassen. Der Rat akzeptierte dies. Doch dann erließ der CFP die Resolution Nr. 7. Lima sah sich einer neuen Welle von Beschwerden gegenüber, und diesmal forderte der CRP sie auf, einen bestimmten Beitrag aus ihrem persönlichen Profil zu löschen, in dem sie christlichen Patienten Ratschläge gab, wie sie einen psychologischen Ansatz wählen könnten, ohne ihren Werten untreu zu werden. Sie weigerte sich erneut und wies darauf hin, dass der Beitrag auf ihrem persönlichen Profil stand, das sie nicht dazu nutze, Patienten zu gewinnen, und das keinen Terminbuchungslink enthielt. „Wenn ich diesen Beitrag lösche“, sagte sie, „sage ich der CRP damit, dass sie die Macht hat, mein Privatleben und meine persönlichen sozialen Medien zu regulieren. Was kommt als Nächstes?“</p>
</blockquote>
<p> </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Es bräuchte mehr mutige Christen, die sich gegen ungerechtfertigte staatliche Bevormundung zur Wehr setzen.</p>
<p>Mehr: <a href="https://www.christianitytoday.com/2026/06/brazilian-christian-psychologists-fight-to-express-their-faith/" target="_blank" rel="noopener">www.christianitytoday.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Philip Rieffs: Tiefe Individualität besteht nur in der Bindung an die höchste Autorität.</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieffs-tiefe-individualitaet-besteht-nur-in-der-bindung-an-die-hoechste-autoritaet/47729/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Autorität]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Rieff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Philip Rieffs schreibt in Charisma: The Gift of Grace, and How It Has Been Taken Away from Us (Knopf Doubleday, 2008, S. 36): Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Bedeutung von Disziplin [gemeint ist die Einhaltung von (geltenden) Regeln; Anm. R.K.] in der Entwicklung der westlichen Kultur nicht von ihrem glaubensbezogenen Charakter trennen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieffs-tiefe-individualitaet-besteht-nur-in-der-bindung-an-die-hoechste-autoritaet/47729/">Philip Rieffs: Tiefe Individualität besteht nur in der Bindung an die höchste Autorität.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Philip Rieffs schreibt in <em>Charisma: The Gift of Grace, and How It Has Been Taken Away from Us</em> (Knopf Doubleday, 2008, S. 36):</p>
<blockquote>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Bedeutung von Disziplin [gemeint ist die Einhaltung von (geltenden) Regeln; Anm. R.K.] in der Entwicklung der westlichen Kultur nicht von ihrem glaubensbezogenen Charakter trennen lässt. Das konforme Handeln in Massenorganisationen steht im Widerspruch zum Glauben. Tiefe Individualität kann nur in Beziehung zur höchsten Autorität existieren. Keine innere Disziplin kann ohne eine charismatische Institution wirken, und eine solche Institution kann ohne jene höchste Autorität nicht überleben, aus deren Beziehung sich das Selbstvertrauen speist. Ohne eine tief verwurzelte Autorität gibt es kein Fundament für Individualität. Selbstvertrauen drückt somit die Unterwerfung unter die höchste Autorität aus.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieffs-tiefe-individualitaet-besteht-nur-in-der-bindung-an-die-hoechste-autoritaet/47729/">Philip Rieffs: Tiefe Individualität besteht nur in der Bindung an die höchste Autorität.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kinder leiden, wenn Eltern dauernd aufs Handy starren</title>
		<link>https://theoblog.de/kinder-leiden-wenn-eltern-dauernd-aufs-handy-starren/47726/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 11:23:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema:  Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern brauchen ihr Smartphone als Werkzeug, Stressventil und zur Verbindung mit der Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und das kann ihnen nachhaltig schaden. Diie FAZ berichtet aus der Forschung zum Thema: </p>
<blockquote>
<p>Aber eine kleine Beobachtungsstudie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass das Smartphone sich häufig zwischen Eltern und Kind drängt. Darin wurde die Handynutzung von 58 Eltern mit ein bis fünf Jahre alten Kindern genau überwacht. Mutter und Vater holten das Gerät pro Tag im Schnitt 67 Mal für insgesamt vier Stunden hervor. Befragungen zeigen: 70 Prozent der Eltern geben zu, ihr Handy während des Spielens oder der gemeinsamen Mahlzeiten zu verwenden. 89 Prozent nutzen es täglich im Beisein ihrer Kinder.</p>
<p>Langsam wird klar, welche Folgen das haben kann. In einer Arbeit aus dem „Journal of Child and Family Studies“ ist zu lesen: „Die übermäßige Nutzung digitaler Geräte im Familienalltag hat die Eltern-Kind-Beziehungen grundlegend verändert, was zu einer zunehmenden Entfremdung innerhalb der Familie geführt hat und eine Generation von Kindern hervorgebracht hat, die inmitten der allgegenwärtigen Technologie um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern konkurrieren.“</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-handys-der-beziehung-zum-kind-schaden-accg-200855355.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 08:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Rieff]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen werde ich einige Beiträge zur Kulturanalyse von Philip Rieff (1922–2006) veröffentlichen. Rieff kann uns nämlich hervorragend dabei helfen, unsere Kultur und ihre Pathologien besser zu verstehen. Heute schon mal ein Videobeitrag über „Die Gefahren der therapeutischen Kultur“ (es ist möglich, sich deutschprachige Untertitel anzeigen zu lassen):</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/">Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">In den nächsten Wochen werde ich einige Beiträge zur Kulturanalyse von Philip Rieff (1922–2006) veröffentlichen. Rieff kann uns nämlich hervorragend dabei helfen, unsere Kultur und ihre Pathologien besser zu verstehen.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Heute schon mal ein Videobeitrag über „Die Gefahren der therapeutischen Kultur“ (es ist möglich, sich deutschprachige Untertitel anzeigen zu lassen):</p>
<p><iframe title="Are Men Losing Ourselves: Philip Rieff&#39;s Dangers of Therapeutic Culture" width="580" height="325" frameborder="0" allowfullscreen="" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/nDRAgjFFY8s" consent-required="38343" consent-by="services" consent-id="39573" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/nDRAgjFFY8s?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;8507f8e446d15e8b5ca6382095f3cac3&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;fcb1577358061b9af1125bcb924ac95b&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/theoblog.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/8507f8e446d15e8b5ca6382095f3cac3-fcb1577358061b9af1125bcb924ac95b.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Are Men Losing Ourselves: Philip Rieff&#39;s Dangers of Therapeutic Culture&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.0344827586206832847892655991017818450927734375}"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/philip-rieff-die-gefahren-der-therapeutischen-kultur/47719/">Philip: Rieff: Die Gefahren der therapeutischen Kultur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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		<title>Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt</title>
		<link>https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 09:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Störmer]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Gerhardt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern, am 27. Mai 2026, hat sich der Todestag von Paul Gerhardt zum 350. Mal gejährt. Mein Kollege Dirk Störmer hat zu diesem Anlass einen Artikel über sein Leben verfasst. In „Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön“, heißt es: Die große Bekanntheit Gerhardts wäre heute sicher nicht mehr vorhanden, wäre er lediglich ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/zum-350-todestag-von-paul-gerhardt/47717/">Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, am 27. Mai 2026, hat sich der Todestag von Paul Gerhardt zum 350. Mal gejährt. Mein Kollege Dirk Störmer hat zu diesem Anlass einen Artikel über sein Leben verfasst. In „Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön“, heißt es:</p>
<blockquote><p>Die große Bekanntheit Gerhardts wäre heute sicher nicht mehr vorhanden, wäre er lediglich ein lutherischer Theologe gewesen, der eisern an seiner Prägung und Überzeugung festgehalten hat. Tatsächlich ist die Nachhaltigkeit seiner großen Bekanntheit allein auf sein dichterisches Schaffen zurückzuführen. Es ist nicht der Theologe, sondern der ausgesprochen beliebte Liederdichter, dessen 350. Todestag in diesem Jahr mit zahlreichen kirchlichen und anderen Veranstaltungen und Aktionen gedacht wird.</p>
<p>Dabei wird sicher auch an den glücklichen Umstand erinnert, dass Gerhardt 1643 auf den Kantor der Berliner Nikolaikirche Johann Crüger traf, der als Komponist Texte von Gerhardt vertonte und als Gesangbuchherausgeber Lieder von Gerhardt veröffentlichte. Auch Crügers Nachfolger Johann Georg Ebeling vertonte als Komponist Gerhardts Texte und veröffentlichte Dichtungen von Gerhardt. Die Verbindung der großartigen Texte von Gerhardt mit den großartigen Liedkompositionen von Crüger und von Ebeling ist einer der Gründe für den enormen Erfolg der Lieder von Paul Gerhardt. Ein anderer Grund für diesen Erfolg ist die Lebensnähe der Liedtexte, die stark geprägt wurden von Gerhardts Durchleiden des Dreißigjährigen Krieges, der Pest und der hohen Kindersterblichkeit. Die Realität des Leidens wird in den Werken Paul Gerhardts nicht verleugnet, sondern findet einen die Jahrhunderte überdauernden, sprachmächtigen Ausdruck. Nicht zuletzt aber ist der enorme Erfolg der Lieder auf ihre in Sprache gegossene Glaubenstiefe, auf die häufig genutzte Gebetsform und auf die in ihnen vorfindlichen Bibelparaphrasen zurückzuführen. Paul Gerhardts Texte „atmen“ Gottes Wort.</p>
<p>Trotz allem nachhaltigen Erfolg der Lieder werden sie in der Gegenwart infragegestellt. Manchmal bezieht sich diese Ablehnung lediglich auf die alte Musik. Ist diese Kritik konstruktiv, werden kreativ neue Kompositionen für die Originaltexte geschaffen, was durchaus bereichernd sein kann. Die Ablehnung geht aber oftmals über die Musik hinaus und bezieht sich auf die Liedtexte selbst. Manche Gemeinden möchten den Gottesdienstbesuchern die Texte wegen ihrer partiellen Unverständlichkeit nicht mehr zumuten. Offenbar halten sie es nicht mehr für möglich und sehen auch keine Aufgabe darin, Unverständliches zu erklären.</p>
<p>Die Ablehnung der Liedtexte hat noch eine andere Ursache: In manchen Gemeinden entsprechen die Verse nicht mehr den dortigen Kriterien für eine gendergerechte und rassismusfreie Sprache. Man ist deshalb bestrebt, die Texte von vermeintlich patriarchalen und kolonialen Lasten zu befreien – sie also zu säubern. Dabei scheut man sich nicht davor, die Inhalte sprachlich und theologisch ins Gegenteil zu verdrehen.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5181/du-meine-seele-singe-wohlauf-und-singe-schoen" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>„Christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark gestiegen“</title>
		<link>https://theoblog.de/christenfeindliche-straftaten-in-deutschland-stark-gestiegen/47713/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 11:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anja Tang vom „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“ (OIDAC) zufolge nehmen christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark zu. Der christliche Glaube komme in den Medien ganz allgemein nicht gut weg.  Zitat aus einem Interview mit Frau Tang:  Ein Großteil der medialen Öffentlichkeit ist dem Christentum gegenüber tendenziell negativ eingestellt oder zumindest verständnislos [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/christenfeindliche-straftaten-in-deutschland-stark-gestiegen/47713/">„Christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark gestiegen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Anja Tang vom „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“ (OIDAC) zufolge nehmen christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark zu. Der christliche Glaube komme in den Medien ganz allgemein nicht gut weg. </p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zitat aus einem Interview mit Frau Tang: </p>
<blockquote>
<p>Ein Großteil der medialen Öffentlichkeit ist dem Christentum gegenüber tendenziell negativ eingestellt oder zumindest verständnislos gegenüber öffentlicher Präsenz engagierter Christen. Hinzu kommt, dass einflussreiche Agitateure zunehmend christenfeindliche Haltungen verbreiten. Direkte Aufrufe zu Gewalt sind eher selten, aber auch hierfür gibt es Beispiele.</p>
<p>Im Februar wurde bei einer linken Demonstration in Hamm ein Schild mit dem Slogan „Die einzige Kirche, die erleuchtet sei, ist die, die brennt“ geschwenkt – also ein mehr oder weniger unverhohlener Aufruf, Brandanschläge auf Kirchen zu verüben. Es handelte sich um einen Protest gegen ein katholisches Krankenhaus, das aus Gewissensgründen Abtreibungen ablehnt. Solch ein Spruch ist angesichts der Rekordzahl an Brandanschlägen auf deutsche Kirchen nicht nur geschmacklos. Es muss nicht immer einen direkten Zusammenhang zu Gewalthandlungen geben, aber man sieht, dass eine christenfeindliche Rhetorik auch das gesellschaftliche Klima prägt.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a0efd26a896ebf1b49e8c13/christenhass-christenfeindliche-straftaten-in-deutschland-stark-gestiegen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/christenfeindliche-straftaten-in-deutschland-stark-gestiegen/47713/">„Christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark gestiegen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts</title>
		<link>https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 06:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtssprechung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der polnische Philosoph Ryszard Legutko hat sich mit der Rechtsprechung zur gleichgeschlechtlichen Ehe befasst und ein hartes Urteil gefällt: Seiner Meinung nach orientieren sich die europäischen Gerichte an einer ideologisch aufgeladenen Agenda. Ich befürchte, er hat recht. Zitat: Im Jahr 2023 gelangte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem anderen Fall zu einer ähnlichen Schlussfolgerung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/">Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Der polnische Philosoph Ryszard Legutko hat sich mit der Rechtsprechung zur gleichgeschlechtlichen Ehe befasst und ein hartes Urteil gefällt: Seiner Meinung nach orientieren sich die europäischen Gerichte an einer ideologisch aufgeladenen Agenda. Ich befürchte, er hat recht.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Im Jahr 2023 gelangte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem anderen Fall zu einer ähnlichen Schlussfolgerung hinsichtlich der Notwendigkeit, gleichgeschlechtliche Ehen in Polen anzuerkennen, wobei er sich diesmal auf Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention stützte: „Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihres Briefwechsels.“ Mit dieser Entscheidung erkannte das Gericht implizit an, dass die Definition von Familie in diesem Artikel auch gleichgeschlechtliche Ehen umfasst, was den Kernpunkt des Verfahrens bildete. Dies kommt einem Zirkelschluss gleich; das Gericht behandelte seine Schlussfolgerung als Prämisse.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Sich auf Antidiskriminierungsbestimmungen zu berufen, um die Exklusivität der Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau anzufechten, begeht denselben logischen Fehler. Ein generelles Diskriminierungsverbot kann nicht bedeuten, dass die Exklusivität der Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau eine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen darstellt, es sei denn, man geht davon aus, dass es so etwas wie ein universelles Recht auf Ehe gibt und dass die Ehe ein offenes Konzept ist.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Wir erleben eine fortschreitende Aushöhlung des Rechts, und juristische Argumente werden immer sophistischer. Der Eifer der EU hat die europäischen Gerichte in Tyrannen verwandelt, die den EU-Mitgliedstaaten eine linke Agenda aufzwingen. Nationale Verfassungen – einst als heilig angesehen – werden nun nach Belieben europäischer Richter beiseitegeschoben.</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Mehr: <a href="https://firstthings.com/same-sex-marriage-and-the-degradation-of-european-law" target="_blank" rel="noopener">firstthings.com</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-gleichgeschlechtliche-ehe-und-die-aushoehlung-des-europaeischen-rechts/47711/">Die gleichgeschlechtliche Ehe und die Aushöhlung des europäischen Rechts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 13:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Syst. Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard Böhl]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veldman]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47698</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meine Veldman schreibt in „Böhl on Justification and Regeneration: Some Implications for Preaching and Pastoring“ (Unio Cum Christo 7, 2 (2021), S. 101): Wenn Böhl in seiner „Dogmatik“ von der Rechtfertigung im eigentlichen Sinne spricht, verweist er auf Römer 3,28 und insbesondere auf Vers 28: „Darum halten wir fest: Der Mensch wird aus dem Glauben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/gottes-einzigartige-rechtfertigungserklaerung/47698/">Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Meine Veldman schreibt in „Böhl on Justification and Regeneration: Some Implications for Preaching and Pastoring“ (<em>Unio Cum Christo</em> 7, 2 (2021), S. 101):</p>
<blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Wenn Böhl in seiner „Dogmatik“ von der Rechtfertigung im eigentlichen Sinne spricht, verweist er auf Römer 3,28 und insbesondere auf Vers 28: „Darum halten wir fest: Der Mensch wird aus dem Glauben gerecht, ohne die Werke des Gesetzes“, den er als den „locus classicus“ für das richtige Verständnis der Rechtfertigungslehre bezeichnet. Wie wird man also vor Gott gerecht? Die Antwort lautet: nur durch die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi und die Vergebung der Sünden vor dem Gericht Gottes <em>(in foro Dei)</em>.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Böhl betont, dass die Rechtfertigung eine rechtliche und gerichtliche Angelegenheit ist. Die Ablehnung des Gesetzes (der Zehn Gebote) vor oder nach Christus würde daher die Rechtfertigungslehre untergraben, sowohl hinsichtlich der Sündenüberzeugung (Buße) als auch der Erlösung durch den aktiven und passiven Gehorsam Christi gegenüber dem Gesetz Gottes zugunsten seiner auserwählten Gemeinde. Tatsächlich findet die Gerechtigkeit Gottes, die dem Gläubigen zugerechnet wird, ihren Grund und ihre Grundlage im stellvertretenden Werk Jesu Christi, d. h. in seinem aktiven und passiven Gehorsam. Aus dieser Perspektive ist Römer 3,20 als Zusammenfassung dessen zu verstehen, was unmittelbar vor Vers 28 geschrieben steht, nämlich dass das Gesetz sowohl Heiden als auch Juden verurteilt, was impliziert, dass die Rechtfertigung (d. h. die Vergebung der Sünden und die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi) ohne Rücksicht auf Werke des Gesetzes geschieht. Man wird allein durch den Glauben gerechtfertigt und als gerecht angesehen, allein aufgrund des Werkes des passiven und aktiven Gehorsams Christi.</p>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Folglich besteht laut Böhl Gottes einzigartige Rechtfertigungserklärung somit aus zwei Teilen: der Vergebung der Sünden und der Zurechnung der Gerechtigkeit Christi, die beide im Werk Jesu Christi für seine Kirche verwurzelt sind. Erstens tritt Christus vor dem Gericht Gottes an die Stelle des Sünders, damit Gott den Sünder als bedeckt und vergeben annimmt – das heißt, er wird ihm seine Sünden nicht mehr anrechnen. Diese negative Seite der Rechtfertigung wird in Römer 4,6–8 in Übereinstimmung mit Psalm 32,1–2 besonders hervorgehoben. Zweitens dienen auch die positiven Verdienste Christi dazu, ein Urteil zu sichern. Kraft des aktiven Gehorsams Christi wird der Sünder als gerecht angesehen und entspricht Gottes Gesetz. So wird der Mensch nicht nur um Christi willen von Schuld und der Strafe für seine Sünden freigesprochen, sondern gleichzeitig wird dem Sünder auch die Gerechtigkeit Christi positiv zugerechnet und ihm angerechnet, als wäre sie seine eigene.</p>
</blockquote>
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		<title>Die Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekt</title>
		<link>https://theoblog.de/die-aufblaehung-des-menschen-als-endlichen-subjekt/47705/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 06:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apologetik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[G.W.F. Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfhart Pannenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (Theologie und Philosophie, Göttingen: Vandenhoeck &#38; Ruprecht, 1996, S. 286–287): Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfhart Pannenberg schreibt (<em>Theologie und Philosophie</em>, Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1996, S. 286–287):</p>
<blockquote>
<p>Gerade bei der Reflexion auf die unvermeidliche Endlichkeit menschlicher Denkvollzüge sollte jedoch Hegels Einsicht festgehalten werden, daß die Eliminierung Gottes aus unserem Erkennen durch die Verstandeskritik der Aufklärung zur Aufblähung des Menschen als endlichen Subjekts geführt hat, so als sei der Mensch in seiner Endlichkeit absolut. Man kann sich nicht in scheinbarer Demut auf die eigene Endlichkeit und das Bewußtsein nur endlicher Inhalte beschränken, ohne damit das Endliche als solches und vor allem die Endlichkeit des Menschen selber und das eigene Ich zum Absoluten zu machen und also faktisch an die Stelle Gottes zu setzen.</p>
</blockquote>
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		<title>Hegel und die Theologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Theologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[G.W.F. Hegel]]></category>
		<category><![CDATA[H.J. Iwand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Wolfhart Pannenberg (1928–2014) stand der Lutheraner Hans Joachim Iwand (1899–1960) dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) ausgesprochen kritisch gegenüber. Für Iwand war Hegel ein Hauptvertreter jener Denkbewegung im 19. Jahrhundert, die Geschichte, Geist, Kultur und menschliche Selbstentfaltung viel zu stark mit Gottes Offenbarung identifizierte. Iwand warf der Theologie im Fahrwasser Hegels [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Wolfhart Pannenberg (1928–2014) stand der Lutheraner Hans Joachim Iwand (1899–1960) dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) ausgesprochen kritisch gegenüber. Für Iwand war Hegel ein Hauptvertreter jener Denkbewegung im 19. Jahrhundert, die Geschichte, Geist, Kultur und menschliche Selbstentfaltung viel zu stark mit Gottes Offenbarung identifizierte. Iwand warf der Theologie im Fahrwasser Hegels vor allem vor, die reformatorische Sicht der radikalen Sündhaftigkeit des Menschen, der Unverfügbarkeit Gottes und der Rechtfertigung allein aus Gnade zu verniedlichen.</p>
<p>Zugleich war Iwand kein naiver Anti-Hegelianer. Er hatte erkannt, dass wir im 20. Jahrhundert mehr oder weniger hegelianische Luft atmen und uns gar nicht so ohne weiteres von seinem Einfluss losreißen können. Man muss Hegel zunächst einmal verstehen, um zu erkennen, wie allgegenwärtig er ist.</p>
<p>Sehr hilfreich wird das deutlich in seiner Vorlesung zur „Geschichte der protestantischen Theologie“, aus der ich hier gern mal einen längeren Abschnitt zitiere (Hans Joachim Iwand, <em>Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: „Väter und Söhne“</em>, 2001. S. 188–191):</p>
<blockquote>
<p>Schleiermacher ist ganz gewiß der Theologe des neunzehnten Jahrhunderts geworden und gewesen. Hegel, sein großer Berliner Rivale, hat ihn nicht „aufzuheben“ vermocht. Hegel ist zwar nicht wegzudenken aus der Geschichte der Theologie, aber er wirkt wie ein Meteor, der einen Moment ein unerhört helles Licht ausstrahlt und dann wieder sich dem Auge entzieht. Ob er wohl wiederkommt? Ob etwa das zwanzigste Jahrhundert ihm die Reverenz erweisen wird, die ihm das neunzehnte versagte? Ob nicht Nietzsche, ob nicht Croce – ob nicht Spengler, ob nicht Heidegger, – ob nicht der östliche Marxismus wenn auch nicht Geist von seinem Geist, so doch sicher Fleisch von seinem Fleisch sind? Ob wir Deutschen nicht gut daran täten, uns diesen Mann ein wenig genauer anzusehen, zumal er wohl zur Zeit noch einiges mehr zu sagen hat als – Kant? Vielleicht hat der Neukantianismus uns allzulange den Aufmarsch der längst totgesagten Hegelschen Philosophie verborgen, bis sie auf einmal – wie eine Rachegöttin – als Tat und Ereignis über denen stand, die meinten, sie für immer beerdigt zu haben. Es gibt ein paar Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen sich unser Verstand nichts träumen läßt. Ich würde fragen: Wissen wir eigentlich, daß wir Hegel die Dogmengeschichte verdanken, dieses spezifische Phänomen, wie es Ferdinand Christian Baur und Isaak August Dörner, auf anderer Ebene Gottfried Thomasius und Nathanael Bonwetsch ausbilden? Wissen wir, daß Hegels großer Schatten – freilich sehr verdünnt – hinter der Theologie Reinhold Seebergs steht? Wissen wir, daß auch eine scheinbar so innertheologische Erscheinung wie der Schriftbeweis von Johann Christian Konrad von Hofmann sich in Wahrheit nur im Hegelschen Denkraum vollziehen konnte? Und auch David Friedrich Strauß, auch Ludwig Feuerbach, auch all diese gescheiterten theologischen Existenzen bis hin zu Bruno Bauer und den „Freien“, jenen Berliner Radikalen – sie sind im Grunde genommen alle einmal von jenem Gipfel angezogen, vielleicht nur auf jene Höhe gezogen worden, um im Nebel irgendwo abzustürzen.</p>
<p>Wie der große Mann rechts und links von seinem Wege die zerbrochenen Versuche seiner Nachfolger und Weggenossen aufweist, so ist auch der Weg Hegels umsäumt von solchen Katastrophen – man weiß nicht, ob eine spätere Zeit auch Marx dazu rechnen wird. Aber auch noch die Katastrophen sind Ereignisse, sind nicht leere Nichtigkeiten, sondern sind Fehlzündungen gleich, die immerhin Zündungen sind und eine bestimmte Dynamik zur Entladung bringen. Die Theologiegeschichte jener Tage ist dadurch bestimmt, daß Hegel, der Tübinger Stiftler – der in seinen Frühschriften eigentlich nur theologische Probleme kennt, der schließlich immer wieder auf seinen Höhepunkten zur Geheimsprache der Theologie zurückkehrt – durch sie hindurchgegangen ist. Aus Tübingen und Erlangen ist Hegel nun einmal nicht wegzudenken. Aber schließlich ist seine Wirkung innerhalb der engeren Theologie immer noch begrenzt, immer noch domestiziert. Selbst Strauß, selbst Bruno Bauer haben nicht allzuviel bedeutet: Sie haben das Problem der Mythologisierung aufgeworfen, haben schießlich die Christusmythe als letztes halten wollen – aber da sie zu wenig vom eigentlichen Hegel in sich tragen, da sie nur die Destruktion, nicht die Konstruktion begriffen haben, bleiben sie schließlich doch ephemer. Immerhin, auch die großen Theologen wie I. A. Dörner und F. C. Baur sind Hegelianer – jedenfalls in gewissem Sinne. Hegel wirkt überall da stark, wo seine Idee von Dogma verstanden wird. Das Dogma ist ja jene Einheit, in der Denken und Gedachtes eins sind. Das Dogma hat zum Subjekt nicht den einzelnen Frommen, nicht dessen Erleben, nicht sein Erlösungsbedürfnis – sondern den Gesamtgeist, die Christenheit bzw. die Kirche. Hegel kann sich kein theologisches Denken vorstellen, das nicht vom Dogma herkäme und auf das Dogma hinzielte. Wie seine Methode endgültig ist, so ist ihr Inhalt dogmatisch. Freilich so dogmatisch, daß er die Kritik in sich aufgenommen, daß er auch die Negation seiner selbst umgreift. Was später ein Theologe wie Erik Peterson geschrieben hat: Das Dogma ist die Elongation des Leibes Christi – würde in dem Munde der Hegelianer lauten: Das Dogma ist die Elongation des Geistes Christi. </p>
<p>Denn mit der Erdenwanderung Christi hat – nach ihnen – erst die Offenbarung begonnen. Sie schreitet fort, in der Lehre expliziert sich durch ständige Negation die Wahrheit. Das Dogma ist also das Fortwirken, das eigentliche Leben des Geistes der Offenbarung. Kein Wunder, daß die Orthodoxen in Hegel einen Bundesgenossen sahen, der nicht nur dem Dogma seinen Platz zurückgab, sondern es auch zum Fundament der Philosophie machte. Hegel hat wieder gewagt, den Gottesbeweis in die Philosophie einzubeziehen und ihn zum Angelpunkt seines Ansatzes zu machen (das dürfte ein heimlicher Spinozismus, also dessen Axiomatik sein). Aber ob die Theologen ihn damit wirklich verstanden haben, ob sie nicht zu früh gejubelt haben, daß nun durch Hegel der Satz des finitum capax infiniti (Endliches vermag Unendliches zu fassen) gerechtfertigt sei, daß man endlich die philosophische Berechtigung der Inkarnation gefunden habe? Ob sie sich nicht ebenso geirrt haben, wie der preußische Staat, der sich schmeichelte, mit Hegel den rocher de bronce gefunden zu haben, auf den man in unsicheren Zeiten Dynastien gründen kann? </p>
<p>Denn andere haben es anders erlebt: Sie haben sich von Hegel losgerissen und sind erst, mit abgekehrtem Angesicht, Christen geworden – das größte Beispiel ist vielleicht Friedrich Julius Stahl. Der Pietismus roch hier, daß die Sache nicht stimmen konnte; ein Mann wie Kähler kannte eigentlich nur einen theologischen Antipoden, den er für gefährlich hielt – der Begriff des absoluten Geistes von Hegel, der Gott zum X da droben macht. Die Theologen, die – wie Kähler – am Dogma festhielten, ohne doch Hegelianer zu werden, sahen, daß hier der Gedanke einen Rang erhielt, den er in der Schrift nicht hat, und Kählers Gebet: </p>
<p>Führ aus den Gedanken ins Leben hinein, <br />ganz ohne Wanken dein Eigen zu sein  </p>
<p>liest sich wie die Bitte eines, der sich von Hegel mit Mühe losgerissen hat. </p>
<p>Aber es kommt noch eine andere Überlegung hinzu: Wir werden sehen, wie nahe uns manches von dem erscheint, was Hegel sagt. Ist es nicht doch seltsam, wie Gedanken Geschichte machen? Wir stehen heute in einer für die meisten von uns kaum übersehbaren Katastrophe. Wir gleichen zunächst noch den Schiffbrüchigen, die ins Wasser gestürzt und so stark mit ihrem endlichen Dasein beschäftigt sind, daß ihr Denken zunächst ganz davon bestimmt wird – also von dem praktischen Endzweck ihrer Handlungen. Aber wenn wir uns einmal erheben würden, wenn wir ein wenig Distanz dazu gewinnen könnten, ein wenig objektiver und härter das Gestern und vielleicht auch das Morgen der europäischen Katastrophe ins Auge faßten, dann würden wir wahrscheinlich immer wieder auf Hegels Spuren stoßen, würden sehen, daß dies sein Jahrhundert ist, würden erschrecken, daß die Orthodoxie auch heute noch nicht darüber hinausgekommen ist – wie sie auch heute noch nicht abgehen will von der These, daß der Staat das Allgemeine und darum das dem einzelnen Dasein Überlegene sei. Wer von uns weiß, wie tief wir alle in Hegel selbst drinstecken – und sei es nur in der Gewißheitsfrage, denn was suchen wir, wenn nicht die Identität des Glaubenden mit dem Geglaubten? Oder in der Frage der Mythologisierung – denn was heißt das, wenn nicht der Rückgang hinter die Vorstellungen auf den reinen Begriff? Oder in der Frage der politischen Moral – denn wie könnten wir sonst mit dem Gewissen (mit unserem bürgerlichen Gewissen) bei der Demokratie, mit dem Herzen aber (mit unserem eigentlichen Glauben) bei dem Staat von morgen, dem omnipotenten Staat stehen, der Macht und Recht in einem – also die eigentliche Manifestation Gottes ist?</p>
<p> Wenn wir heute – nach den Erkenntnissen und Erschütterungen, durch die wir gegangen sind, und angesichts derer, die uns bevorstehen – Hegel lesen, dann spüren wir förmlich, daß vor hundert Jahren die Entscheidungen fielen, die wir heute als unsere auszugeben belieben – daß wir nur die faktischen Auswirkungen jener Phänomene erfahren, die sich als gewaltige Ereignisse im Reiche des geistigen Lebens vollzogen und die im Namen und in der Sache, die Hegel vertrat, eine noch nicht absehbare Entwicklung eingeleitet haben.</p>
</blockquote>
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		<title>Wie abhängig sind wir von sozialen Medien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &#38; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen, die im Raum der sozialen Medien agieren, verdienen mit unserer Aufmerksamkeit Milliarden. Dabei können diese Plattformen auch schaden und sogar süchtig machen. Claudia Bothe hat umfangreich recherchiert und den Einfluss von Meta, TikTok &amp; Co. herausgestellt. „Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaften sie mit Werbung. Allein Facebook und Instagram, die beide zum Meta-Konzern gehören, vereinen zusammen rund 70 Prozent des weltweiten Werbeumsatzes in den sozialen Medien. Im Jahr 2024 verzeichnete Meta mehr als 160 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen, gut ein Viertel davon in Europa.“ </p>
<p>Was kann man tun, um nicht die Kontrolle zu verlieren? Zitat:</p>
<blockquote>
<p>Je mehr Zeit und Aufmerksamkeit wir also den Plattformen schenken, desto mehr verdienen sie. Und wir verlieren mitunter nicht nur Zeit, sondern können auch unserem eigenen Wohlbefinden schaden. </p>
<p>Was lässt sich also tun, um weniger Zeit am Handy zu verbringen? Eine dänische Studie hat verschiedene Strategien miteinander verglichen. Als besonders effektiv erwiesen hat sich das konkrete Planen von Nutzungszeiten, indem man sich ein klares Zeitlimit setzt. Die meisten Smartphones haben bereits eine Funktion integriert, mit der man ein Zeitlimit für bestimmte Apps festlegen kann.</p>
<p>Ebenfalls hilfreich sind der Studie zufolge kurze Wartezeiten, die das Öffnen der App herauszögern. Interventions-App wie One Sec lassen die Nutzerinnen und Nutzer einige Sekunden warten, bevor sie Instagram oder Tiktok öffnen können, und regen so an, bewusst zu entscheiden, ob man gerade wirklich Zeit in den sozialen Medien verbringen möchte. „Man sollte sich bewusst machen, wann und wofür man das Handy in die Hand nimmt“, sagt Paschke. Gerade technische Hilfsmittel, die einen bei der Selbstkontrolle unterstützen, sind also durchaus Erfolg versprechend und können die täglichen Aktivitäten, je nach Nutzungsverhalten und Abhängigkeit, um rund ein Drittel verringern. „Ratsam ist es auch, das Handy, ein bis zwei Stunden bevor man ins Bett geht, nicht mehr zu benutzen, weil sich dadurch der Schlaf verschlechtert“, so Paschke.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/wie-abhaengig-sind-wir-von-sozialen-medien-200824874.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Theologie des Hebräerbriefs</title>
		<link>https://theoblog.de/die-theologie-des-hebraeerbriefs/47689/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 08:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[D.E. Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräerbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Werk zum Hebräerbrief (#ad):  Dennis E. Johnson, Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews. New Testament Theology. Wheaton, IL: Crossway, 2024. 216 S., ca. 23,00 €. Robert J. Cara schreibt dazu:  Dieses Buch, „Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews“, ist Teil der RHebreweihe „New Testament Theology“, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Hebr_.jpg" src="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Hebr_.jpg" alt="" width="262" height="405" border="0"></p>
<p>Es gibt ein neues Werk zum Hebräerbrief (#ad): </p>
<ul>
<li>Dennis E. Johnson, <a href="https://amzn.to/4tzov84" target="_blank" rel="noopener"><em>Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews</em></a>. New Testament Theology. Wheaton, IL: Crossway, 2024. 216 S., ca. 23,00 €.</li>
</ul>
<p>Robert J. Cara schreibt dazu: </p>
<blockquote>
<p>Dieses Buch, „Perfect Priest for Weary Pilgrims: A Theology of Hebrews“, ist Teil der RHebreweihe „New Testament Theology“, herausgegeben von Thomas Schreiner und Brian Rosner. Ziel der Reihe ist es, sich auf die Theologie einzelner neutestamentlicher Bücher zu konzentrieren, dabei jedoch „die übergreifende Erzählung der Bibel und ihren christozentrischen Fokus im Blick zu behalten“ (S. xi). Dieses Ziel passt offensichtlich gut zu Johnsons Interessen und den vielen Themen im Hebräerbrief selbst, ganz zu schweigen davon, dass es das Herz jedes reformierten Christen erwärmt, der eine umfassende Bundestheologie bejaht. Im Vergleich zu anderen Büchern dieser Reihe enthält Johnsons Werk explizitere pastorale Anwendungen. Zum Beispiel: „Gottes pilgerndes Volk befindet sich nicht in freundlichem Gebiet … Der Hebräerbrief ist ein Geschenk an müde Pilger, um unseren Glauben zu nähren und unsere Ausdauer zu stärken, während wir uns durch die feindliche Wildnis dieser Welt zur himmlischen Stadt vorarbeiten“ (S. 165–66).</p>
<p>Was einleitende Fragen angeht, plädiert Johnson kurz für überwiegend traditionelle Schlussfolgerungen. Der Hebräerbrief war ursprünglich eine Predigt, die an eine überwiegend ethnisch jüdische Gemeinde gerichtet war, in der viele dieser jüdischen Christen von der breiteren jüdischen Gemeinschaft schikaniert wurden. Außerdem „stellten einige der Gemeindemitglieder die Hinlänglichkeit des Opfers Christi in Frage und warfen sehnsüchtige Blicke zurück auf die tröstlich vertrauten und sichtbaren Rituale des israelitischen Heiligtums“ (S. 20). Johnson sieht, „dass der ermahnende Zweck die theologische Diskussion prägt“ (S. 12). Und nein, der Verfasser des Hebräerbriefes ist nicht Paulus.</p>
<p>Wie zu erwarten, behandelt der größte Teil des Buches die theologischen Themen im Hebräerbrief auf sehr exegetische Weise, und Johnson tut dies auf bewundernswerte Weise. In Kapitel 1 beginnt er mit dem „Paradigma der Wüstenwanderung“ aus Hebräer 3,7–4,13. Er zeigt viele Aspekte des Zitats aus Psalm 95 und dessen Implikationen für heutige Gläubige auf. Was die umstrittene „Ruhe“ in Hebräer 4,3 und 4,11 betrifft, so ist diese gänzlich zukünftig und eschatologisch.</p>
<p>Johnson nutzt Hebräer 1,2 als Ausgangspunkt in Kapitel 2, um die vielen Verse im Hebräerbrief zu erörtern, die sich sowohl auf Gottes sich entfaltenden heilsgeschichtlichen Plan als auch auf Gottes Offenbarung beziehen. Interessanterweise kommt er zu dem Schluss, dass διαθήκη in Hebräer 9,16–17 sich auf „Bund“ und nicht auf „Testament“ bezieht. Er führt diese hermeneutische Diskussion in Kapitel 3 fort und konzentriert sich dabei auf die verschiedenen Arten, wie der Verfasser des Hebräerbriefes die alttestamentlichen Schriften interpretiert. So verwendet Johnson beispielsweise drei prägnante Sprüche, um einige der hermeneutischen Vorgehensweisen des Verfassers des Hebräerbriefes zu erfassen: „Wenn A so wäre, würde die Schrift nicht B sagen“; „Um wie viel mehr? Vom Guten zum Besseren, vom Schlechten zum Schlimmeren“; und „Das Schweigen der Schrift spricht“.</p>
</blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://journal.rts.edu/review/perfect-priest-for-weary-pilgrims-a-theology-of-hebrews/" target="_blank" rel="noopener">journal.rts.edu</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/die-theologie-des-hebraeerbriefs/47689/">Die Theologie des Hebräerbriefs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Erfindung der „Geschlechtsidentität“ und ihre zerstörerischen Folgen</title>
		<link>https://theoblog.de/die-erfindung-der-geschlechtsidentitaet-und-ihre-zerstoererischen-folgen/47691/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 09:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Hayner]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jakob Hayner stellt für die Welt zwei neue Bücher vor, die sich mit der „Geschlechtsidentität“ beschäftigen. Das erste Buch, Geschlechtsidentität: Die Karriere einer Kategorie (#ad), stammt von dem renommierten Soziologen Rogers Brubaker. Dazu heißt es:  Noch vor wenigen Jahren hätte man bei der Frage, was eine Geschlechtsidentität sei, wohl in viele fragende Gesichter geschaut. Geschlecht? Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jakob Hayner stellt für die Welt zwei neue Bücher vor, die sich mit der „Geschlechtsidentität“ beschäftigen. Das erste Buch, <a href="https://amzn.to/4dp6nHL" target="_blank" rel="noopener"><em>Geschlechtsidentität: Die Karriere einer Kategorie</em></a> (#ad), stammt von dem renommierten Soziologen Rogers Brubaker. Dazu heißt es: </p>
<blockquote>
<p>Noch vor wenigen Jahren hätte man bei der Frage, was eine Geschlechtsidentität sei, wohl in viele fragende Gesichter geschaut. Geschlecht? Das kann man bekanntlich anatomisch, genetisch oder hormonell fassen, was in der Geschlechterforschung als biologisches Geschlecht („sex“) gilt. Oder als erlernte Rollen, als soziales Geschlecht („gender“). Aber Geschlechtsidentität? Das „tief empfundene innere und persönliche Gefühl der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht“, wie das „LSBTIQ-Lexikon“ verrät, ist etwas völlig Neues. Doch spätestens mit dem Selbstbestimmungsgesetz hat die Geschlechtsidentität die alte Vorstellung vom Geschlecht abgelöst. Wie es zu diesem rasanten Aufstieg kommen konnte und warum der Schlüsselbegriff des Transgender-Aktivismus heftige Kulturkämpfe auslöst, hat der renommierte Soziologe Rogers Brubaker untersucht. Für den US-Professor hat das nichts mit dem Rechts-Links-Schema, aber viel mit der „stillen Revolution“ eines fragwürdigen Imperativs zu tun. Der Begriff der Geschlechtsidentität kommt, wie Brubaker schreibt, eigentlich aus der medizinischen Diagnostik und bezeichnete eine Störung. Indem sich der Transgender-Aktivismus den Begriff aneignete und umwertete, konnte er seinerseits die Medizin vor sich hertreiben, wie bei der Begründung „geschlechtsangleichender Maßnahmen“. Die Pointe dabei ist, dass nun das gefühlte Geschlecht („gender“) als angeboren, während das biologische Geschlecht („sex“) als beliebig anpassbar gilt – eine völlige Verkehrung der alten Gender-Theorie. Brubaker zeichnet detailliert nach, wie diese Idee der Geschlechtsidentität in Medizin, Statistik, Recht und Pädagogik institutionalisiert und mit „symbolischer Macht“ ausgestattet wurde. Geschlechtsidentität wurde zur herrschenden Norm, die für alle gilt, egal ob man persönlich an die Existenz dieser Identität glaubt. Ein „Prinzip der sozialen Klassifizierung“, dem man sich nicht entziehen kann. Man ist aufgefordert, so zu handeln, als ob man eine Geschlechtsidentität hätte.</p>
</blockquote>
<p>Und wichtig: „Brubaker hat das vor allem für die USA und Großbritannien untersucht und kommt zu dem Schluss, dass der Siegeszug der Geschlechtsidentität nicht das Ergebnis einer großen öffentlichen Debatte war, sondern eines ‚Insider-Aktivismus‘, der gezielt auf die Bürokratie von Staat und Partei Einfluss genommen hat: eine ‚stille Revolution‘ durch die Hintertür.“</p>
<p>Über das andere Buch von Gerhard Schweppenhäuser, Mitherausgeber und Redaktionsmitglied der <em>Zeitschrift für kritische Theorie, </em>schreibt Hayner: </p>
<blockquote>
<p>Was Brubaker als Kampf „zwischen dem, was gegeben ist, und dem, was gewählt werden kann, zwischen Natur und Kultur“ beschreibt, ist für Gerhard Schweppenhäuser die Verschiebung des Wunschs nach Selbstbestimmung auf das Feld des Körpers und des Geschlechts. Wie der Philosoph in seinem Buch <a href="https://amzn.to/4uc7OR7" target="_blank" rel="noopener">„Das konstruktivistische ‚Interesse am Körper‘ – Geschlecht, Identität und der Naturbegriff der Kritischen Theorie“</a> ([#ad] Verlag Felix Meiner, 212 Seiten, 25 Euro) schreibt, ist die Geschlechtsidentität eine Wiederauflage der alten Irrlehre vom „geistigen Geschlecht“, die Fiktion radikaler Verfügbarkeit als innerer Kehrseite des entfesselten Kapitalismus. Der Körper wird nicht mehr nur zum Anhängsel der Maschinerie, sondern zum Anhängsel des Diskurses, so Schweppenhäuser.</p>
</blockquote>
<p>Mehr (hinter einer Bezahlschranke): <a href="https://www.welt.de/kultur/plus6a04472562e9f5c36dc19406/die-erfindung-der-geschlechtsidentitaet-und-ihre-zerstoererischen-folgen.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
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		<title>Kinderfrei</title>
		<link>https://theoblog.de/kinderfrei/47680/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:52:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, bezeichnen sich nicht mehr als kinderlos, sondern als „kinderfrei“. Damit ist (irgendwie) vorausgesetzt, dass Kinder vor allem eine Belastung sind. Hier wird, so meine Meinung, der radikale Individualismus auf die Spitze getrieben. Es geht nur noch um mich. Und die Folgen für die Gesellschaft werden desaströs sein. Genau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, bezeichnen sich nicht mehr als kinderlos, sondern als „kinderfrei“. Damit ist (irgendwie) vorausgesetzt, dass Kinder vor allem eine Belastung sind.</p>
<p>Hier wird, so meine Meinung, der radikale Individualismus auf die Spitze getrieben. Es geht nur noch um mich. Und die Folgen für die Gesellschaft werden desaströs sein. Genau die Leute, die sich selbst genügen, solange sie jung und gesund sind, werden dann, wenn sie alt und krank sind, schreien: „Kümmert euch um mich!“</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Der Begriff „kinderfrei“ hat eine seltsame Doppelbedeutung. Eltern sagen „Ich habe kinderfrei“, wenn sie ohne ihren Nachwuchs ins Kino gehen, weil die Großeltern auf ihn aufpassen. Das Wort verwenden aber auch immer mehr Menschen zur Selbstbeschreibung – vor allem Frauen –, die sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden haben. Das bislang übliche Wort „kinderlos“ klingt für sie zu sehr nach Verlust und Mangel, mit dem Suffix „-frei“ wollen sie ausdrücken, dass ein Dasein ohne eigenen Nachwuchs für sie keinen Verzicht bedeutet, sondern Lebensglück.</p>
<p>Nun steht vor der Nachsilbe „frei“ üblicherweise etwas, das man als Belastung empfindet und gerne los wäre: Wer nicht grübelt, ist sorgenfrei, Raucher wären gerne nikotinfrei und Hauseigentümer schuldenfrei. Im Jahr 1933 wurde überall in Deutschland der Erfolg nationalsozialistischer Unrechtspolitik mit dem Wort „judenfrei“ bejubelt.</p>
<p>Nun also kinderfrei. Ob jemand eigene Kinder oder auch nur den Gedanken daran als Last empfindet, ist höchst individuell und deswegen nicht diskutabel. Doch haben viele der Ich-Texte und Essays, die Kinderlosigkeit als persönliches Lebensmodell beschreiben und zuletzt im Wochentakt in allen großen Publikationen, auch der F.A.Z., erschienen sind, seltsam schrille Untertöne, was den Blick auf das Leben mit Kindern betrifft. Es wird unterstellt, Mütter seien unglücklicher als Frauen ohne Kinder, Eltern hätten schlechteren Sex, und das Bild der einsamen Greisin sei ein Versuch des Patriarchats, Frauen zum Kinderkriegen zu erpressen – und nicht Ausdruck einer demographischen Realität, weil Frauen im Schnitt vier bis fünf Jahre länger leben als Männer. Fast scheint es, als würde sich das über Jahrhunderte geprägte Bild, dass eigene Kinder eine notwendige Bedingung für eine gelungene Biographie sind, langsam umkehren: Ein glückliches Leben genügt sich selbst.</p></blockquote>
<p>Mehr: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kinderlos-deutschland-behandelt-seinen-nachwuchs-als-sei-er-eine-last-200825736.html" target="_blank" rel="noopener">www.faz.net</a>.</p>
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		<title>Die große evangelikale Verwischung</title>
		<link>https://theoblog.de/die-grosse-evangelikale-verwischung/47677/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evangelikale]]></category>
		<category><![CDATA[Liberale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Graham]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Schaeffer]]></category>
		<category><![CDATA[L'Abri]]></category>
		<category><![CDATA[Ranald Macaulay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“: Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ranald Macaulay, verheiratet mit Susan, einer Tochter von Francis Schaeffer, schreibt in „Die große evangelikale Verwischung“:</p>
<blockquote>
<p>Als sich Schaeffer Anfang der 1930er-Jahre auf seine Ordination in der Presbyterianischen Kirche vorbereitete, hatte der Liberalismus der alten Schule die theologischen Seminare bereits erobert. Princeton war nicht mehr länger eine Bastion protestantischer Orthodoxie. Die Größen der Vergangenheit – wie die beiden Hodges und B.B. Warfield – waren nicht mehr da, und die Gegenoffensive, die J. Gresham Machen (einer der wichtigsten Einflüsse auf Schaeffer) kurz zuvor zu starten versucht hatte, war gescheitert. Für seine Mühen war er seines Amtes enthoben und 1936 entlassen worden. Da die Kirche damals immer noch eine Stimme war, die gesellschaftliches Gewicht hatte, sorgte Machens Ausschluss für Schlagzeilen. Schaeffer hebt dies hervor, um die Schnelligkeit zu betonen, mit der sich die amerikanische Gesellschaft veränderte. Der begrenzte Respekt, den gewöhnliche Menschen für die alten Werte (z.B. die Heiligkeit der Ehe und das ungeborene Leben) hatten, war immer noch spürbar. Innerhalb nur eines Jahrzehnts wurde dies jedoch beiseitegefegt. Die alten Spielregeln galten nicht mehr: Die sogenannte sexuelle Befreiung hatte begonnen.</p>
<p>Interessanterweise macht Schaeffer die bibeltreuen Gemeinden selbst für diesen moralischen Verfall verantwortlich. Warum? Weil die Verantwortlichen, nichts unternommen hatten, um es zu verhindern, obwohl sie wussten, dass dies geschehen würde. Er sagt:</p>
<p>„Eben diese Umwälzung [die in den protestantischen Mainline-Kirchen von 1900 bis 1936 stattfand] legte die Grundlage für die kulturellen, sozialen, moralischen, gesetzlichen und staatlichen Veränderungen, die bis in unsere Gegenwart hineinreichen. Ohne diese Strömung in den Denominationen hätten die Veränderungen der letzten fünfzig Jahre in unserer Gesellschaft meiner Überzeugung nach doch sehr andersartige Ergebnisse hervorgebracht, als wir sie jetzt haben. Als sich die Reformationskirchen in ihrer Ansicht änderten, wurde der Konsens der Reformation untergraben.“</p>
<p>Nach 1936 begannen die Mainline-Denominationen stark an Mitgliedern zu verlieren. Warum sollte man in die Kirche gehen, wenn man dort nur moralische Plattitüden geboten bekam? Die bibeltreuen Denominationen hingegen erlebten einen Aufschwung. Ein unverhohlenes Bekenntnis zum Evangelium und zur historischen Zuverlässigkeit der Bibel erwies sich als attraktiv. Das Time-Magazin brachte sogar eine Titelgeschichte über dieses neue Phänomen: eine evangelikale Mehrheit in der amerikanischen Nation!</p>
</blockquote>
<p>Mehr von Ranald Macaulay über die Hintergründe zu Francis Schaeffers letztem Buch <a href="https://amzn.to/3Rlbr8J" target="_blank" rel="noopener"><em>Die große Anpassung</em></a> (#ad) hier: <a href="https://www.evangelium21.net/media/5148/die-grosse-evangelikale-verwischung" target="_blank" rel="noopener">www.evangelium21.net</a>.</p>
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		<title>Peter Stuhlmacher: Nur der Weinstock gibt den Reben das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 15:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stuhlmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner Biblischen Theologie des Neuen Testaments über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267): Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Stuhlmacher schreibt in seiner <a href="https://amzn.to/4v3qtPl" target="_blank" rel="noopener"><em>Biblischen Theologie des Neuen Testaments</em></a> über Jesu Weinstockrede (#ad, Bd. 2, 1999, S. 267):</p>
<blockquote>
<p>Nach Joh 15,1–8 stellt sich das Verhältnis Jesu zur Jüngerschar wie das des Weinstocks zu den Reben dar. Diese Bildrede hat eine dreifache Pointe. Die erste besteht darin, daß nur der Weinstock den Reben Leben gibt, die Reben ganz vom Weinstock leben und vernichtet werden, wenn sie nicht reichlich Frucht bringen. Im Klartext: Die Jünger leben aus der Liebe Jesu, sind aber auch (auf Gedeih und Verderb) dazu verpflichtet, in dieser Liebe zu bleiben (vgl. 15,9; 17,23). – Die zweite Pointe liegt darin, daß Jesus seine Jünger in 15,15 nicht mehr unwissende Sklaven <em>(douloi)</em>, sondern Freunde <em>(philoi)</em> nennt, die von wahrer Gotteserkenntnis erfüllt sind. Der Ehrentitel ,Freunde Jesu’  steht dem judenchristlich üblichen, auch in Apk 1,1; 2,20; 7,3 u.ö. beibehaltenen Wortgebrauch von <em>douloi Chrisou</em> oder <em>douloi Theu</em> für die Apostel und Gemeindeglieder (vgl. Röm 1,1; 6,15–23; 1Petr 2,16; Jak 1,1; Jud 1 usw.) gegenüber und hat sapientiale Wurzeln: Nach Weish 8,18 wird man von der <em>sophia</em> nicht versklavt, sondern ist mit ihr befreundet, und nach Weish 7,14.27 schafft die Weisheit durch den Eingang in heilige Seelen ,Freunde Gottes’. Die Freunde Jesu stehen also in einem besonders innigen Verhältnis zu ihrem Herrn. – Die dritte Pointe liegt in dem Begriff ,wahrer Weinstock’ (…). Da der Weinstock geläufiges Symbol für Israel ist (vgl. Ps 80,9), deutet die Metapher an, daß nicht das vorfindliche Israel, sondern Jesus und seine Jünger das wahre Gottesvolk bilden.</p>
</blockquote>
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		<title>Sinclair Ferguson: Alle Segnungen in Christus</title>
		<link>https://theoblog.de/sinclair-ferguson-alle-segnungen-in-christus/47671/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 06:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair Ferguson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in Union with Christ: The Blessings of Being in Him (#ad, 2025, S. 26): Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung. Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/sinclair-ferguson-alle-segnungen-in-christus/47671/">Sinclair Ferguson: Alle Segnungen in Christus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sinclair Ferguson schreibt in <a href="https://amzn.to/4tLrzhD" target="_blank" rel="noopener"><em>Union with Christ: The Blessings of Being in Him</em></a> (#ad, 2025, S. 26):</p>
<blockquote>
<p>Was bedeutet es, „in Christus“ zu sein? Dazu gehören zweifellos die Segnungen des Evangeliums, wie Rechtfertigung, Kindschaft Gottes und Heiligung.</p>
<p>Oft werden Christen diese Segnungen so vermittelt, als kämen sie in einer Art geradliniger chronologischer Reihenfolge zu uns – zuerst erhält man die Rechtfertigung, die zur Erfahrung der Kindschaft führt, und dann, im Laufe der Zeit, die Heiligung. Dies wird manchmal als die goldene Kette der Erlösung beschrieben – eine Redewendung, die zumindest in England auf den großen elisabethanischen Prediger und Theologen William Perkins aus Cambridge (1558–1602) zurückgeht.</p>
<p>Denken Sie an die Worte des Paulus in Römer 8,30: „Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.“ Diese Segnungen sind wie Glieder, die in einer Kette miteinander verbunden sind. Viele Christen haben diesen Ansatz als hilfreich empfunden, um darüber nachzudenken, wie das Evangelium auf uns angewendet wird. Doch er birgt ein potenzielles Risiko. Zum einen erwähnt Paulus keine „Kette“. Diese Metapher wird in den Text eingeschleust; sie entspringt nicht aus ihm selbst. Und wenn ich sage, dass „die Rechtfertigung zur Kindschaft führt und dann weiter zur Heiligung“, habe ich etwas Wichtiges ausgelassen.</p>
<p>Was fehlt?</p>
<p>Es geht nicht so sehr um das „Was“, sondern um das „Wer“. Man kann über diese Kette so sprechen, als ob diese Segnungen objektiv existierten, fast wie Güter, die Gott uns schenkt. Aber beachten Sie, dass wir bei der Aufzählung noch nicht einmal den Herrn Jesus Christus erwähnt haben. Doch nur in ihm gehören diese Segnungen uns. Die Gefahr, in die wir hier geraten können, besteht darin, die Segnungen des Evangeliums von der Person zu trennen, die selbst das Evangelium ist und in der allein, durch den Glauben an ihn, diese Segnungen uns zuteilwerden. Wir können sie nicht losgelöst von Christus erfahren. Und wenn wir Christus haben, dann gehören uns in ihm alle Segnungen.</p>
</blockquote>
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		<title>Kika – eine Politikschleuder</title>
		<link>https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 14:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen: Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/">Kika – eine Politikschleuder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschlechterrollen, Rassismus, Kriminalität: Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal Kika transportiert am laufenden Band politische Botschaften an die Kinder – will sie quasi erziehen:</p>
<blockquote>
<p>Die Kika-Beiträge zählen laut Rundfunkstaatsvertrag zu Bildungsbeiträgen. Sie müssen regulär laut Medienstaatsvertrag nach fünf Jahren gelöscht werden. Die Länder wollen mit unterschiedlichen Löschfristen verhindern, dass die Mediatheken von ARD und ZDF private Streaming-Anbieter ausstechen. Bei keinem der von WELT ausgewerteten Beiträge war die Löschfrist abgelaufen.</p>
<p>Allen gemeinsam ist ihre unübersehbare Parteinahme. Das gilt auch für den 2023 erstmals veröffentlichten Beitrag über „Nick“, das Mädchen, das im falschen Körper geboren sei. „Besonders problematisch ist, dass die Sendung medizinische Eingriffe in ‚Nicks‘ Körper inklusive chemischer Kastration und Testosteronspritzen in eine kindgerechte Glückserzählung einbettet, an deren Ende Nick glücklich und akzeptiert ist“, kommentiert die Biologin Vollbrecht. Die Botschaft des Films nennt sie „fatal“: „Wer als Mädchen keine Barbies mag, bekommt die medizinisch animierte Erlösung als Junge.“</p>
</blockquote>
<p style="font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-line: none; text-decoration-thickness: auto; text-decoration-style: solid; caret-color: #000000; color: #000000;">Meine Meinung: KiKA gar nicht erst einschalten. Das Programm hemmt die Kreativität von Kindern ohnehin.</p>
<p>Mehr: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69fb2e2fc6d2944c8df69eb6/kinderkanal-von-ard-zdf-wenn-die-rassistische-grossmutter-zur-strafe-in-einem-braunen-sumpf-ertraenkt-wird.html" target="_blank" rel="noopener">www.welt.de</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de/kika-eine-politikschleuder/47669/">Kika – eine Politikschleuder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://theoblog.de">TheoBlog.de</a>.</p>
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