Vier Lügen über die Liebe
„Liebe“ wird heutzutage oft mit Verständnis oder Romantik verbunden. Zurecht? Tony Merida nimmt sich in einem Beitrag für Evangelium21 einiger Missverständnisse an:
Einige glauben, Liebe sei Toleranz. Natürlich hat Toleranz ihren berechtigten Platz in einer Kultur. Sie ist wichtig in vielerlei Hinsicht. In den Vereinigten Staaten darf deshalb jeder Gott so anbeten, wie er oder sie es möchte.
Allerdings sind einige davon überzeugt, Lieben bedeute, den Standpunkt eines anderen niemals in Frage stellen zu dürfen. Tut man es dennoch, wird man als engstirnig und kleinkariert bezeichnet.
Als Christen dürfen wir aber niemals Toleranz mit Wahrhaftigkeit verwechseln. Niemals hat jemand so geliebt wie Jesus, aber trotzdem war sehr mutig und direkt. Hat er andere respektiert? Auf jeden Fall. War er gnädig zu denen, die ihm nicht glaubte? Ja. Hat er im Namen der Toleranz aufgehört, die Wahrheit zu verkündigen? Nein.
Paulus formulierte es so: „Sprecht die Wahrheit in Liebe.“ Wir lieben die Welt nicht so wie Jesus, wenn wir andere nicht zur Buße aufrufen. Aber wir sollen genau das tun – in einem gebrochenen und bußfertigen Geist. Liebe ist nicht Toleranz.
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Mein Mentor, Jim Shaddix, oft die Analogie eines Schwimmbades benutzt, um den Wort-gesättigten Charakter der Auslegungspredigt zu erklären. Er sagte, dass Prediger in der Regel die Bibel in einer von drei Weisen verwenden. Eine Weise besteht darin, dass sie das Wort als Sprungbrett benutzen. Bei diesem Verfahren liest der Prediger den Text, kehrt aber nie zu ihm zurück. Eine weitere Weise ist es, wenn der Prediger das Wort als Gartenmöbel benutzt; er kehrt also gelegentlich wieder zum Text zurück. Bibelauslegende Prediger verwenden das Wort hingegen wie ein Schwimmbecken. Sie nehmen die Zuhörer mit auf ein Bad im biblischen Text.