Worum ging es bei der Reformation?

Vor 500 Jahren begann mit dem deutschen Mönch Martin Luther die Reformation. Worum ging es bei dieser Erneuerungsbewegung? Dieses kurze Video von Ligionier gibt einige Antworten:

VD: RE

Ein Leben mit einer Mission

Tim Challies hat in einem Artikel die christliche Arbeitsethik skizziert. Das Blog vom HEROLD SEINES KOMMENS hat den Artikel übersetzt. Ein Auszug:

Im ersten Thessalonicherbrief geht Paulus auf einige Fragen ein, die ihm die Gläubigen der Gemeinde in Thessalonich gestellt hatten. Und eine dieser Fragen lautete vermutlich ungefähr so: „Wie können wir ein Leben führen, das Gott gefällt?“ (vgl. 1 Thess 4,1-12). Die Gläubigen hatten erfahren, dass sie in Gottes Ebenbild erschaffen waren und dass Gott dem Menschen den Auftrag gegeben hatte, über die Schöpfung zu herrschen und sie zu bewahren. Sie hatten auch von Jesu Missionsbefehl gehört, der seine Jünger damit beauftragt hatte, das Evangelium bis ans Ende der Erde zu bringen, damit Menschen aus der Finsternis ins Licht kommen, und dass sie ihnen alles beibringen sollten, was Christus sie gelehrt hatte. Die Gemeinde in Thessalonich kannte diese beiden großen Aufträge Gottes, und nun erwarteten sie von Paulus genauere Anweisungen. Wie können gewöhnliche Menschen an gewöhnlichen Orten zu gewöhnlichen Zeiten die beiden großen Befehle ihres Schöpfers und Herrn befolgen? Müssten sie sich nicht vollzeitlich in seinen Dienst stellen, um das zu bewältigen? Müssten sie eigentlich nicht bis ans Ende der Erde gehen, um gehorsam zu sein? Wie muss ein Leben aussehen, damit es Gott gefällt?

Mehr: herold-blog.com.

Gott zieht uns aus dem Zweifel

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 51).

Wie kann das Herz bei Gott Hilfe suchen, wenn es Gott andichtet, er habe nichts mit seinen Geschöpfen zu tun, er wirke nicht, lasse die Kreaturen laufen, wie sie laufen. Gegen die Blindheit muss man ernsthaft streiten und das klare Zeugnis der göttlichen Schrift dagegenhalten. Denn das menschliche Herz hat sich sehr weit von Gott entfernt und steckt in tiefem Zweifel. Um uns aus den Zweifeln herauszureißen, hat sich Gott in großen Wundern immer wieder klar offenbart. Er hat allen sichtbar seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt, der von den Toten auferstanden ist und selbst viele Tote erweckt und wieder lebendig gemacht hat. Dieses alles soll unseren Glauben stärken, damit wir wissen, dass Gott nicht müßig ist, sondern den Menschen zuliebe immer wieder Gutes wirkt. Daran sollen wir seine unaussprechliche Liebe zu uns erkennen.

Der Mensch sei Gott

Martin Luther (Disputation gegen die scholastische Theologie, These 17–18:

Der Mensch kann von Natur aus nicht wollen, dass Gott Gott ist. Vielmehr wollte er, er sei Gott und Gott sei nicht Gott.

Was tun im Streit?

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 20).

Wir geben aber zu bedenken, dass, wenn die Streitigkeiten nicht ordentlich und recht gemäß dem Wort Gottes verhandelt werden, noch größerer Schaden und größere Unruhe in der Kirche entstehen werden.

Jenseits der Gleichheit

Hans Ulrich Gumbrecht, Albert-Guérard-Professor für Literatur an der Stanford University, meint, dass die Gleichmacherei in der Geschlechterdebatte die Welt nicht gerechter macht, sondern Feindseligkeiten puscht. Das merkt jeder, der sich den Dynamiken der kollektiven Intelligenz widersetzt und es wagt, selbst zu denken. Er wird Zeit, über die Blindheit der Gender-Ideologie nachzusinnen:

Die Durchsetzung absoluter Gleichheitspostulate im täglichen Verhalten, darin stimmen jedenfalls zahlreiche soziologische Theorien überein, hat ein Anwachsen kollektiven Ressentiments zur Folge und mithin ein wachsendes Risiko von Gewalt. Genau so mag der angeblich allgegenwärtige Populismus unserer Gegenwart entstanden sein. Es ist jedenfalls höchste Zeit, die Ideologie der Geschlechtergleichheit auf Reflexion umzustellen.

Mehr bei der NZZ: www.nzz.ch.

Leben im performativen Widerspruch

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 44).

Es rühmen sich wohl viele damit, dass sie Gott erkennen; weil sie aber ihr Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten, sondern Gottes Wort verachten, bezeugen ihre eigenen Werke das Gegenteil, nämlich, dass sie in ihrem Herzen, wenn sie es auch nicht aussprechen, denken und sagen: Es ist kein Gott.

 

Die Dummheit der Bilder

Der Schriftsteller Martin Ahrends kommentiert im Politischen Feuilleton des DEUTSCHLANDFUNKS KULTUR das Infotainment und die Zwangsbebilderung im Fernsehen:

Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir Politiker aus Limousinen steigen und hinter Hoteltüren verschwinden sehen, während wir die Nachrichten des Tages hören. An Zwischenschnitte der immergleichen Art, die nur von der Unbeholfenheit des Bildmediums erzählen, wenn es Texte, aber keine dazu gehörigen Bilder gibt. Das Fernsehen tut so, als sei es immer und überall dabei und könne uns mitnehmen zu allen möglichen exotischen Orten, auch in alle denkbaren Vergangenheiten.

Eine wunderbare Wortmeldung, die nur ins Radio passt und in einer Dokumentation von Guido Knopp & Co. so nie erwähnt werden wird.

Hier:

 

Wir amüsieren uns zu Tode: Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie von Neil Postman

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Sophistische Kompromisse

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 29).

Es werden vielleicht nach dieser Zeit neue sophistische Kompromisse aufkommen, in denen die alten Irrtümer unter neuem Gewand wiederhergestellt werden, und diese Kompromisse werden die Reinheit der Lehre, die jetzt überliefert wird, verderben.

Klarheit der Schrift

Markus Till hat ein paar wichtige Aspekte zur Klarheit der Schrift zusammengetragen und geht dabei auf einen Vortrag ein, den Kevin DeYoung auf einer E21-Konferenz 2016 gehalten hat:

Deshalb, ihr lieben „Laien“ und ganz gewöhnlichen Christen: Lasst Euch nicht verwirren und nicht entmutigen! Die Bibel ist Gottes Wort. Und sie ist so einfach und klar geschrieben, dass alles Wesentliche vom JEDEM verstanden werden kann, der die Bibel mit einem hörenden Herzen studiert und dabei vertraut, dass Gott durch dieses Buch zu uns spricht. Gebt Eure Erkenntnisse, die Ihr in Eurem persönlichen Bibelstudium gewinnt, mutig weiter in Euren Gruppen, Kreisen und Treffen! Tragt mit dazu bei, dass das Wort Christi reichlich unter uns wohnt (Kol. 3, 16)! Nicht immer werden unsere Auslegungen zu 100 % stimmen, aber das ist bei studierten Theologen und Wissenschaftlern auch nicht anders. Wir haben einen Vater im Himmel, der Wohlgefallen daran hat, Dinge den Weisen und Klugen zu verbergen und es den Unmündigen zu offenbaren (Lukas 10, 21). Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums dürfen wir die zentrale reformatorische Errungenschaft der „Bibel für Alle“ neu mutig in Anspruch nehmen.

Mehr: blog.aigg.de.

Vom gebotenen Gehorsam

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 86). 

Denn weil treue Seelsorger von öffentlichen Feinden des Evangeliums Verfolgung erleiden und dieser Dienst ohnehin voller Behinderung, Sorge und Betrübnis ist, so ist es doch einem Pastor ein spürbarer Trost, wenn er Gehorsam bei seiner Gemeinde findet. Daraus folgen Einigkeit, Hilfe und viel gute Frucht. Wenn er aber bei den Seinen Ungehorsam findet, so sind die Hindernisse allzu groß, Lehre und Zucht werden ausgelöscht, und es folgen Zerrüttung, Untugend und Ärgernis. Darum ist zur Erhaltung und Ausbreitung der Kirche Gehorsam geboten in allem, was im Evangelium den Seelsorgern befohlen worden ist, nicht in Sachen, die wider Gottes Gebot oder außerhalb des Evangeliums stehen.

Worthaus

Worthaus ist unter Evangelikalen in den letzten Jahren recht populär geworden. Gerade neugierige und aufgeweckte junge Leute fühlen sich von den Worthaus-Vorträgen angezogen, verstanden und gut informiert. Es werden viele Themen angesprochen, die in ihren Gemeinden oder Hauskreisen unterbelichtet bleiben. Markus Till hat sich viele Vorträge angehört und schreibt in seiner hilfreichen Analyse: „Die evangelikale Bewegung steht vor einer grundlegenden Entscheidung, wenn sie nicht in den Abwärtsstrudel der liberalen Kirchen mit hineingezogen werden möchte.“

Er schreibt weiter:

Worthaus ist kein einheitlicher Block mit einheitlicher Theologie. Jedoch gibt es eine klare gemeinsame Prägung (weshalb in diesem Artikel meist vereinfachend von Worthaus als Ganzem gesprochen wird). Worthaus bekennt sich klar zur historisch-kritischen universitären Theologie, will aber gleichzeitig bibeltreu sein – sogar wesentlich bibeltreuer als konservative Christen. Durch die Berücksichtigung moderner bibelwissenschaftlicher Erkenntnisse soll ein „unverstellter Blick“ auf die Bibel gewonnen werden. Biblische Textgattungen sollen sauber unterschieden werden und das historisch-kulturelle Umfeld sowie die Entstehungsgeschichte der biblischen Texte berücksichtigt werden, um viel fundierter beleuchten zu können, was die biblischen Texte ursprünglich wirklich sagen wollten (z.B. ob die Geschichten historisch gemeint waren oder nicht). Entsprechend lautet die Vision von Worthaus: „Alles auf Null“. Das will sagen: Wir stellen vorurteilsfrei noch einmal alles in Frage, um zu gut begründeten Überzeugungen zu gelangen. Das klingt auch für viele konservative Zuhörer gut, die ja zuallermeist längst nicht so wissenschaftsfeindlich sind, wie das von Worthaus oft behauptet wird.

Auf dem Blog Aufatmen in Gottes Gegenwart kann der Beitrag auch als PDF-Datei heruntergeladen werden: blog.aigg.de.

Jospeh Fitzmyer: Romans

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  • Fitzmyer, Joseph A., Romans : A New Translation With Introduction and Commentary, Yale University Press, 2007.

Das Buch kann hier angefordert werden: www.logos.com.

Rückzug in die Erfahrung

Kürzlich war ich ein paar Tage bei Hanniel Strebel und seiner Familie. Vielen Dank für die schöne Zeit in Zürich! Hanniel hat mich unter anderem zur Krise der evangelikalen Theologie befragt.

Das Ringen um die theologische Wahrheit ist durch Fragen der Performanz verdrängt worden. Ich will damit nicht behaupten, die praktische Themen seien unwichtig. Ich will zum Ausdruck bringen, dass die praktische Theologie, also etwa Fragen des Gemeindebaus, der Predigtlehre, der Ökumene, der Mission oder der Seelsorge vom Wort Gottes her beantwortet und entfaltet werden müssen. Ich beobachte hingegen einen Rückzug in die Erfahrung, in die Innerlichkeit, in den Stil, in den Pop, in die Beziehung. Das kann nicht lange gut gehen. Wir haben in den zurückliegenden Jahrzehnten eine Verflüssigung theologischer Begriffe und Dogmen erlebt, die unsere Theologie breiig und kraftlos gemacht hat. Sie kann den kritischen Geistern nicht mehr viel entgegensetzen. Das zeigt sich sehr gut an dem Desinteresse an der Systematischen Theologie und am Verfall der christlichen Ethik. Die große Herausforderung für die nächsten Jahre wird das ehrliche Ringen um die theologische Wahrheit sein. Anders formuliert: Hat Gott wirklich gesprochen?

Hier das vollständige Gespräch: hanniel.ch.

Hanniel führt in einer eigenen Buchreihe für Jugendliche in das Leben und Denken christlicher Denker ein. Die Cover stammen stammen von Peter Voth.

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„Ehe als gute Schöpfung Gottes“: vier Glossen

Als ich vergangene Woche gelesen habe, dass die Evangelische Allianz in Deutschland Leitgedanken zu Ehe und Homosexualität verabschiedet hat, war ich zunächst erfreut und dachte, damit würde die Debatte um die Positionen der DEA zur Sexualethik endlich ein Ende finden. Als ich später die Leitgedanken durchsah, kamen mir Zweifel. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, in so einem heterogenen Hauptvorstand einen gemeinsamen Text zu verabschieden. Aber wenn ein Text herauskommt, der sehr unterschiedliche Deutungen zulässt, dann wird er nicht zur Klarheit beitragen, sondern ist nur Zeuge für die Meinungsvielfalt innerhalb der DEA.

Vier Dinge, die mir auf die Schnelle aufgefallen sind, möchte ich erläutern:

In der Einleitung wird davon gesprochen, dass die DEA ihre ethischen Bewertungen an Christus und seiner Verkündigung ausrichtet. Das klingt gut und ist auch gut. Dennoch: Könnte es sein, dass diese Formulierung aufgenommen wurde, weil dahinter etwas steckt, was den „Rote-Buchstaben-Christen“ wichtig ist? Der Name „Rote-Buchstaben-Christen“ bezieht sich auf Bibeln, die die von Jesus gesprochenen Worte in roter Farbe darstellen. Das, was Jesus sagt, gilt als Maßstab für die Bewertung dessen, was sonst noch in der Bibel zu finden ist. Auf diese Weise wird etwa Jesus gegen Paulus ausgespielt. Wichtiger sei das, was Jesus gesagt habe und im Zweifel müssten Paulus, Johannes, Jakobus oder AT-Texte den Worten Jesu weichen. Wie Wikipedia zutreffend schreibt,  betätigen sich „Rote-Buchstaben-Christen“ bei „der Förderung des Friedens, Unterstützung von Familien, die Abschaffung von Armut und die Gleichberechtigung von Randgruppen, da dies die gesellschaftlichen Probleme seien, die für Jesus wichtig waren.“ Andere Dinge werden hingegen zurückgestellt, da sie angeblich Jesus nicht viel bedeutet hätten. So wird dann auch behauptet: Jesus sei die Sexualethik nicht sonderlich wichtig gewesen, er habe beispielsweise selbst gar nichts zur Homosexualität gesagt. Das stimmt natürlich nicht, denn Jesus hat das, was das Alte Testament über die Ehe sagt, vorausgesetzt und bestätigt. Das, was Paulus im Römerbrief über Homosexualität schreibt, ist zudem nicht weniger bedeutsam als das, was Jesus im Matthäusevangelium sagt. Die ganze Schrift ist uns von Gott gegeben – nicht nur jene Abschnitte, in denen Jesus persönlich spricht, kommen von ihm.

Dann ist unter Absatz 2 davon die Rede, dass die in der Bibel beschriebene homosexuelle Praxis „mit dem Willen Gottes und damit dem biblischen Ethos unvereinbar (3.Mose 18,22; 20,13; Römer 1,24–27; 1.Korinther 6,9; 1.Timotheus 1,10)“ ist. Ich befürchte, dass einige es so lesen und lesen wollen: Nur die in der Bibel beschriebene Praxis der Homosexualität ist mit dem Willen Gottes nicht vereinbar. Damals sei – so eine progressive Lesart – die homosexuelle Praxis ausbeuterisch und von Gewalt gezeichnet gewesen. Heute sei die homosexuelle Praxis von Liebe und Treue geprägt; sie beruhe auf Freiwilligkeit und habe mit dem, was in der Bibel beschrieben wird, nicht mehr viel zu tun.

Schließlich wird im Absatz 3 ausgesagt, dass Jesus Christus die vorbehaltlose Annahme aller Menschen fordert. Begründet wird das mit Titus 2,11: „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen …“ Mir erschließt sich nicht, inwieweit dieser Vers begründen soll, dass Jesus die vorbehaltlose Annahme aller Menschen fordert. Mir ist noch nicht einmal klar, was die „vorbehaltlose Annahme aller Menschen“ bedeuten soll. Interessant ist ja auch, wie der Text ab Vers 12 weitergeht: „… und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“ Kurz: Ich vermute, Absatz 3 wird die Grundlage dafür schaffen, dass praktizierende Homosexuelle vorbehaltlos in der Gemeinde mitarbeiten und leiten.

Schlussendlich heißt es dann: „Daraus ziehen wir die Schlussfolgerung, dass homosexuelle Partnerschaften der Ehe nicht gleichgestellt werden können.“ Da die rechtliche Gleichstellung ja bereits erfolgt ist, kann hier nur gemeint sein, dass innerhalb der Kirchen und Gemeinden die homosexuellen Partnerschaften der Ehe nicht gleichgestellt werden können. Das aber hält die Tür für Segnungen homosexueller Partnerschaften im Raum der Kirche offen.

Es wird, davon gehe ich aus, ein schwer erkämpftes Kompromisspapier sein. Die Leitgedanken sind das Ergebnis eines Prozesses, der über mehrere Jahre intensiv geführt wurde, heißt es in der Einleitung zu „Ehe als gute Stiftung Gottes“. Herausgekommen ist ein Papier, dass so viele Löcher hat wie ein Schweizer Käse. Eindeutigkeit ist nicht gewollt. Mit Unklarheit kann man nicht gut leiten. Ich kann nur hoffen, dass sich echte Klärungen anschließen. Meine Zuversicht schwindet an diesem Punkt allerdings mehr und mehr.

Bob Kauflin in Hamburg

A3828317814 16Vor 9 Jahren habe ich hier auf dem Blog für eine Live-CD von Together for the Gospel geworben.

In vier Wochen wird Bob Kauflin, er für die Aufnahmen mitverantwortlich ist, in Hamburg auf der Eckstein-Konferenz sprechen. Für die Veranstaltung zum Thema „Die Gemeinde – Pfeiler und Bollwerk der Wahrheit“ konnten bekannte Redner gewonnen werden, so etwa C.J. Mahaney, Jeff Purswell oder der Musiker und Komponist Bob Kauflin. Mit dabei sind natürlich auch Christian Wegert, Wolfgang Wegert und Andy Mertin.

Eckstein2017

Mehr Informationen dazu hier: www.evangelium21.net.