Freiheitsverständnis und Freiheitsorientierung der jungen Generation

Die rot-grüne Bildung- und Medienpolitik zeigt Wirkung: Unter jungen Menschen gibt es eine Sehnsucht nach einem starken Staat. Die FAZ schreibt über die Allensbach-Studie „Freiheitsverständnis und Freiheitsorientierung der jungen Generation“:

Dass die freie Marktwirtschaft ein hohes Maß an Freiheit bietet, darüber scheinen sich junge Leute einig zu sein. Wenn es jedoch um die Frage geht, wo sie selbst gerne leben würden, wiegen die Vorzüge eines paternalistischen Staates stärker. So könnte man die Ergebnisse einer Allensbach-Studie zusammenfassen, die nun unter dem Titel „Freiheitsverständnis und Freiheitsorientierung der jungen Generation“ vom liberalen Prometheus-Institut veröffentlicht worden ist. Die Daten, die der Studie zugrunde liegen, stammen zwar noch aus dem September 2024, nehmen rückblickend jedoch die FDP-Wahlflaute vorweg.

Folgt man den Sechzehn- bis Neunundzwanzigjährigen, ist auf die unsichtbare Hand des Marktes kein Verlass mehr. Zumindest dann nicht, wenn es um Klima- und Umweltschutz, die Versorgung mit schadstofffreien Lebensmitteln oder die Förderung kultureller Einrichtungen geht. Dass derlei Belange in die Pflicht des Staates fallen, darüber ist sich die junge Generation einiger als die Gesamtbevölkerung, wie der Vergleich zwischen den Alterskohorten in der repräsentativen Umfrage zeigt: Für 85 Prozent der Jugend ist die Regierung für den Klimaschutz verantwortlich, gegenüber 80 Prozent in der Gesamtbevölkerung.

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