November 2018

Erste offizielle Logos-Schulung auf deutschem Boden

Wir freuen uns, dass die erste offizielle Logos-Schulung auf deutschem Boden im MBS-Studienzentrum München stattfindet wird. Die Bibelsoftware Logos gehört weltweit zu den Marktführern und bietet seit einigen Jahren hervorragende deutschsprachige Ressourcen an (mehr Informationen unter: de.logos.com).

Die Veranstaltung am 1. Dezember 2018 wird mit einer Vorstellung der neuen Version Logos 8 beginnen. Im Anschluss arbeiten wir uns durch die wichtigsten Funktionen des Programms. Dabei soll es nicht nur darum gehen, wie man bestimmte Funktionen benutzt. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zum Programm und einzelnen Produkten zu stellen.

Die Schulung hält Benjamin Misja, der seit acht Jahren privat und beruflich mit Logos arbeitet und seit zwei Jahren als Produktspezialist für den Entwickler in den USA tätig ist.

Das Treffen beginnt um 10.00 Uhr und geht bis ca. 16.30 Uhr. Im Anschluss wird es eine kleine Adventsfeier geben, da dies 2018 die letzte offizielle Veranstaltung im Studienzentrum ist. Im Rahmen der Feier wird die Familie Graber aus den USA eingesegnet. Ben Graber lebt mit seiner Frau und den Kindern seit einigen Wochen in München und wird am Studienzentrum München mitarbeiten.

Gern dürfen Gäste und Bekannte zur Veranstaltung einladen und mitgebracht werden! Der elektronischen Flyer unten darf verteilt werden. Für Gasthörer und Gäste ist diese Schulung kostenlos!

Wir sind dankbar, wenn sich Gäste formlos per E-Mail anmelden unter: muenchen@bucer.de.

Flyer: flyer_Logos_a.pdf. Artikel zur Vorgängerversion Logos 7: Logos7.pdf.

Logos 8 ist da!

Seit einigen Tagen gibt es die Bibel-Software Logos in der Version 8. Ich habe das Paket inzwischen installiert und bin über etliche Neuerungen hocherfreut. Sofort ist mir die überarbeitete Benutzeroberfläche ins Auge gefallen. Sie ist jetzt übersichtlicher gestaltet. Vor allem aber fiel mir auf, dass die Software jetzt flüssiger arbeitet. Suchanfragen und – was mich persönlich sehr freut – Anmerkungen, werden spürbar schneller verarbeitet. Das Notizen-Modul wurde sogar komplett revidiert, so dass die Anmerkungen jetzt kategorisiert ausgegeben werden. Durch übersichtliche Filter lassen sich Notizen so einfacher organisieren und auswerten (das gilt auch für die mobilen Versionen).

Hinzugekommen sind unter anderem sogenannte Leinwände. Damit lassen sich Bibeltexte visuell aufbereiten und analysieren. Nutzer können Begriffe oder Satzglieder einkreisen, markieren, unterstreichen – verbinden usw.

Dankbar bin ich über weitere deutschsprachige Ressourcen, die auch innerhalb von „Paketen“ erworben werden können. Ich nenne mal ein paar Werke, die bereits vorliegen oder bald zur Verfügung stehen werden:

  • Wörterbuch zum Neuen Testament. Griechisch-deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frühchristlichen Literatur (Bauer-Aland);
  • Historisch Theologische Auslegung (HTA) (13 Bände);
  • Exegetisches Wörterbuch zum Neuen Testament (EWNT) (Balz-Schneider);
  • Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament (THAT) (Jenni-Westermann) (2 Bde.);
  • W. Grudem: Biblische Dogmatik;
  • K. Scherer, W. Bühlmann: Sprachliche Stilfiguren der Bibel.

Mehr Informationen zur neuen Version und den Ressourcen gibt es hier: de.logos.com.

Erst in den nächsten Monaten werde ich wohl dazu kommen, mir neue Funktionen genauer anzuschauen. Von daher zunächst einfach ein paar selbsterklärende Screenshots:

 

 

 

 

 

Aufruf an evangelische Christen

Das Netzwerk Bibel und Bekenntnis hat am 3. November 2018 einstimmig einen Aufruf beschlossen. Hier der Wortlaut:

Aufruf an evangelische Christen

Jesus Christus spricht: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Matthäus 24,35) Auf diese Zusage vertrauen wir und wollen dem dreieinigen Gott allein die Ehre geben. Zugleich belasten uns schwere Fehlentscheidungen von Synoden und Kirchenleitungen der evangelischen Kirchen in den letzten Jahren und veranlassen uns erneut, an alle Christen, insbesondere an Gemeindeleitungen, Pfarrer, Pastoren, Verantwortliche in christlichen Werken und Verbänden zu appellieren. In den evangelischen Kirchen werden die Grundlagen des Glaubens zunehmend demontiert.

In Frage gestellt wird insbesondere:

  • die Autorität der Bibel als Wort Gottes und höchste Norm für Glauben, Leben und Lehre,
  • dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil ist und das Evangelium darum allen Menschen verkündet werden muss,
  • dass Gott durch den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz und durch seine Auferweckung die Welt mit sich versöhnt hat und uns bittet, die Versöhnung im Glauben persönlich zu ergreifen,
  • dass zur Offenbarung Gottes die Gottebenbildlichkeit des Menschen und die Polarität und Gemeinschaft von Mann und Frau gehören,
  • dass die Gebote Gottes auch heute die gültigen Maßstäbe für das Leben der Christen und der Gemeinden sind.

Deshalb rufen wir zum Widerspruch und zum mutigen Bekenntnis auf. Wir müssen nicht resignieren. Der Herr Jesus Christus ist für uns am Kreuz gestorben und auferstanden. Er lebt und wirkt. Er wird in Herrlichkeit wiederkommen. Durch ihn allein werden wir aus der Macht der Sünde und der ewigen Verdammnis gerettet und haben Frieden mit Gott. Wir sind nicht allein. Wir können uns in den Gemeinden gegenseitig ermutigen und ermahnen, die Bibel als Wort Gottes anzuerkennen, an dem sich unser Glaube, unser Leben und alle christliche Lehre zu orientieren haben. Aus Liebe und Dankbarkeit folgen wir Jesus Christus nach, leben aus der Vergebung der Sünden und wollen die Gebote Gottes halten.

  1. Wir bitten alle Christen eindringlich: Bekennt euch in Kirche und Gesellschaft dazu, dass die Bibel Gottes Wort ist, völlig zuverlässig und darum Maßstab für Glauben, Leben und Lehre! Vertraut Gottes Zusagen und gehorcht seinen Geboten!
  2. Wir bitten Pfarrer, Pastoren und Gemeindeleitungen eindringlich: Setzt euch dafür ein, dass in den Gemeinden die Autorität der Bibel als Wort Gottes anerkannt wird und dass in den heute kontroversen Fragen biblische Positionen gelehrt werden! Erklärt öffentlich, dass ihr keine Segnung oder Trauung gleichgeschlechtlicher Paare durchführen werdet.
  3. Wir bitten ehrenamtliche und hauptamtliche Leiter von christlichen Verbänden und Werken eindringlich: Bekennt euch durch öffentliche Stellungnahmen zur Autorität der Bibel als Wort Gottes und in den heute kontroversen Fragen zu biblischen Positionen! Nehmt so eure Leitungsaufgabe wahr und gebt nach innen und außen Orientierung!
  4. Wir bitten alle Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden, Gemeinschaften, Verbänden und Werken, die sich zur Autorität der Bibel als Wort Gottes bekennen und in den heute kontroversen Fragen öffentlich biblische Positionen beziehen, eindringlich: Verbindet euch lokal, regional und überregional in geeigneten Organisationsformen, um euch gegenseitig zu unterstützen, die Gemeinden zu stärken und gegenüber Kirchenleitungen sowie in der Gesellschaft gemeinsam Stellung zu beziehen! Fördert die einladende Verkündigung des Evangeliums durch alle Formen der persönlichen und öffentlichen Evangelisation!

Wir wollen uns gegenseitig in der öffentlichen Auseinandersetzung stärken. Zu verschiedenen Zeiten sind öffentliche Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen nötig. Nachdem der Staat und viele Kirchenleitungen gleichgeschlechtliche Partnerschaften als Ehe anerkannt haben, halten wir es heute für notwendig, dass Gemeindeleitungen öffentlich erklären, dass sie gleichgeschlechtliche Partnerschaften trotzdem nicht segnen oder trauen werden, weil sie dem Wort Gottes vertrauen und gehorchen.

Wir schätzen die Freiheit, die wir in unserem Land haben. Wir bitten Gott und arbeiten dafür, dass diese Freiheit erhalten bleibt. Allerdings hat Jesus seinen Nachfolgern nicht versprochen, dass sie ihren Glauben immer unter komfortablen Rahmenbedingungen leben können. Wenn uns die Freiheit nicht mehr zugestanden wird, wollen wir trotzdem Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5,29) Jesus Christus hat uns zugesagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20). Darauf verlassen wir uns. Soli Deo Gloria!

Eine praktische Lektion in der Dämonenkunde

Eowyn Stoddard berichtet über Erfahrungen mit der finsteren Welt:

Nach wenigen Monaten auf „unserem“ Missionsfeld – einer postkommunistischen, toten, atheistischen Region – waren meine Familie und ich geschockt. Nein, kein Kulturschock, obwohl es davon einiges gab. Es war der Schock, dämonischen Kräften zu begegnen, die über unser Verstehen hinausgingen.

Zahlreiche seltsame Dinge waren passiert: Urin war literweise in unseren Kinderwagen gegossen worden, Blut war an unsere Wohnungstür geschmiert worden, ein kleines Loch war in die Vordertür gebohrt worden, was auf einen geplanten Einbruch hindeutete (das Loch wurde benutzt, um eine kleine Kamera einzuführen), viel Krankheit, wenig Schlaf für alle von uns und sogar das Gefühl einer bösen Gegenwart in unserem Schlafzimmer.

Zuerst dachten wir, dass wir nur fantasieren, aber der schaurige Höhepunkt waren die Alpträume, die unseren zweijährigen Sohn plagten.

Mehr hier: www.evangelium21.net.

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