Strategien gegen Antifeminismus
Am 31. Mai veranstaltete das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung eine Tagung zum Thema: „Gegner*innenaufklärung – In-formationen und Analysen zu Anti-Feminismus“. Ein Blick in das Programm zeigt, mit welch kämpferischem Aufwand sich die Akteure der Gender Studies gegenüber Kritik absichern und versuchen, ihre Gegner zu diskreditieren. Das ganze Gedöns wird betrieben, um ihre eigenen Anliegen flächendeckend politisch durchzusetzen. Im Fokus stehen vor allem Strategien zur Abwehr von Kritik am Feminismus (oder einer bestimmten Spielart des Feminismus).
Zu den empfohlenen Taktiken gehören:
- Bündnisse mit betroffenen Wissenschaftler*innen außerhalb der Gender-Studies; Fachgesellschaften und Forschungsverbänden als Ort der Solidarisierung;
- Dialog mit der Politik suchen;
- Juristische und Technische Möglichkeiten nutzen;
- Minderheitenrechte einfordern und proaktiv erklären, warum die Positionen wichtig und richtig sind;
- Solidarität mit Minderheiten zeigen, z.B. mit angegriffenen Muslimen [wie wäre es mit Solidarität mit bedrohten Christen?];
- Bildungsarbeit an Schulen stärken;
- Kritikern rechtspopulistische oder rechtsextreme Einstellungen zuschreiben.
Ganz wichtig – natürlich:
- Mehr Geld für Geschlechtergerechtigkeit auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene!
Das weckt bei mir Assoziationen an Schulungstage der Freien Deutschen Jugend (FDJ) in der ehemaligen DDR.