Produktivität

Produktiv

Viktor Harder hat das Buch Produktiv von Tim Challies für Evangelium21 vorgestellt:

Warum fällt es uns so schwer, anderen Gutes zu tun und Gott damit zu verherrlichen? Zum einen gibt es innere Ursachen wie Faulheit (zu wenig zu tun) und Geschäftigkeit (zu viel zu tun und seine Aufmerksamkeit auf zu viele Dinge zu richten). Der Autor nennt sie „Produktivitätsdiebe“. Zum anderen gibt es äußere Schwierigkeiten, die wie Dornen und Disteln die Feldarbeit erschweren. Egal, ob hauptsächlich die Produktivitätsdiebe es auf unser Herz abgesehen haben oder ob Dornen und Disteln unsere Produktivität einschränken – beides sind Wurzelprobleme. Fehlende Produktivität ist auf eine mangelhafte Theologie zurückzuführen. Schließlich sind wir berufen, unsere Zeit, Energie und Gaben effektiv und zur Ehre Gottes zu verwalten und einzusetzen. Das ist die Art von Produktivität, die Challies meint.

Mehr: www.evangelium21.net.

Produktivität für Studierende

Bei E21 ist ein Artikel von Peter Krol über studentische Produktivität erschienen:

Viele Studierende beschweren sich darüber, wie beschäftigt sie sind. Teilweise liegt das daran, dass zu wenige von ihnen ihr Studium so betrachten, wie sie ihre Arbeitsstelle betrachten würden. Gegen diese Tendenz kannst du angehen. Du identifizierst dich vielleicht primär als „Student“, aber das bedeutet nicht, dass dein Studium dein Leben bestimmen soll – genauso wenig wie deine künftige Karriere dein Leben bestimmen soll. Wenn du vorhast, Zeit für Hobbies, persönliches Wachstum, Mitarbeit in der Gemeinde und Familie im späteren Leben einzuplanen, dann solltest du jetzt schon damit anfangen.

In meinem letzten Post zum Thema Semesterende habe ich vorgeschlagen, eine Arbeitswoche mit höchstens 60 Stunden festzulegen. Als ich Student war, erstreckten sich meine Arbeitsstunden montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr von (mit einer Stunde Mittagspause) und samstags von 9 bis 15 Uhr. Stunden, die um 8 Uhr anfingen, mied ich wie die Pest. In einigen Semestern waren Abendkurse vorgeschrieben, und dann passte ich meine Arbeitsstunden entsprechend an, um Zeit für mich rückzugewinnen.

Das Festlegen von Arbeitsstunden ist jedoch der leichte Teil. Der schwierige Teil besteht darin, sie konsequent auch als Arbeitsstunden zu behandeln. Das heißt: Wenn du solche Stunden hast, sollst du auch arbeiten. Schalte alle Ablenkungen aus. Finde gute Orte, wo du studieren kannst. Beschäftige dich immer mit der nächsten Arbeit, auch wenn sie nicht sofort eingereicht werden muss. Widerstehe dem Drang, herumzugurken, wenn nichts da ist, was deine Aufmerksamkeit beansprucht.

Wenn du eine um 9 Uhr eine Vorlesung und die nächste um 11 Uhr hast, verschwende nicht die Stunde dazwischen. Suche einen ruhigen Freizeitraum oder einen nicht benutzten Raum und nutze die Stunde aus. Eines Tages, wenn deine Zeit einmal vielfach beansprucht wird und deine Kinder dich ständig unterbrechen, wirst du es schätzen, dir die Fähigkeit, das Leben aus deinen unregelmäßigen freien Zeiten herauszuquetschen, angeeignet zu haben.

Und das Schönste daran, festgelegte Arbeitsstunden zu haben: Wenn sie vorbei sind, hast du für den Tag keine Arbeit mehr. Ohne Schuldgefühle kannst du die Studienarbeiten beiseitelegen und das tun, was dir Spaß macht. Verbringe Zeit mit anderen. Lerne deine Mitbewohner im Wohnheim kennen. Besuche oder leite eine Bibelstunde. Schließe dich einer Kleingruppe in deiner Gemeinde an. Werde in Vereinen aktiv. Lese etwas einfach zum Spaß. Oder gehe eine Runde joggen.

Mehr: www.evangelium21.net.

Auf Reisen produktiv arbeiten

Marinela Potor ist digitale Nomadin, also immer unterwegs, natürlich mit ihrem Notebook. Wie sie es ohne feste Arbeitszeiten und trotz der vielen Ablenkungen schafft, konzentriert zu arbeiten, hat sie kürzlich für Basic thinking beschrieben.

Hier einige hilfreiche Tipps für die konzentrierte und produktive Arbeit unterwegs (und auch sonst):

  • Vergesst die Tools, arbeitet an eurer Einstellung
  • Strukturiert die Aufgaben
  • Erledigt die richtige Aufgabe zur richtigen Tageszeit
  • Suche dir Ruhe für die Erledigung
  • Plane Freiräume ein

Ganz wichtig:

Gerade wenn ihr dazu neigt, besonders oft Taskswitching zu betreiben, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, um konzentriert zu arbeiten: Alles ab- und ausschalten. Damit meine ich euer Handy (jeder Whatsapp-Piepser zu einer neuen Nachricht ist eine Ablenkung), eure Emails im Browser (jedes Mal wenn eine neue Mail eintrudelt, wollen wir diese checken) und alle Social Media Plattformen, die ihr üblicherweise im Browserfenster geöffnet habt.

Denn häufiges Taskswitching bedeutet nicht nur einige verlorene Minuten, jedes Mal, wenn ihr euch einer anderen Aufgabe widmet, braucht euer Gehirn ganze 20 Minuten, um sich wieder auf die vorige Aufgabe konzentrieren zu können. So verschwendet ihr mal eben ganze STUNDEN produktiver Arbeit.

Ich checke zum Beispiel meine Emails nur drei Mal am Tag, genau so meine Social Media Feeds und wenn ich arbeite, dann tue ich das ganz ohne Ablenkung.

Hier der vollständige Artikel: www.basicthinking.de.

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