Wie wir in Zukunft sterben werden
Petra Thorbrietz erwartet langfristig eine Legalisierung der Sterbehilfe:
Sterbehilfe wird die Sterbebegleitung an vielen Stellen ablösen. Euthanasie wird für mehr Menschen … nicht mehr Tötung bedeuten, sondern Erlösung aus einem immer längeren Leben voller chronischer Krankheiten, vielleicht auch aus Einsamkeit. Das mag schockieren, doch die Zeichen sprechen eine deutliche Sprache.
Was wir aber wirklich brauchen, so Thorbrietz, ist die persönliche Zuwendung auch um Alter:
Die Betreuung am Lebensende wird sich weiter professionalisieren, das ist gegenüber dem heutigen Stand erst mal positiv. Doch diese Entwicklung ist überwiegend an körperlichen Symptomen orientiert. Wer mehr will – Ansprache, soziale Unterstützung, Sinngebung – muss dafür vielleicht demnächst gezielte Vorsorge treffen, mit speziellen Versicherungen für das Lebensende oder genossenschaftlichen Fürsorgekonzepten. Was wir bewahren sollten, ist das, was hinter organisierter und professionalisierter Zuwendung steht – die Bereitschaft und die Offenheit für das, was entsteht, wenn Menschen füreinander da sind, zum Beispiel in der Hospizbewegung. Der Begegnung mit dem Tod können wir nicht ausweichen, schon gar nicht in Telefonhäuschen. Auch wenn wir manchmal versucht sind, den Hörer einfach aufzulegen.
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Terri Schiavo (1963–2005) erlitt 1990 im Zusammenhang mit einer Bulimieerkrankung einen vorübergehenden Herzstillstand. Da der Sauerstoffmangel dabei ihr Gehirn schwerwiegend schädigte, fielt sie in ein Wachkomal. Einige behandelnde Ärzte schlossen ein Wiedererwachen von Terri aus. Die Eltern von Terri waren dagegen davon überzeugt, dass ihre Tochter Bewusssteinsaktivitäten zeigte und dokumentierten diese durch